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DE1001601B - Radabfederung, insbesondere fuer Fahrzeuge - Google Patents

Radabfederung, insbesondere fuer Fahrzeuge

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Publication number
DE1001601B
DE1001601B DEB30115A DEB0030115A DE1001601B DE 1001601 B DE1001601 B DE 1001601B DE B30115 A DEB30115 A DE B30115A DE B0030115 A DEB0030115 A DE B0030115A DE 1001601 B DE1001601 B DE 1001601B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
spring
axle
wheel suspension
suspension according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB30115A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Georg Bracke
Walter Borstel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG BRACKE DR ING
Original Assignee
GEORG BRACKE DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG BRACKE DR ING filed Critical GEORG BRACKE DR ING
Priority to DEB30115A priority Critical patent/DE1001601B/de
Priority to DEB35619A priority patent/DE1022102B/de
Publication of DE1001601B publication Critical patent/DE1001601B/de
Priority to DEB45686A priority patent/DE1031654B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/02Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means
    • B60G17/04Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means fluid spring characteristics
    • B60G17/052Pneumatic spring characteristics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/32Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
    • B60G11/48Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds not including leaf springs
    • B60G11/56Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds not including leaf springs having helical, spiral or coil springs, and also fluid springs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • B60G17/021Spring characteristics, e.g. mechanical springs and mechanical adjusting means the mechanical spring being a coil spring
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    • B60G3/00Resilient suspensions for a single wheel
    • B60G3/02Resilient suspensions for a single wheel with a single pivoted arm
    • B60G3/12Resilient suspensions for a single wheel with a single pivoted arm the arm being essentially parallel to the longitudinal axis of the vehicle
    • B60G3/16Resilient suspensions for a single wheel with a single pivoted arm the arm being essentially parallel to the longitudinal axis of the vehicle the arm itself being resilient, e.g. leaf spring
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    • B60G7/00Pivoted suspension arms; Accessories thereof
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G7/00Pivoted suspension arms; Accessories thereof
    • B60G7/04Buffer means for limiting movement of arms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Radabfederung, insbesondere für Fahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Radabfederung, insbesondere für Fahrzeuge mit Radaufhängung an einem am Fahrzeugkörper gelagerten doppelarmigen Schwenkhebel, an dessen einem Arm die Radachse angeordnet und dessen anderer Arm durch Federkraft abgestützt ist. Die Forderungen, die an ein abgefedertes Achsaggregat, insbesondere bei schnell fahrenden schweren Fahrzeugen gestellt werden, sind bekannt. Sie können dahingehend zusammengefaßt werden, daß jedes abgefederte Rad mit möglichst gleichbleibendem Druck fest an die Fahrbahn gepreßt werden soll, um so den Unebenheiten der befahrenen Straße folgen und damit die größtmöglichen Vortriebs- und Bremskräfte an die Fahrbahn übertragen zu können, wobei der Fahrzeugboden zur Erreichung der größten Fahrbequemlichkeit und Schonung des Ladegutes sowie der Straßendecke in möglichst gleichem Abstand von der mittleren Fahrbahnebene stoßfrei dahingleiten und nur der Fahrtrichtung folgen soll, ohne weitere Bewegungen in einer anderen Richtung oder um irgendeine Achse auszuführen.
  • Um diese Forderung zu erfüllen, muß das Achsaggregat in seinen einzelnen Bauelementen und deren auszuübenden Funktionen, wie Achsabfederung, Achsbeschleunigung und Schwingungsdämpfung bzw. Abbremsen der eingeleiteten Achsbewegung, so abgestimmt sein, daß die Feder auf jede Belastungsänderung beim Überfahren von Hindernissen ohne nennenswerte Verzögerung anspricht und die Achsbewegung trotz der unvermeidbaren Rad- und Achsmasse mit hoher Beschleunigung einleitet bzw. freigibt, damit die Masse des abgefederten Fahrzeugkörpers nicht in Bewegung kommt. Dabei darf die Radachse nur die unbedingt notwendige Bewegung ausführen, die zur Überwindung des Hindernisses erforderlich ist, was praktisch einer sofortigen Verzögerung der vorher eingeleiteten Achsbewegung gleichkommt, um somit die Bereitschaft des rollenden Rades zur Überwindung des nächsten Hindernisses aus ruhender Achslage wiederherzustellen.
  • Bei den bisher bekannten Achsaggregaten für schnell fahrende, insbesondere für schwere Fahrzeuge wird diese Forderung bei weitem nicht erfüllt, weil jeweils eine oder mehrere der oben angeführten Einflußgrößen auf die auszuführende Achsbewegung beim Überfähren von Hindernissen ungünstig oder ungenügend einwirken.
  • Es ist bekannt, daß das im Achsaggregat schwerer Fahrzeuge noch am häufigsten angewendete Blattfederpaket zwar über eine sehr gute Eigendämpfung verfügt und somit auftretende Achsschwingungen sehr schnell zum Abklingen bringt, seine Aufgabe als Feder aber sehr schlecht erfüllt, weil es zu träge auf plötzliche Laständerungen anspricht, so daß es oftmals fast wie ein starres Glied zwischen Rad und Fahrzeugkörper wirkt. Einer guten Dämpfung steht also eine schlechte Federwirkung gegenüber.
  • Ferner ist bekannt, daß, um diesen Übelstand abzustellen, an Stelle der träge ansprechenden Blattfedern mit starker Eigendämpfung die wesentlich schneller ansprechenden dämpfungsfreien Federn, z. B. Schraubenfedern, verwendet werden, die z. B: über Schwinghebel derart wirken, daß der Federweg gegenüber dem Achsweg übersetzt ist.
  • Mit dieser Maßnahme hat man zweifellos die Federseite des Achsaggregates insofern verbessert, daß diese Federart auf Grund ihrer geringen Massenträgheit auf plötzliche Laständerungen wesentlich schneller anspricht. Die Schwierigkeit liegt jedoch im Abbremsen einer eingeleiteten Achsbewegung. Insbesondere bei schweren Fahrzeugen sind hierzu zusätzliche Schwingungsdämpfer so hoherLeistung notwendig, daß die Verwendung dämpfungsfreier Federn in Frage gestellt ist. Hier steht einer guten Federwirkung eine schwierige Dämpfungsmöglichkeit gegenüber, so daß sich dieses Prinzip bei schweren Fahrzeugen bisher nicht durchgesetzt hat. Ähnlich liegen die Verhältnisse bei allen im Personenkraftwagenbau, also bei leichten Fahrzeugen, sich gut bewährten Achsaggregaten, deren Anwendung bei, schweren Fahrzeugen an der Dämpfung der hohen reifengefederten Achs- und Radmasse scheitert.
  • Außer den angeführten unterschiedlichen Nachteilen haben all diese Achsaggregate noch einen Nachteil gemeinsam, der durch dieArtderAc'hsaufhängung bediingt ist. Rad und Achse stehen nicht als neutrales Glied zwischen Fahrbahn und Fahrzeug, sondern unterliegen dem Einfluß der Schwerkraft, d. h., die Arbeitsbedingungen sind unterschiedlich, je nachdem, ob eine Achsbewegung eingeleitet oder eine eingeleitete abgebremst wird; dabei ist ferner von Einfluß, ob das rollende Rad einschwenkt oder ausfährt. In einem Fall wirkt die Schwerkraft der einzuleitenden, in einem anderen der Dämpfung einer eingeleiteten Achsbewegung entgegen.
  • Diese Mängel abzustellen, ist der Zweck der nachstehend beschriebenen Erfindung. Mit ihr wird angestrebt, selbst für schwerste Fahrzeuge ein Achsaggregat zu schaffen, das beim Überfahren von Hindernissen den Vorteil einer hohen Achsbeschleunigung durch schnell ansprechende Federarten mit dem einer ebenso schnellen Dämpfung der eingeleiteten Achsbewegung verbindet. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der ungünstige Einfluß der Schwerkraft auf die zu bewegende Rad- und Achsmasse ausgeschaltet und der Federweg gegenüber dem Achsweg übersetzt ist.
  • Gemäß der Erfindung ist der Schwenkhebel mit dem daran angeordneten Rad als ein im wesentlichen gewichtsausgeglichener Waagebalken ausgebildet, an dem sowohl ein Gegengewicht als auch die Kraft der Feder mit größerem Abstand vom Drehpunkt angreift als das Gewicht des Rades am gegenüberliegenden Arm. Um das Gewicht des Achsaggregates möglichst klein zu halten, wählt man vorteilhaft die Einzelradaufhängung, führt den Radarm des Waagebalkens möglichst kurz aus und ordnet das Ausgleichsgewicht am gegenüberliegenden Arm mit möglichst weitem Abstand vom Drehpunkt an. Mit der gewichtsausgeglichenen Radaufhängung wird der ungünstige Einfluß der Schwerkraft aufgehoben, so daß selbst bei schweren Fahrzeugen auf Federn mit starker Eigendämpfung verzichtet und der Vorteil schnell ansprechender, dämpfungsfreier Federn voll ausgenutzt werden kann, weil verhältnismäßig kleine Kräfte eines Schwingungsdämpfers genügen, eine durch die schnell ansprechenden Federn mit hoher Beschleunigung eingeleitete Achsbewegung wieder zum Abklingen zu bringen.
  • Besondere Vorteile bieten sich, wenn das Gewichtsausgleichstück, mit weitem Abstand vom Drehpunkt des Waagebalkens angeordnet, als Federauflager ausgebildet wird, weil damit zwangläufig der Federweg gegenüber dem Achsweg übersetzt ist und somit hohe Achsdrücke mit geringer Federkraft abgestützt werden können. Das schließt jedoch nicht aus, weitere Federn an beiden Armen des Waagebalkens angreifen zu lassen, um damit eine Progressivität der Achsabfederung zu erreichen.
  • Mit der Ausschaltung der Schwerkraftwirkung auf die Rad- und Achsmasse ist ein weiterer Vorteil werbunden. Unabhängig von der Bewegungsrichtung der zu schwenkenden Achse geht das Achsspiel unter gleichen Bedingungen vor sich. Das rollende Rad wirkt damit als neutrales Glied zwischen Fahrbahn und Fahrzeugkörper und folgt uneigenwillig den Unebenheiten der Straße.
  • Das so ausgebildete Achsaggregat weist also gegenüber bisher bekannten folgende Vorteile auf: 1. Die Wirkungsweise des Achsaggregates ist unabhängig von der Bewegungsrichtung der Radachse, da der unterschiedliche Einfluß der Schwerkraft durch den Gewichtsausgleich des Rades aufgehoben ist.
  • 2. Dem rollenden Rad ist seine Eigenwilligkeit, die sich in Achsschwingungen äußert, genommen, da jede durch ein Hindernis der Straße eingeleitete Achsbewegung bereits mit sehr kleinen Dämpfungskräften abgestoppt wird, so daß das rollende Rad sehr kurz aufeinanderfolgende Hindernisse aus ruhender Achslage überfahren kann.
  • 3. Die Schwingungsunempfindlichkeit und die damit verbundenen schwachen Dämpfungskräfte lassen selbst bei schweren Fahrzeugen den Einbau dämpfungsfreier Federn auch am übersetzten Hebelarm zu. Die Federung spricht also selbst auf kleinste Unebenheiten der Straße fast trägheitslos an.
  • Im weiteren Ausbau der Erfindung werden die Federn vor dem Rad parallel zur Achse angeordnet. Besondere Vorteile bieten sich, wenn in beide Stirnwände des Radkastens je ein Waagebalken gelagert ist und diese durch einen Querträger verbunden werden, so daß sich eine Radgabel bildet. Mit dieser Maßnahme wird die Federebene so weit wie irgend möglich in die seitliche Randzone des Fahrzeuges verlegt. Schwerpunktverlagerungen und Schleudern von Fahrzeugen beim Fahren werden damit herabgemindert.
  • Zur weiteren Verbesserung der Abfederung ist es von besonderem Wert, den Federweg zu unterteilen, d. h. mehrere Druckstufen direkt hintereinanderzuschalten, um damit eine Progressivität der Federung zu erreichen. An Stelle des an der unteren Begrenzung des Radkastens starr befestigten tritt ein bewegliches und einstellbares Federauflager, vorteilhaft in Form eines Auslegers, der gegen den Fabrzeugkörper abgefedert ist. Durch diese Anordnung wird eine weitere Erhöhung der zulässigen Achsdrücke durch Zuschalten weiterer Federn erreicht und außerdem die Voraussetzung geschaffen, ein Zusammenwirken mit dem gleichartigen Federsystem dies gegenüberliegenden Rades zu ermöglichen, und zwar dadurch, daß die Ausleger beider Aggregate z. B. durch eine Welle miteinander verbunden sind und bei Belastung gleichläufige Bewegungen ausführen.
  • Mit dieser Maßnahme erreicht man, daß trotz unterschiedlicher Achsdrücke, hervorgerufen durch einseitige Beladung des Fahrzeuges, Straßenneigung usw., annähernd gleicher Federdruck in der zweiten Druckstufe der Achsaggregate beider Räder beibehalten wird.
  • Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes sind in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • In den Beispielen sind die Räder mit a, die Radachsen mit b, die Radachslagerung mit b, b1..., die Waagebalken mit c, c'..., die Waagebalkenlagerung mit c1 ... , die Federn mit d1 ... usw. und die Federauflager mit e1 ... usw. bezeichnet.
  • Abb.1 veranschaulicht die Wirkungsweise der Achsabfederung bei Einzelradaufhängung. Um den in der Stirnwand 1 des Radkastens bzw. im Längsträger 2 befestigten Drehzapfen c1 schwenkt entlang der Radkastenstirnwand der doppelarmige, vorzugsweise aus einem Werkstoff mit niederem spezifischem Gewicht z. B. aus Leichtmetall hergestellte Waagebalken c, in dessen kurzem Arm die Radachse b gelagert ist. Am gegenüberliegenden Arm ist mit mög-I!idhst weitem Abstand vom Drehzapfen c1 ein Gegengewicht 3 angeordnet, das als Federgegenlager ei ausgebildet ist, damit wird nicht nur ein hohes Rad- und Achsgewicht durch ein verhältnismäßig geringes Gegengewicht ausgeglichen, sondern außerdem eine hohe Achslast durch eine relativ weiche Feder abgestützt.
  • Bei Änderung der statischen Belastung der Achse b, z. B. durch Beladen des Fahrzeuges, schwenkt der Waagebalken c um seinen Drehzapfen c1 und drückt bei Abstützung durch das Rad a die Feder d1 so weit zusammen, bis Gleichgewichtszustand herrscht. In dieser ruhenden Stellung beharrt der Waagebalken c auch bei rollenden Rädern, solange bei vollkommen ebener Fahrbahn keine weiteren Kräfte auf ihn einwirken.
  • Beim Überfahren eines Hindernisses wird dieser Gleichgewichtszustand gestört. Der durch dieses Hindernis z. B. durch eine Erhöhung in Form einer Stufe hervorgerufene, in Richtung der Radachse b geführte und vom Luftreifen des Rades a nicht geschluckte Stoß wirkt auf den Waagebalken c und schwenkt ihn aus seiner Ruhestellung heraus. Entscheidend für das Durchfedern des Achsaggregates und das Nichtanheben des Fahrzeugkörpers ist neben der reinen Federkraft der Widerstand, den die beweglichen Glieder des Achsaggregates einschließlich Feder und Schwingungsdämpfer durch ihre Massenträgheit der Stoßkraft entgegengesetzten im Vergleich zu dem Widerstand, der durch die Massenträgheit des Fahrzeugkörpers ebenfalls der Stoßkraft entgegenwirkt.
  • Der Widerstand des Achsaggregates ist durch die Art der Radaufhängung auf einen Mindestwert gesenkt, weil gegenüber bisher bekannten Ausführungen, insbesondere bei schweren Fahrzeugen, sowohl das Achsaggregat c durch die Ausschaltung der Schwerkraftwirkung als auch die weiche dümpfungsfreie Feder d1 durch die Übersetzung des Federweges gegenüber dem Achsweg über eine wesentlich verringerte, der Stoßkraft entgegenwirkende Massenträgheit verfügt. Dieser für die Achsfederung günstige Wert wird dabei vom notwendigen Schwingungsdämpfer wegen seiner durch den Gewichtsausgleich von Rad und Achse verminderten Leistung kaum beeinflußt. Das Überfahren der Stufe erfolgt also unter günstigsten Voraussetzungen. Das rollende Rad a schwenkt unter der Stoßkraft ein, ohne den Fahrzeugkörper merklich anzuheben. Die eingeleitete Achsbewegung übersteigt dabei das unbedingt notwendige Maß nicht, weil durch die Art der Radaufhängung verhältnismäßig kleine Dämpfungskräfte genügen, die eingeleitete Achsbewegung wieder abzustoppen, so daß das Rad a die Bodenberührung nicht verliert und nicht nachschlägt. Damit ist gleichzeitig die Bereitschaft des rollenden Rades a, ein in kurzem Abstand folgendes Hindernis aus ruhender Achslage anzulaufen, wiederhergestellt.
  • In gleicher Weise, wenn auch in verändertem Ablauf der Achsbewegung, reagiert das rollende Rad auf alle anderen Hindernisse, wie Schlaglöcher, Schwellen usw.
  • Abb.2 zeigt die doppelseitige Radachsenlagerung bei Verwendung eines gabelförmigen Waagebalkens. Doppelseitig mit seinen Achsen c1 und c2 in den beiden Radkastenstirnwänden 1 und 1' gelagert, betätigt er die vor der Radebene liegenden Federn d1 und d2. Die Federebene liegt also parallel zur Radachse b und reicht bis in die äußere, seitliche Begrenzung des Fahrzeuges und gibt damit eine verbesserte Abstützung gegenüber dem Beispiel Abb. 1. Der äußere Gabelarm c' kann zwecks Durchführung eines Reifenwechsels lösbar oder schwenkbar am Gabelkopf angeordnet werden. Die Wirkungsweise des Achsaggregates ist die gleiche wie in Bild 1; Abb. 3 zeigt das Zusammenwirken zweier sich gegenüberliegender Achsaggregate mit je zwei Druckstufen. Beim Überfahren eines Hindernisses, z. B. einer Stufe, schwenkt der als Gabel ausgebildete Waagebalken c/c' um seine Achse c1/c2 und wirkt auf die Federn d1 und d2, die sich unter der Stoßlast zusammendrücken. Dieser Federdruck überträgt sich auf das bewegliche Federauflager e2, das um die Achse 4 des Auslegers 5 schwenkt und die Federn d3 und d4 der zweiten Druckstufe betätigt, die vorteilhaft so ausgelegt ist, daß sie die auftretenden Belastungsspitzen auffängt. Das bewegliche Federauflager e2 kann durch Verstelleinrichtung 6, z. B. durch einen ölbetätigten Kolben, in die jeweils günstigste Ausgangsstellung je nach Höhe des statischen Achsdruckes gebracht werden.
  • Verbindet man die Achsen 4 und 7 der den beiden Rädern zugeordneten Ausleger 5 und 8 durch eine Welle 9, so ist damit die Kopplung der zweiten Druckstufe beider Räder vorgenommen. Die Federn dieser Druckstufe beider Federaggregate übernehmen also gemeinsam die auftretenden Belastungsspitzen ohne Rücksicht darauf, in welchem der beiden Räder sie auftreten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE-1. Radabfederung, insbesondere für Fahrzeuge mit Radaufhängung an einem am Fahrzeugkörper gelagerten doppelarmigen Schwenkhebel, an dessen einem Arm die Radachse angeordnet und dessen anderer Arm durch Federkraft abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (c) mit dem daran angeordneten Rad (a) als ein im wesentlichen gewichtsausgeglichener Waagebalken ausgebildet ist, an dem sowohl ein Gegengewicht (3) als auch die Kraft der Feder (d1) mit größerem Abstand vom Drehpunkt (c1) angreift als das Gewicht des Rades (a) am gegenüberliegenden Arm.
  2. 2. Radabfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht (3) als Federauflage (e1) ausgebildet ist.
  3. 3. Radabfederung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Waagebalken (c) als Radgabel ausgebildet ist.
  4. 4. Radaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager (e) der Feder (d1) an einem am Wagenkörper federnd abgestützten Auslegerhebel (5) angeordnet isst.
  5. 5. Radaufhängung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkweg des Auslegers (5) vorzugsweise einstellbar begrenzt ist.
  6. 6. Radaufhängung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausleger (5) einander zugeordneter Räder (a) zu gemeinsamen Schwenkbewegungen gekuppelt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 438 253, 900 060.
DEB30115A 1954-03-11 1954-03-11 Radabfederung, insbesondere fuer Fahrzeuge Pending DE1001601B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1297489B (de) * 1966-09-17 1969-06-12 Georgi Theodor Radabfederung, insbesondere fuer Fahrzeuge

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE438253C (de) * 1926-12-14 Eugen Stadler Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE900060C (de) * 1950-07-06 1953-12-17 Adolf Schubert Federung fuer ueber Schwinghebel abgestuetzte Lasten oder Gegenstaende mit Wechselnder Belastung, insbesondere fuer Fahrzeuge aller Art

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