DE10012484A1 - Vorrichtung zum Umreifen von Packstücken - Google Patents
Vorrichtung zum Umreifen von PackstückenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zum Umreifen von Packstücken (2), wobei mittels Greifer (12) Kantenschutzwinkel (13) vor dem Umreifen auf die Packstückkanten im Bereich der Umreifungsebene gelegt werden, welche Kantenschutzwinkel (13) einem Magazin (14) entnommen werden. Zwecks Erzielung eines sicheren Ansetzens der Kantenschutzwinkel (13) auf die Packstückecken schlägt die Erfindung vor, dass der Greifer (12) ein Nadelgreifer ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umreifen
von Packstücken, wobei mittels Greifer Kantenschutzwin
kel vor dem Umreifen auf die Packstückkanten im Bereich
der Umreifungsebene gelegt werden, welche Kantenschutz
winkel einem Magazin entnommen werden.
Derartige Vorrichtungen sind auf dem Markt bekannt. Die
Greifer bilden Saugnäpfe aus, mittels welchen die in
der Regel aus Hartpappe bestehenden Kantenschutzwinkel
erfasst und gehalten werden. Nachteilig bei diesen nach
dem Saugprinzip arbeitenden Greifern solcher Vorrichtun
gen ist die Tatsache, dass die Saugwirkung bei Ver
schmutzung der Saugnäpfe nachlassen kann. Reduziert ist
die Saugwirkung auch bei Kantenschutzwinkeln mit nicht
besonders glatter Oberfläche. Es kann daher geschehen,
dass nicht vorschriftsmäßig Kantenschutzwinkel erfasst
und bestimmungsgemäß angelegt werden.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrun
de, eine weitgehend zuverlässig arbeitende Vorrichtung
der vorgenannten Art anzugeben derart, dass mit Sicher
heit stets Kantenschutzwinkel vorschriftsmäßig mittels
der Greifer auf die Packstückecken im Bereich der Umrei
fungsebene gelegt werden.
Diese Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen bei
einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass der Greifer
ein Nadelgreifer ist.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine Vorrichtung
der in Rede stehenden Art von erhöhtem Gebrauchswert
angegeben. Die vornehmlich aus Hartpappe bestehenden
Kantenschutzwinkel werden stets zuverlässig in ihre das
Packstück schützende Position mittels der Greifer be
wegt. Dies resultiert aus dem Sachverhalt, dass nun die
Greifer nicht mehr nach dem Saugprinzip arbeiten, son
dern mittels Nadeln die Kantenschutzwinkel erfassen. Es
treten daher nur die Nadelspitzen der Nadelgreifer in
das Material der Kantenschutzwinkel ein. Dies wirkt
sich nicht nachteilig auf die Festigkeit der Kanten
schutzwinkel aus, da der Eintauchweg der Nadeln nur
minimal ist. Die Nadelgreifer arbeiten selbst zuverläs
sig bei Kantenschutzwinkeln mit wenig glatter Oberflä
che. Auch wirken sie zuverlässig bei Verstaubung etc.
Sodann lassen sich die Nadelgreifer kostensparend ferti
gen. Es sind an den Greifern nur Hubaggregate zur Nadel
bewegung vorzusehen. Diese können unterschiedlichen
Aufbaues sein. Damit die Nadelgreifer stets die Kanten
schutzwinkel in vorschriftsmäßiger Lage vorfinden,
liegen diese in Magazinen in Horizontallage übereinan
der. Es erweist sich dabei erfindungsgemäß von Vorteil,
wenn die Kantenschutzwinkel in der Umreifungsebene
entnommen werden. Die bis zur Anlage an den Packstück
kanten zurückzulegenden Wege können somit gering gehal
ten werden verbunden mit einem zeitlich verkürzten
Umreifungsprozess unter Erhöhung der Wirtschaftlichkeit
solcher Vorrichtungen. Um stets ein sicheres Erfassen
der Kantenschutzwinkel zu gewährleisten, bildet der
Greifer zwei etwa im 90°-Winkel zueinander stehende
Schenkel aus, aus welchen Schenkeln in einer gemeinsa
men Ebene die Nadeln zum Greifen aus jedem Schenkel
aufeinander zu fahren. Die Einstichkraft wirkt somit im
Sinne eines festen Einlegens des Kantenschutzwinkels in
den 90°-Winkel des Greifers, also in dessen Greifmaul.
Umschnürungstechnisch optimal ist es, dass jedem der
vier Kantenschutzwinkel-Anlagestellen je ein Greifer
mit zugehörigem Magazin zugeordnet ist. Beschickungstechnische
Vorteile ergeben sich, wenn die Magazine, an
Galgen hängend, horizontal aus der Umreifungsebene
verlagerbar sind. Um auch bei unterschiedlich hohen
Packstücken die oberen Magazine stets in entnahmegünsti
ge Position zu bringen, befinden sich die oberen Magazi
ne an einem Hubbalken. Letzterer wird entsprechend der
Höhe des jeweilig zu umreifenden Packstückes positio
niert, so dass stets auch die oberen Magazine an bela
dungstechnisch günstiger Position vorgesehen sind.
Damit die oberen Magazine jedoch nicht mit umreift
werden, fahren sie vor dem Umreifen aus der Umreifungs
ebene. Arbeitstechnisch vorteilhaft ist es, wenn die
Greifer in einer zur Umreifungsebene parallelen Ebene
liegen und arbeiten. Sie haben daher stets die vor
schriftsmäßige Ausrichtung für ein Anlegen der Kanten
schutzwinkel. Weitere Vorteile ergeben sich ferner beim
Anlegen der Kantenschutzwinkel dadurch, dass die in die
Anlagestellung gebrachten Kantenschutzwinkel von den
Greifern mit rückgezogenen Nadeln so lange gehalten
werden, bis sie durch Umreifen am Packstück festliegen.
Schließlich ist noch hervorzuheben, dass die oberen und
unteren Magazine jeweils in voneinander weg weisenden
Richtungen zum Beladen aus der Umreifungsebene verfah
ren.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Frontansicht der Vorrichtung mit in Bel
adestellung gebrachtem Packstück vor dem Anle
gen der von den Greifern gehaltenen Kanten schutzwin
kel,
Fig. 2 die Seitenansicht gemäß Pfeilrichtung II in
Fig. 1,
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung das von einer
Palette getragene und umschnürte Packstück
unter Verwendung der Kantenschutzwinkel,
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab den Ausschnitt nach
der Linie IV-IV in Fig. 1, wobei der Greifer
auf den obersten Kantenschutzwinkel des Maga
zins aufsetzt,
Fig. 5 die Folgedarstellung der Fig. 4, und zwar bei
abgesenkten Kantenschutzwinkeln und aufwärtsge
fahrenem Greifer,
Fig. 6 die Folgedarstellung der Fig. 5, jedoch bei in
die Ansetzposition geschwenktem Greifer,
Fig. 7 die Folgedarstellung der Fig. 6, wobei abwei
chend gegenüber dieser der Greifer mit dem
Kantenschutzwinkel in die Anlagestellung zu
der zugekehrten Packstückkante getreten ist,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung eines Maga
zins,
Fig. 9 in Einzeldarstellung eine Ansicht des Magazins
bei fortgelassenen Abdeckungen,
Fig. 10 den Schnitt nach der Linie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 in perspektivischer Darstellung den Greifer
mit Blick in das die Nadeln aufweisende Grei
fermaul und
Fig. 12 einen Längsschnitt durch den Greifer mit in
Wirkung zu einem Kantenschutzwinkel gebrachten
Nadeln.
Die als Ganzes mit der Ziffer 1 bezeichnete Vorrichtung
zum Umreifen von Packstücken 2 ist in Portalbauweise
erstellt. Im Einzelnen besitzt die Vorrichtung 1 zwei
parallel zueinander stehende Vertikalsäulen 3, 4, wel
che am oberen Ende durch ein horizontales Joch 5 mitein
ander verbunden sind. Mit der Ziffer 6 ist eine schema
tisch angedeutete Förderstrecke bezeichnet, auf welcher
das Packstück 2 durch die Vorrichtung 1 bewegt wird.
Das Packstück 2 selbst ist auf eine Mehrwegepalette 7
gelegt, welche ihrerseits auf der Förderstrecke 6 auf
liegt.
Die Vertikalsäulen 3, 4 tragen die Führungen 8 für das
als Kunststoff-Flachband gestaltete Umschnürungsmittel
9. Letzteres wird in an sich bekannter und daher nicht
näher beschriebener Weise vorerst U-förmig um das Pack
stück 2 gelegt derart, dass der U-Steg der Oberseite
des Packstückes 2 zugekehrt ist. Die Verbindung im
Bereich zwischen den freien Schenkelenden erfolgt mit
tels einer horizontalen Lanze 10, welche das Umschnü
rungsmittel 9 im Bereich zwischen den Füßen der Palette
7 hindurch fördert. Nachdem das Packstück 2 auf diese
Weise von dem Umschnürungsmittel 9 umreift ist, erfolgt
das Straffziehen und Verbinden der Umschnürungsmittelen
den in einer geeigneten, nicht dargestellten Vorrich
tung. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass
die Umschnürungsmittelenden durch Reibung aneinander
vorbeibewegt werden, um anschließend aufgrund des
schmelzfähigen Zustandes verpresst zu werden. Ein Ver
binden unter Zuhilfenahme einer Schweißlamelle wäre
ebenso möglich. Um das Straffziehen des Umschnürungsmittels
9 um das Packstück 2 gewährleisten zu können, ist
die Förderstrecke 6 in der Umreifungseben X-X geteilt
gestaltet.
Alternativ ist es jedoch auch möglich, das Umschnürungs
mittel 9 vorerst mittels der Lanze 10 in Richtung auf
die Vertikalsäule 4 unterhalb des Packstückes 2 zu
bewegen. Von dort gelangt es dann über die Führungen 8
in eine Lage um das Packstück 2 herum. Nach Straffzie
hen des Umschnürungsmittels 9 um das Packstück kann
dann der Verschlußvorgang vorgenommen werden.
Zwecks Anpassung der Vorrichtung an unterschiedlich
hohe Packstücke 2 beinhaltet die Vorrichtung 1 einen
von den Vertikalsäulen 3, 4 geführten Hubbalken 11.
Vor dem Umreifen des Packstückes 2 werden auf die Pack
stückkanten im Bereich der Umreifungsebene X-X mittels
Greifer 12 Kantenschutzwinkel 13 gelegt. Jedem Greifer
12 ist demgemäß ein Magazin 14 zugeordnet, welche Maga
zine in ihrem Aufbau weitgehend gleich sind.
Bezüglich der Greifer 12 handelt es sich um Nadelgrei
fer. Dies ist möglich, weil die Kantenschutzwinkel 13
in der Regel aus Hartpappe bestehen. Die Kantenschutz
winkel 13 befinden sich in den Magazinen 14 in Horizon
tallage übereinander; das bedeutet, dass die Eckkanten
wie bei einem Dachfirst nach oben weisen.
Wie insbesondere Fig. 2 veranschaulicht, erfolgt das
Entnehmen der Kantenschutzwinkel 13 in der Umreifungs
ebene X-X. Die betreffenden Greifer 12 liegen hierzu in
einer zur Umreifungsebene X-X parallelen Ebene
Y-Y, so dass sie den Umreifungsvorgang nicht beeinträch
tigen. Getragen sind die den unteren Packstückkanten
zugeordneten Greifer 12 von portaleinwärts weisenden
Auslegern 15 der Vertikalsäulen 3, 4, und zwar beim
Ausführungsbeispiel unter Verwendung einer Tandem-Hub
einrichtung 16. Jeder Greifer 12 beinhaltet einen Trä
ger 17, dessen freie Längskante 18 mittig einen recht
winkligen ein Greifermaul bildenden Ausschnitt 19 auf
weist, dessen Basis mit der Längskante 18 fluchtet.
Beiderseits des Ausschnittes 19 sind in dem Träger 17
jeweils vier in Parallellage nebeneinanderliegende
Nadeln 20 geführt. Je vier Nadeln 20 sitzen in einem
Halter 21, an welchem die Kolbenstange 22 eines Hubzy
linders 23 angreift. Diese betreffenden Hubeinrichtun
gen sind dem Innenraum der Greifer 12 einverleibt.
Bezüglich der Hubeinrichtungen handelt es sich dabei um
pneumatisch betriebene Hubzylinder 23. Mittels dersel
ben können die beiderseits des Ausschnittes 19 befindli
chen Nadeln 20 um circa 10 mm bewegt werden. Demgemäß
besitzt jeder Greifer 12 zwei etwa im 90°-Winkel zuein
anderstehende Schenkel 19, aus welchen in einer gemein
samen Ebene die Nadeln 20 zum Greifen aufeinander zu
fahren.
Sodann sitzt jeder Greifer 12 an einem teleskopierbaren
Arm 24, welcher seinerseits drehbar horizontal geführt
ist. Während die den unteren Packstückkanten zugeordne
ten Greifer 12 von den Auslegern 15 über die Tandem-Hub
einrichtung 16 getragen sind, sind die den oberen Pack
stückkanten zugeordneten Greifer 12 in geeigneter Weise
am Hubbalken 11 festgelegt. Sie arbeiten jedoch unter
einander ähnlich, so dass sich die nachstehende Be
schreibung nur auf einen Greifer beschränkt, nämlich
dem der unteren linken Packstückkante zugeordneten Grei
fer 12.
Jeder Träger 17 sitzt an zwei ausfahrbaren Hubstangen
25 eines Schlittens 26. Dieser ist seinerseits um eine
Achse 27 einem Tragschlitten 28 drehbar zugeordnet,
welcher Tragschlitten 28 mittels der Tandem-Hubeinrich
tung 16 in Richtung der zugehörigen Packstückkante
verlagerbar ist.
Jedes Magazin 14 ist als Doppelmagazin ausgebildet. Es
besitzt die beiden parallel nebeneinanderliegenden
Magazinkammern 29, 30, in welchen je ein Stapel von
Kantenschutzwinkeln 13 reiterförmig übereinanderlie
gent. Jeder Magazinstapel ist mittels eines am jeweils
unteren Kantenschutzwinkel angreifenden Schleppbalkens
31 in Höhenrichtung verlagerbar. Zu diesem Zweck ist
jedem Magazin 14 ein Antrieb 32 zugeordnet, welcher
über einen Riementrieb 33 den Schleppbalken 31 mitnimmt.
Jedes Magazin 14 ist, an einem Galgen 34 hängend, aus
der Umreifungsebene X-X verlagerbar. Die Galgen 34 der
oberen Magazine 14 sind dabei dem Hubbalken 11 zugeord
net. Die beiden unteren Magazine 14 dagegen werden
getragen von bodenseitigen Vertikalstützen 35, welch
letztere die ihnen zugeordneten Galgen 34 tragen. Das
Verfahren der unteren Magazine 14 aus der Umreifungsebe
ne während des Umreifungsvorganges ist nicht notwendig,
da sie unterhalb des Packstückes 2 liegen und demgemäß
den Umreifungsvorgang nicht stören. Die Verfahrbarkeit
ist nur dann erforderlich, wenn die Magazinkammern 29,
30 beladen werden sollen.
Durch die Tandem-Hubeinrichtung 16 werden die Greifer
12 jeweils so verfahren, dass sie oberhalb der betref
fenden Magazinkammer 29 beziehungsweise 30 liegen.
Zum Beladen werden die oberen und unteren Magazine 14
jeweils in voneinander weg weisenden Richtungen aus der
Umreifungsebene X-X verfahren.
Es stellt sich folgende Wirkungsweise ein:
Nachdem ein Packstück 2 mittels der Förderstrecke (6)
in die entsprechende Umreifungsposition gefahren ist,
setzt die Förderstrecke 6 still. Ferner befindet sich
jeder Greifer 12 in abwärtsgerichteter Stellung, in
welcher sein Greifermaul oberhalb je eines Kantenschutz
winkels 13 liegt. Es werden nun die Kantenschutzwinkel
13 mittels des jeweiligen Schleppbalkens 31 in Aufwärts
richtung verlagert, wobei der obere Kantenschutzwinkel
13 in das Greifermaul hineinfährt. Das Entnehmen des
Kantenschutzwinkels 13 kann jedoch auch durch gegensei
tige Bewegung des Greifers 12 und des Kantenschutzwin
kels 13 erfolgen. Befindet sich nun jeweils ein Kanten
schutzwinkel 13 in jedem Greifer 12, so erfolgt die
Kantenschutzwinkel-Übernahme durch ledigliches Nadelaus
fahren, wie es in Fig. 5 und 12 veranschaulicht ist.
Die Nadelspitzen 20' greifen dabei in das Material der
Schenkel des Kantenschutzwinkels 13 ein. Eine Möglich
keit des Ausweichens des Kantenschutzwinkels 13 besteht
dabei nicht, so dass mit Sicherheit der Kantenschutzwin
kel 13 erfasst wird.
Der nächste Arbeitsschritt besteht darin, dass die
betreffenden Kantenschutzwinkel 13, wie es in Fig. 5
strichpunktiert dargestellt ist, sich in Abwärtsrich
tung bewegen, während der Greifer 12 aufwärts fährt, um
danach, wie Fig. 6 hervorhebt, um seine Achse 27 zu dre
hen, so dass der Kantenschutzwinkel 13 in betreffende
Ausrichtung zu der zugekehrten Packstückkante gelangt.
Anschließend wird über die Tandem-Hubeinrichtung 16
jeder Greifer 12 in Anlagestellung zur Packstückkante
gebracht und dort mit rückgezogenen Nadeln 20 so lange
gehalten, bis der Umreifungsvorgang beendet ist. Vor
dem Umreifungsvorgang werden jedoch die oberen Magazine
14 aus der Umreifungsebene X-X verlagert, so dass der
Umreifungsvorgang nicht beeinträchtigt ist. Anschlie
ßend bewegen sich die Greifer 12 wieder in ihre Aus
gangsstellung zurück, während die oberen Magazine 14
wieder in die Umreifungsebene fahren. Nach Weitertrans
port des Packstückes 2 kann dieses dann eine weitere
Umschnürung erhalten, wie in Fig. 3 gezeigt.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswe
sentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit
auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten
Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) voll
inhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale
dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung
mit aufzunehmen.
Claims (16)
1. Vorrichtung (1) zum Umreifen von Packstücken (2),
wobei mittels Greifer (12) Kantenschutzwinkel (13) vor
dem Umreifen auf die Packstückkanten im Bereich der
Umreifungsebene (X-X) gelegt werden, welche Kanten
schutzwinkel (13) einem Magazin (14) entnommen werden,
dadurch gekennzeichnet, dass der Greifer (12) ein Nadel
greifer ist.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenschutz
winkel (13) in den Magazinen (14) in Horizontallage
übereinanderliegen.
3. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kantenschutzwinkel (13) in der
Umreifungsebene (X-X) dem Magazin entnommen werden.
4. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass der Greifer (12) zwei etwa im
90°-Winkel zueinander stehende Schenkel (19') ausbil
det, aus welchen Schenkeln (19') in einer gemeinsamen
Ebene die Nadeln (20) zum Greifen aus jedem Schenkel
(19') aufeinander zu fahren.
5. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekenn
zeichnet durch mehrere an einem Träger (17) sitzende
Nadeln (20), welche längs von einem Hubzylinder (23)
verlagerbar sind.
6. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass der Greifer (12) an einem telesko
pierbaren Arm (24) sitzt, der drehbar horizontal ge
führt ist.
7. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kantenschutzwinkel (13) in dem
Magazin (14) reiterförmig übereinanderliegen und mit
tels eines Schleppbalkens (31) aufwärts verlagerbar
sind.
8. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kantenschutzwinkel (13) zur
Übergabe durch den Greifer (12) in dessen über die
Kantenschutzwinkel (13) gebrachtes Greifermaul gehoben
werden, so dass die Kantenschutzwinkel-Übernahme durch
ledigliches Nadelausfahren erfolgt.
9. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, gekenn
zeichnet durch als ein Doppelmagazin ausgebildetes
Magazin (14).
10. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass jeder der vier Kantenschutzwinkel-
Anlagestellen je ein Greifer (12) mit zugehörigem Maga
zin zugeordnet ist.
11. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass die Magazine (14), an Galgen (34)
hängend, horizontal aus der Umreifungsebene (X-X) verla
gerbar sind.
12. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass die oberen Magazine (14) an einem
Hubbalken (11) hängen.
13. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass die oberen Magazine (14) zum Umrei
fen aus der Umreifungsebene gefahren werden.
14. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass die Greifer (12) in einer zur
Umreifungsebene (X-X) parallelen Ebene (Y-Y) liegen und
arbeiten.
15. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass die in die Anlagestellung gebrach
ten Kantenschutzwinkel (13) von den Greifern (12) mit
rückgezogenen Nadeln (20) so lange gehalten werden, bis
sie durch Umgreifen am Packstück (2) festliegen.
16. Vorrichtung (1) nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, dass die oberen und unteren Magazine
(14) jeweils in voneinander weg weisenden Richtungen
zum Beladen aus der Umreifungsebene (X-X) verfahren.
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