DE10036534A1 - Verbesserte untere Rahmenstruktur eines klappbaren Laufgitters - Google Patents
Verbesserte untere Rahmenstruktur eines klappbaren LaufgittersInfo
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Abstract
Eine untere Rahmenstruktur eines klappbaren Laufgitters umfaßt eine Nabe, die zum Verriegeln der unteren Rahmenstruktur in einem aufgestellten Zustand und zum Entriegeln der unteren Rahmenstruktur unter Gewährleisten eines Zusammenklappens in einen zusammengeklappten Zustand betätigbar ist; vier Speichenteile, wobei ein Endabschnitt eines jeden Speichenteils schwenkbar mit der Nabe verbunden ist, so daß die Speichenteile in Längsrichtung der Nabe zwischen einem aufgestellten Zustand und einem zusammengeklappten Zustand schwenkbar sind; sowie eine erste und zweite jeweils zwischen einem ersten Speichenteil und einem vierten Speichenteil bzw. zwischen einem zweiten Speichenteil und einem dritten Speichenteil angeordnete Hilfsstützeinheit, wobei jede Hilfsstützeinheit ein erstes Rohr, dessen eines Ende schwenkbar mit einem Speichenteil verbunden ist, ein zweites Rohr, dessen eines Ende schwenkbar mit einem anderen Speichenteil verbunden ist, und ein Knieverbindungsglied aufweist, welches das andere Ende des ersten Rohrs und das andere Ende des zweiten Rohrs schwenkbar verbindet, so daß die Speichenteile und die erste und zweite Hilfsstützeinheit nach Aufklappen der unteren Rahmenstruktur in einen aufgestellten Zustand eine im wesentlichen horizontale, koplanare gespreizte Anordnung bilden, und die Speichenteile und die Rohre der Hilfsstützeinheiten nach Zusammenklappen der unteren Rahmenstruktur in einen zusammengeklappten Zustand im wesentlichen parallel zueinander ...
Description
Die Erfindung betrifft allgemein ein klappbares Laufgitter
und insbesondere eine verbesserte untere Rahmenstruktur ei
nes klappbaren Laufgitters.
Ein leicht transportierbares Laufgitter von vereinfachter
Struktur mit einer oberen und unteren Rahmenstruktur und
einem Nabensystem, das einfach aufstell- und zusammenklapp
bar ist, ohne irgendwelche Teile zu demontieren und wieder
zusammenzusetzen, ist aus der US 5,819,432 bekannt, auf de
ren vollständige Offenbarung im folgenden Bezug genommen
wird.
Gemäß der US 5,819,432 umfaßt die untere Rahmenstruktur ei
ne Nabe, eine Mehrzahl von Verbindungsstücken für Eckstäbe
und eine Mehrzahl von Speichenteilen, wobei ein Endabschnitt
eines jeden Speichenteils schwenkbar mit der Nabe
und der andere Endabschnitt eines jeden Speichenteils
schwenkbar mit einem der Verbindungsstücke der eckseitigen
Fußteile verbunden ist. Die Nabe umfaßt einen Nabenkörper
zum schwenkbaren Festlegen an einem Endabschnitts wenig
stens eines Speichenteils, ein am Nabenkörper angeordnetes
Verriegelungsglied und einen an wenigstens einem Speichen
teil angeordneten und an das Verriegelungsglied angrenzen
den Eingriffsabschnitt, der mit dem Verriegelungsglied zu
sammenwirkt. Aus der Fig. 2 der US 5,819,432 wird deutlich,
daß das Nabensystem aus einer Vielzahl komplizierter Bau
komponenten zusammengesetzt ist, die folglich verhältnismä
ßig hohe Herstellungskosten erfordern. Des weiteren ist der
Boden des Laufgitters gemäß der US 5,819,432 ausschließlich
von den Speichenteilen getragen, die den Boden des Laufgit
ters nicht hinreichend abstützen können.
Die Erfindung ist folglich auf eine untere Rahmenstruktur
eines klappbaren Laufgitters und ein verbessertes Nabensy
stem gerichtet, welches ein oder mehrere der durch die Ein
schränkungen und Nachteile des Standes der Technik verur
sachten Probleme im wesentlichen verhindert.
Ein Ziel der Erfindung besteht darin, eine untere Rahmen
struktur eines klappbaren Laufgitters vorzuschlagen, die
dessen Boden eine hinreichende Abstützung verleiht.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein verbes
sertes Nabensystem für eine untere Rahmenstruktur eines
klappbaren Laufgitters vorzuschlagen, die einfach handhab
bar und kompakt ist und geringe Herstellungskosten erfor
dert.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung und werden zum Teil aus
der Beschreibung offensichtlich oder ergeben sich bei der
Ausführung der Erfindung. Die Ziele und Vorteile der Erfin
dung werden durch die insbesondere in der Beschreibung, den
Ansprüchen sowie den beigefügten Zeichnungen erläuterte
Struktur verwirklicht und erreicht.
Um diese und andere Vorteile zu erzielen, umfaßt die untere
Rahmenstruktur eines klappbaren Laufgitters gemäß dem Zweck
der verwirklichten und ausführlich erläuterten Erfindung
eine Nabe, die zum Verriegeln der unteren Rahmenstruktur in
einem aufgestellten Zustand und zum Entriegeln der unteren
Rahmenstruktur unter Gewährleisten eines Zusammenklappens
in einen zusammengeklappten Zustand betätigbar ist; vier
Speichenteile, wobei ein Endabschnitt eines jeden Speichen
teils schwenkbar mit der Nabe verbunden ist, so daß die
Speichenteile in vertikaler Richtung von einem aufgestell
ten Zustand in einen zusammengeklappten Zustand schwenkbar
sind; sowie eine erste und zweite jeweils zwischen einem
ersten Speichenteil und einem zweiten Speichenteil bzw.
zwischen einem dritten Speichenteil und einem vierten Spei
chenteil angeordnete Hilfsstützeinheit, wobei jede Hilfs
stützeinheit ein erstes Rohr, dessen eines Ende schwenkbar
mit einem Speichenteil verbunden ist, ein zweites Rohr,
dessen eines Ende schwenkbar mit einem anderen Speichenteil
verbunden ist, und ein Knieverbindungsglied aufweist, wel
ches das andere Ende des ersten Rohrs und das andere Ende
des zweiten Rohrs schwenkbar verbindet, so daß die Spei
chenteile und die erste und zweite Hilfsstützeinheit nach
Aufklappen der unteren Rahmenstruktur in einen aufgestell
ten Zustand eine im wesentlichen horizontale, koplanare ge
spreizte Anordnung bilden, und die Speichenteile und die
Rohre der Hilfsstützeinheiten nach Zusammenklappen der unteren
Rahmenstruktur in einen zusammengeklappten Zustand im
wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
Die Nabe umfaßt einen hohlen Nabenkörper, vier Kupplungs
stücke, die sich vom Außenumfang eines oberen Abschnitts
des Nabenkörpers nicht-axial nach außen erstrecken, und
Verriegelungsmittel, die drehbar am Nabenkörper angeordnet
sind und mit den Kupplungsstücken betätigbar zusammenwir
ken, um die Speichenteile im aufgestellten Zustand zu ver
riegeln, wobei jedes Kupplungsstück einen auf dem Kopf ste
henden U-Querschnitt mit einem in jeder der beiden Seiten
wände des Kupplungsstücks ausgeformten Langloch und einer
in der oberen Wand des Kupplungsstücks ausgeformten Öffnung
aufweist.
Das Verriegelungsmittel umfaßt eine im Nabenkörper angeord
nete Spannfeder; ein drehbar am Nabenkörper angeordnetes
Rastglied, welches von der Spannfeder in Richtung einer
Verriegelungsstellung vorgespannt ist, wobei das Rastglied
zwei im wesentlichen L-förmige, an zwei festen Positionen
einer unteren Fläche seines Umfangsbereichs ausgeformte
Schenkel und jeder der L-förmigen Schenkel einen vertikalen
Abschnitt und einen horizontalen Abschnitt aufweist, die
beim Vorspannen des Rastglieds in die Verriegelungsstellung
mittels der Spannfeder in die Langlöcher der entsprechenden
Kupplungsstücke des Nabenkörpers eingreifen, um die Spei
chenteile im aufgestellten Zustand zu verriegeln; sowie ein
mit dem Rastglied verbundener Knauf, um das Rastglied in
eine Entriegelungsstellung zu verdrehen und den horizonta
len Abschnitt des L-förmigen Schenkels aus dem Langloch
auszuziehen, so daß die Speichenteile von dem aufgestellten
Zustand in den zusammengeklappten Zustand schwenkbar sind.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist jedes der
Hilfsstützrohre jeweils am Boden des Laufgitters mittels
eines Stoffbandes befestigt und derart angeordnet, daß die
Hilfsstützrohre in die Stützstellung gezogen werden, wäh
rend das Laufgitter mittels der Speichenteile aufgestellt
wird.
Selbstverständlich sind sowohl die vorstehende allgemeine
Beschreibung als auch die nachfolgende detaillierte Be
schreibung beispielhaft und erklärend und dienen zur wei
tergehenden Erläuterung der durch die Ansprüche definierten
Erfindung.
Die zum besseren Verständnis der Erfindung beigefügten
Zeichnungen, auf die in der Beschreibung Bezug genommen
wird und die ein Teil derselben darstellen, zeigen Ausfüh
rungsformen der Erfindung und dienen gemeinsam mit der Be
schreibung zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Prinzips.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsge
mäßen unteren Rahmenstruktur in einem aufge
stellten Zustand;
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer
erfindungsgemäßen Nabe;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der unteren Rahmen
struktur gemäß Fig. 1 in zusammengeklapptem Zu
stand;
Fig. 4A eine teilweise geschnitten dargestellte Drauf
sicht zur Veranschaulichung des Zusammenwirkens
des Rastglieds des Verriegelungsmittels und des
Kupplungsstücks der Nabe, wenn sich die untere
Rahmenstruktur in einem zusammengeklappten Zu
stand befindet; und
Fig. 4B eine teilweise geschnitten dargestellte Drauf
sicht zur Veranschaulichung des Zusammenwirkens
des Rastglieds des Verriegelungsmittels und des
Kupplungsstücks der Nabe, wenn sich die untere
Rahmenstruktur in einem aufgestellten Zustand
befindet.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, weist die untere Rahmen
struktur eines erfindungsgemäßen klappbaren Laufgitters ei
ne Nabe 10, ein erstes Speichenteil 22, ein zweites Spei
chenteil 24, ein drittes Speichenteil 26, ein viertes Spei
chenteil 28, eine erste Hilfsstützeinheit 30 und eine zwei
te Hilfsstützeinheit 40 auf.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung ei
ner Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Nabe 10. Die
Nabe 10 umfaßt einen im wesentlichen hohlen zylindrischen
Körper 110, eine Spannfeder 120, eine Verriegelungseinheit
130 und einen Knauf 140. Der hohle zylindrische Nabenkörper
110 weist vier Kupplungsstücke 112a, 112b, 112c, 112d auf,
die voneinander beabstandet angeordnet sind sich vom Außen
umfang eines oberen Abschnitts des Nabenkörpers 110 nach
außen erstrecken, um jeweils ein Ende der Speichenteile 22,
24, 26, 28 aufzunehmen. Jedes Kupplungsstück weist einen
auf dem Kopf stehenden U-Querschnitt auf. Das eine Ende der
Speichenteile 22, 24, 26, 28 ist mittels einer Schraube
116a, 116b, 116c, 116d schwenkbar mit den Kupplungstücken
112a-112d verbunden; in einer oberen Wand der Kupplungs
stücke 112a-112d ist jeweils eine Öffnung 114a, 114b, 114c,
114d ausgeformt, um das eine Ende der Speichenteile beim
Verschwenken der Speichenteile bezüglich der Kupplungsstüc
ke nicht zu behindern, so daß jedes Speichenteil in einer
zur Längsrichtung (vertikalen Richtung) parallelen Richtung
des Nabenkörpers schwenkbar ist. Des weiteren ist in den
Seitenwänden der Kupplungsstücke 112a, 112c jeweils ein
Langloch 118a, 118c ausgeformt, welches derart angeordnet
ist, daß der Abstand zwischen dem oberen Rand des Langlochs
und der oberen Wand des Kupplungsstücks größer als der
Durchmesser des Speichenteils ist.
Die Spannfeder 120 ist eine Schraubenfeder, deren beide En
den 121 senkrecht nach unten gebogen sind. Die Spannfeder
120 ist am Nabenkörper 110 durch Einführen der Enden 121 in
entsprechende Löcher an der oberen Seite der Wand des Na
benkörpers 110 befestigt.
Die Verriegelungseinheit 130 weist einen zylindrischen
napfförmigen Körper 131 auf, der zur Aufnahme in dem Naben
körper 110 kalibriert ist. In einer unteren Wand des Kör
pers 131 sind vier Durchbrüche 131a und am Umfang des obe
ren Abschnitts des Körpers 131 ist ein elliptischer Flansch
132 ausgeformt, so daß die Verriegelungseinheit 130 auf der
Oberseite des Nabenkörpers 110 aufsitzt. Am unteren Ende
einer Seitenwand des Körpers 131 ist ein Schlitz 133 ausge
bildet, um mit der Spannfeder 120 zusammenzuwirken und die
Verriegelungseinheit 130 in Richtung einer Verriegelungs
stellung zu drängen. An einer Unterseite eines jeden der
beiden Enden der Längsmittelachse des elliptischen Flan
sches 132 erstreckt sich ein L-förmiges Rastglied 134 135
nach unten, welches derart angeordnet ist, daß ein horizon
taler Abschnitt 134a, 135a der Rastglieder 134, 135 in die
Langlöcher 118a, 118c der Kupplungsstücke eingreift, wenn
die Verriegelungseinheit 130 von der Spannfeder 120 in
Richtung der Verriegelungsposition gedreht wird, um die
Speichenteile 22, 26 im aufgestellten horizontalen Zustand
festzusetzen. In den dem oberen Ende des Körpers 131 be
nachbarten Bereichen sind zwei bogenförmige Langlöcher 136,
137 ausgebildet, die von Bolzen 138, 139 durchsetzt sind,
um die Verriegelungseinheit 130 drehbar am Nabenkörper 110
zu befestigen.
Der Knauf 140 weist einen Knaufkopf 141 und vier sich von
einer Unterseite des Knaufkopfes 141 nach unten erstrecken
de Stege 142 auf, wobei jeder Steg 142 mit einem hakenför
migen distalen Ende ausgestattet ist. Der Knauf 140 ist
durch Einführen der vier Stege 142 in die vier Durchbrüche
131a des Körpers 131 an der Verriegelungseinheit 130 befe
stigt und durch die hakenförmigen distalen Enden der Stege
vor einem Ausziehen aus der Verriegelungseinheit 130 gesi
chert. Bei der in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsform
ist zwischen dem Knauf 140 und der Verriegelungseinheit 130
eine Feder 143 vorgesehen, um die Betätigung des Knaufs 140
zu erleichtern.
Das eine Ende der Speichenteile 22, 24, 26, 28 ist auf die
oben beschriebene Weise schwenkbar an der Nabe 10 befe
stigt, während das andere Ende derselben schwenkbar mit
Fußteilen 1a, 1b, 1c, 1d des Laufgitters verbunden ist, wie
es in der Fig. 1 dargestellt ist und es der eingangs gewür
digten US 5,819,342 entspricht, so daß hierauf nicht näher
eingegangen wird.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, ist die erste Hilfsstütz
einheit 30 zwischen dem ersten 22 und dem vierten Speichen
teil 28 und die zweite Hilfsstützeinheit zwischen dem zwei
ten 24 und dem dritten Speichenteil 26 angeordnet. Die er
ste und zweite Hilfsstützeinheit 30, 40 haben den gleichen
Aufbau, so daß die Details der Hilfsstützeinheiten nachfol
gend anhand der ersten Hilfsstützeinheit 30 erläutert sind.
Wie der Fig. 3 zu entnehmen ist, weist die erste Hilfsstützeinheit
30 ein erstes Rohr 31, ein zweites Rohr 32 und
ein Knieverbindungsglied 33 auf. Das eine Ende des ersten
Rohrs 31 ist mittels eines ersten Kupplungsglieds 34
schwenkbar mit dem Speichenteil 22 verbunden. Das erste
Kupplungsglied 34 weist einen rohrförmigen Hohlkörper auf,
der von dem Speichenteil 22 durchsetzt und am Speichenteil
22 mittels einer Schraube 51 befestigt ist. Das erste Kupp
lungsglied 34 weist weiterhin einen sich seitlich vom Au
ßenumfang des rohrförmigen Körpers weg erstreckenden Arm
mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt auf. Das eine
Ende des ersten Rohrs 31 ist mittels einer Schraube 52
schwenkbar mit dem Arm des ersten Kupplungsglieds 24 ver
bunden, so daß das erste Rohr 31 in eine zur Längsrichtung
des Speichenteils 22 parallele Richtung schwenkbar ist. Das
eine Ende des zweiten Rohrs 32 ist mittels eines zweiten
Kupplungsglieds 35 schwenkbar mit dem Speichenteil 28 ver
bunden. Der Aufbau des zweiten Kupplungsglieds 25 ent
spricht dem des ersten Kupplungsglieds 24 und die Art der
Verbindung mit dem Speichenteil 28 entspricht der Verbin
dungsart des ersten Kupplungsglieds 34 mit dem Speichenteil
22. Das Knieverbindungsglied 33 ist ein längliches Glied
mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt, dessen eines
Ende mittels einer Schraube 53 schwenkbar mit dem anderen
Ende des ersten Rohrs 31 und dessen anderes Ende mittels
einer Schraube 54 schwenkbar mit dem anderen Ende des zwei
ten Rohrs 32 verbunden ist. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich,
ist das Knieverbindungsglied 33 derart angeordnet, daß die
Hilfsstützeinheiten beim Aufklappen der unteren Rahmen
struktur in einen aufgestellten Zustand nach außen und beim
Zusammenklappen der unteren Rahmenstruktur in einen zusam
mengeklappten Zustand nach innen verschwenkt werden.
Soll die untere Rahmenstruktur bei Gebrauch von einem in
der Fig. 1 gezeigten aufgestellten Zustand zusammengeklappt
werden, wird der Knauf 140 manuell gedreht, so daß die horizontalen
Abschnitte 134a, 135a der Rastglieder 134, 135
aus den Langlöchern 118a, 118c der Kupplungsstücke 112a,
112c ausgezogen werden, um die Speichenteile zu entriegeln,
und die Nabe 10 wird angehoben, um die Speichenteile 22,
24, 26, 28 aufgrund ihres Eigengewichtes nach unten zu
schwenken, wobei dann die Rohre der ersten und zweiten
Hilfsstützeinheit 30, 40 in einen zusammengeklappten Zu
stand mitverschwenkt werden, in dem die Rohre der Hilfs
stützeinheiten parallel zu den Speichenteilen angeordnet
sind. Im zusammengeklappten Zustand (Fig. 4A) sind die ho
rizontalen Abschnitte 134a, 135a der Rastglieder 134, 135
selbst bei Vorspannung der Verriegelungseinheit 130 durch
die Spannfeder 120 zum Eingriff in die Langlöcher 118a,
118c der Kupplungsstücke 112a, 112c nicht in der Lage, da
die Langlöcher 118a, 118c von den Speichenteilen 22, 26
blockiert sind.
Soll die untere Rahmenstruktur bei Gebrauch aufgestellt
werden, wird die Nabe 10 nach unten gedrückt, um die Spei
chenteile 22, 24, 26, 28 in eine horizontale Stellung nach
oben zu schwenken, wodurch dann die erste und zweite Hilfs
stützeinheit 30, 40 aufgestellt wird, wie es in der Fig. 1
dargestellt ist. Beim Verschwenken der Speichenteile 22, 26
in die horizontale Stellung werden die horizontalen Ab
schnitte 134a, 135a der Rastglieder 134, 135 aufgrund der
von der Spannfeder 120 bewirkten Vorspannung in die Langlö
cher 118a, 118c eingeführt, um die Speichenteile 22, 26 ab
zustützen und sie gleichzeitig in dem in der Fig. 4B ge
zeigten aufgestellten horizontalen Zustand zu halten. In
diesem Zustand bilden die Speichenteile und die Hilfsstütz
einheiten eine im wesentlichen horizontale koplanare Anord
nung, wie sie der Fig. 1 zu entnehmen ist.
Vorstehend wurde die Erfindung anhand einer speziellen Aus
führungsform erläutert. Selbstverständlich ist die beschriebene
Struktur auf verschiedene Weise veränderbar, oh
ne von der Erfindung abzuweichen. Die beigefügten Ansprüche
sollen daher sämtliche Variationen und Veränderungen gemäß
dem Wesen und dem Schutzbereich der Erfindung erfassen.
Claims (4)
1. Untere Rahmenstruktur eines klappbaren Laufgitters mit:
einer Nabe (10), die zum Verriegeln der unteren Rahmen struktur in einem aufgestellten Zustand und zum Entrie geln der unteren Rahmenstruktur unter Gewährleisten ei nes Zusammenklappens in einen zusammengeklappten Zu stand betätigbar ist;
vier Speichenteilen (22, 24, 26, 28), wobei ein Endab schnitt eines jeden Speichenteils (22, 24, 26, 28) schwenkbar mit der Nabe (10) verbunden ist, so daß die Speichenteile (22, 24, 26, 28) in Längsrichtung der Na be (10) zwischen einem aufgestellten Zustand und einem zusammengeklappten Zustand schwenkbar sind; und
einer ersten und zweiten jeweils zwischen einem ersten Speichenteil (22) und einem vierten Speichenteil (28) bzw. zwischen einem zweiten Speichenteil (24) und einem dritten Speichenteil (26) angeordneten Hilfsstützein heit (30, 40), wobei jede Hilfsstützeinheit (30, 40) ein erstes Rohr (31), dessen eines Ende schwenkbar mit einem Speichenteil (22, 26) verbunden ist, ein zweites Rohr (32), dessen eines Ende schwenkbar mit einem anderen Speichenteil (28, 24) verbunden ist, und ein Knie verbindungsglied (33) aufweist, welches das andere Ende des ersten Rohrs (31) und das andere Ende des zweiten Rohrs (32) schwenkbar verbindet,
wobei die Speichenteile (22, 24, 26, 28) und die erste und zweite Hilfsstützeinheit (30, 40) nach Aufklappen der unteren Rahmenstruktur in einen aufgestellten Zu stand eine im wesentlichen horizontale, koplanare ge spreizte Anordnung bilden, und die Speichenteile (22, 24, 26, 28) und die Rohre (31, 32) der Hilfsstützein heiten (30, 40) nach Zusammenklappen der unteren Rah menstruktur in einen zusammengeklappten Zustand im we sentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
einer Nabe (10), die zum Verriegeln der unteren Rahmen struktur in einem aufgestellten Zustand und zum Entrie geln der unteren Rahmenstruktur unter Gewährleisten ei nes Zusammenklappens in einen zusammengeklappten Zu stand betätigbar ist;
vier Speichenteilen (22, 24, 26, 28), wobei ein Endab schnitt eines jeden Speichenteils (22, 24, 26, 28) schwenkbar mit der Nabe (10) verbunden ist, so daß die Speichenteile (22, 24, 26, 28) in Längsrichtung der Na be (10) zwischen einem aufgestellten Zustand und einem zusammengeklappten Zustand schwenkbar sind; und
einer ersten und zweiten jeweils zwischen einem ersten Speichenteil (22) und einem vierten Speichenteil (28) bzw. zwischen einem zweiten Speichenteil (24) und einem dritten Speichenteil (26) angeordneten Hilfsstützein heit (30, 40), wobei jede Hilfsstützeinheit (30, 40) ein erstes Rohr (31), dessen eines Ende schwenkbar mit einem Speichenteil (22, 26) verbunden ist, ein zweites Rohr (32), dessen eines Ende schwenkbar mit einem anderen Speichenteil (28, 24) verbunden ist, und ein Knie verbindungsglied (33) aufweist, welches das andere Ende des ersten Rohrs (31) und das andere Ende des zweiten Rohrs (32) schwenkbar verbindet,
wobei die Speichenteile (22, 24, 26, 28) und die erste und zweite Hilfsstützeinheit (30, 40) nach Aufklappen der unteren Rahmenstruktur in einen aufgestellten Zu stand eine im wesentlichen horizontale, koplanare ge spreizte Anordnung bilden, und die Speichenteile (22, 24, 26, 28) und die Rohre (31, 32) der Hilfsstützein heiten (30, 40) nach Zusammenklappen der unteren Rah menstruktur in einen zusammengeklappten Zustand im we sentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
2. Untere Rahmenstruktur eines klappbaren Laufgitters nach
Anspruch 1, wobei die Nabe (10) aufweist:
einen hohlen Nabenkörper (110);
vier Kupplungsstücke (112a, 112b, 112c, 112d), die sich vom Außenumfang eines oberen Abschnitts des Nabenkör pers (110) nicht-axial nach außen erstrecken; und
Verriegelungsmittel, die drehbar am Nabenkörper (110) angeordnet sind und mit den Kupplungsstücken (112a, 112b, 112c, 112d) betätigbar zusammenwirken, um die Speichenteile (22, 24, 26, 28) im aufgestellten Zustand zu verriegeln.
einen hohlen Nabenkörper (110);
vier Kupplungsstücke (112a, 112b, 112c, 112d), die sich vom Außenumfang eines oberen Abschnitts des Nabenkör pers (110) nicht-axial nach außen erstrecken; und
Verriegelungsmittel, die drehbar am Nabenkörper (110) angeordnet sind und mit den Kupplungsstücken (112a, 112b, 112c, 112d) betätigbar zusammenwirken, um die Speichenteile (22, 24, 26, 28) im aufgestellten Zustand zu verriegeln.
3. Untere Rahmenstruktur eines klappbaren Laufgitters nach
Anspruch 2, wobei jedes Kupplungsstück (112a, 112b,
112c, 112d) einen auf dem Kopf stehenden U-Querschnitt,
ein in beiden Seitenwände desselben ausgeformtes Lang
loch (118a, 118c) und eine in der oberen Wand desselben
ausgeformte Öffnung (114a, 114b, 114c, 114d) aufweist.
4. Untere Rahmenstruktur eines klappbaren Laufgitters nach
Anspruch 3, wobei das Verriegelungsmittel aufweist:
eine im Nabenkörper (110) angeordnete Spannfeder (120);
ein drehbar am Nabenkörper (110) angeordnetes Rastglied (134, 135), welches von der Spannfeder (120) in Rich tung einer Verriegelungsstellung vorgespannt ist, wobei das Rastglied (134, 135) zwei im wesentlichen L-förmi ge, an zwei festen Positionen einer unteren Fläche sei nes Umfangsbereichs ausgeformte Schenkel und jeder der L-förmigen Schenkel einen vertikalen Abschnitt und ei nen horizontalen Abschnitt (134a, 135a) aufweist, die beim Vorspannen des Rastglieds (134, 135) in die Ver riegelungsstellung mittels der Spannfeder (120) in die Langlöcher (118a, 118c) der entsprechenden Kupplungs stücke (112a, 112c) des Nabenkörpers (110) eingreifen, um die Speichenteile (22, 24, 26, 28) im aufgestellten Zustand zu verriegeln; und
ein mit dem Rastglied (134, 135) verbundener Knauf (140), um das Rastglied (134, 135) in eine Entriege lungsstellung zu verdrehen und den horizontalen Ab schnitt (134a, 135a) des L-förmigen Schenkels aus dem Langloch (118a, 118c) auszuziehen, so daß die Speichen teile (22, 24, 26, 28) von dem aufgestellten Zustand in den zusammengeklappten Zustand schwenkbar sind.
eine im Nabenkörper (110) angeordnete Spannfeder (120);
ein drehbar am Nabenkörper (110) angeordnetes Rastglied (134, 135), welches von der Spannfeder (120) in Rich tung einer Verriegelungsstellung vorgespannt ist, wobei das Rastglied (134, 135) zwei im wesentlichen L-förmi ge, an zwei festen Positionen einer unteren Fläche sei nes Umfangsbereichs ausgeformte Schenkel und jeder der L-förmigen Schenkel einen vertikalen Abschnitt und ei nen horizontalen Abschnitt (134a, 135a) aufweist, die beim Vorspannen des Rastglieds (134, 135) in die Ver riegelungsstellung mittels der Spannfeder (120) in die Langlöcher (118a, 118c) der entsprechenden Kupplungs stücke (112a, 112c) des Nabenkörpers (110) eingreifen, um die Speichenteile (22, 24, 26, 28) im aufgestellten Zustand zu verriegeln; und
ein mit dem Rastglied (134, 135) verbundener Knauf (140), um das Rastglied (134, 135) in eine Entriege lungsstellung zu verdrehen und den horizontalen Ab schnitt (134a, 135a) des L-förmigen Schenkels aus dem Langloch (118a, 118c) auszuziehen, so daß die Speichen teile (22, 24, 26, 28) von dem aufgestellten Zustand in den zusammengeklappten Zustand schwenkbar sind.
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