DE1002192B - Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblaettern - Google Patents
Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und KohlepapierblaetternInfo
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Description
- Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblättern Die Erfindung bezieht sich auf einen Formularsatz aus abwechselnd geschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblättern, bei dem die Kohlepapierblätter unperforiert und am Formularfuß gegenüber den perforierten Schreibblättern zurückversetzt sind. Derartige seit langem bekannte Formularsätze bieten den Vorteil, ohne Vorbereitungs.arbei.t sofort schreibfertig zu sein, wobei nach der Beschriftung mit einem Handgriff die Schreibblätter voneinander und von den Kohlepapierblättern getrennt werden können. Bei kleinformatigen Formularsätzen und solchen mit wenigen Blättern kann für alle Beschriftungsblätter die gleiche normale Perforation angewendet werden. Handelt es sich aber um vielblättrige Sätze oder sehr breite Formulare, dann muß die Perforation der Schreibblätter so verstärkt werden, daß nur noch wenige Stege erhalten bleiben.
- In der Praxis hat es sich herausgestellt, daß ein Perforationsverhältnis von 95% Durchbrechungen und 51/o Stegen für fast alle Fälle ausreicht, um ein leichtes Trennen zu ermöglichen. Eine derartige Perforation an den beiden Außenblättern würde aber der Beanspruchung beim Herstellen und Verarbeiten nicht gewachsen sein, sich schon vorzeitig lösen und damit den Zusammenhalt des Satzes zerstören.
- Um ein leichtes Trennen der Schreibsätze und einen festen Zusammenhalt dieser Sätze bei der Verarbeitung und Beschriftung zu gewährleisten, ist bereits vorgeschlagen worden, die Außenblätter des Satzes mit einer Perforation zu versehen, die gegenüber der Perforation der innenliegenden Blätter eine größere Reißfestigkeit aufweist.
- Bei diesen bekannten Schreibsätzen war dieGesamtstegbreite der außenliegenden Blätter 20%, die Gesamtschlitzl)reite 80%., während bei den innenliegenden Blättern bei 5 % Stegbreite die Schlitzbreite 95 0/0 betrug. Durch die verschiedenen Verhältnisse von Schlitzbreite zu Stegbreite bei den außen- und innenliegenden Blättern der bekannten Schreibsätze wurde naturgemäß den Perforationen der innen- und außenliegenden Blätter die gewünschte verschiedene Reißfestigkeit verliehen.
- Die Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung der Perforation der außenliegenden Schreibblätter. .die auch den relativ hohen Beanspruchungen bei der Herstellung und beim Einlegen in Schreib- oder Buchungsmaschinen gewachsen ist.
- Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die Perforation des oberen und unteren Schreibblattes von langen Schlitzen gebildet wird, zwischen denen, getrennt durch Stege, mehrere kurze Schlitze liegen.
- Es hast sich herausgestellt, daß es hinsichtlich der Reißfestigkeit durchaus nicht gleichgültig ist, wie Schlitze- und Stege längs einer Perforationslinie verteilt sind. Ein einzelner Steg, getrennt durch lange Schlitze, kann bei Zugbeanspruchungen weitaus leichter reißen als zwei voneinander getrennte Stege, auch wenn deren Breite die Breite des vorerwähnten Steges nicht überschreitet. Insofern ist die Widerstandsfähigkeit einer Perforation nicht allein abhängig von dem Längenverhältnis von Stegen und Schlitzen, sondern im wesentlichen Maße auch von der Zahl und Lage der Perforation. Es wurde gefunden, daß Schlitze von etwa 30 mm Breite gefolgt von drei Stegen von je 1 mm Breite und zwei kurzen Schlitzunterbrechungen von ebenfalls je 1 mm Breite sieh in jeder Beziehung störungsfrei verarbeiten lassen. Die Anzahl der Unterbrechungen im Verhältnis zur Stegzahl liegt hier bei weniger als 10% Stege und 90% Unterbrechungen. Der Reißwiderstand der außenliegenden Blätter ist somit gegenüber jenen der bekannten Schreibsätze verringert, wobei die mechanische Festigkeit gegen unbeabsichtigtes Lösen gleich oder sogar besser ist.
- Die dreifache Stegbildung zwischen. den Schlitzen bei der Perforation der oberen und unteren Blätter gewährleistet, daß auch bei hohen mechanischen Beanspruchungen mindestens einer der drei Stege und damit ein Zusammenhalt aller Blätter erhalten bleibt.
- Die Gefahr bei nur durch einen Steg getrennten Schlitzen liegt darin, daß bei Brucheines Steges auch die weiter abliegenden folgenden Stege, abgerissen werden, weil infolge der langen Schlitze eine größere Angriffslinie bzw. Angriffsfläche gebildet wird, die auf die Perforation einwirkt. Solange aber nur ein einziger von mehreren neben den Längsschlitzen liegender Stege erhalten bleibt, bieten die oberen und unteren Blätter dagegen eine geringere Angriffsbasis für ungewollte Trennungen.
- Für die Herstellung der Schreibsätze ist es besonders wichtig, daß es gleichgültig ist, mit welchem Teil die Perforation an dem Blatt beginnt. Diese wahllos durchlaufende registerfreie Perforationsanordnung ermöglicht die Herstellung mittels Rädchen, die ohne zwangläufigen Trieb arbeiten. Die Perforation kann deshalb gleichzeitig mit dem Druck oder Zusammentragen vorgenommen und somit ein besonderer Arbeitsgang erspart werden.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig.1 ein= aus dr°i Schreibblättern und zwei Kohleblättern bestehenden Formularsatz, Fig. 2 das Deckblatt des Schreibsatzes, Fig. 3 ein innenliegendes Schreihblatt des Formularsatzes.
- Fig.4 das zu unterst liegende Blatt deis Schreibsatzes.
- Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, liegt zwischen den außenliegenden Schreibblättern a und c das Schreibblatt b. Zwischen diesen Schreibblättern liegen in b;-kannt.er Weise die am Fuß verkürzten und nicht perforierten Kohleblätter dl und d2.
- Das in Fig. 2 dargestellte obere Deckblatt a des Schreibsatzes ist mit einer Perforation versehen, die abwechselnd aus langen Schlitzen ei und mehreren kurzen Unterbrechungen e2 mit dazwischenliegenden kurzen Schlitzen e3 besteht.
- Die, innenliegenden Schreibblätter b (vgl. Fig. 3) trafen die übliche Perforation mit sehr langen Schlitzen ei und kurzen einfachen Stegen e2.
- Das in Fig.4 dargestellte außenliegende Schreibblatt c ist in der gleichen Weise perforiert wie das vornliegende Schreibblatt a.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und KohlepapierbUttern, bei dem die Kohlepapierblätter unperforie:rt und am Formularfuß kürzer sind als die perforierten Schreibblätter und das obere und untere Schreibblatt eine gegenüber der Perforation der inneren Schreibblätter widerstandsfähigere Perforation aufweisen, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Perforation des oberen und unteren Schreibblattes (a bzw. c) von langen Schlitzen (e1) gebildet wird, zwischen denen, getrennt durch Stege (e2), mehrere kurze Schlitze (e3) liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patenschriften Nr. 907 01l, 540 590.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB29661A DE1002192B (de) | 1954-02-12 | 1954-02-12 | Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblaettern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB29661A DE1002192B (de) | 1954-02-12 | 1954-02-12 | Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblaettern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002192B true DE1002192B (de) | 1957-02-07 |
Family
ID=6962992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB29661A Pending DE1002192B (de) | 1954-02-12 | 1954-02-12 | Formularsatz aus abwechselnd aufeinandergeschichteten und am Kopf miteinander verbundenen Schreib- und Kohlepapierblaettern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1002192B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1217329B (de) * | 1961-05-10 | 1966-05-26 | Agnes Mosbleck Geb Barwe | Tapete mit perforiertem Randstreifen |
| WO1992003250A3 (en) * | 1990-08-17 | 1992-07-23 | Minnesota Mining & Mfg | Laser perforation of paper |
| US5556826A (en) * | 1990-08-17 | 1996-09-17 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Laser perforation of paper |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE540590C (de) * | 1930-11-01 | 1931-12-16 | Thyssendruck Rudolf Thyssen So | Durchschreibblock |
| DE907011C (de) * | 1941-03-09 | 1954-03-18 | Artmann & Co | Durchschreibesatz |
-
1954
- 1954-02-12 DE DEB29661A patent/DE1002192B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE540590C (de) * | 1930-11-01 | 1931-12-16 | Thyssendruck Rudolf Thyssen So | Durchschreibblock |
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