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DE1298232B - Flammenueberwachungseinrichtung fuer einen Brenner - Google Patents

Flammenueberwachungseinrichtung fuer einen Brenner

Info

Publication number
DE1298232B
DE1298232B DES98401A DES0098401A DE1298232B DE 1298232 B DE1298232 B DE 1298232B DE S98401 A DES98401 A DE S98401A DE S0098401 A DES0098401 A DE S0098401A DE 1298232 B DE1298232 B DE 1298232B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame
contact
relay
monitoring device
contact arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES98401A
Other languages
English (en)
Inventor
Steghart Fritz Ludwig Felix
Kershaw Peter Leslie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Satchwell Controls Ltd
Original Assignee
Satchwell Controls Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Satchwell Controls Ltd filed Critical Satchwell Controls Ltd
Publication of DE1298232B publication Critical patent/DE1298232B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/08Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using light-sensitive elements
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/20Systems for controlling combustion with a time programme acting through electrical means, e.g. using time-delay relays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description

weise nicht zur Verwendung bei bestimmten Arten von Gasflammen geeignet sind, da die Gasflamme möglicherweise nicht genügend Licht zur Betätigung einer derartigen Flammendetektorvorrichtung er- 25 zeugt. Auf Ultrarotstrahlung ansprechende Flammendetektorvorrichtungen haben den Nachteil, daß sie durch Wärme von der Brennkammer beeinflußt werden können, selbst wenn die Flamme erloschen ist.
stand werden die Vorrichtungen zur Brennstoffzufuhr 10 die beiden Detektoren einfach parallel geschaltet, an den Brenner sowie die Vorrichtung zur Entzünr und die nachfolgende Relaisschaltung spricht auf die dung dieses Brennstoffes unwirksam gemacht, bis die Summe der Äusgangssignale der beiden Detektoren Flammenüberwachungseinrichtung von Hand rück- an, wobei offensichtlich bereits das Ausgangssignal gestellt wird. einer Photozelle für die normale Wirkungsweise der
Derartige Flammenüberwachungseinrichtungen ent- 15 Überwachungseinrichtung ausreicht. Eine derartige halten als notwendigen Bestandteil eine auf die Doppelanordnung mit zwei parallelgeschalteten DeFlamme ansprechende Detektorvorrichtung, die bei- tektoren stellt zwar eine Sicherung gegen völligen spielsweise auf von der Flamme ausgehende sichtbare Ausfall eines Detektors dar; eine Absicherung gegen-Ultrarot- oder Ultraviolettstrahlung ansprechen kann. über den obenerwähnten Störzuständen, wie sie durch Auf sichtbares Licht ansprechende Flammendetektor- 20 Änderung der charakteristischen Eigenschaften der vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie beispiels- UV-empfindlichen Detektoren und dadurch bedingte
Vortäuschung des Vorliegens der Brennerflamme hervorgerufen werden können, ist mit dieser bekannten Einrichtung jedoch ebenfalls nicht erzielbar.
Die Erfindung betrifft somit eine Flammenüberwachungseinrichtung für einen Brenner mit zwei auf dieselbe Flamme ansprechenden Strahlungsdetektoren, die beim Auftreffen von Strahlung von der Flamme ein elektrisches Signal erzeugen, sowie mit Aus diesen Gründen ist eine auf Ultraviolettstrahlung 30 einem auf die Summe der Signale ansprechenden ansprechende Flammendetektorvorrichtung vorzuzie- Relais, das in Abwesenheit der Flamme die Unterhen. brechung der Brennstoffzufuhr zu dem Brenner ver-
Auf Ultraviolettstrahlung ansprechende Flammen- anlaßt.
detektorvorrichtungen können im Laufe der Zeit ihre Durch die vorliegende Erfindung soll eine Flamcharakteristischen Eigenschaften und Kenngrößen 35 menüberwachungseinrichtung geschaffen werden, bei verändern, derart, daß ihre Arbeitsweise von dem welcher verhindert ist, daß eine Abweichung der einnormalen Zustand abweicht und eine potentielle Ge- gangs erwähnten Art in der Arbeitsweise der auf die fahrenquelle darstellt. Eine derartige Detektorvor- Flammenstrahlung ansprechenden Detektoren vom richtung weist im allgemeinen eine Photoelektronen normalen Zustand zu einer Gefahrenquelle wird und emittierende Oberfläche auf, die in einer Umhüllung 40 bei der insbesondere gewährleistet ist, daß ein Kurzbzw, einem Kolben aus Quarzglas eingeschlossen ist. Schluß oder eine Leitungsunterbrechung in irgend-Die abnormale Arbeitsweise wird üblicherweise durch einem Schaltungselement oder eine Betriebsstörung in der Umhüllung auftretende Risse bzw. Sprünge der Einrichtung nicht das Vorhandensein der Flamme verursacht; durch diese Risse kann Luft in die Um- vortäuscht, nachdem die Schaltung anfänglich, wenn hüllung eintreten; dies hat zur Folge, daß sich die 45 Heizleistung benötigt wird, überprüft wurde. Flammendetektorvorrichtung so verhält, als würde Zu diesem Zweck kennzeichnet sich eine Flam-
Ultraviolettstrahlung auf sie auffallen, selbst wenn menüberwachungseinrichtung der erwähnten Art gedies nicht der Fall ist. maß der Erfindung durch ein zweites Relais, das auf
Es sind bereits Flammenüberwachungseinrichtun- einen Unterschied zwischen den von den beiden gen bekannt, welche mehrere Photozellen als Flam- 50 Detektoren gelieferten Signalen anspricht und eine mendetektoren aufweisen, wobei jedoch die einzelnen Unterbrechung der Brennstoffzufuhr veranlaßt, so-Photozellen zur Überwachung verschiedener Zonen bald dieser Unterschied einen vorgegebenen Wert eines Ofens oder verschiedener Brennerflammen vor- übersteigt.
gesehen sind. Eine Sicherung gegen mögliche Gefah- Indem das zweite Relais auf einen etwaigen Unter-
renzustände, welche sich aus der obenerwähnten 55 schied zwischen den durch die normalerweise gleichen Abweichung der Photozellen von ihrer normalen Ar- Photozellen fließenden Ströme anspricht, kann festbeitsweise ergeben können, ist mit derartigen Mehr- gestellt werden, wenn eine der Photozellen abnormal fachanordnungen von Detektoren offensichtlich nicht arbeitet und, sobald dieser Fall eintritt, die Einricherzielbar. rung praktisch sofort in einen die Sicherheit gewähr-
Auch ist eine Flammenüberwachungseinrichtung 60 leistenden (Verriegelungs-)Zustand gebracht werden, bekannt, bei welcher als Flammendetektor Ionisa- Das auf die Summe der durch die beiden Photo-
tionsröhren verwendet werden, die auf von der zellen bei Vorhandensein der Flamme fließenden Flamme ausgehende Ultraviolettstrahlung ansprechen. Ströme ansprechende erste Relais verhindert somit Unter anderem ist dabei auch eine Anordnung vor- im normalen Betriebszustand eine Verriegelung der gesehen, bei welcher mehrere derartige Detektoren 65 Überwachungseinrichtung, während das auf einen parallel zueinander in einer Überwachungsschaltung etwaigen vorgegebenen Unterschied zwischen den liegen, wobei für normale Wirkungsweise der Schal- Strömen der beiden Photozellen ansprechende zweite rung ausreichend ist, daß wenigstens einer der Detek- Relais die Einrichtung in einen verriegelten Zustand
überführen kann. Bei der erfindungsgemäßen Überwachungseinrichtung wird somit die Brennstoffzufuhr zu dem Brenner unterbrochen, wenn die Summe der Detektorsignale unter einem vorgegebenen Wert liegt oder wenn die Differenz zwischen den Detektorsignalen einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß als Strahlungsdetektoren zur Überwachung der Flamme zwei normaler-
derherstellung des Kontaktschlusses mit dem Festkontakt 24 ist eine Rückstellung des Kontaktarms 23 von Hand erforderlich.
Das erste Flammenrelais FR 1, das zweite Flammenrelais FR 2, die erste Verzögerungsvorrichtung FD und die zweite Verzögerungsvorrichtung SD sind in einem gemeinsamen Gehäuse FSD untergebracht, das Klemmen LN zum Anschluß an eine Einphasenstromquelle aufweist. Das Gehäuse FSD ist ferner
weise gleiche Photozellen vorgesehen sind, daß das io auch mit einer Warnleuchte 26 versehen, deren Funkerste Relais einen im spannungslosen Zustand ge- tion weiter unten noch beschrieben wird. Ferner ist schlossenen Schalter in einem Erregungsstromkreis
für das zweite Relais aufweist, wobei dieser Erre
gungsstromkreis geschlossen wird, wenn die Flamme
in dem Gehäuse FSD ein Transformator 11 zur Speisung der Wicklungen 3 und 7 vorgesehen.
Die Flammenüberwachungseinrichtung umfaßt fergezündet werden soll, und daß das zweite Relais 15 ner auch bestimmte außerhalb des Gehäuses FSD einen im spannungslosen Zustand geöffneten Schalter angeordnete Teile, und zwar erstens einen Thermoaufweist, der geschlossen wird, wenn der erwähnte
Erregungsstromkreis unterbrochen wird oder wenn
die durch die Photozellen fließenden Ströme sich um
einen Betrag voneinander unterscheiden, der den er- 20 spannungsfunken zwischen Zündelektroden in einer wähnten vorgegebenen Wert übersteigt, wobei das Brennkammer erzeugt, drittens Photozellen 8 und 10, Schließen des geöffneten Schalters eine Verriegelung mit einem Widerstand 9 mit Mittelanzapfung, die in der Einrichtung bewirkt. einem Sondenkopf in der Nähe der Brennkammer so
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Er- angeordnet sind, daß die Zellen 8 und 10 der von findung an Hand der Zeichnung beschrieben; in die- 25 der Flamme in der Brennkammer herrührenden Ultraser zeigt violettstrahlung ausgesetzt sind, sowie viertens einen
staten T, dessen Schließen eine Anzeige dafür ist, daß Wärme benötigt wird, zweitens einen Zündtransformator/, der im vollerregten Zustand Hoch-
F i g. 1 ein teilweise schematisches Schaltschema einer Flammenüberwachungseinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 2 und 3 schematisch zwei alternative Ausführungsformen einer Sondenkopfanordnung.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, weist die Flammenüberwachungseinrichtung im wesentlichen ein erstes Flammenrelais Fi? 1, ein zweites Flammenrelais FR 2,
Motor bzw. ein Ventil M, das bei Erregung die Brennstoffzufuhr an den in der Brennkammer angeordneten Brenner bewirkt.
Die Schaltverbindungen zwischen den vorstehend aufgeführten Elementen sind aus der Zeichnung ersichtlich.
Wenn der Thermostat T schließt und damit anzeigt, daß Wärme benötigt wird, durchläuft die Flam
eine erste thermische Verzögerungsvorrichtung FD 35 menüberwachungseinrichtung normalerweise aufeinsowie eine zweite thermische Verzögerungsvorrich- anderfolgende Zustände.
tungSD auf. Eine vor der Zündung liegende Periode, die mit
Das erste Flammenrelais FR1 weist einen beweg- dem Schließen des Thermostaten T beginnt und mit liehen Kontaktarm 1, einen festen Kontakt 2 und eine der Betätigung der Kontaktarme 17 und 19 endet; in Relaiswicklung 3 auf. Der Kontaktarm 1 schließt 4° dieser Periode spielen sich folgende Vorgänge ab. normalerweise mit dem Kontakt 2; durch geeignete a) Ein Erregungsstromkreis für das zweite Flam
menrelais FR 2 wird wie folgt geschlossen: Von der Klemme L über den Kontaktarm 23, den Kontakt 24, den Thermostaten T, den Kontaktarm 1, den Kontakt 2, die Wicklung 6 und die Klemme N. Der Kontaktarm 4 schließt daher mit dem Festkontakt 5.
b) Ein Erregungsstromkreis für den Zündtransformator/ wird geschlossen, und zwar wie folgt: Von der Klemme L über den Kontaktarm 23, den Kontakt 50 24, den Thermostaten T, den Zündtransformator /, den Kontakt 5, den Kontaktarm 4 und die Anschlußklemme N. Der Zündtransformator / wird daher voll erregt, derart, daß zwischen den Zündelektroden Hochspannungsfunken übergehen, und zwar während derart, daß diese Kontaktarme mit entsprechenden 55 einer ausreichend langen Zeit, um die Zündelektro-Festkontakten 18 bzw. 20 im warmen Zustand des den von eventuellen Ablagerungen zu befreien. Bimetallstreifens 13 schließen, hingegen im kalten c) Für die Heizvorrichtung 15 der ersten Verzöge-
Zustand des Bimetallstreifens von den Festkontakten rungsvorrichtung FD wird ein Erregungsstromkreis 18 bzw. 20 abfallen. von der Anschlußklemme L über den Kontaktarm 23,
Die zweite Verzögerungsvorrichtung SD weist einen 60 den Kontakt 24, den Thermostaten T und die Heiz-Bimetallstreifen 21 auf, welcher der Erwärmung vorrichtung 15 zu der Anschlußklemme N geschlosdurch eine Heizvorrichtung 22 ausgesetzt ist und in sen.
Wirkverbindung mit einem Kontaktarm 23 steht, der- d) Für die Heizvorrichtung 16 der ersten Verzögeart, daß dieser im kalten Zustand des Bimetallstrei- rungsvorrichtung FD und die Heizvorrichtung 22 der fens 21 mit einem Festkontakt 24, im warmen Zu- 65 zweiten Verzögerungsvorrichtung SD, die in Reihe stand des Bimetallstreifens 21 jedoch mit einem Fest- zueinander liegen, wird folgender Erregungsstromkontakt 25 schließt. Zur Lösung des Kontakts des kreis geschlossen: Von der Anschlußklemme L über Kontaktarms 23 mit dem Festkontakt 25 unter Wie- den Kontaktarm 23, den Kontakt 24, den Thermo-
Erregung der Wicklung 3 wird er zum Abfallen von dem Kontakt 2 gebracht. Die Bedingungen, unter denen dies vor sich geht, werden weiter unten näher beschrieben.
Das zweite Flammenrelais FR 2 weist einen Kontaktarm 4 auf, der normalerweise gegenüber einem festen Kontakt 5 geöffnet ist, des weiteren eine erste Wicklung 6 sowie eine zweite Wicklung 7 mit Mittelanzapfung.
Die erste Verzögerungsvorrichtung FD weist einen Bimetallstreifen 13 auf, der der Erwärmung durch Heizvorrichtungen 15 und 16 ausgesetzt ist und in Wirkverbindung mit Kontaktarmen 17 und 19 steht,
5 6
staten T, die Heizvorrichtung 16, die Heizvorrichtung (»lock-out-period«) anhält, krümmt sich der Bimetall-
22, den Kontakt 5 und den Kontakt 4 zu der An- streifen 21 und bringt den Kontaktarm 23 zum Ab-
schlußklemme N. fallen von dem Kontakt 24 und zum Schließen mit
Infolge der Reihenschaltung der Heizvorrichtungen dem Festkontakt 25.
16 und 22 reicht der durch die Heizvorrichtung 22 5 Vor dem Ende der Verriegelungsperiode spielen
fließende Strom nicht aus, um den Kontaktarm 23 sich folgende Vorgänge ab:
zum Abfallen von dem Kontakt 24 und zur Schlie- j) Wenn der Brennstoff entzündet wird, fällt UV-
ßung mit dem Kontakt 25 zu veranlassen. Die sich Licht von der Flamme auf die Photozellen 8 und 10;
ergebende leichte Erwärmung des Bimetallstreifens diese lassen bei normaler, ordnungsgemäßer Arbeits-
22 reicht jedoch aus, daß die zweite Verzögerungs- 10 weise genügend Strom durch die Wicklung 3 fließen,
vorrichtung schnell ansprechen kann, sobald die daß der Kontaktarm 1 von dem Kontakt 2 abfällt.
Heizvorrichtung 22 voll erregt wird, wie weiter unten k) Beim Abfallen des Kontaktarmes 1 von dem
noch beschrieben. Kontakt 2 wird der oben unter a) erwähnte Erreger-
e) Für die Wicklung 7 des zweiten Flammenrelais Stromkreis für das zweite Flammenrelais FR 2 unter- FR 2 wird folgender Stromkreis geschlossen: Von der 15 brachen. Der Kontaktarm 4 fällt von dem Kontakt 5 Anschlußklemme L über den Kontaktarm 23, den ab, wodurch der oben unter i) erwähnte zweite ErKontakt 24, den Thermostaten T, die Primärwicklung regungsstromkreis für die Heizvorrichtung 22 unter-12« des Transformators 11 zu der Klemme N; die brachen wird, mit der Folge, daß der Kontaktarm 23 Erregung der Primärwicklung 12 α induziert dabei in Schließstellung mit dem Kontakt 24 verbleibt. Der eine Spannung in der Sekundärwicklung 12 b des 20 Motor bzw. das Ventil M bleiben daher weiterhin erTransformators 11. Die Sekundärwicklung 12 b liegt regt, bis zum Öffnen des Thermostaten T.
in Reihe mit der Wicklung 3 zwischen den Mittel- 1) Beim Abfallen des Kontaktarmes 4 von dem anzapfungen an der Wicklung 7 und an dem Wider- Kontakt 5 wird ferner auch der oben unter b) erstand 9. Wenn die Photozellen 8 und 10 normal und wähnte Erregungsstromkreis für den Zündtransforordnungsgemäß arbeiten, lassen sie unter der Wir- 35 matorZ unterbrochen, mit der Folge, daß die drei kung der in der Sekundärwicklung 12 b induzierten Heizvorrichtungen 15, 16 und 22 in Reihe mit dem Spannung gleiche Ströme durch; diese gleichen Zündtransformator/ geschaltet werden. Der Zünd-Ströme fließen in den entsprechenden Hälften der transformator ist dann nicht mehr genügend erregt, Wicklung 7 und üben gleiche und entgegengesetzt um Zündfunken zu erzeugen. Als Folge der Vorgänge gerichtete Kräfte auf den Kontaktarm 4 aus, derart 30 j), k), 1) ist somit der Brennstoff gezündet und wird daß der Kontaktarm 4 in seiner Schließstellung mit weiterhin bis zum Öffnen des Thermostaten T zudem Kontakt 5 verbleibt. geführt, während der Zündtransformator aufhört, Am Ende der vor der Zündung liegenden Periode Zündfunken zu erzeugen. Dies stellt den normalen spielen sich folgende Vorgänge ab: Betriebszustand der Flammenüberwachungseinrich-
f) Infolge der durch die oben unter b) und c) be- 35 tung dar.
schriebene Erregung der Heizvorrichtungen 15 und 16 Am Ende der Verriegelungsperiode spielen sich
verursachten Krümmung des Bimetallstreifens 13 wer- folgende Vorgänge ab:
den die Kontaktarme 17 bzw. 19 zum Schließen mit m) Falls die Flamme nicht zündet, fällt kein Licht
den Festkontakten 18 bzw. 20 gebracht. auf die Photozellen 8 und 10, so daß der durch die
g) Durch das Schließen der Kontaktarme 17 bzw. 40 Wicklung 3 fließende Strom nicht ausreicht, um den 19 mit den Festkontakten 18 bzw. 20 wird offensicht- Kontaktarm 1 von dem Festkontakt 2 abfallen zu lieh ein Erregungsstromkreis für den Motor bzw. das lassen.
Ventil M geschlossen, und zwar von der Anschluß- n) Die Aufrechterhaltung des Kontaktarmes 1 in klemme L zu der Anschlußklemme N über die Kon- Schließstellung mit dem Festkontakt 2 bewirkt, daß taktarme 17 und 19 sowie die Kontakte 18 und 20. 45 infolge der weiterhin anhaltenden vollen Erregung Infolge der Erregung des Motors bzw. des Ventils M der Heizvorrichtung 22 die Erwärmung des Bimetallsetzt die Brennstoffzufuhr zu dem Brenner ein; da Streifens 21 den Kontaktarm 23 zum Abfallen von gleichzeitig der Zündtransformator / bereits erregt ist, dem Kontakt 24 und zum Schließen mit dem Kontakt erfolgt normalerweise nach einer kurzen Zeitverzö- 25 bringt, gerung die Zündung des Brenners. 50 o) Beim Abfallen des Kontaktarmes 23 von dem
h) Beim Schließen des Kontaktarmes 19 mit dem Kontakt 24 werden der oben unter b) erwähnte ErKontakt 20 wird die Heizvorrichtung 16 kurzgeschlos- regungsstromkreis für den Zündtransformator/ und sen. Die anhaltende Erregung der Heizvorrichtung 15 der oben unter g) erwähnte Erregungsstromkreis für reicht aus, um die Kontaktarme 17 bzw. 19 in Schließ- den Motor bzw. das Ventil M unterbrochen. Der stellung mit den Kontakten 18 bzw. 20 zu halten, 55 Brenner wird daher abgeschaltet und kann erst nach obwohl die Erregung der Heizvorrichtung 15 allein Rückstellung des Kontaktarmes 23 von Hand in seine nicht ausreicht, um die Kontaktarme 17 und 19 zu ursprüngliche Stellung wieder in Gang gesetzt werden, betätigen. p) Beim Schließen des Kontaktarmes 23 mit dem
i) Durch Schließung des Kontaktarmes 19 mit dem Festkontakt 25 wird ein offensichtlicher Erregungs-Festkontakt 20 wird ein zweiter Erregungsstromkreis 60 Stromkreis für die Warnleuchte 26 geschlossen, die für die Heizvorrichtung 22 zu deren nunmehr voller daher aufleuchtet und anzeigt, daß die Einrichtung Erregung geschlossen, und zwar wie folgt: Von der sich in einem verriegelten Zustand befindet und eine Anschlußklemme L über den Kontaktarm 23, den Rückstellung von Hand erforderlich ist, bevor der Kontakt 24, den Thermostaten T, den Kontakt 20, Betrieb wieder aufgenommen werden kann, den Kontaktarm 19, die Heizvorrichtung 22, den 65 Auswirkungen einer Ungleichheit zwischen den von Kontakt 5 und den Kontaktarm 4 zu der Anschluß- den Photozellen durchgelassenen Strömen, beispielsklemmeiV. Falls diese volle Erregung der Heizvor- weise infolge von Rissen in den Kolben der Photorichtung 22 während einer als »Verriegelungsperiode« zellen:
a) Vor der Zündung der Flamme: Da nur die fehlerhafte Photozelle Strom durchläßt, kann der durch die Wicklung 3 fließende Strom nicht ausreichend sein, um den Kontaktarm 1 zum Abfallen von dem Kontakt 2 zu bringen. Die Wicklung 6 ist daher erregt, derart, daß der Kontaktarm 4 mit dem Festkontakt 5 schließt und die Heizvorrichtung 22 am Ende der vor der Zündung liegenden Periode voll erregt ist, derart, daß die Einrichtung am Ende der Verriegelungsperiode in den Verriegelungszustand gelangt.
b) Nach dem Zünden der Flamme: Vor dem Entstehen des unabgeglichenen Zustandes ist die Wicklung 3 erregt, derart, daß der Kontaktarm 1 von dem Kontakt 2 abfällt und der Kontaktarm 4 von dem Kontakt 5 gelöst wird. Sobald der unabgeglichene Zustand sich ausbildet, werden die in den beiden Hälften der Wicklung 7 fließenden Ströme hinreichend ungleich, derart, daß der Kontaktarm 4 zur Schließung mit dem Festkontakt 5 kommt und die ao Flammenüberwachungseinrichtung damit in ihren Verriegelungszustand versetzt wird.
F i g. 2 veranschaulicht eine Ausführungsform eines Sondenkopfes; dieser weist ein Gehäuse 27 auf, in welchem zwei getrennte Photozellen 28 so angeordnet »5 sind, daß sie Licht von der Flamme 29 durch einen tubusförmigen Teil 30 des Gehäuses erhalten. Der tubusförmige Teil ist zylindrisch und kann eine Linse 31 aufweisen, um die Strahlen auf die Photozellen zu richten.
F i g. 3 zeigt eine alternative Ausführungsform, bei welcher der tubusförmige Teil 30 konische Form besitzt und das Verhältnis der auf die beiden Photozellen auffallenden Strahlung durch Drehung eines für die von der Flamme kommende Strahlung durchlässigen Prismas 32 einstellbar ist.
In der vorstehenden Beschreibung sind die beiden Flammenrelais als elektromechanische Relais beschrieben. Selbstverständlich können sie alternativ auch durch Festkörperschaltelemente einschließlich Transistoren ersetzt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Flammenüberwachungseinrichtung für einen Brenner mit zwei auf dieselbe Flamme ansprechenden Strahlungsdetektoren, die beim Auftreffen von Strahlung von der Flamme ein elektrisches Signal erzeugen, somit mit einem auf die Summe der Signale ansprechenden Relais, das in Abwesenheit der Flamme die Unterbrechung der Brennstoffzufuhr zu dem Brenner veranlaßt, gekennzeichnet durch ein zweites Relais (Fi? 2), das auf einen Unterschied zwischen den von den beiden Detektoren (8,10) gelieferten Signalen anspricht und eine Unterbrechung der Brennstoffzufuhr veranlaßt, sobald dieser Unterschied einen vorgegebenen Wert übersteigt.
2. Flammenüberwachungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Strahlungsdetektoren zur Überwachung der Flamme zwei normalerweise gleiche Photozellen (8, 10) vorgesehen sind, daß das erste Relais (FR 1) einen im spannungslosen Zustand geschlossenen Schalter (1, 2) in einem Erregungsstromkreis (L, 23, 24, T, 1, 2, 6, N) für das zweite Relais aufweist, wobei dieser Erregungsstromkreis geschlossen wird, wenn die Flamme gezündet werden soll, und daß das zweite Relais (FR 2) einen im spannungslosen Zustand geöffneten Schalter (4, 5) aufweist, der geschlossen wird, wenn der erwähnte Erregungsstromkreis unterbrochen wird oder wenn die durch die Photozellen (8,10) fließenden Ströme sich um einen Betrag voneinander unterscheiden, der den erwähnten vorgegebenen Wert übersteigt, wobei das Schließen des geöffneten Schalters (4,5) eine Verriegelung der Einrichtung bewirkt.
3. Flammenüberwachungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais (FR 1, FR 2) elektromechanische Relais sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909 526/119
DES98401A 1964-07-24 1965-07-23 Flammenueberwachungseinrichtung fuer einen Brenner Pending DE1298232B (de)

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GB29767/64A GB1079945A (en) 1964-07-24 1964-07-24 Improvements in flame supervision devices for burners

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Publication Number Publication Date
DE1298232B true DE1298232B (de) 1969-06-26

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ID=10296861

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES98401A Pending DE1298232B (de) 1964-07-24 1965-07-23 Flammenueberwachungseinrichtung fuer einen Brenner

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US (1) US3282322A (de)
DE (1) DE1298232B (de)
GB (1) GB1079945A (de)
NL (1) NL6509577A (de)
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