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DE1227601B - Sicherheitseinrichtung fuer Feuerungsanlagen - Google Patents

Sicherheitseinrichtung fuer Feuerungsanlagen

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Publication number
DE1227601B
DE1227601B DEH49089A DEH0049089A DE1227601B DE 1227601 B DE1227601 B DE 1227601B DE H49089 A DEH49089 A DE H49089A DE H0049089 A DEH0049089 A DE H0049089A DE 1227601 B DE1227601 B DE 1227601B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame
main burner
circuit
pilot
fuse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH49089A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Hegwein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH49089A priority Critical patent/DE1227601B/de
Publication of DE1227601B publication Critical patent/DE1227601B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/08Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/12Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using ionisation-sensitive elements, i.e. flame rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description

  • Sicherheitseinrichtung für Feuerungsanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitseinrichtung für Feuerungsanlagen mit einem mit gasförmigem Brennstoff gespeisten Zündbrenner und einem mit gasförmigem oder flüssigem Brennstoff gespeisten Hauptbrenner, dessen Flamme von einer Zündflamrne angezündet wird, welche durch eine die Brennstoffzufuhr zum Zündbrenner überwachende Leitflammensicherung mit Ionisationsstrecke gesichert ist, die bei ihrem Ansprechen einen Stromkreis schließt, während die Hauptbrennerflamme durch eine die Brennstoffzufuhr zum Hauptbrenner überwachende Strahlungszelle gesichert ist, die bei brennender Hauptbrennerflamme einen elektrischen Stromkreis schließt und beim Erlöschen der Hauptbrennerflamme den genannten Stromkreis unterbricht, wobei der Sicherungsstromkreis der Leitflammensicherung sowie der Sicherungsstromkreis der Strahlungszelle an eine gemeinsame Schalteinrichtung angeschlossen sind, welche die Brennstoffzufuhr zum Hauptbrenner steuert.
  • Die im Sicherungsstromkreis von Feuerungsanlagen verwendeten optischen überwachungseleinente, wie Strahlungszellen od. dgl., liefern bekanntlich nur eine sehr geringe elektromotorische Kraft, was in einem Sicherungsstromkreis eine unerwünschte Unsicherheit darstellt. Um diesem Mangel entgegenzuwirken, hat man durch die Strahlungszelle od. dgl. beispielsweise ein Relais beeinflußt, welches einen Freindstromkreis steuert, dessen Energie zum Betätigen einer Schalteinrichtung der Feuerungsanlage ausreicht. Es ist auch bekannt, den optischen Einrichtungen im überwachungsstromkreis von Feuerungsanlagen Magnetverstärker oder Röhren bzw. Transistoren zuzuordnen, um ein zuverlässiges Schaltergebnis zu erzielen. Diese bekannten Einrichtungen sind aber insbesondere auch wegen der erforderlichen Verwendung hochohmiger Steuer- und Schalteinrichtungen verhältnismäßig umständlich und teuer und teilweise auch betriebsempfindlich.
  • Gegenüber den bisher bekannten Lösungen kann eine wesentliche Verbesserung erzielt werden, wenn gemäß der Erfindung der von dem gemeinsamen Sicherungsstromkreis betätigten Schalteinrichtung ein Transformator zum Umwandeln der in dem Sieherungsstromkreis fließenden Spannung in eine niedrigere Spannung sowie ein Gleichrichter und ferner parallel zur Schalteinrichtung angeordneter Kondensator vorgeschaltet sind, welcher ein verzögertes Ansprechen der Schalteinrichtung sowie ein Abglätten der Spannungsspitzen bewirkt.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die von der Strahlangszelle kommende hohe Spannung in eine niedrigere Gebrauchsspannung umgewandelt wird, so daß in diesem für die Funktion#. der ganzen Anlage wesentlichen Steuerstromkreis , 4iederohmige Bauteile und Schalteinrichtungen verwendet werden können, die nicht nur betriebssicherer, arbeiten, sondern auch einfacher und billiger als, ents prechende hochohmige Bau- und Schaltteile sind-.. Die Betriebssicherheit der Feuerungsanlage wird dabei durch die erfindungsgemäße Anordnung des, Kondensators weiter verbessert, da dieser ein verzögertes Ansprechen der Schalteinrichtung sowie ein Abglätten der Span-nungsspitzen und damit ein ruhigeres Arbeiten der Sicherheitseinrichtung zur Folge hat.
  • In besonders vorteilhafter Weise kann ferner in der Verbindung zwischen der Strahlungszelle mit dem Transformator ein Widerstand,angeordnet sein, welcher den von der Strahlungszelle zu dem Transformator fließenden Strom auf den Gebrauchswert abstimmt.
  • Diese Anordnung ergibt den- Vorteil, daß die Schälteinrichtung erst beim Erreichen einer bestimmten hohen Strahlungsenergie der Hauptbrennerflamm e anspricht, so daß der Zündbrenner, insbesondere bei der Verwendung von schwer brennbaren Brennstoffen für den Hauptbrenner, mit einen für den Betrieb der Feuerungsanlage, vorteilhaften starken Zündflamme betrieben werden kann, da auch eine stark brennende Zündflamme, kein eine Schaltung auslösendes Ansprechen der Strahlungszelle bewirken kann.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es Z e ig, t F i g. 1 eine schematisch dargestellte Sicherungsvorrichtung für eine- Feuerung, deren Zündflamme nach erfolgtem Anzünden der Hauptbrennerflarnme erlischt und Fig. 2 eine ebenfalls schematisch dargestellte Sicherungsvorrichtung, für Feuertingen, deren Zünd-Ramme auch nach erfolgtem Anzünden der vorzu.-.sweise mit flüssigen Brennstoffen gespeisten Hauptbrennerflamme, also während der ganzen Betriebsdauer der Feuerung brennt.
  • Bei dem Beispiel nach F i g. 1 ist die Feuerung mit einem mit Gas gespeisten Zündbrennex 1 und einem mit Gas oder öl gespeisten Hauptbrenner 2 versehen. Die Gäsiüfuhr züm-Z-Undbrenner steuert ein Magnetventil 3, während die Brennstoffzufuhr zum Hauptbrenner 2 ein Magnetventil 4 steuert. Die Verbindungsleitungen zwischen den Magnetventilen 3 und 4 und den zugehörigen Brennem 1 und 2 sind -bei F i g. 1 nicht näher dargestellt. Der Zündbren-ner 1 ist mit einer seine Gaszufuhr überwachenden Leitflammensicherung versehen, die zwei in einen Stromkreis eingeschaltete Elektroden 5, 6 aufweist> ».--zwischen > deren einander zugekehrten Enden eine Ionisationsst'r-ecki2# liegt ' über die bei brennender Zündf12mme 7 ein Strom fließt. An die Stromzuführungsleituno, der Elektrode 5 ist unter Zwischenschaltuneines kapazitiven Widerstandes eine Anzündelektrode 8 angeschlossen, von der bei eingeschalteter Stromzufuhr Zündfunken zum Zündbrenner 1 überspringen und die Zündflamme 7 anzünden.
  • -Dem Hauptbrenner 2 ist eine in einem Gehäuse 9 angeordnete Strahlungszelle 10 zugeordnet, welche die Brennstoffzufuhr zum Hauptbrenner überwacht und bei brennender Hauptflamme 11 einen Stromkreis schließt. Das rohrförmige Ende des Gehäuses9 hat - in seinem Boden eine öffnung 12, welche den Einstrahlungsbereich derHauptbrennerflammell auf die Strahiungszelle, 10 begrenzt, so daß insbesondere derjenige, Teil der Flamme 11 auf die Zelle 10 ein" wirkt, der eine starke UV-Strahlung aufweist. Der Zelle 10 ist noch ein Widerstand 13 vorgeschaltet, wodurch die zugeführte Spannung auf den Gebrauchswert abgestimmt wird.
  • Ein Gebläge14 liefert im Betrieb dem Zündbrenner 1 -und dem Hauptbrenner 2 durch eine Rohrleitung 15 die benötigte Verbrennungsluft. An die Rohrleitung 15 ist auch noch das Gehäuse 9 der Strahlungszelle10 angeschlossen, so daß im Betrieb Kühl-luft durch das Gehäuse 9 hindurchströmt, die gleichzeitig den Eintritt von Verbrennungsgasen in das Gehause verhindert.
  • Die Strornversorgung des elektrischen Teiles der Sicherheitsvorrichtung erfolgt von einem Netz 16 über einen. Hauptschalter 17, der in der Regel von Hand ein- u«nd ausschaltbar ist.
  • Be- im Einschalte n- des Hauptschalters 17 wird über einen geschlossenen Schalter 18, der mit noch zwei weiteren Schaltern 19 und 20 von einem Relais 21 gesteuert wird, das Elektromagnetventil 3 eingeschaltet und damit die Gaszufuhr zum Zündbrenner 1 geöffnet. Gleichzeitig wird die Primärspule 22 eines Höchspannungstransformators 23 an die Stromquelle. angeschlossen, so daß die Sekundärspule dieses. Transformators eine Spannung von beispielsweise 5000 Volt an die Elektrode 5 der Leitflammensicherung und an die Anzündelektrode 8 abgibt. Von der Elektrode 8 springen hierauf Anzündfunken zum Zündbrenner 1 über, wodurch das aus dem Zündbrenner ausströmende Gas zur Zündflqrnrne 7 angezündet wird. Der jetzt über die Ionisierungsstrecke zwischen den beiden Elektroden 5 und 6 fließende Strom gelangt über den geschlossenen Schalter 20 einerseits zur Schaltstelle der Strahlungszelle 10 und andererseits zu der Primärspule 25 eines Transformators 26. Dessen Sekundärspule 27 speist daraufhin einen Gleichrichter 28, an den das Relais 21 angeschlossen ist. Zwischen dem Gleichrichter und dem Relais ist noch ein Kondensator 29 parallel zum Relais 21 angeordnet, welcher die Aufgabe hat, ein verzögertes Ansprechen des Relais bei Stromausfall zu bewirken.
  • -Zu der Sicherheitseinrichtung gehört noch ein thermischer Schalter 30, der zwei Schaltglieder 31, 32 steuert und dem ein Widerstand 33 zugeordnet ist, welcher das Ansprechen des thermischen Schalters 30 bewirkt, sobald er über eine bestimmte Zeit hinaus von Strom durchflossen ist.
  • Der Antriebsmotor des Gebläses ist einerseits, über das Schaltglied 31 sowie den-. Hauptschalter 17 und andererseits über den Widerstand 33 an das Netz 16 anschließbar.
  • Beim Inbetriebnehmen der Anlage nach F i g. 1 wird, wie schon erwähnt, durch Schließen des-Schal# ters 17 das Elektromagnetventil 3 geöffnet, die. Zünd" Ramme 7 an-gezündet und das Relais 21 mit Strom versorgt. Zu erwähnen ist hierbei- noch, daß auch das Gebläse 14 einaeschaltet,wird und den beiden Breifnirfi-l'uiitL 2- -3ÖW-ie der Strahlungszelle 10 Luft zuführt. Das an die Stromzufuhr angeschlossene Relais 21 schaltet um, wobei die Schalter 18 und 19 geöffnet und der Schalter 19, der bisher geöffnet war-, geschlossen wird. Das hat zur Folge, daß jetzt auch einerseits über den geschlossenen Schalter 19 das Elektromagnetventil 4 eingeschaltet und damit die Brennstoffzufuhr zum Hauptbrenner 2 geöffnet wird. Andererseits wird durch den geöffneten Schalter 18 die Stromzufuhr zum Elektromagnetventil 3 unterbrochen und damit die Gaszufuhr zum Zündbrenner 1 ausgeschaltet, so daß die Zündflamme 7 erlischt. Ferner wird durch Ausschalten des Schalters 20 die Verbindung zwischen der Elektrode 6 und der Primärspule 25 des Transformators 26 unterbrochen. Da die Zündflamme aber mit einer gewissen Verzögerung erlischt, wird in der Zwischenzeit von der brennenden. Zündflarnrne 7 noch die Hauptbrennerflamme 11 angezündet. Die brennende Hauptflamme-11 bewirkt durch Einstrahlung auf die Zelle 10 das Schließen ihrer Schaltstelle und damit das Schließen des zugehörigen, an eine Anzapfstelle der Sekundärspule 24 des Transformators 23 angeschlossenen Sicherungsstromkreises, worauf die Sekundärspule 25 des Transformators 26 über die Schaltstelle der Strahlungszelle mit Strom versorgt wird. Das Relais 21 wird daher in der Umschaltstellung gehalten, und die Feuerung nach F i g. 1 befindet sich im Betriebszustand.
  • Erlischt die Hauptbrennerflamme 2, so wird der Stromkreis in der Strahlungszelle 10 unterbrochen, so daß der Transformator26 spannungslos wird. Das hat zur Folge, daß das Relais 21 mit einer durch den Kondensator 29 bewirkten Verzögerung anspricht, und wieder in die Ausschaltstellung umschaltet, wobei die Schalter 18 und 20 geschlossen und der Schalter 19 unterbrochen wird. Dadurch wird einerseits das Magnetventil 4 ausgeschaltet und damit die Brennstoffzufuhr zum Hauptbrenner 2 unterbrochen und andererseits das Magnetventil 3 geöffnet und damit die Brennstoffzufuhr zum Zündbrenner 1 wieder geöffnet. Die Zündflamme 7 wird. jetzt wieder angezündet, so daß über die lonisationsstrecke der Leitflammensicherung die Primärspul#e 25 des Transformators 26 wieder mit Strom versorgt wird. Damit erhält auch das Relais 21 wieder Strom und schaltet in die Betriebsstellung um, wodurch das Zündbrennerventil 3 geschlossen und das Hauptbren#nerventil 4 geöffnet wird. Die erst mit Verzögerung erlöschend#e Zündflamme 7 bewirkt ein Wiederanzünden der Hauptbrennerflamme 1-1, so daß sich die Anlage wieder inder schon beschriebenen Einschaltstellung befindet.
  • Sofern durch irgendeine Störung die Hauptbrennerflamme nicht innerhalb von einigen Sekunden wieder angezündet worden ist, bewirkt der eingeschaltete Widerstand 33 ein Ansprechen des thermisehen Schalters 30, der darauf seine Schaltglieder.31 und 32 umschaltet, so daß der Schalter 32 geschlossen und der Schalter 31 geöffnet wird. Durch Öffnen des Schalters 31 wird die ganze Anlage stromlos und ausgeschaltet. Gleichzeitig werden durch Schließen des Schalters 32 ein Lichtsignal 34 und ein akustisches Signal 35 eingeschaltet, welche das erfolgte Ausschalten der Anlage anzeigen.
  • Zum Wiederinbetriebnehmen der Anlage muß jetzt zunächst der thermische Schalter 30 beispielsweise von Hand in die gezeichnete Stellung umgeschaltet werden, wodurch auch die Signale 34 und 35 ausgeschaltet werden.
  • Es sei noch hervorgehoben, daß sowohl bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 als auch bei dem im nachfolgenden näher beschriebenen Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sämtliche elektrischen Einrichtungen in einem gemeinsamen metallischen Gehäuse 36 angeordnet sind, während die Verbindungsleitungen zu den Elektroden 5 und 6 der Leitflammensicherung und der Strahlungszelle 10 in getrennten Panzerarmierungen38 angeordnet sind.
  • Bei dem Beispiel nach F i g. 2 sind die mit der F i g. 1 grundsätzlich übereinstimmenden Einrichtungen mit den gleichen Bezugszahl-en versehen.
  • Das Beispiel nach F i g. 2 ist für die Verwendung von gasförmigen Brennstoffen für beide Brenner 1 und 2 gezeichnet. Ferner sind die Verbindungsleitungen la und 2a zwischen den Elektromagnetventilen3 und 4 und den zugehörigen Brennem 1 und 2 dargestellt. Das Beispiel nach F i g. 2 eignet sich aber besonders für solche Feuerungen, bei denen der Hauptbrenner 2 mit flüssigen Brennstoffen gespeist wird. In diesem Fall sind die beiden Brenner natürlich an getrennte Speiseleitungen anzuschließen.
  • Der wesentliche Unterschied gegenüber dem Beispiel nach F i g. 1 besteht darin, daß bei dem Beispiel nach F i g. 2 der über die Ionisationsstrecke zwischen den Elektroden 5 und 6 fließende Strom einerseits über den Schalter 20 der Primärspule 25 des Transformators 26 und andererseits unmittelbar der Schaltstelle der Strahlungszelle10 zugeführt wird. Ferner ist hier das Elektromagnetventil 3 nicht über einen der vom Relais 21 gesteuerten Schalter, sondern unmittelbar derart an das Netz 16 anschließbar, daß es im Betrieb nicht geschlossen wird, die Zündflamme 7 also während der ganzen Betriebsdauer der Feuerun.g brennt.
  • Wenn bei der Anlage nach F i g. 2 die Zündflamme 7 angezündet worden ist, dann wird der Transformator 26 mit Strom versorgt, worauf das Relais 21 in der gleichen Weise wie bei F i g. 1 umschaltet. Durch das öffnen des Schalters 20 wird aber bei F i g. 2 die Verbindung zur Primärspule 25 unterbrochen. Bis zu dem mit Verzögerung erfolgenden Erlöschen der Zündflamme 7 ist aber nach öffnen des Magnetventils 4 durch Schließen des Schalters 19 die Hauptbrennerflamme 11 angezündet worden, so daß die Strahlungszelle 10 ihre Schaltstelle und damit ihren Sicherungsstromkreis schließt. Hierauf fließt der von der Ionisationsstrecke zwischen den Elektroden 5 und 6 kommende Strom auch über die Schaltstelle der Strahlungszelle 10 und dann zur Primärspule 25 des Transformators 26, so daß das Relais 21 unter Spannung bleibt und daher in seiner Umschaltstellung gehalten wird. In dieser Einstellung befindet sich die Feuerung nach F i g. 2 in der Betriebsstellung.
  • Das selbsttätige Ausschalten der Brennstoffzufuhr zum Hauptbrenner beim Erlöschen der Hauptbrennerflarnme sowie das selbsttätige Wiedereinschalten bzw. das vollständige Ausschalten der Anlage geschieht bei dem Beispiel nach F i g. 2 grundsätzlich in der gleichen Weise wie bei F i g. 1.
  • An Stelle des Transformators 26 könnte auch eine Kaltkathodenröhre vorgesehen werden, welche den ihr zugeführten Strom gleichzeitig gleichrichtet, so daß der. Gleichrichter 28 wegfallen kann.

Claims (2)

  1. Patenlansprüche: 1.. Sicherheitseinrichtung für Feuerungsanlagen mit einem mit gasförinigem Brennstoff gespeisten Zündbrenn-er und einem mit gasförmigem oder flüssigem Brennstoff gespeisten Hauptbrenner, dessen Flamme von einer Zündflamme angezündet wird, welche durch eine die Brennstoffzufuhr zum Zündbrenner überwachende Leitflammensicherung mit lonisationsstrecke gesichert ist, die bei ihrem Ansprechen einen Stromkreis schließt, während die Hauptbrennerflamme durch eine die Brennstoffzufuhr zum Hauptbrenner überwachende Strahlungszelle gesichert ist, die bei brennender Hauptbrennerflamme einen elektrischen Stromkreis schließt und beim Erlöschen der Hauptbrennerflamme den genannten Stromkreis unterbricht, wobei der Sicherungsstromkreis der Leitflammensicherung sowie der Sicherungsstromkreis der Strahlungszelle an eine gemeinsame Schalteinrichtung angeschlossen sind, welche die Brennstoffzufuhr zum Hauptbrenner steuert, d a - durch gekennzeichnet, daß der von dem gemeinsamen Sicherungsstromkreis betätigten Schalteinrichtung (21) ein Transformator (26) zum Umwandeln der in dem Sicherungsstromkreis fließenden Spannung in eine niedrigere Spannung sowie ein Gleichrichter (28) und ferner ein parallel zur Schalteinrichtung angeordneter Kondensator (29) vorgeschaltet sind, der ein verzögertes Ansprechen der Schalteinrichtung sowie ein Abglätten der Spannungsspitzen bewirkt.
  2. 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung der Strahlungszelle (10) mit dem Transformator (26) ein Widerstand (13) angeordnet ist, welcher den von der Strahlungszelle (10) zu dem Transformator (26) fließenden Strom auf den Gebrauchswert abstimmt. In Betracht gezogene Druckschriften-. Deutsche Patentschriften Nr. 622 120, 471362; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1858 362; Zeitschrift »Allgemeine Wärmetechnik«, 1961, H. 15/16, S. 317 bis 336.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE471362C (de) * 1925-04-15 1929-02-18 Paul Kaiser Anlage zur Herstellung von Schokoladenmasse
DE622120C (de) * 1935-11-21 Zimmermann Hans Elektrische Sicherheits- und Zuendvorrichtung fuer Gasfeuerstellen
DE1858362U (de) * 1962-07-13 1962-09-13 Georg Hegwein Zum anzuenden eines hauptbrenners einer feuerungsanlage dienender zuendbrenner.

Patent Citations (3)

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