DE10018593A1 - Kreislaufmahleinrichtung mit Hochdruck-Walzenmühle und Sichter - Google Patents
Kreislaufmahleinrichtung mit Hochdruck-Walzenmühle und SichterInfo
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Abstract
Um eine Kreislaufmahleinrichtung mit Walzenmühle bzw. Walzenpresse zur Gutbettzerkleinerung körnigen Gutmaterials und mit wenigstens einem integrierten Sichter, wobei Mühle und Sichter innerhalb zweier feststehender Seitenwände (12, 13) und einem dazwischen liegenden drehbar gelagerten in Drehung versetzbaren Materialförderring (16) für einen internen Gutmaterialkreislauf angeordnet sind, so weiterzuentwickeln, dass die kritische Drehzahl des drehbar gelagerten Materialförderringes im Betrieb abgesenkt ist bzw. dass der Materialförderring betriebssicher auch mit überkritischer Drehzahl betrieben werden kann, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, im Bereich unterhalb des Grobgut- bzw. Grießeaustrages des wenigstens einen integrierten Sichters bzw. unterhalb der Walzenpresse wenigstens eine Anpresswalze (32) anzuordnen, die auf das Gutmaterial an der zylindrischen Innenwandung des rotierenden Materialförderringes (16) andrückbar ist und dabei die Sichtergröße vorverdichtet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kreislaufmahleinrichtung mit Hochdruck-
Walzenmühle zur Druckzerkleinerung körnigen Gutmateriales und mit
wenigstens einem integrierten Sichter, wobei beide Aggregate inner
halb zweier feststehender Seitenwände und einem dazwischen lie
genden drehbar gelagerten in Drehung versetzbaren Materialförder
ring für einen internen Gutmaterialkreislauf angeordnet sind, und wo
bei der Gutmaterialeinlauf durch eine oder mehrere Öffnungen in ei
ner oder in beiden Gehäuse-Seitenwänden von der Seite und der
Gutmaterialauslauf ebenfalls seitlich durch eine oder mehrere Öff
nungen in der Gehäuse-Seitenwand erfolgen.
Bei Mahleinrichtungen der o. g. Gattung (DE-A 197 26 523) handelt
es sich um sehr kompakte Kreislaufmahleinrichtungen mit Hochdruck-
Walzenmühle bzw. Rollenpresse zur Druckzerkleinerung bzw. Gut
bettzerkleinerung körnigen Gutmateriales und mit integriertem Sich
ter. Dabei sind die beiden Walzen der Walzenmühle bzw. Walzen
presse von einem Gehäuse umhaust, bestehend aus zwei festste
henden, d. h. nicht rotierenden Seitenwänden, zwischen denen ein
drehbar gelagerter und durch einen Drehantrieb in Drehung versetz
barer Materialförderring für einen internen Gutmaterialkreislauf ange
ordnet ist. Bei der bekannten Mahleinrichtung ist im Arbeitsraum in
nerhalb des drehbaren Materialförderringes unterhalb des Walzen
spaltes der Walzenpresse ein von Sichtluft durchströmter statischer
und/oder dynamischer Sichter integriert, und die von dem bzw. den
Sichtern ausgetragene Grobkornfraktion, das sind die lufterfüllten
Sichtergrieße, fallen nach unten und gelangen auf die zylindrische
Innenoberfläche des rotierenden Materialförderringes, der das bei der
Sichtung desagglomerierte Pressenaustragsgut (Schülpenmaterial)
bzw. die Grieße nach oben bis in den Bereich des oberen Scheitel
punktes des Ringes mitnimmt, von wo das mitgenommene Gutmate
rial von oben in den Gutaufgabeschacht der Walzenpresse fällt, wo
durch der interne Gutmaterialkreislauf zustande kommt, während der
mit der Feingutfraktion aus dem Mahlgut beladene Sichtluftstrom aus
dem Arbeitsraum abgezogen und außerhalb der Kreislaufmahlein
richtung von der Feingutfraktion getrennt wird. Bei einer solchen
kompakten Kreislaufmahleinrichtung kann der im drehbaren Mate
rialförderring integrierte Sichter statt unterhalb auch oberhalb der
Rollenpresse angeordnet sein (DE-A-196 30 687).
Bei der gattungsgemäßen Kreislaufmahleinrichtung entfallen also Be
cherwerke oder andere platzbeanspruchende Förderorgane zum
Transport des Mühlen- bzw. Pressenaustragsgutes sowie der Sich
tergrieße zum Mühlen- bzw. Presseneinlauf. Mit dem rotierenden
Gutmaterialförderring wird also auf geringstem Platz und mit gerin
gem maschinellen Aufwand ein mehrfacher interner Materialkreislauf
mit mehrmaliger Gutbettbeanspruchung des Gutmaterials erreicht,
wobei auch hohe Gutkreislauflasten, hervorgerufen z. B. durch redu
zierte Walzenpressdrücke, zu bewältigen sind.
Bei der bekannten Kreislaufmahleinrichtung kann der drehbar gela
gerte Materialförderring der Umhausung mit z. B. ca. 40 bis 80% der
kritischen Drehzahl rotieren, d. h. der rotierende Ring nimmt das
Gutmaterial, nämlich die Sichtergrieße mit Hilfe von Hubelementen
bis vor den oberen Scheitelpunkt des Ringes mit, von wo es dann
durch Schwerkraft nach unten fällt. Es besteht aber auch die Mög
lichkeit, auf den Einsatz von Hubelementen zu verzichten und den
Materialförderring mit überkritischer Drehzahl rotieren zu lassen, wo
durch das Gutmaterial am Umfang des rotierenden Materialförderrin
ges durch Fliehkrafteinwirkung gehalten und transportiert werden soll,
was dann ein Abstreifen des Gutmaterials im Bereich des oberen
Scheitelpunktes des Materialförderringes erforderlich macht. Dabei
sind aber Betriebszustände nicht ausgeschlossen, bei denen die Be
schleunigung der lufterfüllten Sichtergrieße auf die Umfangsge
schwindigkeit des rotierenden Materialförderringes zu lange dauert
bzw. bei denen sich die Sichtergrieße ani Umfang des rotierenden
Materialförderringes nicht mehr halten können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kreislaufmahleinrich
tung der eingangs genannten Art so weiter zu entwickeln, dass die
kritische Drehzahl des drehbar gelagerten Materialförderringes im
Betrieb erniedrigt ist bzw. dass der Materialförderring betriebssicher
mit überkritischer Drehzahl betrieben werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Kreislaufmahleinrich
tung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Aus
gestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die erfindungsgemäße Kreislaufmahleinrichtung ist gekennzeichnet
durch wenigstens eine Anpresswalze, die im Bereich unterhalb des
Austrages des Grobguts bzw. der Grieße des wenigstens einen inte
grierten Sichters bzw. unterhalb der integrierten Rollenpresse von in
nen auf das an der zylindrischen Innenwandung des drehbaren Ma
terialförderringes liegende Gutmaterial andrückbar ist. Durch die Vor
verdichtung der lufterfüllten Sichtergrieße oder auch der Rollenpres
senschülpen mittels der wenigstens einen andrückbaren Anpress
walze wird die wirksame Wandreibung zwischen dem rotierenden
Materialförderring und den durch diesen mitgenommenen Gutmaterial
erhöht, wodurch zunächst einmal die kritische Drehzahl abgesenkt
wird, das ist die Drehzahl, bei welcher der rotierende Material
förderring ohne Hubelemente an seiner Innenwandung des
Gutmaterial gerade noch bis zum oberen Scheitelpunkt mitnimmt. Bei
der erfindungsgemäßen Kreislaufmahleinrichtung gelingt es ohne
Schwierigkeiten, den Materialförderring mit überkritischer Drehzahl
rotieren zu lassen, d. h. mit z. B. ca. der 1 bis 1,3-fachen kritischen
Drehzahl. Die lufterfüllten Sichtergrieße und/oder die Rollenpressen
schülpen, die auf die Innenwandung des rotierenden Materialförder
ringes fallen, werden mittels der wenigstens einen Anpresswalze
schneller auf die Umfangsgeschwindigkeit des Materialförderringes
beschleunigt und mittels der Anpresswalze durch Luftauspressung
vorverdichtet, wodurch auch die Einzugsbedingungen dieses zur
Hochdruck-Walzenpresse rezirkulierten Gutmaterials im Walzenspalt
verbessert werden. Insgesamt sind bei der erfindungsgemäßen
Kreislaufmahleinrichtung eine Steigerung der Durchsatzleistung so
wie ein besonders niedriger spezifischer Energiebedarf (kWh/t) er
zielbar.
Die wenigstens eine an die Innenwandung des drehbaren Material
förderringes andrückbare Anpresswalze kann einen eigenen Antrieb
aufweisen. Durch die Anpresskraft der wenigstens einen Anpress
walze werden die Reibungsverhältnisse des Materialförderringes be
sonders wirksam erhöht, wenn die Anpresskraft der Anpresswalze
zwischen den Lagerrollen des Materialförderringes einwirkt. Eine an
getriebene Anpresswalze kann auch als Anfahrhilfe zur Erleichterung
des Anfahrens des rotierbaren Materialförderringes dienen, beson
ders wenn dieser mit Gutmaterial gefüllt ist.
Die Erfindung und deren weitere Merkmale und Vorteile werden an
hand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungs
beispieles näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt: einen Vertikalschnitt durch die erfindungsge
mäße kompakte Kreislaufmahleinrichtung quer
zur Rotationsachse des drehbar gelagerten
Materialförderrings mit integrierter Hochdruck-
Walzenpresse und Sichter mit Blick in den Ar
beitsraum.
Bei der erfindungsgemäßen Kreislaufmahleinrichtung mit der im Ar
beitsraum integrierten Hochdruck-Walzenmühle bzw. Walzenpresse
zur Gutbettzerkleinerung körnigen Gutmaterials mit den zwei gegen
läufig angetriebenen und durch einen Walzenspalt voneinander ge
trennten Walzen 10, 11 und mit dem integrierten wenigstens einen
Sichter sind die Mühle und die Sichteinrichtung von einem Gehäuse
umgeben bzw. umhaust, bestehend aus zwei feststehenden, d. h.
nicht rotierenden Gehäuse-Seitenwänden 12, 13 (in der Zeichnung ist
die vordere Seitenwand 12 durchsichtig dargestellt, hintere Seiten
wand 13), zwischen denen ein auf Rollen 14 und 15 drehbar gela
gerter Materialförderring 16 für einen internen Gutmaterialkreislauf
angeordnet ist. Die Rotation des Materialförderringes 16 erfolgt über
dessen zylindrischen Mantel z. B. durch die angetriebene Lagerrolle
15. Die Lagerböcke der beiden Walzen 10, 11 sowie der beiden Rol
len 14, 15 sind außerhalb der beiden Gehäuse-Stirnwände 12, 13 im
Maschinenrahmen gelagert.
Das zu mahlende Gut wird durch Öffnungen 18 bzw. 19 in einer oder
in beiden Gehäuse-Seitenwänden 12, 13 in den Arbeitsraum der
Kreislaufmahleinrichtung eingeführt, und zwar durch Öffnung 18 di
rekt in den Gutaufgabeschacht 29 der Walzenmühle und/oder durch
Öffnung 19 direkt zum Sichter im Raum unterhalb der Walzenmühle.
Im Raum unterhalb des Walzenspalts der Walzenmühle bzw. Wal
zenpresse 10, 11 ist im Ausführungsbeispiel zunächst ein statischer
Kaskadensichter angeordnet, mit zwei zwischen sich eine Sichtzone
19 bildenden sowie von Sichtluft 20 oder ggf. auch von Heißgas als
Trocknungsgas etwa im Querstrom durchströmten Sichtzonen-Be
grenzungswänden, die schräg nach unten zum Austrag für die ausge
sichtete Grobkornfraktion bzw. Sichtergrieße 26 geneigte kaskaden
artig bzw. jalousieartig angeordnete Leitbleche 19a, 19b aufweisen,
wobei diese beiden Leitblechwände und damit die dazwischen lie
gende Sichtzone 19 mit einem von der Vertikalen abweichenden Win
kel schräg liegend angeordnet sind.
Die Sichtluft 20 wird von der Seite her durch wenigstens ein Zufüh
rungsgehäuse 21 durch wenigstens eine der Seitenwände 12, 13 hin
durch in den Arbeitsraum unterhalb der Walzenpresse eingeführt. Der
von der Sichtluft durchströmte statische Kaskadensichter wirkt als
Desagglomerator für die Walzenpressenschülpen 22, die ggf. zu
sammen mit dem frischen Mahlgut 19 dem Kaskadensichter aufgege
ben werden. Jedenfalls sichtet die Sichtluft 20 aus dem Sichtgut die
Feingutfraktion aus, und die mit dem Feingut 24 beladene Sichtluft
wird über Leitung 25, die durch eine oder beide Seitenwände 12, 13
herausgeführt ist, aus der Kreislaufmahleinrichtung abgezogen, wäh
rend die vom Kaskadensichter aus dem Sichtgut abgetrennte Grob
kornfraktion bzw. die lufterfüllten Sichtergrieße 26 auf die Innenbahn
des rotierenden Materialförderringes 16 gelangen, der mit überkriti
scher Drehzahl rotierend die Grießefraktion 26 durch Reibung und
Fliehkrafteinwirkung nach oben bis in den Bereich des oberen Schei
telpunktes des rotierenden Ringes mitnimmt, wo dieses Gutmaterial
27 mit Hilfe eines Abstreifers 28 abgelöst und in den Aufgabeschacht
29 der Walzenpresse 10, 11 abgeworfen wird.
Im zeichnerischen Ausführungsbeispiel ist bei der erfindungsge
mäßen kompakten Kreislaufmahleinrichtung dem statischen Kaska
densichter noch ein dynamischer Sichter mit drehbar gelagertem
Stabkorb 30 nachgeschaltet. Dabei sind sowohl beim statischen
Kaskadensichter als auch beim dynamischen Stabkorbsichter die
Seitenwände 12, 13 des Arbeitsraumes der erfindungsgemäßen
Kreislaufmahleinrichtung gleichzeitig das Sichtgehäuse. Im Bereich
der Enden des Stabkorbs 30 sind in den benachbarten Seitenwänden
12, 13 der oder die Austragskrümmer 25 zum Abzug der mit dem
Feingut 24 beladenen Sichtluft angeordnet. Die an der Peripherie des
Stabkorbs 30 abgetrennte weitere Grobkorn- bzw. Grießefraktion 26a
wird über eine Schurre 31 ebenfalls auf die Innenbahn des rotieren
den Materialförderringes 16 geleitet und von diesem zur Gutbettwal
zenmühle rezirkuliert zwecks nochmaliger Gutbettbeanspruchung
dieses Gutmaterials, das von dem Feingut 24 bereits entlastet ist.
Charakteristisch für die erfindungsgemäße Kreislaufmahleinrichtung
ist wenigstens eine im Bereich unterhalb des Grießeaustrags des
Sichters bzw. der Sichter angeordnete, auf das Gutmaterial an der
zylindrischen Innenwandung des drehbaren Materialförderringes 16
andrückbare Anpresswalze 32, welche die Sichtergrieße vorverdichtet
und deren Wandreibungskoeffizient an der zylindrischen Innenwan
dung des rotierenden Materialförderringes 16 deutlich erhöht. Diese
Anpresswalze 32 kann einen eigenen Drehantrieb aufweisen. Die
Umfangsgeschwindigkeit von Materialförderring 16 und Anpresswalze
32 kann gleich sein, jedoch kann die Anpresswalze 32 auch mit Vor
eilung oder auch mit Nacheilung betrieben werden.
Die Lagerböcke der Anpresswalze 32 sowie deren Spannvorrichtun
gen können mit Vorteil außerhalb der beiden feststehenden Seiten
wände 12, 13 des rotierenden Materialförderringes 16 angeordnet
sein. Dabei können die an beiden Enden der Anpresswalze 32 ange
ordneten Spannvorrichtungen hydraulische Schwenkzylinder 33 auf
weisen, die an Hebelarmen 34 angreifen, an denen die Anpresswalze
32 drehbar gelagert ist.
Claims (6)
1. Kreislaufmahleinrichtung mit Hochdruck-Walzenmühle (10, 11)
zur Druckzerkleinerung körnigen Gutmateriales und mit wenigstens
einem integrierten Sichter (19, 30), wobei beide Aggregate innerhalb
zweier feststehender Seitenwände (12, 13) und einem dazwischen
liegenden drehbar gelagerten in Drehung versetzbaren Materialför
derring (16) für einen internen Gutmaterialkreislauf angeordnet sind,
und wobei der Gutmaterialeinlauf durch eine oder mehrere Öffnungen
(18, 19) in einer oder in beiden Gehäuse-Seitenwänden (12, 13) von
der Seite und der Gutmaterialauslauf ebenfalls seitlich durch eine
oder mehrere Öffnungen in der Gehäuse-Seitenwand erfolgen,
gekennzeichnet durch wenigstens eine im Bereich unterhalb des
Grobgut- bzw. Grießeaustrages des wenigstens einen Sichters bzw.
unterhalb der Walzenmühle angeordnete, auf das Gutmaterial an der
zylindrischen Innenwandung des drehbaren Materialförderringes (16)
andrückbare Anpresswalze (32).
2. Kreislaufmahleinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke der Anpresswalze (32)
sowie deren Spannvorrichtungen außerhalb der beiden feststehenden
Seitenwände (12, 13) des Materialförderringes (16) angeordnet sind.
3. Kreislaufmahleinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenk- und Spannvorrichtung
der Anpresswalze (32) hydraulische, pneumatische, hydropneumati
sche oder mechanische Antriebe (33) aufweisen.
4. Kreislaufmahleinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebe (33) wie Schwenkzylinder
der Schwenk- und Spannvorrichtung an Hebelarmen (34) angreifen,
an denen die Anpresswalze (32) mit ihren Lagerböcken drehbar ge
lagert ist.
5. Kreislaufmahleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresswalze (32) einen eigenen
Drehantrieb aufweist.
6. Kreislaufmahleinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprü
che 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des oberen Scheitelpunk
tes des drehbaren Materialförderringes (16) wenigstens ein an den
feststehenden Seitenwänden (12, 13) befestigter feststehender Mate
rialabstreifer (28) befestigt ist, der das an der Innenwandung des ro
tierenden Materialförderringes (16) liegen bleibende Gutmaterial ab
streift und in den Gutaufgabeschacht (29) der Hochdruck-Walzen
presse (10, 11) oder auf den Sichter abwirft.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2000118593 DE10018593A1 (de) | 2000-04-14 | 2000-04-14 | Kreislaufmahleinrichtung mit Hochdruck-Walzenmühle und Sichter |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE10018593A1 true DE10018593A1 (de) | 2001-10-25 |
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ID=7638791
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|---|---|---|---|
| DE2000118593 Withdrawn DE10018593A1 (de) | 2000-04-14 | 2000-04-14 | Kreislaufmahleinrichtung mit Hochdruck-Walzenmühle und Sichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
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2000
- 2000-04-14 DE DE2000118593 patent/DE10018593A1/de not_active Withdrawn
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