DE10017634A1 - Hydraulisch geschaltetes Lager - Google Patents
Hydraulisch geschaltetes LagerInfo
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Abstract
Ein Hydrolager mit Amplitudenentkopplung, bestehend aus einer konischen Tragfeder, die in fester Anbindung ein Auflageranschlussstück trägt und auf einem Gehäusering abgestützt ist, der seinerseits mit einem napfartigen Widerlageranschlussstück verbunden ist, wobei zwischen Tragfeder und Widerlageranschlussstück eine durchbrochene Kanalscheibe im Gehäusering angeordnet ist, auf der auflagerseitig eine Lose liegt und zwischen der und der Tragfeder eine hydraulische Arbeitskammer ausgebildet ist, mit einer Ausgleichsmembran zwischen der Kanalscheibe und dem Widerlageranschlussstück, einem in der Kanalscheibe ausgebildeten Drosselkanal, der die Arbeitskammer mit der zwischen der Trennfeder und Ausgleichsmembran definierten Ausgleichskammer verbindet, und schließlich mit einer Gitterscheibe, die zwischen der Kanalscheibe und der Lose eingefügt ist und peripher die Arbeitskammer druckdicht und fluiddicht abschließt, wobei die Gitterscheibe als Käfigscheibe für die Lose dient, und die Gitterscheibe axial federnd und regelbar höhenverstellbar gelagert ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Hydrolager der im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 genannten Art mit einer Amplitudenentkopplung. Eine
solche Amplitudenentkopplung ist bei gebräuchlichen Hydrolagern
typischerweise durch ein unter Einwirkung kleiner Amplituden
flatterfähiges oder schwingfähiges, meist scheibenförmiges oder
lippenförmiges Einbauelement zwischen der hydraulischen
Druckkammer und der hydraulischen Ausgleichskammer, realisiert.
Solche scheibenförmigen Entkopplungselemente bestehen in aller Regel
aus einem Elastomer und sind als Lose ausgebildet, die in einem Käfig
quer zur Hauptachse des Lagers begrenzt beweglich gefangen sind. Sie
dienen der Entkopplung von Amplituden im Größenordnungsbereich um
0,5 mm.
Für eine Feinabstimmung und insbesondere Anpassung an
unterschiedliche Fahrbedingungen solcher Art hydraulisch gedämpfter
Lager sind aus dem landläufigen Stand der Technik auch für die
Entkopplungslose verschiedene Konstruktionen bekannt, die ein
Zuschalten und Abschalten der Lose zum Entkoppeln von
Störfrequenzen mit kleinen Amplituden bewirken. Eine gesteuerte oder
geregelte, bedarfsbedingt angepasste Verschiebung der Lage und der
Breite einer niederfrequenten Entkopplung in Hydrolagern ist mit den
bekannten Systemen nicht möglich.
Auf der Grundlage dieses Standes der Technik löst die Erfindung das
technische Problem, in Hydrolagern mit Entkopplungsvorrichtungen für
Störfrequenzen mit kleinen Amplituden eine sowohl stellbare als auch
regelbare, und zwar hydraulisch regelbare, Entkopplungsvorrichtung zu
schaffen.
Die Erfindung löst dieses technische Problem für ein Hydrolager, das die
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale aufweist,
dadurch, dass die Gitterscheibe, die Teil des Losekäfigs ist, axial
federnd, also gegen Federdruck axial verschiebbar, nach einer
Ausgestaltung der Erfindung hydraulisch höhenverstellbar, gelagert ist.
Durch ein Einwirken axial gerichteter Steuerkräfte auf die Gitterscheibe
kann der Freigang der Lose und damit die maximal durch die Lose
entkoppelbare Störfrequenzamplitude bedarfsweise kontinuierlich
verändert und eingestellt werden.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Gitterscheibe zwischen
zwei Elastomerringscheiben eingespannt, in denen umlaufende
Ringnuten ausgebildet sind, deren Randbereiche als ringförmige
Dichtkanten ausgebildet sind und dichtend auf einem flanschartigen
Außenrand der Gitterscheibe unter axialer Vorspannung aufliegen. Die
beiden oberhalb und unterhalb der Gitterscheibe ausgebildeten
Steuerkanäle sind, bedarfsweise geregelt, hydraulisch mit einem
Überdruck bzw. einem Unterdruck beaufschlagbar.
Bei einer solchen Auslegung einer hydraulisch steuerbaren und
schaltbaren Gitterscheibe ist der widerlagerseitig zur Gitterscheibe
liegende Steuerkanal vorzugsweise auf einer Ringscheibe ausgebildet,
die den in der darunterliegenden Kanalscheibe ausgebildeten
hydraulischen Drosselkanal dichtend abdeckt. Bei einer solchen
Konfiguration sind die Steuerkanäle nicht als jeweils ein kreisförmig
umlaufender Ringkanal, sondern angenähert hufeisenförmig konfiguriert,
so dass in der im kreisförmigen Verlauf des Steuerkanals verbleibende
Zwischenabschnitt die Öffnung freigibt, die die hydraulische
Arbeitskammer mit dem hydraulischen Drosselkanal des Hydrolagers
verbindet. Dabei sind Steuerkanal und das System
Arbeitskammer/Drosselkanal selbstverständlich hydraulisch-hermetisch
gegeneinander isoliert.
Die Steuerkanäle zu beiden Seiten der Hauptoberfläche der
Gitterscheibe sind schließlich nach einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung vorzugsweise über ein Pumpe, insbesondere
Flügelzellenpumpe, hydraulisch gekoppelt konfiguriert, wodurch sich
nicht nur eine genauere Steuerung der Lage der Gitterscheibe selbst
erzielen lässt, sondern auch ein konstruktiv einfacher und
kostengünstiger Aufbau der Steuerung verwirklicht werden kann.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Die Erfindung ist im Folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels in
Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des hydraulisch schaltbaren
Hydrolagers mit den Merkmalen der Erfindung;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung und wie Fig. 1 im Axialschnitt
die pumpenseitigen Eintrittsöffnungen der Steuerkanäle; und
Fig. 3, ebenfalls im Axialschnitt und in vergrößerter Darstellung,
die Steuerkanäle für die Gitterscheibe zwischen Arbeitskammer
und Drosselkanal.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Fig. 1 im Axialschnitt
ein Hydrolager mit hydraulisch steuerbarer und schaltbarer
Amplitudenkopplung dargestellt. Die Fig. 2 und 3 zeigen vergrößerte
Teildarstellungen am linken und am rechten Rand, auf die Fig. 1
bezogen, der Gitterscheibe und der Steuerkanäle.
Das in der Fig. 1 gezeigte Hydrolager besteht aus einer konischen
Tragfeder 1, die in fester Anbindung, hier im Ausführungsbeispiel
einvulkanisiert, ein Auflageranschlussstück 2 trägt, das zum Anschluss
eines Aggregats mit einem Gewindebolzen 3 und einer
Auflagerscheibe 4 ausgerüstet ist. Die Tragfeder 1 ist auf einem
Gehäusering 5 abgestützt, der seinerseits mit einem napfartigen
Widerlageranschlussstück 6 verbunden ist. Der widerlagerseitige Rand 7
des Gehäuseringes 5, der in der Fig. 1 noch offen dargestellt ist, wird
zum Abschluss des Zusammenbaus umlaufend nach radial innen unter
den Ringfalz 8 des Widerlageranschlussstücks 6 umgebordelt. Mittels
eines Schraubbolzens 9 ist das Widerlageranschlussstück 6 auf einer
Tragkonsole, die in der Fig. 1 nicht dargestellt ist, befestigt.
Im Gehäusering 5 ist zwischen der Tragfeder 1 und dem
Widerlageranschlussstück 6 eine mit Öffnungen 10 durchbrochene
Kanalscheibe 11 angeordnet, in der ein ringförmiger Drosselkanal 12
ausgebildet ist, der eine hydraulische Arbeitskammer 13 mit einer
bezüglich des Drosselkanals hydraulisch gegenüberliegenden
Ausgleichskammer 14 hydraulisch verbunden ist.
Auflagerseitig liegt auf der durchbrochenen Kanalscheibe 11 eine als
Gummischeibe ausgebildete Entkopplungslose 15.
Auflagerseitig über der Lose ist schließlich eine Gitterscheibe 16
eingefügt. Die Kanalscheibe 11 und die Gitterscheibe 16 bilden den
Käfig für die Entkopplungslose 15.
In der Kanalscheibe 11 ist der Drosselkanal 12 als eine zum Auflager hin
offene Rinne konfiguriert, die auf ihrer Auflager hin offenen Seite mit
einer rundum gummierten, dichtend aufliegend eingesetzten
Ringscheibe, dem Kanaldeckel 17, verschlossen ist. Auf diese Weise
schließt der Kanaldeckel 17 in Drosselkanal 12, der die hydraulische
Arbeitskammer 13 mit der durch die Ausgleichsmembran 18 begrenzte
Ausgleichskammer 14 verbindet.
In der am besten aus Fig. 3 ersichtlichen Weise ist in der Gummierung
19 ein Ringkanal, nämlich der widerlagerseitige Steuerkanal 20,
ausgeformt, der an seinem radial inneren und radial äußeren Rand nach
Art von Ringkanten konfigurierte Ringdichtungen 21, 22 trägt, die den
widerlagerseitigen Steuerkanal 20 auf der widerlagerseitigen Oberfläche
der Gitterscheibe 16 abdichtet.
Auflagerseitig ist ein zweiter Steuerkanal 23 in einer Gummierung einer
Gehäuseringschulter 24 konfiguriert, die einstückig mit und als Fortsatz
der Tragfeder 1 hergestellt ist.
Während die radial äußere Ringdichtung 25 der auflagerseitigen
Steuerkammer 23 den Ringdichtungen 21 und 22 der widerlagerseitigen
Steuerkammer 20 entspricht, und zwar sowohl konfigurativ als auch
funktionell, ist die radial innen liegende ringförmige Dichtlippe 26
funktionell als Rückschlagventil ausgebildet, und zwar mit einer
Durchlassrichtung von der hydraulischen Arbeitskammer in die
auflagerseitige Steuerkammer 23 hinein und mit einer Sperrrichtung in
entgegengesetzter Richtung, also aus dem hydraulischen
Steuerkanal 23 heraus in die hydraulische Arbeitskammer 13 hinein.
In der am besten aus Fig. 2 ersichtlichen Weise ist der
widerlagerseitige Steuerkanal 20 über eine Öffnung 27 und einen
Anschlusskanal 28 mit dem Druckstutzen 29 (Fig. 1) einer Pumpe, hier
Flügelzellenpumpe 30, verbunden.
In entsprechender Weise ist der auflagerseitige Steuerkanal 23 über
eine Öffnung 31 und einen Anschlusskanal 32 mit dem Saugstutzen 33
der Flügelzellenpumpe 30 verbunden.
Bei abgeschalteter Pumpe 30 wird die Gitterscheibe 16 durch die
Gummierung der Gehäuseschulter 24 auf die schwächer ausgebildete
Gummierung 19 des Kanaldeckels 17 aufgepresst, der seinerseits in
seinen Ringsitz auf dem Oberrand des Drosselkanals 12 aufgedrückt
wird. In dieser Konfiguration ist die Elastomerlose 15 praktisch
unbeweglich zwischen der in Richtung zum Widerlager hin
aufgepressten Gitterscheibe 16 und der Kanalscheibe 11 eingespannt.
Die Entkopplung des Hydrolagers für Störschwingungen mit kleiner
Amplitude ist also vollständig abgeschaltet. Die Steuerkanäle 20 und 23
wirken dabei ebenso wie der Drosselkanal 12 für Störschwingungen mit
kleinen Amplituden, in der Regel also höheren Frequenzen, wie
hydraulische Sperren.
Beim Einschalten der Flügelzellenpumpe 30 entsteht im
widerlagerseitigen Steuerkanal 20 ein Überdruck, während gleichzeitig
im auflagerseitigen Steuerkanal 23 ein Unterdruck erzeugt wird. Dies
führt dazu, dass die zwischen den beiden Gummierungen eingespannte
Gitterscheibe axial in Richtung zum Auflager hin angehoben wird.
Dadurch kommt die bei abgeschalteter Flügelzellenpumpe eingespannte
Elastomerlose 15 frei, so dass die Entkoppelung der niedrigen
Amplituden und hohen Frequenzen im dieser Art hydraulisch
geschalteten Hydrolager aktiviert wird. Die Grenze der auf diese Weise
durch das Schwingen der Elastomerlose entkoppelbaren
Amplitudengrößen lassen sich dabei kontinuierlich nach Maßgabe des
von der Flügelzelle erzeugten Differenzdrucks, dem axialen Anheben
der in beiden Richtungen federnd gelagerten Gitterscheibe und nach
Maßgabe der freigegebenen Schwinghöhe für die Elastomerlose
zwischen der Kanalscheibe und der Gitterscheibe einstellen. Mit
anderen Worten, Amplituden und damit auch bedingt Frequenzen, die
gezielt zu entkoppeln sind, lassen sich jederzeit auf jeden Zwischenwert
kontinuierlich und auch dynamisch einstellen. Dabei lässt sich mit einem
Überdruck von circa 0,5 bar in der widerlagerseitigen Steuerkammer 20
und einem sich entsprechend in der auflagerseitigen Steuerkammer 23
einstellenden Unterdruck in der Größenordnung von 0,3 bar die
Gitterscheibe um größenordnungsmäßig bis zu 1 mm anheben, was also
einem regelbaren Amplitudenbereich von 0-1 mm entspricht.
Neben dieser flexiblen Steuerbarkeit der Amplitudenentkopplung im
Hydrolager zeichnet sich das hier beschriebene Ausführungsbeispiel vor
allem auch durch seine einfache und robuste Bauweise und
Zusammenbaubarkeit aus. Die einzelnen radial liegenden Bauelemente,
nämlich die Gitterscheibe, die Lose, die Kanalscheibe, die
Ausgleichsmembran und das Widerlageranschlussstück brauchen
lediglich in den in Fig. 1 noch offen erkennbaren Gehäusering 5
eingeschoben zu werden, wobei der Zusammenbau dann durch
Umbordeln unteren Kante 7 des Gehäuseringes 5 abgeschlossen wird.
Die Justierung der einzelnen radial liegenden Bauteile kann dabei durch
Justierzapfen 34 (Fig. 2) oder entsprechende Mitel gewährleistet
werden.
Claims (10)
1. Hydrolager mit Amplitudenentkopplung, bestehend aus einer
konischen Tragfeder, die in fester Anbindung ein
Auflageranschlussstück trägt und auf einem Gehäusering abgestützt ist,
der seinerseits mit einem napfartigen Widerlageranschlussstück
verbunden ist, wobei zwischen Tragfeder und Widerlageranschlussstück
eine durchbrochene Kanalscheibe im Gehäusering angeordnet ist, auf
der auflagerseitig eine Lose liegt und zwischen der und der Tragfeder
eine hydraulische Arbeitskammer ausgebildet ist, mit einer
Ausgleichsmembran zwischen der Kanalscheibe und dem
Widerlageranschlussstück, einem in der Kanalscheibe ausgebildeten
Drosselkanal, der die Arbeitskammer mit der zwischen der Trennfeder
und Ausgleichsmembran definierten Ausgleichskammer verbindet, und
schliesslich mit einer Gitterscheibe, die zwischen der Kanalscheibe und
der Lose eingefügt ist und peripher die Arbeitskammer druckdicht und
fluiddicht abschliesst, wobei die Gitterscheibe als Käfigscheibe für die
Lose dient,
gekennzeichnet durch
eine axial federnd gelagerte Gitterscheibe (16).
2. Hydrolager nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine hydraulisch höhenverstellbare Gitterscheibe (16).
3. Hydrolager nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
mindestens einen peripher umlaufenden und auf mindestens einer der
beiden einander gegenüberliegenden Hauptoberflächen der
Gitterscheibe (16) druckfest und fluiddicht elastisch anliegenden
hydraulischen Steuerkanal (20; 23), der zur axialen Höheneinstellung der
Gitterscheibe (16) mit hydraulischem Überdruck oder Unterdruck
beaufschlagt sein kann.
4. Hydrolager nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch
ein Elastomer (19; 25, 26), in dem der auf der der Gitterscheibe (16)
druckfest und fluiddicht elastisch anliegende hydraulische
Steuerkanal (20; 23) ausgebildet ist.
5. Hydrolager nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch
eine Ausbildung des hydraulischen Steuerkanals (23) im
widerlagerseitigen Randabschnitt (25, 26) der Tragfeder (1).
6. Hydrolager nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch
eine Ausbildung des hydraulischen Steuerkanals (20) in einer
auflagerseitigen Gummierung (19) eines ringscheibenförmigen
auflagerseitigen Kanaldeckels (17) auf dem in der Kanalscheibe (11)
ausgebildeten Drosselkanal (12).
7. Hydrolager nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
gekennzeichnet durch
die Konfiguration zumindest einer peripher umlaufenden und einen der
ringförmigen hydraulischen Steuerkanäle (20) abdichtenden
Ringdichtung (21) als auf die Gitterscheibe (16) in Richtung ihrer
Flächennormalen, also axial, einwirkende Andruckfeder (21).
8. Hydrolager nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
gekennzeichnet durch
die Konfiguration zumindest einer radial äusseren peripher umlaufenden
und einen der ringförmigen hydraulischen Steuerkanäle (23) nach radial
aussen abdichtenden Ringdichtung (25) als auf die Gitterscheibe (16) in
Richtung ihrer Flächennormalen, also axial, einwirkende
Andruckfeder (25).
9. Hydrolager nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
gekennzeichnet durch
die Konfiguration zumindest einer der radial inneren peripher
umlaufenden und einen der ringförmigen hydraulischen
Steuerkanäle (23) nach radial innen abdichtenden Ringdichtungen (26)
als einen auf die Gitterscheibe (16) in Richtung ihrer Flächennormalen,
also axial, vorgespannten, nach radial aussen aufgeweiteten
Dichtlippenring (26) und eine damit zusammenwirkende Beaufschlagung
des so abgedichteten hydraulischen Steuerkanals (23) mit einem
hydraulischen Unterdruck.
10. Hydrolager nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
gekennzeichnet durch
zwei zueinander konzentrische, auf gleichen Radien zu beiden
Hauptoberflächen der Gitterscheibe (16) einander gegenüber und axial
übereinander liegende hydraulische Steuerkanäle (20, 23), von denen
der eine mit hydraulischem Überdruck, der andere mit hydraulischem
Unterdruck beaufschlagbar sind.
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Legal Events
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