DE1048940B - Eisenbahn-Selbstentlader - Google Patents
Eisenbahn-SelbstentladerInfo
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- DE1048940B DE1048940B DEW19254A DEW0019254A DE1048940B DE 1048940 B DE1048940 B DE 1048940B DE W19254 A DEW19254 A DE W19254A DE W0019254 A DEW0019254 A DE W0019254A DE 1048940 B DE1048940 B DE 1048940B
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- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- LFEUVBZXUFMACD-UHFFFAOYSA-H lead(2+);trioxido(oxo)-$l^{5}-arsane Chemical compound [Pb+2].[Pb+2].[Pb+2].[O-][As]([O-])([O-])=O.[O-][As]([O-])([O-])=O LFEUVBZXUFMACD-UHFFFAOYSA-H 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D7/00—Hopper cars
- B61D7/02—Hopper cars with discharge openings in the bottoms
- B61D7/04—Hopper cars with discharge openings in the bottoms the openings being above axle level during discharge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
DEUTSCHES
Um einen großen Raum zwischen den Radsätzen von Eisenbahn-Selbstentladern für eine freizügige
Anordnung der Rutschen und Verschlußorgane zu erreichen, ist bereits ein Tragwerk bekanntgeworden,
bei dem der Hauptträger durch die portalartig gestalteten tragenden Teile der Seitenwandkonstruktion gebildet
ist.
Zurn Stande der Technik gehört ferner ein Eisenbahn-Selbstentlader, dessen portalartige Ladekastenträger
mit ihrer LTnterkante einen derartigen Abstand von der Schienenoberkante aufweisen, daß ein Begehen
des Raumes zwischen den Radsätzen zum Betätigen der Verschluß organe in ungebückter Stellung
möglich wird. Die Verschlüsse liegen hierbei etwa auf der Höhe der Endteile der Ladekastenträger,
während der Portalteil etwa in Mannshöhe über der Schienenoberkante gelegen ist. Dieser Selbstentlader
bietet nur die Möglichkeit, die Entladung mittels Förderbänder od. dgl. von geringer Bauhöhe vorzunehmen,
d. h. mittels solcher Förderbänder oder Rutschen, die unter die Verschlußteile zu schieben
sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, im Gegensatz zu bekannten Selbstentladern die Möglichkeit
zu schaffen, auch Lastwagen oder Kipploren unter die Entladeöffnungen des Selbstentladers fahren
zu können.
Die Erfindung geht von einem Eisenbahn-Selbstentlader mit portalartigen Ladekastenträgern aus,
deren Unterkanten zum Begehen einen entsprechenden Abstand von der Schienenoberkante aufweisen. Erfindungsgemäß
sind die Rundschieberverschlüsse über der Schienenoberkante in einer Höhe angeordnet, die
unter den Entladeöffnungen zwischen den Radsätzen einen für Lastwagen oder Kipploren befahrbaren
Raum freigibt. Die Betätigung der Verschlüsse kann in bekannter Weise, z. B. von den Stirnenden des Entladers
aus, erfolgen. Für den Behälterverkehr können unter dem Laderaumkasten Befestigungsmittel für zusätzliche
Transportbehälter angeordnet werden. Somit kann die Tragfähigkeit des Selbstentladers trotz des
großen, zum Unterfahren mittels Lastwagen oder Kipploren geeigneten Portalraumes voll ausgenutzt
werden.
Des weiteren bietet der Selbstentlader nach der Erfindung die Möglichkeit, an ihm Transportbänder oder
Rutschen mit entsprechender Neigung zu verlegen, um das zu entladende Gut einem höher oder tiefer als
die Schienenoberkante gelegenen Bunker zuzuführen.
Auch im Hinblick auf den Behälterverkehr weist der Selbstentlader nach der Erfindung besondere Vorteile
auf. Je nach der Ausführung können die Behälter ohne besondere Hebeeinrichtung unmittelbar auf
einem unter den Selbstentlader gefahrenen Lastwagen
Anmelder:
Waggonfabrik Talbot, Aachen
Hermann Bösehans, Aachen,
ist als Erfinder genannt worden
abgesetzt werden, wobei die Behälter während des Transportes mit dem Selbstentlader unter diesen im
freien Portalraum angehängt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Eisenbahn-Selbstentladers gemäß der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigen
Fig. 1 und 3 Seitenansichten und -
Fig. 2 eine Stirnansicht, teilweise im Schnitt.
Nach Fig. 1 und 2 wird für den Selbstentlader ein Laderaumkasten 1 benutzt, der eine geschlossene Tragkonstrulction mit durchgehendem Längssattel 2 aufweist. Weiterhin sind einfache und leicht regulierbare Rundschieberverschlüsse 3 verwendet, die mit bewährten Konstruktionen unverändert beibehalten werden können. Dieser Laderaumkasten 1 wird so hoch gelegt, daß zwischen den Radsätzen 4 und 5 Lastwagen 6 bzw. 7 unter die Entladeöffnungen mit den Rundschieberverschlüssen 3 gefahren werden können. Hierbei ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Wagen auoh einseitig vollständig entleert werden können, was bisher bei Selbstentladern mit den dargestellten Laderaumkästen nicht möglich ist.
Nach Fig. 1 und 2 wird für den Selbstentlader ein Laderaumkasten 1 benutzt, der eine geschlossene Tragkonstrulction mit durchgehendem Längssattel 2 aufweist. Weiterhin sind einfache und leicht regulierbare Rundschieberverschlüsse 3 verwendet, die mit bewährten Konstruktionen unverändert beibehalten werden können. Dieser Laderaumkasten 1 wird so hoch gelegt, daß zwischen den Radsätzen 4 und 5 Lastwagen 6 bzw. 7 unter die Entladeöffnungen mit den Rundschieberverschlüssen 3 gefahren werden können. Hierbei ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Wagen auoh einseitig vollständig entleert werden können, was bisher bei Selbstentladern mit den dargestellten Laderaumkästen nicht möglich ist.
Die Höherverlegung des Laderaumkastens 1 wird durch Stützen 8 bzw. 9 erzielt, die mit dem Laderaumkasten
einerseits und andererseits über die Federn mit den Radsätzen verbunden sind.
In Fig. 3 ist rechts angedeutet, daß auch Kipploren 10 unter die Rundverschlüsse zu schieben sind, wobei
ein einlegbares Feldbahngleisstück 11 Verwendung findet.
Auf der Unterseite des Laderaumkastens können nach Fig. 3 links auch noch Befestigungsmittel, z. B.
Haken oder Schienen 12, angebracht werden, um beliebige Behälter 13 unter den Laderaumkasten zu
hängen. Auf diese Weise können die Selbstentlader bei Leerfahrt solche Behälter befördern. Wie angedeutet
ist, lassen sich diese Behälter 13 ohne besondere Hebeeinrichtungen unmittelbar auf die Ladefläche 14 eines
Lastwagens absetzen. Je nach dem Ladegewicht können auch noch weitere Behälter auf diese Weise
untergebracht werden.
809 730/8
Claims (2)
1. Eisenbahn-Selbstentlader mit portalartigen Ladekastenträgern, deren Unterkanten zum Begehen
einen entsprechenden Abstand von der Schienenoberkante aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rundschieberverschlüsse über der Schienenoberkante in einer Höhe angeordnet
sind, die unter den Entladeöffnungen zwischen den
Radsätzen einen für Lastwagen oder Kipploren befahrbaren Raum freigibt.
2. Eisenbahn-Selbstentlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Laderaumkasten
(1) Befestigungsmittel (12) für zusätzliche Transportbehälter angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 288 624.
Schweizerische Patentschrift Nr. 288 624.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 809 730/8 1.59
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE556193D BE556193A (de) | 1956-06-16 | ||
| NL104096D NL104096C (de) | 1956-06-16 | ||
| LU35064D LU35064A1 (de) | 1956-06-16 | ||
| NL216070D NL216070A (de) | 1956-06-16 | ||
| DEW19254A DE1048940B (de) | 1956-06-16 | 1956-06-16 | Eisenbahn-Selbstentlader |
| GB1020357A GB820389A (en) | 1956-06-16 | 1957-03-28 | A hoppered railway wagon |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW19254A DE1048940B (de) | 1956-06-16 | 1956-06-16 | Eisenbahn-Selbstentlader |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1048940B true DE1048940B (de) | 1959-01-22 |
Family
ID=7596440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW19254A Pending DE1048940B (de) | 1956-06-16 | 1956-06-16 | Eisenbahn-Selbstentlader |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE556193A (de) |
| DE (1) | DE1048940B (de) |
| GB (1) | GB820389A (de) |
| LU (1) | LU35064A1 (de) |
| NL (2) | NL216070A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH401118A (de) * | 1962-09-20 | 1965-10-31 | Heise Carl Hermann | Fahrbarer Vorrats- und Verladesilo, insbesondere zur Verladung bituminöser Strassenbaustoffe in Lastkraftwagen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH288624A (fr) * | 1951-01-11 | 1953-01-31 | Richard Benoit | Wagon destiné au transport en vrac de matières, telles que des matières pulvérulentes. |
-
0
- BE BE556193D patent/BE556193A/xx unknown
- LU LU35064D patent/LU35064A1/xx unknown
- NL NL104096D patent/NL104096C/xx active
- NL NL216070D patent/NL216070A/xx unknown
-
1956
- 1956-06-16 DE DEW19254A patent/DE1048940B/de active Pending
-
1957
- 1957-03-28 GB GB1020357A patent/GB820389A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH288624A (fr) * | 1951-01-11 | 1953-01-31 | Richard Benoit | Wagon destiné au transport en vrac de matières, telles que des matières pulvérulentes. |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL216070A (de) | |
| GB820389A (en) | 1959-09-16 |
| NL104096C (de) | |
| LU35064A1 (de) | |
| BE556193A (de) |
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