[go: up one dir, main page]

DE10012484A1 - Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken - Google Patents

Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken

Info

Publication number
DE10012484A1
DE10012484A1 DE2000112484 DE10012484A DE10012484A1 DE 10012484 A1 DE10012484 A1 DE 10012484A1 DE 2000112484 DE2000112484 DE 2000112484 DE 10012484 A DE10012484 A DE 10012484A DE 10012484 A1 DE10012484 A1 DE 10012484A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge protection
gripper
strapping
particular according
magazine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000112484
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sander GmbH and Co
Original Assignee
Sander GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sander GmbH and Co filed Critical Sander GmbH and Co
Priority to DE2000112484 priority Critical patent/DE10012484A1/de
Priority to EP01105074A priority patent/EP1136360A3/de
Publication of DE10012484A1 publication Critical patent/DE10012484A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/181Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools applying edge protecting members during bundling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zum Umreifen von Packstücken (2), wobei mittels Greifer (12) Kantenschutzwinkel (13) vor dem Umreifen auf die Packstückkanten im Bereich der Umreifungsebene gelegt werden, welche Kantenschutzwinkel (13) einem Magazin (14) entnommen werden. Zwecks Erzielung eines sicheren Ansetzens der Kantenschutzwinkel (13) auf die Packstückecken schlägt die Erfindung vor, dass der Greifer (12) ein Nadelgreifer ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken, wobei mittels Greifer Kantenschutzwin­ kel vor dem Umreifen auf die Packstückkanten im Bereich der Umreifungsebene gelegt werden, welche Kantenschutz­ winkel einem Magazin entnommen werden.
Derartige Vorrichtungen sind auf dem Markt bekannt. Die Greifer bilden Saugnäpfe aus, mittels welchen die in der Regel aus Hartpappe bestehenden Kantenschutzwinkel erfasst und gehalten werden. Nachteilig bei diesen nach dem Saugprinzip arbeitenden Greifern solcher Vorrichtun­ gen ist die Tatsache, dass die Saugwirkung bei Ver­ schmutzung der Saugnäpfe nachlassen kann. Reduziert ist die Saugwirkung auch bei Kantenschutzwinkeln mit nicht besonders glatter Oberfläche. Es kann daher geschehen, dass nicht vorschriftsmäßig Kantenschutzwinkel erfasst und bestimmungsgemäß angelegt werden.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrun­ de, eine weitgehend zuverlässig arbeitende Vorrichtung der vorgenannten Art anzugeben derart, dass mit Sicher­ heit stets Kantenschutzwinkel vorschriftsmäßig mittels der Greifer auf die Packstückecken im Bereich der Umrei­ fungsebene gelegt werden.
Diese Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen bei einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass der Greifer ein Nadelgreifer ist.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine Vorrichtung der in Rede stehenden Art von erhöhtem Gebrauchswert angegeben. Die vornehmlich aus Hartpappe bestehenden Kantenschutzwinkel werden stets zuverlässig in ihre das Packstück schützende Position mittels der Greifer be­ wegt. Dies resultiert aus dem Sachverhalt, dass nun die Greifer nicht mehr nach dem Saugprinzip arbeiten, son­ dern mittels Nadeln die Kantenschutzwinkel erfassen. Es treten daher nur die Nadelspitzen der Nadelgreifer in das Material der Kantenschutzwinkel ein. Dies wirkt sich nicht nachteilig auf die Festigkeit der Kanten­ schutzwinkel aus, da der Eintauchweg der Nadeln nur minimal ist. Die Nadelgreifer arbeiten selbst zuverläs­ sig bei Kantenschutzwinkeln mit wenig glatter Oberflä­ che. Auch wirken sie zuverlässig bei Verstaubung etc. Sodann lassen sich die Nadelgreifer kostensparend ferti­ gen. Es sind an den Greifern nur Hubaggregate zur Nadel­ bewegung vorzusehen. Diese können unterschiedlichen Aufbaues sein. Damit die Nadelgreifer stets die Kanten­ schutzwinkel in vorschriftsmäßiger Lage vorfinden, liegen diese in Magazinen in Horizontallage übereinan­ der. Es erweist sich dabei erfindungsgemäß von Vorteil, wenn die Kantenschutzwinkel in der Umreifungsebene entnommen werden. Die bis zur Anlage an den Packstück­ kanten zurückzulegenden Wege können somit gering gehal­ ten werden verbunden mit einem zeitlich verkürzten Umreifungsprozess unter Erhöhung der Wirtschaftlichkeit solcher Vorrichtungen. Um stets ein sicheres Erfassen der Kantenschutzwinkel zu gewährleisten, bildet der Greifer zwei etwa im 90°-Winkel zueinander stehende Schenkel aus, aus welchen Schenkeln in einer gemeinsa­ men Ebene die Nadeln zum Greifen aus jedem Schenkel aufeinander zu fahren. Die Einstichkraft wirkt somit im Sinne eines festen Einlegens des Kantenschutzwinkels in den 90°-Winkel des Greifers, also in dessen Greifmaul. Umschnürungstechnisch optimal ist es, dass jedem der vier Kantenschutzwinkel-Anlagestellen je ein Greifer mit zugehörigem Magazin zugeordnet ist. Beschickungstechnische Vorteile ergeben sich, wenn die Magazine, an Galgen hängend, horizontal aus der Umreifungsebene verlagerbar sind. Um auch bei unterschiedlich hohen Packstücken die oberen Magazine stets in entnahmegünsti­ ge Position zu bringen, befinden sich die oberen Magazi­ ne an einem Hubbalken. Letzterer wird entsprechend der Höhe des jeweilig zu umreifenden Packstückes positio­ niert, so dass stets auch die oberen Magazine an bela­ dungstechnisch günstiger Position vorgesehen sind. Damit die oberen Magazine jedoch nicht mit umreift werden, fahren sie vor dem Umreifen aus der Umreifungs­ ebene. Arbeitstechnisch vorteilhaft ist es, wenn die Greifer in einer zur Umreifungsebene parallelen Ebene liegen und arbeiten. Sie haben daher stets die vor­ schriftsmäßige Ausrichtung für ein Anlegen der Kanten­ schutzwinkel. Weitere Vorteile ergeben sich ferner beim Anlegen der Kantenschutzwinkel dadurch, dass die in die Anlagestellung gebrachten Kantenschutzwinkel von den Greifern mit rückgezogenen Nadeln so lange gehalten werden, bis sie durch Umreifen am Packstück festliegen. Schließlich ist noch hervorzuheben, dass die oberen und unteren Magazine jeweils in voneinander weg weisenden Richtungen zum Beladen aus der Umreifungsebene verfah­ ren.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Frontansicht der Vorrichtung mit in Bel­ adestellung gebrachtem Packstück vor dem Anle gen der von den Greifern gehaltenen Kanten schutzwin­ kel,
Fig. 2 die Seitenansicht gemäß Pfeilrichtung II in Fig. 1,
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung das von einer Palette getragene und umschnürte Packstück unter Verwendung der Kantenschutzwinkel,
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab den Ausschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1, wobei der Greifer auf den obersten Kantenschutzwinkel des Maga­ zins aufsetzt,
Fig. 5 die Folgedarstellung der Fig. 4, und zwar bei abgesenkten Kantenschutzwinkeln und aufwärtsge­ fahrenem Greifer,
Fig. 6 die Folgedarstellung der Fig. 5, jedoch bei in die Ansetzposition geschwenktem Greifer,
Fig. 7 die Folgedarstellung der Fig. 6, wobei abwei­ chend gegenüber dieser der Greifer mit dem Kantenschutzwinkel in die Anlagestellung zu der zugekehrten Packstückkante getreten ist,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung eines Maga­ zins,
Fig. 9 in Einzeldarstellung eine Ansicht des Magazins bei fortgelassenen Abdeckungen,
Fig. 10 den Schnitt nach der Linie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 in perspektivischer Darstellung den Greifer mit Blick in das die Nadeln aufweisende Grei­ fermaul und
Fig. 12 einen Längsschnitt durch den Greifer mit in Wirkung zu einem Kantenschutzwinkel gebrachten Nadeln.
Die als Ganzes mit der Ziffer 1 bezeichnete Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken 2 ist in Portalbauweise erstellt. Im Einzelnen besitzt die Vorrichtung 1 zwei parallel zueinander stehende Vertikalsäulen 3, 4, wel­ che am oberen Ende durch ein horizontales Joch 5 mitein­ ander verbunden sind. Mit der Ziffer 6 ist eine schema­ tisch angedeutete Förderstrecke bezeichnet, auf welcher das Packstück 2 durch die Vorrichtung 1 bewegt wird. Das Packstück 2 selbst ist auf eine Mehrwegepalette 7 gelegt, welche ihrerseits auf der Förderstrecke 6 auf­ liegt.
Die Vertikalsäulen 3, 4 tragen die Führungen 8 für das als Kunststoff-Flachband gestaltete Umschnürungsmittel 9. Letzteres wird in an sich bekannter und daher nicht näher beschriebener Weise vorerst U-förmig um das Pack­ stück 2 gelegt derart, dass der U-Steg der Oberseite des Packstückes 2 zugekehrt ist. Die Verbindung im Bereich zwischen den freien Schenkelenden erfolgt mit­ tels einer horizontalen Lanze 10, welche das Umschnü­ rungsmittel 9 im Bereich zwischen den Füßen der Palette 7 hindurch fördert. Nachdem das Packstück 2 auf diese Weise von dem Umschnürungsmittel 9 umreift ist, erfolgt das Straffziehen und Verbinden der Umschnürungsmittelen­ den in einer geeigneten, nicht dargestellten Vorrich­ tung. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die Umschnürungsmittelenden durch Reibung aneinander vorbeibewegt werden, um anschließend aufgrund des schmelzfähigen Zustandes verpresst zu werden. Ein Ver­ binden unter Zuhilfenahme einer Schweißlamelle wäre ebenso möglich. Um das Straffziehen des Umschnürungsmittels 9 um das Packstück 2 gewährleisten zu können, ist die Förderstrecke 6 in der Umreifungseben X-X geteilt gestaltet.
Alternativ ist es jedoch auch möglich, das Umschnürungs­ mittel 9 vorerst mittels der Lanze 10 in Richtung auf die Vertikalsäule 4 unterhalb des Packstückes 2 zu bewegen. Von dort gelangt es dann über die Führungen 8 in eine Lage um das Packstück 2 herum. Nach Straffzie­ hen des Umschnürungsmittels 9 um das Packstück kann dann der Verschlußvorgang vorgenommen werden.
Zwecks Anpassung der Vorrichtung an unterschiedlich hohe Packstücke 2 beinhaltet die Vorrichtung 1 einen von den Vertikalsäulen 3, 4 geführten Hubbalken 11.
Vor dem Umreifen des Packstückes 2 werden auf die Pack­ stückkanten im Bereich der Umreifungsebene X-X mittels Greifer 12 Kantenschutzwinkel 13 gelegt. Jedem Greifer 12 ist demgemäß ein Magazin 14 zugeordnet, welche Maga­ zine in ihrem Aufbau weitgehend gleich sind.
Bezüglich der Greifer 12 handelt es sich um Nadelgrei­ fer. Dies ist möglich, weil die Kantenschutzwinkel 13 in der Regel aus Hartpappe bestehen. Die Kantenschutz­ winkel 13 befinden sich in den Magazinen 14 in Horizon­ tallage übereinander; das bedeutet, dass die Eckkanten wie bei einem Dachfirst nach oben weisen.
Wie insbesondere Fig. 2 veranschaulicht, erfolgt das Entnehmen der Kantenschutzwinkel 13 in der Umreifungs­ ebene X-X. Die betreffenden Greifer 12 liegen hierzu in einer zur Umreifungsebene X-X parallelen Ebene Y-Y, so dass sie den Umreifungsvorgang nicht beeinträch­ tigen. Getragen sind die den unteren Packstückkanten zugeordneten Greifer 12 von portaleinwärts weisenden Auslegern 15 der Vertikalsäulen 3, 4, und zwar beim Ausführungsbeispiel unter Verwendung einer Tandem-Hub­ einrichtung 16. Jeder Greifer 12 beinhaltet einen Trä­ ger 17, dessen freie Längskante 18 mittig einen recht­ winkligen ein Greifermaul bildenden Ausschnitt 19 auf­ weist, dessen Basis mit der Längskante 18 fluchtet. Beiderseits des Ausschnittes 19 sind in dem Träger 17 jeweils vier in Parallellage nebeneinanderliegende Nadeln 20 geführt. Je vier Nadeln 20 sitzen in einem Halter 21, an welchem die Kolbenstange 22 eines Hubzy­ linders 23 angreift. Diese betreffenden Hubeinrichtun­ gen sind dem Innenraum der Greifer 12 einverleibt. Bezüglich der Hubeinrichtungen handelt es sich dabei um pneumatisch betriebene Hubzylinder 23. Mittels dersel­ ben können die beiderseits des Ausschnittes 19 befindli­ chen Nadeln 20 um circa 10 mm bewegt werden. Demgemäß besitzt jeder Greifer 12 zwei etwa im 90°-Winkel zuein­ anderstehende Schenkel 19, aus welchen in einer gemein­ samen Ebene die Nadeln 20 zum Greifen aufeinander zu fahren.
Sodann sitzt jeder Greifer 12 an einem teleskopierbaren Arm 24, welcher seinerseits drehbar horizontal geführt ist. Während die den unteren Packstückkanten zugeordne­ ten Greifer 12 von den Auslegern 15 über die Tandem-Hub­ einrichtung 16 getragen sind, sind die den oberen Pack­ stückkanten zugeordneten Greifer 12 in geeigneter Weise am Hubbalken 11 festgelegt. Sie arbeiten jedoch unter­ einander ähnlich, so dass sich die nachstehende Be­ schreibung nur auf einen Greifer beschränkt, nämlich dem der unteren linken Packstückkante zugeordneten Grei­ fer 12.
Jeder Träger 17 sitzt an zwei ausfahrbaren Hubstangen 25 eines Schlittens 26. Dieser ist seinerseits um eine Achse 27 einem Tragschlitten 28 drehbar zugeordnet, welcher Tragschlitten 28 mittels der Tandem-Hubeinrich­ tung 16 in Richtung der zugehörigen Packstückkante verlagerbar ist.
Jedes Magazin 14 ist als Doppelmagazin ausgebildet. Es besitzt die beiden parallel nebeneinanderliegenden Magazinkammern 29, 30, in welchen je ein Stapel von Kantenschutzwinkeln 13 reiterförmig übereinanderlie­ gent. Jeder Magazinstapel ist mittels eines am jeweils unteren Kantenschutzwinkel angreifenden Schleppbalkens 31 in Höhenrichtung verlagerbar. Zu diesem Zweck ist jedem Magazin 14 ein Antrieb 32 zugeordnet, welcher über einen Riementrieb 33 den Schleppbalken 31 mitnimmt.
Jedes Magazin 14 ist, an einem Galgen 34 hängend, aus der Umreifungsebene X-X verlagerbar. Die Galgen 34 der oberen Magazine 14 sind dabei dem Hubbalken 11 zugeord­ net. Die beiden unteren Magazine 14 dagegen werden getragen von bodenseitigen Vertikalstützen 35, welch letztere die ihnen zugeordneten Galgen 34 tragen. Das Verfahren der unteren Magazine 14 aus der Umreifungsebe­ ne während des Umreifungsvorganges ist nicht notwendig, da sie unterhalb des Packstückes 2 liegen und demgemäß den Umreifungsvorgang nicht stören. Die Verfahrbarkeit ist nur dann erforderlich, wenn die Magazinkammern 29, 30 beladen werden sollen.
Durch die Tandem-Hubeinrichtung 16 werden die Greifer 12 jeweils so verfahren, dass sie oberhalb der betref­ fenden Magazinkammer 29 beziehungsweise 30 liegen.
Zum Beladen werden die oberen und unteren Magazine 14 jeweils in voneinander weg weisenden Richtungen aus der Umreifungsebene X-X verfahren.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
Nachdem ein Packstück 2 mittels der Förderstrecke (6) in die entsprechende Umreifungsposition gefahren ist, setzt die Förderstrecke 6 still. Ferner befindet sich jeder Greifer 12 in abwärtsgerichteter Stellung, in welcher sein Greifermaul oberhalb je eines Kantenschutz­ winkels 13 liegt. Es werden nun die Kantenschutzwinkel 13 mittels des jeweiligen Schleppbalkens 31 in Aufwärts­ richtung verlagert, wobei der obere Kantenschutzwinkel 13 in das Greifermaul hineinfährt. Das Entnehmen des Kantenschutzwinkels 13 kann jedoch auch durch gegensei­ tige Bewegung des Greifers 12 und des Kantenschutzwin­ kels 13 erfolgen. Befindet sich nun jeweils ein Kanten­ schutzwinkel 13 in jedem Greifer 12, so erfolgt die Kantenschutzwinkel-Übernahme durch ledigliches Nadelaus­ fahren, wie es in Fig. 5 und 12 veranschaulicht ist. Die Nadelspitzen 20' greifen dabei in das Material der Schenkel des Kantenschutzwinkels 13 ein. Eine Möglich­ keit des Ausweichens des Kantenschutzwinkels 13 besteht dabei nicht, so dass mit Sicherheit der Kantenschutzwin­ kel 13 erfasst wird.
Der nächste Arbeitsschritt besteht darin, dass die betreffenden Kantenschutzwinkel 13, wie es in Fig. 5 strichpunktiert dargestellt ist, sich in Abwärtsrich­ tung bewegen, während der Greifer 12 aufwärts fährt, um danach, wie Fig. 6 hervorhebt, um seine Achse 27 zu dre­ hen, so dass der Kantenschutzwinkel 13 in betreffende Ausrichtung zu der zugekehrten Packstückkante gelangt. Anschließend wird über die Tandem-Hubeinrichtung 16 jeder Greifer 12 in Anlagestellung zur Packstückkante gebracht und dort mit rückgezogenen Nadeln 20 so lange gehalten, bis der Umreifungsvorgang beendet ist. Vor dem Umreifungsvorgang werden jedoch die oberen Magazine 14 aus der Umreifungsebene X-X verlagert, so dass der Umreifungsvorgang nicht beeinträchtigt ist. Anschlie­ ßend bewegen sich die Greifer 12 wieder in ihre Aus­ gangsstellung zurück, während die oberen Magazine 14 wieder in die Umreifungsebene fahren. Nach Weitertrans­ port des Packstückes 2 kann dieses dann eine weitere Umschnürung erhalten, wie in Fig. 3 gezeigt.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswe­ sentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) voll­ inhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (16)

1. Vorrichtung (1) zum Umreifen von Packstücken (2), wobei mittels Greifer (12) Kantenschutzwinkel (13) vor dem Umreifen auf die Packstückkanten im Bereich der Umreifungsebene (X-X) gelegt werden, welche Kanten­ schutzwinkel (13) einem Magazin (14) entnommen werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (12) ein Nadel­ greifer ist.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenschutz­ winkel (13) in den Magazinen (14) in Horizontallage übereinanderliegen.
3. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenschutzwinkel (13) in der Umreifungsebene (X-X) dem Magazin entnommen werden.
4. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (12) zwei etwa im 90°-Winkel zueinander stehende Schenkel (19') ausbil­ det, aus welchen Schenkeln (19') in einer gemeinsamen Ebene die Nadeln (20) zum Greifen aus jedem Schenkel (19') aufeinander zu fahren.
5. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekenn­ zeichnet durch mehrere an einem Träger (17) sitzende Nadeln (20), welche längs von einem Hubzylinder (23) verlagerbar sind.
6. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (12) an einem telesko­ pierbaren Arm (24) sitzt, der drehbar horizontal ge­ führt ist.
7. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenschutzwinkel (13) in dem Magazin (14) reiterförmig übereinanderliegen und mit­ tels eines Schleppbalkens (31) aufwärts verlagerbar sind.
8. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenschutzwinkel (13) zur Übergabe durch den Greifer (12) in dessen über die Kantenschutzwinkel (13) gebrachtes Greifermaul gehoben werden, so dass die Kantenschutzwinkel-Übernahme durch ledigliches Nadelausfahren erfolgt.
9. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekenn­ zeichnet durch als ein Doppelmagazin ausgebildetes Magazin (14).
10. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der vier Kantenschutzwinkel- Anlagestellen je ein Greifer (12) mit zugehörigem Maga­ zin zugeordnet ist.
11. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Magazine (14), an Galgen (34) hängend, horizontal aus der Umreifungsebene (X-X) verla­ gerbar sind.
12. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Magazine (14) an einem Hubbalken (11) hängen.
13. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen Magazine (14) zum Umrei­ fen aus der Umreifungsebene gefahren werden.
14. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer (12) in einer zur Umreifungsebene (X-X) parallelen Ebene (Y-Y) liegen und arbeiten.
15. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Anlagestellung gebrach­ ten Kantenschutzwinkel (13) von den Greifern (12) mit rückgezogenen Nadeln (20) so lange gehalten werden, bis sie durch Umgreifen am Packstück (2) festliegen.
16. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen und unteren Magazine (14) jeweils in voneinander weg weisenden Richtungen zum Beladen aus der Umreifungsebene (X-X) verfahren.
DE2000112484 2000-03-15 2000-03-15 Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken Withdrawn DE10012484A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2000112484 DE10012484A1 (de) 2000-03-15 2000-03-15 Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken
EP01105074A EP1136360A3 (de) 2000-03-15 2001-03-02 Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2000112484 DE10012484A1 (de) 2000-03-15 2000-03-15 Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10012484A1 true DE10012484A1 (de) 2001-09-20

Family

ID=7634734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2000112484 Withdrawn DE10012484A1 (de) 2000-03-15 2000-03-15 Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP1136360A3 (de)
DE (1) DE10012484A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010029451A1 (de) 2008-09-11 2010-03-18 Cyklop Gmbh Umreifungsmaschine für packstücke
CN102658877A (zh) * 2012-05-24 2012-09-12 浙江中烟工业有限责任公司 一种自动加护角的打包机
US20140096480A1 (en) * 2012-10-10 2014-04-10 Hon Hai Precision Industry Co., Ltd. Packaging device
US20220177174A1 (en) * 2019-03-26 2022-06-09 Signode Industrial Group Llc Apparatus for strapping packages

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7213381B2 (en) * 2005-05-31 2007-05-08 Illinois Tool Works Inc. Apparatus for applying external corner or edge protectors onto external corner or edge regions of packages or palletized loads

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2431153A1 (de) * 1974-06-28 1976-01-15 Hoffmann Cyklop Maschine zum umreifen von packstuecken

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010029451A1 (de) 2008-09-11 2010-03-18 Cyklop Gmbh Umreifungsmaschine für packstücke
DE102008046888A1 (de) * 2008-09-11 2010-04-08 Cyklop Gmbh Umreifungsmaschine für Packstücke
DE102008046888B4 (de) * 2008-09-11 2011-04-21 Cyklop Gmbh Umreifungsmaschine für Packstücke
CN102658877A (zh) * 2012-05-24 2012-09-12 浙江中烟工业有限责任公司 一种自动加护角的打包机
CN102658877B (zh) * 2012-05-24 2014-07-23 浙江中烟工业有限责任公司 一种自动加护角的打包机
US20140096480A1 (en) * 2012-10-10 2014-04-10 Hon Hai Precision Industry Co., Ltd. Packaging device
US9469424B2 (en) * 2012-10-10 2016-10-18 Hong Fu Jin Precision Industry (Shenzhen) Co., Ltd. Packaging device
US20220177174A1 (en) * 2019-03-26 2022-06-09 Signode Industrial Group Llc Apparatus for strapping packages
US11691770B2 (en) * 2019-03-26 2023-07-04 Signode Industrial Group Llc Method for positioning an edge-protector and apparatus for strapping packages

Also Published As

Publication number Publication date
EP1136360A3 (de) 2002-03-20
EP1136360A2 (de) 2001-09-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0579031B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Handhaben von Zuschnitt-Stapeln
DE4203118C2 (de) Vorrichtung zum Ergreifen und Transportieren von Stapeln flacher Gegenstände
CH649969A5 (de) Vorrichtung zum beschicken einer palette mit papierstapeln.
DE10353351A1 (de) Roboter und Verfahren zum Umsetzen von Kartonagenstapeln
DE3912241C1 (de)
DE2333172A1 (de) Vorrichtung zum einbau von rohren in einen waermetauscher
DE4330911C2 (de) Vorrichtung zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Behandlungseinrichtung
DE20021874U1 (de) Vorrichtung zum schichtenweisen Be- und Entpalettieren von Paletten mit Artikeln
DE10012484A1 (de) Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken
DE4336199A1 (de) Greifer für eine Einrichtung zur Entnahme von oben offenen, gestapelten Kästen
DE4427488A1 (de) Verfahren zum Palettieren von Stückgutteilen und Stückgutgreifer insbesondere für Roboter, insbesondere zur Paketpalettierung
EP0943394A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reparieren beschädigter Paletten aus Holz
DE1785373A1 (de) Vorrichtung zum Abheben einzelner Gewebestuecke von einem Stapel und zum Auslegen derselben in einer bestimmten Lage
DE2726870A1 (de) Greifvorrichtung zum erfassen und umsetzen von oberseitig offenen behaeltnissen wie flaschen, glaeser, dosen o.dgl.
AT411990B (de) Leersackvereinzelung
DD159617A1 (de) Vorrichtung zum aufnehmen und handhaben von flachen stapelfaehigen gegenstaenden
DE2606075A1 (de) Vereinzelungsvorrichtung fuer ineinandergesteckte eimer mit tragbuegeln und verfahren zum vereinzeln ineinandergesteckter eimer
DE19504708A1 (de) Vorrichtung zum Transportieren von aus einem Blattpaketstapel entnehmbaren Blattpaketen
DE4345313C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zuführen von Wäschestücken zu einer Behandlungseinrichtung
DE2313598A1 (de) Vorrichtung zum abheben, transportieren und absetzen von plattenartigen werkstuecken zum anbau an stapel- und beschickungsgeraete
DE3702708A1 (de) Vorrichtung zur be- und entpalettierung zylindrischer faesser
DE29502308U1 (de) Vorrichtung zum Transportieren von aus einem Blattpaketstapel entnehmbaren Blattpaketen
DE2950112C2 (de) Aufsteckvorrichtung für Ventilsäcke
DE19513368A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Entstapeln bzw. Stapeln von Paletten
DE2123870B2 (de) Vorrichtung zum Transportieren von Tafeln oder Platten mit glatter Oberfläche

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee