DE60037024T2 - Spritzgerät, das entgegen der spritzrichtung gereinigt werden kann - Google Patents
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Description
- ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
- Luftlose und andere Farbspritzgeräte werden weit verbreitet seit vielen Jahren für gewerbliche und andere Malereizwecke benutzt. Einer der unbeliebtesten Gesichtspunkte derartiger Geräte ist allerdings die Notwendigkeit der Reinigung am Ende eines Tages oder einer Arbeit. Normalerweise besteht ein derartiges Reinigen aus dem Eintauchen des Ansaugrohrs des Geräts in einen Eimer mit Wasser oder mit einem anderen Lösungsmittel und dem Spritzen in einen Eimer, bis die Flüssigkeit, die aus der Pistole kommt, sauber und klar ist. Die erforderliche Menge kann oft mehrere Gallonen betragen.
- Ein verbessertes Verfahren zum Reinigen von Farbspritzgeräten wird z. B. in der Druckschrift
offenbart.GB-2 182 266 - OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
- Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Verfahren des Ausspülens eines luftlosen Spritzgeräts bereitzustellen, welches leicht mit minimalem Aufwand des Bedieners bewältigt werden kann und welches gründlicher spült als herkömmliche Verfahren und gleichzeitig weniger Flüssigkeit benutzt.
- Dies kann gemäß den unabhängigen Ansprüchen 1, 4 und 5 erreicht werden.
- Die Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden vollständiger erscheinen durch die folgende Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf dieselben oder ähnliche Teile in all den verschiedenen Ansichten beziehen.
- KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist eine schematische Ansicht einer Standard-Spritzgerätanordnung. -
2 ist eine schematische Ansicht der entsprechenden Spülanordnung. -
3 ist eine schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung in der Standard-Spritzanordnung. -
4 ist eine schematische Ansicht der vorliegenden Erfindung in der Spülanordnung. -
5 ist eine schematische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in der Standard-Spritzanordnung. -
6 ist eine schematische Ansicht der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in der Spülanordnung. -
7 ist eine teilweise auseinander gezogene Ansicht des Fluidrohrs. - BESTE AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
- Das Spritzgerät, im Allgemeinen mit
10 gekennzeichnet, wird in den1 und2 gezeigt und umfasst eine Pumpe12 , die eine Ansaugungleitung14 und einen Auslass16 aufweist. Auslass18 ist mit Auslass16 und Ablassventilsteuerung26 verbunden. Die Pistolenleitung28 verbindet Steuerung26 mit der Spritzpistole30 , die einen Auslöser30a aufweist. Die Ablassleitung32 verbindet die Steuerung26 mit dem Materialbehälter38 , während die Rückführleitung24 die Steuerung26 mit dem Einlassschaltventil20 am Anschluss20a verbindet. - In der in
1 gezeigten Spritzanordnung ist das Saugrohr22 über das Einlassschaltventil20 mit dem Pumpeneinlass14 verbunden. Der Pumpenauslass16 fördert zu verspritzenden Anstrich über die Leitung18 zur Steuerung26 , wo sie mit der Leitung28 und der Pistole30 verbunden ist (sie kann ebenfalls mit Leitung32 zum Grundieren verbunden sein). - In der in
2 gezeigten Spülanordnung ist Pistole30 in einem Reinigungsmedium eingetaucht und Leitung28 ist mit Leitung32 an der Steuerung26 verbunden. Leitung32 ist dann mit dem Pumpeneinlass14 am Einlassschaltventil20 verbunden. Pumpenauslass16 fördert das Spülungsmaterial über die Leitung18 zur Steuerung26 , wo sie mit der Rückführleitung24 verbunden ist und folglich über Einlassschaltventil20 mit dem Ansaugrohr22 im Ablaufbehälter36 . - Nachdem Maler eine Farbe oder eine Arbeit abgeschlossen haben, wird es für sie erforderlich sein, das Reinigungsmittel, wie etwa Wasser, zu holen. Es wird ungefähr 5 Gallonen bei einem kleinen luftlosen Spritzgerät erfordern. Sie sollten das Farbmedium mit dem Reinigungsmedium so lange „verfolgen", bis sie so viel verwertbares Material entfernt haben wie erwünscht.
- Zu diesem Zeitpunkt sollte der Benutzer die Pistole
30 mit in der geöffneten Stellung verriegeltem Auslöser30a und mit abgenommener Düse in das Reinigungsmedium legen. Ansteuern der Ablassventilsteuerung26 in die Reinigungsstellung. Drehen des Einlassschaltventils20 um 180 Grad, um die Ansaugung zur Pistolenleitung28 umzukehren. Lege die Pumpenansaugleitung22 in einen leeren Behälter36 . Gehe zur Steuerung und schalte das Spritzgerät in die „Reinigungs"-Stellung. Die Pumpe12 wird ungefähr 2 min. zum Ansaugen benötigen und dann wird das Spritzgerät in umgekehrter Richtung für ungefähr 7 bis 9 Minuten spülen. - Wenn das Spritzgerät abschaltet, kann der Benutzer das Einstech- oder Ansaugrohr
22 abreiben und den Ablaufbehälter36 entleeren. Reibe die Pistole ab und befestige sie an dem Spritzgerät und die Reinigung ist abgeschlossen. - Die
3 und4 zeigen Ausführungsform110 der vorliegenden Erfindung. Eine Pumpe112 weist einen Einlass114 und einen Auslass116 auf. Der Auslass166 ist über die Leitung118 mit dem Einlass142 des Filters140 verbunden. Der Rückführanschluss144 des Filters140 ist mit dem Schaltventil154 über die Leitung152 verbunden. Das Steuerventil148 kann ebenfalls den Einlass142 mit der Ablassleitung124 verbinden. Die Spritzpistole130 ist mit dem Filter140 über die Leitung138 am Einlass130b verbunden. Die Pistole130 spritzt am Auslass130a . - Der Arbeitsablauf von Ausführungsform
110 für normales Spritzen wird in3 gezeigt. Das Schaltventil154 ist auf die in3 gezeigte erste Stellung gestellt, derart, dass Farbe oder anderes zu versprühendes Material durch die Ansaugleitung122 eingezogen wird und von dort in den Pumpeneinlass114 . Die Flüssigkeit wird dann vom Auslass166 durch die Leitung118 zum Filtereinlass142 gepumpt, und dann vom Auslass150 über die Leitung138 zur Pistole130 , Wo sie versprüht wird. - Zum Reinigen und Spülen werden Steuerventil
148 und Schaltventil154 wie in4 gezeigt eingestellt. Die Spritzpistole130 wird in einen Behälter mit Reinigungsflüssigkeit (Wasser für wasserlösliche Materialien oder ein Lösungsmittel für lösemittelhaltige Materialien) gelegt, wobei die Flüssigkeit in den Pistoleneinlass130a eingezogen wird. Die Flüssigkeit wird dann durch die Leitung138 in den Filterauslass150 eingezogen, wo sie in entgegengesetzter Richtung den Filter140 spült, indem sie durch das Steuerventil148 in die Ablassleitung124 läuft, wo das Schaltventil154 sie mit dem Pumpeneinlass114 verbindet. - Die Pumpe
112 pumpt dann die Flüssigkeit vom Pumpenauslass116 durch die Leitung118 zum Steuerventil148 , wo sie zum Anschluss144 und der Leitung152 geleitet wird, die mit der Ansaugleitung122 am Schaltventil154 verbunden ist, und in einen Behälter oder eine andere Aufnahme abgelassen wird. - In der bevorzugten Ausführungsform
210 , gezeigt in den5 und6 , weist die Pumpe212 einen Einlass214 und einen Auslass216 auf, der wiederum über die Leitung218 mit der Fluidleiste256 verbunden ist. Die Fluidleiste256 weist einen zentralen Durchgang258 , einen Filteranschluss260 und einen Auslass262 auf. Der Filter240 weist einen Einlass242 auf, der mit dem Filteranschluss260 verbunden ist. Der Filter240 weist ebenfalls ein Ablassventil272 auf, das mit einer Ablassleitung224 verbunden ist. Der Filterauslass250 ist mit dem Einlass230b der Spritzpistole230 über die Leitung238 verbunden. - Zum Spritzen ist das Spritzgerät wie in
5 angeordnet, derart, dass Farbe oder anderes Material vom Pumpeneinlass214 zur Leitung218 und von dort in die Fluidleiste256 gepumpt wird, deren Auslass262 verschlossen ist. Das Material läuft durch den Filteranschluss260 in den Filter240 und von dort durch die Leitung238 zur Spritzpistole230 , wo es aus dem Auslass230a gespritzt wird. - Zum Reinigen und Spülen ist das Spritzgerät angeordnet wie in
6 gezeigt. Der Bediener sollte die Farbmedien mit den Reinigungsmedien so lange „verfolgen", bis sie so viel verwertbares Material entfernt haben wie erwünscht. Das Fluidrohr266 weist einen Einlassabschnitt268 auf, der in den Anschluss262 der Fluidleiste eingeschoben wird, wo es den Filteranschluss260 blockiert. Die Pistolenanschlussmutter270 lässt zu, dass das andere Ende des Rohrs266 an dem Auslass230a der Spritzpistole230 befestigt werden kann. Um dies zu tun, muss die Pistolendüse und der Hand schutz entfernt und der Auslöser in der Einschaltstellung verriegelt werden. Im Betrieb wird Flüssigkeit durch die Pumpe212 in die Fluidleiste256 gepumpt, wo sie zum Rohr266 läuft und von dort in umgekehrter Richtung durch die Spritzpistole230 , Leitung238 und Filter240 , wo das Ablassventil272 betätigt wird, derart, dass die Reinigungsflüssigkeit aus der Leitung224 abgegeben wird. Ein letzter Schritt zum Abschließen des Reinigungsprozesses für den Bediener ist, die Außenseite des Ansaugrohrs abzureiben und die Filter zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie vollkommen gereinigt wurden. - Das System kann für alle der dargelegten Ausführungsformen durch einen Prozessor derart gesteuert werden, dass die Pumpe betrieben wird: (1) bis der Bediener sieht, dass der Ausstoß sauber ist; oder (2) für eine vorbestimmte Zeitdauer, während der Bediener andere Dinge erledigt; oder (3) bis ein Trübungssensor den Ausstoß als klar erkennt; oder (4) bis ein Drucksensor einen Druckabfall erkennt, der das Verbrauchtsein der Reinigungsflüssigkeit widerspiegelt.
- Es ist vorgesehen, dass verschiedene Änderungen und Abwandlungen an dem Spritzgerät ausgeführt werden können, ohne vom Umfang der Erfindung, wie in den nachfolgenden Ansprüchen definiert, abzuweichen.
Claims (5)
- Verfahren zum Ausspülen eines Farbspritzgerätes (
110 ), das eine Spritzpistole (130 ) aufweist, die einen Einlass (130b ) und einen Auslass (130 ) aufweist und an einer Pumpe (112 ) befestigt ist, die einen Einlass (114 ) und einen Auslass (116 ) sowie einen Filter (140 ) aufweist, der einen Einlass (142 ) und einen Auslass (150 ) aufweist, wobei die Spritzpistole (130 ), die Pumpe (112 ) und der Filter (140 ) alle eine normale Richtung des Flüssigkeitsstroms aufweisen, und die Schritte umfassend: Versorgen des Spritzpistolenauslasses (130a ) mit Reinigungsflüssigkeit; Verbinden des Spritzpistoleneinlasses (130b ) mit dem Filterauslass (150 ); Verbinden des Pumpeneinlasses (114 ) mit dem Filtereinlass (142 ); und Pumpen der Reinigungsflüssigkeit durch die Pistole (130 ) und den Filter (140 ) in einer zu der normalen Richtung entgegengesetzten Richtung. - Verfahren nach Anspruch 1, ferner Mittel umfassend, um des Verbrauchtseins der Reinigungsflüssigkeit zu erkennen.
- Verfahren nach Anspruch 1, ferner Mittel umfassend, um das Pumpen in die umgekehrte Richtung nach einer vorbestimmten Zeitdauer zu beenden.
- Eine Vorrichtung zum Ausspülen eines Farbspritzgeräts (
110 ), das ein Ansaugrohr (122 ), ein Ablassleitung (124 ), eine Spritzpistole (130 ) aufweist, die einen Einlass (130b ) und einen Auslass (130a ) aufweist und an einer Pumpe (112 ) befestigt ist, die einen Einlass (114 ) und einen Auslass (116 ) sowie einen Filter (140 ) aufweist, der einen Einlass (142 ) und einen Auslass (150 ) aufweist, wobei die Spritzpistole (130 ), Pumpe (112 ) und der Filter (140 ) alle eine normale Richtung des Flüssigkeitsstroms aufweisen, wobei die Vorrichtung Ventilmittel (154 ) umfasst, die erste und zweite Stellungen aufweisen, wobei in der ersten Stellung der Pumpeneinlass (114 ) mit dem Ansaugrohr (122 ) verbunden ist, der Pumpenauslass (116 ) mit dem Filtereinlass (142 ) verbunden ist und der Filterauslass (150 ) mit dem Spritzpistoleneinlass (130b ) verbunden ist, derart, dass das Spritzgerät (110 ) betätigt werden kann, um in die normale Richtung zu spritzen und wobei in der zweiten Stellung der Filtereinlass (142 ) über das Ablassrohr (124 ) mit dem Pumpeneinlass (114 ) verbunden ist und der Pumpenauslass (116 ) mit dem Ansaugrohr (122 ) verbunden ist, derart, dass wenn der Spritzpistolenauslass (130a ) mit Reinigungsflüssigkeit versorgt wird, die Reinigungsflüssigkeit entgegengesetzt zu der normalen Richtung hintereinander durch die Pistole (130 ), den Filter (140 ), die Pumpe (112 ) und das Ansaugrohr (122 ) gepumpt wird. - Eine Vorrichtung zum Ausspülen eines Farbspritzgeräts (
210 ), das ein Ansaugrohr, ein Ablassleitung (224 ), eine Spritzpistole (230 ) aufweist, die einen Einlass (230b ) und einen Auslass (230a ) aufweist und an einer Pumpe (212 ) befestigt ist, die einen Einlass (214 ) und einen Auslass (216 ) sowie einen Filter (240 ) aufweist, der einen Einlass (242 ) und einen Auslass (250 ) aufweist, wobei die Spritzpistole (230 ), Pumpe (212 ) und der Filter (240 ) alle eine normale Richtung des Flüssigkeitsstroms aufweisen, wobei die Vorrichtung Ventilmittel umfasst, die erste und zweite Stellungen aufweisen, wobei in der ersten Stellung der Pumpenein lass (214 ) mit dem Ansaugrohr verbunden ist, der Pumpenauslass (216 ) mit dem Filtereinlass (242 ) verbunden ist und der Filterauslass (250 ) mit dem Spritzpistoleneinlass (230b ) verbunden ist, derart, dass das Spritzgerät (210 ) betätigt werden kann, um in die normale Richtung zu spritzen und wobei in der zweiten Stellung der Filtereinlass (242 ) mit dem Ablassrohr (224 ) verbunden ist, der Pumpenauslass (216 ) mit dem Spritzpistolenauslass (230a ) verbunden ist, derart, dass wenn der Pumpeneinlass (214 ) mit Reinigungsflüssigkeit versorgt wird, die Reinigungsflüssigkeit entgegengesetzt zu der normalen Richtung hintereinander durch die Pumpe (212 ), die Spritzpistole (230 ), den Filter (240 ) und das Ablassrohr (224 ) gepumpt wird.
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