DE1003130B - Betriebsverfahren fuer Lastenseilbahnen mit kippbaren Wagenkaesten - Google Patents
Betriebsverfahren fuer Lastenseilbahnen mit kippbaren WagenkaestenInfo
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- DE1003130B DE1003130B DEG13475A DEG0013475A DE1003130B DE 1003130 B DE1003130 B DE 1003130B DE G13475 A DEG13475 A DE G13475A DE G0013475 A DEG0013475 A DE G0013475A DE 1003130 B DE1003130 B DE 1003130B
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D88/00—Large containers
- B65D88/54—Large containers characterised by means facilitating filling or emptying
- B65D88/56—Large containers characterised by means facilitating filling or emptying by tilting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
Description
- Betriebsverfahren für Lastenseilbahnen mit kippbaren Wagenkästen Für Lastenseilbahnen werden zum Transport von Schüttgütern ,vielfach Wagenkästen verwendet, die im Gehänge drehbar gelagert sind und zum Entleeren gekippt werden. Eine solche Anordnung ist besonders zweckmäßig, wenn die Drehachse eines beladenen Wagenkastens tiefer als sein Schwerpunkt und etwas seitlich versetzt dazu liegt, so daß die Entleerung nach Lösen einer die Aufrechtlage sichernden Verriegelung mittels eines an der dafür vorgesehenen Stelle der Transportbahn angeordneten Anschlages selbsttätig erfolgt. Nach der Entleerung muß der Wagenkasten allerdings entgegen seinem Kippmoment wieder aufgerichtet werden, wozu gegebenenfall ein recht erheblicher Kraftaufwand erforderlich ist.
- Die Erfindung geht nun von einer ebenfalls an sich bekannten Bauart aus, bei der ein Wagenkasten durch Höherlegen des Bodens zwei voneinander getrennte, nach entgegengesetzten Richtungen offene Kastenteile hat, von denen nur der jeweils obenliegende Teil beladen ist oder werden kann. Damit sollte bisher beim gelegentlichen Transport verschiedenartiger Schüttgüter, mit denen nicht oder mindestens nicht ohne weiteres die gleichen Kästen beladen werden können, ein Bereithalten verschiedener Wagentypen bzw. ein Reinigen der Wagenkästen vermieden werden. Beim Wechsel des Schüttgutes wurden die betreffenden Wagenkästen um 1800 geschwenkt, worauf dann das andere Schüttgut wieder in der üblichen Weise mit Umkippen des beladenen und Zurückkippen des entladenen Wagenkastens transportiert wurde.
- Demgegenüber erfolgt der Betrieb von Lastenseilbahnen mit durch Lösen der Verriegelung kippbaren Wagenkästen. die je zwei durch den Boden voneinander getrennte, nach entgegengesetzten Richtungen offene Kastenteile und eine im jeweils beladenen Zustand tiefer als der Schwerpunkt liegende und vorzugsweise etwas seitlich dazu versetzte Kippachse haben sowie in den beiden betreffenden Ladestellungen verriegelbar sind, erfindungsgemäß in der Weise, daß die insbesondere zur heiderseitigen Benutzung für gleichartiges Schüttgut in zwei etwa gleich große Räume unterteilten Wagenkästen zur Beschleunigung des Seilbahnverkehrs nach jeder Entleerung durch selbsttätiges Kippen um 1800 in dieser neuen Lage wieder verriegelt werden und daß anschließend der dann obere Kastenteil beladen wird.
- Mit einem solchen Betriebsverfahren werden Arbeit und Zeit gespart, da die Seilbahnwagen in keinem Falle nach einer Entleerung zurückgekippt zu werden brauchen, sondern immer sofort mit dem dann jeweils obenliegenden Kastenraum für die nächste Beladung bereit sind. Die Wagenkästen sind also nur nach den gegebenen Verhältnissen einzurichten, ob sie nun alle durchweg gleichartiges Schüttgut oder je zu einem Teil verschiedenartige Schüttgüter gleichzeitig auf hintereinanderliegenden Teilstrecken der ganzen Seilbahnanlage transpor tieren sollen. Im letzteren Falle erfolgt nach jeder Entleerung an der ersten bzw. zweiten Kippstelle das Beladen des jeweils anderen Kastenteiles mit dem jeweils anderen Schüttgut. Dabei kann der Rauminhalt jedes Kastenteiles in an sich bekannter Weise so bemessen sein, daß beide Kastenteile jedes Wagens entsprechend dem etwaigen verschiedenen spezifischen Gewicht der Schüttgutarten mindestens annähernd das gleiche Gewicht befördern.
- Für die seitliche Verlegung des Schwerpunktes der jeweils beladenen Kastenteile gegenüber der Kippachse ergeben sich verschiedene Möglichkeiten, indem die zur Kippachse parallelen Kastenwände entweder schräg zum Kastenboden verlaufen oder in höhe desselben stufenartig abgesetzt sind. Die Kippbewegungen der Wagenkästen können um eine Querachse nach vorn oder hinten oder aber um eine Längsachse seitlich erfolgen.
Claims (2)
- PATENTANSPROCHE 1. Betriebsverfahren für Lastenseilbahnen mit durch Lösen der Verriegelung kippbaren Wagenkästen, die je zwei durch den Boden voneinander getrennte, nach entgegengesetzten Richtungen offene Kastenteile und eine im jeweils beladenen Zustand tiefer als der Schwerpunkt liegende und vorzugsweise etwas seitlich dazu versetzte Kippachse haben sowie in den beiden betreffenden Ladestellungen verriegelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die insbesondere zur beiderseitigen Benutzung für gleichartiges Schüttgut in zwei etwa gleich große Räume unterteilten Wagenkästen zur Beschleunigung des Seilbahnverkelhfs nach jeder Entleerung durch selbtätiges Kippen um 1800 in dieser neuen Lage wieder verriegels werden und daß anschließend der dann obere Kastenteil beladen wird.
- 2. Wagenkasten für Lastenseilbahnen zur Durchführung des Betriebsverfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei ab- wechselnder Beladung mit zwei Schüttgutsorten verschiedenen spezifischen Gewichtes in an sich bekannter Weise der Rauminhalt jedes Kastenteiles so bemessen ist, daß beide Kastenteile mindestens annähernd das gleiche Gewicht befördern.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 482 872.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG13475A DE1003130B (de) | 1954-01-08 | 1954-01-08 | Betriebsverfahren fuer Lastenseilbahnen mit kippbaren Wagenkaesten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG13475A DE1003130B (de) | 1954-01-08 | 1954-01-08 | Betriebsverfahren fuer Lastenseilbahnen mit kippbaren Wagenkaesten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1003130B true DE1003130B (de) | 1957-02-21 |
Family
ID=7120026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG13475A Pending DE1003130B (de) | 1954-01-08 | 1954-01-08 | Betriebsverfahren fuer Lastenseilbahnen mit kippbaren Wagenkaesten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1003130B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244654B (de) | 1965-02-19 | 1967-07-13 | Bergwerksverband Gmbh | Transportable Kippvorrichtung fuer Foerderwagen des Bergbaus |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE482872C (de) * | 1927-08-31 | 1929-09-21 | Foerderanlagen Ernst Heckel M | Seilhaengebahnwagen |
-
1954
- 1954-01-08 DE DEG13475A patent/DE1003130B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE482872C (de) * | 1927-08-31 | 1929-09-21 | Foerderanlagen Ernst Heckel M | Seilhaengebahnwagen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1244654B (de) | 1965-02-19 | 1967-07-13 | Bergwerksverband Gmbh | Transportable Kippvorrichtung fuer Foerderwagen des Bergbaus |
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