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DE1002192B - Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblaettern - Google Patents

Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblaettern

Info

Publication number
DE1002192B
DE1002192B DEB29661A DEB0029661A DE1002192B DE 1002192 B DE1002192 B DE 1002192B DE B29661 A DEB29661 A DE B29661A DE B0029661 A DEB0029661 A DE B0029661A DE 1002192 B DE1002192 B DE 1002192B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
writing
sheets
perforation
carbon paper
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB29661A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Burgmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB29661A priority Critical patent/DE1002192B/de
Publication of DE1002192B publication Critical patent/DE1002192B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D5/00Sheets united without binding to form pads or blocks
    • B42D5/001Sheets united without binding to form pads or blocks perforated or punched sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L1/00Devices for performing operations in connection with manifolding by means of pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. carbons; Accessories for manifolding purposes
    • B41L1/20Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies
    • B41L1/22Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies made up of single sheets or forms

Landscapes

  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblättern Die Erfindung bezieht sich auf einen Formularsatz aus abwechselnd geschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblättern, bei dem die Kohlepapierblätter unperforiert und am Formularfuß gegenüber den perforierten Schreibblättern zurückversetzt sind. Derartige seit langem bekannte Formularsätze bieten den Vorteil, ohne Vorbereitungs.arbei.t sofort schreibfertig zu sein, wobei nach der Beschriftung mit einem Handgriff die Schreibblätter voneinander und von den Kohlepapierblättern getrennt werden können. Bei kleinformatigen Formularsätzen und solchen mit wenigen Blättern kann für alle Beschriftungsblätter die gleiche normale Perforation angewendet werden. Handelt es sich aber um vielblättrige Sätze oder sehr breite Formulare, dann muß die Perforation der Schreibblätter so verstärkt werden, daß nur noch wenige Stege erhalten bleiben.
  • In der Praxis hat es sich herausgestellt, daß ein Perforationsverhältnis von 95% Durchbrechungen und 51/o Stegen für fast alle Fälle ausreicht, um ein leichtes Trennen zu ermöglichen. Eine derartige Perforation an den beiden Außenblättern würde aber der Beanspruchung beim Herstellen und Verarbeiten nicht gewachsen sein, sich schon vorzeitig lösen und damit den Zusammenhalt des Satzes zerstören.
  • Um ein leichtes Trennen der Schreibsätze und einen festen Zusammenhalt dieser Sätze bei der Verarbeitung und Beschriftung zu gewährleisten, ist bereits vorgeschlagen worden, die Außenblätter des Satzes mit einer Perforation zu versehen, die gegenüber der Perforation der innenliegenden Blätter eine größere Reißfestigkeit aufweist.
  • Bei diesen bekannten Schreibsätzen war dieGesamtstegbreite der außenliegenden Blätter 20%, die Gesamtschlitzl)reite 80%., während bei den innenliegenden Blättern bei 5 % Stegbreite die Schlitzbreite 95 0/0 betrug. Durch die verschiedenen Verhältnisse von Schlitzbreite zu Stegbreite bei den außen- und innenliegenden Blättern der bekannten Schreibsätze wurde naturgemäß den Perforationen der innen- und außenliegenden Blätter die gewünschte verschiedene Reißfestigkeit verliehen.
  • Die Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung der Perforation der außenliegenden Schreibblätter. .die auch den relativ hohen Beanspruchungen bei der Herstellung und beim Einlegen in Schreib- oder Buchungsmaschinen gewachsen ist.
  • Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die Perforation des oberen und unteren Schreibblattes von langen Schlitzen gebildet wird, zwischen denen, getrennt durch Stege, mehrere kurze Schlitze liegen.
  • Es hast sich herausgestellt, daß es hinsichtlich der Reißfestigkeit durchaus nicht gleichgültig ist, wie Schlitze- und Stege längs einer Perforationslinie verteilt sind. Ein einzelner Steg, getrennt durch lange Schlitze, kann bei Zugbeanspruchungen weitaus leichter reißen als zwei voneinander getrennte Stege, auch wenn deren Breite die Breite des vorerwähnten Steges nicht überschreitet. Insofern ist die Widerstandsfähigkeit einer Perforation nicht allein abhängig von dem Längenverhältnis von Stegen und Schlitzen, sondern im wesentlichen Maße auch von der Zahl und Lage der Perforation. Es wurde gefunden, daß Schlitze von etwa 30 mm Breite gefolgt von drei Stegen von je 1 mm Breite und zwei kurzen Schlitzunterbrechungen von ebenfalls je 1 mm Breite sieh in jeder Beziehung störungsfrei verarbeiten lassen. Die Anzahl der Unterbrechungen im Verhältnis zur Stegzahl liegt hier bei weniger als 10% Stege und 90% Unterbrechungen. Der Reißwiderstand der außenliegenden Blätter ist somit gegenüber jenen der bekannten Schreibsätze verringert, wobei die mechanische Festigkeit gegen unbeabsichtigtes Lösen gleich oder sogar besser ist.
  • Die dreifache Stegbildung zwischen. den Schlitzen bei der Perforation der oberen und unteren Blätter gewährleistet, daß auch bei hohen mechanischen Beanspruchungen mindestens einer der drei Stege und damit ein Zusammenhalt aller Blätter erhalten bleibt.
  • Die Gefahr bei nur durch einen Steg getrennten Schlitzen liegt darin, daß bei Brucheines Steges auch die weiter abliegenden folgenden Stege, abgerissen werden, weil infolge der langen Schlitze eine größere Angriffslinie bzw. Angriffsfläche gebildet wird, die auf die Perforation einwirkt. Solange aber nur ein einziger von mehreren neben den Längsschlitzen liegender Stege erhalten bleibt, bieten die oberen und unteren Blätter dagegen eine geringere Angriffsbasis für ungewollte Trennungen.
  • Für die Herstellung der Schreibsätze ist es besonders wichtig, daß es gleichgültig ist, mit welchem Teil die Perforation an dem Blatt beginnt. Diese wahllos durchlaufende registerfreie Perforationsanordnung ermöglicht die Herstellung mittels Rädchen, die ohne zwangläufigen Trieb arbeiten. Die Perforation kann deshalb gleichzeitig mit dem Druck oder Zusammentragen vorgenommen und somit ein besonderer Arbeitsgang erspart werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 ein= aus dr°i Schreibblättern und zwei Kohleblättern bestehenden Formularsatz, Fig. 2 das Deckblatt des Schreibsatzes, Fig. 3 ein innenliegendes Schreihblatt des Formularsatzes.
  • Fig.4 das zu unterst liegende Blatt deis Schreibsatzes.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, liegt zwischen den außenliegenden Schreibblättern a und c das Schreibblatt b. Zwischen diesen Schreibblättern liegen in b;-kannt.er Weise die am Fuß verkürzten und nicht perforierten Kohleblätter dl und d2.
  • Das in Fig. 2 dargestellte obere Deckblatt a des Schreibsatzes ist mit einer Perforation versehen, die abwechselnd aus langen Schlitzen ei und mehreren kurzen Unterbrechungen e2 mit dazwischenliegenden kurzen Schlitzen e3 besteht.
  • Die, innenliegenden Schreibblätter b (vgl. Fig. 3) trafen die übliche Perforation mit sehr langen Schlitzen ei und kurzen einfachen Stegen e2.
  • Das in Fig.4 dargestellte außenliegende Schreibblatt c ist in der gleichen Weise perforiert wie das vornliegende Schreibblatt a.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und KohlepapierbUttern, bei dem die Kohlepapierblätter unperforie:rt und am Formularfuß kürzer sind als die perforierten Schreibblätter und das obere und untere Schreibblatt eine gegenüber der Perforation der inneren Schreibblätter widerstandsfähigere Perforation aufweisen, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Perforation des oberen und unteren Schreibblattes (a bzw. c) von langen Schlitzen (e1) gebildet wird, zwischen denen, getrennt durch Stege (e2), mehrere kurze Schlitze (e3) liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patenschriften Nr. 907 01l, 540 590.
DEB29661A 1954-02-12 1954-02-12 Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblaettern Pending DE1002192B (de)

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Publications (1)

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DE1002192B true DE1002192B (de) 1957-02-07

Family

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DEB29661A Pending DE1002192B (de) 1954-02-12 1954-02-12 Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblaettern

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DE (1) DE1002192B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217329B (de) * 1961-05-10 1966-05-26 Agnes Mosbleck Geb Barwe Tapete mit perforiertem Randstreifen
WO1992003250A3 (en) * 1990-08-17 1992-07-23 Minnesota Mining & Mfg Laser perforation of paper
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DE540590C (de) * 1930-11-01 1931-12-16 Thyssendruck Rudolf Thyssen So Durchschreibblock
DE907011C (de) * 1941-03-09 1954-03-18 Artmann & Co Durchschreibesatz

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