DE10154395B4 - Verriegelungsvorrichtung mit einer Verriegelungsklinke - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsklinke nach dem Patentanspruch 1 des Hauptpatents
DE 101 03 258 C2 . - Kraftfahrzeugsitze mit einer Verriegelungsklinke, die im verriegelten Zustand einen Verriegelungsbolzen umfassen, sind insb. bei vorklapbaren Rückenlehnen in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Um ein Lösen der Verriegelungsklinke im Crashfall zu verhindern, ist es auch bereits bekannt (
DE 43 26 623 A1 ), die Verriegelungsklinke, die auch als Fanghaken bezeichnet wird, über ein im Crashfall wirksames Sperrblech zu sichern. - Gemäß Hauptpatent wird die Verriegelungsklinke durch in Kniehebelanordnung vorgesehene Gelenkhebel im Verriegelungszustand blockiert. Aus dieser Verriegelungslage kann die Verriegelungsklinke nur durch die Betätigung eines Entriegelungselements entfernt werden. Bei der Lösung nach dem Hauptpatent muß daher auch beim Zurückklappen des Kraftfahrzeugsitzes das Entriegelungselement betätigt werden, um ein sicheres erneutes Verriegeln des Kraftfahrzeugsitzes zu ermöglichen. Eine derartige Betätigung ist umständlich, weil dazu der an der Rückenlehne angeordnete Entriegelungshebel für die Verriegelungsklinke erneut ergriffen werden muß.
- Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Lösung gemäß Hauptpatent so zu verbessern, das die Verriegelungsvorrichtung den Kraftfahr zeugsitz beim Zurückklappen automatisch verriegelt.
- Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 oder 2.
- Bei einer ersten Lösung wird die Kniehebelanordnung über ihren Totpunkt zurückgedrängt, so daß die Verriegelungsklinke beim Auftreffen auf den Verriegelungsbolzen zurückweichen kann. Die zweite Lösung hält die Verriegelungsklinke von der Entriegelung bis zur erneuten Verriegelung in Entriegelungsstellung. Beide Lösung beeinträchtigen die sichere Verriegelung des Kraftfahrzeugsitzes nicht. Sie benötigen nur einfache Bauelemente und sind preiswert.
- Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Nachstehend werden drei bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
-
1 eine schematische Seitenansicht eines Kraftfahrzeugsitzes mit einer Verriegelungsvorrichtung gemäß dem Hauptpatent; -
1a eine schematische Seitenansicht einer geschlossenen Verriegelungsvorrichtung in einer ersten Ausführungsform; -
1b die schematische Seitenansicht der Verriege lungsvorrichtung nach1a im entriegelten Zustand; -
1c die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach1a während der Vorklappbewegung des Kraftfahrzeugsitzes; -
1d die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach1a während der Rückklappbewegung des Kraftfahrzeugsitzes; -
1e die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach1a zu Beginn des erneuten Verriegelungsvorgangs; -
2a eine schematische Seitenansicht einer geschlossenen Verriegelungsvorrichtung in einer zweiten Ausführungsform; -
2b die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach2a im entriegelten Zustand; -
2c die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach2a während der Rückklappbewegung des Kraftfahrzeugsitzes; -
2d die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach2a während der erneuten Verriegelung; -
3a eine schematische Seitenansicht einer geschlossenen Verriegelungsvorrichtung in einer dritten Ausführungsform; -
3b die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach3a im entriegelten Zustand; -
3c die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach3a während der Klappbewegung des Kraftfahrzeugsitzes; -
3d die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach3a zu Beginn des erneuten Verriegelungsvorgangs; -
3e die schematische Seitenansicht der Verriegelungsvorrichtung nach3a bei fortgeschrittenem Verriegelungsvorgang. - In den Zeichnungen sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen, die sich im Bedarfsfall durch Hochstriche voneinander unterscheiden.
- In
1 ist ein Kraftfahrzeugsitz mit einer Verriegelungsvorrichtung gemäß dem Hauptpatent dargestellt. Der Kraftfahrzeugsitz mit einer Rückenlehne1 und einem Sitzteil2 ist um eine Achse3c mittels eines vorderen Lagerbocks3a am Boden einer Karosserie3 vorklappbar gelagert. An einem hinteren Lagerbock3b , auf dem sich das Sitzteil2 abstützt, ist ein Verriegelungsbolzen5 befestigt. An dem Sitzteil2 ist eine Verriegelungsklinke4 um eine Schwenkachse4c verschwenkbar gelagert. Die Verriegelungsklinke4 umgreift im verriegelten Zustand den Verriegelungsbolzen5 mit einer Freisparung4a . - Bei der Verriegelungsvorrichtung ist an dem über die Schwenkachse
4c hinausragenden Ende der Verriegelungsklinke4 eine Kniehebelanordnung6 mittels einer Anlenkachse4d angelenkt, deren gegenüberliegendes Ende mit einer Anlenkachse2a gelenkig mit dem Sitzteil2 verbunden ist. Die Kniehebelanordnung6 weist zwei Gelenkhebel6a und6b auf, die in einer Gelenkachse6c miteinander verbunden sind. Einer der Gelenkhebel6b ist durch eine Feder7 im Uhrzeigersinn vorgespannt. Eine weitere Feder ist zwischen Sitzteil2 und Verriegelungsklinke4 angeordnet und hält diese in Eingriffstellung mit dem Verriegelungsbolzen5 . An der Gelenkachse6c greift ein zu einem Entriegelungselement8 gehörendes Zugseil8b an, das die Kniehebelanordnung6 mit einem am Kopf der Rückenlehne1 gelagerten Betätigungshebel8a verbindet. - In den nachfolgend dargestellten Ausführungsformen greift das Zugseil
8b in Richtung des Pfeiles10 an einer Kniehebelanordnung6' an. Der Gelenkhebel6b ist um die sitzteilfeste Anlenkachse2a verschwenkbar. Der Gelenkhebel6a ist mit der Verriegelungsklinke4' über die Anlenkachse4d' verbunden, die bezüglich der Schwenkachse4c auf derselbe Seite der Verriegelungsklinke4' angeordnet ist wie die Freisparung4a . Die Gelenkhebel6a und6b sind in der Gelenkachse6c über ein Langloch6d gelenkig miteinander verbunden, das ein Verschwenken der Gelenkhebel6a und6b über ihre gestreckte Totpunktlage hinaus durch eine Feder7' erlaubt. Im verriegelten Zustand hält die Feder7' die Kniehebelanordnung6' an der der Freisparung4a gegenüberliegenden Seite der Verriegelungsklinke4' anliegend. - In einer ersten Ausführungsform ist an dem Sitzteil
2 ein Verdrängungselement9 um eine Schwenkachse9b verschwenkbar gelagert. Die Schwenkachse9b ist von der Schwenkachse4c der Verriegelungsklinke4' beabstandet. Das Verdrängungselement9 weist einen abgekröpften Hebel9c auf, der von einer Feder9e im Uhrzeigersinn vorgespannt ist. Im verriegelten Zustand des Sitzteils2 , der in1a dargestellt ist, liegt der Hebel9c auf dem Verriegelungsbolzen5 auf. - Die Verriegelungsklinke
4' wird von einer Feder4b an dem Verriegelungsbolzen5 anliegend gehalten. Wenn das Entriegelungselement8 betätigt wird, schwenkt gemäß1b die Kniehebelanordnung6' von der Verriegelungsklinke4' weg. Gleichzeitig wird die Verriegelungsklinke4' von dem Verriegelungsbolzen5 entfernt und das hintere Ende des Sitzteil2 angehoben. Beim weiteren Vorklappen des Kraftfahrzeugsitzes wird der Betätigungshebel8a normalerweise losgelassen. Die Verriegelungsklinke4' verschwenkt daher unter der Kraft der Feder4b in Richtung ihrer Verriegelungsstellung. - Da beim Vorklappen des Kraftfahrzeugsitzes das Verdrängungselement
9 von dem Verriegelungsbolzen5 abgehoben hat, verschwenkt der Hebel9c bis zur Anlage an einen Anschlag2b am Sitzteil2 . Ein an dem Hebel9c ausgebildeter Anschlagbereich9d gelangt dabei in den Schwenkbereich der Verriegelungsklinke4' , so daß diese, wie1c zeigt, nicht in ihre Verriegelungsposition zurückkehren kann. Die Kniehebelanordnung6' wird dadurch vor Erreichen der gestreckten Lage der Gelenkhebel6a und6b festgehalten. - Wie aus
1d ersichtlich trifft beim Zurückschwenken des Kraftfahrzeugsitzes eine an der Verriegelungsklinke4' ausgebildete Schräge auf den Verriegelungsbolzen5 . Die Verriegelungsklinke4' kann durch das Sitzgewicht gegen die Kraft der Feder4b über die Schräge entgegen dem Uhrzeigersinn zurückgedrängt werden, weil die Kniehebelanordnung6' ihre Totpunktlage noch nicht überschritten hat. Daher kann die Verriegelungsklinke4' beim weiteren Absenken gemäß1e mit ihrer Freisparung4a unter den Verriegelungsbolzen5 gelangen, der gleichzeitig das Verdrängungselement9 von dem Anschlag2b abhebt. Die Feder7' verschwenkt die Kniehebelanordnung6' wieder bis zu ihrer Anlage an der Verriegelungsklinke4' , so daß sie gegen ein ungewolltes Entriegeln blockiert ist. - Bei einer zweiten Ausführungsform ist ein Verdrängungselement
9' um dieselbe Schwenkachse4c verschwenkbar wie die Verriegelungsklinke4' . Das Verdrängungselement9' ist als gerader, einarmiger Hebel9c' ausgebildet, der mittels eines Verbindungshebels9g mit der Kniehebelanordnung6' verbunden ist. Der Verbindungshebel9g ist einerseits gelenkig an dem Hebel9c' gelagert und anderseits gelenkig mit der Gelenkachse6c verbunden. An dem Hebel9c' greift eine Feder9e' an, die das Verdrängungselement9' im Uhrzeigersinn vorspannt. An seinem von der Schwenkachse4c entfernten Ende weist das Verdrängungselement9' eine Gleitfläche9f auf. - Im verriegelten Zustand gemäß
2a wird der Verriege lungsbolzen5 sowohl von der Freisparung4a der Verriegelungsklinke4' als auch von einer Aussparung9i an dem Hebel9c' umgriffen. Bei der Betätigung des Entriegelungselements8 wird die Verriegelungsklinke4' in der in Verbindung mit der ersten Ausführungsform beschriebenen Weise von dem Verriegelungsbolzen5 weggeschwenkt. Das Verdrängungselement9' wird, wie in2b gezeigt, über den Verbindungshebel9g mitgenommen. - Bei losgelassenem Betätigungshebel
8 wird die Kniehebelanordnung6' von der Feder7' zur Anlage an die Verriegelungsklinke4' gebracht. Die Gleitfläche9f des Verdrängungselements9' trifft beim Zurückklappen des Kraftfahrzeugsitzes auf den Verriegelungsbolzen5 . Infolge der Neigung der Gleitfläche9f im Berührungspunkt mit dem Verriegelungsbolzen5 wird das Verdrängungselement9' in2c nach rechts verschwenkt. Dabei wird, wie aus2d ersichtlich, die Kniehebelanordnung6' über den Totpunkt verlagert, so daß die Verriegelungsklinke4' nicht blockiert ist und beim Auftreffen auf den Verriegelungsbolzen5 so weit verschwenken kann, daß sie um diesen herumgleitet. Damit nimmt die Verriegelungsvorrichtung wieder die in2a dargestellte Position ein, in der der Kraftfahrzeugsitz sicher mit der Karosserie3 verriegelt ist. - Die dritte Ausführungsform gemäß
3a unterscheidet sich von der zweiten im wesentlichen dadurch, daß das Verdrängungselement9'' nicht mit der Kniehebelanordnung6' verbunden ist. Statt dessen ist an dem als Hebel9c'' ausgebilde ten Verdrängungselement9'' ein Anlagebereich9h vorgesehen, der mit der Kniehebelanordnung6' in Kontakt treten kann. - Um die Mitnahme des Verdrängungselements
9'' beim Ausschwenken der Verriegelungsklinke4' zu gewährleisten, ist an der Verriegelungsklinke4' , wie in3b ersichtlich, ein Anschlag9a vorgesehen. Die Verriegelungsbewegung der Verriegelungsklinke4' wird hier durch die Feder7' bewirkt, wie dies auch bei den vorhergehenden Konstruktionen möglich gewesen wäre. Im entriegelten Zustand ist die Kniehebelanordnung6' von dem Verdrängungselement9'' abgehoben. - Wenn das Verdrängungselement
9'' beim Zurückklappen des Sitzteils2 mit seiner Gleitfläche9f auf den Verriegelungsbolzen5 trifft, wird es wie vorstehend beschrieben gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt. Der Anlagebereich9h legt sich dabei an die Kniehebelanordnung6' an und verschwenkt die Gelenkhebel6a und6b gemäß3d über den Totpunkt hinaus. Auf diese Weise ist die nicht durch die Kniehebelanordnung6' blockierte Verriegelungsklinke4' mit ihrer flach geneigt verlaufenden Unterseite in der Lage, beim Auftreffen auf den Verriegelungsbolzen5 so weit auszuweichen, daß sie den Verriegelungsbolzen5 umgreifen kann. Die Verriegelungsbewegung der Verriegelungsklinke4' erlaubt der Kniehebelanordnung6' in ihre Blockierposition zurückzukehren.
Claims (11)
- Verriegelungsvorrichtung für Kraftfahrzeugsitze mit einer federbelasteten, schwenkbar am Kraftfahrzeugsitz angelenkten Verriegelungsklinke (
4' ), die zum Zusammenwirken mit einem Verriegelungsbolzen (5 ) ausgebildet ist, wobei an der Verriegelungsklinke (4' ) eine Kniehebelanordnung (6' ) mit zwei Gelenkhebeln (6a ;6b ) angelenkt ist, deren erster (6a ) mit einem Ende an der Verriegelungsklinke (4' ) angelenkt ist und deren zweiter (6b ) mit einem Ende am Kraftfahrzeugsitz angelenkt ist, wobei die beiden Gelenkhebel (6a ;6b ) mittels einer Feder (7' ) beaufschlagt sind und gegen die Kraft dieser Feder (7' ) eine erste Knicklage einnehmen, die mit einer Freischwenkposition der Verriegelungsklinke (4' ) korrespondiert und zum Einnehmen einer entgegengesetzt gerichteten, die Strecklage überschreitenden, zweiten Knicklage ausgebildet sind, die mit einer Verriegelungslage der Verriegelungsklinke (4' ) im Eingriff mit dem Verriegelungsbolzen (5 ) korrespondiert, wobei die Verriegelungsklinke (4' ) mittels eines an der Kniehebelanordnung (6 ) angreifenden Entriegelungselements (8 ) betätigbar ist (nach HauptpatenDE 101 03 258 C2 ), dadurch gekennzeichnet, daß ein Verdrängungselement (9 ) vorgesehen ist, welches in der Freischwenkposition der Verriegelungsklinke (4' ) die Gelenkhebel (6a ;6b ) an der Einnahme der zweiten Knicklage hindert. - Verriegelungsvorrichtung für Kraftfahrzeugsitze mit einer federbelasteten, schwenkbar am Kraftfahrzeugsitz angelenkten Verriegelungsklinke (
4' ), die zum Zusammenwirken mit einem Verriegelungsbolzen (5 ) ausgebildet ist, wobei an der Verriegelungsklinke (4' ) eine Kniehebelanordnung (6' ) mit zwei Gelenkhebeln (6a ;6b ) angelenkt ist, deren erster (6a ) mit einem Ende an der Verriegelungsklinke (4' ) angelenkt ist und deren zweiter (6b ) mit einem Ende am Kraftfahrzeugsitz angelenkt ist, wobei die beiden Gelenkhebel (6a ;6b ) mittels einer Feder (7' ) beaufschlagt sind und gegen die Kraft dieser Feder (7' ) eine erste Knicklage einnehmen, die mit einer Freischwenkposition der Verriegelungsklinke (4' ) korrespondiert und zum Einnehmen einer entgegengesetzt gerichteten, die Strecklage überschreitenden, zweiten Knicklage ausgebildet sind, die mit einer Verriegelungslage der Verriegelungsklinke (4' ) im Eingriff mit dem Verriegelungsbolzen (5 ) korrespondiert, wobei die Verriegelungsklinke (4' ) mittels eines an der Kniehebelanordnung (6 ) angreifenden Entriegelungselements (8 ) betätigbar ist (nach HauptpatentDE 101 03 258 C2 ), dadurch gekennzeichnet, daß ein Verdrängungselement (9' ;9'' ) vorgesehen ist, welches die Gelenkhebel (6a ;6b ) bei dessen Auftreffen auf den Verriegelungsbolzen (5 ) über die Strecklage in Richtung der ersten Knicklage verschwenkt. - Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdrängungselement (
9 ) ein um eine sitzfeste, von der Schwenkachse (4c ) der Verriegelungsklinke (4' ) entfernt angeordnete Schwenkachse (9b ) verschwenkbar angeordneter Hebel (9c ) ist. - Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (
9c ) in Richtung seiner Verdrängungsposition durch eine Feder (9e ) vorgespannt ist. - Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder mindestens einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkweg des Hebels (
9c ) mittels eines Anschlages (2b ) begrenzt ist. - Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder mindestens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (
9c ) einen Anschlagbereich (9d ) für. den Schwenkweg der Verriegelungsklinke (4' ) aufweist. - Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdrängungselement (
9' ;9'' ) gleichachsig mit der Verriegelungsklinke (4' ) schwenkbar gelagert ist und eine Gleitfläche (9f ) aufweist, die nach Auftreffen auf den Verriegelungsbolzen (5 ) an diesem abläuft, wobei das Verdrängungselement (9' ;9'' ) die Gelenkhebel (6a ;6b ) in Richtung der ersten Knicklage verdrängt. - Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß am Verdrängungselement (
9' ) ein auch an den Gelenkhebeln (6a ;6b ) angelenkter Verbindungshebel (9g ) angelenkt ist. - Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdrängungselement (
9'' ) zur direkten Anlage an einen Gelenkhebel (6a ;6b ) mit einem angeformten Anlagebereich (9h ) ausgebildet ist. - Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder mindestens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdrängungselement (
9' ) eine mit einer Freisparung (4a ) der Verriegelungsklinke (4' ) fluchtende Aussparung (9i ) aufweist, in die der Verriegelungsbolzen (5 ) im verriegelten Zustand eingreift. - Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder mindestens einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsklinke (
4' ) einen den Schwenkweg des Verdrängungselements (9'' ) begrenzenden Anschlag (9a ) aufweist.
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