DE10014782A1 - Online-Reinigung von Formtrennmittelsprühköpfen sowie Lackiersprühköpfen mit Ultraschall - Google Patents
Online-Reinigung von Formtrennmittelsprühköpfen sowie Lackiersprühköpfen mit UltraschallInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zur Reinigung von Formtrennmittelsprühköpfen sowie Lackiersprühköpfen bereitgestellt, wobei die Reinigung in mehreren Stufen durch Saug-Druckspülung mittels Ultraschall durchgeführt wird. DOLLAR A Insbesondere wird die Reinigung des Formtrennmittelsprühkopfes sowie des Lackiersprühkopfes ohne Ausbau des Sprühkopfes in nur wenigen Sekunden vorgenommen. DOLLAR A Weiterhin wird eine Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung nach einem erfindungsgemäßen Verfahren bereitgestellt. DOLLAR A Darüber hinaus werden sowohl ein Bauteil, das zumindest ein erfindungsgemäß hergestelltes Formgussteil bzw. eine erfindungsgemäß lackierte Oberfläche enthält, als auch ein Fahrzeug, das mindestens ein entsprechendes Bauteil aufweist, bereitgestellt. DOLLAR A Schließlich wird ein Verfahren zur Herstellung von Fahrzeugen oder Karosserien durch Zusammensetzen von Bauteilen bereitgestellt, bei dem mindestens ein entsprechendes Bauteil verwendet wird.
Description
Die Erfindung betrifft Verfahren zur Reinigung von Sprühköpfen und Düsen aller Art.
Des weiteren betrifft die Erfindung eine Vorrichtung und deren Verwendung zur
Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens.
Ferner betrifft die Erfindung Bauteile, insbesondere Fahrzeugbauteile wie
beispielsweise Motorteile, Getriebeteile, Fahrwerkteile, Einrichtungs-
und Anbauteile, sowie Fahrzeuge, insbesondere Personenkraftwagen, Lastkraftwagen,
Luft- und Raumfahrzeuge und Wasserfahrzeuge Schienenfahrzeuge,
Magnetschwebefahrzeuge, Kettenfahrzeuge, Luftfahrzeuge und Wasserfahrzeuge
aller Art.
Schließlich betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Fahrzeugen oder
Karosserien, insbesondere PKW-Karosserien, LKW-Karosserien, Luftfahrzeugrümpfe,
Flügel und Leitwerke, Raumschiffrümpfe, Schiffsrümpfe und Aufbauten durch
Zusammensetzen von Bauteilen.
Ein seit langer Zeit bestehendes Problem der Reinigung verstopfter Sprühköpfe und
Düsen insbesondere von Formtrennmittelsprühköpfen und Lackierdüsen ist die
Tatsache, daß der ideale Zeitpunkt für die Reinigung sich unmittelbar nach jeden
Sprühvorgang befindet. Zur diesem Zeitpunkt sind die Rückstände des Arbeitsmediums
(i. B. des Formtrennmittels, Wassers oder des Lackes) in Form von Verklumpungen
und Kalkablagerungen in der Regel noch nicht ausgehärtet oder stark verdichtet und
können mit einem geeigneten Reiniger in kürzester Zeit von den Wandungen der
Sprühkanäle abgelöst und aus deren Toträumen herausgespült werden.
Dafür muss heute der Sprühkopf ausgebaut werden und an einen Adaptor
angeschlossen werden, über den durch die einzelnen Kreisläufe des Sprühkopfes dann
ein Reinigungsmittel in der Flussrichtung des Formtrennmittels, Wassers oder des
Lackes gepumpt wird.
Dies ist zum Einen nicht zwischen den einzelnen Sprühvorgängen möglich, da die Zeit
dafür nicht ausreicht, zum Anderen sind die Rückstände im Sprühkopf und der Düse
dann schon stark verfestigt, dass sie sich wenn überhaupt nur nach sehr langer
Behandlung von der Wandungen des Sprühkopfes ablösen lassen und zudem ist die
Spülung in Flussrichtung des Formtrennmittels oder Lackes schwierig, da sich der
Sprühkanal in Richtung der Flussrichtung bei jeder Abzweigung sowie an der
Düsenaustrittsöffnung verjüngt, was einen Abtransport von Feststoffen behindert.
Ein Verstopfen von Sprühköpfen bzw. Düsen führt jedoch zwangsläufig zum Ausfall der
Funktion des Sprühkopfes bzw. der Düse, was zu erheblichen Folgekosten durch
Maschinenstillstandszeiten, Nacharbeiten, Ausschuss und Opportunitätskosten sowie
der manuellen Reinigung der Sprühköpfe und Düsen mit den damit verbundenen
oftmals unvermeidbaren Beschädigungen an der Düsen führt.
Aus dem Vorgenannten ergibt sich das Problem, mit Hilfe eines neuen Verfahrens, einer
neuen Vorrichtung und einer entsprechenden Verwendung der Vorrichtung eine
kostengünstige und einfach zu bewerkstelligende Reinigung von Sprühköpfen und
Düsen bereitzustellen und die Nachteile aus dem Stand der Technik zumindest teilweise
zu vermeiden.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren nach Anspruch 1, ein
Verfahren nach Anspruch 3, eine Vorrichtung nach Anspruch 5, eine Verwendung nach
Anspruch 6, ein Bauteil nach Anspruch 7, ein Bauteil nach Anspruch 8, ein Fahrzeug
nach Anspruch 10 und ein Verfahren nach Anspruch 11 gelöst.
Die zu reinigenden Sprühköpfe und Düsen werden erfindungsgemäß mit Ultraschall und
einer Saug-Druckspülung behandelt.
Um eine besonders effiziente Ultraschallsaugdruckspülungsreinigung zu gewährleisten,
ist es von Vorteil, ein flüssigkeitsdichtes zylinder- ei- oder kugelförmiges Behältnis zu
erzeugen. Die Rundung der Behältniswandungen sollte so ausgelegt sein, daß die an
der Beckenwandung und am Boden reflektierten Ultraschallwellen auf der zu Oberfläche
des Sprühkopfes das Schallfeld ohne Kavitation maximal verdichten. Kommt eine
Vielzahl sehr unterschiedlich dimensionierter Sprühköpfe und Düsen in Betracht, so ist
das Becken vorzugsweise kubisch auszulegen und die Aufnahmen mit auf das jeweilige
Reinigungsgut ausgelegten Reflekoren und Ultraschallschwingern auf einer, zwei oder
drei Seiten des Sprühkopfes bzw. der Düse(n) anzuordnen, sodass eine optimale
Schallankopplung erfolgt.
In die Einspeisungsleitung des Arbeitsmediums (i. B. des Formtrennmittels oder des
Lackes) wird unmittelbar vor dem Sprühkopf ein Ventil, vorzugsweise ein Dreiwegeventil
montiert, an das die Leitungen für das Arbeitsmedium, den Reiniger und Druckluft sowie
Spülmedium angeschlossen sind.
Als Reinigungsmedien können je nach Reinigungsaufgabe hochraffinierte
Kohlenwasserstoffe sowie wässerige saure oder neutrale Reinger eingesetzt werden.
Nach Beendigung des Sprühvorganges wird der zu reinigende Kreislauf des
Arbeitsmediums mit Druckluft ausgeblasen. Dies kann entweder als letzte Stufe des
Sprühvorganges wie z. B. beim Einsatz von Formtrennmitteln in der Form oder in einem
speziell dafür vorgesehenen Ausblasbecken wie z. B. beim Einsatz von Wasser oder
Lack durchgeführt werden.
Unmittelbar danach wird der Sprühkopf in das mit Reiniger gefüllte Ultraschallbecken
getaucht, sodass alle Düsenöffnungen unter dem Flüssigkeitspegel liegen. Dann werden
über das Dreiwegeventil der Druckluftkreislauf und der Kreislauf des Arbeitsmediums
verschlossen und der Kreislauf des Reinigungsmediums geöffnet. Über eine Pumpe
wird dann das Reinigungsmedium aus dem Ultraschallbecken durch die Düse und den
Sprühkopf angesaugt und im Kreislauf über einen Feststofffilter wieder in das
Ultraschallbecken zurückgefördert.
Der gleichzeitig arbeitende Ultraschall setzt Sprühkopf und Düsen in Schwingungen,
sodass die an der Wandung der Sprühkanäle festsitzenden Substanzen schneller
abgelöst werden. Als Schallquelle können handelsübliche Ultraschallerzeuger
eingesetzt werden. Durch die Kraftwirkung des Ultraschalls lösen sich die mit der
Wandung des Sprühkanales verbundenen Wachs,- Harz,- und Kalkablagerungen ab, so
daß eine oberflächenschonende Reinigung vorliegt, welche die Sprühkanalwandungen
und Dichtungen nicht beschädigt. Durch die Saugspülung in Gegenrichtung zur
Sprührichtung ist der Abtransport der von der Wandung des Sprühkanals abgelösten
Feststoffe nicht durch Verjüngungen des Sprühkanales behindert.
Nach Beendigung des Saugreinigungsvorganges wird das Reinigungsmedium mit
Druckluft in das Ultraschallbecken ausgetrieben. Danach wird das im Ultraschallbecken
befindliche Renigungsfluid in das Vorratsbehältnis für den Reiniger innerhalb von 2
Sekunden abgelassen. Danach erfolgt vorzugsweise eine Druckspülung in gegenläufiger
Richtung mit einem geeigneten Medium, wobei das Spülmedium in das
Ultraschallbecken gesprüht wird.
Danach sind Sprühkopf und Düsen für den nächsten Sprühvorgang wahlweise auch für
die Reinigung mit einem anderen Reinigungsfluid einsatzbereit.
Durch eine regelmäßige Reinigung von Sprühköpfen und Düsen wird deren
Lebensdauer erhöht, Verstopfungen und die damit verbundenen Folgekosten werden
weitestgehend reduziert.
Die Saug-Druckspülung ist so ausgelegt, dass sie zwischen jedem Sprühvorgang in nur
wenigen Sekunden durchgeführt werden kann, was eine grosse Zeitersparnis und
Effizienzsteigerung gegenüber dem Stand der Technik bedeutet.
Die Verwendung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung nach einem
erfindungsgemäßen Verfahren weist die oben genannten Vorteile auf; dies schlägt sich
auch in der besseren Produktqualität der mit dem Verfahren hergestellter
entsprechenden Bauteile und Fahrzeuge einschließlich des damit verbundenen
Herstellungsverfahrens von Fahrzeugen sowie lackierten Gegenständen aller Art nieder.
Das nachfolgende Beispiel dient zur Erläuterung der Erfindung.
Es zeigt:
Fig. 1 zeigt eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung (1).
Diese besteht im wesentlichen aus mindestens einem quader,- zylinder- oder
kugelförmigen Behältnis (3) mit mindestens je einem Ablauf (4) für das Spülmedium und
mindestens einem Ablauf (5) für das Reinigungsfluid, einem Zulauf 6c für das
Reinigungsfluid, einem Vorratsbehälter 6a für das Spülmedium mit mindestens einem
Zulauf 6aa und mindestens einem Ablauf 6 ab, einem Vorratsbehältnis 8 für das
Reinigungsmedium mit mindestens einem Zulauf 6ba und einem Ablauf 6bb,
mindestens einem Feststofffilter (12) im Reinigungskreislauf und einem Feststofffilter
(13) im Spülkreislauf, mindestens einer selbstansaugenden Pumpe für das
Reinigungsmedium (14) und für das Spülmedium (15), mindestens einem
Dreiwegeventil (17) für das Arbeitsmedium, das Reinigungsfluid sowie mindestens
einem Zweiwegeventil (18) für Druckluft und Spülmedium, Weiterhin weist das Behältnis
(3) einen oder mehrere Ultraschallerzeuger (7) auf.
Rückstände des Arbeitsmediums werden wie folgt auf schonende Art und Weise
stündlich bis täglich, insbesondere zwischen jeden Sprühvorgang aus den Sprühkanälen
entfernt.
Zunächst wird das in dem Sprühkopf befindliche Arbeitsmedium mit Druckluft oder
einem anderen Gas ausgeblasen oder einer geeigneten Flüssigkeit ausgespült. Dies
kann in der Form oder über einem dafür geeigneten Abblasbehälter erfolgen. Danach
wird der Sprühkopf so in das Behältnis (3) getaucht, dass alle Düsenöffnungen sich
unterhalb des Flüssigkeitspegels befinden. Ein Reinigungsfluid, das insbesondere mit
den im Sprühkopf und den Düsen eingesetzten Materialien verträglich ist und
insbesondere den zu entfernenden Ablagerungen und Verklumpungen angepasst ist,
z. B. ein hochraffinierter Kohlenwasserstoff für Trennmittel oder ein Lösungsmittel für
Lacke, wird über die Düsen in den Sprühkopf gesaugt und von dort über den
Feststofffilter über den Zulauf 6c zurück in das Ultraschallbecken gepumpt. Gleichzeitig
werden der oder die Ultraschallerzeuger (7) aktiviert und Düsen und Sprühkopf (2)
formschonend gereinigt. Nach der Reinigung wird der Reinigerkreislauf geschlossen, der
Druckluftkreislauf geöffnet und der in dem Sprühkopf und den Düsen befindliche
Reiniger in das Ultraschallbecken ausgetrieben. Danach wird der Reiniger aus dem
Ultraschallbecken über den Schwerkraftablauf (5) in den Vorratsbehälter (8)
abgelassen, danach wird das Schwerkraftablaufventil verschlossen und der Sprühkopf
vorteilhaft gegenläufig mit einem Spülmedium druckgespült und danach mit Druckluft
ausgeblasen. Danach wird das Spülmedium über den Schwerkraftablauf (4) in den
Vorratsbehälter (9) abgelassen und der oder die Ultraschallerzeuger (7) abgeschaltet
und der Sprühkopf aus dem Ultraschallbecken gefahren. Danach wird das
Ultraschallbecken wieder mit dem Reinigungsmedium befüllt und steht für den nächsten
Einsatz bereit.
Das Verfahren und die Vorrichtung eignen sich insbesondere für
Formtrennmittelsprühköpfe und Düsen und für Lackiersprühköpfe und Düsen. Die
Reinigung erfolgt so oft als nötig, um einen geeigneten gleichbleibenden Durchfluss des
Arbeitsmediums (i. B. Formtrennmittel oder Lack) durch Sprühkopf und Düsen zu
erhalten. Üblicherweise erfolgt eine Reinigung nach jedem Sprühvorgang einmal
stündlich bis einmal täglich. Die Reinigung kann an ein und demselben Sprühkopf auch
mit unterschiedlichen Reinigungsfluids erfolgen, wobei diese unterschiedlichen
Reinigungsfluids unmittelbar (ggf. getrennt durch Spülschritte) im Wechsel eingesetzt
werden können und für jeden Reinigungsfluid vorteilhaft ein eigener Vorratsbehälter
eingesetzt wird.
Mit der vorliegenden Erfindung erhält man qualitativ hochwertigere Sprühergebnisse als
bisher üblich. D. h., insbesondere die Benetzung der besprühten Oberfläche ist auch
nach vielen Sprühvorgängen bzw. Monaten und Jahren der Produktion mit einem
Sprühkopf wie aus einem neuen Sprühkopf.
Claims (11)
1. Verfahren zur Reinigung von Sprühköpfen und Düsen (2), dadurch
gekennzeichnet, daß die Reinigung durch Saugdruckspülung mittels Ultraschall
durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sprühkopf im
eingebauten Zustand mit seinen Düsen zunächst mit Druckluft ausgeblasen und
dann in einem Ultraschallbad mit einem Reinigungsfluid gegengespült und
anschliessend wieder ausgeblasen, dann mit einem Spülmedium gespült und
wieder ausgeblasen wird.
3. Verfahren zur Herstellung von lackierten Oberflächen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zu lackierende
Oberfläche mit einem nach einem oder mehreren Ansprüchen 1 bis 2 gereinigten
Sprühkopf mit Düse lackiert wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Sprühkopf sowie die an ihm befindlichen Düsen behandelt werden.
5. Vorrichtung (1) zur Durchführung eines Verfahrens nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 4.
6. Verwendung einer Vorrichtung (1) zur Durchführung eines Verfahrens nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4.
7. Bauteil, insbesondere Fahrzeugbauteil, enthaltend mindestens ein nach einem
Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4 hergestelltes Formgussteil.
8. Bauteil, insbesondere Fahrzeugbauteil, enthaltend mindestens eine nach einem
Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 lackierte Oberfläche.
9. Bauteil nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Motorteil,
Getriebeteil, Fahrwerkteil, Einrichtungsteil, Karosserieteil oder Anbauteil,
insbesondere für ein Kraftfahrzeug, Schienenfahrzeug, Magnetschwebefahrzeug,
Kettenfahrzeug, Luft- oder Raumfahrzeug oder Wasserfahrzeug ist.
10. Fahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Motorrad,
Schienenfahrzeug, Magnetschwebefahrzeug, Kettenfahrzeug, Luft- und
Raumfahrzeug oder Wasserfahrzeug ist, enthaltend mindestens ein Bauteil nach
Anspruch 7 oder 8.
11. Verfahren zur Herstellung von Fahrzeugen, insbesondere von
Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Motorrädern, Schienenfahrzeugen,
Magnetschwebefahrzeugen, Kettenfahrzeugen, Luft- und Raumfahrzeug oder
Wasserfahrzeug ist oder von Karosserien, insbesondere von PKW-Karosserien,
Lastkraftwagenkarosserien, Motorradkarosserien, Schienenfahrzeugkarossierien,
Magnetschwebefahrzeugkarosserien, Kettenfahrzeugkarosserien, Luft- und
Raumfahrtrpümpfe, Wasserfahrzeugrümpfe und Aufbauten durch
Zusammensetzen von Bauteilen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Bauteil nach Anspruch 7 oder 8 verwendet wird.
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| DE (1) | DE10014782A1 (de) |
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