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DE2805429A1 - Werkstoffabtragemaschine - Google Patents

Werkstoffabtragemaschine

Info

Publication number
DE2805429A1
DE2805429A1 DE19782805429 DE2805429A DE2805429A1 DE 2805429 A1 DE2805429 A1 DE 2805429A1 DE 19782805429 DE19782805429 DE 19782805429 DE 2805429 A DE2805429 A DE 2805429A DE 2805429 A1 DE2805429 A1 DE 2805429A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
working unit
guide
tool
workpiece
removal machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19782805429
Other languages
English (en)
Other versions
DE2805429B2 (de
DE2805429C3 (de
Inventor
Claus Bertsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE19782805429 priority Critical patent/DE2805429C3/de
Publication of DE2805429A1 publication Critical patent/DE2805429A1/de
Publication of DE2805429B2 publication Critical patent/DE2805429B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2805429C3 publication Critical patent/DE2805429C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B1/00Processes of grinding or polishing; Use of auxiliary equipment in connection with such processes
    • B24B1/04Processes of grinding or polishing; Use of auxiliary equipment in connection with such processes subjecting the grinding or polishing tools, the abrading or polishing medium or work to vibration, e.g. grinding with ultrasonic frequency

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • "ierkstoffabtragemaschine"
  • Die Erfindung betrifft eine Werkstoffabtragemaschine mit ultraschallbetätigtem Werkzeug und mit einem zu bearbeitenden Werkstück, wobei in Vorschubrichtung das Werkstück bzw.
  • Werkzeug, von denen eines in einer beweglichen Arbeitseinheit gehaltert ist, mit konstanter, von einem Kraftspeicher aufgebrachten Vorschubkraft unter Zuführung einer Läppflüssigkeit relativ zueinander entlang einer Führung aufeinander bewegbar sind.
  • Ultraschall-Werkstoffabtragemaschinen werden u.a. zur Bearbeizung von komplizierten Werkstücken, insbesondere von Werkstücken aus keramischem, gesintertem Material verwendet. Hierbei ist das zu bearbeitende Werkstück unter stetiger Belastung und unter Zufluß einer Läppflüssigkeit, z.D. Bohrkarbid, gegen das im Ultraschallkopf angeordnete Werkzeug gehaltert.
  • Die Bearbeitung von gesintertem Keramikmaterial ist jedoch sehr zeitaufwendig. Außerdem ist das Werkzeug einem erheblichen abrasiven Verschleiß unterworfen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den#Verschleiß am Werkzeug zu reduzieren und den Zeitaufwand bei der Bearbeitung zu verkürzen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß parallel neben der Arbeitseinheit auf einer Schlittenführung eine von der Arbeitseinheit über einen Schlepper mitgeschleppte Rückholvorrichtung angeordnet ist, die in regelmaßigen Abständen auf der Schlittenführung selbsttätig festklemmbar ist und die mit einem Rückholantrieb für die Arbeitseinheit ausgestattet ist, der auf den Schlepper der Arbeitseinheit entgegen der Vorschubrichtung einwirkt.
  • Dadurch kann die Läppflüssigkeit bis auf den Grund der abzutragenden Werkstoffoberfläcbe nachfließen und den zwischen Werkzeug und Bearbeitungsoberfläche angesammelten Abrieb fortspülen. Die dem Werkstück zugekehrte wirksame Oberfläche des Werkzeuges benetzt mit Läppflüssigkeit kommt dadurch mit der zu bearbeitenden Oberfläche des Werkstückes besser in Berührung. Durch diese Maßnahme gemäB der Erfindung wird nicht nur die Bearbeitungszeit sichtlich verkürzt, sondern auch der Verschleiß des Werkzeuges wesentlich vermindert.
  • Der Abrückhub kann unabhängig von der Einsenktiefe des Werkzeuges etwa gleichbleibend ausgeführt werden; es kann aber auch ein Abrückhub jeweils in gleichen Zeitabständen bzw.
  • jeweils nach dem Abtragen eines bestimmten gleichen Anteils an Berkstoffvolumen ausgeführt werden.
  • Bei einer Werkstoffabtragemaschine mit ultraschallbetätigtem Werkzeug und mit einem zu bearbeitenden Werkstück, wobei in Vorschubrichtung das Werkstück bzw. das Werkzeug, von denen eines in einer beweglichen Arbeitseinheit gehaltert ist, iit korstanter, von einem Kraftspeicher aufgebrachten Vorschubkraft unter Zuführung einer Läppflüssigkeit relativ ceinander entlang einer Führung aufeinander bewegbar sind, kann schließlich parallel neben der Arbeitseinheit auf einer Schlittenführung ein von der Arbeitseinheit über einen Schlepper mitgeschleppter beweglicher Anschlag angeordnet sein, der in regelmäßigen Abständen auf der Schlittenführung selbsttätig festklemmbar ist, wobei nach Festklemmung der Vorschubantrieb der Arbeitseinheit vorübergehend auf Gegenrichtung und anschließend gleich wieder auf Vorschubrichtung umschaltbar ist und daß beim Anschlagen der Arbeitseinheit an den beweglichen Anschlag und nach Stillstand der Arbeitseinheit, dessen Arretierung selbsttätig lösbar ist.
  • Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei spieles soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht einer Ultraschall-Werkstoffabtragemaschine und Fig. 2 eine Draufsicht auf die Maschine.
  • Die in der Figur 1 dargestellte Werkstoffabtragemaschine besteht aus einem Maschinengestell 1 und aus einem Tisch 2 welcher durch nichtgezeichnete Mittel in eine Schräglage zur Horizontalen einstellbar ist. Auf dem Maschinengestell 1 ist außerdem ein Ultraschallkopf 3 mit einem entsprechenden Werkzeug 4 derart montiert, daß die Schwingrichtung gleichachsig zur Vorschubrichtung einer aus einer Spannvorrichtung 5 und aus einem zu bearbeitenden Werkstück 6 bestehenden Arbeitseinheit 7 liegt. Der Tisch 2 ist in einer zur Vorschubrichtung parallelen Führung bewegbar gelagert. Durch die Schräglage des Tisches 2 liegt das Werkstück 6 infolge der Schwerkraft (Kraftspeicher) am Werkzeug 4 mit stetiger Belastung an. Aus einem Behälter 8 wird an den Bearbeitungsstellen von Werkzeug 4 und Werkstück 6 Läppflüssigkeit, z.B. Bohrkarbid, zugeführt.
  • Der Tisch 2 trägt einen Schlepper 9, welcher über einen beweglichen Anschlag 10 eine Rückholvorrichtung 11 mitschleppt, die in regelmäßigen Abständen auf einer Schlittenführung 12 festklemmbar ist. Die Rückholvorrichtung 11 besteht aus einer von einem Rückholantrieb (Stellmotor) 13 angetriebenen Nockenscheibe 14, die mit einem Klemmnocken 15 und einem Rückholnocken 16 versehen ist und auf den Schlepper 9 derart einwirkt, daß nach Verklemmung der Rückholvorrichtung 11 in der Schlittenführung 12 durch den Klemmnocken 15, die Arbeitseinheit 7 entgegen der Wirkung des Kraftspeichers und entgegen der Vorschubrichtung vom Werkzeug 4 kurz abgehoben wird, um das Nachfließen von Läppflüssigkeit und einen dadurch bedingten Spülvorgang zu gewährleisten. Durch weiteres Verdrehen der Nockenscheibe 14 wird die Arretierung der Rückholeinrichtung 11 durch den Klemmnocken 15 unterbrochen, wobei sich fast gleichzeitig der Rückholnocken 16 vom Schlepper 9 abhebt und die Arbeitseinheit 7 durch den Kraftspeicher (Schwerkraft) wieder gegen das Werkzeug 4 im Ultraschallkopf 3 gehalten wird.
  • Derselbe Abhebeeffekt kann auch durch den vom Schlepper 9 mitgeschleppten beweglichen Anschlag 10 erfolgen, der auf der Schlittenführung 12 in regelmäßigen Zeitabständen festklemmbar ist, wobei nach einer Festklemmung der Vorschubantrieb der Arbeitseinheit 7 vorübergehend auf Gegenrichtung und anschließend gleich wieder auf Vorschubrichtung umschaltbar ist und beim erneuten Anschlagen der Arbeitseinheit 7 über den Schlepper 9 an den beweglichen Anschlag 10 dessen Arretierung aufgehoben wird.
  • Leerseite

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Werkstoffabtragemaschine mit ultraschallbetätigtem Werkzeug und mit einem zu bearbeitenden Werkstück, wobei in Vorschubrichtung das Werkstück bzw. Werkzeug, von denen eines in einer beweglichen Arbeitseinheit gehaltert ist, mit konstanter, von einem Kraftspeicher aufgebrachten Vorschubkraft unter Zuführung einer Läppflüssigkeit relativ zueinander entlang einer Führung aufeinander bewegbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß parallel neben der Arbeitseinheit (7) auf einer Schlittenführung (12) eine von der Arbeitseinheit (7) über einen .Schlepper (9) mitgeschleppte Rückholvorrichtung (11) an-.geordnet ist, die in regelmäßigen Abständen auf der Schlittenführung (12) selbsttätig festklemmbar ist und die mit einem Rückholantrieb (13) für die Arbeitseinheit (7) ausgestattet ist, der auf den Schlepper (9) der Arbeitseinheit (7) entgegen der Vorschubrichtung einwirkt.
  2. 2. Werkstoffabtrageuaschine mit ultraschallbetätigtem Werkzeug und mit einem zu bearbeitenden Werkstück, wobei in Vorschubrichtung das Werkstück bzw. das Werkzeug, von denen eines in einer beweglichen Arbeitseinheit gehaltert ist, mit konstanter, von einem Kraftspeicher aufgebrachten Vorscbubkraft unter Zuführung einer Läppflüssigkeit relativ zueinander entlang einer Führung aufeinander bewegbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß parallel neben der Arbeitseinheit (7) auf einer Schlittenführung (12) ein von der Arbeitseinheit (7) über einen Schlepper (9) mitgeschleppter beweglicher Anschlag (10) angeordnet ist, der in regelmnßigen Zeitabständen auf der Schlittenführung ll2) selbsttätig festklemmbar ist, wobei nach Festklemmung der Vorschubantrieb der Arbeitseinheit (7) vorübergehend auf Gegenrichtung und anschließend gleich wieder auf Bearbeitungs-Vorschubrichtung umschaltbar ist und daß beim Anschlagen der Arbeitseinheit (7) an den beweglichen Anschlag (10) und nach Stillstand der Arbeitseinheit (7) dessen Arretierung selbsttätig lösbar ist.
DE19782805429 1978-02-09 1978-02-09 Maschine zum selbsttätigen Bearbeiten von Werkstücken mit Ultraschall Expired DE2805429C3 (de)

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Publication Number Publication Date
DE2805429A1 true DE2805429A1 (de) 1979-08-30
DE2805429B2 DE2805429B2 (de) 1980-12-18
DE2805429C3 DE2805429C3 (de) 1981-07-30

Family

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