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DE10011712A1 - Christbaumständer - Google Patents

Christbaumständer

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DE10011712A1
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DE
Germany
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christmas tree
tree stand
holding
stand according
trunk
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DE10011712A
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Lothar Suenkel
Martin Thurner
Guenther Thurner
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Krinner Innovation GmbH
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    • A47G33/04Christmas trees 
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47G2033/1286Christmas tree stands comprising watering means, e.g. a water reservoir

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Christbaumständer mit einem Sockel zum Halten des Baumstammes, mit einem an dem Sockel angeordneten Aufnahmeteil für den Baumstamm, mit mindestens zwei um eine vertikale, zentrale Symmetrieachse angeordneten Halteelementen, die um eine vorzugsweise horizontale bzw. vertikale Achse von einer Bereitschafts- in eine Haltestellung schwenkbar sind, mit einem ersten Mittel, das eine Schwenkbewegung in Richtung Haltestellung veranlaßt und einem zweiten Mittel, welches eine rückwärtige Schwenkbewegung der Halteelemente in Richtung Bereitschaftsstellung in jeder Position der Schwenkbewegung verhindert.

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Christbaumständer, mit einem an dem Sockel angeordneten Aufnahmeteil für den Stamm des Christbaumes, mit mindestens zwei um eine vertikale, zentrale Symmetrieachse angeordnete Halteelementen, die um eine horizontale bzw. vertikale Achse von einer Bereitschafts- in eine Haltestellung schwenkbar sind.
Bekannt sind Christbaumständer, bei denen die Fixierung des Baumstammes durch ein unter Zugspannung stehendes Stahlseil erfolgt und die Bereitschaftsstellung durch Lösen des Stahlseils von einer Kabelwinde erfolgt, die über eine Klinkenverzahnung festlegbar ist. Die Haltekraft des zu fixierenden Baumstammes wird durch Halteelemente geleistet, die über das Stahlkabel miteinander verbunden sind und dessen Ende über die Kabelwinde geführt wird. Diese mechanische Verbindung der einzelnen Halteelemente hat zur Folge, insbesondere am Ende der Anlagebewegung, d. h. nachdem die Halteelemente den Stamm berührt haben, daß eine relativ große Spannkraft erforderlich ist und diese über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden muß, damit der Baumstamm sicher gehalten wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, mit geringem Kraftaufwand auch unregelmäßig geformte Baumstämme vertikal ausgerichtet zu fixieren.
Erfindungsgemäß wird dies durch einen Christbaumständer mit einem Sockel zum Halten des Baumstammes gelöst, der mit einem an dem Sockel angeordneten Aufnahmeteil für den Baumstamm mit mindestens zwei um eine vertikale, zentrale Symmetrieachse angeordnete Halteelementen, die um eine vorzugsweise horizontale bzw. vertikale Achse von einer Bereitschafts- in eine Haltestellung schwenkbar sind, mit einem ersten Mittel, das eine Schwenkbewegung in Richtung Haltestellung veranlaßt und einem zweiten Mittel, welches eine rückwärtige Schwenkbewegung der Halteelemente in Richtung Bereitschaftsstellung in jeder Position der Schwenkbewegung verhindert. Zum Wiederfreigeben des Baumstammes wird die Verhinderung der Schwenkbewegung durch geeignete Mittel aufgehoben, beispielsweise durch eine Feder.
Zur Benutzung wird der erfindungsgemäße Ständer zweckmäßigerweise auf den Boden gestellt, so daß das Aufnahmeteil mit seiner Öffnung nach oben gerichtet ist. Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Ständers ist in der Mitte des Aufnahmeteils zweckmäßigerweise ein nach oben gerichteter Dorn angebracht, der eine seitliche Verrückbarkeit verhindert.
Das geometrische Zentrum des vorzugsweise zylindrisch ausgebildeten Aufnahmeteils bildet eine vertikale, zentrale Symmetrieachse, um die mindestens zwei, vorzugsweise drei oder vier Halteelemente angeordnet sind, die sich um eine horizontale bzw. vertikale Achse schwenken lassen.
Zur Erhöhung der Haltekraft weisen die Halteelemente vorteilhafterweise an ihrer der zentralen Symmetrieachse zugewandten Seite, bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Christbaumständers, Zacken, Zähne oder Spitzen auf, die es ermöglichen, zwischen den Halteelementen und dem Baumstamm eine Formschlußverbindung herzustellen.
Ferner ist auch möglich, den Haltebereich der Halteelemente durch eine geeignete Beschichtung wie beispielsweise Gummi oder dergleichen zu versehen, um eine Reibschlußverbindung zwischen Halteelementen und dem Baumstamm zu erreichen.
Die Halteelemente der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit horizontaler Achse sind so um diese horizontale Achse gelagert, daß sie von einer Bereitschaftsstellung in eine Haltestellung schwenkbar sind, wobei jedes Halteelement unabhängig von den anderen Halteelementen seinen Bewegungsablauf bestimmt. Für diesen Bewegungsablauf ist ausschließlich die Umfangskontur des Baumstammes erheblich. Bei der Bereitschaftsstellung befinden sich die Halteelemente vorzugsweise in nahezu vertikaler Anordnung, d. h. sie bieten einen möglichst großen Öffnungsbereich hinsichtlich des Durchmessers des Aufnahmeteils um das sie gleichmäßig angeordnet sind. Beim Einsetzen des Christbaumes in das Aufnahmeteil bleibt zweckmäßigerweise ein Distanzbereich zwischen den jeweiligen Halteelementen und der Mantelfläche des Baumstammes. Wird die Bewegung von der Bereitschafts- in die Verriegelungsstellung der Halteelemente vorgenommen, schwenken diese um ihre Achse und legen sich mit dem Haltebereich an den Stamm des Baumes mit einer geringen, jedoch jeder Ausweichbewegung folgenden Kraft an. Diese Kraft bleibt während des gesamten Haltezeitraumes erhalten. Ausweichbewegungen können durch Austrocknen der Rinde bzw. gegen das gegenüberliegende Halteelement radial wirkende Kräfte ausgelöst werden. Die Schwenkbewegung in Richtung Verriegelungsstellung wird durch das erste Mittel veranlaßt, das erfindungsgemäß unterschiedlich ausgebildet sein kann. Das eine Hemmung einer rückwärtigen Schwenkbewegung in Richtung Bereitschaftsstellung realisierende zweite Mittel kann erfindungsgemäß ebenfalls unterschiedliche Ausgestaltungen erfahren.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind das erste und das zweite Mittel als Kurvenbahn ausgebildet, wobei die Kurvenbahn beispielsweise auf einem rotierenden Körper oder auf einem länglichen Keil ausgebildet ist.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht als erstes Mittel ein elastisches Zugelement, das jedes oder alle Halteelemente in Richtung Verriegelungsstellung zwingt, und als zweites Mittel eine Sperrklinke vor, um ein Zurückschwenken in Richtung Bereitschaftsstellung zu verhindern. Hierbei kann die Sperrklinke durch eine Zahnradratsche mit einem Eingriffsmittel versehen sein, das lediglich eine Drehbewegung in eine Richtung zuläßt und in anderer Richtung sperrt.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verwendet eine Langlochführung als erstes Mittel zur Einleitung einer Bewegung in Richtung Verriegelungsstellung und als zweites Mittel beispielsweise eine Sperrklinke zur Verhinderung einer rückwärtigen Schwenkbewegung in Richtung Bereitschaftsstellung. Diese rückwärtige Bewegung erfolgt vorzugsweise stufenlos und kraftschlüssig selbsthemmend.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht als erstes Mittel einen unter Druck zu setzenden Pneumatikzylinder und als zweites Mittel ein selbstsperrendes Ringelement vor, das um eine Hubstange gelegt ist und so eine Rückbewegung der Hubstange verhindert. Als erstes Mittel kann auch ein Hydraulikzylinder eingesetzt werden. Als zweites Mittel ist dann ein Rückschlagventil vorgesehen.
Die Krafteinleitung zur Bewegung der Halteelemente kann beispielsweise durch einen Fuß-betätigbaren Schalter erfolgen, der über einen Hebel- oder einen Bowdenzug betreibbar ist; ebenso ist ein unmittelbar an der Ständervorrichtung anbringbares Kraftübertragungselement möglich.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann die Krafteinleitung auch über ein Kraftübertragungselement erfolgen, das im Aufnahmeteil angeordnet ist und durch das Einbringen eines stab- oder pfostenförmigen Bauteils die notwendige Energie liefert, damit die Halteelemente in eine Bewegung in Richtung Haltestellung veranlaßt werden.
Zur Lösung der Verriegelungsstellung kann erfindungsgemäß eine Umkehrbewegung im Kraftübertragungselement veranlaßt werden, um den Bowdenzug zu entlasten, oder ein separates Löseelement kann am Ständer vorgesehen sein, das beispielsweise durch Betätigung mittels Fuß die Verriegelung löst.
Durch die separate Krafteinleitung in jedes Halteelement wird die Möglichkeit geschaffen, durch lediglich leichte Wackelbewegungen des Baumstammes, den Sitz des Baumes im Aufnahmeteil stetig zu verbessern. Denn die leichten Wackelbewegungen des Baumes bewirken, daß sich das jeweils entlastete Halteelements aufgrund der Kraftvorspannung in Richtung Haltestellung bewegt und so bei erneuter Belastung enger am Bauteil anliegt als zuvor, weil seine Rückbewegung verhindert ist. Eine über den Umfang des Bauteils gleichmäßig verteilte Wackelbewegung hat zur Folge, daß sich alle Halteelemente stetig nachstellen und so einen festen und sicheren Halt bieten.
Die Erfindung wird nachfolgend an mehreren Ausführungsformen anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Christbaumständer;
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht eines Halteelements;
Fig. 3 bis 11 eine schematische Darstellung weiterer Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Christbaumständers.
In Fig. 1 ist eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Christbaumständer 1 gezeigt. Auf einem scheibenförmigen Sockel 2, welcher zur Benutzung des Christbaumständers 1 mit seiner Unterseite auf einem Untergrund bzw. auf dem Boden aufliegt, ist ein zylindrisch ausgebildetes Aufnahmeteil 3 mittig auf dem Sockel 2 angeordnet, in welches der Baumstamm (nicht gezeigt) aufnehmbar ist.
In der Mitte des Aufnahmeteils 3 ist ein nach oben gerichteter Dorn 9 angebracht, der einen in den Christbaumständer 1 einzusetzenden Baum in seiner Position vorläufig fixiert. Zum eigentlichen Halten eines Baumes sind am Aufnahmeteil 3 vier um das Zentrum desselben rotationssymmetrisch angeordnete Halteelemente 4 an der Außenwand 10 des Aufnahmeteils 3 vorgesehen. Jedes der vier Halteelemente 4 ist mit einem elastischen Zugelement als erstes Mittel 5 ausgestattet, über welches die Schwenkbewegung der Halteelemente von einer Bereitschaftsstellung in eine Haltestellung bewirkt wird. Das erste Mittel 5 und das zweite Mittel 6, welches eine Arretierung der Halteelemente 4 in der Richtung der Bereitschaftsstellung bewirkt, sind an einem zylindrischen drehbaren Körper 7 angeordnet. Der Ring 11 wird über ein daran angeordnetes Kraftübertragungselement 8, welches hier als Bowdenzug 8 ausgebildet ist, bewegt. Durch die Bewegung des Ringes 11 wird ebenfalls eine Drehbewegung in den drehbaren Körper 7 eingeleitet, der direkt auf dem Sockel 2 angeordnet ist.
In Fig. 2 ist perspektivisch eine Teilansicht eines einzelnen Halteelements 4 des erfindungsgemäßen Ständers 1 dargestellt. Hierbei befindet sich das am Aufnahmeteil 3 fixierte Halteelement 4 in der nahezu vertikal ausgerichteten Bereitschaftsstellung. Um etwa ein Viertel des Umfangs des drehbaren Körpers 7 liegt das erste Mittel 5 in Form einer Zugfeder an. Auf der oberen, dem drehbaren Ring 11 abgewandten Seite des drehbaren Körpers 7, ist das zweite Mittel 6 in Form eines über den halben Umfang des drehbaren Körpers 7 laufender Keils angeordnet. Ein unterer Abschnitt des Halteelements 4 liegt an dem zweiten Mittel 6 auf einer Kurvenbahn an, so daß das zweite Mittel 6 die Arretierung des Halteelements 4 in jeder Position in Richtung Haltestellung bewirkt.
Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Christbaumständers, wobei das erste Mittel 5 von einer Zugfeder gebildet wird, die alle Halteelemente 4 miteinander verbindet, und das zweite Mittel 6 aus einer Klinke besteht, die ein Zurückschwenken der Halteelemente 4 in die Bereitschaftsstellung verhindert.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Christbaumständers gemäß Fig. 3, wobei das erste Mittel 5 von einer Zugfeder gebildet wird und das zweite Mittel 6 aus einem Reibungskörper vorzugsweise in Verbindung mit einer Kurvenbahn besteht, die ebenfalls ein Zurückschwenken der Halteelemente 4 in die Bereitschaftsstellung verhindert.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Christbaumständers, wobei die Halteelemente 4 so ausgebildet sind, daß sie zugleich das erste Mittel 5 beinhalten, indem sie durch die Schwerkraft bedingt eine Schwenkbewegung stets in Richtung Haltestellung ausführen. Zur Verhinderung eines Rückschwenkens in die Bereitschaftsstellung ist das zweite Mittel 6 erfindungsgemäß als Kugel oder Walze ausgebildet, die ebenfalls durch die Schwerkraft stets veranlaßt ist, sich nach unten zu bewegen und dabei über eine entsprechende Kurvenbahn an den Halteelementen 4 die Halteelemente 4 daran zu hindern, in ihre Bereitschaftsstellung zurückzuschwenken.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Christbaumständers, wobei die Halteelemente 4 ebenfalls so ausgebildet sind, daß sie zugleich das erste Mittel 5 beinhalten und durch die Schwerkraft stets bestrebt sind, in die Haltestellung zu schwenken. Anstelle der Schwerkraft können auch entsprechende Federn vorgesehen sein. Das zweite Mittel 6 ist erfindungsgemäß durch eine Kugel oder Walze ausgebildet, die ein Sperren des Halteelementes in der jeweiligen Haltestellung bewirkt und lediglich eine weitere Bewegung in eine engere Haltestellung zuläßt.
Fig. 7 zeigt einen zusätzlichen Mechanismus für alle Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, wobei das erste Mittel 5 durch eine Zugfeder ausgebildet ist und zusätzlich eine Eingriffsklinke vorgesehen ist, die nach dem Freigeben durch Einsetzen des Baumstamms und einem damit verbundenen Absenken des Dorns 9 die Halteelemente 4 dazu veranlaßt, in Haltestellung zu schwenken, und weiterhin durch beispielsweise einen nicht dargestellten Klinkeneingriff ein Zurückschwenken der Halteelemente verhindert. Der Baumstamm ist Auslöser bzw. Betätiger für das erste Mittel 5. Vorzugsweise wird die Schließbewegung der Halteelemente durch Druck des Stammes auf den Dorn bewirkt. Diese Art des Auslösens ist für alle Ausführungsformen anwendbar, weshalb das zweite Mittel nicht dargestellt ist.
Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Christbaumständers, wobei das erste Mittel 5 durch eine Zugfeder ausgebildet ist und das zweite Mittel 6 durch eine hydraulische Zylindervorrichtung mit einem Kolben ausgebildet ist, die durch ein Rückschlagventil ein Zurückbewegen des Kolbens verhindert. Um ein zuverlässiges Nachstellen der Halteelemente in die Haltestellung zu gewährleisten, ist das zweite Mittel 6 kipp beweglich angeordnet, um entsprechend der Zustellung der Halteelemente radial nachgeführt zu werden.
Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei das erste Mittel 5 durch einen druckbeaufschlagten Hydraulikzylinder ausgebildet ist und das zweite Mittel 6 durch ein entsprechendes Rückschlagventil in der Hydraulikeinrichtung ausgebildet ist.
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei das erste Mittel 5 durch einen druckbeaufschlagten Pneumatikzylinder ausgebildet ist und das zweite Mittel 6 durch ein Reibschlußmittel am Kolben des Pneumatik- oder Hydraulikzylinders ausgebildet ist, um ein Zurückbewegen des Zylinders und ein damit verbundenes Zurückschwenken der Halteelemente 4 in Richtung Bereitschaftsstellung zu verhindern.
Fig. 11 zeigt eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei das erste Mittel 5 durch eine translatorische oder rotatorische Bewegung eines keilartigen Elements ausgebildet ist und das zweite Mittel 6 durch das keilartige Element an sich ausgebildet ist. Bei Bewegung des nicht dargestellten ersten Mittels 5 in Richtung des dargestellten Pfeiles wird das zweite Mittel 6 derart bewegt, daß die Halteelemente 4 bestrebt sind, von deren Bereitschaftsstellung in die Haltestellung überführt zu werden, ohne daß eine Rückbewegung in die Bereitschaftsstellung in jeder Position der Schwenkbewegung möglich ist.
Bezugszeichenliste
1
Ständer
2
Sockel
3
Aufnahmeteil
4
Halteelement
5
erstes Mittel
6
zweites Mittel
7
drehbarer Körper
8
Kraftübertragungselement
9
Dorn
10
Außenwand
11
Ring

Claims (11)

1. Christbaumständer (1) mit einem Sockel (2) zum Halten des Baumstammes, mit einem an dem Sockel (2) angeordneten Aufnahmeteil (3) für den Baumstamm, mit mindestens zwei um eine vertikale, zentrale Symmetrieachse angeordneten Halteelementen (4), die um eine Schwenkachse von einer Bereitschafts- in eine Haltestellung schwenkbar sind, mit einem ersten Mittel (5), das eine Schwenkbewegung in Richtung Haltestellung veranlaßt und einem zweiten Mittel (6), welches eine rückwärtige Schwenkbewegung der Halteelemente in Richtung Bereitschaftsstellung in jeder Position der Schwenkbewegung verhindert.
2. Christbaumständer nach Anspruch 1, wobei das erste und das zweite Mittel (6) als Kurvenbahn ausgebildet sind.
3. Christbaumständer nach Anspruch 1, wobei das erste Mittel als elastisches Zugelement und das zweite Mittel als Sperrklinke ausgebildet ist.
4. Christbaumständer nach Anspruch 1, wobei das erste Mittel als elastisches Zugelement und das zweite Mittel als Reibungskörper ausgebildet ist.
5. Christbaumständer nach Anspruch 2, wobei jede Kurvenbahn auf einem drehbaren Körper angeordnet ist.
6. Christbaumständer nach Anspruch 2, wobei jede Kurvenbahn auf einem Keilelement angeordnet ist.
7. Christbaumständer nach Anspruch 5, wobei die Drehung des drehbaren Körpers (7) durch ein zentrales Kraftübertragungselement (8) erfolgt.
8. Christbaumständer nach Anspruch 7, wobei der drehbare Körper (7) zylindrisch ist und die Kurvenbahn zumindest teilweise ellipsoid ist.
9. Christbaumständer nach Anspruch 7 oder 8, wobei das Kraftübertragungselement (8) ein Bowdenzug ist.
10. Christbaumständer nach Anspruch 9, wobei der Bowdenzug mit einem Fuß- betätigbaren Zugmechanismus betrieben wird.
11. Christbaumständer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem die Haltestellung der Halteelemente (4) durch Einsetzen des Baumstammes in das Aufnahmeteil (3) auslösbar ist.
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