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DE1001891B - Verfahren zur Herstellung von fuellbare Hohlraeume oder Taschen aufweisendem Material - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fuellbare Hohlraeume oder Taschen aufweisendem Material

Info

Publication number
DE1001891B
DE1001891B DEI11232A DEI0011232A DE1001891B DE 1001891 B DE1001891 B DE 1001891B DE I11232 A DEI11232 A DE I11232A DE I0011232 A DEI0011232 A DE I0011232A DE 1001891 B DE1001891 B DE 1001891B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pockets
welding
fittings
cover
base material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI11232A
Other languages
English (en)
Inventor
Roy Davis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE1001891B publication Critical patent/DE1001891B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G7/00Making upholstery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von füllbare Hohlräume oder Taschen aufweisendem Material Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von füllbare Hohlräume oder Taschen aufweisenden Materialien, z. B. für die Polsterung von Kraftwagen, Polstermöbeln, aber auch für Dekorationszwecke od. dgl.
  • Bei der Herstellung von füllbare Hohlräume oder Taschen aufweisenden Materialien für die Polster von Kraftwagen u. dgl. ist es bekannt, ein Deckmaterial im Abstand der erforderlichen Zwischenräume an ein Grundmaterial anzunähen, worauf jede gebildete Tasche mit Polstermaterial, z. B. Flocken, Daunen, Watte od. dgl. gefüllt wird. Es ist bekannt, an dem Deck- oder Grundmaterial an den entsprechenden Stellen oder Linien Klebstoff aufzutragen und die beiden Materialien durch Wärme und Druck aneinanderzukleben. Ein weiteres bekanntes Verfahren zur Herstellung derartiger Stoffe besteht darin, daß sowohl das Deck- als auch das Grundmaterial mit einem thermoplastischen Harzauftrag versehen wird, worauf dann beide Stoffe an den erforderlichen Linien durch Anwendung von Wärme und bzw. oder Druck vereinigt werden.
  • Die bekannten Arbeitsweisen haben folgende Nachteile: Durch das Vernähen der beiden Stoffe wird wohl ein befriedigendes Endprodukt erzielt, jedoch auf langsame und kostspielige Weise. Nach den anderen Verfahren lassen sich saubere Taschen aus dem Deckmaterial auf dem Grundmaterial nicht bilden. Bei der Herstellung eines doppellagigen, mit Taschen versehenen Materials ist es, insbesondere wenn die Taschen eine gewisse Tiefe aufweisen sollen, erforderlich, daß zwei- oder dreimal soviel Deckmaterial als Grundmaterial vorhanden ist. Durch die bisher bekannten Kleb- und Schweißverfahren ist es nicht möglich, dieses Ergebnis zu erreichen. Hierbei entstelitvielmehr ein Produkt, bei dem die Beanspruchungen auf Zug und Druck mindestens ebenso stark in dem Deckmaterial wie in dem Grundmaterial auftreten; dies hat zur Folge, daß die Taschen sich ausflachen und starke Beanspruchungen auf die Kleb-oder Schweißlinien auftreten, was häufig ein Aufgehen dieser Schweißnähte zur Folge hat.
  • Durch die Erfindung wird ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von Material mit füllbaren Hohlräumen oder Taschen vorgeschlagen, welches sich rascher durchführen läßt als die bisher bekannten Verfahren. Außerdem wird ein. Material mit wellenförmiger Oberfläche erzielt, das im Gebrauch befriedigend ist und dasselbe Aussehen besitzt wie durch Nähte gestepptes Material.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von solchem füllbaren Material ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Decklage über eine Unterlage gelegt wird und diese beiden Lagen auf vorgesehenen Linien in bekannter Weise verschweißt werden, wobei die Taschen in der Decklage durch Formteile der gewünschten Gestalt und Größe geformt und festgelegt sowie die Formteile dann zurückgezogen werden, wenn die Verschweißung hergestellt ist. Die Verschweißung kann durch ein kontinuierliches Verfahren 'hergestellt werden, auch kann das Polster-oder Füllmaterial während des Verschweißens in die Taschen eingeführt werden, indem hohle Formteile verwendet werden, welche mit dem Polster- oder Füllmaterial gefüllt sind. Die Formteile werden, wenn die Verschweißung beendet ist, zurückgezogen, wobei gleichzeitig das Füllmaterial in die Taschen eingeschoben wird bzw. darin verbleibt.
  • Zweckmäßig wird bei dem Schweißverfahren die Erwärmung durch Anwendung eines hochfrequenten Stromes bewirkt. Auch andere Verfahren, z. B. mit glatten erwärmten Stangen, können angewendet werden.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen erläutert. Es zeigt Fig. 1 schematisch die Zusammenstellung der Materialien vor dem Verschweißen, Fig.2 eine schematische Darstellung der Zusammenstellung unmittelbar nach dem Verschweißen und Fig.3 schematisch eine kontinuierlich arbeitende Schweißvorrichtung. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform wird als Elektrode 1 eine flache Platte verwendet, auf die ein Grundmaterial 2 aufgelegt ist. Auf diesem Grundmaterial werden in bestimmten Zwisch.°nräumen eine Anzahl von etwa D-förmigen Formstücken 3 aufgebracht, welche durch entsprechende Mittel, z. B. durch einen sie verbindenden starren Draht bzw. Stange 4, in Abstand voneinander gehalten werden. Zwischen diesen Formstücken verbleiben genügende Zwischenräume 5, in die die oberen Elektroden 6 eintreten können. über die Formstücke 3 wird lose das Deckmaterial 7 gelegt. Die oberen Elektroden 6 sind derart geformt, daß sie die Formstücke 3 umfassen und in die Zwischenräum° 5 zwischen den Formstücken eintreten. Die sich abwärts senkenden Elektroden 6 nehmen das über die Formstücke 3 gelegte Deckmaterial mit nach unten und breiten dieses glatt über die Formstücke 3 aus, worauf an den Linien 5 eine Verschweißung zwisch°n dem Deck- und dem Grundmaterial stattfindet. Nach der Verschweißung werden die Formstücke 3 zurückgezogen, so daß zwischen den verschweißten Linien des Deck- und Grundmaterials Taschen verbleiben, die der Form der Formstücke 3 entsprechen. Diese Taschen werden mit einem Polster- oder Füllmaterial gefüllt. Es ist einleuchtend, daß hierdurch im Gegensatz zu den bekannten Verfahren der Herstellung von Taschen zwischen einem Deck- und einem Grundmaterial Taschen gebildet werden, deren Wölbung ausschließlich durch das Deckmaterial gebildet wird. Dies hat zur Folge, daß die Beanspruchungen eines solchen abgesteppten Materials vornehmlich von dem Grundmaterial aufgenommen werden, daß die Schweißnaht nicht verschoben wird und daß die gebildeten Taschen nicht flach gelegt werden.
  • Bei :einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird als Grundmaterial für die Herstellung von z. B. Kraftwagenpolsterungen Jutegewebe oder Drell verwendet, obwohl selbstverständlich hierfür jedes geeignete Material verwandt werden kann, das zweckmäßig keine besondere Vorbehandlung vor dem Verschweißen erfordert. Jutegewebe, Drell oder andere Stoffe, "velche ohne Vorbehandlung nicht verschweißt werden können, werden dadurch in entsprechender Weise vorbereitet, daß auf der zu verschweißenden Seite ein Belag aufgebracht wird, der an dem Grundmaterial gut haftet. Das Deckmaterial besteht entweder aus einer Folie aus schweißbarem thermoplastischem Harz oder aus einem Gewebe oder einem anderen geeigneten Material, welches mit einem thermoplastischen Harz belegt ist. Wenn ein mit einem Belag versehenes Material verwendet wird, muß dieses Material ein-. offene Webart besitzen, so daß während des Verschweißens das Harz in das Gewebe und die Oberfläche des Grundmaterials eindringen kann und eine gute Verbindung bildet. Auch die untere Seite des Deckmaterials oder auch beide Seiten des Deckmaterials können mit einem entsprechenden. Harzauftrag versehen werden. Polyvinylchlorid, das in der üblichen Weise mit Zusätzen, wie Weichmachungsmitteln u. dgl., versetzt ist, ist ein besonders geeignetes Harz für das Grund- und Deckmaterial.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Füllung oder Polsterung in die Taschen während des Verschweißens eingebracht wird. Dabei werden hohle Formstücke verwendet, die an beiden Seiten offen sind. Bevor solche Formstücke in ihre Arbeitslage auf das Unterlagmaterial gebracht werden, werden diese mit der gewünschten Füllung versehen, wobei vorzugsweise die Füllung an jedem Ende ein Stück herausragt. Nach Beendigung der Verschweißung wird das an den Enden der Taschen herausragende Material von Hand oder in anderer Weise abgeklemmt, und die Formstücke «-erden zurückgezogen, wobei das Füllmaterial in den Taschen verbleibt. Diese vorstehenden Enden des Füllmaterials werden später mit den Enden der Taschen glattgeschnitten. Verschiedene Abwandlungen können angewandt werden, indem z. B. die Formstücke aus oberen und unteren Teilen. oder aus solchen Teilen bestehen, in denen das Füllmaterial leicht im Innern abgelegt werden kann. Die Formstücke können auch an einem Ende trichterartig ausgeweitet sein, so daß das Füllmaterial in diese hohlen Formstücke von Hand, durch Maschinen od. dgl. eingeführt werden kann.
  • Beliebige Füllmaterialien sind für die Taschen verwendbar, besonders jedoch Schwammguininiabschnitte, welche etwas größer sind als die Formstücke selbst, so daß, wenn die Formstücke zurückgezogen werden, der Schwammgummi sich ausdehnt und die Taschen füllt.
  • Formstücke mit D-förmigem Querschnitt geben Taschen von gutem Aussehen, bei denen keine Schwierigkeiten beim Verschweißen auftreten. Bei dem in der beschriebenen Weise hergestellten, füllbare Taschen aufweisenden Material sind die Schweißnähte weitgehend sichtbar. Ist es erwünscht, die Schweißnähte zumindest teilweise zu verbergen, so kann ein anderer Querschnitt für die Formstücke gewählt werden, z. B. ein Querschnitt, der einem größeren Kreissegment als einem D entspricht. In diesem Fall ist es notwendig, daß die oberen Elektroden derart ausgebildet sind, daß sie um die Formstücke herumfassen. Dies kann dadurch erreicht werden, daß fingerartige Elektroden verwendet werden, welche paarweise angebracht sind und unter Federbelastung stehen, so daß, wenn sie genügend geöffnet sind, um an dem Durchmesser der Formstücke vorbeizugleiten, sie dann an der zu verschweißenden Stelle gegeneinandergezogen werden.
  • Sollen Taschen in großen kontinuierlichen Längen hergestellt werden, so kann die Bodenelektrode die Form einer zylindrischen Walze l haben, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Das Grundmaterial 2 läuft kontinuierlich über einen Teil des Umfanges dieser Walze 1. Die obere Elektrode ist ebenfalls zylindrisch gestaltet und auf ihrer Oberfläche mit fingerartig geformten Rippen 6 versehen. Das Deckmaterial 7 läuft ohne Spannung unter den Elektrodenrippen 6. Bevor der Spalt zwischen den beiden Walzen erreicht ist, werden zwischen die Walzen Formteile 3 eingeführt, die gegebenenfalls hohl und mit Füllmaterial. gefüllt sind. Die obere Elektrodenwalze läuft im Gegensinn zu der unteren Walze um, wobei das Deckmaterial und das Grundmaterial durch den Spalt zwischen den beiden Walzen hindurchgeführt und dort miteinander verschweißt werden. Nachdem die Formstücke durch den Spalt zwischen den Walzen hindurchgegangen sind, werden sie aus den gebildeten Taschen herausgezogen. Das auf diese Weise taschenartig gefüllte Polstermaterial wird von der Maschine abgezogen, und gegebenenfalls werden die beiden Kanten beschnitten,

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung von füllbare Hohlräume oder Taschen aufweisendem Material für Polsterzwecke u. dgl. durch linienförmige Verschweißung mindestens zweier Schichten mit einem Gehalt an verschweißbarem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckmaterial (7) über eingelegte Formstücke (3) linienweise mit dem Grundmaterial (2) verschweißt wird und die Formstücke nach dem Verschweißen aus den so gebildeten Taschen herausgezogen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschweißen mit thermoplastischen Klebstoffen durch Hochfrequenzerwärmung erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formkörper mit einem Füllmaterial versehen. und nach dem Verschweißen zurückgezogen, werden, wobei das Füllmaterial in den gebildeten Taschen verbleibt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllmaterial aus Schaumgummi besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 575 764.
DEI11232A 1955-01-28 1956-01-27 Verfahren zur Herstellung von fuellbare Hohlraeume oder Taschen aufweisendem Material Pending DE1001891B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1001891X 1955-01-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1001891B true DE1001891B (de) 1957-01-31

Family

ID=10867519

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI11232A Pending DE1001891B (de) 1955-01-28 1956-01-27 Verfahren zur Herstellung von fuellbare Hohlraeume oder Taschen aufweisendem Material

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DE (1) DE1001891B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3149204A1 (de) * 1981-02-10 1982-09-23 Tachikawa Spring Co., Ltd., Akishima, Tokyo Verfahren und vorrichtung zum herstellen von paspeln und knoepfen auf der oberflaeche eines polstermaterials
DE9115773U1 (de) * 1991-12-19 1992-03-05 Thermozell Entwicklungs- Und Vertriebs Ges.M.B.H., Glanegg Verbundfolie

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2575764A (en) * 1947-04-10 1951-11-20 Hans G Morner Air-filled upholstery and method of manufacture

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