DE10016514A1 - Lenkrad mit durch Verschiebung des Airbagmoduls ausgelöster Hupenfunktion - Google Patents
Lenkrad mit durch Verschiebung des Airbagmoduls ausgelöster HupenfunktionInfo
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Abstract
Bei einem Lenkrad mit einem auf einem an der Lenkradstruktur befestigten Träger angeordneten, an seiner dem Fahrgastraum zugewandten Oberseite eine Abdeckung aufweisenden Airbagmodul, wobei der Träger gegenüber der Lenkradstruktur zur Ausübung einer Hupenfunktion unter Federwirkung relativ verschiebbar ist und durch die Verschiebung der Trägerplatte an der Lenkradstruktur einerseits und an dem Träger andererseits angeordnete Hupenkontakte in gegenseitige Anlage bringbar sind, ist der Träger für das Airbagmodul (17, 26) als an der Lenkradstruktur (10) eingespannte selbstfedernde Halteplatte (15) ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft ein Lenkrad mit einem auf einem an
der Lenkradstruktur befestigten Träger angeordneten, an
seiner dem Fahrgastraum zugewandten Oberseite eine
Abdeckung aufweisenden Airbagmodul, wobei der Träger
gegenüber der Lenkradstruktur zur Ausübung einer
Hupenfunktion unter Federwirkung relativ verschiebbar ist
und durch die Verschiebung der Trägerplatte an der Lenkrad
struktur einerseits und an dem Träger andererseits
angeordnete Hupenkontakte in gegenseitige Anlage bringbar
sind.
Ein Lenkrad mit den gattungsgemäßen Merkmalen ist aus der
WO 98/15431 bekannt. In der topfförmig eingezogenen
Lenkradstruktur ist eine Trägerplatte relativ zur
Lenkradstruktur beweglich angeordnet, auf der einerseits
das Airbagmodul auflagert, und an der andererseits die
Abdeckung für das Airbagmodul gehaltert ist. An den
einander gegenüberliegenden Flächen von Trägerplatte und
Lenkradstruktur sind jeweils ein Hupenkontakt und dessen
Gegenkontakt angeordnet, die bei der Verschiebung der
Trägerplatte gegenüber der Lenkradstruktur in Anlage
aneinander gelangen und dadurch die Hupenfunktion auslösen.
Zur Fixierung des Abstandes zwischen den Kontakten bei
nicht betätigter Hupe bzw. zur Rückstellung nach Beendigung
der Hupenfunktion sind zwischen der Trägerplatte und der
Lenkradstruktur Federarme angeordnet, die gemäß einem
Ausführungsbeispiel des bekannten Lenkrades aus der
Trägerplatte herausgestanzt sein können und sich mit ihren
frei abragenden Enden gegen die Lenkradstruktur abstützen.
Bei Druck auf die Abdeckung und damit auf die Trägerplatte
verschiebt sich die Trägerplatte unter Verbiegen der
Federarme gegenüber der Lenkradstruktur, bis die Kontakte
in Anlage kommen; nach Beendigung der Druckausübung sorgen
die Federarme für eine Rückführung der Trägerplatte in
deren Ausgangsstellung.
Mit dem bekannten Lenkrad ist noch der Nachteil verbunden,
daß die Anbringung von Federelementen insbesondere die
Einhaltung vorgegebener Toleranzen bei der Zuordnung von
Lenkradstruktur, Trägerplatten und Federelementen
erfordert, um einen auch bei einer größeren Anzahl von
Hupenbetätigungen gleichbleibenden Betätigungsweg für die
Hupenfunktion sicherzustellen. Soweit dazu gesonderte
Federelemente vorgesehen sind, ist die Anordnung
zusätzlicher Federelemente montageunfreundlich. Bei der
vorbeschriebenen einstückig mit der Trägerplatte
ausgebildeten Federanordnung ergibt sich der weitere
Nachteil einer entsprechend aufwendigen Herstellung. Der
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einem
Lenkrad mit den gattungsgemäßen Merkmalen die vorgenannten
Nachteile zu vermeiden.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich einschließlich
vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der
Erfindung aus dem Inhalt der Patentansprüche, welche dieser
Beschreibung nachgestellt sind.
Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, daß der
Träger für das Airbagmodul als an der Lenkradstruktur
eingespannte selbstfedernde Halteplatte ausgebildet ist.
Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich in vorteilhafter
Weise dadurch aus, daß weder zusätzliche Bauteile in Form
von gesonderten Federelementen erforderlich sind, noch daß
der Träger einer besonderen Bearbeitung oder formmäßigen
Ausgestaltung bedarf; es ist lediglich ein ausreichend
steifes, jedoch bei Biegebeanspruchung federnd wirkendes
Material für die Herstellung der Halteplatte
bereitzustellen. Die selbstfedernde Halteplatte selbst ist
unkritisch bezüglich herstellungsbedingter oder auch sich
über die Lebensdauer des Lenkrades ändernder Toleranzen.
Ein weiterer Vorteil im Vergleich mit dem gattungsbildenden
Stand der Technik ergibt sich daraus, daß keine
Führungselemente für die Führung der Halteplatte
erforderlich sind, weil sich erfindungsgemäß die
Halteplatte im Ganzen nicht bewegt, sondern bei ausgeübtem
Druck in sich durchfedert.
Bei einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
vorgesehen, daß die selbstfedernde Halteplatte mit ihrem
äußeren Umfang an dem inneren Rand der topfartigen
Lenkradstruktur befestigt ist und auf ihrer Unterseite
einen vorspringenden Hupenkontakt trägt, dem bei nicht
ausgeübter Hupenfunktion im Abstand ein an der
Lenkradstruktur angeordneter Gegenkontakt zugeordnet ist.
Soweit in einer dazugehörigen Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen ist, daß die von dem Rand nach innen frei
abragende Halteplatte als Generatorträger ausgebildet und
einstückig mit dem am Gasgenerator befestigten Boden des
topfförmigen Airbagmoduls ausgebildet ist, ist durch die
Ausbildung der selbstfedernden Halteplatte als
Generatorträger einerseits und die entsprechende Anordnung
des Hupenkontaktes anderseits dafür Sorge getragen, daß bei
einem Druck auf die Abdeckung an beliebiger Stelle diese
Druckausübung am Rand der Auflagerfläche des Airbagmoduls
auf die selbstfedernde Halteplatte einwirkt und hier eine
ausreichende Biegebeanspruchung zur Verlagerung der
Hupenkontakte hervorruft.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
vorgesehen, daß der an der Halteplatte angebrachte
Hupenkontakt nahe dem nach innen frei abragenden Ende der
Halteplatte angeordnet ist, womit die Druckausübung
vorteilhaft in die Biegebeanspruchung umsetzbar ist.
In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist
vorgesehen, daß die selbstfedernde Halteplatte in ihrem
zentralen Bereich an der Lenkradstruktur eingespannt und
ihr frei abragender äußerer Umfangsrand mit Abstand zur
Lenkradstruktur positioniert ist, wobei dem an ihrer
Unterseite im Bereich des äußeren Umfangsrandes
angeordneten Hupenkontakt ein an der Lenkradstruktur
angeordneter Gegenkontakt zugeordnet ist.
Hierbei kann in einer Vereinfachung der Bauform vorgesehen
sein, daß die Halteplatte den Boden des Airbagmoduls bildet
und die äußere Umfangswandung des topfförmig ausgebildeten
Airbagmoduls über eine Rastverbindung mit der Halteplatte
verbunden ist.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Halteplatte mit einer Beschichtung aus
einem dämpfenden Material belegt ist; hierdurch ist
vorteilhaft in einer besonders einfachen Weise die
Vermeidung von Klappergeräuschen verwirklicht.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der
Erfindung wiedergegeben, welche nachstehend beschrieben
sind. Es zeigen:
Fig. 1 ein Lenkrad mit Airbagmodul und Hupenkontakten in
einer Teildarstellung,
Fig. 2 eine andere Ausführungsform des Lenkrades in
einer Darstellungsweise gemäß Fig. 1,
Fig. 3 den mit der Linie III in Fig. 2 umgrenzten
Ausschnitt aus Fig. 2 in einer vergrößerten
Darstellung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist
die Lenkradstruktur 10 von einem Sockel 13 abragende
Speichen 11 auf, so daß sich eine im wesentlichen
topfförmige Ausbildung der Lenkradstruktur 10 ergibt; an
dem Sockel 13 ist eine Hülse 12 zum Aufstecken des
Lenkrades auf eine nicht dargestellte Lenksäule eines
Fahrzeuges ausgebildet.
In dem Übergangsbereich von der Speiche 11 zum Sockel 13
ist ein umlaufender, aufstehender Rand 14 an der
Lenkradstruktur ausgebildet, auf dem eine aus einem
selbstfedernden Material bestehende Halteplatte 15
auflagert und daran über Befestigungen 16 befestigt ist.
Die in Richtung auf die zentrale Hülse 12 frei abragende
Halteplatte 15 ist über einen zur offenen Seite des
Lenkrades hochstehenden Steg 20 mit einer zweiten, parallel
ausgerichteten Platte 19 verbunden, die den Boden eines
topfförmigen Airbagmoduls bildet. Diese
Halteplattenanordnung 15, 19, 20 kann als
Kunststoffspritzteil hergestellt sein. Die dem Boden 19 des
Airbagmoduls 17 gegenüberliegende Seite ist über eine
Abdeckung 18 verschlossen. Boden 19 und Abdeckung 18 tragen
an ihrem äußeren Umfang jeweils eine sich überlappende
Umfangswand 26, wobei in der Umfangswand 26 der Abdeckkappe
18 Rastöffnungen 27 zur Aufnahme von an der Umfangswand 26
des Boden 19 angebrachten selbstfedernden Rasthaken 28
ausgebildet sind, so daß Boden 19 und Abdeckkappe 18 zur
Bildung des Airbagmoduls 17 miteinander verrastbar sind.
Im Inneren des Airbagmoduls 17 ist ein Gasgenerator 25 mit
einem davon abstehenden Flansch 21 angeordnet, mit welchem
der Boden 19 des Airbagmoduls 17 über Befestigungen 22
verbunden ist. Aufgrund der Einstückigkeit des Bodens 19
mit der Halteplatte 15 dient die Halteplatte 15 als
Generatorträger. Da die Halteplatte 15 in ihrem nach innen
zur Hülse 12 vorstehenden Bereich kein Auflager hat, kann
sich die Halteplatte 15 gegenüber ihrer Einspannung am Rand
14 der Lenkradstruktur 10 durchbiegen.
An dem frei nach innen abragenden Ende der Halteplatte 15
ist auf der Unterseite der Halteplatte 15 ein vorstehender
Hupenkontakt 23 angeordnet, dem in der in Fig. 1
dargestellten Stellung mit nicht ausgelöster Hupenfunktion
beabstandet ein Gegenkontakt 24 in Form eines an dem Sockel
13 ausgebildeten Vorsprungs zugeordnet ist.
Zur Auslösung der Hupenfunktion ist es bei dem in Fig. 1
dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich erforderlich,
einen Druck auf die Abdeckung 18 des Airbagmoduls 17
auszuüben; dieser Druck wird über die Umfangswand 26 des
Airbagmoduls 17 auf die Bodenplatte 19 übertragen, die im
Bereich des Steges 20 die größte Biegebeanspruchung auf die
Halteplatte 15 ausübt, so daß die selbstfedernde
Halteplatte mit dem Hupenkontakt 23 sich in Richtung des
Gegenkontaktes 24 durchbiegt, bis die Kontakte 23, 24 in
Anlage aneinander gelangen und die Hupenfunktion ausgelöst
ist. Läßt der Druck auf die Abdeckung 18 nach, kehrt die
selbstfedernde Halteplatte 15 in ihre in Fig. 1
dargestellte Ausgangslage zurück.
Das in den Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel dadurch, daß die selbstfedernde
Halteplatte 15 in ihrem zentralen Bereich an der
Lenkradstruktur 10 zwischen dem Sockel 13 und dem Flansch
21 eines Gasgenerators 25 eingespannt ist und mit ihrem
äußeren Umfangsrand in Richtung der Speichen 11 der
Lenkradstruktur 10 frei abragt. Bei diesem
Ausführungsbeispiel bildet die Halteplatte 15 gleichzeitig
den Boden 17a des Airbagmoduls 17 aus, wobei die
Umfangswand 26 des topfförmigen Airbagmoduls 17
Rastöffnungen 27 aufweist, in welche im äußeren Randbereich
der Halteplatte 15 angebrachte selbstfedernde Rasthaken 28
eingreifen und so die Halteplatte 15 mit der Umfangswand 26
des Airbagmoduls 17 verbinden.
Wird somit auf die Abdeckung 18 ein Druck ausgeübt, so wird
der Druck über die Umfangswand 26 auf den äußeren
Randbereich der Halteplatte 15 übertragen, der sich
aufgrund der zentralen Einspannung der Halteplatte 15 nun
in Richtung des Sockels 13 der Lenkradstruktur 10
durchbiegen kann. Demzufolge sind im Bereich des frei
abragenden äußeren Umfangsrandes der Halteplatte 15 die
Hupenkontakte 23 angeordnet, denen auf dem Rand 14 der
Lenkradstruktur 10 befindliche Gegenkontakte 24 zugeordnet
sind. Das Durchbiegen der selbstfedernden Halteplatte 15
führt zu einem Schließen der Kontakte 23, 24, solange der
entsprechende Druck auf die Abdeckung 18 ausgeübt ist. Bei
dieser Ausführungsform kann die Halteplatte 15 auch aus
Metall bestehen, welches bei geeignet ausgewählter
Materialstärke eine ausreichende Federeigenschaft aufweist.
Die in der vorstehenden Beschreibung, den Patentansprüchen,
der Zusammenfassung und der Zeichnung offenbarten Merkmale
des Gegenstandes dieser Unterlagen können einzeln als auch
in beliebigen Kombinationen untereinander für die
Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen
Ausführungsformen wesentlich sein.
Claims (7)
1. Lenkrad mit einem auf einem an der Lenkradstruktur
befestigten Träger angeordneten, an seiner dem
Fahrgastraum zugewandten Oberseite eine Abdeckung
aufweisenden Airbagmodul, wobei der Träger gegenüber
der Lenkradstruktur zur Ausübung einer Hupenfunktion
unter Federwirkung relativ verschiebbar ist und durch
die Verschiebung der Trägerplatte an der Lenkrad
struktur einerseits und an dem Träger andererseits
angeordnete Hupenkontakte in gegenseitige Anlage
bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger
für das Airbagmodul (17, 26) als an der Lenkradstruktur
(10) eingespannte selbstfedernde Halteplatte (15)
ausgebildet ist.
2. Lenkrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die selbstfedernde Halteplatte (15) mit ihrem äußeren
Umfang an dem inneren Rand (14) der topfartigen
Lenkradstruktur (10) befestigt ist und auf ihrer
Unterseite einen vorspringenden Hupenkontakt (23)
trägt, dem bei nicht ausgeübter Hupenfunktion im
Abstand ein an der Lenkradstruktur (10, 13)
angeordneter Gegenkontakt (24) zugeordnet ist.
3. Lenkrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die von dem Rand (14) der Lenkradstruktur (10) nach
innen frei abragende Halteplatte (15) als
Generatorträger ausgebildet und einstückig mit dem am
Gasgenerator (25) befestigten Boden (19) des
topfförmigen Airbagmoduls (17) ausgebildet ist.
4. Lenkrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der an der Halteplatte (15) angebrachte Hupenkontakt
(23) nahe dem nach innen frei abragenden Ende der
Halteplatte (15) angeordnet ist.
5. Lenkrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die selbstfedernde Halteplatte (15) in ihrem zentralen
Bereich an der Lenkradstruktur (10) eingespannt und ihr
frei abragender äußerer Umfangsrand mit Abstand zur
Lenkradstruktur (10) positioniert ist, wobei dem an
ihrer Unterseite im Bereich des äußeren Umfangsrandes
angeordneten Hupenkontakt (23) ein an der
Lenkradstruktur (10) angeordneter Gegenkontakt (24)
zugeordnet ist.
6. Lenkrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halteplatte (15) den Boden des Airbagmoduls (17)
bildet und die äußere Umfangswandung (26) des
topfförmig ausgebildeten Airbagmoduls (17) über eine
Rastverbindung (27, 28) mit der Halteplatte (15)
verbunden ist.
7. Lenkrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteplatte (15) mit einer
Beschichtung aus einem dämpfenden Material belegt ist.
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|---|---|---|---|
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Publications (2)
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2000
- 2000-04-03 DE DE2000116514 patent/DE10016514B4/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10016514B4 (de) | 2006-04-06 |
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