DE1298232B - Flammenueberwachungseinrichtung fuer einen Brenner - Google Patents
Flammenueberwachungseinrichtung fuer einen BrennerInfo
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- F23N5/02—Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
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Description
weise nicht zur Verwendung bei bestimmten Arten von Gasflammen geeignet sind, da die Gasflamme
möglicherweise nicht genügend Licht zur Betätigung einer derartigen Flammendetektorvorrichtung er- 25
zeugt. Auf Ultrarotstrahlung ansprechende Flammendetektorvorrichtungen haben den Nachteil, daß sie
durch Wärme von der Brennkammer beeinflußt werden können, selbst wenn die Flamme erloschen ist.
stand werden die Vorrichtungen zur Brennstoffzufuhr 10 die beiden Detektoren einfach parallel geschaltet,
an den Brenner sowie die Vorrichtung zur Entzünr und die nachfolgende Relaisschaltung spricht auf die
dung dieses Brennstoffes unwirksam gemacht, bis die Summe der Äusgangssignale der beiden Detektoren
Flammenüberwachungseinrichtung von Hand rück- an, wobei offensichtlich bereits das Ausgangssignal
gestellt wird. einer Photozelle für die normale Wirkungsweise der
Derartige Flammenüberwachungseinrichtungen ent- 15 Überwachungseinrichtung ausreicht. Eine derartige
halten als notwendigen Bestandteil eine auf die Doppelanordnung mit zwei parallelgeschalteten DeFlamme
ansprechende Detektorvorrichtung, die bei- tektoren stellt zwar eine Sicherung gegen völligen
spielsweise auf von der Flamme ausgehende sichtbare Ausfall eines Detektors dar; eine Absicherung gegen-Ultrarot-
oder Ultraviolettstrahlung ansprechen kann. über den obenerwähnten Störzuständen, wie sie durch
Auf sichtbares Licht ansprechende Flammendetektor- 20 Änderung der charakteristischen Eigenschaften der
vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie beispiels- UV-empfindlichen Detektoren und dadurch bedingte
Vortäuschung des Vorliegens der Brennerflamme hervorgerufen werden können, ist mit dieser bekannten
Einrichtung jedoch ebenfalls nicht erzielbar.
Die Erfindung betrifft somit eine Flammenüberwachungseinrichtung für einen Brenner mit zwei auf
dieselbe Flamme ansprechenden Strahlungsdetektoren, die beim Auftreffen von Strahlung von der
Flamme ein elektrisches Signal erzeugen, sowie mit Aus diesen Gründen ist eine auf Ultraviolettstrahlung 30 einem auf die Summe der Signale ansprechenden
ansprechende Flammendetektorvorrichtung vorzuzie- Relais, das in Abwesenheit der Flamme die Unterhen.
brechung der Brennstoffzufuhr zu dem Brenner ver-
Auf Ultraviolettstrahlung ansprechende Flammen- anlaßt.
detektorvorrichtungen können im Laufe der Zeit ihre Durch die vorliegende Erfindung soll eine Flamcharakteristischen
Eigenschaften und Kenngrößen 35 menüberwachungseinrichtung geschaffen werden, bei
verändern, derart, daß ihre Arbeitsweise von dem welcher verhindert ist, daß eine Abweichung der einnormalen
Zustand abweicht und eine potentielle Ge- gangs erwähnten Art in der Arbeitsweise der auf die
fahrenquelle darstellt. Eine derartige Detektorvor- Flammenstrahlung ansprechenden Detektoren vom
richtung weist im allgemeinen eine Photoelektronen normalen Zustand zu einer Gefahrenquelle wird und
emittierende Oberfläche auf, die in einer Umhüllung 40 bei der insbesondere gewährleistet ist, daß ein Kurzbzw,
einem Kolben aus Quarzglas eingeschlossen ist. Schluß oder eine Leitungsunterbrechung in irgend-Die
abnormale Arbeitsweise wird üblicherweise durch einem Schaltungselement oder eine Betriebsstörung
in der Umhüllung auftretende Risse bzw. Sprünge der Einrichtung nicht das Vorhandensein der Flamme
verursacht; durch diese Risse kann Luft in die Um- vortäuscht, nachdem die Schaltung anfänglich, wenn
hüllung eintreten; dies hat zur Folge, daß sich die 45 Heizleistung benötigt wird, überprüft wurde.
Flammendetektorvorrichtung so verhält, als würde Zu diesem Zweck kennzeichnet sich eine Flam-
Ultraviolettstrahlung auf sie auffallen, selbst wenn menüberwachungseinrichtung der erwähnten Art gedies
nicht der Fall ist. maß der Erfindung durch ein zweites Relais, das auf
Es sind bereits Flammenüberwachungseinrichtun- einen Unterschied zwischen den von den beiden
gen bekannt, welche mehrere Photozellen als Flam- 50 Detektoren gelieferten Signalen anspricht und eine
mendetektoren aufweisen, wobei jedoch die einzelnen Unterbrechung der Brennstoffzufuhr veranlaßt, so-Photozellen
zur Überwachung verschiedener Zonen bald dieser Unterschied einen vorgegebenen Wert
eines Ofens oder verschiedener Brennerflammen vor- übersteigt.
gesehen sind. Eine Sicherung gegen mögliche Gefah- Indem das zweite Relais auf einen etwaigen Unter-
renzustände, welche sich aus der obenerwähnten 55 schied zwischen den durch die normalerweise gleichen
Abweichung der Photozellen von ihrer normalen Ar- Photozellen fließenden Ströme anspricht, kann festbeitsweise
ergeben können, ist mit derartigen Mehr- gestellt werden, wenn eine der Photozellen abnormal
fachanordnungen von Detektoren offensichtlich nicht arbeitet und, sobald dieser Fall eintritt, die Einricherzielbar.
rung praktisch sofort in einen die Sicherheit gewähr-
Auch ist eine Flammenüberwachungseinrichtung 60 leistenden (Verriegelungs-)Zustand gebracht werden,
bekannt, bei welcher als Flammendetektor Ionisa- Das auf die Summe der durch die beiden Photo-
tionsröhren verwendet werden, die auf von der zellen bei Vorhandensein der Flamme fließenden
Flamme ausgehende Ultraviolettstrahlung ansprechen. Ströme ansprechende erste Relais verhindert somit
Unter anderem ist dabei auch eine Anordnung vor- im normalen Betriebszustand eine Verriegelung der
gesehen, bei welcher mehrere derartige Detektoren 65 Überwachungseinrichtung, während das auf einen
parallel zueinander in einer Überwachungsschaltung etwaigen vorgegebenen Unterschied zwischen den
liegen, wobei für normale Wirkungsweise der Schal- Strömen der beiden Photozellen ansprechende zweite
rung ausreichend ist, daß wenigstens einer der Detek- Relais die Einrichtung in einen verriegelten Zustand
überführen kann. Bei der erfindungsgemäßen Überwachungseinrichtung
wird somit die Brennstoffzufuhr zu dem Brenner unterbrochen, wenn die Summe der Detektorsignale unter einem vorgegebenen Wert liegt
oder wenn die Differenz zwischen den Detektorsignalen einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß als Strahlungsdetektoren
zur Überwachung der Flamme zwei normaler-
derherstellung des Kontaktschlusses mit dem Festkontakt 24 ist eine Rückstellung des Kontaktarms 23
von Hand erforderlich.
Das erste Flammenrelais FR 1, das zweite Flammenrelais
FR 2, die erste Verzögerungsvorrichtung FD und die zweite Verzögerungsvorrichtung SD sind
in einem gemeinsamen Gehäuse FSD untergebracht, das Klemmen LN zum Anschluß an eine Einphasenstromquelle
aufweist. Das Gehäuse FSD ist ferner
weise gleiche Photozellen vorgesehen sind, daß das io auch mit einer Warnleuchte 26 versehen, deren Funkerste
Relais einen im spannungslosen Zustand ge- tion weiter unten noch beschrieben wird. Ferner ist
schlossenen Schalter in einem Erregungsstromkreis
für das zweite Relais aufweist, wobei dieser Erre
für das zweite Relais aufweist, wobei dieser Erre
gungsstromkreis geschlossen wird, wenn die Flamme
in dem Gehäuse FSD ein Transformator 11 zur Speisung der Wicklungen 3 und 7 vorgesehen.
Die Flammenüberwachungseinrichtung umfaßt fergezündet werden soll, und daß das zweite Relais 15 ner auch bestimmte außerhalb des Gehäuses FSD
einen im spannungslosen Zustand geöffneten Schalter angeordnete Teile, und zwar erstens einen Thermoaufweist,
der geschlossen wird, wenn der erwähnte
Erregungsstromkreis unterbrochen wird oder wenn
die durch die Photozellen fließenden Ströme sich um
einen Betrag voneinander unterscheiden, der den er- 20 spannungsfunken zwischen Zündelektroden in einer wähnten vorgegebenen Wert übersteigt, wobei das Brennkammer erzeugt, drittens Photozellen 8 und 10, Schließen des geöffneten Schalters eine Verriegelung mit einem Widerstand 9 mit Mittelanzapfung, die in der Einrichtung bewirkt. einem Sondenkopf in der Nähe der Brennkammer so
Erregungsstromkreis unterbrochen wird oder wenn
die durch die Photozellen fließenden Ströme sich um
einen Betrag voneinander unterscheiden, der den er- 20 spannungsfunken zwischen Zündelektroden in einer wähnten vorgegebenen Wert übersteigt, wobei das Brennkammer erzeugt, drittens Photozellen 8 und 10, Schließen des geöffneten Schalters eine Verriegelung mit einem Widerstand 9 mit Mittelanzapfung, die in der Einrichtung bewirkt. einem Sondenkopf in der Nähe der Brennkammer so
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Er- angeordnet sind, daß die Zellen 8 und 10 der von
findung an Hand der Zeichnung beschrieben; in die- 25 der Flamme in der Brennkammer herrührenden Ultraser
zeigt violettstrahlung ausgesetzt sind, sowie viertens einen
staten T, dessen Schließen eine Anzeige dafür ist, daß Wärme benötigt wird, zweitens einen Zündtransformator/,
der im vollerregten Zustand Hoch-
F i g. 1 ein teilweise schematisches Schaltschema einer Flammenüberwachungseinrichtung gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 und 3 schematisch zwei alternative Ausführungsformen
einer Sondenkopfanordnung.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, weist die Flammenüberwachungseinrichtung
im wesentlichen ein erstes Flammenrelais Fi? 1, ein zweites Flammenrelais FR 2,
Motor bzw. ein Ventil M, das bei Erregung die Brennstoffzufuhr an den in der Brennkammer angeordneten
Brenner bewirkt.
Die Schaltverbindungen zwischen den vorstehend aufgeführten Elementen sind aus der Zeichnung ersichtlich.
Wenn der Thermostat T schließt und damit anzeigt, daß Wärme benötigt wird, durchläuft die Flam
eine erste thermische Verzögerungsvorrichtung FD 35 menüberwachungseinrichtung normalerweise aufeinsowie
eine zweite thermische Verzögerungsvorrich- anderfolgende Zustände.
tungSD auf. Eine vor der Zündung liegende Periode, die mit
Das erste Flammenrelais FR1 weist einen beweg- dem Schließen des Thermostaten T beginnt und mit
liehen Kontaktarm 1, einen festen Kontakt 2 und eine der Betätigung der Kontaktarme 17 und 19 endet; in
Relaiswicklung 3 auf. Der Kontaktarm 1 schließt 4° dieser Periode spielen sich folgende Vorgänge ab.
normalerweise mit dem Kontakt 2; durch geeignete a) Ein Erregungsstromkreis für das zweite Flam
menrelais FR 2 wird wie folgt geschlossen: Von der Klemme L über den Kontaktarm 23, den Kontakt 24,
den Thermostaten T, den Kontaktarm 1, den Kontakt 2, die Wicklung 6 und die Klemme N. Der Kontaktarm
4 schließt daher mit dem Festkontakt 5.
b) Ein Erregungsstromkreis für den Zündtransformator/ wird geschlossen, und zwar wie folgt: Von
der Klemme L über den Kontaktarm 23, den Kontakt 50 24, den Thermostaten T, den Zündtransformator /,
den Kontakt 5, den Kontaktarm 4 und die Anschlußklemme N. Der Zündtransformator / wird daher voll
erregt, derart, daß zwischen den Zündelektroden Hochspannungsfunken übergehen, und zwar während
derart, daß diese Kontaktarme mit entsprechenden 55 einer ausreichend langen Zeit, um die Zündelektro-Festkontakten
18 bzw. 20 im warmen Zustand des den von eventuellen Ablagerungen zu befreien.
Bimetallstreifens 13 schließen, hingegen im kalten c) Für die Heizvorrichtung 15 der ersten Verzöge-
Zustand des Bimetallstreifens von den Festkontakten rungsvorrichtung FD wird ein Erregungsstromkreis
18 bzw. 20 abfallen. von der Anschlußklemme L über den Kontaktarm 23,
Die zweite Verzögerungsvorrichtung SD weist einen 60 den Kontakt 24, den Thermostaten T und die Heiz-Bimetallstreifen
21 auf, welcher der Erwärmung vorrichtung 15 zu der Anschlußklemme N geschlosdurch
eine Heizvorrichtung 22 ausgesetzt ist und in sen.
Wirkverbindung mit einem Kontaktarm 23 steht, der- d) Für die Heizvorrichtung 16 der ersten Verzögeart,
daß dieser im kalten Zustand des Bimetallstrei- rungsvorrichtung FD und die Heizvorrichtung 22 der
fens 21 mit einem Festkontakt 24, im warmen Zu- 65 zweiten Verzögerungsvorrichtung SD, die in Reihe
stand des Bimetallstreifens 21 jedoch mit einem Fest- zueinander liegen, wird folgender Erregungsstromkontakt
25 schließt. Zur Lösung des Kontakts des kreis geschlossen: Von der Anschlußklemme L über
Kontaktarms 23 mit dem Festkontakt 25 unter Wie- den Kontaktarm 23, den Kontakt 24, den Thermo-
Erregung der Wicklung 3 wird er zum Abfallen von dem Kontakt 2 gebracht. Die Bedingungen, unter
denen dies vor sich geht, werden weiter unten näher beschrieben.
Das zweite Flammenrelais FR 2 weist einen Kontaktarm 4 auf, der normalerweise gegenüber einem
festen Kontakt 5 geöffnet ist, des weiteren eine erste Wicklung 6 sowie eine zweite Wicklung 7 mit Mittelanzapfung.
Die erste Verzögerungsvorrichtung FD weist einen
Bimetallstreifen 13 auf, der der Erwärmung durch Heizvorrichtungen 15 und 16 ausgesetzt ist und in
Wirkverbindung mit Kontaktarmen 17 und 19 steht,
5 6
staten T, die Heizvorrichtung 16, die Heizvorrichtung (»lock-out-period«) anhält, krümmt sich der Bimetall-
22, den Kontakt 5 und den Kontakt 4 zu der An- streifen 21 und bringt den Kontaktarm 23 zum Ab-
schlußklemme N. fallen von dem Kontakt 24 und zum Schließen mit
Infolge der Reihenschaltung der Heizvorrichtungen dem Festkontakt 25.
16 und 22 reicht der durch die Heizvorrichtung 22 5 Vor dem Ende der Verriegelungsperiode spielen
fließende Strom nicht aus, um den Kontaktarm 23 sich folgende Vorgänge ab:
zum Abfallen von dem Kontakt 24 und zur Schlie- j) Wenn der Brennstoff entzündet wird, fällt UV-
ßung mit dem Kontakt 25 zu veranlassen. Die sich Licht von der Flamme auf die Photozellen 8 und 10;
ergebende leichte Erwärmung des Bimetallstreifens diese lassen bei normaler, ordnungsgemäßer Arbeits-
22 reicht jedoch aus, daß die zweite Verzögerungs- 10 weise genügend Strom durch die Wicklung 3 fließen,
vorrichtung schnell ansprechen kann, sobald die daß der Kontaktarm 1 von dem Kontakt 2 abfällt.
Heizvorrichtung 22 voll erregt wird, wie weiter unten k) Beim Abfallen des Kontaktarmes 1 von dem
noch beschrieben. Kontakt 2 wird der oben unter a) erwähnte Erreger-
e) Für die Wicklung 7 des zweiten Flammenrelais Stromkreis für das zweite Flammenrelais FR 2 unter-
FR 2 wird folgender Stromkreis geschlossen: Von der 15 brachen. Der Kontaktarm 4 fällt von dem Kontakt 5
Anschlußklemme L über den Kontaktarm 23, den ab, wodurch der oben unter i) erwähnte zweite ErKontakt
24, den Thermostaten T, die Primärwicklung regungsstromkreis für die Heizvorrichtung 22 unter-12«
des Transformators 11 zu der Klemme N; die brachen wird, mit der Folge, daß der Kontaktarm 23
Erregung der Primärwicklung 12 α induziert dabei in Schließstellung mit dem Kontakt 24 verbleibt. Der
eine Spannung in der Sekundärwicklung 12 b des 20 Motor bzw. das Ventil M bleiben daher weiterhin erTransformators
11. Die Sekundärwicklung 12 b liegt regt, bis zum Öffnen des Thermostaten T.
in Reihe mit der Wicklung 3 zwischen den Mittel- 1) Beim Abfallen des Kontaktarmes 4 von dem
anzapfungen an der Wicklung 7 und an dem Wider- Kontakt 5 wird ferner auch der oben unter b) erstand
9. Wenn die Photozellen 8 und 10 normal und wähnte Erregungsstromkreis für den Zündtransforordnungsgemäß
arbeiten, lassen sie unter der Wir- 35 matorZ unterbrochen, mit der Folge, daß die drei
kung der in der Sekundärwicklung 12 b induzierten Heizvorrichtungen 15, 16 und 22 in Reihe mit dem
Spannung gleiche Ströme durch; diese gleichen Zündtransformator/ geschaltet werden. Der Zünd-Ströme
fließen in den entsprechenden Hälften der transformator ist dann nicht mehr genügend erregt,
Wicklung 7 und üben gleiche und entgegengesetzt um Zündfunken zu erzeugen. Als Folge der Vorgänge
gerichtete Kräfte auf den Kontaktarm 4 aus, derart 30 j), k), 1) ist somit der Brennstoff gezündet und wird
daß der Kontaktarm 4 in seiner Schließstellung mit weiterhin bis zum Öffnen des Thermostaten T zudem
Kontakt 5 verbleibt. geführt, während der Zündtransformator aufhört, Am Ende der vor der Zündung liegenden Periode Zündfunken zu erzeugen. Dies stellt den normalen
spielen sich folgende Vorgänge ab: Betriebszustand der Flammenüberwachungseinrich-
f) Infolge der durch die oben unter b) und c) be- 35 tung dar.
schriebene Erregung der Heizvorrichtungen 15 und 16 Am Ende der Verriegelungsperiode spielen sich
verursachten Krümmung des Bimetallstreifens 13 wer- folgende Vorgänge ab:
den die Kontaktarme 17 bzw. 19 zum Schließen mit m) Falls die Flamme nicht zündet, fällt kein Licht
den Festkontakten 18 bzw. 20 gebracht. auf die Photozellen 8 und 10, so daß der durch die
g) Durch das Schließen der Kontaktarme 17 bzw. 40 Wicklung 3 fließende Strom nicht ausreicht, um den
19 mit den Festkontakten 18 bzw. 20 wird offensicht- Kontaktarm 1 von dem Festkontakt 2 abfallen zu
lieh ein Erregungsstromkreis für den Motor bzw. das lassen.
Ventil M geschlossen, und zwar von der Anschluß- n) Die Aufrechterhaltung des Kontaktarmes 1 in
klemme L zu der Anschlußklemme N über die Kon- Schließstellung mit dem Festkontakt 2 bewirkt, daß
taktarme 17 und 19 sowie die Kontakte 18 und 20. 45 infolge der weiterhin anhaltenden vollen Erregung
Infolge der Erregung des Motors bzw. des Ventils M der Heizvorrichtung 22 die Erwärmung des Bimetallsetzt
die Brennstoffzufuhr zu dem Brenner ein; da Streifens 21 den Kontaktarm 23 zum Abfallen von
gleichzeitig der Zündtransformator / bereits erregt ist, dem Kontakt 24 und zum Schließen mit dem Kontakt
erfolgt normalerweise nach einer kurzen Zeitverzö- 25 bringt, gerung die Zündung des Brenners. 50 o) Beim Abfallen des Kontaktarmes 23 von dem
h) Beim Schließen des Kontaktarmes 19 mit dem Kontakt 24 werden der oben unter b) erwähnte ErKontakt
20 wird die Heizvorrichtung 16 kurzgeschlos- regungsstromkreis für den Zündtransformator/ und
sen. Die anhaltende Erregung der Heizvorrichtung 15 der oben unter g) erwähnte Erregungsstromkreis für
reicht aus, um die Kontaktarme 17 bzw. 19 in Schließ- den Motor bzw. das Ventil M unterbrochen. Der
stellung mit den Kontakten 18 bzw. 20 zu halten, 55 Brenner wird daher abgeschaltet und kann erst nach
obwohl die Erregung der Heizvorrichtung 15 allein Rückstellung des Kontaktarmes 23 von Hand in seine
nicht ausreicht, um die Kontaktarme 17 und 19 zu ursprüngliche Stellung wieder in Gang gesetzt werden,
betätigen. p) Beim Schließen des Kontaktarmes 23 mit dem
i) Durch Schließung des Kontaktarmes 19 mit dem Festkontakt 25 wird ein offensichtlicher Erregungs-Festkontakt
20 wird ein zweiter Erregungsstromkreis 60 Stromkreis für die Warnleuchte 26 geschlossen, die
für die Heizvorrichtung 22 zu deren nunmehr voller daher aufleuchtet und anzeigt, daß die Einrichtung
Erregung geschlossen, und zwar wie folgt: Von der sich in einem verriegelten Zustand befindet und eine
Anschlußklemme L über den Kontaktarm 23, den Rückstellung von Hand erforderlich ist, bevor der
Kontakt 24, den Thermostaten T, den Kontakt 20, Betrieb wieder aufgenommen werden kann,
den Kontaktarm 19, die Heizvorrichtung 22, den 65 Auswirkungen einer Ungleichheit zwischen den von
Kontakt 5 und den Kontaktarm 4 zu der Anschluß- den Photozellen durchgelassenen Strömen, beispielsklemmeiV.
Falls diese volle Erregung der Heizvor- weise infolge von Rissen in den Kolben der Photorichtung
22 während einer als »Verriegelungsperiode« zellen:
a) Vor der Zündung der Flamme: Da nur die fehlerhafte Photozelle Strom durchläßt, kann der
durch die Wicklung 3 fließende Strom nicht ausreichend sein, um den Kontaktarm 1 zum Abfallen von
dem Kontakt 2 zu bringen. Die Wicklung 6 ist daher erregt, derart, daß der Kontaktarm 4 mit dem Festkontakt
5 schließt und die Heizvorrichtung 22 am Ende der vor der Zündung liegenden Periode voll
erregt ist, derart, daß die Einrichtung am Ende der Verriegelungsperiode in den Verriegelungszustand
gelangt.
b) Nach dem Zünden der Flamme: Vor dem Entstehen des unabgeglichenen Zustandes ist die Wicklung
3 erregt, derart, daß der Kontaktarm 1 von dem Kontakt 2 abfällt und der Kontaktarm 4 von dem
Kontakt 5 gelöst wird. Sobald der unabgeglichene Zustand sich ausbildet, werden die in den beiden
Hälften der Wicklung 7 fließenden Ströme hinreichend ungleich, derart, daß der Kontaktarm 4 zur
Schließung mit dem Festkontakt 5 kommt und die ao Flammenüberwachungseinrichtung damit in ihren
Verriegelungszustand versetzt wird.
F i g. 2 veranschaulicht eine Ausführungsform eines
Sondenkopfes; dieser weist ein Gehäuse 27 auf, in welchem zwei getrennte Photozellen 28 so angeordnet »5
sind, daß sie Licht von der Flamme 29 durch einen tubusförmigen Teil 30 des Gehäuses erhalten. Der
tubusförmige Teil ist zylindrisch und kann eine Linse 31 aufweisen, um die Strahlen auf die Photozellen
zu richten.
F i g. 3 zeigt eine alternative Ausführungsform, bei welcher der tubusförmige Teil 30 konische Form besitzt
und das Verhältnis der auf die beiden Photozellen auffallenden Strahlung durch Drehung eines
für die von der Flamme kommende Strahlung durchlässigen Prismas 32 einstellbar ist.
In der vorstehenden Beschreibung sind die beiden Flammenrelais als elektromechanische Relais beschrieben.
Selbstverständlich können sie alternativ auch durch Festkörperschaltelemente einschließlich
Transistoren ersetzt werden.
Claims (3)
1. Flammenüberwachungseinrichtung für einen Brenner mit zwei auf dieselbe Flamme ansprechenden
Strahlungsdetektoren, die beim Auftreffen von Strahlung von der Flamme ein elektrisches
Signal erzeugen, somit mit einem auf die Summe der Signale ansprechenden Relais, das in
Abwesenheit der Flamme die Unterbrechung der Brennstoffzufuhr zu dem Brenner veranlaßt, gekennzeichnet durch ein zweites Relais
(Fi? 2), das auf einen Unterschied zwischen den von den beiden Detektoren (8,10) gelieferten
Signalen anspricht und eine Unterbrechung der Brennstoffzufuhr veranlaßt, sobald dieser Unterschied
einen vorgegebenen Wert übersteigt.
2. Flammenüberwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Strahlungsdetektoren
zur Überwachung der Flamme zwei normalerweise gleiche Photozellen (8, 10) vorgesehen sind, daß das erste Relais (FR 1) einen
im spannungslosen Zustand geschlossenen Schalter (1, 2) in einem Erregungsstromkreis (L, 23,
24, T, 1, 2, 6, N) für das zweite Relais aufweist, wobei dieser Erregungsstromkreis geschlossen
wird, wenn die Flamme gezündet werden soll, und daß das zweite Relais (FR 2) einen im spannungslosen
Zustand geöffneten Schalter (4, 5) aufweist, der geschlossen wird, wenn der erwähnte
Erregungsstromkreis unterbrochen wird oder wenn die durch die Photozellen (8,10) fließenden
Ströme sich um einen Betrag voneinander unterscheiden, der den erwähnten vorgegebenen
Wert übersteigt, wobei das Schließen des geöffneten Schalters (4,5) eine Verriegelung der Einrichtung
bewirkt.
3. Flammenüberwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Relais (FR 1, FR 2) elektromechanische Relais sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909 526/119
Applications Claiming Priority (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1298232B true DE1298232B (de) | 1969-06-26 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES98401A Pending DE1298232B (de) | 1964-07-24 | 1965-07-23 | Flammenueberwachungseinrichtung fuer einen Brenner |
Country Status (5)
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| US (1) | US3282322A (de) |
| DE (1) | DE1298232B (de) |
| GB (1) | GB1079945A (de) |
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| NL6509577A (de) | 1966-01-25 |
| GB1079945A (en) | 1967-08-16 |
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