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DE10011712B4 - Christbaumständer - Google Patents

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DE10011712B4
DE10011712B4 DE10011712A DE10011712A DE10011712B4 DE 10011712 B4 DE10011712 B4 DE 10011712B4 DE 10011712 A DE10011712 A DE 10011712A DE 10011712 A DE10011712 A DE 10011712A DE 10011712 B4 DE10011712 B4 DE 10011712B4
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Abstract

Christbaumständer (1) mit einem Sockel (2) zum Halten des Baumstammes, mit einem an dem Sockel (2) angeordneten Aufnahmeteil (3) für den Baumstamm, mit mindestens zwei um eine vertikale, zentrale Symmetrieachse angeordnete Halteelemente (4), welche jeweils um eine Schwenkachse von einer Bereitschafts- in eine Haltestellung schwenkbar und mit ihrem vorderen Ende am Baumstamm anlegbar sind, wobei die Betätigung der Halteelemente (4) in Richtung Haltestellung jeweils separat über ein von einem federnden Element (5) betriebenes Keilelement (6) erfolgt, welches an dem rückwärtigen Ende des jeweiligen Halteelementes (4) angreift und ein Rückschwenken desselben in Richtung Bereitschaftsstellung in jeder Position der Schwenkbewegung verhindert, wobei die Zustellbewegung zur Vorspannung der einzelnen federnden Elemente (5) gemeinsam über ein Zwischenbauteil (11) erfolgt, welches über eine gemeinsame Spanneinrichtung betätigt wird.

Description

  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Christbaumständer, mit einem an dem Sockel angeordneten Aufnahmeteil für den Stamm des Christbaumes, mit mindestens zwei um eine vertikale, zentrale Symmetrieachse angeordnete Halteelemente, die um eine horizontale bzw. vertikale Achse von einer Bereitschafts- in eine Haltestellung schwenkbar sind.
  • Bekannt sind Christbaumständer, bei denen die Fixierung des Baumstammes durch ein unter Zugspannung stehendes Stahlseil erfolgt und die Bereitschaftsstellung durch Lösen des Stahlseils von einer Kabelwinde erfolgt, die über eine Klinkenverzahnung festlegbar ist. Die Haltekraft des zu fixierenden Baumstammes wird durch Halteelemente geleistet, die über das Stahlkabel miteinander verbunden sind und dessen Ende über die Kabelwinde geführt wird. Diese mechanische Verbindung der einzelnen Halteelemente hat zur Folge, insbesondere am Ende der Anlagebewegung, d.h. nachdem die Halteelemente den Stamm berührt haben, dass eine relativ große Spannkraft erforderlich ist und diese über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden muss, damit der Baumstamm sicher gehalten wird.
  • Des Weiteren sind Christbaumständer bekannt, bei denen die Betätigung des Ständers nicht über ein zentrales Kraftübertragungselement erfolgt, sondern die einzelnen Halteelemente jeweils unabhängig voneinander passiv oder aktiv betätigt werden. Aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 195 45 471 A1 ist ein Christbaumständer mit drei schwenkbaren Halteklauen bekannt, welche jeweils um eine vertikale Schwenkachse unter der Vorspannungswirkung eines Federelements in Richtung auf den aufzuspannenden Baumstamm schwenkbar sind. Die Halteelemente können jeweils über eine rückwärtige Verzahnung und entsprechende Sperrhebel an einem Verschlussring formschlüssig fixiert werden. Bei diesem Ständer ist eine Anpassung an unterschiedliche Konturen von Baumstämmen nicht möglich. Aus dem US-Patent US 5,464,186 A ist ferner ein Christbaumständer mit einer Mehrzahl von um eine horizontale Achse schwenkbaren Halteklauen bekannt. Eine obere Reihe von jeweils separat betätigbaren Halteklauen wird über die Schwerkraft nach dem Einsetzen des Stammes betätigt und. anschließend über eine Rastklinke fixiert. Eine untere Reihe von Halteklauen wird durch das Einsetzen des Baumstamms selbst unter ihrem Wegdrücken nach unten hin betätigt. Die Betätigung der einzelnen separaten Halteklauen ist hier relativ aufwendig, und eine einfache Fixierung von unregelmäßig konturierten Baumstämmen ist nicht möglich.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, mit geringem Kraftaufwand auch unregelmäßig geformte Baumstämme vertikal ausgerichtet und auch möglichst langfristig sicher zu fixieren.
  • Erfindungsgemäß wird dies durch einen Christbaumständer mit einem Sockel zum Halten des Baumstammes gelöst, der mit einem an dem Sockel angeordneten Aufnahmeteil für den Baumstamm mit mindestens zwei um eine vertikale, zentrale Symmetrieachse angeordnete Halteelemente versehen ist, die um eine vorzugsweise horizontale bzw. vertikale Achse von einer Bereitschafts- in eine Haltestellung schwenkbar und mit ihrem vorderen Ende am Baumstamm anlegbar sind, wobei die Betätigung der Halteelemente in Richtung Haltestellung jeweils separat über ein von einem federnden Element betriebenes Keilelement erfolgt, welches an dem rückwärtigen Ende des jeweiligen Halteelements angreift und ein Rückschwenken desselben in Richtung Bereitschaftsstellung der Halteelemente in jeder Position der Schwenkbewegung verhindert. Die Zustellbewegung zur Vorspannung der einzelnen federnden Elemente erfolgt erfindungsgemäß gemeinsam über ein Zwischenbauteil, welches über eine gemeinsame Spanneinrichtung betätigt wird. Zum Wiederfreigeben des Baumstammes wird die Verhinderung der rückwärtigen Schwenkbewegung durch geeignete Mittel aufgehoben, beispielsweise durch eine Feder.
  • Zur Benutzung wird der erfindungsgemäße Ständer zweckmäßigerweise auf den Boden gestellt, so dass das Aufnahmeteil mit seiner Öffnung nach oben gerichtet ist. Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Ständers ist in der Mitte des Aufnahmeteils zweckmäßigerweise ein nach oben gerichteter Dorn angebracht, der eine seitliche Verrückbarkeit verhindert.
  • Das geometrische Zentrum des vorzugsweise zylindrisch ausgebildeten Aufnahmeteils bildet eine vertikale, zentrale Symmetrieachse, um die mindestens zwei, vorzugsweise drei oder vier Halteelemente angeordnet sind, die sich um eine horizontale bzw. vertikale Achse schwenken lassen.
  • Zur Erhöhung der Haltekraft weisen die Halteelemente vorteilhafterweise an ihrer der zentralen Symmetrieachse zugewandten Seite, bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Christbaumständers, Zacken, Zähne oder Spitzen auf, die es ermöglichen, zwischen den Halteelementen und dem Baumstamm eine Formschlussverbindung herzustellen.
  • Ferner ist auch möglich, den Haltebereich der Halteelemente durch. eine geeignete Beschichtung wie beispielsweise Gummi oder dergleichen zu versehen, um eine Reibschlussverbindung zwischen Halteelementen und dem Baumstamm zu erreichen.
  • Die Halteelemente der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit horizontaler Achse sind so um diese horizontale Achse gelagert, dass sie von einer Bereitschaftsstellung in eine Haltestellung schwenkbar sind, wobei jedes Halteelement unabhängig von den anderen Halteelementen seinen Bewegungsablauf bestimmt. Für diesen Bewegungsablauf ist ausschließlich die Umfangskontur des Baumstammes erheb lich. Bei der Bereitschaftsstellung befinden sich die Halteelemente vorzugsweise in nahezu vertikaler Anordnung, d.h. sie bieten einen möglichst großen Öffnungsbereich hinsichtlich des Durchmessers des Aufnahmeteils, um das sie gleichmäßig angeordnet sind. Beim Einsetzen des Christbaumes in das Aufnahmeteil bleibt zweckmäßigerweise ein Distanzbereich zwischen den jeweiligen Halteelementen und der Mantelfläche des Baumstammes. Wird die Bewegung von der Bereitschafts- in die Verriegelungsstellung der Halteelemente vorgenommen, schwenken diese um ihre Achse und legen sich mit dem Haltebereich an den Stamm des Baumes mit einer geringen, jedoch jeder Ausweichbewegung folgenden Kraft an. Diese Kraft bleibt während des gesamten Haltezeitraumes erhalten. Ausweichbewegungen können durch Austrocknen der Rinde bzw. gegen das gegenüberliegende Halteelement radial wirkende Kräfte ausgelöst werden. Die Schwenkbewegung in Richtung Verriegelungsstellung wird durch ein von einem federnden Element betriebenes Keilelement veranlasst, das erfindungsgemäß unterschiedlich ausgebildet sein kann. Das eine Hemmung einer rückwärtigen Schwenkbewegung in Richtung Bereitschaftsstellung realisierende zweite Mittel bzw. Keilelement kann erfindungsgemäß ebenfalls unterschiedliche Ausgestaltungen erfahren.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das Keilelement als Kurvenbahn ausgebildet, wobei die Kurvenbahn beispielsweise auf einem rotierenden Körper oder auf einem länglichen Keil ausgebildet ist.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht als federndes Element ein elastisches Zugelement vor, das alle Halteelemente in Richtung Verriegelungsstellung zwingt.
  • Nach der Erfindung erfolgt die Verhinderung der rückwärtigen Bewegung vorzugsweise stufenlos und kraftschlüssig selbsthemmend.
  • Die Krafteinleitung zur Bewegung der Halteelemente kann beispielsweise durch einen Fuß-betätigbaren Schalter erfolgen, der über einen Hebel- oder einen Bow denzug betreibbar ist; ebenso ist ein unmittelbar an der Ständervorrichtung anbringbares Kraftübertragungselement möglich.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Krafteinleitung auch über ein Kraftübertragungselement erfolgen, das im Aufnahmeteil angeordnet ist und durch das Einbringen eines stab- oder pfostenförmigen Bauteils die notwendige Energie liefert, damit die Halteelemente in eine Bewegung in Richtung Haltestellung veranlasst werden.
  • Zur Lösung der Verriegelungsstellung kann erfindungsgemäß eine Umkehrbewegung im Kraftübertragungselement veranlasst werden, um den Bowdenzug zu entlasten, oder ein separates Löseelement kann am Ständer vorgesehen sein, das beispielsweise durch Betätigung mittels Fuß die Verriegelung löst.
  • Durch die separate Krafteinleitung in jedes Halteelement wird die Möglichkeit geschaffen, durch lediglich leichte Wackelbewegungen des Baumstammes, den Sitz des Baumes im Aufnahmeteil stetig zu verbessern. Denn die leichten Wackelbewegungen des Baumes bewirken, dass sich das jeweils entlastete Halteelement aufgrund der Kraftvorspannung in Richtung Haltestellung bewegt und so bei erneuter Belastung enger am Bauteil anliegt als zuvor, weil seine Rückbewegung verhindert ist. Eine über den Umfang des Bauteils gleichmäßig verteilte Wackelbewegung hat zur Folge, dass sich alle Halteelemente stetig nachstellen und so einen festen und sicheren Halt bieten.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an mehreren Ausführungsformen anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Christbaumständer;
  • 2 eine perspektivische Teilansicht eines Halteelements;
  • 3 bis 11 eine schematische Darstellung weiterer Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Christbaumständers.
  • In 1 ist eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Christbaumständer 1 gezeigt. Auf einem scheibenförmigen Sockel 2, welcher zur Benutzung des Christbaumständers 1 mit seiner Unterseite auf einem Untergrund bzw. auf dem Boden aufliegt, ist ein zylindrisch ausgebildetes Aufnahmeteil 3 mittig auf dem Sockel 2 angeordnet, in welches der Baumstamm (nicht gezeigt) aufnehmbar ist. In der Mitte des Aufnahmeteils 3 ist ein nach oben gerichteter Dorn 9 angebracht, der einen in den Christbaumständer 1 einzusetzenden Baum in seiner Position vorläufig fixiert. Zum eigentlichen Halten eines Baumes sind am Aufnahmeteil 3 vier um das Zentrum desselben rotationssymmetrisch angeordnete Halteelemente 4 an der Außenwand 10 des Aufnahmeteils 3 vorgesehen. Jedes der vier Halteelemente 4 ist mit einem federnden Element 5 ausgestattet, über welches die Schwenkbewegung der Halteelemente von einer Bereitschaftsstellung in eine Haltestellung bewirkt wird. Das federnde Element 5 und das Keilelement 6, welches eine Arretierung der Halteelemente 4 in der Richtung der Bereitschaftsstellung bewirkt, sind an einem zylindrischen drehbaren Körper 7 angeordnet. Der Ring 11 wird über ein daran angeordnetes Kraftübertragungselement 8, welches hier als Bowdenzug 8 ausgebildet ist, bewegt. Durch die Bewegung des Ringes 11 wird ebenfalls eine Drehbewegung in den drehbaren Körper 7 eingeleitet, der direkt auf dem Sockel 2 angeordnet ist.
  • In 2 ist perspektivisch eine Teilansicht eines einzelnen Halteelements 4 des erfindungsgemäßen Ständers 1 dargestellt. Hierbei befindet sich das am Aufnahmeteil 3 fixierte Halteelement 4 in der nahezu vertikal ausgerichteten Bereitschaftsstellung. Um etwa ein Viertel des Umfangs des drehbaren Körpers 7 liegt das federnde Element 5 in Form einer Zugfeder an. Auf der oberen, dem drehbaren Ring 11 abgewandten Seite des drehbaren Körpers 7, ist das Keilelement 6 in Form eines über den halben Umfang des drehbaren Körpers 7 laufenden Keils angeordnet. Ein unterer Abschnitt des Halteelements 4 liegt an dem Keilelement 6 auf einer Kurvenbahn an, so dass das Keilelement 6 die Arretierung des Halteelements 4 in jeder Position in Richtung Haltestellung bewirkt.
  • 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Christbaumständers, wobei das federnde Element 5 von einer Zugfeder gebildet wird, die alle Halteelemente 4 miteinander verbindet, und das Keilelement 6 aus einer Klinke besteht, die ein Zurückschwenken der Halteelemente 4 in die Bereitschaftsstellung verhindert.
  • 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Christbaumständers gemäß 3, wobei das federnde Element 5 von einer Zugfeder gebildet wird und das Keilelement 6 aus einem Reibungskörper vorzugsweise in Verbindung mit einer Kurvenbahn besteht, die ebenfalls ein Zurückschwenken der Halteelemente 4 in die Bereitschaftsstellung verhindert.
  • 5 zeigt eine Ausführungsform eines Christbaumständers, wobei die Halteelemente 4 so ausgebildet sind, dass sie zugleich das erste, eine Betätigung der Halteelemente 4 bewirkende Mittel 5 beinhalten, indem sie durch die Schwerkraft bedingt eine Schwenkbewegung stets in Richtung Haltestellung ausführen. Zur Verhinderung eines Rückschwenkens in die Bereitschaftsstellung ist das Keilelement 6 erfindungsgemäß als Kugel oder Walze ausgebildet, die ebenfalls durch die Schwerkraft stets veranlasst ist, sich nach unten zu bewegen und dabei über eine entsprechende Kurvenbahn an den Halteelementen 4 die Halteelemente 4 daran zu hindern, in ihre Bereitschaftsstellung zurückzuschwenken.
  • 6 zeigt eine Ausführungsform eines Christbaumständers, wobei die Halteelemente 4 ebenfalls so ausgebildet sind, dass sie zugleich das erste, die Halteelemente betreibende Mittel 5 beinhalten und durch die Schwerkraft stets bestrebt sind, in die Haltestellung zu schwenken. Anstelle der Schwerkraft können auch entsprechende Federn vorgesehen sein. Das Keilelement 6 ist erfindungsgemäß durch eine Kugel oder Walze ausgebildet, die ein Sperren des Halteelementes in der jeweiligen Haltestellung bewirkt und lediglich eine weitere Bewegung in eine engere Haltestellung zulässt.
  • 7 zeigt einen zusätzlichen Mechanismus für alle Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, wobei das federnde Element 5 durch eine Zugfeder ausgebildet ist und zusätzlich eine Eingriffsklinke vorgesehen ist, die nach dem Freigeben durch Einsetzen des Baumstamms und einem damit verbundenen Absenken des Dorns 9 die Halteelemente 4 dazu veranlasst, in Haltestellung zu schwenken, und weiterhin durch beispielsweise einen nicht dargestellten Klinkeneingriff ein Zurückschwenken der Halteelemente verhindert. Der Baumstamm ist Auslöser bzw. Betätiger für das erste Mittel bzw. federnde Element 5. Vorzugsweise wird die Schließbewegung der Halteelemente durch Druck des Stammes auf den. Dorn bewirkt. Diese Art des Auslösens ist für alle Ausführungsformen anwendbar, weshalb das zweite Mittel bzw. Keilelement nicht dargestellt ist.
  • 8 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Christbaumständers, wobei das federnde Element 5 durch eine Zugfeder ausgebildet ist und das Keilelement 6 durch eine hydraulische Zylindervorrichtung mit einem Kolben ausgebildet ist, die durch ein Rückschlagventil ein Zurückbewegen des Kolbens verhindert. Um ein zuverlässiges Nachstellen der Halteelemente in die Haltestellung zu gewährleisten, ist das Keilelement bzw. zweite Mittel 6 kippbeweglich angeordnet, um entsprechend der Zustellung der Halteelemente radial nachgeführt zu werden.
  • 9 zeigt eine Ausführungsform, wobei das die Zustellung bewirkende erste Mittel 5 hier durch einen druckbeaufschlagten Hydraulikzylinder ausgebildet ist und das Keilelement 6 durch ein entsprechendes Rückschlagventil in der Hydraulikeinrichtung ausgebildet ist.
  • 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei das federnde Element 5 durch einen druckbeaufschlagten Pneumatikzylinder aus gebildet ist und das Keilelement 6 durch ein Reibschlussmittel am Kolben des Pneumatik- oder Hydraulikzylinders ausgebildet ist, um ein Zurückbewegen des Zylinders und ein damit verbundenes Zurückschwenken der Halteelemente 4 in Richtung Bereitschaftsstellung zu verhindern.
  • 11 zeigt eine Ausführungsform, wobei das erste, die Betätigung bewirkende Element bzw. Mittel 5 durch eine translatorische oder rotatorische Bewegung eines keilartigen Elements ausgebildet ist und das zweite Mittel zur Verhinderung der rückwärtigen Bewegung durch das keilartige Element 6 an sich ausgebildet ist. Bei Bewegung des nicht dargestellten ersten Mittels 5 in Richtung des dargestellten Pfeils wird das Keilelement 6 derart bewegt, dass die Halteelemente 4 bestrebt sind, von deren Bereitschaftsstellung in die Haltestellung überführt zu werden, ohne dass eine Rückbewegung in die Bereitschaftsstellung in jeder Position der Schwenkbewegung möglich ist.
  • 1
    Christbaumständer
    2
    Sockel
    3
    Aufnahmeteil
    4
    Halteelement
    5
    federndes Element
    6
    Keilelement
    7
    drehbarer Körper
    8
    Kraftübertragungselement
    9
    Dorn
    10
    Außenwand
    11
    Ring bzw. Zwischenbauteil

Claims (10)

  1. Christbaumständer (1) mit einem Sockel (2) zum Halten des Baumstammes, mit einem an dem Sockel (2) angeordneten Aufnahmeteil (3) für den Baumstamm, mit mindestens zwei um eine vertikale, zentrale Symmetrieachse angeordnete Halteelemente (4), welche jeweils um eine Schwenkachse von einer Bereitschafts- in eine Haltestellung schwenkbar und mit ihrem vorderen Ende am Baumstamm anlegbar sind, wobei die Betätigung der Halteelemente (4) in Richtung Haltestellung jeweils separat über ein von einem federnden Element (5) betriebenes Keilelement (6) erfolgt, welches an dem rückwärtigen Ende des jeweiligen Halteelementes (4) angreift und ein Rückschwenken desselben in Richtung Bereitschaftsstellung in jeder Position der Schwenkbewegung verhindert, wobei die Zustellbewegung zur Vorspannung der einzelnen federnden Elemente (5) gemeinsam über ein Zwischenbauteil (11) erfolgt, welches über eine gemeinsame Spanneinrichtung betätigt wird.
  2. Christbaumständer (1) nach Anspruch 1, wobei das Keilelement (6) als Kurvenbahn ausgebildet ist.
  3. Christbaumständer (1) nach Anspruch 1, wobei das federnde Element (5) als elastisches Zugelement ausgebildet ist.
  4. Christbaumständer (1) nach Anspruch 1, wobei das federnde Element (5) als elastisches Zugelement und das Keilelement (6) als Reibungskörper ausgebildet ist.
  5. Christbaumständer (1) nach Anspruch 2, wobei jede Kurvenbahn auf einem drehbaren Körper (7) angeordnet ist.
  6. Christbaumständer (1) nach Anspruch 5, wobei die Drehung des drehbaren Körpers (7) durch ein zentrales Kraftübertragungselement (8) erfolgt.
  7. Christbaumständer (1) nach Anspruch 6, wobei der drehbare Körper (7) zylindrisch ist und die Kurvenbahn zumindest teilweise ellipsoid ist.
  8. Christbaumständer (1) nach Anspruch 6 oder 7, wobei das Kraftübertragungselement (8) ein Bowdenzug ist.
  9. Christbaumständer (1) nach Anspruch 8, wobei der Bowdenzug mit einem Fuß-betätigbaren Zugmechanismus betrieben wird.
  10. Christbaumständer (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei welchem die Bewegung der Halteelemente (4) in die Haltestellung durch Einsetzen des Baumstammes in das Aufnahmeteil (3) mittels eines mit dem Baumstamm in Kontakt gelangenden Bauteils des Christbaumständers (1) auslösbar ist.
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