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DE102004038433A1 - Verdeckkastendeckel für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Verdeckkastendeckel für Kraftfahrzeuge Download PDF

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DE102004038433A1
DE102004038433A1 DE200410038433 DE102004038433A DE102004038433A1 DE 102004038433 A1 DE102004038433 A1 DE 102004038433A1 DE 200410038433 DE200410038433 DE 200410038433 DE 102004038433 A DE102004038433 A DE 102004038433A DE 102004038433 A1 DE102004038433 A1 DE 102004038433A1
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Germany
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top compartment
hold
folding
folding roof
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DE200410038433
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Siegfried Dipl.-Ing. Gutfleisch
Wolfgang Dipl.-Ing. Hartmann
Britta Lauser
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Mercedes Benz Group AG
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DaimlerChrysler AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/20Vehicle storage compartments for roof parts or for collapsible flexible tops
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/185Locking arrangements
    • B60J7/1855Locking arrangements for locking or immobilising roof elements when stored

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Abstract

Es wird ein Verdeckkastendeckel (1) für Kraftfahrzeuge, der einem Aufnahmeraum zur Unterbringung eines geöffneten Klappverdecks zugeordnet und zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung verlagerbar ist, vorgeschlagen. Auf der in Schließstellung dem Aufnahmeraum zugewandten Unterseite des Verdeckkastendeckels (1) ist mindestens ein, mit einem am Klappverdeck angeordneten Zentrierelement zusammenwirkender Niederhalter (7) vorgesehen. Der Verdeckkastendeckel (1) zeichnet sich dadurch aus, dass der Niederhalter (7) einteilig ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Verdeckkastendeckel für Kraftfahrzeuge, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie einen Niederhalter gemäß Anspruch 12.
  • Aus der DE 196 35 869 C1 geht ein Verdeckkastendeckel der hier angesprochenen Art hervor, der beweglich an einer Karosserie eines Cabriolets angebracht ist und zum Verschließen eines Aufnahmeraums dient. Hierzu ist der Verdeckkastendeckel zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung verlagerbar. Der Aufnahmeraum dient zur Unterbringung eines geöffneten Klappverdecks. Der Aufnahmeraum ist im Heckbereich des Cabriolets angeordnet. Um im Fahrbetrieb bei geöffnetem Verdeck Klappergeräusche aufgrund von Eigenschwingungen des Klappverdecks zu vermeiden, sind auf der dem Aufnahmeraum zugewandten Unterseite/Innenseite des Verdeckkastendeckels mehrere Niederhalter vorgesehen, die bei in Schließstellung angeordnetem Verdeckkastendeckel mit am Klappverdeck vorgesehenen Zentrierstifte zusammenwirken. Die Zentrierstifte dienen primär zur Verdeckverriegelung, indem sie in zwei Zentrierlöcher am Dachrahmen einlaufen. Die Niederhalter sind mehrteilig ausgebildet und weisen eine Zentrierstiftaufnahme auf, in die der Zentrierstift bei Verlagerung des Verdeckkastendeckels in Schließstellung eingreift. Damit dies auch zuverlässig erfolgt, ist eine entsprechend enge Toleranzlage zwischen Zentrierstiftaufnahme und Zentrierstift erforderlich. Eine erste Wand der Zentrierstiftaufnahme wird von einem aus Federstahl bestehenden Gabelschenkel und eine zweite Wand von einer Kunststoffauflage mit guten Dämpfungseigenschaften gebildet. Die bei dem bekannten Verdeckkastendeckel eingesetzten Niederhalter weisen einen aufwendigen und somit kostenintensiven Aufbau auf. Darüber hinaus sind enge Bautoleranzen zu realisieren, um die Funktionssicherheit der Niederhalter gewährleisten zu können.
  • Aus der DE 41 06 732 C2 geht ein Verdeckkastendeckel hervor, bei dem eine Einrichtung vorgesehen ist, die bei geschlossenem Verdeckkastendeckel mit einem Verdeckgestell eines darunter liegenden Falt-/Klappverdecks abstützend zusammenwirkt. Mittels der Einrichtung wird ein zwangsweises Zusammendrücken beziehungsweise Einspannen des Falt-/Klappverdecks durch den Verdeckkastendeckel im Aufnahmeraum für das Verdeck sichergestellt. Dadurch werden Relativbewegungen zwischen dem Falt-/Klappverdeck und dem Verdeckkastendeckel verhindert und somit Klappergeräusche sicher vermieden. Die Einrichtung umfasst einen auf der Unterseite des Verdeckkastendeckels angeordneten Niederhalter, der in Schließstellung des Verdeckkastendeckels mit einem darunterliegenden, querverlaufenden Rahmenteil eines Verdeckgestells des Falt-/Klappverdecks zusammenwirkt. Der Niederhalter ist mittels einer Schraubverbindung befestigt, welche so ausgebildet ist, dass der Überstand des Niederhalters über eine Bezugsebene einstellbar ist. Dies ermöglicht eine Anpassung der Lage des Niederhalters an vorhandene Bauteiltoleranzen.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verdeckkastendeckel der eingangs genannten Art zu schaffen, der einen einfachen und somit kostengünstigen Aufbau aufweist und bei dem mit hoher Sicherheit Klappergeräusche des im Aufnahmeraum untergebrachten Falt-/Klappverdecks im Fahrbetrieb des Fahrzeugs sicher ausgeschlossen werden können.
  • Zur Lösung der Aufgabe wird ein mit einem am Klappverdeck angeordneten Zentrierelement zusammenwirkender Niederhalter vorgeschlagen, der einteilig ausgebildet ist. Dieser Niederhalter ist kostengünstig herstellbar und weist darüber hinaus eine hohe Funktionssicherheit auf, insbesondere deshalb, weil er vorzugsweise keine beweglichen Teile aufweist.
  • Mittels des erfindungsgemäßen Verdeckkastendeckels, ausgestattet mit mindestens einem der hier angesprochenen Niederhalter, kann sichergestellt werden, dass bei geschlossenem Verdeckkastendeckel das im Aufnahmeraum lose zusammengefaltete Klapp(-/Stoff)Verdeck beim Schließen des Verdeckkastendeckels von diesem um ein bestimmtes Maß zusammengedrückt und beispielsweise zwischen einer Aufhängung des Klappverdecks und dem mindestens einem am Verdeckkastendeckel vorgesehenen Niederhalter quasi eingespannt wird. Hierdurch können im Fahrbetrieb Relativbewegungen des Klappverdecks, welche zu einer nicht erwünschten Geräuschbildung führen können, mit hoher Sicherheit ausgeschlossen werden.
  • In bevorzugter Ausführungsform ist vorgesehen, dass der einteilige Niederhalter aus Kunststoff besteht. Ein derartiges Teil lässt sich in besonders einfacher und kostengünstiger Weise mittels eines Spritzgußverfahrens herstellen.
  • Der Niederhalter ist in bevorzugter Ausführungsform so ausgebildet, dass frei von beweglichen Abschnitten und Bereichen ist, das heißt, er kann als starres Teil ausgebildet sein.
  • Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel des Verdeckkastendeckels ist vorgesehen, dass der Niederhalter eine Anlagekontaktfläche aufweist, die bei einer Verlagerung des Verdeckkastendeckels in Schließstellung selbsttätig in Anlage mit dem Zentrierelement gelangt. Dadurch entfällt ein aufwändiges Einfädeln beziehungsweise Einfangen des Zentrierelements, wie bei dem bekannten Verdeckkastendeckel, so dass Bauteiltoleranzen in einfacher Weise ausgeglichen werden können. Diese Ausgestaltung des Niederhalters führt also dazu, dass die Stelle an der Anlagekontaktfläche, an der der erste Berührkontakt zwischen Niederhalter und Zentrierelement hergestellt wird, von der Stelle, an der das Zentrierelement bei in Schließstellung angeordnetem Verdeckkastendeckel am Niederhalter anliegt, voneinander beabstandet sind. Der Abstand ist insbesondere von den jeweils vorliegenden Bauteiltoleranzen abhängig und kann von einem Verdeckkastendeckel zum anderen unterschiedlich groß sein. Eine manuelle Positionierung/Anpassung des Niederhalters an vorhandene Bauteiltoleranzen muss daher nicht vorgenommen werden, was die Montage des Niederhalters am Verdeckkastendeckel erheblich vereinfacht.
  • Bei einer Weiterbildung des Verdeckkastendeckels wirkt die Niederhalter-Anlagekontaktfläche mit der Spitze des als Zentrierstift ausgebildeten Zentrierelements zusammen. Hierdurch wird erreicht, dass die Kontaktfläche zwischen Niederhalter und Zentrierstift und somit die Reibungskräfte bei einer Relativbewegung des am Zentrierstift anliegenden beziehungsweise angedrückten Niederhalters beim Verlagern des Verdeckkastendeckels in Schließstellung reduziert sind.
  • Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungsbeispiel des Verdeckkastendeckels ist vorgesehen, dass der am Klapp-/Stoffverdeck beziehungsweise an einem Rahmenteil des Klapp-/Stoffverdecks angeordnete Zentrierstift bei im Aufnahmeraum untergebrachtem Klappverdeck im Wesentlichen senkrecht zu einer gedachten Horizontalen angeordnet ist. Der Zentrierstift steht also bei geöffnetem und im Aufnahmeraum untergebrachtem Klappverdeck senkrecht im Aufnahmeraum, so dass beim Verlagern des Verdeckkastendeckels aus seiner Offenstellung in die Schließstellung der Niederhalter in vertikaler Richtung von oben her gegen den Zentrierstift in Anlage gebracht und diesen nach unten in Richtung des Bodenaufnahmeraums verlagert, wodurch das Klappverdeck in gewünschter Weise zwischen dem Verdeckkastendeckel und der Aufhängung des Klappverdecks beziehungsweise dem Aufnahmeraumbodens eingespannt wird. Dabei gleitet der Zentrierstift an der Anlagekontaktfläche des Niederhalts solange entlang, bis sich der Verdeckkastendeckel in Schließstellung befindet.
  • Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel des Verdeckkastendeckels ist der Niederhalter unmittelbar an der Verdeckkastendeckelunterseite angebracht. Der Niederhalter kann beispielsweise angeschraubt oder mittels einer Clipsverbindung mit dem Verdeckkastendeckel lagefest und gegebenenfalls zerstörungsfrei lösbar mit dem Verdeckkastendeckel verbunden sein. Dabei kann das mindestens eine Befestigungsmittel ein separates Bauteil, beispielsweise eine Schraube, oder am Niederhalter ausgebildet oder am Verdeckkastendeckel ausgebildet oder angebracht sein.
  • Weitere vorteilhafte Ausführungsbeispiele des Verdeckkastendeckels ergeben sich aus Kombinationen der aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen hervorgehenden Merkmale.
  • Der Gegenstand der Erfindung betrifft auch einen Niederhalter nach einem der Ansprüche 1 bis 11 für einen Verdeckkastendeckel eines Kraftfahrzeugs.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1A bis 1C jeweils eine Teilansicht eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verdeckkastendeckels in verschiedenen Schließstellungen desselben mit einer ersten Ausführungsform eines Niederhalters und
  • 2 bis 5 jeweils eine perspektivische Darstellung weiterer Ausführungsbeispiele des Niederhalters für den Verdeckkastendeckel.
  • 1A bis 1C zeigen einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels eines Verdeckkastendeckels 1 für Cabriolets, der zum Verschließen eines nicht dargestellten Aufnahmeraums dient, in dem ein Klapp-/Stoffverdeck des Cabriolets unterbringbar ist. Der Verdeckkastendeckel 1 ist in bekannter Weise zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung verlagerbar und ist daher mittels entsprechender Scharniere an der Fahrzeugkarosserie angebracht. Diese Scharniere sind bei dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass der Verdeckkastendeckel 1 bei einer Verlagerung zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung eine Schwenkbewegung, wie mit einem Pfeil 3 angedeutet, und gleichzeitig eine Translationsbewegung in der Ebene der Flachseite des Verdeckkastendeckels 1, wie mit einem Pfeil 5 angedeutet, ausführt. Die Scharniere befinden sich auf der einer Fahrgastzelle weiter entfernt liegenden Seite des Aufnahmeraums, das heißt, bei Verlagerung des Verdeckkastendeckels in die Offenstellung schwenkt dieser in Richtung des Fahrzeugheckbereichs auf.
  • Auf der in Schließstellung dem Aufnahmeraum zugewandten Flachseite des Verdeckkastendeckels 1 sind nahe der vorstehend genannten Scharniere mehrere Niederhalter 7 angebracht, die bei geschlossenem Verdeckkastendeckel 1 jeweils mit einem von einem Zentrierstift 9 gebildeten Zentrierelement zusammenwirken. Die Zentrierstifte 9 sind an mindestens einem Rahmenteil des Klapp-/Stoffverdecks angeordnet und dienen bei geschlossenem Klappverdeck zur exakten Ausrichtung desselben gegenüber der Fahrzeugkarosserie beziehungsweise einem Karosserieteil, beispielsweise einem die A-Säulen miteinander verbindenden Rahmenteil. Hierzu greifen die Zentrierstifte 9 beim Schließen des Klappverdecks, beispielsweise jeweils in eine trichterförmig erweiterte Öffnung zugeordneter Zentrierbohrungen an der Karosserie ein, wodurch beim weiteren Vorschub die Ausrichtung des Klappverdecks gegenüber der Karosserie erfolgt.
  • In den 1A bis 1C ist von dem Klappverdeck lediglich die Spitze eines Zentrierstifts 9 zu erkennen. Die Zentrierstifte 9 sind bei geöffnetem und im Aufnahmeraum untergebrachten Klappverdeck senkrecht zu einer gedachten Horizontalen angeordnet, wie in den 1A bis 1C dargestellt.
  • Der Niederhalter 7 ist ein einteiliges, vorzugsweise aus Kunststoff bestehendes Bauteil, das eine bei diesem Ausführungsbeispiel im Wesentlichem parallel zur Unterseite des Verdeckkastendeckels 1 verlaufende Anlagekontaktfläche 11 aufweist, die beim Schließen des Verdeckkastendeckels 1 mit dem Zentrierstift 9 zusammenwirkt, worauf im Folgenden noch näher eingegangen wird.
  • Bei Verlagerung des Verdeckkastendeckels 1 aus einer Offenstellung in eine Schließstellung, in der der Aufnahmeraum vom Verdeckkastendeckel 1 abgedeckt ist, führt der Verdeckkastendeckel 1 aufgrund seiner vorstehend genannten Lagerung eine kombinierte Schwenk- und Translationsbewegung durch, wobei die mit dem Pfeil 5 angedeutete Translationsbewegung im Wesentlichen parallel zur Fahrzeuglängsachse und in Fahrtrichtung bei Geradeausfahrt des Cabriolets gerichtet ist. Dabei gelangt in einer bestimmten, nicht näher definierten Zwischenstellung zwischen der Offenstellung und Schließstellung des Verdeckkastendeckels 1, die Niederhalter-Anlagekontaktfläche 11 in Anlage mit dem zugeordnetem Zentrierstift 9 am Klappverdeck, wie in 1A dargestellt. Im weiteren Verlauf der Verlagerungsbewegung des Verdeckkastendeckels 1 wird das Klappverdeck vom Verdeckkastendeckel 1 über die Niederhalter 7 in gewünschter Weise zusammengedrückt, also gemäß der Darstellung der 1A bis 1C in vertikaler Richtung nach unten. Dabei gleitet der Zentrierstift 9, ausgehend von der in 1A dargestellten Stellung seines Erstkontakts mit der Anlagekontaktfläche 11, entlang der Anlagekontaktfläche 11 am Niederhalter 7 in Richtung seiner Endstellung, die in 1C dargestellt ist, in der der Verdeckkastendeckel 1 in Schließstellung angeordnet ist.
  • In Abhängigkeit der Verlagerungsbewegung des Verdeckkastendeckels 1, die durch entsprechende Ausgestaltung der Scharniere zur beweglichen Lagerung des Verdeckkastendeckels 1 variierbar ist, bewegt sich der an der Niederhalter-Anlagekontaktfläche anliegende Zentrierstift 9 relativ gegenüber der Anlagekontaktfläche nur in eine Richtung oder es findet während der Bewegung einer Richtungsumkehr statt. Dabei kann es möglich sein, dass die Erstkontaktstellung und die Endstellung des Zentrierstifts 9 zusammenfallen.
  • Der Niederhalter 7 weist den Vorteil auf, dass er keine beweglichen Teile aufweist und dass er unanfällig gegenüber Bauteiltoleranzen ist, da dieser aufgrund der Anlagekontaktfläche 11, entlang derer der Zentrierstift 9 geführt und beim Schließen des Verdeckkastendeckels 1 mit einer Druckkraft beaufschlagt wird, nicht exakt gegenüber dem Zentrierstift 9 positioniert werden muss, wie die bekannten Niederhalter. Das heißt, je nach Größe der vorhandenen Bauteiltoleranzen, die von Fahrzeug zu Fahrzeug verschieden sein können, kommt der Zentrierstift 9 beim Schließen des Verdeckkastendeckels 1 an unterschiedlicher Stelle an der Niederhalter-Anlagekontaktfläche 11 zur Anlage, was letztlich jedoch für die Funktion des Niederhalters 7, nämlich dem Zusammendrücken beziehungsweise Niederhalten des im Aufnahmeraum untergebrachten Klappverdecks unerheblich ist. Eine Einstellung des Niederhalters 7 an das Klappverdeck ist also anders als bei bekannten Verdeckkastendeckeln nicht erforderlich.
  • In 2 ist der Niederhalter 7 gemäß 1 in perspektivischer Darstellung gezeigt. Zu erkennen ist ein Befestigungsflansch 13, der mit Durchgangsöffnungen 15 zur Durchführung von Befestigungselementen, beispielsweise Schrauben oder Rastelementen versehen ist. Der Niederhalter 7 weist eine ebene, hier im Wesentlichen T-förmige Unterseite auf, mit der er im montierten Zustand an der unteren Seite des Verdeckkastendeckels 1 anliegt. Der plattenförmige Befestigungsflansch 13 wird von einem einstückig daran ausgebildete Niederhalterdom 17 überragt, an dessen Oberseite die Anlagekontaktfläche 1 ausgebildet ist.
  • 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Niederhalters 7, der sich von dem anhand der 1 und 2 beschriebenen Ausführungsbeispiel insbesondere dadurch unterscheidet, dass die Abstände zwischen den Durchgangsöffnungen 15 im Befestigungsflansch 13 unterschiedlich sind. Der in der 3 dargestellte Niederhalter 7 weist bei gleicher Funktionalität einen geringeren Platzbedarf als der in 2 dargestellte Niederhalter 7 auf.
  • 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel des Niederhalters 7, der sich vom dem Niederhalter 7 gemäß 3 im Wesentlichen dadurch unterscheidet, dass der Befestigungsflansch 13 eine im Wesentlichen rautenförmige Kontur aufweist, wobei der Abstand der Lagedurchgangsöffnungen zueinander gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß 3 größer ist.
  • 5 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel des Niederhalters 7, dessen Befestigungsflansch 13 im Wesentlichen leistenförmig ausgebildet ist, wobei der Abstand zwischen den Durchgangsöffnungen 15 deutlich größer ist als bei den vorstehend genannten Ausführungsbeispielen. Des Weiteren ist der Niederhalter nach herstellungstechnischen Gesichtspunkten hinsichtlich seiner Abmaße und Gewichts optimiert, was hier durch entsprechende Materialausnehmungen realisiert ist.
  • Es wird deutlich, dass die Größe und Kontur des Niederhalters 7 ohne weiteres variierbar ist und nicht auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist.

Claims (11)

  1. Verdeckkastendeckel (1) für Kraftfahrzeuge, der einem Aufnahmeraum zur Unterbringung eines geöffneten Klappverdecks zugeordnet und zwischen einer Schließstellung und einer Offenstellung verlagerbar ist, wobei auf der in Schließstellung dem Aufnahmeraum zugewandten Unterseite des Verdeckkastendeckels (1) mindestens ein, mit einem am Klappverdeck angeordneten Zentrierelement zusammenwirkender, das im Aufnahmeraum untergebrachte Klappverdeck zusammenhaltender Niederhalter (7) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter (7) einteilig ausgebildet ist.
  2. Verdeckkastendeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter (7) eine Anlagekontaktfläche (11) aufweist, die bei einer Verlagerung des Verdeckkastendeckels (1) in Schließstellung selbsttätig in Anlage mit dem Zentrierelement gelangt.
  3. Verdeckkastendeckel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalter-Anlagekontaktfläche (11) mit der Spitze des als Zentrierstifts (9) ausgebildeten Zentrierelements zusammenwirkt.
  4. Verdeckkastendeckel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierstift (9) bei im Aufnahmeraum untergebrachtem Klappverdeck im Wesentlichen senkrecht zu einer gedachten Horizontalen angeordnet ist.
  5. Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdeckkastendeckel (1) so gelagert ist, dass er bei einer Verlagerung zwischen der Schließstellung und der Offenstellung eine kombinierte Schwenk- und Translationsbewegung ausführt.
  6. Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter (7) unmittelbar an der Verdeckkastendeckelunterseite angebracht ist.
  7. Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter (7) mindestens einen Befestigungsbereich zur festen, vorzugsweise lösbaren, Anbindung an den Verdeckkastendeckel (1) aufweist.
  8. Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagekontaktfläche (11) an einem von einem Befestigungsflansch (13) vorstehenden Niederhalterdom (17) ausgebildet ist.
  9. Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter (7) aus Kunststoff besteht.
  10. Verdeckkastendeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederhalter (7) ein Spritzgussteil ist.
  11. Niederhalter (7) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 für einen Verdeckkastendeckel (1) eines Kraftfahrzeugs.
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