DE2509979A1 - Anordnung mehrerer werkstuecktraeger fuer rotierende bearbeitung an werkzeugmaschinen, insbesondere fuer drehmaschinen - Google Patents
Anordnung mehrerer werkstuecktraeger fuer rotierende bearbeitung an werkzeugmaschinen, insbesondere fuer drehmaschinenInfo
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Description
- Anordnung mehrerer :#erkstL'ckträger für rotierende Searbeitung an Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehmaschinen.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausbildung der Anordnung mehrerer Werkstückträger für rotierende Bearbeitung an terkzeugmaschinen nach Patentanmeldung P 24 11 OL:#.6. Bei der Werkzeugmaschine nach der dauptanmeldung mit mindestens zwei drehbar gelagerten, mit einem Drehantrieb kuppelbaren und mit Hilfe einer Schalteinrichtung in nach Ort und Richtung bestimmte, entsprechend große Anzahl von Schaltstationen zu verbringenden Werkstückträgern sind die Achsen der Werkstückträger in verschiedenen, zueinander vorzugsweise in Winkeln von 90 Grad geneigten Richtungen so angeordnet, dass nach jedem vollendeten Schaltvorgang die Drehachse mindestens eines ~Verkstü.ckträgers eine aufrechte, vorzugsweise vertikale Stellung einnimmt, während die Drehachsen der anderen Werkstückträger eine liegende, vorzugsweise horizontale Stellung einnehmen. Durch diese'Anordnung soll sich - neben einem hohen Ausnutzungsgrad der Werkzeugmaschine - eine einfache Verkstü.ckmanipulation und eine einfache Art der Spänebeseitigung ergeben. Dieses Ziel wird optimal erreicht, wenn nach Anspruch 2 der Hauptanmeldung die vertikale Xlerkstückträgerachse mit der Aufspannfläche des tWerkstückträgers nach oben weist. Die Werkstücke sind in diesem Falle von oben in die 'lerkstückträger einzubringen. Sie nehmen dort ohne weitere Maßnahmen - bedingt durch die Gravitation - die richtige Planlage ein.
- Erforderlich sind weitere Maßnahmen jedoch, wenn die vertikale Werkstückträgerachse so angeordnet ist, dass sie mit der Aufspannfläche des Werkstückträgers nach unten weist; die '.'Jerkstücke müssen in diesem Falle bis zum Einsetzen der Spannkräfte von unten an die Auflagefläche gedrückt werden. Für die Werkstückmanipulation ist diese Anordnung also ungünstiger als jene nach Anspruch 2 der Hauptanmeldung.
- In manchen Fällen ist es jedoch aus anderen Gründen zweckmässiger, die Werkstücke von unten einzubringen, zum Beispiel dann, wenn die Werkzeugmaschine in eine bereits vorhandene Fertigungsanlage eingegliedert werden soll, die mit einem Werkstücktransfer auf oder unter Flur ausgestattet ist.
- Des weiteren ergibt sich die Möglichkeit einer in statischer und dynamischer Hinsicht günstigeren Maschinengestaltung, wenn die horizontale Lage, in welcher das Werkstück bearbeitet wird, zugleich seine höchste Lage ist. Die Führungsbahn für den Werkzeugsupport kann in diesem Falle oberhalb des in Bearbeitungslage befindlichen Werkstücks angeordnet und an ihren beiden Längsenden mit dem Grundkörper der Werkzeugmaschine zu einem Rahmen verbunden werden, was gegenüber der konventionellen bauweise - mit einem freien Führungsbahnende -eine sehr erwünschte, höhere Starrheit ergibt.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, durch eine weitere Ausbildung des Gegenstands der Hauptanmeldung die Möglichkeit zur optimalen Werkstückmanipulation auch oei jener Anordnung der Werkstückträgerachsen zu schaffen, bei welcher die Aufspannfläche des auf der vertikalen Achse befindlichen Werkstückträgers nach unten weist.
- Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, unter der nach unten weisenden Aufspannfläche einen in vertikaler Richtung geführten und mit Hilfe einer Hubeinrichtung bewegbaren Hubtisch anzuordnen, der mit horizontalen Auflageflächen für die Werkstücke versehen werden kann, auf welche die Werkstücke gelegt und mittels der Hubeinrichtung bis zur Anlage an der Aufspannfläche des Werkstückträgers angehoben werden können. Zweckmässigerweise stattet man den Hubtisch mit einem #uerschlitten aus, der in horizontaler Richtung aus dem Maschinenumriss herausgefahren werden kann. Die Werkstückhandhabung kann sich dann beschränken auf das Ablegen des Werkstücks auf den ausgefahrenen Werkstück-Querschlitten des Hubtisches. Mit einfachen Anschlägen kann das Werkstück am Querschlitten vorzentriert und dann zentrisch unter den Werkstückträger gefahren werden.
- Nachfolgend wird an Hand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben: Figur 1 zeigt die Ansicht einer Drehbank mit zwei Werkstückträgern von der Bedienungsseite; Figur 2 zeigt die gleiche Maschine von der Werkzeugseite unter Weglassung der rechten Stirnwand; Figur 3 zeigt in Teilansicht von oben den Werkstückhubtisch in größerem IçaBstab.
- Auf einem ortsfesten Grundkörper 1 ist unter 45 Grad nach unten geneigt ein Schalttisch 2 um eine Achse 3 drehbar gelagert und mit Hilfe einer nicht dargestellten Schalteinrichtung in zwei Stellungen arretierbar, die gegeneinander um 180 Grad versetzt sind. Der Schalttisch 2 trägt zwei Werkstückträger 6,7 , die in an sich bekannter Weise um die Achen 8,9 drehbar gelagert sind. Die Achsen 8,9 sind auf dem Schalttisch 2 so angeordnet, dass sie bei dessen Drehung um seine Achse 3 ein Hyperboloid mit 9o Grad Öffnungswinkel beschreiben. Die Achse 8 liegt horizontal; in dieser Lage wird der Werkstückträger 6 zwecks Bearbeitung eines Werkstücks über einen Antrieb bekannter Art in Drehung versetzt. Das ßearbeitungswerkzeug wird in den Werkzeugträger 13 am Planschlitten 12 des Werkzeugsupports 11 eingespannt; die Längsführung 10 des Werkzeugsupports 11 ist an dem oben liegenden Bett 4 angebracht, welches über die Stirnwand 5 mit dem Grundkörper 1 einen geschlossenen Rahmen bildet. Der Werkstückträger 7 mit der vertikalen Drehachse 9 ist mit seiner Aufspannfläche nach unten gerichtet; er ist vom Drehantrieb abgekuppelt zum Zwecke des Werkstückwechsels. Nach erfolgter Bearbeitung eines Werkstücks tauschen die Achsen 8,9 mit den Werkstückträgern 6,7 durch eine halbe Umdrehung des Schalttisches 2 um die Achse 3 ihre Plätze aus.
- Unter dem Werkstückträger 7 ist auf einer am Grundkörper 1 angebrachten Führung 15 ein Hubschlitten 14 angeordnet, der mit einem an sich bekannten Antrieb 16 in Richtung der Achse 9 verstellt werden kann.
- Am Hubschlitten 14 ist eine Führungsbahn 17 angebracht, auf welcher ein Werkstück-Querschlitten 18 mit einem an sich bekannten Antrieb 19 bis vor die Bedienungsseite der Maschine herausgefahren werden kann, wo seine Lage durch die Festanschläge 20 bestimmt wird. In dieser Lage kann der Werkstück- Querschlitten 18 mit einem Werkstück 21 beschickt werden, das zur Grobzentrierung gegen zwei am Werkstück-Querschlitten 18 angeordnete Anschläge 22 gelegt wird. Nach dem Ver-'fahren des Werkstück- Quertisches 18 mittels des Antriebs 19 gegen die Festanschläge 25 liegt das Werkstück 21 zentrisch unter dem Werkstückträger 7, an den es durch Anheben des Hubtisches 14 mittels des Antriebs 16 herangebracht und bis zum Einsetzen der Spannkraft gehalten werden kann. Die Grobzentrierung kann durch entsprechende Einstellung der Anschläge 22 stets so justiert werden, dass das Werkstück 21 durch die Spannkräfte um einen Teilbetrag des Spannweges von den Anschlägen 22 abgerückt wird, sodass es in der Ebene der Auflagefläche frei beweglich wird. Damit ergibt sich eine zwängungsfreie Einspannung ohne zusätzliche Maßnahmen.
- Zwischen den Werkstückträgern 6 und 7 ist ein Späneschutz 23 angeordnet, der vor der Drehung des Schalttisches 2 abgesenkt werden kann und den für die Umschaltung notwendigen Raum frei gibt. Die anfallenden Bearbeitungsspäne können durch ein Transportband 24 aus dem Maschinenbereich entfernt werden.
Claims (3)
1. Werkzeugmaschine, insbesondere Drehmaschine mit mindestens zwei
drehbar gelagerten, mit einem Drehantrieb kuppelbaren und mit Hilfe einer Schalteinrichtung
in nach Ort und Richtung bestimmte, entsprechend große Anzahl von Schaltstationen
zu verbringenden Werkstückträgern, deren Drehachsen in verschiedenen, zueinander
in Winkeln von 90 Grad geneigten Richtungen so angeordnet sind, dass nach jedem
vollendeten Schaltvorgang die Drehachse eines Werkstückträgers eine vertikale Stellung
einnimmt, während die Drehachsen der anderen Werkstückträger eine horizontale Stellung
einnehmen, nach Patentanmeldung P 24 11 059.6, g e k e n n z e i c h n e t dadurch,
dass die vertikale Werkstückträgerachse (9) mit der Aufspannfläche des Werkstückträgers
£7) nach unten gerichtet ist und unterhalb des Werkstückträgers (7) ein mittels
Hubantrieb (16) in Richtung der Drehachse (9) verstellbarer Hubtisch (14) angeordnet
ist.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass
der Hubtisch t14) mit einem quer zur Hubrichtung verfahrbaren Werkstück-Querschlitten
(18) ausgestattet ist.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass
das Bett t4) mit der Führung t10) des Werkzeugsupports (11,12) oberhalb des zu bearbeitenden
Werkstücks angeordnet und mit dem Grundkörper (1) der Maschine zu einem geschlossenen
Rahmen verbunden ist.
L e e r s e i t e
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2411059A DE2411059C2 (de) | 1974-03-08 | 1974-03-08 | Werkzeugmaschine, insbesondere Drehmaschine, mit mindestens zwei in einem Rundschalttisch drehbar gelagerten Werkstückträgern |
| DE2509979A DE2509979C2 (de) | 1974-03-08 | 1975-03-07 | Anordnung mehrerer Werkstückträger für rotierende Bearbeitung an Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2411059A DE2411059C2 (de) | 1974-03-08 | 1974-03-08 | Werkzeugmaschine, insbesondere Drehmaschine, mit mindestens zwei in einem Rundschalttisch drehbar gelagerten Werkstückträgern |
| DE2509979A DE2509979C2 (de) | 1974-03-08 | 1975-03-07 | Anordnung mehrerer Werkstückträger für rotierende Bearbeitung an Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2509979A1 true DE2509979A1 (de) | 1976-09-16 |
| DE2509979C2 DE2509979C2 (de) | 1986-08-07 |
Family
ID=32509375
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2411059A Expired DE2411059C2 (de) | 1974-03-08 | 1974-03-08 | Werkzeugmaschine, insbesondere Drehmaschine, mit mindestens zwei in einem Rundschalttisch drehbar gelagerten Werkstückträgern |
| DE2509979A Expired DE2509979C2 (de) | 1974-03-08 | 1975-03-07 | Anordnung mehrerer Werkstückträger für rotierende Bearbeitung an Werkzeugmaschinen, insbesondere für Drehmaschinen |
Family Applications Before (1)
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| DE2411059A Expired DE2411059C2 (de) | 1974-03-08 | 1974-03-08 | Werkzeugmaschine, insbesondere Drehmaschine, mit mindestens zwei in einem Rundschalttisch drehbar gelagerten Werkstückträgern |
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| DE2411059C2 (de) | 1984-07-19 |
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