DE10017634B4 - Hydraulisch geschaltetes Lager - Google Patents
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Abstract
Hydrolager mit Amplitudenentkopplung, bestehend aus einer konischen Tragfeder (1), die in fester Anbindung ein Auflageranschlussstück (2) trägt und auf einem Gehäusering (5) abgestützt ist, der seinerseits mit einem napfartigen Widerlageranschlussstück (6) verbunden ist, wobei zwischen Tragfeder und Widerlageranschlussstück (6) eine durchbrochene Kanalscheibe (11) im Gehäusering (5) angeordnet ist, auf der auflagerseitig eine Lose (15) liegt und zwischen der und der Tragfeder (1) eine hydraulische Arbeitskammer (13) ausgebildet ist, mit einer Ausgleichsmembran (18) zwischen der Kanalscheibe (11) und dem Widerlageranschlussstück (6), einem in der Kanalscheibe (11) ausgebildeten Drosselkanal (12), der die Arbeitskammer (13) mit einer zwischen der Lose (15) und der Ausgleichsmembran (18) definierten Ausgleichskammer (14) verbindet, und schließlich mit einer Gitterscheibe (16), die über der Kanalscheibe (11) und der Lose (15) eingefügt ist und peripher die Arbeitskammer (13) druckdicht und fluiddicht abschließt, wobei die Gitterscheibe (16) und die Kanalscheibe (11) als Käfig scheiben für die Lose (15) dienen, und die...
Description
- Die Erfindung betrifft ein Hydorlager der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art mit einer Amplitudenentkopplung. Eine solche Amplitudenentkopplung ist bei gebräuchlichen Hydrolagern typischerweise durch ein unter Einwirkung kleiner Amplituden flatterfähiges oder schwingfähiges, meist scheibenförmiges oder lippenförmiges Einbauelement zwischen der hydraulischen Druckkammer und der hydraulischen Ausgleichskammer, realisiert. Solche scheibenförmigen Entkopplungselemente bestehen in aller Regel aus einem Elastomer und sind als Lose ausgebildet, die in einem Käfig quer zur Hauptachse des Lagers begrenzt beweglich gefangen sind. Sie dienen der Entkopplung von Amplituden im Größenordnungsbereich um 0,5 mm.
- Aus
DE 103 16 283 A1 ist ein derartiges Hydrolager bekannt, bei dem eine mit Dämpfungsflüssigkeit gefüllte Arbeitskammer durch eine Tragfeder und eine in einer Käfigplatte gelagerte Elastomerlose begrenzt ist. Eine Ausgleichskammer ist bei dem bekannten Lager auf der der Arbeitskammer abgewandten Seite der Elastomerlose vorgesehen. Mittels einer elektromagnetischen Spulenanordnung kann die mit Metalleinlagen ausgestattete Elastomerlose an den Boden des Käfigs gezogen und deren Beweglichkeit minimiert werden. - Ein anderes hydraulisch dämpfendes Lager ist in
DE 198 07 868 A1 offenbart. Bei diesem Lager kann die eine Arbeitskammer von einer Ausgleichskammer trennende Elastomerlose durch eine druckbetätigte Stellvorrichtung zwischen einem frei beweglichen Zustand und einem festgespannten unbeweglichen Zustand hin und her geschaltet werden. - Für eine Feinabstimmung und insbesondere Anpassung an unterschiedliche Fahrbedingungen solcher Art hydraulisch gedämpfter Lager sind aus dem landläufigen Stand der Technik auch für die Entkopplungslose verschiedene Konstruktionen bekannt, die ein Zuschalten und Abschalten der Lose zum Entkoppeln von Störfrequenzen mit kleinen Amplituden bewirken. Eine gesteuerte oder geregelte, bedarfsbedingt angepasste Verschiebung der Lage und der Breite einer niederfrequenten Entkopplung in Hydrolagern ist mit den bekannten Systemen nicht möglich.
- Auf der Grundlage dieses Standes der Technik löst die Erfindung das technische Problem, in Hydrolagern mit Entkopplungsvorrichtungen für Störfrequenzen mit kleinen Amplituden eine sowohl stellbare als auch regelbare, und zwar hydraulisch regelbare, Entkopplungsvorrichtung zu schaffen.
- Die Erfindung löst dieses technische Problem für ein Hydrolager, das die im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale aufweist, dadurch, dass die Gitterscheibe, die Teil des Losekäfigs ist, hydraulisch höhenverstellbar gelagert ist. Durch ein Einwirken axial gerichteter Steuerkräfte auf die Gitterscheibe kann der Freigang der Lose und damit die maximal durch die Lose entkoppelbare Störfrequenzamplitude bedarfsweise kontinuierlich verändert und eingestellt werden.
- Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Gitterscheibe zwischen zwei Elastomerringscheiben eingespannt, in denen umlaufende Ringnuten ausgebildet sind, deren Randbereiche als ringförmige Dichtkanten ausgebildet sind und dichtend auf einem flanschartigen Außenrand der Gitterscheibe unter axialer Vorspannung aufliegen. Die beiden oberhalb und unterhalb der Gitterscheibe ausgebildeten Steuerkanäle sind, bedarfsweise geregelt, hydraulisch mit einem Überdruck bzw. einem Unterdruck beaufschlagbar.
- Bei einer solchen Auslegung einer hydraulisch steuerbaren und schaltbaren Gitterscheibe ist der widerlagerseitig zur Gitterscheibe liegende Steuerkanal vorzugsweise auf einer Ringscheibe ausgebildet, die den in der darunterliegenden Kanalscheibe ausgebildeten hydraulischen Drosselkanal dichtend abdeckt. Bei einer solchen Konfiguration sind die Steuerkanäle nicht als jeweils ein kreisförmig umlaufender Ringkanal, sondern angenähert hufeisenförmig konfiguriert, so dass in der im kreisförmigen Verlauf des Steuerkanals verbleibende Zwischenabschnitt die Öffnung freigibt, die die hydraulische Arbeitskammer mit dem hydraulischen Drosselkanal des Hydrolagers verbindet. Dabei sind Steuerkanal und das System Arbeitskammer/Drosselkanal selbstverständlich hydraulisch-hermetisch gegeneinander isoliert.
- Die Steuerkanäle zu beiden Seiten der Hauptoberfläche der Gitterscheibe sind schließlich nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise über ein Pumpe, insbesondere Flügelzellenpumpe, hydraulisch gekoppelt konfiguriert, wodurch sich nicht nur eine genauere Steuerung der Lage der Gitterscheibe selbst erzielen lässt, sondern auch ein konstruktiv einfacher und kostengünstiger Aufbau der Steuerung verwirklicht werden kann.
- Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
- Die Erfindung ist im Folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 ein Ausführungsbeispiel des hydraulisch schaltbaren Hydrolagers mit den Merkmalen der Erfindung; -
2 in vergrößerter Darstellung und wie1 im Axialschnitt die pumpenseitigen Eintrittsöffnungen der Steuerkanäle; und -
3 , ebenfalls im Axialschnitt und in vergrößerter Darstellung, die Steuerkanäle für die Gitterscheibe zwischen Arbeitskammer und Drosselkanal. - Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
1 im Axialschnitt ein Hydrolager mit hydraulisch steuerbarer und schaltbarer Amplitudenkopplung dargestellt. Die2 und3 zeigen vergrößerte Teildarstellungen am linken und am rechten Rand, auf die1 bezogen, der Gitterscheibe und der Steuerkanäle. - Das in der
1 gezeigte Hydrolager besteht aus einer konischen Tragfeder1 , die in fester Anbindung, hier im Ausführungsbeispiel einvulkanisiert, ein Auflageranschlussstück2 trägt, das zum Anschluss eines Aggregats mit einem Gewindebolzen3 und einer Auflagerscheibe4 ausgerüstet ist. Die Tragfeder1 ist auf einem Gehäusering5 abgestützt, der seinerseits mit einem napfartigen Widerlageranschlussstück6 verbunden ist. Der widerlagerseitige Rand7 des Gehäuseringes5 , der in der1 noch offen dargestellt ist, wird zum Abschluss des Zusammenbaus umlaufend nach radial innen unter den Ringfalz8 des Widerlageranschlussstücks6 umgebordelt. Mittels eines Schraubbolzens9 ist das Widerlageranschlussstück6 auf einer Tragkonsole, die in der1 nicht dargestellt ist, befestigt. - Im Gehäusering
5 ist zwischen der Tragfeder1 und dem Widerlageranschlussstück6 eine mit Öffnungen10 durchbrochene Kanalscheibe11 angeordnet, in der ein ringförmiger Drosselkanal12 ausgebildet ist, der eine hydraulische Arbeitskammer13 mit einer bezüglich des Drosselkanals hydraulisch gegenüberliegenden Ausgleichskammer14 hydraulisch verbunden ist. - Auflagerseitig liegt auf der durchbrochenen Kanalscheibe
11 eine als Gummischeibe ausgebildete Entkopplungslose15 . - Auflagerseitig über der Lose ist schließlich eine Gitterscheibe
16 eingefügt. Die Kanalscheibe11 und die Gitterscheibe16 bilden den Käfig für die Entkopplungslose15 . - In der Kanalscheibe
11 ist der Drosselkanal12 als eine zum Auflager hin offene Rinne konfiguriert, die auf ihrer Auflager hin offenen Seite mit einer rundum gummierten, dichtend aufliegend eingesetzten Ringscheibe, dem Kanaldeckel17 , verschlossen ist. Auf diese Weise schließt der Kanaldeckel17 in Drosselkanal12 , der die hydraulische Arbeitskammer13 mit der durch die Ausgleichsmembran18 begrenzte Ausgleichskammer14 verbindet. - In der am besten aus
3 ersichtlichen Weise ist in der Gummierung19 ein Ringkanal, nämlich der widerlagerseitige Steuerkanal20 , ausgeformt, der an seinem radial inneren und radial äußeren Rand nach Art von Ringkanten konfigurierte Ringdichtungen21 ,22 trägt, die den widerlagerseitigen Steuerkanal20 auf der widerlagerseitigen Oberfläche der Gitterscheibe16 abdichtet. - Auflagerseitig ist ein zweiter Steuerkanal
23 in einer Gummierung einer Gehäuseringschulter24 konfiguriert, die einstückig mit und als Fortsatz der Tragfeder1 hergestellt ist. - Während die radial äußere Ringdichtung
25 der auflagerseitigen Steuerkammer23 den Ringdichtungen21 und22 der widerlagerseitigen Steuerkammer20 entspricht, und zwar sowohl konfigurativ als auch funktionell, ist die radial innen liegende ringförmige Dichtlippe26 funktionell als Rückschlagventil ausgebildet, und zwar mit einer Durchlassrichtung von der hydraulischen Arbeitskammer in die auflagerseitige Steuerkammer23 hinein und mit einer Sperrrichtung in entgegengesetzter Richtung, also aus dem hydraulischen Steuerkanal23 heraus in die hydraulische Arbeitskammer13 hinein. - In der am besten aus
2 ersichtlichen Weise ist der widerlagerseitige Steuerkanal20 über eine Öffnung27 und einen Anschlusskanal28 mit dem Druckstutzen29 (1 ) einer Pumpe, hier Flügelzellenpumpe30 , verbunden. - In entsprechender Weise ist der auflagerseitige Steuerkanal
23 über eine Öffnung31 und einen Anschlusskanal32 mit dem Saugstutzen33 der Flügelzellenpumpe30 verbunden. - Bei abgeschalteter Pumpe
30 wird die Gitterscheibe16 durch die Gummierung der Gehäuseschulter24 auf die schwächer ausgebildete Gummierung19 des Kanaldeckels17 aufgepresst, der seinerseits in seinen Ringsitz auf dem Oberrand des Drosselkanals12 aufgedrückt wird. In dieser Konfiguration ist die Elastomerlose15 praktisch unbeweglich zwischen der in Richtung zum Widerlager hin aufgepressten Gitterscheibe16 und der Kanalscheibe11 eingespannt. Die Entkopplung des Hydrolagers für Störschwingungen mit kleiner Amplitude ist also vollständig abgeschaltet. Die Steuerkanäle20 und23 wirken dabei ebenso wie der Drosselkanal12 für Störschwingungen mit kleinen Amplituden, in der Regel also höheren Frequenzen, wie hydraulische Sperren. - Beim Einschalten der Flügelzellenpumpe
30 entsteht im widerlagerseitigen Steuerkanal20 ein Überdruck, während gleichzeitig im auflagerseitigen Steuerkanal23 ein Unterdruck erzeugt wird. Dies führt dazu, dass die zwischen den beiden Gummierungen eingespannte Gitterscheibe axial in Richtung zum Auflager hin angehoben wird. Dadurch kommt die bei abgeschalteter Flügelzellenpumpe eingespannte Elastomerlose15 frei, so dass die Entkoppelung der niedrigen Amplituden und hohen Frequenzen im dieser Art hydraulisch geschalteten Hydrolager aktiviert wird. Die Grenze der auf diese Weise durch das Schwingen der Elastomerlose entkoppelbaren Amplitudengrößen lassen sich dabei kontinuierlich nach Maßgabe des von der Flügelzelle erzeugten Differenzdrucks, dem axialen Anheben der in beiden Richtungen federnd gelagerten Gitterscheibe und nach Maßgabe der freigegebenen Schwinghöhe für die Elastomerlose zwischen der Kanalscheibe und der Gitterscheibe einstellen. Mit anderen Worten, Amplituden und damit auch bedingt Frequenzen, die gezielt zu entkoppeln sind, lassen sich jederzeit auf jeden Zwischenwert kontinuierlich und auch dynamisch einstellen. Dabei lässt sich mit einem Überdruck von circa 0,5 bar in der widerlagerseitigen Steuerkammer20 und einem sich entsprechend in der auflagerseitigen Steuerkammer23 einstellenden Unterdruck in der Größenordnung von 0,3 bar die Gitterscheibe um größenordnungsmäßig bis zu 1 mm anheben, was also einem regelbaren Amplitudenbereich von 0–1 mm entspricht. - Neben dieser flexiblen Steuerbarkeit der Amplitudenentkopplung im Hydrolager zeichnet sich das hier beschriebene Ausführungsbeispiel vor allem auch durch seine einfache und robuste Bauweise und Zusammenbaubarkeit aus. Die einzelnen radial liegenden Bauelemente, nämlich die Gitterscheibe, die Lose, die Kanalscheibe, die Ausgleichsmembran und das Widerlageranschlussstück brauchen lediglich in den in
1 noch offen erkennbaren Gehäusering5 eingeschoben zu werden, wobei der Zusammenbau dann durch Umbordeln unteren Kante7 des Gehäuseringes5 abgeschlossen wird. Die Justierung der einzelnen radial liegenden Bauteile kann dabei durch Justierzapfen34 (2 ) oder entsprechende Mitel gewährleistet werden.
Claims (9)
- Hydrolager mit Amplitudenentkopplung, bestehend aus einer konischen Tragfeder (
1 ), die in fester Anbindung ein Auflageranschlussstück (2 ) trägt und auf einem Gehäusering (5 ) abgestützt ist, der seinerseits mit einem napfartigen Widerlageranschlussstück (6 ) verbunden ist, wobei zwischen Tragfeder und Widerlageranschlussstück (6 ) eine durchbrochene Kanalscheibe (11 ) im Gehäusering (5 ) angeordnet ist, auf der auflagerseitig eine Lose (15 ) liegt und zwischen der und der Tragfeder (1 ) eine hydraulische Arbeitskammer (13 ) ausgebildet ist, mit einer Ausgleichsmembran (18 ) zwischen der Kanalscheibe (11 ) und dem Widerlageranschlussstück (6 ), einem in der Kanalscheibe (11 ) ausgebildeten Drosselkanal (12 ), der die Arbeitskammer (13 ) mit einer zwischen der Lose (15 ) und der Ausgleichsmembran (18 ) definierten Ausgleichskammer (14 ) verbindet, und schließlich mit einer Gitterscheibe (16 ), die über der Kanalscheibe (11 ) und der Lose (15 ) eingefügt ist und peripher die Arbeitskammer (13 ) druckdicht und fluiddicht abschließt, wobei die Gitterscheibe (16 ) und die Kanalscheibe (11 ) als Käfig scheiben für die Lose (15 ) dienen, und die Gitterscheibe (16 ) axial federnd gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterscheibe (16 ) hydraulisch höhenverstellbar ist. - Hydrolager nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen peripher umlaufenden und auf mindestens einer der beiden einander gegenüberliegenden Hauptoberflächen der Gitterscheibe (
16 ) druckfest und fluiddicht elastisch anliegenden hydraulischen Steuerkanal (20 ;23 ), der zur axialen Höheneinstellung der Gitterscheibe (16 ) mit hydraulischem Überdruck oder Unterdruck beaufschlagt sein kann. - Hydrolager nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Elastomer (
19 ;25 ,26 ), in dem der auf der Gitterscheibe (16 ) druckfest und fluiddicht elastisch anliegende hydraulische Steuerkanal (20 ;23 ) ausgebildet ist. - Hydrolager nach einem der Ansprüche 2 bis 3, gekennzeichnet durch eine Ausbildung des hydraulischen Steuerkanals (
23 ) im widerlagerseitigen Randabschnitt (25 ,26 ) der Tragfeder (1 ). - Hydrolager nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine Ausbildung des hydraulischen Steuerkanals (
20 ) in einer auflagerseitigen Gummierung (19 ) eines ringscheibenförmigen auflagerseitigen Kanaldeckels (17 ) auf dem in der Kanalscheibe (11 ) ausgebildeten Drosselkanal (12 ). - Hydrolager nach einem der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch die Konfiguration zumindest einer peripher umlaufenden und einen der ringfömrigen hydraulischen Steuerkanäle (
20 ) abdichtenden Ringdichtung (21 ) als auf die Gitterscheibe (16 ) in Richtung ihrer Flächennormalen, also axial, einwirkende Andruckfeder (21 ). - Hydrolager nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet durch die Konfiguration zumindest einer radial äußeren peripher umlaufenden und einen der ringförmigen hydraulischen Steuerkanäle (
23 ) nach radial außen abdichtenden Ringdichtung (25 ) als auf die Gitterscheibe (16 ) in Richtung ihrer Flächennormalen, also axial, einwirkende Andruckfeder (25 ). - Hydrolager nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch die Konfiguration zumindest einer der radial inneren peripher umlaufenden und einen der ringförmigen hydraulischen Steuerkanäle (
23 ) nach radial innen abdichtenden Ringdichtungen (26 ) als einen auf die Gitterscheibe (16 ) in Richtung ihrer Flächennormalen, also axial, vorgespannten, nach radial außen aufgeweiteten Dichtlippenring (26 ) und eine damit zusammenwirkende Beaufschlagung des so abgedichteten hydraulischen Steuerkanals (23 ) mit einem hydraulischen Unterdruck. - Hydrolager nach einem der Ansprüche 2 bis 8, gekennzeichnet durch zwei zueinander konzentrische, auf gleichen Radien zu beiden Hauptoberflächen der Gitterscheibe (
16 ) einander gegenüber und axial übereinander liegende hydraulische Steuerkanäle (20 ,23 ), von denen der eine mit hydraulischem Überdruck, der andere mit hydraulischem Unterdruck beauschlagbar sind.
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