DE10045512A1 - Verfahren und System zur Auswahl und Bezahlung einer Dienstleistung - Google Patents
Verfahren und System zur Auswahl und Bezahlung einer DienstleistungInfo
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Abstract
Ein Verfahren zur Auswahl und Bezahlung einer angebotenen Dienstleistung unter Verwendung eines Mobiltelefons (1) weist die folgenden Schritte auf: DOLLAR A Anwählen eines Zentralrechners (5) mittels des Mobiltelefons über ein Mobilfunknetz (4), DOLLAR A Übermitteln von Informationen über angebotene Dienstleistungen durch Audio- und/oder Videosignale vom Zentralrechner zum Mobiltelefon, DOLLAR A Auswahl der gewünschten Dienstleistung zum gewünschten Tarif und Übermittlung des Auswahlsignals als Sprach-, Tastatur- oder Bildsignal von dem Mobiltelefon zum Zentralrechner, DOLLAR A elektronische Bezahlung der gewünschten Dienstleistung durch einen vom Zentralrechner gesteuerten Zahlvorgang und DOLLAR A Übertragen eines den Zahlvorgang bestätigenden Quittungssignals vom Zentralrechner zum Mobiltelefon und Quittungsanzeige auf dem Anzeigefeld (3) des Mobiltelefons als Zahlungsnachweis. DOLLAR A Die Dienstleistungen können verschiedenster Art sein, beispielsweise Transport in einem Verkehrsmittel, Darbieten einer Theateraufführung und dergleichen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie ein System
zur Auswahl und Bezahlung einer Dienstleistung unter
Verwendung eines Mobiltelefons.
Bevor Dienstleistungen wie z. B. der Transport in ei
nem öffentlichen Verkehrsmittel oder die Darbietung
einer Theateraufführung, eines Konzerts usw. in An
spruch genommen werden, erfolgt üblicherweise die Be
zahlung durch Bargeld oder bargeldlos mittels einer
Kreditkarte, Geldkarte u. ä.. Danach erhält die zah
lende Person einen Beleg - normalerweise in Papier
form -, der sie als Berechtigte zur Inanspruchnahme
der Dienstleistung ausweist. Für diesen Vorgang be
dient sich der Dienstleistungsanbieter häufig der
Dienste eines Automaten.
Aus der DE 199 57 660 A1 ist bereits ein Verfahren
zur Abrechnung des Fahrpreises bei der Benutzung öf
fentlicher Verkehrsmittel bekannt, bei dem einer
durch den Fahrgast mitgeführten, ein abgespeichertes
Guthaben enthaltenden Speichereinheit während der
Fahrt Beträge abgebucht werden, die in Beziehung zu
der jeweils erbrachten Beförderung stehen. Bei einer
konkreten Ausbildung dieses Verfahrens sollen durch
in dem Verkehrsmittel angeordnete Sender während des
Fahrens des Verkehrsmittels Zählimpulse gesendet wer
den, die durch einen von dem Fahrgast mitgeführten,
mit der Speichereinheit verbundenen Empfänger empfan
gen werden, wobei bei jedem empfangenen Zählimpuls
ein bestimmter Betrag von dem Guthaben abgebucht
wird. Der Empfänger und die Speichereinheit können in
ein mobiles Kommunikationsgerät, insbesondere in ein
Mobiltelefon integriert sein.
Dieses Verfahren bzw. die zu dessen Durchführung ver
wendete Vorrichtung sind jedoch noch relativ aufwen
dig, da jedes Verkehrsmittel einen speziellen Sender
und jeder Fahrgast einen hierauf abgestimmten Empfän
ger benötigen. Zudem sind spezielle Vorrichtungen er
forderlich, um die Speichereinheiten aufzuladen, und
jeder Fahrgast hat vor jeder Fahrt dafür Sorge zu
tragen, daß das gespeicherte Guthaben ausreichend
hoch ist, um den Fahrpreis für die vorgesehene Fahrt
abdecken zu können.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Verfahren und ein System zur Auswahl und Bezah
lung einer angebotenen Dienstleistung unter Verwen
dung eines Mobiltelefons anzugeben, durch die dieser
Vorgang noch effizienter und kostengünstiger durchge
führt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch das
im Anspruch 1 angegebene Verfahren sowie die im An
spruch 10 angegebene Vorrichtung. Vorteilhafte Wei
terbildungen des erfindungsgemäßen Verfahren bzw. der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den
jeweils zugeordneten Unteransprüchen.
Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zur Aus
wahl und Bezahlung einer angebotenen Dienstleistung
unter Verwendung eines Mobiltelefons, welches sich
durch die folgenden Schritte kennzeichnet:
Anwählen eines Zentralrechners mittels des Mobiltele fons über ein Mobilfunknetz,
Übermitteln von Informationen über angebotene Dienst leistungen durch Audio- und/oder Videosignale vom Zentralrechner zum Mobiltelefon,
Auswahl der gewünschten Dienstleistung zum gewünsch ten Tarif und Übermittlung des Auswahlsignals als Sprach-, Tastatur- oder Bildsignal von dem Mobiltele fon zum Zentralrechner,
elektronische Bezahlung der gewünschten Dienstlei stung durch einen vom Zentralrechner gesteuerten Zahlvorgang, und
Übertragen eines den Zahlvorgang bestätigenden Quit tungssignals vom Zentralrechner zum Mobiltelefon, und Quittungsanzeige auf dem Anzeigefeld des Mobiltele fons als Zahlungsnachweis.
Anwählen eines Zentralrechners mittels des Mobiltele fons über ein Mobilfunknetz,
Übermitteln von Informationen über angebotene Dienst leistungen durch Audio- und/oder Videosignale vom Zentralrechner zum Mobiltelefon,
Auswahl der gewünschten Dienstleistung zum gewünsch ten Tarif und Übermittlung des Auswahlsignals als Sprach-, Tastatur- oder Bildsignal von dem Mobiltele fon zum Zentralrechner,
elektronische Bezahlung der gewünschten Dienstlei stung durch einen vom Zentralrechner gesteuerten Zahlvorgang, und
Übertragen eines den Zahlvorgang bestätigenden Quit tungssignals vom Zentralrechner zum Mobiltelefon, und Quittungsanzeige auf dem Anzeigefeld des Mobiltele fons als Zahlungsnachweis.
Für die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfah
rens ist somit nur der Zentralrechner zusätzlich er
forderlich, der jedoch mit einer Vielzahl von Mobil
telefonen kommunizieren kann, so daß die Kosten für
die einzelnen Dienstleistungen minimal sind. Alle an
deren Komponenten der Vorrichtung werden bereits für
die normale Kommunikation mittels Mobilfunk verwen
det, so daß hierfür keine weiteren Kosten anfallen.
Auch ist das Verfahren für den Nutzer der Dienstlei
stung sehr bequem, da er nicht ständig darauf achten
muß, ob sein gespeichertes Guthaben für die nächste
Inanspruchnahme einer Dienstleistung ausreichend ist.
Er kann das Auswählen und Bezahlen der Dienstleistung
an jedem Ort und zu jeder Zeit vornehmen. Darüber
hinaus kann das Verfahren für Dienstleistungen ver
schiedenster Art eingesetzt werden; der Mobiltelefon
benutzer kann somit auf diese Weise beispielsweise
die Berechtigung für die Fahrt in einem öffentlichen
Verkehrsmittel als auch die Berechtigung für einen
Theaterbesuch oder dergleichen erwerben. Das erfin
dungsgemäße Verfahren gibt dem Benutzer auch die Mög
lichkeit, für die Bezahlung einer Dienstleistung aus
unterschiedlichen Tarifen auszuwählen, z. B. für die
Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel eine Einzel
fahrtberechtigung oder eine Berechtigung für einen
bestimmten Zeitraum wie eine Woche oder einen Monat
oder für Theaterbesuche die Berechtigung für eine
Aufführung oder mehrere Aufführungen im Abonnement zu
erwerben. Schließlich ist es nicht erforderlich, daß
der Benutzer einen besonderen Beleg für seine Berech
tigung mit sich führen muß, wobei davon ausgegangen
wird, daß er das Mobiltelefon stets bei sich trägt.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in der
Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu
tert. Diese zeigt in schematischer Darstellung die
Komponenten einer Vorrichtung zum Auswählen und Be
zahlen einer angebotenen Dienstleistung sowie deren
gegenseitige Zuordnung am Beispiel des Erwerbs einer
Berechtigung für die Inanspruchnahme einer Fahrt in
einem öffentlichen Verkehrsmittel.
In der Figur sind ein Mobiltelefon 1 mit einem Ta
stenfeld 2 und einem Anzeigefeld 3, ein Mobilfunknetz
4, ein Zentralrechner 5, ein Geldinstitut 6 und ein
Verkehrsunternehmen 7 dargestellt.
Es wird davon ausgegangen, daß die Betreiber jeweils
des Mobilfunknetzes 4, des Zentralrechners 5, des
Geldinstituts 6 und des Verkehrsunternehmens 7 ver
schiedene Unternehmen sind und die zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens erforderlichen ver
traglichen Beziehungen zwischen ihnen bestehen. Es
ist jedoch auch möglich, daß beispielsweise das Ver
kehrsunternehmen 7 den Zentralrechner 5 betreibt.
Der Benutzer des Mobiltelefons 1 ist üblicherweise
mit dem Betreiber des Mobilfunknetzes 4 sowie dem Be
treiber des Geldinstituts 6, bei dem er ein Konto
führt, vertraglich verbunden. Darüber hinaus ist eine
weitere vertragliche Beziehung zwischen dem Benutzer
des Mobiltelefons 1 und dem Betreiber des Zentral
rechners 5 und gegebenenfalls auch zwischen dem Erst
genannten und dem Verkehrsunternehmen 7 erforderlich.
Der Zentralrechner 5 ist vorzugsweise auch mit weite
ren Mobilfunknetzen sowie mit weiteren Geldinstituten
in der dargestellten Weise verbunden, da die ver
schiedenen Mobiltelefonbenutzer mit verschiedenen Mo
bilfunknetzen in Verbindung stehen und auch vertrag
liche Beziehungen zu verschiedenen Geldinstituten un
terhalten, und es erwünscht ist, daß möglichst viele
Mobiltelefonbenutzer an dem erfindungsgemäßen Verfah
ren teilnehmen. In gleicher Weise bestehen dann ent
sprechende Beziehungen zwischen dem Verkehrsunterneh
men 7 und den verschiedenen Geldinstituten.
Vor Antritt einer Fahrt stellt der Mobiltelefonbenut
zer eine Verbindung zwischen seinem Mobiltelefon 1
und dem Zentralrechner 5 über das Mobilfunknetz 4
her. Hierfür verwendet er zweckmäßig eine Kurzwahl,
wobei für unterschiedliche Arten von Dienstleistun
gen, z. B. Transporte in einem Verkehrsmittel, Darbie
ten einer Theateraufführung, Durchführung einer
Sportveranstaltung und dergleichen, verschiedene
Kurzwahlnummern benutzt werden sollten. Dadurch kann
der Zentralrechner 5 entsprechend reagieren und an
das Mobiltelefon 1 Sprachsignale übermitteln, die be
reits auf die zugeordnete Dienstleistungsart zuge
schnittene Informationen enthalten. Darüber hinaus
können, wenn das Verkehrsunternehmen 7 überregional
tätig ist und unterschiedliche Ortstarife anbietet
oder mehrere in verschiedenen Regionen tätige Ver
kehrsunternehmen mit einander unterschiedlichen Tari
fen beteiligt sind, die Informationen über angebotene
Dienstleistungen zunächst nur den für den jeweiligen
Standort des Mobiltelefons 1 geltenden Ortstarif ent
halten; Informationen über andere Ortstarife werden
dann nur auf besondere Anfrage des Mobiltelefonbenut
zers übermittelt. Die übermittelten Informationen
sind menüartig aufbereitet und geben dem Mobiltele
fonbenutzer die Möglichkeit, die gewünschte konkrete
Dienstleistung und einen der hierfür angebotenen Ta
rife auszuwählen, indem der Mobiltelefonbenutzer ein
entsprechendes Antwortsignal, entweder ebenfalls als
Sprachsignal oder als Tastatursignal über das Mobil
funknetz 4 zum Zentralrechner 5 sendet.
Es erfolgt nun eine Bonitätsprüfung des durch eine
Personenidentifizierungsnummer (PIN) gegenüber dem
Zentralrechner 5 authentifizierten Mobiltelefonbenut
zers, indem der Zentralrechner 5 Verbindung mit dem
für den Benutzer zuständigen Geldinstitut 6 Verbin
dung aufnimmt und dieses ihm mitteilt, ob die Bonität
gegeben ist. Ist dies der Fall, veranlaßt der Zen
tralrechner 5 den entsprechenden Zahlvorgang bei dem
Geldinstitut 6, beispielsweise durch Vorname einer
entsprechenden Abbuchung auf dem Konto des Mobiltele
fonbenutzers. Das Geldinstitut 6 erteilt dem Ver
kehrsunternehmen 7 anschließend eine entsprechende
Gutschrift.
Nachdem der Zahlvorgang erfolgt ist, übermittelt der
Zentralrechner 5 ein entsprechendes Quittungssignal
als Kurznachricht (z. B. SMS) über das Mobilfunknetz 4
zum Mobiltelefon 1. Dieses Quittungssignal erscheint
auf dem Anzeigefeld 3 des Mobiltelefons 1. Es kann
daher von dem Mobiltelefonbenutzer als Beleg für die
Bezahlung der Dienstleistung verwendet werden und ihn
beispielsweise beim Betreten des Verkehrsmittels oder
bei einer Kontrolle während der Fährt als Berechtig
ten ausweisen. Das Quittungssignal enthält zwangsläu
fig die Kennung des Quittungsgebers und den Zeitpunkt
der Quittungsausgabe, so daß Fälschungen ausgeschlos
sen sind.
Um mit dem Mobiltelefon 1 nach der Quittungsausgabe
auch andere Kurznachrichten empfangen zu können, ist
es empfehlenswert, das Quittungssignal nur dann anzu
zeigen, wenn es als Nachweis benötigt wird. Dieses
wird daher solange im Zentralrechner 5 gespeichert,
wie die Dienstleistung in Anspruch genommen werden
kann, und kann bei Bedarf durch das Mobiltelefon 1
abgerufen werden, um die Berechtigung nachzuweisen.
Claims (13)
1. Verfahren zur Auswahl und Bezahlung einer ange
botenen Dienstleistung unter Verwendung eines
Mobiltelefons (1),
gekennzeichnet durch
die Schritte:
Anwählen eines Zentralrechners (5) mittels des Mobiltelefons (1) über ein Mobilfunknetz (4),
Übermitteln von Informationen über angebotene Dienstleistungen durch Audio- und/oder Videosig nale(-darstellungen) vom Zentralrechner (5) zum Mobiltelefon (1),
Auswahl der gewünschten Dienstleistung zum ge wünschten Tarif und Übermittlung des Auswahlsig nals als Sprach-, Tastatur- oder Bildsignal von dem Mobiltelefon (1) zum Zentralrechner (5),
elektronische Bezahlung der gewünschten Dienst leistung durch einen vom Zentralrechner (5) ge steuerten Zahlvorgang, und
Übertragen einer den Zahlvorgang bestätigenden Quittungsnachricht vom Zentralrechner (5) zum Mobiltelefon (1) und dadurch Quittungsanzeige auf dem Anzeigefeld (3) des Mobiltelefons (1) als Zahlungsnachweis.
Anwählen eines Zentralrechners (5) mittels des Mobiltelefons (1) über ein Mobilfunknetz (4),
Übermitteln von Informationen über angebotene Dienstleistungen durch Audio- und/oder Videosig nale(-darstellungen) vom Zentralrechner (5) zum Mobiltelefon (1),
Auswahl der gewünschten Dienstleistung zum ge wünschten Tarif und Übermittlung des Auswahlsig nals als Sprach-, Tastatur- oder Bildsignal von dem Mobiltelefon (1) zum Zentralrechner (5),
elektronische Bezahlung der gewünschten Dienst leistung durch einen vom Zentralrechner (5) ge steuerten Zahlvorgang, und
Übertragen einer den Zahlvorgang bestätigenden Quittungsnachricht vom Zentralrechner (5) zum Mobiltelefon (1) und dadurch Quittungsanzeige auf dem Anzeigefeld (3) des Mobiltelefons (1) als Zahlungsnachweis.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Zentralrechner (5) die Informatio
nen über angebotene Dienstleistungen in Menüform
an das Mobiltelefon (1) übermittelt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Anwählen des Zentralrechners
(5) mittels Kurzwahl oder durch die Eingabe
von Dienstleistungsbegriffen (z. B. "Ticket")
oder Eigennamen (sogenannte Vanity-Rufnummern)
erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß verschiedene Kurzwahlnummern oder Vani
ty-Rufnummern für unterschiedliche Dienstlei
stungsarten verwendet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Informationen über
angebotene Dienstleistungen einen vom Standort
des Mobiltelefons (1) abhängigen Tarif enthal
ten.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß das Quittungssignal
als Kurznachricht übertragen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß das Quittungssignal solange vom Zen
tralrechner (5) abrufbar ist, wie die Dienstlei
stung in Anspruch genommen werden kann.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Quittungsanzeige die Ken
nung des Quittungsgebers und den Zeitpunkt der
Quittungsausgabe enthält.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß eine Autentifikation
des Mobiltelefonbenutzers vor dem Zahlvorgang
erfolgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß eine Prüfung der Bonität
des Mobiltelefonbenutzers vor dem Zahlvor
gang erfolgt.
11. System zur Durchführung des Verfahrens nach ei
nem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch
einen über ein Mobilfunknetz (4) mit einem Mo
biltelefon (1) verbindbaren Zentralrechner (5)
mit einem Audio-/Videoserver zur Übermittlung
von Informationen über die angebotenen Dienst
leistungen in Menüform enthaltenden Audio-
und/oder Videosignalen zu einem verbundenen Mo
biltelefon (1).
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zentralrechner (5) mit einer Abfrageein
richtung zum Anfordern von Informationen über
die Bonität des autentifizierten Mobiltelefonbe
nutzers von einem Geldinstitut (6) versehen ist.
13. System nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Zentralrechner (5) mit einer
Einrichtung zum Versenden von Kurznachrichten
und/oder Videodarstellungen (z. B. Bildticket)
als Quittung für einen elektronischen Zahlvor
gang zu dem jeweiligen den Zahlvorgang autori
sierenden Mobiltelefon (1) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10045512A DE10045512A1 (de) | 2000-09-11 | 2000-09-11 | Verfahren und System zur Auswahl und Bezahlung einer Dienstleistung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10045512A DE10045512A1 (de) | 2000-09-11 | 2000-09-11 | Verfahren und System zur Auswahl und Bezahlung einer Dienstleistung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10045512A1 true DE10045512A1 (de) | 2002-03-28 |
Family
ID=7656212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10045512A Withdrawn DE10045512A1 (de) | 2000-09-11 | 2000-09-11 | Verfahren und System zur Auswahl und Bezahlung einer Dienstleistung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10045512A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10147788A1 (de) * | 2001-09-27 | 2003-04-24 | Siemens Ag | Abrechnung von Personentransporten mittels mobiler Endgeräte |
| FR2844126A1 (fr) * | 2002-08-30 | 2004-03-05 | Over The Air Ota | Systeme de"jetons"electroniques permettant l'utilisation, l'acces et l'adaptation des services en ligne sur les reseaux de telephones mobiles |
| WO2004032077A1 (de) * | 2002-10-02 | 2004-04-15 | Deutsche Telekom Ag | Verfahren und system zum empfang und zum bezahlung von inhalten |
| BE1015643A3 (fr) * | 2003-08-08 | 2005-07-05 | Masse Robert | Processus de communication permettant a l'utilisateur d'un systeme prepaye de transmettre sa commande faite parmi une liste de produits et services disponibles. |
-
2000
- 2000-09-11 DE DE10045512A patent/DE10045512A1/de not_active Withdrawn
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| WO2004032077A1 (de) * | 2002-10-02 | 2004-04-15 | Deutsche Telekom Ag | Verfahren und system zum empfang und zum bezahlung von inhalten |
| BE1015643A3 (fr) * | 2003-08-08 | 2005-07-05 | Masse Robert | Processus de communication permettant a l'utilisateur d'un systeme prepaye de transmettre sa commande faite parmi une liste de produits et services disponibles. |
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