DE10023076C2 - Portalhubwagen für ISO-Container - Google Patents
Portalhubwagen für ISO-ContainerInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66C1/66—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled for engaging holes, recesses, or abutments on articles specially provided for facilitating handling thereof
- B66C1/663—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means comprising article-engaging members of a shape complementary to that of the articles to be handled for engaging holes, recesses, or abutments on articles specially provided for facilitating handling thereof for containers
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Description
Die Erfindung betrifft einen Portalhubwagen für ISO-Container mit zwei frontseitig
vorgesehenen portalartigen Kastenträgern und diese verbindenden, voneinander
beabstandeten Chassislängsträgern, die die Basis für die Einzelradaufhängung des
Fahrwerkes und für die Befestigung einer Hubeinrichtung für die ISO-Container bilden.
Ein derartiger Portalhubwagen ist aus der DE-AS 15 31 828 bekannt.
Zum Be- und Entladen von Transportfahrzeugen werden häufig Portalhubwagen
eingesetzt, das sind Fahrzeuge, die innerhalb von Container-Terminals den Transport
der Ladeeinheiten übernehmen. Bekannte Portalhubwagen sind mit einem
konventionellen Spreader ausgerüstet, der in dem Portal des Hubwagens heb- und
senkbar angeordnet ist und nach Absenken auf die zu transportierende Ladeeinheit
mit dieser gekoppelt wird. Die Spreader, d. h. die Tragrahmen mit den daran
angeordneten Befestigungsmitteln sind mit unterschiedlichen, häufig sehr
komplizierten Einrichtungen zum Aufgreifen und Fixieren der Ladungseinheiten
versehen, sie sind dadurch oft aufwendig und schwer. Vor allem sind diese
Lastaufnahmemittel für das automatische schnelle Aufnehmen und Absetzen von ISO-
Containern nicht geeignet, weil die Aufnahme und Abgabe der Container manuell
erfolgen muß.
Ziel der Erfindung ist es, einen Portalhubwagen für ISO-Container zum
Einsatz in Container-Terminals zu schaffen, der (ggf. im automatischen Betrieb
führerlos) in der Lade ist, sowohl im passiven Betrieb mit einem Container beladen
bzw. umgekehrt entladen zu werden als auch im aktiven Betrieb Container
aufzunehmen bzw. abzustellen.
Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der
Portalhubwagen sowohl im passiven Einsatz von oben durch den zwischen den
Chassislängsträgern und den sich quer erstreckenden Kastenträgern gebildeten
Freiraum be- und entladbar ist, wie auch im aktiven Einsatz durch Verfahren des
Portalhubwagens mit beidseitig der Längsachse des Containers positioniertem
Fahrwerk in eine Ladeposition über dem ISO-Container verfahrbar ist, in der an zwei
symmetrisch zur Fahrzeuglängsachse angeordneten
heb- und senkbaren Längsträgern der Hubeinrichtung
angelenkte, sich nach unten erstreckende Greifzangen mit
Aufnahmedornen in die unteren Eckbeschläge der ISO-Con
tainer einschwenkbar sind, wobei die Anzahl und die Posi
tion der Greifzangen entsprechend der Abmessung des zu
greifenden ISO-Containers gewählt ist.
Die vorliegende Erfindung zeichnet sich durch die
universelle Verwendbarkeit sowohl zur aktiven Aufnahme
und Abgabe der Last, d. h. durch Überfahren der ISO-Con
tainer, als auch durch passives Lasthandling, d. h. durch Be-
und Entladung von oben aus. Somit ist das Gerät äußerst fle
xibel in der Anwendung und kann automatisch wie auch ma
nuell eingesetzt werden. Das Aufnehmen des Containers mit
Hilfe von Greifzangen im Bereich der unteren Eckbeschläge
macht den Portalwagen unabhängig von der Höhe des Con
tainers, die für die Lastaufnahme nicht mehr relevant ist.
Durch Einschwenken der Aufnahmedorne der Greifzangen
in die Eckbeschläge und Anheben der Hubeinrichtung kann
der Container aufgenommen und zu beliebigen Orten trans
portiert werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, dass an den Längsträgern der Hubeinrichtung
obere Lagerpunkte für die einschwenkbaren Greifzangen
sowie sich nach unten erstreckende Konsolen befestigt sind,
an denen die Schwenkzylinder für die Greifzangen ange
lenkt sind, und dass die Längsträger der Hubeinrichtung mit
jeweils mindestens zwei Hydraulikzylindern an den beiden
Chassislängsträgern aufgehängt sind. Über die Hydraulikzy
linder lassen sich die Längsträger der Hubeinrichtung belie
big in der Höhe verstellen; die Kinematik der Greifzangen
selbst stützt sich ebenfalls an den Längsträgern der Hubein
richtung ab, an denen die Schwenkpunkte der Greifzange
und auch die Widerlager für die Betätigungszylinder für
diese Greifzangen angeordnet sind.
Um die notwendige Führung der Hubeinrichtung
in Querrichtung sicherzustellen, ist nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die Längsträger
der Hubeinrichtung sich vertikal nach unten erstreckende
Lagerarme für Führungsrollen aufweisen, die in senkrecht
ausgerichteten, an den Chassislängsträgern angeordneten
Vertikalführungen abrollen.
Eine besonders günstige Weiterbildung der Erfin
dung besteht darin, dass an den Chassislängsträgern sich
nach unten erstreckende Lagerarme befestigt sind, an deren
freien Enden horizontale Auflage für die ISO-Containerun
terseite vorgesehen sind, die aus einer Ruhestellung seitlich
neben dem ISO-Container in eine Wirkstellung unter die
Unterseite des ISO-Containers bewegbar sind. Diese alter
nativ in Wirkstellung bringbaren Auflagen ermöglichen die
Ablage von beliebigen Containergrößen, so dass die Greif
zange, die in die Eckbeschläge des ISO-Containers ein
greift, nur zur Aufnahme und Abgabe des ISO-Containers
dient. Während des Horizontaltransportes liegt der ISO-
Container auf der beispielsweise mit Schubknaggen gesi
cherten Containerablage.
Die erfindungsgemäßen, horizontalen Auflagen
sind auch dann aktiviert, wenn der Portalhubwagen von
oben be- und entladen wird, wobei gewöhnlich ein Spreader
zum Einsatz kommt, der den ISO-Container durch den Frei
raum zwischen den Chassislängsträgern absenkt und auf die
Container-Ablagen auflegt. Die Greifzangen des Containers
sind dabei deaktiviert.
Um ein Eingreifen der Aufnahmedorne der Greif
zangen in die Eckbeschläge der ISO-Container sicherzustel
len, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorge
sehen, dass die Position der Eckbeschläge optisch erfaßbar
ist und in einem Rechner zu einem Signal zur Feinpositio
nierung des Portalhubwagens verarbeitbar ist. Der Portal
hubwagen wird mit seinem Fahrwerk mit Einzelradaufhän
gung so positioniert, dass ein sicheres Ergreifen des Contai
ners und Anheben zwecks Einfahren der horizontalen Aufla
gen möglich wird.
Vorzugsweise ist der Portalhubwagen mit einer
Antriebsanlage sowie einem Steuerungs- und Navigations
system zum fahrerlosen Transport ausgerüstet. Auf diese
Weise kann der Portalhubwagen wie ein FTF (fahrerloses
Transportfahrzeug) zum Transport benutzt werden und in
vollautomatischen Containerlagern eingesetzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der
Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 die Seitenansicht des erfindungsgemäßen
Portalhubwagens,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Portalhubwagen
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Detailansicht aus Fig. 2,
Fig. 4 die Vorderansicht des Portalhubwagens,
Fig. 5 einen Schnitt im Bereich der Vertikalfüh
rung der Hubeinrichtung,
Fig. 6-11 den Funktionsablauf der Containerauf
nahme vom Boden und
Fig. 12 und 13 den Funktionsablauf der Container
aufnahme aus dem beladenen Gerät.
In Fig. 1 ist der Portalhubwagen mit 1 bezeichnet;
sein Chassis 2 besteht aus dem Chassislängsrahmen 2.1 und
den portalartigen Kastenträgern 2.2. Die Chassislängsrah
men 2.1 bilden die Basis für die Einzelradaufhängung des
Fahrwerks 3, die Aufhängung 4, die Vertikalführung 5, der
Hubeinrichtung 6, die Containerablage 7, das Antriebsag
gregat 8, den E-Schrank 9 und den Ladeschacht 10. Die aus
portalartigen Kastenträgern gebildeten Frontseiten des Por
talhubwagens 1 sind so dimensioniert, dass das Umschlag
gerät über einen ISO-Container mit maximaler Höhe von
9'6" fahren kann.
In Fig. 2 ist in einer Draufsicht auf den Portalhub
wagen 1 sein Chassis 2 erkennbar. Dar Ladeschacht, d. h.
der Freiraum zwischen den Chassislängsrahmen 2.1 und den
Portalen 2.2, ist so dimensioniert, dass ein 45'-Container von
oben durchgeladen werden kann.
In einer Detailansicht aus Fig. 2 zeigt die Fig. 3 die
Vertikalführung 5 der Hubeinrichtung 6. An den Längsträ
gern 6.1 der Hubeinrichtung befinden sich jeweils vier verti
kale Tragarme 6.2. An jedem Tragarm bildet ein Konsolen
paar 6.3 die Lagerung für ein Rollenführungspaar 6.4.
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht des Portalhubwa
gens. Erkennbar ist wiederum der Portalhubwagen 1 mit
dem Chassis 2, dem Fahrwerk 3, dem Antriebsaggregat 8,
dem Elektroschrank 9 und dem Ladeschacht 10. Innerhalb
des Portals ist ein Container 11, 12 oder 13 eingezeichnet.
Fig. 5 stellt einen Schnitt im Bereich der vertikalen
Führung 5 der Hubeinrichtung dar. Die Skizze zeigt den
Portalhubwagen 1 mit dem Chassislängsrahmen 2.1 und der
Vertikalführung 5 der Hubeinrichtung. An den Längsträgern
6.1 der Hubeinrichtung befinden sich vertikale Tragarme
6.2. An jedem Tragarm bildet ein Konsolenpaar 6.3 die La
gerung für ein Rollenführungspaar 6.4.
Die obere Endposition der Hubeinrichtung ist auf
der linken Seite, die untere Endposition auf der rechten Seite
der Skizze zu sehen. Zwischen den Längsträgern 6.1 der
Hubeinrichtung befindet sich ein Container 11 oder 12 oder
13.
In den nachfolgenden Skizzen 6 bis 11 wird der
Funktionsablauf der Containeraufnahme vom Boden darge
stellt und beschrieben. Der umgekehrte Ladevorgang ist
ebenso möglich, wird jedoch nicht im einzelnen beschrie
ben.
Die Fig. 6 zeigt die Aufhängung 4 der Hubeinrich
tung, den Hubzylinder 14, den Längsträger 6.1 der Hubein
richtung, die Containergreifzangen 15 mit ihren Lagerpunk
ten 15.1 und Aufnahmedornen 16 für die Container sowie
die Lagerkonsolen 17 der Greifzangenschwenkzylinder 18.
Die Hubeinrichtung befindet sich in der oberen Endposition.
Die Containerablagen 7.1 sind deaktiviert. Zwischen den
maximal geöffneten Container-Greifzangen 15 lagert ein
Container 11 oder 12 oder 13 auf dem Boden.
Fig. 7 zeigt, wie die Hubeinrichtung durch Betäti
gung der Hubzylinder 14 in die untere Endposition abge
senkt wird. Die Containerablagen 7.1 sind deaktiviert. Zwi
schen den maximal geöffneten Containergreifzangen lagert
ein Container 11 oder 12 oder 13 auf dem Boden.
In Fig. 8 befindet sich die Hubeinrichtung weiter
hin in der unteren Endposition. Die Containerablagen 7.1
sind deaktiviert. Zwischen den vom Greifzangenschwenk
zylinder 18 betätigten Containergreifzangen 15 lagert ein
Container 11 oder 12 oder 13 auf dem Boden. Die starren,
zylindrischen Aufnahmedorne 16 am unteren Ende der Con
tainergreifzangen werden in die seitlichen, ovalen Öffnun
gen der Containereckbeschläge 19 eingeführt.
Wie in Fig. 9 erkennbar, wird die Hubeinrichtung
durch Betätigen des Hubzylinders 14 wieder in die obere
Endposition angehoben. Die Containerablagen 7.1 sind de
aktiviert. Zwischen den vom Greifzangenschwenkzylinder
18 betätigten Containergreifzangen 15 lagert ein Container
11, 12 oder 13 auf den starren, zylindrischen Aufnahmedor
nen 16.
In Fig. 10 befindet sich die Hubeinrichtung weiter
hin in der oberen Endposition; die Containerablagen 7.2
sind jetzt mittels Ausschiebezylinder 20 aktiviert. Zwischen
den vom Greifzangenschwenkzylinder 18 betätigten Con
tainergreifzangen 15 lagert ein Container auf den starren,
zylindrischen Aufnahmedornen.
Wie in Fig. 11 dargestellt, wird die Hubeinrichtung
durch Betätigen der Hubzylinder 14 bis ca. 50 mm unterhalb
der oberen Endposition abgesenkt. Zwischen den maximal
geöffneten Containergreifzangen lagert der Container auf
den aktiven Containerablagen; in diesem Ladezustand ist
der Horizontaltransport zulässig.
In den nachfolgenden Skizzen 12 und 13 wird der
Funktionsablauf der Containeraufnahme aus dem beladenen
Gerät dargestellt und danach beschrieben. Der umgekehrte
Ladevorgang ist ebenso möglich, wird jedoch nicht wieder
gegeben.
In Fig. 12 befindet sich die Hubeinrichtung ca.
50 mm unterhalb der oberen Endposition. Zwischen den
maximal geöffneten Container-Greifzangen 15 lagert ein
Container auf den aktivierten Containerablagen 7.2. Das
Lastaufnahmemittel, hier dargestellt als Spreader 21 mit ein
geschwenkten Spreader-Flippern 22 übernimmt ein Contai
ner aus dem Portalhubwagen 1.
Fig. 13 zeigt das Anheben der Last und damit den
weiteren Verlauf des Entladevorganges nach Fig. 12.
Das neuartige Umschlaggerät ist automatisch und
manuell einsetzbar und sehr flexibel in der Anwendung, der
Einsatz ist sowohl aktiv, d. h. durch Überfahren der ISO-
Container, als auch passiv, d. h. durch Be- und Entladen von
oben, möglich. Ein fahrerloser Transport läßt sich mit dem
Portalhubwagen der Erfindung darstellen.
Claims (6)
1. Portalhubwagen für ISO-Container mit zwei frontseitig vorgesehen portalartigen
Kastenträgern und diese verbindenden voneinander beabstandeten
Chassislängsträgern, die die Basis für die Einzelradaufhängung des
Fahrwerkes und für die Befestigung einer Hubeinrichtung für die ISO-Container
bilden,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Portalhubwagen (1) sowohl im passiven Einsatz von oben durch den
zwischen den Chassislängsträgern (2.1) und den sich quer erstreckenden
Kastenträgern (2.2) gebildeten Freiraum be- und entladbar ist, wie auch im
aktiven Einsatz durch Verfahren des Portalhubwagens (1) mit beidseitig der
Längsachse des ISO-Containers (11, 12, 13) postioniertem Fahrwerk (3) in eine
Ladeposition über dem ISO-Container (11, 12, 13) verfahrbar ist, in der an zwei
symmetrisch zur Fahrzeuglängsachse angeordneten heb- und senkbaren
Längsträgern (2.1) der Hubeinrichtung (6) angelenkte sich nach unten
erstreckende Greifzangen (15) mit Aufnahmedomen (16) in die unteren
Eckbeschläge (19) der ISO-Container (11, 12, 13) einschwenkbar sind, wobei die
Anzahl und Position der Greifzangen (15) entsprechend der Abmessung des zu
greifenden ISO-Containers (11, 12, 13) gewählt ist.
2. Portalhubwagen für ISO-Container nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsträgern
(6.1) der Hubeinrichtung (6) obere Lagerpunkte (15.1)
für die einschwenkbaren Greifzangen (15) sowie sich
nach unten erstreckende Konsolen (17) befestigt sind,
an denen die Schwenkzylinder (18) für die Greifzangen
(15) angelenkt sind und dass die Längsträger (6.1) der
Hubeinrichtung (6) mit jeweils mindestens zwei Hy
draulikzylindern (14) an den beiden Längsträgern des
Chassisrahmens (2.1) aufgehängt sind.
3. Portalhubwagen für ISO-Container nach Anspruch
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger
(6.1) der Hubeinrichtung (6) sich vertikal nach unten
erstreckende Lagerarme (6.3) für Führungsrollen (6.4)
aufweisen, die in senkrecht ausgerichteten, an den
Chassislängsträgern (2.1) angeordneten Vertikalfüh
rungen (5) abrollen.
4. Portalhubwagen für ISO-Container nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an
den Chassislängsträgern (2.1) sich nach unten erstrec
kende Lagerarme (7) befestigt sind, an deren freien En
den horizontale Auflagen (7.1, 7.2) für die ISO-Contai
ner-Unterseite vorgesehen sind, die aus einer Ruhestel
lung seitlich neben dem ISO-Container (11, 12, 13) in
eine Wirkstellung unter die Unterseite des ISO-Contai
ners (11, 12, 13) bewegbar sind.
5. Portalhubwagen für nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Position der
Eckbeschläge (19) der ISO-Container (11, 12, 13) op
tisch erfaßbar ist und in einem Rechner zu einem Si
gnal zur Feinpositionierung des Portalhubwagens (1)
verarbeitbar ist.
6. Portalhubwagen für ISO-Container nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
Portalhubwagen (1) mit einer Antriebsanlage sowie ei
nem Steuerungs- und Navigationssystem zum fahrerlo
sen Transport ausgerüstet ist.
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