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DE1004329B - Flammenueberwachungseinrichtung, insbesondere fuer leuchtende Flammen - Google Patents

Flammenueberwachungseinrichtung, insbesondere fuer leuchtende Flammen

Info

Publication number
DE1004329B
DE1004329B DEL11824A DEL0011824A DE1004329B DE 1004329 B DE1004329 B DE 1004329B DE L11824 A DEL11824 A DE L11824A DE L0011824 A DEL0011824 A DE L0011824A DE 1004329 B DE1004329 B DE 1004329B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
light element
magnetic amplifier
monitoring device
flame monitoring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL11824A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Franz Galavics
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Publication of DE1004329B publication Critical patent/DE1004329B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/08Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements
    • F23N5/082Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements using electronic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Flammenüberwachungseinrichtung, insbesondere für leuchtende Flammen Verbrennungsanlagen mit automatischer Zuführung eines flüssigen oder gasförmigen Brennstoffes werden je nach Anlagegröße auf verschiedene Arten betrieben. Bei kleinen, einfachen Anlagen wird die Brennstoffzufuhr bei einer Störung abgeschaltet, und die Wiederinbetriebnahme erfolgt, nach Behebung der Störung, von Hand. Wird die Anlage durch einen Thermostaten gesteuert, so wird die Flamme durch diesen selbsttätig in und außer Betrieb genommen, wobei die Zündung der Flamme üblicherweise durch eine elektrische Zündeinrichtung, bestehend aus einer Zündspule und einer Funkenstrecke, erfolgt. Tritt bei einer solchen vollautomatischen Anlage eine Störung ein, so wird bei kleinen Anlagen sofort die Zündung eingeschaltet und während einer bestimmten, üblicherweise durch einen thermischen Schalter einstellbar begrenzten Zeitdauer eine Wiederzündung der Flamme versucht. Bleibt dieser Versuch erfolglos, so wird die Verbrennungsanlage in Störstellung geschaltet. Bei mittleren und größeren Anlagen ist die sofortige Einleitung eines Zündversuches, wegen der im heißen Verbrennungsraum sich bildenden explosiblen Gase, nicht zulässig. Die selbsttätige Wiederinbetriebnahme erfolgt daher erst nach einer Ruhezeit, während welcher der Verbrennungsraum durch natürlichen Kaminluftzug oder durch zwangsweise Entlüftung ausgespült wird. Zur Steuerung derartiger Anlagen werden daher zweckmäßigerweise Zeitschaltwerke vorgesehen, durch welche die für eine bestimmte Anlage besonders günstige Betriebsart ohne Schwierigkeiten durchführbar ist. Voraussetzung ist jedoch immer, daß die Flamme durch eine empfindliche und betriebssichere Flammenüberwachungseinrichtung kontrolliert wird. Derartige Einrichtungen sind bereits in großer Zahl bekanntgeworden und haben sich gut bewährt. Als auf die Flamme ansprechende Fühler werden dabei wärmeempfindliche Widerstände, Bimetalle, Photozellen, Ionisationsstrecken usw. verwendet. Für die Überwachung von leuchtenden Flammen, wie z. B. solchen von Ölbrennern, haben sich Überwachungseinrichtungen, die auf die Lichtemission der Flamme ansprechen, als günstig erwiesen. Als Fühler kommen vorzugsweise gasgefüllte Photozellen zur Anwendung. Diese haben jedoch den Nachteil, daß sie einen zerbrechlichen Glaskolben aufweisen, der für den hier in Frage kommenden rauhen Betrieb ungeeignet ist, und daß, wenn nicht ein empfindliches und entsprechend kostspieliges Steuerrelais zur Anwendung kommen soll, eine entsprechend hohe Verstärkung vermittels Elektronenröhren, Glimmrelais, Jontrons usw. vorgesehen werden muß. Nachteilig erweist sich ferner, daß die Photozellen mit einer Vorspannung betrieben werden müssen. Die Erfindung betrifft eine Flammenüberwachungseinrichtung, insbesondere für leuchtende Flammen, mit einem aus Licht unmittelbar einen elektrischen Strom erzeugenden Lichtelement, bei welcher die obenerwähnten Nachteile dadurch umgangen sind, daß ein die Brennstoffzufuhr regelndes Steuerrelais über einen magnetischen Verstärker die Befehle des Lichtelementes erhält.
  • In der Zeichnung ist ein Schaltschema des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Darin bedeutet 1 ein Lichtelement, welches beim Auftreffen von Licht selbst einen elektrischen Strom erzeugt, beispielsweise eine Sperrschichtzelle. Diese Zelle ist in der Nähe der zu überwachenden Flamme aufgestellt und über eine Leitung 2 mit der Steuerwicklung 3 eines sich selbst sättigenden magnetischen Verstärkers verbunden. Parallel zur Zelle 1 ist ein Schutzkondensator 4 geschaltet, der die bei Belichtungsänderungen auftretenden Ausgleichsspannungen und von den Lastwicklungen induzierte Restspannungen unschädlich macht. Bei großer Entfernung zwischen Lichtelement und magnetischem Verstärker ist in der Nähe des Lichtelementes 1 ein weiterer Schutzkondensator 41 vorgesehen, welcher auf die Leitung 2 induzierte Störspannungen, insbesondere solche, die durch das Einschalten eines Zündtransformators entstehen, vom Lichtelement 1 fernhält. Durch zweckmäßige Dimensionierung der Steuerwicklung 3 läßt sich leicht eine niederohmige Anpassung, die bei Sperrschichtzellen Bedingung ist, erzielen. Die Belastung des magnetischen Verstärkers bildet ein Steuerrelais 5, welches einen in einem weiter nichtdargestellten Steuerstromkreis für den mehr oder weniger selbsttätigen Betrieb einer Verbrennungsanlage angeordneten Umschalter 6 betätigt. Dieses Steuerrelais kann durch den magnetischen Verstärker mit Wechselstrom oder mit Gleichstrom gespeist werden. Wegen der erreichbaren größeren Empfindlichkeit ist jedoch vorzugsweise ein polarisiertes Gleichstromrelais vorzuziehen, und der magnetische Verstärker ist daher für Gleichstromlast vorzusehen. Ein Transformator 7, welcher mit einer Primärwicklung 8 an einer Wechselspannung liegt, weist eine Sekundärwicklung 9 mit Mittelabgriff 10 auf. Die beiden Außenklemmen der Sekundärwicklung sind über je eine Lastwicklung 11 und je einen Trockengleichrichter 12 miteinander im Schaltpunkt 13 verbunden, der seinerseits unter Zwischenschaltung des Steuerrelais 5 mit dem Mittelabgriff 10 in Verbindung steht. Ein Glättungskon.densator 14 ist der Relaiswicklung des Steuerrelais 5 parallel geschaltet. Es ist selbstverständlich, daß am magnetischen Verstärker alle diejenigen an sich bekannten Maßnahmen zur Anwendung kommen können, die für eine zweckmäßige Einstellung des Arbeitspunktes und für eine Erhöhung der Empfindlichkeit von Nutzen sind. Beispielsweise kann die Charakteristik des magnetischen Verstärkers durch eine positive oder negative Gleichstromvorerregung oder durch Vorerregung vermittels eines permanenten Magnets in einem gewünschten Sinne verschoben werden. In der Zeichnung ist eine diesem Zweck dienende Gleichstromvorerregungsschaltung angedeutet, bestehend aus einem Widerstand 15, einem Trockengleichrichter 16 und einer Vorerregungswicklung 17, welche zwischen der rechten Klemme der Sekundärwicklung 9 und dem Punkt 10 geschaltet ist. Vermittels einer Rückkopplung ist es ferner möglich, die Steilheit der Charakteristik zu verstärken,, sogar so weit, daß ein Kippvorgang eintritt, durch den das Steuerrelais 5 schneller und mit einem größeren Kontaktdruck schaltet. In .der Zeichnung ist eine diesem Zweck dienende Rückkopplungsschaltung ebenfalls angedeutet, bestehend aus einer Reihenschaltung eines einstellbaren Widerstandes 18 und einer Rückkopplungswicklung 19, die zwischen den Schaltpunkten 10 und 13 geschaltet ist. Die Verhältnisse sind nun so gewählt, daß das Steuerrelais 5 bei unbeleuchteter Sperrschichtzelle in eine Ruhestellung und bei beleuchteter Sperrschichtzelle in eine Arbeitsstellung geschaltet wird, derart, daß vom Vorhandensein oder Nichtvorhandensein der Flamme abhängige Steuervorgänge, die für den einwandfreien und sicheren Betrieb einer beliebigen Verbrennungsanlage notwendig sind oder sich als zweckmäßig erweisen, e-ingeleitet werden. können.
  • Gegenüber Flammenüberwachungseinrichtungen mit anderen Photozellen hat die beschriebene Einrichtung den Vorteil, daß keine zerbrechlichen Teile zur Anwendung kommen, daß keine Zellenv orspannung benötigt wird, daß ein verhältnismäßig robustes Steuerrelais anwendbar ist und daß der magnetische Verstärker für den vorgesehenen verhältnismäßig ra.uhen Betrieb besonders geeignet ist; der letztere hat außerdem noch den besonderen Vorteil, daß er bei verhältnismäßig geringem Kupferaufwand einen sehr hohen Verstärkungsfaktor bei im Verhältnis kleiner Zeitkonstante aufweist. Besonders die zuletzt erwähnte Eigenschaft ist im vorliegenden Falle, wo eine ausgeprägte Ansprechverzögerung sich unter Umständen katastrophal auswirken kann, sehr beachtlich. Die beschriebene Flammenüberwachungseinrichtung weist einen hohen Grad von Betriebssicherheit auf, was bei Verbrennungsanlagen wegen der möglichen Explosionsgefahr von großer Bedeutung ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Flammenüberwachungseinrichtung, insbesondere für leuchtende Flammen, mit einem aus Licht unmittelbar einen elektrischen Strom erzeugenden Lichtelement, gekennzeichnet durch ein die Brennstoffzufuhr regelndes Steuerrelais, welches über einen magnetischen Verstärker die Impulse des Lichtelementes erhält.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vorerregungswicklung, eine Rückkopplungswicklung und zwei in Selbstsättigungsschaltung über einen eine Sekundärwicklung mit Mittelanzapfung aufweisenden Transformator mit einer Wechselspannungsquelle verbundene Ankerwicklungen für den magnetischen Verstärker, welcher ein polarisiertes Gleichstromrelais steuert.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen oder mehrere Schutzkondensatoren, welche im Steuerkreis parallel zur Steuerwicklung und zum Lichtelement angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.731736; schweizerische Patentschriften Nr. 171645, 253 676, 281693; Zeitschrift »VDI«, 1934, S.935 bis 938; Zeitschrift »Electrical Engineering«, Juni 1950, S. 538 bis 543; Zeitschrift »ASEA-Journal«, 1947, S. 119 bis 131.
DEL11824A 1951-04-05 1952-03-14 Flammenueberwachungseinrichtung, insbesondere fuer leuchtende Flammen Pending DE1004329B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1004329X 1951-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1004329B true DE1004329B (de) 1957-03-14

Family

ID=4552198

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL11824A Pending DE1004329B (de) 1951-04-05 1952-03-14 Flammenueberwachungseinrichtung, insbesondere fuer leuchtende Flammen

Country Status (1)

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DE (1) DE1004329B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH171645A (de) * 1934-04-24 1934-09-15 Brandenberger Oscar Vorrichtung zur Steuerung der Brennstoffzufuhr an Ölfeuerungsanlagen.
DE731736C (de) * 1941-02-08 1943-02-13 Ig Farbenindustrie Ag Selbsttaetige Fuellvorrichtung fuer Behaelter fuer verfluessigte Gase
CH253676A (de) * 1947-03-09 1948-03-31 Oertli W Ag Flammen-Überwachungseinrichtung für Feuerungsanlagen, insbesondere für Ölfeuerungsanlagen.
CH281693A (de) * 1950-05-08 1952-03-31 Oelfeuerungen Ag Anlage mit zwei simultan betriebenen Ölbrennern und mit Sicherheitseinrichtung.

Patent Citations (4)

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