DE2050273C3 - Schllngenflorware sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung - Google Patents
Schllngenflorware sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer HerstellungInfo
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Description
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Es ist bekannt, Schlingenflorware oder Frotte mit Webstühlen oder Tuftingmaschinen herzustellen. Diese
Art der Herstellung ist vergleichsweise aufwendig. Es ist ferner eine Vorrichtung zum Herstellen von Florware
aus einem gefalteten, auf eine textile Unterlage geklebten Faservlies bekannt, die aus Lieferwalzen und
zwei hinter ihnen in veränderlichem Abstand angeordneten
Führungsplatten für das Vlies, in denen das FaI-ten ohne zusätzliche Falteinrichtung durch Vermindern
der Bahngeschwindigkeil des Vlieses erfolgt, besteht und ferner Einrichtungen zum Zuführen und Aufbringen
der zuvor mit Klebstoff versehenen textlien Unterlage auf das Gefaltete Vlies und eine nachgeschaltete
Trockeneinrichtung aufweist.
Das Verkleben des gefalteten Vlieses mit der texiilc-n
Unterlage bereitet jedoch wesentliche Schwierigkeiten, die insbesondere darauf zurückzuführen sind, daß der
Klebstoff verschieden stsirk in das gefaltete Vlies und
die Zwischenräume zwischen den Falten eindringt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Schlingenflorware sowie eines Verfahrens und einer Vorrichtung
zu ihrer Herstellung, wobei die geschilderten Schwierigkeiten nicht auftreten sollen und eine Hersteilung
unmittelbar aus einer Bahn einer Vielzahl von thermoplastischen synthetischen Fäden und Fasern
möglich sein soll.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die schlingenförmige
Oberschicht mit durch Abschmelzen entstandenen langen Schlingenenden stumpf an die Rückseitenschicht
angeschmolzen ist, die aus miteinander durch Schmelzung verbundenen, durch Abschmelzen
entstandenen kurzen Schlingenteilen besteht Die Schlingen können dabei regelmäßig oder unregelmäßig
gefaltet sein.
Die Herstellung der Schlingenflorware gemäß der Erfindung kann insbesondere dadurch erfolgen, daß die
zu Schlingen gefaltete Ware in einem Führungskanal durch einen Schmelzdraht in eine Oberschicht mit längeren
Schlingenteilen und eine Rückseitenschicht mit kurzen Schlingenteilen geschnitten wird, wobei die
Faserenden der kurzen Schlingenteile aneinander und die Faserenden der längeren Schlingenteile an die von
den kurzen Schlingenteilen gebildete Rückseitenschicht anschmelzen.
Gegebenenfalls kann auf die Rückseitenschicht der Schlingenflorware eine Verstärkungsschicht aus Kunststoff
oder kautschukartigem Material aufgebracht werden.
Die Erfindung umfaßt auch eine Vorrichtung zur Herstellung von Schiingenware, die dadurch gekennzeichnet
ist. daß im Anschluß an eine Stauchkammer ein Führungskanal angeordnet ist. der aus zwei von im
Schlingenabstand parallel zueinander bewegbaren umlaufenden Bändern besteht und in dem ein Schmelzdraht
quer zur Bandlaufrichtung über die ganze Breite der Bahn und etwa in Höhe des inneren Biegungspunktes
der Schlingen auf einer Seite des Führungskanals vorgesehen ist.
Die Schlingenflorware gemäß der Erfindung hat einen ausgezeichneten Griff auf Grund ihres besonderen
Aufbaus. Unter einer »Bahn« wird im Rahmen der Erfindung ein Aufbau verstanden, bei dem zahlreiche
Fasern oder Fäden in einem flachen Gebilde angeordnet sind, beispielsweise in Form eines ausgebreiteten
Strangs oder einer Schar von Kettgarnen in Parallelstellung Seite an Seite.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der
F i g. 1 eine Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Herstellung von Schlingenflorware
dargestellt,
F i g. 2 in vergrößerter Ansicht den Heizdraht gemäß F i g. 1 zeigt.
F i g. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung erläutert,
F i g. 4 eine vergrößerte Ansicht ist, die das Schmelzschneiden gemäß F i g. 3 erläutert, wobei die Teile der
Faserbündel, die die Schleifen bilden, aus dem komprimierten Zustand freigegeben werden und nach dem
Schmelzschneiden ausgebreitet werden,
Fig.5 eine vergrößerte Ansicht, die einen Querschnitt
durch eine verstärkte Schlingenflorware gemäß der Erfindung, hergestellt mit einer Vorrichtung gemäß
Fig. 1, darstellt
F i g. 6 einen vergrößerten Querschnitt der verstärkten Schlingenflorware gemäß der Erfindung, hergestellt
mit einer Vorrichtung gemäß F i g. 3 zeigt, und
F i g. 7 eine Draufsicht auf eine Schlingenflorware gemäß der Erfindung, deren Querschnitt in F i g. 6 dar-
gestellt ist
Gemäß Fig.! wird eine Bahn t aus thermoplastischen
synthetischen Fasern und mit d»:r gleichen Breite wie die Breite der herzustellender Florware gegen den
Rückdruck in eine Stauchkammer 3 durch ein Paar gegenüberstehender Zuführwalzen 2 und 2' gedruckt und
in akkordeonartiger Weise in eine Bahn Γ init sich
wiederholenden Falten gefaltet Diese Stauchkammer hat eine gleiche Breite wie die Breite der herzustellenden
Schlingenflorware und hat eine in gewünschter Weise eingestellte Stärke (üblicherweise 4 bis 12 mm).
Die Bahn wfrd, wenn sie in die Stauchkammer gedrückt
wird, wie ein Akkordeon einheitlich gefaltet, wenn der Rückdruck verhältnismäßig niedrig ist, so daß
das Muster de· sich wiederholenden Falten regelmäßig und einheitlich wird. Wenn jedoch die Stauchgeschwindigkeit
erhöht wird und der Rückdn^ck erhöht wird, werden die Falten sehr unregelmäßig bei einem bestimmten
Rückdruck und. wenn sich die nicht einheitlichen Faltungen wiederholen, wird das Muster der sich
wiederholenden \ alten des Bogens sehr ungleichmäßig und unregelmäßig. Wenn die aufeinanderfolgenden sich
wiederholenden Falten unregelmäßig geworden sind, erfolgt keine Rückkehr zu regelmäßigen Falten, selbst
wenn der Rückdruck auf einen niedrigeren Wert ge- as
senkt wird; selbst bei derartig niedrigeren Rückdrücken setzt sich die unregelmäßige Faltung in der vorstehend
angegebenen Weise fort. In F i g. 1 ist eine Ausfuhrungsform der Erfindung gezeigt, bei der die Stauchgeschwindigkeit
so eingestellt ist, daß ein verhältnismäßig niedriger Rückdruck eingehalten wird und kontinuierlich
die regelmäßigen Faltungen der Bahn gebildet werden. Die Bahn Γ mit einem Muster von regelmäßigen
Falten verläßt die Stauchkammer und bewegt sich mit einer gegebenen Geschwindigkeit nach vorwärts,
während sie durch ein Paar gegenüberstehender For derbänder 4 und 4' gehalten wird. Ein Heizdraht 5, beispielsweise
ein elektrisch geheizter Heizdraht, ist in dem durch die gegenüberstehenden Förderbänder 4
und 4' gebildeten Raum angebracht, d. h. dem Laufweg 6 der Bahn, praktisch parallel zu den Förderbändern,
so daß der Draht die Bewegung der Bahn auf ihrer gesamten Länge unter Durchquerung der Breite
der Bahn schneidet. In F i g. 2 ist ein vergrößertes Schema gezeigt, das die Umgebung des Heizdrahts 5 in
der Stellung gemäß F i g. 1 darstellt. Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist der Heizdraht nahe an einem der Förderbänder
im Laufweg 6 der Bahn angebracht und auf eine solche Temperatur erhitzt, üblicherweise 250 bis 400°C,
daß, wenn die Bahn in dem Laufweg läuft und in Beruhrung
mit dem Heizdraht über dessen ganze Breite kommt, der berührte Teil augenblicklich geschmolzen
und geschnitten wird. Wenn somit die Bahn sich durch den Weg 6 bewegt, werden die in Berührung mit dem
Heizdraht stehenden Teile aufeinanderfolgend durch Schmelzen geschnitten (diese Schnitteile sind mit punktierten
Linien 7 in F i g. 2 gezeigt. Infolgedessen umfaßt die Bahn zwei getrennte Zonen: Eine Zone a, die aus
zahlreichen schleifenförmigen Faserbündeln besteht, die parallel und eng zueinander benachbart angeordnet
sind, und eine andere Zone b, die aus Biegestücken besteht, welche den aus den sich wiederholenden Falten
gebildeten Bodenteil bilden. Jedes Biegestück des Bo- >:cnteils ist aus zahlreichen gekrümmten Fasern zusammengesetzt,
die zu kurzen Längen geschnitten sind und an den geschnittenen Enden geschmolzen sind. Unmittelbar
nach dem Schneiden erstrecken sich die zusammengesetzten Fasern praktisch in gerader Linie unter
Freigabe aus der gekrümmten Form auf Grund ihrer eigenen Rückstellkraft Die zahlreichen ausgebreiteten
kurzen Fasern bilden einen losen Aufbau 8 mit zahlreichen Hohlräumen (diese lose Konstruktion wird als
ausgebreitete Grundlage bezeichnet). Gleichzeitig haften
die geschmolzenen geschnittenen Enden der Fasern der ausgebreiteten Grundlage 8 jeweils an benachbarten
geschmolzenen geschnittenen Enden oder den nicht haftenden Teilen der Fasern in der Umgebung der geschnittenen
Enden an und schließlich ist die gesamte ausgebreitete Grundlage unter Ausbildung einer ebenen
Schicht verbunden (die auf diese Weis gebildete ebene Schicht wird als Rückseitenschicht bezeichnet).
Die geschnittenen Enden der schleifen- oder schlaufenförmigen Faserbündel in der Zone a sind jeweils geschmolzen
und die meisten von ihnen haften an der Rückseitenschicht an, während der Rest an den benachbarten
Bodenteilen der schJeifenförmigen oder schlaufenförmigen
Faserbündel anhaftet. Infolgedessen hat die Florware mit offenen Schlingen gemäß der Erfindung
eine neue Struktur, bei der zahlreiche schleifenförmige
Faserbündel eng zueinander benachbart an der Seite der Bündel praktisch senkrecht vorspringen und
an der Rückseitenschicht befestigt sind. Die auf diese Weise hergestellte Ware wird aus der Bahn 6 durch die
Bänder 9 abgenommen. Die aus zahlreichen schlcifen- oder schlaufenförmigen Faserbündeln in der vorstehend
angegebenen Weise aufgebaute Schicht wird als Flächendeckschicht bezeichnet.
Somit kann die Schlingeflorware gemäß der Erfindung, die in der vorstehend angegebenen Weise hergestellt
werden kann, kontinuierlich aus einer faserhaltigen Bahn durch eine einfache Bearbeitung hergestelli
werden. Dieses Verfahren gibt einen erheblichen Vorteil im Vergleich zu den üblichen Verfahren mit Webstühlen
oder Tuftingmaschinen. Weiterhin zeigt die Schlingenflorware gemäß der Erfindung ein sehr schönes
Aussehen und einen ausgezeichneten Griff aul Grund ihres charakteristischen Aufbaus. Da die Flächenderkschicht
durch das Schmelzen fest an dei Rückseitenschicht anhaftet, hat die Ware insgesami
eine beträchtliche Dimensionsstabilität. Sie kann ζ. Β bei einer Verwendung als Innendekoration durch An
heften oder Ankleben an die Wand verwendet werden Jedoch ist die Haftfestigkeit zwischen der Deckschiclr
und der Rückseitenschicht für eine Verwendung ah Fußbodenbelag nicht ausreichend. Zur Verwendung al;
Teppichmaterial muß der Rücken der Ware mit einerr Verstärkungsmittel, beispielsweise Harzmaterialier
oder kautschukartigen Materialien, zur Verstärkung der Haftung der Deckschicht an der Rückseitenschich
in der nachfolgend angegebenen Weise imprägnier werden.
Beim Verfahren zur Herstellung der Florwj.c gemät
der Erfindung, wie es unter Bezugnahme auf F i g. 1 be schrieben wurde, bei dem praktisch die Gesamtmenge
der Fasern zu den regelmäßigen und einheitlich siel wiederholenden Falten des faserhaltigen Bahnmaterial:
geformt und durch Schmelzen mit dem Heizdraht ge schnitten wird, kann das maximale Ausmaß der Haf
tung zwischen der Deckschicht und der Rückseiten schicht durch Schmelzen erhalten werden, so daß siel
eine hohe Dimensionsstabilität der Ware ergibt. Dl· Schlingenflorware gemäß dieser Ausführungsform de
Erfindung hat daher große technische Bedeutung.
Um eine derartige Ware mit offenen Schleifen her zustellen, muß eine Bahn mit sich regelmäßig wieder
holenden Falten hergestellt werden, und der Heizdrah
muß in einem Abstand etwa gleich zur Stärke der Bahn von einem der Förderbänder angebracht sein. Die Stärke
der Bahn ist durch c in F i g. 2 angegeben. Die Stellung des Heizdrahtes in diesem Fall ist die Stellung des
Drahtes nahe dem Minimumpunkt P innerhalb der Krümmung der Falte. Praktisch die gesamten Fasern,
die die Bahn bilden, werden durch Schmelzen geschnitten und die Gesamtzahl der zu der Rückseitenschicht
ausgebildeten kurzen Fasern wird praktisch gleich der Gesamtzahl der langen Fasern, die die schleifenförmigen
Faserbündel der Deckschicht bilden. Die Schlingenflorware, die auf diese Weise hergestellt wird, weist
einen Schlaufenaufbau auf, bei dem alle Rippen die gleiche Höhe (auch als Schleifenlänge bezeichnet) und die
gleiche Breite besitzen und parallel angeordnet sind. Die günstigste Stellung des Heizdrahtes wurde vorstehend
angegeben, jedoch kann die angegebene Einstellung des Drahtes geringfügig geändert werden. Allgemein
ist es günstig, daß der Draht in einem Abstand von 0,5 mm oder mehr von der Oberfläche der Förderbandes
an der Rückseitenschicht bis zu 2/·>
oder weniger der Stärke (angegeben als d in F i g. 2) der Stauchkammer
angebracht ist. Es ist andererseits nicht günstig, wenn das Ausmaß der durch den Heizdraht verursachten
geschmolzenen Fasern zu groß wird. Dieses Ausmaß der geschmolzenen Fasern hängt hauptsächlich
von der Temperatur und dem Durchmesser des Heizdrahtes ab. Bevorzugt werden die Fasern innerhalb
eines Kreises geschmolzen, der einen Durchmesser vom etwa 2- oder 3fachen des Durchmessers des
Heizdrahtes besitzt Üblicherweise beträgt der Durchmesser des Drahtes etwa 0,1 bis 0,8 mm, vorzugsweise
0,2 bis 0,4 mm. Am günstigsten ist es, einen elektrischen Heizdraht zu verwenden.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung führt zu einer Schlingenflorware mit hohen und niedrigen
Schleifen, die ein Muster von sehr unregelmäßigen, sich wiederholenden Faltungen zeigt Die Höhe und Breite
einer Rippe variiert dabei vollständig unregelmäßig sowohl innerhalb einer Rippe als auch von Rippe zu Rippe
und durch eine Parallelanordnung von hoher Dichte dieser zahlreichen nicht einheitlichen Rippen erhält das
Tuch visuelle und griffmäßige Unterschiedlichkeiten und zeigt ein prächtiges Aussehen. Zur Herstellung
einer Frotteeware mit hohen und niedrigen Schleifen mit diesen Eigenschaften kann die in F i g. 1 gezeigte
Vorrichtung unter geringfügiger Änderung verwendet werden. Sie läßt sich deshalb einfach und billig herstellen.
Die Herstellung von Florware mit hohen und niedrigen Schleifen wird an Hand der F i g. 3 und 4 beschrieben.
Gemäß F i g. 3 wird die gleiche Vorrichtung wie in F i g. 1 eingesetzt Die aus thermoplastischen synthetischen
Fasern bestehende Bahn 1 wird in die Stauchkammer 3 gegen den Rückdruck mit einem Paar Walzen
2, 2'. wie in F i g. 1 eingedrückt Das Verfahren der
F i g. 3 ist von demjenigen der F i g. 1 insofern unterschiedlich,
als das Muster der sich wiederholenden Falten der Bahn in der Stauchkammer 3 unregelmäßig gemacht
wird. Damit die wiederholten Falten ein unregelmäßiges
Muster in der Bahn ergeben, kann, wie vorstehend angegeben, die Stauchgeschwindigkeit zeitweilig
erhöht werden, um einen höheren Rückdruck als den kritischen Rückdruck in der Stauchkammer zu ergeben
und dabei erhalten die sich wiederholenden Faltungen von selbst ein unregelmäßiges Muster. Abgesehen von
dem vorstehenden Verfahren ist es auch möglich. Unregelmäßigkeiten der sich wiederholenden Faltungen
durch zeitweiliges Unterbrechen oder Verringern der Zufuhr der Bahn zu dem Spalt der Zuführwalzen 2, 2'
oder durch Verformung der Masse des regelmäßigen Musters der wiederholenden Fallungen in der Stauchkammer
mit einem Stab od. dgl. und Änderung zu einem unregelmäßigen Muster auszubilden. Wenn einmal
ein unregelmäßiges Muster der sich wiederholenden Faltungen durch eine der vorstehend angegebenen
zeitweiligen Verformungswirkungen erzielt ist, erfolgt
ίο eine Rückkehr zu dem vorstehenden regelmäßigen Muster
nicht und das Muster verbleibt fortgesetzt unregelmäßig, selbst wenn die Verformungswirkung abgenommen
wird und das Verfahren unter Bedingungen fortgesetzt wird, die ohne diese Störwirkung ein regelmäßiges
Muster der sich wiederholenden Faltungen ergeben würden. Gemäß F i g. 3 wird die Bahn 10, die die
Stauchkammer verläßt, mit einem Paar Förderbänder 4 und 4' gehalten und läuft durch den Weg 6, der durch
die Förderbänder begrenzt ist, wird geschmolzen und
ao mit dem Heizdraht 5, der innerhalb des Weges angebracht
ist, geschnitten. Dies erfolgt ebenso wie beim Verfahren gemäß F i g. 1. In F i g. 4 ist in einer vergrößerten
Ansicht der Zustand des Schneidens durch das Schmelzen der Fasern um den Heizdraht 5 gezeigt. Wie
*5 in F i g. 1 besitzen zahlreiche, durch Schneiden der
Krümmungen des Bodenteils hergestellte Fasern als ausgebreitete Grundlagen einen losen Aufbau, wobei
die Fasern übereinandergelegt sind und miteinander verbunden sind und die Rückseitenschicht bilden. Andererseits
verlassen die schlaufenförmigen Faserbündel den durch die Förderbänder 4 und 4' begrenzten Raum
und werden aus der Haltung durch die Förderbänder 4 und 4' freigegeben. Dann breitet sich beispielsweise ein
schieifenförmiges Faserbündel, das kompakt in der Mit-
te gefaltet ist, wie in F ig. 4 als 11 gezeigt nach auswärts,
wie durch die punktierte Linie 12 angedeutet, so daß sich eine hohe Schleife bildet, und diese hohe
Schleife ergibt im Vergleich zu einer schmalen Schleife 13 einen großen Unterschied der Schlaufen- oder
Schlingenlängen. Auf diese Weise wird eine Flächendeckschicht, worin die Höhen und Breiten der Rippen
sehr unregelmäßig variieren, gebildet und der Schmelzung mit der Rückseitenschicht unterworfen, so daß
das Frotteetuch mit hohen und niedrigen Schleifen
oder Schlingen gemäß der Erfindung gebildet wird. Eine Ausführungsform zur Herstellung des Frotteetuches
mit hohen und niedrigen Schlingen wird nachfolgend geschildert.
Es wurde eine durch Parallelanordnung von gekräu
selten Polyamidfäden von 2100 den hergestellte Bahn und eine Kammer zum Stauchen der Bahn von 7 mm
Stärke verwendet Wenn die Geschwindigkeit der Zuführwalzen 2 2' das etwa 3- bis 8fache der Geschwindigkeit
der Förderbänder 4,4' beträgt, wird ein Muster
mit regelmäßig sich wiederholenden Falten erhalten,
während, wenn diese Geschwindigkeit die Geschwindigkeit
der Förderbänder um das 8fache übersteigt d.h. der Rückdruck den kritischen Rückdnickwert
übersteigt, das Muster der sich wiederholenden Faltungen unregelmäßig wird.
Falls die Sehlingenflorware gemäß der Erfindung als Fußbodenbelag, beispielsweise als Teppich, verwendet
werden soll, muß die gesamte Rückseitenschicht und die Bodenseite der Abdeckschicht der Ware mit einem
Verstärkungsmittel, beispielsweise harzartigen Materialien
oder kautschukartigen Materialien zur Verstärkung der Haftung der beiden Schichten imprägniert
werden. Diese Imprägnierung wird nachfolgend an
Hand der F i g. 1 erläutert.
Die den durch die Förderbänder 4 und 4' begrenzten Weg verlassende Ware mit offenen Schleifen wird
durch das B; nd 9 gefördert und mit einem Verstärkungsmittel 15, beispielsweise flüssigen harzartigen
Materialien oder kautschukartigen Substanzen, imprägniert, die von einem Zufuhrtank 14, der an der Rückseite
der gefalteten Bahn angebracht ist, indem das Mittel mit einem Aufstreichblatt oder durch Aufpressen mil
Walzen an der Rückseite aufgetragen wird. Die Bahn wird mit Heizwalzen 16 zur Härtung des imprägnierten
Verstärkungsmittels und zur Verfestigung der Haftung zwischen der Rückseitenschicht und der Deckschicht
erhitzt. Die Ware mit hohen und niedrigen Schleifen gemäß F i g. 4 wird nach dem gleichen Verfahren wie
vorstehend m dem Verstärkungsmittel zur Verbesserung der Haftung der Rückseitenschichl und der Deckschicht
verstärkt und ergibt Teppiche mit einem unregelmäßigen Mister der Schlingen und einen neuen und
prächtigen Griff, der sich von üblichen Teppichen un- ao terscheidet. Ein im Rahmen der Erfindung verwendbares
flüssiges harzartiges Material ist beispielsweise eine Polyvinylchlor 'paste bekannter Art oder ein flüssiges
kautschukartiges Material, beispielsweise ein Latex der SBR-Reihe.
In der F i g. 5 ist ein vergrößerter Querschnitt einer
Schlingenflorware gemäß der Erfindung mit einem Muster vor. regelmäßig sich wiederholenden Falten gezeigt;
in Fig.6 ist ein vergrößerter Querschnitt von verstärkter Ware gemäß der Erfindung mit einem Muster
von unregelmäßig sich wiederholenden Fallen gezeigt, und F i g. 7 stellt eine Photographic dar, die die
Oberfläche der Ware gemäß F i g. 6 zeigt.
Das verstärkte Material mit offenen Schlingen gemäß der Erfindung zeigt eine hohe Elastizität, einen
guten Griff und eine bequeme Verwendbarkeit, insbesondere wenn es mit einem porösen harzartigen Material
verstärkt ist. Derartige verstärkte Waren mit offenen Schlingen können durch Verfahren der Auftragung
eines Plastisols oder eines Organosols, die ein Schaumungsmittel enthalten, auf die Rückseitenschicht des
Frottee mit offenen Schlingen gemäß der Erfindung, Einsaugen dieses Sols von der Oberflächenseite unter
solchen Bedingungen, daß das aufgetragene Sol nicht zur Gelierung inter Imprägnierung der inneren Teile
des Tuches konmt. Wärmebehandlung des eingedrungenen
Sols auf Temperaturen, wobei es schäumt und geliert und einen porösen harzartigen Körper innerhalb
der Schlingenflorware bildet, hergestellt werden. In den Fig. 1 und 3 ist jeweils eine Vakuurrtdüse 17
gegenüber dem Zuführtank 14, stromabwärts hiervon und stromaufwärts von einer Heizwalze 16 zum Ansau
gen des aufgetragenen Sols in das Innere der Ware angebracht. Ein Beispiel für ein aufzutragendes Mittel
besteht aus einem Polyvinylchloridharz. Eine Paste aus im wesentliche 100 Teilen Polyvinylchloridhar/.. 30 bis
150 Teilen ein^ Weichmachers, 0 bis 80 Teilen eines
Füllmaterials, Ii bis 15 Teilen eines Schäumungsmittels
und eines Stabilisators wird bevorzugt verwendet. Bevorzugt werden etwa 50 bis 150 % der Paste, bezogen
auf das Gewicht der Fasern, aufgebracht. Die Temperatur, bei der die Paste schäumt und geliert, hängt von
ihrer Zusammensetzung ab und beträgt beispielsweise bei einer Paste aus Polyvinylchlorid 180 bis WC. F's
können Schäumungsmittel eingesetzt werden, die bei Temperaturen schäumen und gelieren, die keine Scha
digung der Fascreigcnschaftcn ergeben Ms Beispiele
hierfür seien aufgeführt A/odicarbonamid. Harnstoffverbindungen,
A/.obisisobutyronitril, Diphenylsulfon-3',3-disulfony!hydrazid
od. dgl.
Erforderlichenfalls können auch Körper, bei denen ein Gewebe oder ein Wirrfaservlies auf die Rückseite
der verstärkten Ware mit offenen Schlingen gemäß der Erfindung aufgebracht wird, hergestellt werden.
Die Schlingenflorware, verstärkt oder nicht, die nach den erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde,
kann zu einer Ware mil geschorenem Flor verarbeitet werden, indem in üblicher Weise die oberen Enden des
Schlingenflors abgeschnitten werden. Gemäß den Fig. 1 und 3 ist ein Heizdraht lediglich nahe einer Seite
angebracht; wenn jedoch zwei Drähte an beiden Seilen angebracht werden, werden Rückseitenschichten an
beiden Seiten ausgebildet. Durch Schneiden des Mittelflors zwischen den beiden Rückseitenschichten entlang
einer parallelen Ebene zu denselben sind zwei getrennte Bahnen mit geschnittenem Flor erhältlich. Die Waren
mit offenen Schlingen gemäß der Erfindung haben eine ausgezeichnete Eignung zur Imprägnierung mit
harzartigen oder kautschukartigen Materialien auf Grund ihrer Struktureigenschaften aus den folgenden
Gesichtspunkten: Zunächst hat Schlingenflorware gemäß der Erfindung eine beträchtliche Dimensionsslabilität
durch die Haftung der Rückseitenschicht und der Deckschicht auch ohne Verstärkung durch Harz
od. dgl. Infolgedessen ist es nicht notwendig, falls Nachbehandlungen,
wie Harzverstärkung angewandt werden, sie festzuhalten, und bei den verschiedenen Nachbehandlungen
kann der gefaltete Zustand des Flors standhalten und verbleibt dimensionsstabil. Zweitens
besteht die Rückseitenschicht der Ware aus kurzen Fasern, die aneinander hauptsächlich an den Faserenden
haften und einen gezielten Aufbau, lose angeordnet in Schichten und mit zahlreichen Hohlräumen, ergeben;
deshalb erfolgt das Eindringen des flüssigen harzartigen oder kauischukartigen Materials leicht und einheitlich.
Drittens sind die durch den Heizdraht geschnittenen Faserenden durch das Schmelzen vergrößert. Diese
verformten Faserenden haften an anderen Fasern durch ihre Haftkraft an. Wenn diese Haftungsstruktur
durch eingedrungenes harzartiges oder kautschukartiges Material verstärkt wird, wird die Beständigkeit gegenüber
Abschälen und Abfallen der haftenden Fasern durch die Wirkung der verformten Teile im Vergleich
zur Haftung von üblichen Faserenden erhöht. Hierdurch wird insgesamt die Dauerhaftigkeit der verstärkten
Schlingenflorware bemerkenswert erhöht. Somit zeigt die Ware gemäß der Erfindung zahlreiche Vorteile.
Hingegen ist es bei den üblichen Verfahren zur Her stellung von Florware, wobei Kardiervliese in akkor
deonartiger Form gefaltet werden und eine Seite dei Bahn mit dem Harz imprägniert wird und der Flor au
der mit dem Harz imprägnierten Seite auf einer Unter lage befestigt und zum Anhaften gebracht wird, schwie
rig. den gefalteten Flor einheitlich mit dem Harz zi imprägnieren. In den Hohlteilen erfolgt eine leichten
Imprägnierung, und es dringt hier mehr Harz ein, wäh rend weniger Harz an den Krümmungen vorliegt. Infol
gedessen haften Teile der Schleifenfasern nicht an ode haften nur sehr unzureichend an. Deshalb zeigt sie
eine Neigung zum Abfall der Fasern aus der Florstruk
tür und die abgetrennten Schleifenfasern Ciherkreuze
fortgesetzt zahlreiche Schlingen, deren Trennung wi< dcrum von Schlinge zu Schlinge ausgebreitet ist. so da
sich ein sehr wenig anziehendes Aussehen ergibt. Di« stellt einen ernsthaften Nachteil des bekannten Verfal
rens dar.
Ein weiterer Nacliiieil dieses Verfahrens besteht darin,
daß die wie ein Akkordeon gefaltete Bahn von selbst keine Dimensionsstabilität zeigt: deshalb muß bei der
Imprägnierung der Bahn mit dem Harz die gefaltete Bahn festgehalten v/erden, so daß der Faltenzustand
nicht gestört wird; infolgedessen werden Spezialvorrichtungen benötigt, oder es wird ein sehr komplizierter
Betrieb notwendig. Ein weiteres übliches Verfahren ohne Anwendung von Webstühlen oder Tuftingmaschinen
zur Herstellung von Schlingenflorware besteht darin, daß eine Seite des wie ein Akkordeon nach dem
vorstehend angegebenen Verfahren gefalteten Bogens durch Erhitzen unter Bildung einer filmartigen geschmolzenen
Schichii geschmolzen wird und der Flor durch Haftung durch die geschmolzene Schicht gehalten
wird. Damit jedoch eine Haftung des Schlingenflors von ausreichender Festigkeit erzielt wird, muß die
Menge an geschmolzenen Fasern sehr groß sein. Infolgedessen wird eine filmartige grobe und harte Schicht
am Boden der Ware gebildet, die merklich den Grifl oder die Weichheit der Ware schädigt. Andererseits
nimmt die Menge der Fasern, die den Flor bildet, ohne daß sie geschmolzen ist, sehr stark ab und es ergibt sich
ein sehr dürftiges, dünnes oder fadenscheiniges Aussehen
der Schlingenflorwaren. Wenn man dabei die Haftung der Filmschicht und der Schlingenflorschichl
ίο durch Aufbringen eines Harzes verstärken will, wird
auf Grund der Anwesenheit des Films mit einer sehr schlechten Durchdringung die imprägnierung durch
das Harz sehr schwierig, und es ist nahezu unmöglich die Ware mit einem Harz zu verstärken.
Wie vorstehend dargelegt, haben jedoch die erfindungsgemäßen verstärkten Schlingenflorwaren ein ausgezeichnetes
Verhalten ohne irgendeinen dieser Nachteile.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schlingenflorware aus einer aus thermoplastischen,
synthetischen !Fäden oder Fasern gefalteten Bahn mit einer schlingenförmigen Oberschicht, die
an einer textlien Rückseitenschicht befestigt ist dadurch gekennzeichnet, daß die schlingenförmige
Oberschicht (a) mit durch Abschmelzen entstendcnen langen Schlingenenden stumpf an die
Rückseitenschicht (b) angeschmolzen ist, die aus miteinander durch Scjhmelzung verbundenen durch
Abschmelzen entstandenen kurzen Schlingenteilen besteht
2. Schlingenflorware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Schlingen unregelmäßig
gefaltet sind
3. Verfahren zur Herstellung einer Schlingenflorware nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet
daß die zu Schlingen gefaltete Bahn in ao einem Führungskanal durch einen Schmelzdraht in
eine Oberschicht mit längeren Schlingenteilen und eine Rückseitenschicht mit kurzen Schlingenteilen
geschnitten wird, wobei die Faserenden der kurzen Schlingenteile aneinander und die Faserenden der
längeren Schlingenteile an die von den kurzen Schlingenteilen gebildete Rückseitenschicht anschmelzen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Rückseitenschicht der Schiin- 3»
genflorware eine Verstärkungsschicht aus Kunststoff oder kautschukartigem Material in an sich bekannter
Weise aufgebracht wird.
5. Vorrichtung zur Herstellung von Schlingenflorware nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß im Anschluß an die Stauchkam«ner ein Führungskanal angeordnet ist, der aus zwei von im
Schlingenabstand parallel zueinander bewegbaren umlaufenden Bändeln besteht und in dem ein
Schmelzdraht quer zur Bandlaufrichtung über die ganze Breite der Bahn und etwa in Höhe des inneren
Biegungspunktes der Schlingen auf einer Seite des Führungskanals vorgesehen ist.
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