DE10037505A1 - Holzbalken als Räuchermaterial - Google Patents
Holzbalken als RäuchermaterialInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Holzbalken als Räuchermaterial insbesondere für das Reiberauchverfahren aus beliebigen Holzarten. Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß der Holzbalken aus mehreren Brettern (1 - 3) zusammengesetzt ist, die untereinander durch Nut-Feder-Elemente (b) verbunden sind.
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Holzbalken, der zur Erzeugung
von Rauch zum Räuchern von Lebensmitteln in Raucherzeugungsge
räten eingesetzt werden kann, die insbesondere nach dem Reibe-
oder Friktionsrauchverfahren arbeiten.
In der Lebensmittelindustrie wird zur Haltbarmachung,
zur Geschmacksbeeinflussung und zur Erzielung einer ansprechen
den Farbgebung das Behandlungsverfahren des Räucherns einge
setzt.
Das Räuchern kann man grob unterteilen in Heißrauch-,
Kaltrauch- und Reibe- (oder Friktions-) rauchverfahren.
Beim Heißräuchern werden die zur Erzeugung des Rau
ches verwendeten Hölzer dergestalt verbrannt, daß eine mög
lichst große Rauchentwicklung stattfindet, und der so entstan
dene Rauch wird mittels eines Gebläses im Rauchraum verteilt.
Die Hitze des Verbrennungsvorganges wird durch die Wahl der
Hölzer bestimmt.
Beim Vorgang des Reibe- (oder Friktions-) rauchver
fahrens werden Hölzer in eine maschinelle Einrichtung einge
setzt, die im wesentlichen aus einer Führung für das Holz und
einer Schleifeinrichtung besteht. Mittels der Schleifeinrich
tung wird das eingesetzte Holz ohne offenes Feuer verschwelt,
so daß Rauch entsteht. Der Rauch wird mittels eines Gebläses im
Rauchraum verteilt.
Das Kaltrauchverfahren hat im Zusammenhang mit dem
Gegenstand der Erfindung keine Bedeutung. Beim Kaltrauchverfah
ren werden sehr feine Späne oder auch Sägemehl im Rauchraum
verbrannt. Die Verteilung des Rauches im Raum geschieht ledig
lich durch Ausnutzung der Thermik.
Je nach gewünschtem Ergebnis des Räucherns werden die
Raucherzeugungsverfahren gewählt.
Wenn der Konservierungseffekt durch Hitzebehandlung
im Vordergrund steht, wird das Heißrauchverfahren verwendet.
Wenn die Geschmacksbeeinflussung und Farbgebung im Vordergrund
stehen, wird das Kaltrauchverfahren verwendet. Das Reiberauch
verfahren hat den Vorteil, daß sowohl Hitzebehandlung als auch
Geschmacksbeeinflussung und Farbgebung gleichermaßen erreicht
werden können.
Mitbestimmend für die Wahl des Räucherverfahrens ist
auch, ob die notwendige Überwachung durch Personen gewährlei
stet ist oder ob ein nicht überwachtes Räuchern außerhalb der
Arbeitszeit stattfinden soll. Lediglich das Reiberauchverfahren
ist nämlich für nicht überwachtes Räuchern verwendbar.
Besonders wegen der Möglichkeit, auch außerhalb der
Arbeitszeit den Räuchervorgang ablaufen zu lassen, wird beson
ders bei mittelständischen und Kleinbetrieben der Lebensmittel
industrie und des Lebensmittelhandwerkes, z. B. bei Fleischfa
briken und Schlachtereien, das Reiberauchverfahren bevorzugt.
Die vorliegende Erfindung löst für das Reiberauchver
fahren zwei bei der bisher notwendigen Verwendung des Kernhol
zes verschiedener Baumarten auftretende Probleme.
Aus Gründen der Kapazität der Raucherzeugung und der
Dauer des Räuchervorganges werden bevorzugt Holzbalken von 400-
1500 mm Länge und von 40 bis 150 × 60 bis 150 mm im Quer
schnitt eingesetzt. Die Rauchmenge wird entscheidend beeinflußt
durch den Querschnitt des Holzbalkens in Verbindung mit der
vorgegebenen Geschwindigkeit der Schleifeinrichtung.
Die für die Erzielung des Zweckes des Räucherns not
wendige Dauer des Räuchervorganges bedingt, daß besonders bei
dem für das unbeaufsichtigte Räuchern notwendige Reiberauchver
fahren eine bestimmte Menge Holz vorgehalten wird. Dies befin
det sich im Raucherzeugungsgerät in einem auf die Größe der üb
licherweise verwendeten Holzbalken abgestimmten Vorratsbehälter
(Kassette).
Eine kontinuierliche Raucherzeugung durch die
Schleifeinrichtung bringt mit sich, daß Bestandteile des Holzes
durch die Wärmeentwicklung des Schleifvorganges auf den ge
wünschten Schwelbereich erhitzt werden mit der Folge, daß diese
Bestandteile sich zu einer glasharten Schicht an der der
Schleifeinrichtung zugewandten Seite verhärten. Diese Verhär
tung ist besonders stark im Bereich von durchgehenden Ästen.
Während sich die Verhärtung im Kernholz durch in Abständen au
tomatisch erfolgende Reversierung der Schleifeinrichtung be
herrschen läßt, führt die Verhärtung bei Vorhandensein größerer
Äste zu einer Stockung und damit zu einer Beendigung des Rau
cherzeugungsvorganges, da im Bereich der Äste die Reversierung
als Behebungsmaßnahme nicht ausreicht. Um eine kontinuierliche
unbeaufsichtigte Raucherzeugung zu gewährleisten, muß daher das
verwendete Holz im hohen Maße astfrei sein.
Es ergibt sich, daß das verwendete Holz von besonders
hoher Qualität sein muß und daher die Holzbalken in der Her
stellung sehr teuer sind. Wegen des erforderlichen Querschnitts
können nämlich nur wenige Bretter in der notwendigen Stärke aus
einem Baumstamm gesägt werden, so daß ein sehr hoher Ver
schnittanteil anfällt. Die Notwendigkeit der Einhaltung des Ma
ßes (beispielhaft) 80 mm auf 80 mm neben der für die Gängigkeit
der Zuführung der Holzbalken notwendigen Hobelung lassen bei
einem durchschnittlichen Stamm von 60 cm Durchmesser lediglich
5 Bretter zu, aus denen jeweils 5 Balken geschnitten werden
könne.
Es können weiter nur die weitgehend astfreien Teile
des Baumstammes verwendet werden. Dadurch fällt ein weiterer
Teil des Holzes für die vorgesehene Verwendung aus. Der Astge
halt ist bei den Holzarten unterschiedlich. Selbst bei Holzar
ten wie Buche, die dem Waldbesucher als hohe Bäume erscheinen,
die lediglich in der Krone sich verzweigen, können auch im
Stammbereich Äste vorhanden sein. Bei ebenfalls verwendeten Na
delholzarten kann auch der normale Waldbesucher die Asthaltig
keit nachvollziehen.
Die erfinderische Aufgabe bestand darin, den Nut
zungsgrad der Baumstämme zu erhöhen und gleichzeitig die Ge
brauchseigenschaften des Räuchermaterials bei der Raucherzeu
gung zu erhalten und gegebenenfalls zu verbessern.
Die Aufgabe wurde durch die Merkmale von Anspruch 1
gelöst. Indem etwa gemäß Anspruch 2 der Balken aus mindestes
drei Brettern zusammengesetzt wird - und zwar dergestalt, daß
ein inneres Brett beidseitig mit Nut-Feder-Elementen versehen
wird, während die äußeren Bretter nur einseitig mit Nut-Feder-
Elementen versehen werden - können die äußeren Bretter damit
eine wesentlich geringere Ursprungsstärke aufweisen als ein
konventioneller einstückiger Kernbalken. Auch kann ein
einzelnes Brett des erfindungsgemäßen Holzbalkens in der Stärke
variiert werden gegenüber der Herstellung eines konventionellen
einstückigen Balkens.
Eine Nut-Feder-Verbindung von Holzteilen ist an sich
bekannt. Eine Kombination mehrerer Nuten und Federn wird z. B.
beim stirnseitigen Verbinden von Holzbrettern eingesetzt. Neu
artig ist die Kombination mehrerer an einer Flachseite des je
weiligen Bretts Nuten und Federn quer zur Holzfaserrichtung mit
Erstreckung des daraus zusammengesetzten Nut-Feder-Elementes in
Längsrichtung der Bretter bzw. in allgemeiner Faserrichtung der
Holzfasern (vgl. Ansprüche 8-11). Eine in Längsrichtung ver
laufende Nut-Federverbindung in einfacher Ausführung ist bei
Profilholzbrettern und Fertigparkett, insbesondere für Heimwer
kerzwecke, bekannt.
Demgegenüber besteht die Nut-Federverbindung in er
findungsgemäßer Form darin, daß bei entsprechender Gestaltung
von Nut und Feder die Elastizität des Holzes dergestalt ausge
nutzt werden kann, daß zwischen Nut und Feder Haltekräfte wir
ken, die ein Trennen der Verbindung stark erschweren, jeden
falls so stark, daß bei bestimmungsgemäßem Gebrauch des erfin
dungsgemäßen Balkens dieser wie ein massiver Holzbalken verwen
det werden kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Balkens besteht darin, daß die Ursprungsstärke vor dem Fräsen
von Nuten bzw. Federn aller verwendeten Bretter gleich ist, so
daß eine insgesamt optimale Nutzung des Stammholzes erreicht
wird und gleichzeitig eine Lagerhaltung unterschiedlicher
Brettstärken vermieden wird. Man kann aber auch die Stärke ein
zelner Bretter variieren, so daß beispielsweise ein mittleres
Brett eine andere Stärke hat als außen liegende Bretter.
Die drei Bretter, aus denen der Balken zusammenge
setzt wird, können zum Zwecke der Erzielung eines geschmackli
chen und geruchlich veränderten Rauches aus unterschiedlichen
Holzarten bestehen. Einzelne Bretter, oder alle Bretter eines
Holzbalkens, müssen auch nicht die gleiche Länge haben. Sie
können vielmehr aus Abschnitten unterschiedlicher Länge zusam
mengesetzt werden, so daß auch Abschnitte des Baumstammes, die
mit Ästen durchsetzt sind, verwendet werden können, nachdem die
Äste herausgesägt wurden.
Wenn wie vorstehend beschrieben die Bretter aus Teil
abschnitten zusammengesetzt werden und nach einer längeren La
gerung im einsetzenden Betrieb kann es durch das "Arbeiten" des
Holzes vorkommen, daß die Nut-Federverbindung in Längsrichtung
verschiebbar wird. Dies wird dadurch verhindert, daß eine Fi
xierung durch Einbohren von Holzdübeln gewährleistet wird.
Die Erfindung kann für die Erzeugung von Balken un
terschiedlicher Art verwendet werden. Als Ausführungsbeispiel
wird in den Fig. 1 bis 5 ein Balken, zusammengesetzt aus
drei Brettern dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht,
Fig. 2, 3 und 4 eine unterbrochene Seitenansicht,
eine Stirnansicht und eine Draufsicht sowie
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2
eines Holzbalkens als Räuchermaterial für das Reiberauchverfah
ren.
Der Holzbalken, der typischerweise eine Länge von
1000 mm hat, ist seinerseits aus drei Holzbrettern 1, 2 und 3
zusammengefügt, die ihrerseits jeweils 1000 mm lang sind und an
den Stirnenden des Holzbalkens miteinander fluchten. Die Balken
1 und 2 sind dabei außen liegend angeordnet und liegen dabei
sandwichartig zu beiden Seiten des zentralen Balkens 3.
Die Zusammenfügung der Balken 1 bis 3 erfolgt dabei
durch Nut-Feder-Elemente 6, deren Erstreckungsrichtung in
Längsrichtung des Balkens bzw. der Bretter 1, 2 und 3 verläuft
und damit der Hauptfaserrichtung im Holz der Bretter folgt.
Der zentrale Balken 3 hat an seinen beiden Flachsei
ten derartige Nut-Feder-Elemente 6, während jeweils ein komple
mentäres Nut-Feder-Element nur an der zugewandten Flachseite
des Brettes 1 und des Brettes 2 angeordnet ist.
Eine relative Verschiebbarkeit der Bretter 1, 2 und 3
gegeneinander wird durch Holzdübel 4 vermieden, von denen
zweckmäßigerweise jeweils einer in ein entsprechendes durchge
hendes Bohrloch durch alle drei Bretter 1, 2 und 3 eingetrieben
ist, typischerweise jeweils in einem Abstand von 55 mm vom
stirnseitigen Ende des Holzbalkens.
Die einzelnen Nut-Feder-Elemente 6 beschreiben ihrer
seits in Querschnittsrichtung des Holzbalkens eine Folge von
Nuten 8 und Federn 10, welche einer periodischen Wellenfunktion
folgen, hier typischerweise einer Welle von sieben Nuten 8 und
Federn 10. Jede Nut 8 bzw. Feder 10 beschreibt dabei ein etwa
geradlinig konisch zulaufendes Profil mit gerundeten Übergän
gen, was einfach mit bekannten Fräswerkzeugen erzeugt werden
kann. In Nachbarschaft der beiden Längsränder der Flachseite
des betreffenden Brettes ist dabei jeweils ein Randabschnitt
der Flachseite als unausgefräste Stirnfläche verbleibend. Der
jeweilige Randabschnitt hat dabei eine Breite, die etwas gerin
ger oder gleich - in alternativer Ausführungsform aber auch
größer - als die Erstreckungslänge einer Nut 8 bzw. einer Feder
10 gewählt ist. Man erkennt bei dieser Anordnung, daß das sich
aus den Nuten 8 und Federn 10 zusammensetzende Nut-Feder-Ele
ment 6 ein Wellenprofil beschreibt, welches quer zur Hauptfa
serrichtung des Holzes des jeweiligen Brettes 1, 2 oder 3 ver
läuft.
Einzelne Bretter 1, 2 und/oder 3 können ihrerseits
aus mehreren Teilen in Längsrichtung zusammengesetzt sein, wie
dies in Fig. 1 am Brett 1 durch die beiden Teile 14 und 16 ins
besondere unterschiedlicher Länge angedeutet ist, die sich an
der Verbindungslinie 18 stoßen. Dadurch können beispielsweise
zwischen den Teilen 14 und 16 Äste herausgeschnitten sein. Wenn
man dies an mehreren Brettern 1, 2 und/oder 3 vorsieht, sollte
man für den Zusammenhalt des Holzbalkens darauf achten, daß
möglichst die Verbindungslinie 16 zwischen in Längsrichtung zu
sammengesetzten Teilen verschiedener Bretter an unterschiedli
chen Längenwerten gelegen ist, so daß der Holzbalken nicht bei
Übereinstimmung von Verbindungslinien 18 in deren Bereich aus
einanderfällt. Bei jeweils hinreichender Überlappung benachbar
ter Bretter kann man dies so vermeiden, daß der Zusammenhalt
jedenfalls für das Reiberauchverfahren ausreicht.
Bei einem angenommenen fertigen Querschnittsmaß von
80 mm × 80 mm sind die mit einseitig mit dem Nut-Feder-Element
versehenen äußeren Bretter 1 und 2 32 mm und das innere doppel
seitig mit Nut-Feder-Elementen 6 versehene Brett 3 entsprechend
weniger stark. Man kann jedoch den Stärken nach Bedarf
(Verfügbarkeit und/oder gewünschte Räucherwirkung) frei wählen,
so daß nur beispielsweise auch das Brett 3 stärker als insbe
sonders ein Brett 1 oder 2 gewählt sein kann. Nuten und Federn
werden entsprechend der Holzart geformt. Hierfür sind passende
Fräswerkzeuge Stand der Technik. Das Einbohren von Holzdübeln
erfolgt während des Hobelvorganges, so daß eine gleichmäßige
Außenstärke des Balkens gewährleistet wird.
Allgemein kann man somit mittels des an mehreren
Brettern zusammengesetzte Holzbalken für das Reibungs- bzw.
Friktionsreibverfahren, bei dem das Holz ohne offenes Feuer
verschwelt werden kann, eine bessere Ausnutzung des Quer
schnitts von Bäumen für den in vorgegebenem Querschnittmaß ge
fertigten Holzbalken erreichen. Darüber hinaus kann man für be
stimmte primäre Eigenschaften des Räuchergutes, wie z. B. Halt
barkeit, Geruch, Geschmack und Farbe, besonders geeignete Holz
arten in weitgehend frei wählbarem Verhältnis miteinander im
gleichen Holzbalken kombinieren.
Claims (15)
1. Holzbalken als Räuchermaterial insbesondere für das
Reiberauchverfahren aus beliebigen Holzarten, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Holzbalken aus mehreren Brettern (1-3) zu
sammengesetzt ist, die untereinander mit einer Kombination von
Nut (8) und Feder (10) verbunden sind.
2. Holzbalken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens drei Bretter (1-3) verbunden werden, von denen
der (die) zentrale(n) Balken (3) beidseitig und die beiden
außen liegenden Balken (1, 2) nur einseitig mit Nut-Feder-Ele
menten (6) versehen sind.
3. Holzbalken nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die den Holzbalken bildenden Bretter (1-3)
durch Holzdübel (4) gegen relatives Verschieben in Längsrich
tung gesichert sind.
4. Holzbalken nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bretter (1-3) aus verschiedenen Holzar
ten bestehen.
5. Holzbalken nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die äußeren Maße des Balkens 40 bis 150 mm
auf 60 bis 150 mm im Querschnitt und 400 bis 1500 mm in der
Länge betragen.
6. Holzbalken nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die äußeren Maße des Balkens 80 auf 80 mm im
Querschnitt und 1000 mm in der Länge betragen.
7. Holzbalken nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß mindestens ein den Holzbalken bildendes Brett
(1, 2, 3) aus mehreren Einzelteilen (14, 16) besteht.
8. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Längserstreckungsrichtung der Bretter
und damit die der an deren Flachseiten angeordneten Nuten (8)
und Federn (10) der allgemeinen Erstreckungsrichtung der Holz
fasern folgen.
9. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die aus der jeweiligen Flachseite des ein
zelnen Brettes (1, 2, 3) ausgebildeten Nut-Feder-Elemente (8)
eine in Querrichtung des Brettes und damit quer zur allgemeinen
Erstreckungsrichtung der Holzfasern verlaufende Folge von Nuten
(8) und Federn (10) beschreiben.
10. Holzbalken nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nuten (8) und Federn (10) ein periodisches Wellenprofil
beschreiben.
11. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nuten (8) und Federn (10) einen im
Übergang abgerundeten konischen Verlauf haben.
12. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stärke und/oder Breite der Bretter
(1, 2, 3) des Holzbalkens gleich gewählt ist.
13. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stärke und/oder Breite der Bretter
(1, 2, 3) des Holzbalkens verschieden gewählt ist.
14. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens zwei Bretter des Holzbalkens für
unterschiedliche primäre Beeinflussungsarten von Räuchergut
ausgewählt sind.
15. Holzbalken nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Brett des Holzbalkens zur primären Beein
flussung der Farbe und mindestens ein weiteres Brett des Holz
balkens zur primären Beeinflussung des Geschmacks von Räucher
gut ausgewählt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10037505A DE10037505A1 (de) | 1999-08-04 | 2000-08-01 | Holzbalken als Räuchermaterial |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE29913597U DE29913597U1 (de) | 1999-08-04 | 1999-08-04 | Holzbalken als Räuchermaterial |
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Publications (1)
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|---|---|
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Family
ID=8077064
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|---|---|---|---|
| DE29913597U Expired - Lifetime DE29913597U1 (de) | 1999-08-04 | 1999-08-04 | Holzbalken als Räuchermaterial |
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29913597U Expired - Lifetime DE29913597U1 (de) | 1999-08-04 | 1999-08-04 | Holzbalken als Räuchermaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (2) | DE29913597U1 (de) |
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2000
- 2000-08-01 DE DE10037505A patent/DE10037505A1/de not_active Withdrawn
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