DE1001643B - Werkstuecktraeger zum Befoerdern von Werkstuecken, insbesondere fuer die Bearbeitung in selbsttaetigen Maschinenfliessreihen (Transferstrassen) - Google Patents
Werkstuecktraeger zum Befoerdern von Werkstuecken, insbesondere fuer die Bearbeitung in selbsttaetigen Maschinenfliessreihen (Transferstrassen)Info
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Spannen und Befördern von Werkstücken, welche
insbesondere in einer selbsttätigen Maschinenfließreihe bearbeitet werden. In der Großreihenfertigung werden
mehrere Arbeitsgänge eines Werkstückes in einer Maschinenfließreihe durchgeführt, in der jede Maschine
von einem Arbeiter bedient wird und die Werkstücke von Hand oder durch Hebezeuge weiterbefördert
werden. Die Ausstattung dieser Anlagen mit selbsttätigen Werkstückfördereinrichtungen bei gleichzeitiger
Abstimmung auf die Arbeitstakte der einzelnen Maschinen ergibt selbsttätige Maschinenfließreihen.
Für die Beförderung der Werkstücke gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder das Werkstück gleitet unmittelbar
auf einer Bahn von einer Station zur nächsten, oder es wird in eine Vorrichtung eingespannt,
die es als Werkstückträger während des Durchlaufs durch die ganze Fließreihe festhält. Dieser
Werkstückträger oder Wagen gleitet auf Rollen oder Schienen durch die Fertigungsstraße und wird an
jeder Bearbeitungsmaschine in seiner Lage bestimmt und festgespannt. Die Beförderung der Wagen mit
den eingespannten Werkstücken erfolgt im allgemeinen durch eine Schubstange, welche die Werkstückträger
durch Mitnehmer erfaßt und weiterschiebt.
Bei den bekannten Ausführungen von Werkstückträgern sind die Führungselemente auf der Unterseite
oder im unteren Bereich der Seitenwände des Werkstückträgers vorgesehen.
Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß Späne, welche bei der Bearbeitung anfallen, auf die
Führungsschienen zu liegen kommen und die Bewegung der Werkstückträger behindern.
Man ist deshalb dazu übergegangen, in gewissen Abständen in die Führungsschienen Spannuten einzuarbeiten,
welche die auf den Schienen befindlichen Späne berm Verschieben der Werkstückträger aufnehmen
und ableiten. Durch diese Maßnahme wie auch durch die prismatische Formgebung der Schiene
mit stark abfallenden Führungsflächen bei obenliegender Spitze kann jedoch nicht verhindert werden, daß
Späne zwischen die gleitenden Flächen oder Rollen der Werkstückträger und die Schienen gelangen;
solche Spanablagerungen führen zu erhöhtem Verschleiß der Führungselemente und können Anlaß zu
Störungen im Fertigungsablauf geben.
Durch die Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß die Führungselemente sowie der aus
einer Schubstange bestehende Antrieb der Werkstückträger oberhalb der Bearbeitungsstellen der spanabhebenden
Werkzeuge angeordnet werden. Im Werkzeugmaschinenbau, insbesondere bei Kopierdrehbänken
mit hoher Zerspanungsleistung ist es üblich, die Supportführungen oberhalb der Bearbeitungsebene
Werkstückträger
zum Befördern von Werkstücken,
insbesondere für die Bearbeitung
in selbsttätigen Maschinenfließreihen
(Transferstraßen)
Anmelder:
Adam Opel Aktiengesellschaft,
Rüsselsheim/M.
Rüsselsheim/M.
Gunard Winstrom, Königstein (Taunus),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
anzuordnen. Zu dieser Maßnahme war man gezwungen, um die Späne ungehindert nach unten ableiten zu
können und Platz für den starken Späneanfall dieser Maschinen zu schaffen.
Eine Anregung zur vorgeschlagenen Anordnung der Führungselemente und des Antriebs zur Beförderung
der Werkstückträger in selbsttätigen Maschinenfließreihen von Bearbeitungsstation zu Bearbeitungsstation kann diesen Konstruktionen jedoch nicht entnommen
werden.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung beschrieben, und zwar zeigt die Zeichnung
einen Teil der Transportbahn eines Werkstückträgers nach der Erfindung in räumlicher Darstellung.
Der Werkstückträger 1 ist kastenförmig ausgebildet und besitzt nach allen Seiten Durchbrüche für den
Eintritt der Bearbeitungswerkzeuge. Die Späne fallen im wesentlichen durch den unteren1 Durchlaß 2 und
werden durch ein Transportband oder eine Schüttelrinne in üblicher Weise abgeführt. In dem Seitenwandteil
4, 4' sind auf jeder Seite des Werkstüakträgers zwei Laufrollen 5, 5' gelagert, welche auf den
Führungsschienen 6, 6' laufen.
Die Führung der Vorrichtung kann aber auch auf jede andere bekannte Art erfolgen.
In dein dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Werkstückträger 1 durch die Schubstange 7, welche
seitlich neben ihm etwa in gleicher Höhe wie die Laufrollen 5, 5' angeordnet ist, von einer Bearbeitungsstation
zur nächsten befördert. Hierzu führt die Schubstange 7 zunächst eine Drehbewegung aus, wobei
die Mitnehmer 8 zwischen die Nasen 9, 9' der Raste 10 eingreifen und somit Schubstange und Werk-
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stückträger miteinander kuppeln. Daraufhin führt zu gegebenem Zeitpunkt die Seihubstange eine axiale Bewegung
aus und schiebt den Werkstückträger zur nächsten Bearbeitungsstation weiter.
Nach der Verschiebung wird die Schubstange unter Ausklinken der Mitnehmer zurückgedreht und wieder
in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt, um nach erfolgter Bearbeitung der Werkstücke an den einzelnen
Maschinen die Transportbewegung zu wiederholen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Werkstückträger zum Befördern von Werkstücken, insbesondere für die Bearbeitung inselbsttätigen Maschinenfließreihen (Transferstraßen), wobei die Vorrichtung gleitend oder rollend (in Rollen- oder Prismenführung) auf Schienen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von Spanablagerungen die Führungselemente (5j 6 und 5', 6') sowie der aus einer Schubstange (7) bestehende Antrieb der Werkstückträger oberhalb der Bearbeitungsstellen der spanabhebenden Werkzeuge angeordnet sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Industrie-Anzeiger 1953, Nr. 97.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO3459A DE1001643B (de) | 1954-02-26 | 1954-02-26 | Werkstuecktraeger zum Befoerdern von Werkstuecken, insbesondere fuer die Bearbeitung in selbsttaetigen Maschinenfliessreihen (Transferstrassen) |
| GB535955A GB767467A (en) | 1954-02-26 | 1955-02-23 | Improvements in conveyors for feeding workpieces to a succession of machine tools |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO3459A DE1001643B (de) | 1954-02-26 | 1954-02-26 | Werkstuecktraeger zum Befoerdern von Werkstuecken, insbesondere fuer die Bearbeitung in selbsttaetigen Maschinenfliessreihen (Transferstrassen) |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1001643B true DE1001643B (de) | 1957-01-24 |
Family
ID=7350121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO3459A Pending DE1001643B (de) | 1954-02-26 | 1954-02-26 | Werkstuecktraeger zum Befoerdern von Werkstuecken, insbesondere fuer die Bearbeitung in selbsttaetigen Maschinenfliessreihen (Transferstrassen) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1001643B (de) |
| GB (1) | GB767467A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2950739A1 (de) * | 1979-12-17 | 1981-06-25 | Odesskoe stankostroitel'noe proizvodstvennoe ob"edinenie, Odessa | Zweiseitige mehrspindel-feinbohrmaschine |
| DE9420252U1 (de) * | 1994-12-17 | 1995-03-09 | AFT-Automatisierungs- und Fördertechnik GmbH, 79650 Schopfheim | F¦rderstrecke mit intermittierendem Antrieb von spurgefuehrten Fahrzeugen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3839171A1 (de) * | 1988-11-19 | 1990-05-23 | Bayer Ag | Waessriges beschichtungsmittel, ein verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung |
-
1954
- 1954-02-26 DE DEO3459A patent/DE1001643B/de active Pending
-
1955
- 1955-02-23 GB GB535955A patent/GB767467A/en not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE9420252U1 (de) * | 1994-12-17 | 1995-03-09 | AFT-Automatisierungs- und Fördertechnik GmbH, 79650 Schopfheim | F¦rderstrecke mit intermittierendem Antrieb von spurgefuehrten Fahrzeugen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB767467A (en) | 1957-02-06 |
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