DE29913474U1 - Christbaumständer (Seilzug II) - Google Patents
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Description
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| Titel; | • · · · | Christbaumständer mit Seilzug Il | |
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Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung zur Aufnahme von Weihnachtsbäumen, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Weihnachtsbaumständer in verschiedensten Ausführungen sind aus der Praxis heraus bekannt. Es werden Ständer angeboten, die aus einer Fußplatte und einem darauf senkrecht befestigtem Rohr bestehen, in dem der Weihnachtsbaum mittels mehrerer waagerecht angeordneter Knebelschrauben befestigt wird. Das Aufstellen eines Baumes mittels derartiger Ständer birgt in der Regel mehrere Probleme; es werden zum aufstellen und ausrichten zwei Personen benötigt, die Baumstümpfe müssen in aller Regel passend gemacht werden, die Knebelschrauben bieten nur geringe Angriffsflächen für die Finger und sind somit nur schwer zu drehen und die Wasserversorgung ist entweder gar nicht oder nur geringfügig gewährleistet.
Es sind Ständer bekannt, deren Aufnahmerohr einen über dimensionierten Durchmesser aufweisen in das der Baum etwa mittig gestellt und dann mittels mehrerer Keile, die zwischen den Rand des Aufnahmerohres und Baum getrieben werden, fest gekeilt wird. Auch hier ist das Ausrichten des Baumes für eine Einzelperson schwierig.
Es ist ein Ständer bekannt, bei dem der zu befestigende Baumstamm in einer mit Schlitzen versehenen Hülse geführt wird, wobei ein keilförmiger Verdrängungskörper nach Art einer Überwurfmutter auf den äußeren Umfang der Hülse aufgeschraubt wird und
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durch sein keilförmiges Verdrängungsprofil radial angeordnete Preßbacken in Richtung Baumstamm drängt. Durch die sich radial nach innen bewegenden Preßbacken wird der in der Hülse geführte Baumstamm schließlich eingeklemmt und fixiert. Auch bei diesem Baumständer ist nachteilig, daß bei einer Abweichung des Baumstammquerschnittes von der Kreisform eine ungleichmäßige Anlage der Preßbacken und somit eine ungenügende Befestigung einerseits und eine nicht völlig senkrechte Ausrichtung andererseits erfolgt.
Weiterhin sind Weihnachtsbaumständer bekannt, mit einem an der Grundplatte angeordneten Aufnahmeteil für den Stamm und mehreren um eine Symetrieachse angeordneten Halteelementen, die oberhalb des Aufnahmeteils zwischen einer Lösestellung und einer Haltestellung in Ebenen unabhängig voneinander einzeln Schwenkbeweglich sind, welche sich zumindest annähernd in der Symetrieachse schneiden, wobei die Halteelemente in der Haltestellung mit einem Anlagebereich unter Druck an den Stamm des Baumes anlegbar sind und nur eine Spannvorrichtung aufweisen die über ein Kraftübertragungselement gleichzeitig an sämtlichen Halteelementen mit gleicher Krafteinwirkung angreift und die Halteelemente in ihre Haltestellung bewegt. Dieser Ständer, der eine ansehnliche Marktdurchdringung erreicht hat, erscheint mir als der Beste. Dennoch weist auch dieser Ständer Nachteile auf; es muß eine erhebliche händische Kraft in stark gebückter Haltung, bei der es schwierig ist den Baum in gerader Stellung zu halten, erzeugt werden um die Spannvorrichtung zu betätigen, das Seil, welches von der Spannvorrichtung gezogen wird und die Halteelemente an den Baumstumpf anlegt, arbeitet auf zwei erheblich unterschiedlichen Ebenen, entwickelt an dem von der Spannvorrichtung am weitesten entfernten Punkt, also an den hinteren Halteelementen, eine erhebliche Zugkraft, die eine
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gleichmäßige Kraftverteilung auf alle Halteelemente nicht zuläßt und auch eine äußerst stabile Bauweise, d.h, kostenintensiv, voraussetzt.
Es ist ein Weihnachtsbaumständer bekannt, der im aufwendigen und teuren Gußverfahren hergestellt wird, als Topf mit drei fest verbundenen Stegen im Abstand von 120° und einer Neigung von 25° in schiefer Ebene ausgebildet ist. An den Stegen sind mit entsprechenden Nuten versehene Spannkeile beweglich so angeordnet, daß der mittig eingestellte Baum auf eine mit den Spannkeilen verbundene Platte drückt und dadurch die Spannkeile an den Baum anlegt und ihn befestigt. Ein so befestigter Baum ist nur schwer wieder zu entfernen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mechanische Haltevorrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, mittels derer Weihnachtsbäume bis ca. 2,80 m Höhe, mit dicken oder dünnen Stümpfen und glatter oder ungleichmäßiger Oberfläche an den Stümpfen, in senkrechter Lage mit möglichst geringem Kraftaufwand, gleichzeitig befestigt und selbsttätig ausgerichtet werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwei oder mehr flexible Verbindungen an deren einem Ende jeweils eine auf die entsprechende Zugbelastung ausgelegte Zugfeder befestigt ist und an einem Fixpunkt fixiert ist über mehrere Halteelemente, denen jeweils Umleitungen vor- bzw. nachgeordnet sind, an ein Zugelement geleitet werden und mittels des Zugelementes so gestrafft werden, daß die kippbeweglich angeordneten Halteelemente sich mit ihren oberen, äußeren Enden in einem vorgegebenen Radius zur Symetrieachse eines Aufnahmegefäßes, welches den Baumstamm aufnimmt, bewegen und ihn arretieren.
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Durch die Anordnung des Fixpunktes, des Zugelementes, der Umleitungen, den Seilführungen In den schwenkbeweglich mit den Halteelementen verbundenen Zugstegen und den Zugfedern, die jeweils die Enden der flexiblen Verbindungen mit dem Fixpunkt auf einer Ebene verbinden, werden die Halteelemente bei Straffung der flexiblen Verbindungen mittels eines Zugelementes ohne größeren Verlust kalkulierter Kräfte und dennoch flexibel reagierend, also Unebenheiten am Baumstamm ausgleichend, kraftfrei an den Baumstumpf angelegt. Die einfache Bedienung mittels eines Fußhebels und das kraftfreie anlegen der Halteelemente erlauben es, den Baum als Einzelperson sicher und in aufrechter Haltung, senkrecht zu seiner Symetrieachse aufzustellen und bei Anwendung einer entsprechenden Produktionstechnik, kann der Ständer zu einem vergleichsweise sehr günstigen Preis geliefert werden.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht
Fig. 2 zeigt eine schematische Draufsicht
Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht im Schnitt
Mit der Grundplatte 1 ,die mehreckig oder gerundet sein kann, und an ihrer Außenkante eine umlaufende, fest mit ihr verbundene, ihre Ober- und Unterseite überragende Wandung 10 aufweisen kann, die an seiner Außenseite mit einer umlaufenden Aufwölbung 33 zur Aufnahme einer Abdeckhaube 37 mit einem entsprechend paßgenauen Nut 33 gemäß Fig. 3 versehen ist, kann so an ihrer Unterseite einerseits, von außen nicht einsehbar, eine Beschwernissplatte 34 , die auch die Grundplatte 1 vor Verwindungen schützt, mittels Befestigungselementen wie Schrauben,
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Nieten über entsprechende Bohrungen in ihr 39, 39A und in den Unterseiten 35, 35A, 35C, 35D der Führungselemente 5, 5A, 6, 6A, 7, 7A, 8, 8A lösbar befestigt werden und bietet andererseits mit ihrem die obere Fläche überragenden Teil den mit ihr fest verbundenen Führungselementen 5, 5A, 6, 6A, 7, 7A, 8, 8A ausreichende Stabilität und fängt aus dem Aufnahmegefäß 2 auslaufende Flüssigkeit auf. Das Aufnahmegefäß 2 , welches zylindrisch oder eckig ausgearbeitet sein kann, der Fixierung und Bewässerung des Baumes dient, ist auf seinem Boden, etwa mittig, mit einem seiner Spitze nach oben zeigenden Dorn 30 ausgestattet,
Zum überführen der Halteelemente 3, 3A, 3B, 3C , die in gleichen Abständen zueinander um das Aufnahmegefäß 2 herum in oder an Lagerböcken 9, 9A, 9B, 9C schwenkbeweglich auf Lagerbolzen 11, 1 IA, 1 1 B, ITC angeordnet sind, aus Ihrer Ruhestellung, in eine Haltestellung, dient eine handelsübliche fest oder lösbar mit der Grundplatte 1 verbundene Ratsche 28 , die mittels vertikaler Druckbewegung des Hebels 27 , die durch die Öffnung 20 in der Seilführung 29 und im folgenden wechselweise einerseits durch Führungsbohrungen 14, 16, 17 19, 21, 23, 24, 26 in den am äußeren Rand der Grundplatte 1 mit ihr verbundenen Führungselementen 8A, 8, 7, 7A, 6A, 6, 5, 5A und andererseits durch die Führungsbohrungen 15, 18, 22, 25 in den mit den Halteelementen 3A, 3B, 3, 3C über Lagerbolzen 41A, 41 B, 41, 41C beweglich verbundene Zugstege 40A, 4OB, 40, 4OC geführten flexiblen Verbindungen 4, 4A von den ihr zugekehrten Enden her aufrollt, zu ihrem Fixpunkt 31 hin strafft, wodurch die Halteelemente 3, 3A. 3B 3C mit ihren unteren Enden nach außen gezogen werden und ihren Anlagebereich oberhalb ihrer Lagerung 9, 9A, 9B, 9C zur Symetrieachse hin neigen um so den Baumstumpf zu arretieren.
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Die Zugfedern 32, 32A , deren Dehnung durch Begrenzungselemente 36, 36A eingeschränkt wird, die Zugstege 40, 4OA, 4OB, 4OC , deren seitliche Bewegungsfreiheit mittels mit der Grundplatte 1 verbundenen Begrenzungselementen 42, 42A, 42B, 42C eingeschränkt wird, die Führungselemente 5, 5A, 6, 6A, 7, 7A, 8, 8A , und die Spannvorrichtung 27, 28, 27A, 28A führen die flexiblen Verbindungen 4, 4A In etwa auf einer gleichen Ebene und bewirken so, bei nur geringem Kraftaufwand mittels der Spannvorrichtung 27, 28, 27A, 28A ein sehr direktes und dennoch flexibles Zugverhalten der flexiblen Verbindungen 4, 4A, 32, 32A , dadurch und durch die gleitende Bewegungsfreiheit die die flexiblen Verbindungen 4, 4A in den Führungsbohrungen 14,15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26 haben, können die Halteelemente 3, 3A, 3B, 3C den jeweils benötigten Druck unter Berücksichtigung von Unebenheiten und Schiefwuchs in hervorragender Form an den zu haltenden Baumstumpf bringen, in vorgegebener senkrechter Stellung ausrichten und fixieren.
Durch lösen der Ratschensperre wird die Ratsche 27, 28 und somit die Spannung auf die Zugverbindungen 4, 4A, 32, 32A1 40, 4OA, 4OB, 4OC freigegeben, die Rückholfeder 12 kann die Halteelemente 3, 3A, 3B, 3C unterhalb ihrer Lagerung 9, 9A, 9B, 9C, zu ihrer Symetrieachse hin zusammenziehen, sodaß die Halteelemente 3, 3A, 3B, 3C , die mit ihrem oberen Ende, dem Haltebereich, den Baum freigeben.
Claims (14)
1. Mechanische Haltevorrichtung zur Aufnahme von Christbäumen verschiedener Größe und Beschaffenheit der Baumstümpfe, bestehend aus einer Grundplatte, einer mit der Grundplatte an ihrer Unterseite lösbar verbundener Platte zur Beschwerung, einem mit der Grundplatte fest verbundenem Aufnahmegefäß mit Zentrierdorn, mehreren Halteelementen, die in gleichen Abständen zueinander um das Aufnahmegefäß herum angeordnet, paarweise unabhängig voneinander schwenkbeweglich oberhalb des Aufnahmegefäßes in ihrer Haltestellung mit den zur Symetrieachse weisenden Flächen einen Christbaum ausrichten und halten, dadurch gekennzeichnet, daß der Christbaumständer nur eine Spannvorrichtung (27. 28, 27A, 28A) aufweist, die über mehrere Kraftübertragungselemente (4, 4A, 40, 40A, 40B, 40C, 32, 32A) Seilführungen (5,5A, 6, 6A, 7, 7A, 8, 8A, 29) und einem Fixierungspunkt (31) die zum Ausrichten und Halten des Baumes erforderliche Kraft möglichst gleichmäßig über die Halteelemente (3, 3A, 3B, 3C) so an den Baumstumpf gebracht wird, daß mögliche Unebenheiten oder schiefer Wuchs ausgeglichen werden.
2. Christbaumständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungselemente (4, 4A) an ihren Enden mit Zugfedern (32, 32A) fest oder lösbar verbunden sind.
3. Christbaumständer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungselemente (4, 4A) in ihrem Verlauf, von der Spanneinrichtung (27, 28, 27A, 28A) bis zu ihrem Fixpunkt (31) mit Zugfedern (32, 32A) fest oder lösbar verbunden sind.
4. Christbaumständer nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (3, 3A, 3B, 3C) mit den Zugstegen (40, 40A, 40B, 40C) beweglich verbunden sind.
5. Christbaumständer nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungselemente (4, 4A, 32, 32A) mit den Zugstegen (40, 40A, 408, 40C) beweglich verbunden sind.
6. Christbaumständer nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (3, 3A, 3B, 3C) mit Ihren unteren Enden über Zugstege (40, 40A, 408, 40C) entgegen der Symetrieachse gezogen werden und so den Anlagebereich der oberen Enden zur Symetrieachse hin bewegt.
7. Christbaumständer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftübertragungselemente (4, 4A, 32, 32A, 40, 40A, 40B, 40C) auf etwa gleicher Ebene mit dem Zugelement (27, 28, 27A, 28A) geführt sind.
8. Christbaumständer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungselement (4, 4A) aus mindestens zwei flexiblen Verbindungen besteht.
9. Christbaumständer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Verbindungen (4, 4A) Stahlseile sind.
10. Christbaumständer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiben Verbindungen (4, 4A) Kunststoffseile sind.
11. Christbaumständer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Verbindungen (4, 4A) aus natürlichen Materialien gefertigt sind.
12. Christbaumständer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Grundplatte (1) verbundenen Führungsplatten (42, 42A 42B, 42C) den Halteelementen (3, 3A, 3B, 3C) und den Zugstegen (40, 40A, 40B, 40C) aus Zugrichtung gesehen vorgelagert sind,
13. Christbaumständer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugelement (27) von einem Elektromotor (27) bewegt wird.
14. Christbaumständer nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (27) von einer mittels Solarzellen (45) durch Ladegerät (44) geladenen Batterie (43) gespeist wird.
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