DE10031000A1 - Federbandschellenblock - Google Patents
FederbandschellenblockInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Abstract
Dargestellt und beschrieben ist ein Federbandschellenblock, bestehend aus einer Mehrheit von Federbandschellen (1), wobei die Federbandschellen (1) jeweils ein Federband (2) und zwei abstehende Spannenden (3, 4) aufweisen. DOLLAR A Der Federbandschellenblock ist dadurch besonders einfach und für alle Arten von Federbandschellen (1) realisierbar, daß die Federbandschellen (1) mittels mindestens zweier Klebestreifen (5, 6) untereinander verbunden sind und die Klebestreifen (5, 6) längs zur Achse (7) der Federbandschellen (1) auf dem Federband (2), vorzugsweise in der Nähe der abstehenden Spannenden (3, 4), angeordnet sind.
Description
Die Erfindung betrifft einen Federbandschellenblock, bestehend aus einer Mehrheit
von Federbandschellen, wobei die Federbandschellen ein Federband und zwei ab
stehende Spannenden aufweisen.
Federbandschellen sind seit vielen Jahren und in verschiedenen Ausführungsformen
bekannt (vgl. die deutschen Patentschriften DE 36 33 486 C1, DE 38 32 875 C1 und
DE 43 05 649 C2). Mit Hilfe solche Federbandschellen wird beispielsweise der
druckdichte Sitz von Schlauchenden auf den Anschlußstutzen des Kühlwassersy
stems eines Kraftfahrzeugmotors gewährleistet. Derartige Federbandschellen weisen
im entspannten Zustand - Klemmzustand - einen bestimmten Innendurchmesser auf
und können mit Hilfe eines an den Spannenden angreifenden Spannwerkzeugs ent
gegen der eigenen Federkraft des Federbandes auf einen erheblich größeren Durch
messer aufgespreizt werden - Aufspreizzustand, in welchem die Federbandschelle
dann einen gegenüber dem Außendurchmesser des Schlauchendes größeren Innen
durchmesser aufweist und somit leicht über das auf einen Anschlußstutzen zu stül
pende Schlauchende bis an die jeweilige Montagestelle bewegt werden kann. Der
druckdichte Sitz eines Schlauchendes auf einem Anschlußstutzen wird einerseits
durch die Eigenelastizität des Schlauchendes selbst, andererseits durch die Federkraft
der Federbandschelle, d. h. des Federbandes gewährleistet.
Die Federbandschellen, die in unterschiedlichen Größen und Ausführungsformen in
großer Anzahl produziert werden und insbesondere in der Automobilindustrie auch
in sehr großer Stückzahl eingesetzt werden, werden von den Federbandschellenher
stellen an die Automobilindustrie in Kartons von beispielsweise 50, 100 oder 500
Stück geliefert. Der Monteur nimmt dann jede einzelne benötigte Federbandschelle
aus dem Karton, bringt die Federbandschelle mit einem entsprechenden Montage
werkzeug in den Aufspreizzustand und führt die Federbandschelle so an die jewei
lige Montagestelle. Da sich dieser Vorgang im Laufe eines Tages viele hunderte Male
wiederholt, ist es wünschenswert, die einzelnen Federbandschellen so zur Verfügung
zu stellen, daß der Monteur sie möglichst direkt mit dem entsprechenden Montage
werkzeug greifen kann. Hierzu werden Halterungen hergestellt, auf die eine be
stimmte Anzahl von Federbandschellen aufgeschoben werden kann - die Federband
schellen also quasi magaziniert werden können, so daß die Federbandschellen an
schließend von dem Monteur direkt mit dem Montagewerkzeug aus einer vordefi
nierten Position gegriffen werden können. Nachteilig ist dabei zum einen die für das
Magazinieren benötigte Zeit, zum anderen das für unterschiedliche Federbandschel
len, insbesondere für Federbandschellen mit unterschiedlichem Durchmesser, unter
schiedliche Halterungen benötigt werden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, mehrere Federbandschellen derart
miteinander in Verbindung zu bringen, d. h. zu magazinieren bzw. in Form eines Fe
derbandschellenblocks bereitzustellen, daß es möglich ist, die einzelnen Federbarid
schellen in einer für die Montage möglichst günstigen Position zur Verfügung stellen
zu können.
Die zuvor hergeleitete und aufgezeigte Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen
dadurch gelöst, daß die Federbandschellen mittels mindestens zweier Klebestreifen
untereinander verbunden sind und die Klebestreifen längs zur Achse der Federband
schellen auf dem Federband, vorzugsweise in der Nähe der abstehenden Spannen
den, angeordnet sind.
Durch die erfindungsgemäße Verwendung von mindestens zwei einfachen Klebe
streifen wird auf besonders einfache, kostengünstige, aber dennoch effektive Weise
eine Magazinierung von Federbandschellen, d. h. ein Federbandschellenblock reali
siert, so daß dem Monteur auf einmal eine Vielzahl von Federbandschellen in einer für
die Montage möglichst optimalen Position zur Verfügung gestellt werden können.
Dadurch, daß mit Abstand zueinander, vorzugsweise in der Nähe der abstehenden
Spannenden, je ein Klebestreifen angeordnet ist, wird auch bei Verwendung von
Klebestreifen mit an sich sehr flexiblem Material ein sehr stabiler und verwindungs
steifer Federbandschellenblock erreicht. Der erfindungsgemäße Federbandschellen
block ist darüber hinaus unabhängig von der Ausführung und dem Durchmesser der
einzelnen Federbandschellen mit minimalem Aufwand realisierbar.
Die Stabilität des Federbandschellenblocks ist dann besonders groß, wenn bei zwei
verwendeten Klebestreifen diese beiden um etwa 180° versetzt zueinander auf dem
Federband angeordnet sind. Eine solche Anordnung der Klebestreifen verhindert ein
ungewolltes Auseinanderkippen des Federbandschellenblocks quer zu dessen
Längsachse, was dann auftreten würde, wenn nur ein einziger Klebestreifen verwen
det würde oder zwei Klebestreifen direkt nebeneinander verwendet würden.
Zur Trennung der einzelnen Federbandschellen von dem Federbandschellenblock,
d. h. zur Ablösung der einzelnen Federbandschellen von den Klebestreifen, ist es vor
teilhaft, wenn die Klebestreifen auf einer Seite über das Ende des Federbandschel
lenblocks überstehen. Dann können die Klebestreifen auf einfache Weise durch
einen Monteur vom Federbandschellenblock abgezogen werden, nachdem der Fe
derbandschellenblock in eine entsprechende Halterung eingesetzt worden ist. Alter
nativ oder zusätzlich zur vorgenannten Maßnahme kann der Klebestreifen im Über
gangsbereich zwischen zwei Federbandschellen quer zur Längsrichtung des Klebe
streifens perforiert sein. Dadurch ist dann ein Ablösen einer einzelnen Federband
schelle von dem Federbandschellenblock möglich, ohne daß die Klebestreifen insge
samt von dem Federbandschellenblock abgezogen werden müssen. Dies ist dann vor
teilhaft, wenn der Federbandschellenblock nicht in eine entsprechende Halterung
oder Aufnahme gesetzt wird, welche ein Auseinanderfallen der einzelnen Federband
schellen nach Abziehen der Klebestreifen von dem Federbandschellenblock verhin
dern soll. Bei Verwendung entsprechend perforierter Klebestreifen können einzelne
Federbandschellen von dem Federbandschellenblock gelöst werden, ohne daß die
verbleibenden Federbandschellen auseinanderfallen.
Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, den erfindungsgemäßen
Federbandschellenblock, insbesondere die genaue Anordnung und Abmessung der
Klebestreifen auszugestalten. Mögliche, vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Un
teransprüchen angegeben. Nachfolgen wird die Erfindung anhand zweier bevorzug
ter Ausführungsbeispiele erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 einen Federbandschellenblock mit zwei Klebestreifen, die auf einer Seite
über das Ende des Federbandschellenblocks überstehen, und
Fig. 2 ein Federbandschellenblock mit drei Klebestreifen, wobei die Klebestrei
fen jeweils quer zur Längsrichtung perforiert sind.
Die Figuren zeigen einen Federbandschellenblock, bestehend aus sieben bzw. neun
Federbandschellen 1, wobei jede Federbandschelle 1 ein Federband 2 und zwei ab
stehende Spannenden 3, 4 aufweist. Die einzelnen Federbandschellen 1 sind nun er
findungsgemäß dadurch zu einen Federbandschellenblock zusammengefügt, daß die
Federbandschellen 1 mittels zweier Klebestreifen 5, 6 untereinander verbunden sind,
wobei die Klebestreifen 5, 6 längs zur Achse 7 der Federbandschellen 1 auf dem Fe
derband 2 in der Nähe der abstehenden Spannenden 3, 4 angeordnet sind.
Die beiden Klebestreifen 5, 6 sind um etwa 180° versetzt zueinander auf dem Feder
band 2 angeordnet. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel eines Feder
bandschellenblocks sind dabei die Klebestreifen 5, 6 um etwas weniger als 180° ver
setzt zueinander angeordnet, während bei dem in Fig. 2 dargestellten Federband
schellenblock die beiden Klebestreifen 5, 6 um etwas mehr als 180° versetzt zueinan
der angeordnet sind. Somit sind die beiden Klebestreifen 5, 6 bei dem Federband
schellenblock gemäß Fig. 1 etwas weiter von den abstehenden Spannenden 3, 4 ent
fernt als die beiden Klebestreifen 5, 6 bei dem Federbandschellenblock gemäß Fig. 2.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Federbandschellenblock ist die Länge 8 der Klebe
streifen 5, 6 etwas größer als die Länge 9 des Federbandschellenblocks. Damit stehen
die Klebestreifen 5, 6 auf einer Seite 10 des Federbandschellenblocks über dessen
Ende hinaus. Hierdurch ist es auf einfache Weise möglich, die Klebestreifen 5, 6 von
dem Federbandschellenblock zu lösen. Ist der Federbandschellenblock vorher in eine
entsprechende Halterung oder Aufnahme eingesetzt worden, so können die Klebe
streifen 5, 6 vor Beginn der Montage der Federbandschellen 1 von allen Federband
schellen 1 abgezogen werden, da durch die Aufnahme oder Halterung ein Auseinan
derfallen der Federbandschellen 1 verhindert wird. Wird eine solche Aufnahme oder
Halterung nicht verwendet, so kann ein Auseinanderfallen der einzelnen Federband
schellen 1 des Federbandschellenblocks dadurch verhindert werden, daß die Klebe
streifen 5, 6 immer nur soweit abgezogen werden, wie es der Länge bzw. Anzahl der
gerade benötigten Federbandschellen 1 entspricht.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Federbandschellenblock entspricht zum einen die
Länge 8 der Klebestreifen 5, 6 der Länge 9 des Federbandschellenblocks, sind zum
anderen die Klebestreifen 5, 6 im Übergangsbereich zwischen zwei Federbandschel
len 1 quer zur Längsrichtung der Klebestreifen 5, 6 perforiert. Somit können hier die
einzelnen Federbandschellen 1 vom Federbandschellenblock abgetrennt werden,
ohne daß die Klebestreifen 5, 6 vorher abgezogen werden müssen. Dazu müssen nur
die Klebestreifen 5, 6 an den bereits perforierten Stellen durchtrennt werden.
Darüber hinaus unterscheidet sich der in Fig. 2 dargestellte Federbandschellenblock
von dem Federbandschellenblock gemäß Fig. 1 noch dadurch, daß zur zusätzlichen
Verstärkung ein dritter Klebestreifen 11 in der Mitte zwischen den beiden spannen
dennahen Klebestreifen 5, 6 auf dem Federband 2 angeordnet ist. Auch dieser Klebe
streifen 11 ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 perforiert. Selbstverständlich
ist es auch möglich, drei nicht perforierte Klebestreifen zu verwenden oder zusätzlich
zu zwei perforierten Klebestreifen 5, 6 gemäß Fig. 2 einen nicht perforierten dritten
Klebestreifen in der Mitte zwischen den beiden perforierten Klebestreifen 5, 6 anzu
ordnen. Bei einer solchen Kombination könnte der dritte, mittlere, nicht perforierte
Klebestreifen zunächst den Zusammenhalt des Federbandschellenblocks beim Trans
port und bei der Bereitstellung der Federbandschellen 1 gewährleisten, dann nach
dem Bereitstellen des Federbandschellenblocks abgezogen werden und schließlich
die für die Montage benötigten Federbandschellen 1 aufgrund der nun nur noch
vorhandenen perforierten Klebestreifen 5, 6 durch einfaches Abreißen von dem ver
bleibenden Federbandschellenblock gelöst werden. Selbstverständlich ist auch jede
beliebige andere Kombination von perforierten und nicht perforierten Klebestreifen
ebenso wie die Verwendung von mehr als drei Klebestreifen möglich.
Die Breite 12 der Klebestreifen 5, 6, 11 kann je nach Durchmesser der Federband
schellen 1 variiert werden. In der Regel wird die Breite 12 der Klebestreifen 5, 6, 11
zwischen 1/3 und 2/3 des Durchmesser 13 der Federbandschellen 1 betragen. Ebenso
kann die Dicke und damit auch die Reißfestigkeit der Klebestreifen 5, 6, 11 je nach
Größe und Gewicht der einzelnen Federbandschellen 1 bzw. Länge des Federband
schellenblocks gewählt werden. Für Federbandschellen 1, wie sie überlicherweise in
Automobilen eingesetzt werden, kann in der Regel ein handelsübliches Klebeband
verwendet werden.
Claims (10)
1. Federbandschellenblock, bestehend aus einer Mehrheit von Federbandschellen (1),
wobei die Federbandschellen (1) ein Federband (2) und zwei abstehende Spannen
den (3, 4) aufweisen, wobei die Federbandschellen (1) mittels mindestens zweier Kle
bestreifen (5, 6) untereinander verbunden sind und daß die Klebestreifen (5, 6) längs
zur Achse (7) der Federbandschellen (1) auf dem Federband (2) angeordnet sind.
2. Federbandschellenblock nach Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß die bei
den Klebestreifen (5, 6) in der Nähe der abstehenden Spannenden (3, 4) der Feder
bandschellen (1) angeordnet sind.
3. Federbandschellenblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kle
bestreifen (5, 6) um etwa 180° versetzt zueinander auf dem Federband (2) angeord
net sind.
4. Federbandschellenblock nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Länge (8) der Klebestreifen (5, 6) die Länge (9) des Federbandschel
lenblocks übertrifft.
5. Federbandschellenblock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kle
bestreifen (5, 6) auf einer Seite (10) des Federbandschellenblocks über dessen Ende
überstehen.
6. Federbandschellenblock nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Klebestreifen (5, 6) im Übergangsbereich zwischen zwei Federbandschel
len (1) quer zur Längsrichtung der Klebestreifen (5, 6) perforiert sind.
7. Federbandschellenblock nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß zur zusätzlichen Verstärkung des Federbandschellenblocks ein dritter Klebe
streifen (11) in der Mitte zwischen den beiden vorzugsweise spannendennahen Kle
bestreifen (5, 6) auf dem Federband (2) angeordnet ist.
8. Federbandschellenblock nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß je nach Durchmesser (13) der Federbandschellen (1) die Breite (12) der Kle
bestreifen (5, 6) bestimmt ist.
9. Federbandschellenblock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite
(12) der Klebestreifen (5, 6) zwischen 1/3 und 2/3 des Durchmessers (13) der Feder
bandschelle (1) beträgt.
10. Federbandschellenblock nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß als Klebestreifen (5, 6) handelsübliches Klebeband verwendet wird.
Priority Applications (4)
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ID=7642013
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE10031000A1 (de) |
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| EP1396438A1 (de) | 2002-09-06 | 2004-03-10 | Rasmussen GmbH | Vorrichtung zur Halterung von Klemmschellen in einer vorbestimmten Lage |
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- 2000-07-03 DE DE10031000A patent/DE10031000A1/de not_active Ceased
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