DE10008368A1 - Katalysator zur Olefinpolymerisation, Verfahren zu seiner Herstellung, seine Verwendung zur Herstellung eines Olefinpolymers und Katalysatorbestandteil - Google Patents
Katalysator zur Olefinpolymerisation, Verfahren zu seiner Herstellung, seine Verwendung zur Herstellung eines Olefinpolymers und KatalysatorbestandteilInfo
- Publication number
- DE10008368A1 DE10008368A1 DE10008368A DE10008368A DE10008368A1 DE 10008368 A1 DE10008368 A1 DE 10008368A1 DE 10008368 A DE10008368 A DE 10008368A DE 10008368 A DE10008368 A DE 10008368A DE 10008368 A1 DE10008368 A1 DE 10008368A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- compound
- catalyst component
- titanium
- olefin
- solid
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F10/00—Homopolymers and copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
- C08F10/04—Monomers containing three or four carbon atoms
- C08F10/06—Propene
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08F—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
- C08F110/00—Homopolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
- C08F110/04—Monomers containing three or four carbon atoms
- C08F110/06—Propene
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
Abstract
Es werden (i), ein Olefinpolymerisationskatalysator, (ii) ein Verfahren zu seiner Herstellung, (iii) seine Verwendung zur Herstellung eines Olefinpolymers und (iv) ein Katalysatorbestandteil (C) bereitgestellt, DOLLAR A wobei der Katalysator durch Inkontaktbringen eines festen Katalysatorbestandteils (A), einer Organoaluminiumverbindung (B) und des Katalysatorbestandteils (C) aus einer Organisiliciumverbindung der folgenden Formel (1) erhalten wird, DOLLAR F1 in der n 1 oder 2 ist; R·1· bis R·6· unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom oder ein Kohlenwasserstoffrest sind oder miteinander unter Bildung eines Rings verbunden sein können; R·7· ein Kohlenwasserstoffrest ist und, wenn n 2 ist, zwei Reste R·1·, R·2·, R·3·, R·4·, R·5· und R·6· gleich oder verschieden sein können.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Olefinpolymerisationskatalysator, ein
Verfahren zur Herstellung, seine Verwendung zur Herstellung eines Olefinpolymers und
einen Bestandteil zur Herstellung eines Olefinpolymerisationskatalysators, wobei der
Bestandteil nachstehend als "Katalysatorbestandteil" bezeichnet. Insbesondere betrifft die
vorliegende Erfindung (i) einen Katalysatorbestandteil aus einer speziellen Organo
siliciumverbindung, (ii) einen unter Verwendung des Katalysatorbestandteils erhaltenen
Olefinpolymerisationskatalysator, wobei der Katalysator ausgezeichnete
Polymerisationsaktivität aufweist und bessere Stereospezifität bei der Olefinpoly
merisation ergibt, und wobei der Katalysator zum Erhalt eines Olefinpolymers mit extrem
geringen Gehalt an amorphen Polymeren fähig ist, auch wenn Wasserstoff als Mittel zum
Einstellen des Molekulargewichts verwendet wird, (iii) ein Verfahren zur Herstellung des
Katalysators und (iv) seine Verwendung zur Herstellung eines Olefinpolymers.
Es ist allgemein bekannt, dass ein Polymer eines α-Olefins, wie Propylen und
Buten-1, durch Polymerisation eines α-Olefins mit Hilfe eines durch Inkontaktbringen
eines Titan enthaltenden festen Katalysatorbestandteils mit einer Organoaluminiumver
bindung als Mittel zum Beschleunigen hergestellt werden kann, wobei der Katalysator ein
sogenannter Ziegler-Natta-Katalysator ist.
Das mit einem solchen Verfahren erhaltene α-Olefinpolymer enthält üblicherweise
ein amorphes α-Olefinpolymer mit geringem industriellem Nutzwert, sowie ein in hohem
Maße stereospezifisches α-Olefinpolymer mit hohem industriellen Nutzwert. Das amorphe
α-Olefinpolymer beeinflußt in starkem Maße die mechanischen Eigenschaften der Pro
dukte, wie spritzgeformte Produkte, Folien und Fasern, die aus dem α-Olefinpolymer
hergestellt werden. Zusätzlich ergibt die Herstellung des amorphen Polymers einen Verlust
an α-Olefinmonomer und erfordert außerdem eine Ausstattung zum Entfernen des
amorphen Polymers aus dem α-Olefinpolymer. Das ist vom industriellen Standpunkt stark
nachteilig. Demgemäß ist in bezug auf einen zur Herstellung eines α-Olefinpolymers
verwendeten Katalysator bevorzugt, kein oder eine extrem kleine Menge an amorphen
Polymer als Nebenprodukt herzustellen.
Als Katalysator, der zum Erhalt hoher Stereospezifität und Polymerisationsaktivität
fähig ist, die in einem bestimmten Ausmaß erfüllt werden, ist ein Katalysator bekannt, der
durch Inkontaktbringen eines festen Katalysatorbestandteils des Trägertyps, einer
Organoaluminiumverbindung als Beschleuniger und einer Organosiliciumverbindung als
dritten Bestandteil erhalten wird. Der feste Katalysatorbestandteil des Trägertyps wird
durch Aufbringen eines vierwertigen Titanhalogenids auf Magnesiumhalogenidteilchen als
Träger erhalten (JP-A-57-63310, JP-A-58-83006 und JP-A-61-78803).
Weiter ist als anderer Katalysator, der zum Erhalt von hoher Stereospezifität und
Polymerisationsaktivität geeignet ist, die in einem gewissen Ausmaß erfüllt werden, ein
Katalysator bekannt, der durch Inkontaktbringen eines festen Katalysatorbestandteils,
einer Organoaluminiumverbindung als Beschleuniger und einer Elektronendonorverbin
dung als dritten Bestandteil erhalten wird. Der feste Katalysatorbestandteil wird durch
Umsetzung einer Organomagnesiumverbindung mit einer Siliciumhalogenidverbindung in
Gegenwart einer Etherverbindung zur Herstellung eines festen Produkts und dann
Behandeln des festen Produkts mit einer Esterverbindung und Titantetrachlorid erhalten
(JP-A-54-112983 und JP-A-56-30407).
Als zur Herstellung der vorstehend erwähnten Katalysatoren verwendeter dritter
Bestandteil sind Tetraethoxysilan, Phenyltriethoxysilan, Diphenyldimethoxysilan und eine
Verbindung mit einer Cyclohexylgruppe; ein Alkoxysilan mit einer Bindung zwischen
einer Cyclopentylgruppe mit einem Substituenten an bestimmter Stellung und einem
Siliciumatom (JP-A-8-59730); ein Alkoxysilan mit einer Cyclopropylgruppe und ein Di
cycloalkyldialkoxysilan, wobei die zwei Cycloalkylreste in der Zahl ihrer Kohlen
stoffatome voneinander verschieden sind (YP-A-10-147610 und JP-A-10-147611); und
eine Siliciumverbindung mit einem cyclischen Kohlenwasserstoffrest, einem verzweigten
Kohlenwasserstoffrest und zwei Alkoxyresten, die von einander verschieden sind
(JP-A-11-35620), bekannt.
Jede der vorstehend angegebenen Druckschriften ist hier vollständig durch Be
zugnahme eingeschlossen.
Jedoch sind die vorstehend erwähnten Katalysatoren und das α-Olefinpolymer, das
mit Hilfe solcher Katalysatoren erhalten wird, noch nicht zufriedenstellend in ihrer
Polymerisationsaktivität bzw. Stereospezifität, und weitere Verbesserungen davon werden
erwartet. Insbesondere bei Anwendungen, wie spritzgeformten Produkten, für die hohe
Steifigkeit der α-Olefinpolymere erwünscht ist, ist dringend erforderlich, sowohl einen
Katalysator mit hoher stereospezifischer Polymerisationseffizienz als auch ein in hohem
Maße stereospezifisches Polymer zu entwickeln.
Seit kurzem war vom Standpunkt der Hochgeschwindigkeitsverarbeitbarkeit eines
α-Olefinpolymers auch erwünscht, einen Katalysator zu erhalten, der zum Unterdrücken
der amorphen Polymere als Nebenprodukte und leichten Einstellung des Molekularge
wichts des α-Olefinpolymers fähig ist. Auf dem Fachgebiet der Hochgeschwindigkeits
verarbeitung ist je geringer das Molekulargewicht eines α-Olefinpolymers ist, umso besser
die Fließfähigkeit zum Zeitpunkt der Schmelzverarbeitung. Daher ist der Erhalt eines
α-Olefinpolymers erwünscht, das geringen Gehalt an amorphen Polymeren und geringes
Molekulargewicht aufweist.
Demgemäß ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Olefinpolymeri
sationskatalysator bereitzustellen, der hohe Polymerisationsaktivität und hohe Stereo
spezifität aufweist, so dass keine Entfernung von amorphen Polymeren erforderlich ist,
und der außerdem das Molekulargewicht von Olefinpolymeren ohne Verringerung der
Stereospezifität davon einstellen kann.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen Katalysatorbestandteil
aus einer speziellen Organosiliciumverbindung bereitzustellen, der zur Herstellung des
Katalysators verwendet wird.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Verfahren zur Herstel
lung des Katalysators bereitzustellen.
Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die Verwendung des
Katalysators zur Herstellung eines Olefinpolymers bereitzustellen.
Als Ergebnis umfassender Untersuchungen zum Lösen der vorstehenden Aufgaben
wurde festgestellt, dass eine spezielle Organosiliciumverbindung die Aufgaben lösen kann.
Die vorliegende Erfindung stellt einen Katalysator zur Olefinpolymerisation bereit,
der mit einem Verfahren erhältlich ist, das den Schritt des Inkontaktbringens:
eines festen Katalysatorbestandteils (A), der ein Magnesiumatom, ein Titanatom, ein Halogenatom und eine Elektronendonorverbindung enthält;
einer Organoaluminiumverbindung (B); und
eines Katalysatorbestandteils (C) umfaßt, der eine Organosiliciumverbindung der folgenden Formel (1) ist
eines festen Katalysatorbestandteils (A), der ein Magnesiumatom, ein Titanatom, ein Halogenatom und eine Elektronendonorverbindung enthält;
einer Organoaluminiumverbindung (B); und
eines Katalysatorbestandteils (C) umfaßt, der eine Organosiliciumverbindung der folgenden Formel (1) ist
in der n 1 oder 2 ist; R1, R2, R3, R4, R5 und R6 unabhängig voneinander ein Wasserstoff
atom, ein Halogenatom oder ein Kohlenwasserstoffrest sind oder miteinander unter
Bildung eines Rings verbunden sein können; R7 ein Kohlenwasserstoffrest ist und, wenn n
2 ist, zwei Reste R1, R2, R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sein können.
Die vorliegende Erfindung stellt auch einen Katalysatorbestandteil (C) zur
Olefinpolymerisation bereit, der eine Organosiliciumverbindung der vorstehenden Formel
(1) ist.
Die vorliegende Erfindung stellt weiter die Verwendung des Katalysators zur
Herstellung eines Olefinpolymers bereit.
In der vorliegenden Erfindung bedeutet der Begriff "Polymerisation" Copolyme
risation, sowie Homopolymerisation, und der Begriff "Polymer" bedeutet ein Copolymer,
sowie ein Homopolymer.
Eine als Katalysatorbestandteil (C) gemäß der vorliegenden Erfindung verwendete
Organosiliciumverbindung ist die der vorstehenden Formel (1).
Die Symbole R1, R2, R3, R4, R5 und R6 in der Formel (1) sind vorzugsweise unab
hängig voneinander ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, ein Alkylrest mit 1 bis 20
Kohlenstoffatomen, ein Cycloalkylrest mit 3 bis 20 Kohlenstoffatomen, ein Arylrest mit 6
bis 20 Kohlenstoffatomen oder ein Aralkylrest mit 7 bis 20 Kohlenstoffatomen. Von
diesen sind ein Wasserstoffatom, ein Alkylrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen und ein
Cycloalkylrest mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen stärker bevorzugt und ein Wasserstoff
atom, ein Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und ein Cycloalkylrest mit 3 bis 6
Kohlenstoffatomen am stärksten bevorzugt. Ein Wasserstoffatom ist insbesondere bevor
zugt.
Das Symbol R7 in der Formel (1) ist ein Kohlenwasserstoffrest, vorzugsweise ein
Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen und stärker bevorzugt eine Methyl- oder
Ethylgruppe. Eine Methylgruppe ist insbesondere bevorzugt.
Als Beispiele der Organosiliciumverbindung der Formel (1), in der n 1 ist, mit
anderen Worten, wenn die Verbindung eine Cyclobutylgruppe oder ein Derivat davon auf
weist, können Cyclobutyltrimethoxysilan, 2-Methylcyclobutyltrimethoxysilan, 3-Methyl
cyclobutyltrimethoxysilan, 2-Ethylcyclobutyltrimethoxysilan, 3-Ethylcyclobutyltri
methoxysilan, 2-Propylcyclobutyltrimethoxysilan, 3-Propylcyclobutyltrimethoxysilan, 2-
Butylcyclobutyltrimethoxysilan, 3-Butylcyclobutyltrimethoxysilan, 2-Phenylcyclobutyl
trimethoxysilan, 3-Phenylcyclobutyltrimethoxysilan, Cyclobutyltriethoxysilan, 2-Methyl
cyclobutyltriethoxysilan, 3-Methylcyclobutyltriethoxysilan, 2-Ethylcyclobutyltriethoxy
silan, 3-Ethylcyclobutyltriethoxysilan, 2-Propylcyclobutyltriethoxysilan, 3-Propylcyclo
butyltriethoxysilan, 2-Butylcyclobutyltriethoxysilan, 3-Butylcyclobutyltriethoxysilan, 2-
Phenylcyclobutyltriethoxysilan und 3-Phenylcyclobutyltriethoxysilan aufgeführt werden.
Als Beispiele der Organosiliciumverbindung, in der n 2 ist, mit anderen Worten,
wenn die Verbindung zwei Cyclobutylgruppen oder Derivate davon aufweist, können Di
cyclobutyldimethoxysilan, Di-(2-methylcyclobutyl)dimethoxysilan, Di-(3-methylcyclo
butyl)dimethoxysilan, Bis(2,3-dimethylcyclobutyl)dimethoxysilan, Bis(2,2-dimethylcyclo
butyl)dimethoxysilan, Bis(3,3-dimethylcyclobutyl)dimethoxysilan, Bis(2,4-dimethyl
cyclobutyl)dimethoxysilan, Di-(2-ethylcyclobutyl)dimethoxysilan, Di-(3-ethylcyclo
butyl)dimethoxysilan, Bis(2,3-diethylcyclobutyl)dimethoxysilan, Bis(2,2-diethyl
cyclobutyl)dimethoxysilan, Bis(3,3-diethylcyclobutyl)dimethoxysilan, Bis(2,4-diethyl
cyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(2-methylcyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-
(3-methylcyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(4-methylcyclobutyl)dimethoxysilan,
Cyclobutyl-(2-phenylcyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(3-phenylcyclobutyl)dimeth
oxysilan, Cyclobutyl-(4-phenylcyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(2-ethylcyclobu
tyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(3-ethylcyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(4-ethyl
cyclobutyl)dimethoxysilan, 2-Methylcyclobutyl-(2-ethylcyclobutyl)dimethoxysilan, 3-
Methylcyclobutyl-(3-ethylcyclobutyl)dimethoxysilan, 4-Methylcyclobutyl-(4-ethylcyclo
butyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(2-fluorcyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(3-fluor
cyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(4-fluorcyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(2-
chlorcyclobutyl)dimethoxysilan, Cyclobutyl-(3-chlorcyclobutyl)dimethoxysilan, Cy
clobutyl-(4-chlorcyclobutyl)dimethoxysilan, Dicyclobutyldiethoxysilan, Di-(2-methyl
cyclobutyl)diethoxysilan, Di-(3-methylcyclobutyl)diethoxysilan, Bis(2,3-dimethylcyclo
butyl)diethoxysilan, Bis(2,2-dimethylcyclobutyl)diethoxysilan, Bis(3,3-dimethylcyclo
butyl)diethoxysilan, Bis(2,4-dimethylcyclobutyl)diethoxysilan, Di-(2-ethylcyclobutyl)di
ethoxysilan, Di-(3-ethylcyclobutyl)diethoxysilan, Bis(2,3-diethylcyclobutyl)-diethoxy
silan, Bis(2,2-diethylcyclobutyl)diethoxysilan, Bis(3,3-diethylcyclobutyl)diethoxysilan,
Bis(2,4-diethylcyclobutyl)diethoxysilan, Cyclobutyl-(2-methylcyclobutyl)diethoxysilan,
Cyclobutyl-(3-methylcyclobutyl)diethoxysilan, Cyclobutyl-(4-methylcyclobutyl)diethoxy
silan, Cyclobutyl-(2-ethylcyclobutyl)diethoxysilan, Cyclobutyl-(3-ethylcyclobutyl)dieth
oxysilan, Cyclobutyl-(4-ethylcyclobutyl)diethoxysilan, 2-Methylcyclobutyl-(2-ethylcyclo
butyl)diethoxysilan, 3-Methylcyclobutyl-(3-ethylcyclobutyl)diethoxysilan, 4-Methylcy
clobutyl-(4-ethylcyclobutyl)diethoxysilan, Cyclobutyl-(2-phenylcyclobutyl)diethoxysilan,
Cyclobutyl-(3-phenylcyclobutyl)diethoxysilan, Cyclobutyl-(4-phenylcyclobutyl)di
ethoxysilan, Cyclobutyl-(2-fluorcyclobutyl)diethoxysilan, Cyclobutyl-(3-fluorcyclobu
tyl)diethoxysilan, Cyclobutyl-(4-fluorcyclobutyl)diethoxysilan, Cyclobutyl-(2-chlorcy
clobutyl)diethoxysilan, Cyclobutyl-(3-chlorcyclobutyl)diethoxysilan und Cyclobutyl-(4-
chlorcyclobutyl)diethoxysilan aufgeführt werden.
Weiter können als Beispiele der Organosilanverbindung im Fall, dass einige der
Reste R1, R2, R3, R4, R5 und R6 miteinander unter Bildung eines Rings verbunden sind,
(Bicyclo[2.1.0]-2-pentyl)trimethoxysilan, (Bicyclo[2.2.0]-2-hexyl)trimethoxysilan, (Bi
cyclo[3.2.0]-6-heptyl)trimethoxysilan, (Bicyclo[4.2.0]-7-octyl)trimethoxysilan, (Bicyclo
[5.2.0]-8-nonanyl)trimethoxysilan, (Bicyclo[6.2.0]-9-decanyl)trimethoxysilan, Di(bicy
clo[2.1.0]-2-pentyl)dimethoxysilan, Di(bicyclo[2.2.0]-2-hexyl)dimethoxysilan, Di(bicy
clo[3.2.0]-6-heptyl)dimethoxysilan, Di(bicyclo[4.2.0]-7-octyl)dimethoxysilan, Di(bicy
clo[5.2.0]-8-nonanyl)dimethoxysilan, Di(bicyclo[6.2.0]-9-decanyl)dimethoxysilan, (Bi
cyclo[2.1.0]-2-pentyl)triethoxysilan, (Bicyclo[2.2.0]-2-hexyl)triethoxysilan, (Bicyclo
[3.2.0]-6-heptyl)triethoxysilan, (Bicyclo[4.2.0]-7-octyl)triethoxysilan, (Bicyclo[5.2.0]-8-
nonanyl)triethoxysilan, (Bicyclo[6.2.0]-9-decanyl)triethoxysilan, Di(bicyclo[2.1.0]-2-
pentyl)diethoxysilan, Di(bicyclo[2.2.0]-2-hexyl)diethoxysilan, Di(bicyclo[3.2.0]-6-hep
tyl)diethoxysilan, Di(bicyclo[4.2.0]-7-octyl)diethoxysilan, Di(bicyclo[5.2.0]-8-nonanyl)
diethoxysilan und Di(bicyclo[6.2.0]-9-decanyl)diethoxysilan aufgeführt werden.
Obwohl "n" in der Formel (1) 1 oder 2 bezeichnet, ist 2 bevorzugt. Unter den
Organosilanverbindungen sind im Fall, dass n 2 ist, bevorzugte Beispiele davon Dicyclo
butyldimethoxysilan, Di-substituiertes Cyclobutyl-dimethoxysilan, Dicyclobutyldiethoxy
silan und Di-substituiertes Cyclobutyl-diethoxysilan; stärker bevorzugt sind Dicyclo
butyldimethoxysilan und Di-substituiertes Cyclobutyl-dimethoxysilan; und am stärksten
bevorzugt ist Dicyclobutyldimethoxysilan.
Die Organosiliciumverbindungen der vorstehenden Formel (1) können mit einem
auf dem Fachgebiet bekannten Verfahren (JP-A-8-157482 und JP-A-9-12584) hergestellt
werden oder sind von einem Hersteller solcher Verbindungen erhältlich. Jede der vorste
hend angegebenen Druckschriften ist hier vollständig durch Bezugnahme eingeschlossen.
Als Katalysator zur Olefinpolymerisation, der unter Verwendung des Katalysator
bestandteils (C) hergestellt werden kann, kann zum Beispiel ein Katalysator aufgeführt
werden, der durch Inkontaktbringen eines festen Katalysatorbestandteils (A) mit min
destens einem Magnesiumatom, einem Titanatom, einem Halogenatom und einem von
einer Elektronendonorverbindung abgeleiteten Bestandteil; einer Organoaluminiumver
bindung (B) und dem Katalysatorbestandteil (C) erhalten wird.
Der feste Katalysatorbestandteil (A) kann zum Beispiel mit einem der folgenden
Verfahren (i) und (ii) erhalten werden:
- a) Ein Verfahren, wobei eine Titanverbindung (3) der folgenden Formel mit einer
Organomagnesiumverbindung (4) in Gegenwart einer Organosiliciumverbindung mit
einer Si-O-Bindung (1) reduziert wird, wobei ein ein dreiwertiges Titanatom enthaltendes
festes Produkt (reduziertes festes Produkt) erhalten wird, und das feste Produkt mit einer
Halogenverbindung (5) eines zu den Gruppen 4 bis 6 des Periodensystems gehörenden
Metalls behandelt wird, wobei der feste Katalysatorbestandteil (A) erhalten wird,
Ti(OR8)aX4-a
wobei R8 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, X ein Halogen atom ist und "a" eine Zahl ist, die 0 < a ≦ 4 erfüllt; und - b) ein Verfahren, wobei eine Titanverbindung (7) und eine Elektronendonorverbin dung (2) auf eine Magnesiumverbindung (6) ohne Reduktionskraft als Träger aufge bracht werden, wobei der feste Katalysatorbestandteil (A) erhalten wird.
Im vorstehend erwähnten Verfahren (i) ist empfehlenswert, die Organosilicium
verbindung (1) in Kombination mit der Elektronendonorverbindung (2) zu verwenden.
Als in der vorliegenden Erfindung verwendeter fester Katalysatorbestandteil (A) sind die
mit dem Verfahren (i) erhaltenen bevorzugt. Die Verbindungen (1) bis (7) sind nach
stehend im einzelnen erklärt.
Als Beispiel der Organosiliciumverbindung mit einer Si-O-Bindung (1) wird ein
Silicat der folgenden Formel
R9 bSi(OR10)4-b
aufgeführt, in der R9 und R10 gleich oder verschieden sind und ein linearer Kohlenwas
serstoffrest, verzweigter Kohlenwasserstoffrest oder cyclischer Kohlenwasserstoffrest mit
1 bis 20 Kohlenstoffatomen, ein Arylrest mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen oder ein Ar
alkylrest mit 7 bis 20 Kohlenstoffatomen sind und b eine Zahl ist, die 0 ≦ b < 4 erfüllt.
Ein bevorzugtes Silicat ist das mit b = 0, und ein stärker bevorzugtes Silicat ist das
mit einem linearen Alkylrest als Rest R10.
Als Beispiele des Silicats der vorstehenden Formel werden Tetramethoxysilan,
Tetraethoxysilan, Tetrabutoxysilan, Tetraphenoxysilan, Methyltrimethoxysilan, Ethyltri
methoxysilan, Butyltrimethoxysilan, Isobutyltrimethoxysilan, tert-Butyltrimethoxysilan,
Isopropyltrimethoxysilan, Cyclohexyltrimethoxysilan, Phenyltrimethoxysilan, Vinyltri
methoxysilan, Dimethyldimethoxysilan, Diethyldimethoxysilan, Dipropyldimethoxysilan,
Propylmethyldimethoxysilan, Diisopropyldimethoxysilan, Dibutyldimethoxysilan, Di
isobutyldimethoxysilan, Di-tert-butyldimethoxysilan, Butylmethyldimethoxysilan, Butyl
ethyldimethoxysilan, tert-Butylmethyldimethoxysilan, Isobutylisopropyldimethoxysilan,
tert-Butylisopropyldimethoxysilan, Hexylmethyldimethoxysilan, Hexylethyldimethoxy
silan, Dodecylmethyldimethoxysilan, Dicyclopentyldimethoxysilan, Cyclopentyl
methyldimethoxysilan, Cyclopentylethyldimethoxysilan, Cyclopentylisopropyldimethoxy
silan, Cyclopentylisobutyldimethoxysilan, Cyclopentyl-tert-butyldimethoxysilan,
Dicyclohexyldimethoxysilan, Cyclohexylmethyldimethoxysilan, Cyclohexylethyl
dimethoxysilan, Cyclohexylisopropyldimethoxysilan, Cyclohexylisobutyldimethoxysilan,
Cyclohexyl-tert-butyldimethoxysilan, Cyclohexylcyclopentyldimethoxysilan, Cyclohexyl
phenyldimethoxysilan, Diphenyldimethoxysilan, Phenylmethyldimethoxysilan, Phenyl
isopropyldimethoxysilan, Phenylisobutyldimethoxysilan, Phenyl-tert-butyldimethoxysilan,
Phenylcyclopentyldimethoxysilan, Vinylmethyldimethoxysilan, Methyltriethoxysilan,
Ethyltriethoxysilan, Butyltriethoxysilan, Isobutyltriethoxysilan, tert-Butyltriethoxysilan,
Isopropyltriethoxysilan, Cyclohexyltriethoxysilan, Phenyltriethoxysilan, Vinyl
triethoxysilan, Dimethyldiethoxysilan, Diethyldiethoxysilan, Dipropyldiethoxysilan,
Propylmethyldiethoxysilan, Diisopropyldiethoxysilan, Dibutyldiethoxysilan, Diiso
butyldiethoxysilan, Di-tert-butyldiethoxysilan, Butylmethyldiethoxysilan, Butyl
ethyldiethoxysilan, tert-Butylmethyldiethoxysilan, Hexylmethyldiethoxysilan, Hexyl
ethyldiethoxysilan, Dodecylmethyldiethoxysilan, Dicyclopentyldiethoxysilan, Dicyclo
hexyldiethoxysilan, Cyclohexylmethyldiethoxysilan, Cyclohexylethyldiethoxysilan, Di
phenyldiethoxysilan, Phenylmethyldiethoxysilan, Vinylmethyldiethoxysilan, Ethyltriiso
propoxysilan, Vinyltributoxysilan, Phenyltri-tert-butoxysilan, 2-Norbornantrimethoxysi
lan, 2-Norbornantriethoxysilan, 2-Norbornanmethyldimethoxysilan, Trimethylphenoxy
silan und Methyltriallyloxysilan aufgeführt. Von diesen sind Tetralkoxysilane bevorzugt
und Tetra-n-butoxysilan ist insbesondere bevorzugt.
Als Beispiele der Elektronendonorverbindung (2) werden (i) sauerstoffhaltige
Elektronendonorverbindungen, die zum Beispiel Diether, Ketone, Aldehyde, Carbonsäu
ren, organische Säureester, wie Carbonsäureester, anorganische Säureester, organische
Säureamide, anorganische Säureamide, organische Säureanhydride und anorganische
Säureanhydride enthalten, und (ii) stickstoffhaltige Elektronendonorverbindungen aufge
führt, die zum Beispiel Ammoniate, Amine, Nitrile und Isocyanate umfassen. Unter diesen
Elektronendonorverbindungen werden Carbonsäureester und Diether als bevorzugte
Beispiele aufgeführt. Die Verbindungen (2) können allein oder in Kombination mitein
ander verwendet werden.
Die Carbonsäureester können zum Beispiel Mono- oder Polycarbonsäureester sein.
Beispiele davon sind gesättigte aliphatische Carbonsäureester, ungesättigte aliphatische
Carbonsäureester, alicyclische Carbonsäureester und aromatische Carbonsäureester.
Spezielle Beispiele der Carbonsäureester sind Essigsäuremethylester, Essigsäureethylester,
Essigsäurephenylester, Propionsäuremethylester, Propionsäureethylester, Buttersäure
ethylester, Valeriansäureethylester, Acrylsäureethylester, Methacrylsäuremethylester,
Benzoesäureethylester, Benzoesäurebutylester, Toluylsäuremethylester, Toluyl
säurethylester, Anissäureethylester, Bernsteinsäurediethylester, Bernsteinsäuredibutylester,
Malonsäurediethylester, Malonsäuredibutylester, Maleinsäuredimethylester, Malein
säuredibutylester, Itaconsäurediethylester, Itaconsäuredibutylester, Phthalsäuremono
ethylester, Phthalsäuredimethylester, Phthalsäuremethylethylester, Phthalsäurediethylester,
Phthalsäuredi-n-propylester, Phthalsäurediisopropylester, Phthalsäuredi-n-butylester,
Phthalsäurediisobutylester, Phthalsäuredi-n-ociylester und Phthalsäurediphenylester.
Unter diesen Carbonsäureestern sind ungesättigte aliphatische Carbonsäureester,
die zum Beispiel Methacrylsäureester und Maleinsäureester umfassen; aromatische Mo
nocarbonsäureester, die zum Beispiel Benzoesäureester umfassen; und aromatische Poly
carbonsäureester bevorzugt, die zum Beispiel Phthalsäureester umfassen, stärker bevorzugt
sind aromatische Polycarbonsäureester, und am stärksten bevorzugt sind Phthalsäureester.
Bevorzugte Beispiele des Diethers sind jene der folgenden Formel
in der R11 bis R14 unabhängig voneinander ein linearer Alkylrest, verzweigter Alkylrest
oder alicyclischer Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, ein Arylrest mit 6 bis 20
Kohlenstoffatomen oder ein Aralkylrest mit 7 bis 20 Kohlenstoffatomen sind, mit der
Maßgabe, dass R12 und/oder R13 ein Wasserstoffatom sein können.
Spezielle Beispiele jener der vorstehenden Formel sind 2,2-Diisobutyl-1,3-di
methoxypropan, 2-Isopropyl-2-isopentyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Bis(cyclohexylme
thyl)-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-3,7-dimethyloctyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-
Diisopropyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-cyclohexylmethyl-1,3-dimethoxypro
pan, 2,2-Dicyclohexyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypro
pan, 2,2-Dipropyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-cyclohexyl-1,3-dimethoxypropan,
2-Isopropyl-2-cyclopentyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Dicyclopentyl-1,3-dimethoxypropan
und 2-Heptyl-2-pentyl-1,3-dimethoxypropan.
In Bezug auf die Diether der vorstehenden Formel sind Verbindungen der Formel
bevorzugt, in der R11 bis R14 unabhängig voneinander ein Alkylrest sind, und stärker be
vorzugt sind Verbindungen der Formel, in der R12 und R13 unabhängig voneinander ein
verzweigter Alkylrest oder alicyclischer Alkylrest sind und R11 und R14 unabhängig
voneinander ein linearer Alkylrest sind.
Eine flüssige Titanverbindung wird als Titanverbindung (3) der vorstehenden
Formel Ti(OR8)aX4-a bevorzugt, wobei R8, X und "a" die vorstehend angegebene Bedeu
tung haben.
Spezielle Beispiele der Verbindungen dieser Formel sind Alkoxytitantrihalogenide,
die zum Beispiel Ti(OCH3)Cl3, Ti(OC2H5)Cl3, Ti(OC3H7)Cl3, Ti(O-n-C4H9)Cl3,
Ti(OC2H5)Br3 und Ti(O-iso-C4H9Br3) umfassen; Dialkoxytitandihalogenide, die zum
Beispiel Ti(OCH3)2Cl2, Ti(OC2H5)2Cl2, Ti(OC3H7)2Cl2, Ti(O-n-C4H9)2Cl2, Ti(OC2H5)2Br2
und Ti(O-iso-C4H9)2Br2 umfassen; Trialkoxytitanhalogenide, die zum Beispiel
Ti(OCH3)3Cl, Ti(OC2H5)3Cl, Ti(OC3H7)3Cl, Ti(O-n-C4H9)3Cl, Ti(OC2H5)3Br und Ti(O-iso-
C4H9)3Br umfassen; und Tetralkoxytitanverbindungen, die zum Beispiel Ti(OCH3)4,
Ti(OC2H5)4, Ti(OC3H7)4, Ti(O-n-C4H9)4, Ti(OC2H5)4 und Ti(O-iso-C4H9)4 umfassen. Von
diesen sind Tetraalkoxytitanverbindungen insbesondere bevorzugt.
Diese Titanverbindungen können jeweils allein oder in Kombination miteinander
in einem beliebigen Verhältnis verwendet werden. Zusätzlich können diese Titanverbin
dungen in Kombination mit Titantetrahalogeniden verwendet werden, die zum Beispiel
TiCl4 umfassen. Weiter können diese Titanverbindungen vor Verwendung mit Kohlen
wasserstoffen, Halogenkohlenwasserstoffen oder aromatischen Kohlenwasserstoffen ver
dünnt werden.
Als Organomagnesiumverbindung (4) kann jede Art von Organomagnesiumver
bindungen mit einer Mg-Kohlenstoff-Bindung verwendet werden. Bevorzugte Beispiele
der Verbindung (4) sind eine Grignard-Verbindung mit folgender Formel
R15MgX
in der R15 ein Alkyl-, Aryl- oder Aralkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ist und X ein
Halogenatom ist; und eine Verbindung mit folgender Formel
R16R17Mg
in der R16 und R17 unabhängig voneinander ein Alkyl-, Aryl- oder Aralkylrest mit 1 bis 20
Kohlenstoffatomen sind. Von diesen ist die Grignard-Verbindung stärker bevorzugt.
In den vorstehenden zwei Formeln umfassen die Reste R15, R16 und R17 zum Bei
spiel Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, sec-Butyl-, Amyl-, Isoamyl-, n-
Hexyl-, n-Octyl-, 2-Ethylhexyl-, Phenyl- und Benzylgruppen. R16 und R17 können gleich
oder voneinander verschieden sein.
Beispiele der Grignard-Verbindung sind Methylmagnesiumchlorid, Ethylmagne
siumchlorid, Ethylmagnesiumbromid, Ethylmagnesiumjodid, Propylmagnesiumchlorid,
Propylmagnesiumbromid, Butylmagnesiumchlorid, Butylmagnesiumbromid, sec-Butyl
magnesiumchlorid, sec-Butylmagnesiumbromid, tert-Butylmagnesiumchlorid, tert-Butyl
magnesiumbromid, Amylmagnesiumchlorid, Isoamylmagnesiumchlorid, Hexylmagnesi
umchlorid, Phenylmagnesiumchlorid und Phenylmagnesiumbromid.
Beispiele der Verbindung der vorstehenden Formel R16R17Mg sind Dimethylmag
nesium, Diethylmagnesium, Dipropylmagnesium, Diisopropylmagnesium, Dibutylmag
nesium, Di-sec-butylmagnesium, Di-tert-butylmagnesium, Butyl-sec-butylmagnesium, Di
amyhnagnesium, Dihexylmagnesium, Diphenylmagnesium und Butylethylmagnesium.
Als Beispiele eines zur Herstellung der Verbindung (4) verwendeten Lösungs
mittels können Etherlösungsmittel, die zum Beispiel Diethylether, Dipropylether, Diiso
propylether, Dibutylether, Diisobutylether, Diamylether, Diisoamylether, Dihexylether,
Dioctylether, Diphenylether, Dibenzylether, Phenetol, Anisol, Tetrahydrofuran und Tetra
hydropyran umfassen; und Kohlenwasserstofflösungsmittel aufgeführt werden, die zum
Beispiel Hexan, Heptan, Octan, Cyclohexan, Methylcyclohexan, Benzol, Toluol und Xylol
umfassen. Diese Lösungsmittel können jeweils allein verwendet werden oder können in
Kombination der Etherlösungsmittel miteinander oder in Kombination der Kohlenwasser
stofflösungsmittel miteinander oder in Kombination der Etherlösungsmittel und der
Kohlenwasserstofflösungsmittel miteinander verwendet werden.
Es ist empfehlenswert, die Verbindung (4) in Form einer Etherlösung zu ver
wenden. Beispiele der dafür verwendeten Etherverbindung sind vorzugsweise jene mit
sechs oder mehr Kohlenstoffatomen im Molekül und jene mit cyclischer Struktur. Be
sonders bevorzugt ist die Verwendung einer Etherlösung der Grignard-Verbindung.
Es ist auch möglich, die Verbindung (4) in Form eines in einem Kohlenwasser
stoff löslichen Komplexes zu verwenden, der durch Kombinieren der Verbindung (4) mit
einer Organometallverbindung erhalten werden kann. Beispiele der Organometall
verbindung sind die mit Li, Be, B, Al oder Zu.
In Bezug auf das Metall in der Halogenverbindung eines zu den Gruppen 4 bis 6
des Periodensystems gehörenden Metalls können als Beispiele Ti, Zr, Hf, V, Nb, Ta, Cr,
Mo und W aufgeführt werden. Bevorzugte Verbindungen (5) sind Halogenverbindungen
von mindestens einem Übergangsmetall, ausgewählt aus Ti, Zr und Hf. Besonders
bevorzugte Verbindungen (5) sind Halogenverbindungen von vierwertigem Titan.
Bevorzugte Beispiele der Halogenverbindungen von vierwertigem Titan sind jene mit
folgender Formel
Ti(OR18)mX4-m
in der R18 ein Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, X ein Halogenatom ist und
"m" eine Zahl ist, die 0 ≦ m < 4 erfüllt.
In der vorstehenden Formel ist ein bevorzugter Rest R18 ein Alkylrest mit 1 bis 8
Kohlenstoffatomen.
Beispiele der Verbindung (5) sind Titantetrahalogenide, die zum Beispiel Titan
tetrachlorid, Titantetrabromid und Titantetrajodid umfassen; Alkoxytitantrihalogenide, die
zum Beispiel Methoxytitantrichlorid, Ethoxytitantrichlorid, Butoxytitantrichlorid, Ethoxy
titantribromid und Isobutoxytitantribromid umfassen; Dialkoxytitandihalogenide, die zum
Beispiel Dimethoxytitandichlorid, Diethoxytitandichlorid, Dibutoxytitandichlorid und
Diethoxytitandibromid umfassen; und Trialkoxytitanmonohalogenide, die zum Beispiel
Trimethoxytitanchlorid, Triethoxytitanchlorid, Tributoxytitanchlorid und Triethoxytitan
bromid umfassen.
Unter diesen Verbindungen (5) sind Titantetrahalogenide bevorzugt und insbe
sondere bevorzugt ist Titantetrachlorid. Die Verbindungen (5) können jeweils allein oder
in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden. Die Verbindungen (5)
können vor Verwendung mit einem Lösungsmittel verdünnt werden, das zum Beispiel
Kohlenwasserstoffe, Halogenkohlenwasserstoffe und aromatische Kohlenwasserstoffe
umfasst.
Bevorzugte Beispiele der Magnesiumverbindung (6) sind Magnesiumhalogenide,
die zum Beispiel Magnesiumchlorid, Magnesiumbromid, Magnesiumjodid und Magnesi
umfluorid umfassen; Alkoxymagnesiumhalogenide, die zum Beispiel Methoxymagnesi
umchlorid, Ethoxymagnesiumchlorid, Isopropoxymagnesiumchlorid, Butoxymagnesium
chlorid und Octoxymagnesiumchlorid umfassen; Aryloxymagnesiumhalogenide, die zum
Beispiel Phenoxymagnesiumchlorid, Methylphenoxymagnesiumchlorid und Butoxyphen
oxymagnesiumchlorid umfassen; Alkoxymagnesiumverbindungen, die zum Beispiel
Methoxymagnesium, Ethoxymagnesium, Isopropoxymagnesium, Butoxymagnesium und
Octoxymagnesium umfassen; Aryloxymagnesiumverbindungen, die zum Beispiel Phen
oxymagnesium, Methylphenoxymagnesium und Butoxyphenoxymagnesium umfassen;
und Carbonsäuresalze, die zum Beispiel Magnesiumlaurat und Magnesiumstearat um
fassen.
Die Verbindung (6) kann in Form eines in einem Kohlenwasserstoff löslichen
Komplexes verwendet werden, der durch Kombinieren der Verbindung (6) mit einer
Organometallverbindung erhalten werden kann. Beispiele einer solchen Organometall
verbindung sind jene von Li, Be, B, Al oder Zn.
Als bevorzugte Beispiele der Titanverbindung (7) können Titanhalogenidverbin
dungen mit folgender Formel
Ti(OR19)kX4-k
aufgeführt werden, in der R19 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen
ist, X ein Halogenatom ist und "k" eine Zahl ist, die 0 ≦ 5 k < 4 erfüllt.
Spezielle Beispiele der Verbindung (7) sind Titantetrahalogenide, die zum Bei
spiel TiCl4, TiBr4 und TiI4 umfassen; Alkoxytitantrihalogenide, die zum Beispiel
Ti(OCH3)Cl3, Ti(OC2H5)Cl3, Ti(OC3H7)Cl3, Ti(O-n-C4H9)Cl3, Ti(OC2H5)Br3 und Ti(O-iso-
C4H9)Br3 umfassen; Dialkoxytitandihalogenide, die zum Beispiel Ti(OCH3)2Cl2,
Ti(OC2H5)2Cl2, Ti(OC3H7)2Cl2, Ti(O-n-C4H9)2Cl2, Ti(OC2H5)2Br2 und Ti(O-iso-C4H9)2Br2
umfassen; und Trialkoxytitanhalogenide, die zum Beispiel Ti(OCH3)3Cl, Ti(OC2H5)3Cl,
Ti(OC3H7)3Cl, Ti(O-n-C4H9)3Cl, Ti(OC2H5)3Br und Ti(O-iso-C4H9)3Br umfassen. Von
diesen sind Titantetrahalogenide bevorzugt, und insbesondere bevorzugt ist TiCl4.
Die Verbindung (7) kann jeweils allein oder in Kombination von zwei oder meh
reren in einem beliebigen Verhältnis verwendet werden. Die Verbindung (7) kann vor
Verwendung mit einem Lösungsmittel verdünnt werden, das zum Beispiel Kohlenwas
serstoffe, Halogenkohlenwasserstoffe und aromatische Kohlenwasserstoffe umfasst.
In Bezug auf das vorstehende Herstellungsverfahren (i) für den festen Katalysa
torbestandteil (A) werden folgende spezielle Verfahren (a) bis (f) aufgeführt:
- a) Ein Verfahren, umfassend die Zugabe der Titanverbindung (3) der vorstehenden Formel Ti(OR8)aX4-a zu einem Gemisch der seine Si-O-Bindung aufweisenden Organosi liciumverbindung (1) mit der Elektronendonorverbindung (2), Inkontaktbringen des entstandenen mit der Organomagnesiumverbindung (4) zum Erhalt eines festen Produkts (reduziertes festes Produkt), und dann Behandeln des festen Produkts mit der Ha logenverbindung (5) eines zu den Gruppen 4 bis 6 des Periodensystems gehörenden Metalls;
- b) ein Verfahren, umfassend die Zugabe der Elektronendonorverbindung (2) zu einem Gemisch der Siliciumverbindung (1) mit der Titanverbindung (3), Inkontakt bringen des entstandenen mit der Organomagnesiumverbindung (4) zum Erhalt eines festen Produkts (reduziertes festes Produkt) und dann Behandeln des festen Produkts mit der Halogenverbindung (5);
- c) ein Verfahren, umfassend die Zugabe der Siliciumverbindung (1) zu einem Ge misch der Elektronendonorverbindung (2) mit der Titanverbindung (3), Inkontaktbrin gen des entstandenen mit der Organomagnesiumverbindung (4) zum Erhalt eines festen Produkts (reduziertes festes Produkt) und dann Behandeln des festen Produkts mit der Halogenverbindung (5);
- d) ein Verfahren, umfassend die Zugabe eines Gemisches der Elektronendonorver bindung (2) mit der Titanverbindung (3) zu der Siliciumverbindung (1), Inkontakt bringen des entstandenen mit der Organomagnesiumverbindung (4) zum Erhalt eines festen Produkts (reduziertes festes Produkt) und dann Behandeln des festen Produkts mit der Halogenverbindung (5);
- e) ein Verfahren, umfassend die Zugabe eines Gemisches der Siliciumverbindung (1) mit der Titanverbindung (3) zur Elektronendonorverbindung (2), Inkontaktbringen des entstandenen mit der Organomagnesiumverbindung (4) zum Erhalt eines festen Produkts (reduziertes festes Produkt) und Behandeln des festen Produkts mit der Halo genverbindung (5); und
- f) ein Verfahren, umfassend die Zugabe eines Gemisches der Siliciumverbindung (1) mit der Elektronendonorverbindung (2) zu der Titanverbindung (3), Inkontaktbringen des entstandenen mit der Organomagnesiumverbindung (4) zum Erhalt eines festen Produkts (reduziertes festes Produkt) und dann Behandeln des festen Produkts mit der Halogenverbindung (5).
Von diesen Beispielen ist das Verfahren (a) vom Gesichtspunkt der Polymerisati
onsaktivität des erhaltenen Katalysators empfehlenswert.
Üblicherweise wird der feste Katalysatorbestandteil (A) in einer Atmosphäre eines
Inertgases hergestellt, die zum Beispiel Stickstoff und Argon enthält. Die Temperatur der
Reduktionsreaktion zwischen der Titanverbindung (3) und der Organomagnesi
umverbindung (4) beträgt üblicherweise etwa -50°C bis 70°C, vorzugsweise etwa -30°C
bis 50°C und stärker bevorzugt etwa -25°C bis 35°C. Wenn die Temperatur höher als etwa
70°C ist, kann die Teilcheneigenschaft des erhaltenen festen Produkts verschlechtert sein.
Die Temperatur zum Zeitpunkt der Behandlung des erhaltenen festen Produkts mit der
Halogenverbindung (5) beträgt üblicherweise etwa -50°C bis 200°C; vorzugsweise etwa
30°C bis 150°C und stärker bevorzugt etwa 60°C bis 130°C. Wenn die Temperatur höher
als etwa 200°C ist, kann die Teilcheneigenschaft des behandelten festen Produkts
verschlechtert sein.
In Bezug auf das vorstehende Herstellungsverfahren (ii) für den festen Katalysa
torbestandteil (A) können die Titanverbindung (7) und die Elektronendonorverbindung
(2) auf die Magnesiumverbindung (6) ohne Reduktionskraft als Träger durch zum Bei
spiel Inkontaktbringen eines flüssigen Gemisches der Verbindung (6), der Verbindung
(2) und eines Kohlenwasserstofflösungsmittels mit der Titanverbindung (7) aufgebracht
werden. Das Inkontaktbringen wird bei einer Temperatur von üblicherweise etwa -70°C
bis 200°C, vorzugsweise etwa -50°C bis 150°C und stärker bevorzugt etwa -30°C bis
130°C, durchgeführt.
In den vorstehenden Herstellungsverfahren (i) und (ii) für den festen Katalysator
bestandteil (A) ist es möglich, die Behandlung in Gegenwart einer porösen Substanz
durchzuführen, die zum Beispiel poröse anorganische Oxide und poröse organische Po
lymere umfasst, wobei die poröse Substanz mit dem festen Produkt getränkt wird. Be
vorzugte poröse Substanzen sind jene mit einem Porenvolumen von nicht weniger als etwa
0,3 ml/g in einem Porenradius von etwa 20 bis 200 nm und einer durchschnittlichen
Teilchengröße von etwa 5 bis 300 µm.
Beispiele der porösen anorganischen Oxide sind SiO2, Al2O3, MgO, TiO2, ZrO2, ein
Mischoxid von SiO2.Al2O3, ein Mischoxid von MgO.Al2O3 und ein Mischoxid von
MgO.SiO2.Al2O3.
Beispiele der porösen organischen Polymere sind Polystyrolpolymere, die zum
Beispiel Polystyrol, Styrol-Divinylbenzol-Copolymer, Styrol-N,N'-Alkylendimethacryl
amid-Copolymer, Styrol-Ethylenglycoldimethacrylat-Copolymer und Ethylvinylbenzol-
Divinylbenzol-Copolymer umfassen; Poly(meth)acrylsäureesterpolymere, die zum Bei
spiel Polyethylacrylat, Methylacrylat-Divinylbenzol-Copolymer, Ethylacrylat-Divinyl
benzol-Copolymer, Polymethylmethacrylat, Methylmethacrylat-Divinylbenzol-Copolymer
und Polyethylenglycoldimethacrylat umfassen; Polyacrylnitrilpolymere, die zum Beispiel
Polyacrylnitril und Acrylnitril-Divinylbenzol-Copolymer umfassen; Polyvinylchloridpo
lymere, die zum Beispiel Polyvinylchlorid umfassen; Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylpy
ridin und Polyolefinpolymere, die zum Beispiel Polyethylen, Ethylen-Methylacrylat-Co
polymer und Polypropylen umfassen. Unter diesen porösen Substanzen können SiO2,
Al2O3 und Styrol-Divinylbenzol-Copolymer als Beispiele bevorzugter poröser Substanzen
aufgeführt werden.
In Bezug auf die zu verwendenden Mengen der jeweiligen Verbindungen im vor
stehenden Herstellungsverfahren (i) für den festen Katalysatorbestandteil (A) beträgt die
Menge der Elektronendonorverbindung (2) zur Organomagnesiumverbindung (4), ge
nauer das Molverhältnis von Verbindung (2)/Verbindung (4), üblicherweise etwa 0,0001
bis 1, vorzugsweise etwa 0,0005 bis 0,6 und insbesondere bevorzugt etwa 0,001 bis 0,1.
Die Menge der Organosiliciumverbindung (1) zur Organomagnesiumverbindung (4),
genauer das Molverhältnis von Verbindung (1)/Verbindung (4) beträgt üblicherweise
etwa 0,1 bis 10, vorzugsweise etwa 0,2 bis 5 und insbesondere bevorzugt etwa 0,5 bis 2.
Die Menge der Titanverbindung (3) zur Organosiliciumverbindung (1), genauer das
Molverhältnis von Verbindung (3)/Verbindung (1), beträgt üblicherweise etwa 0,001 bis
10, vorzugsweise etwa 0,01 bis 5 und insbesondere bevorzugt etwa 0,02 bis 2. Die Menge
der Halogenverbindung (5) beträgt üblicherweise etwa 10 bis 10000 mol, vorzugsweise
etwa 30 bis 5000 mol und insbesondere bevorzugt etwa 100 bis 3000 mol, pro
Grammäquivalent eines Titanatoms im ein dreiwertiges Titanatom enthaltenden festen
Produkt.
In Bezug auf die zu verwendenden Mengen der jeweiligen Verbindungen im vor
stehenden Herstellungsverfahren (ii) für den festen Katalysatorbestandteil (A) beträgt die
Menge der Elektronendonorverbindung (2) zur Magnesiumverbindung (6), genauer das
Molverhältnis von Verbindung (2)/Verbindung (6), üblicherweise etwa 0,01 bis 10 und
vorzugsweise etwa 0,1 bis 5. Die Menge der Titanverbindung (7) zur Magnesiumver
bindung (6), genauer das Molverhältnis von Verbindung (7)/Verbindung (6), beträgt
üblicherweise etwa 0,01 bis 1000 und vorzugsweise etwa 0,1 bis 200.
Es ist empfehlenswert, den erhaltenen festen Katalysatorbestandteil (A) mit einem
Kohlenwasserstofflösungsmittel bei einer Temperatur von üblicherweise etwa 0 bis 150°C
und vorzugsweise etwa 60 bis 130°C zu waschen. Als Beispiele der bevorzugten
Kohlenwasserstofflösungsmittel können aliphatische und aromatische Kohlenwasserstoff
lösungsmittel aufgeführt werden. Toluol ist insbesondere bevorzugt.
Die in der vorliegenden Erfindung verwendete Organoaluminiumverbindung (B)
ist jene mit mindestens einer Al-Kohlenstoff-Bindung im Molekül. Als spezielle Beispiele
der Verbindung (B) werden Verbindungen mit folgenden Formeln aufgeführt:
R20 rAlX3-r
R21R22Al-O-AlR23R24
R21R22Al-O-AlR23R24
in denen R20 bis R24 Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen sind, X ein
Halogenatom, ein Wasserstoffatom oder ein Alkoxyrest ist und "r" eine Zahl ist, die 2 ≦ r
≦ 3 erfüllt.
Beispiele der Verbindung (B) sind Trialkylaluminiumverbindungen, die zum Bei
spiel Triethylaluminium, Triisobutylaluminium und Trihexylaluminium umfassen; Di
alkylaluminiumhydride, die zum Beispiel Diethylaluminiumhydrid und Diisobutylalu
miniumhydrid umfassen; Dialkylaluminiumhalogenide, die zum Beispiel Diethylalumini
umchlorid umfassen; ein Gemisch von Trialkylaluminiumverbindungen und Dialkyl
aluminlumhalogeniden, die zum Beispiel ein Gemisch von Triethylaluminium und Di
ethylaluminiumchlorid umfassen; und Alkylaluminoxane, die zum Beispiel Tetraethyldi
aluminoxan und Tetrabutyldialuminoxan umfassen.
Unter diesen Organoaluminiumverbindungen (B) sind Trialkylaluminiumverbin
dungen, ein Gemisch von Trialkylaluminiumverbindungen und Dialkylaluminiumhalo
geniden und Alkylaluminoxanen bevorzugt, und insbesondere bevorzugt sind Triethyl
aluminium, Triisobutylaluminium, ein Gemisch von Triethylaluminium und Diethylalu
miniumchlorid und Tetraethyldialuminoxan.
Ein Verfahren zur Herstellung eines Olefinpolymers gemäß der vorliegenden Er
findung umfasst die Polymerisation eines Olefins in Gegenwart des vorstehenden Kata
lysators zur Olefinpolymerisation. Das erfindungsgemäße Verfahren kann insbesondere
bevorzugt zur Herstellung eines isotaktischen α-Olefinpolymers angewandt werden.
Das α-Olefin umfasst jene mit nicht weniger als 3 Kohlenstoffatomen. Beispiele
des α-Olefins sind lineare Monoolefine, die zum Beispiel Propylen, Buten-1, Penten-1,
Hexen-1, Hepten-1, Octen-1 und Decen-1 umfassen; verzweigte Monoolefine, die zum
Beispiel 3-Methylbuten-1, 3-Methylpenten-1 und 4-Methylpenten-1 umfassen; und Vi
nylcyclohexan. Diese α-Olefine können jeweils allein oder in Kombination von zwei oder
mehreren verwendet werden.
In der vorliegenden Erfindung sind eine Homopolymerisation von Propylen,
Homopolymerisation von Buten-1, Copolymerisation eines gemischtes Olefins, umfassend
eine hauptsächliche Menge von Propylen, und Copolymerisation eines gemischten
Olefins, umfassend eine hauptsächliche Menge von Buten-1, bevorzugt. Eine Homopo
lymerisation von Propylen und Copolymerisation eines eine hauptsächliche Menge von
Propylen umfassenden gemischten Olefins (zum Beispiel ein gemischtes Olefin von Pro
pylen und Ethylen und ein gemischtes Olefin von Propylen und Buten-1) sind insbeson
dere bevorzugt.
Gemäß der Copolymerisation gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich,
Ethylen mit zwei oder mehreren Arten von α-Olefinen, ausgewählt aus den vorstehenden
α-Olefinen, zu copolymerisieren. Es ist weiter möglich, das α-Olefin mit einer Verbin
dung mit mehreren ungesättigten Bindungen, die zum Beispiel konjugierte Diene und
nicht-konjugierte Diene umfasst, falls gewünscht, in Kombination mit Ethylen, zu copoly
merisieren. In Bezug auf den Schritt der Copolymerisation kann nicht nur ein Schritt der
Copolymerisation, sondern auch eine mehrschrittige Copolymerisation, die zwei oder
mehrere Schritte umfasst, angewandt werden.
Die Art der Zufuhr des festen Katalysatorbestandteils (A), der Organoalumini
umverbindung (B) und des Katalysatorbestandteils (C) zur Polymerisationszone ist nicht
besonders beschränkt, mit der Maßgabe, dass die Zufuhr in einer Atmosphäre eines
Inertgases, das zum Beispiel Stickstoff und Argon enthält, unter im wesentlichen wasser
freien Bedingungen durchgeführt wird. Die Reihenfolge der Zufuhr des festen Katalysa
torbestandteils (A), der Organoaluminiumverbindung (B) und des Katalysatorbestandteils
(C) zu einer Polymerisationszone ist ebenfalls nicht besonders beschränkt. Zum Beispiel
können sie einzeln zugeführt werden, oder die vorher durch Inkontaktbringen von zwei
von ihnen hergestellte Verbindung und die restliche Verbindung können nacheinander
zugeführt werden.
In Bezug auf die zum Erhalt des gewünschten Olefinpolymers durchzuführende
Polymerisation, die nachstehend als "vorliegende Polymerisation" bezeichnet wird, ist es
zusätzlich zur vorliegenden Polymerisation, die in Gegenwart, des vorstehend erwähnten
Katalysators durchzuführen ist, auch möglich, die Polymerisation derart durchzuführen,
dass eine kleine Menge eines Olefins vorher in Gegenwart des festen Katalysatorbe
standteils (A) und der Organoaluminiumverbindung (B) polymerisiert wird, wobei die
Polymerisation nachstehend als "vorhergehende Polymerisation" bezeichnet und nach
stehend im einzelnen beschrieben wird, wobei ein Katalysator erhalten wird, dessen Ober
fläche mit einer kleinen Menge des erhaltenen Olefinpolymers bedeckt ist, und dann die
vorliegende Polymerisation in Gegenwart des erhaltenen Katalysators durchgeführt wird.
Das für die vorhergehende Polymerisation verwendete Olefin kann zu dem für die
vorliegende Polymerisation verwendeten gleich oder von ihm verschieden sein. Die für die
vorhergehende Polymerisation zu verwendende Menge des Olefins beträgt üblicherweise
etwa 0,01 bis 1000 g, vorzugsweise etwa 0,05 bis 500 g und insbesondere bevorzugt etwa
0,1 bis 200 g, pro Gramm des Bestandteils (A).
Es ist empfehlenswert, die vorhergehende Polymerisation derart durchzuführen,
dass eine kleine Menge des Olefins einer Aufschlämmungspolymerisation in Gegenwart
des festen Katalysatorbestandteils (A) und der Organoaluminiumverbindung (B) unterzo
gen wird. Beispiele eines für die vorhergehende Polymerisation verwendeten Lösungs
mittels sind inerte Kohlenwasserstoffe, die zum Beispiel Propan, Butan, Isobutan, Pentan,
Isopentan, Hexan, Heptan, Octan, Cyclohexan, Benzol und Toluol umfassen, und flüssige
Olefine. Als Beispiel eines gemischten Lösungsmittels kann eine Kombination einer gro
ßen Menge des inerten Kohlenwasserstofflösungsmittels und einer kleinen Menge des
flüssigen Olefins aufgeführt werden.
Die für die vorhergehende Polymerisation zu verwendende Menge der Organo
aluminiumverbindung (B) kann in einem weiten Bereich von etwa 0,5 bis 700 mol, vor
zugsweise etwa 0,8 bis 500 mol und insbesondere bevorzugt etwa 1 bis 200 mol, pro
Grammäquivalent Titanatome im festen Katalysatorbestandteil (A), gewählt werden. Die
Konzentration der Aufschlämmung in einer Aufschlämmungspolymerisation beträgt vor
zugsweise etwa 1 bis 500 g Bestandteil (A)/Liter Lösungsmittel und insbesondere bevor
zugt etwa 3 bis 300 g Bestandteil (A)/Liter Lösungsmittel. Die Temperatur bei der vor
hergehenden Polymerisation beträgt vorzugsweise etwa -20 bis 100°C und insbesondere
bevorzugt etwa 0 bis 80°C. Der Partialdruck eines Gasphasenolefins während der vor
hergehenden Polymerisation beträgt vorzugsweise etwa 0,01 bis 20 kg/cm2 und insbe
sondere bevorzugt etwa 0,1 bis 10 kg/cm2, mit der Maßgabe, dass das Olefin unter dem
Druck und der Temperatur der vorhergehenden Polymerisation im flüssigen Zustand ist.
Die Dauer der vorhergehenden Polymerisation ist nicht besonders beschränkt, beträgt aber
vorzugsweise etwa 2 Minuten bis 15 Stunden.
In der vorhergehenden Polymerisation können der feste Katalysatorbestandteil (A),
die Organoaluminiumverbindung (B) und das Olefin zur Polymerisationszone zum
Beispiel derart zugeführt werden, dass ein Kontaktprodukt zwischen dem festen Kataly
satorbestandteil (A) und der Organoaluminiumverbindung (B) und das Olefin nacheinan
der zugeführt werden; oder ein Kontaktprodukt zwischen dem festen Katalysatorbestand
teil (A) und dem Olefin und die Organoaluminiumverbindung (B) nacheinander zugeführt
werden. Das Olefin kann zum Beispiel durch anschließendes Zuführen, während der
Druck in der Polymerisationszone auf einem festgelegten Grad gehalten wird; oder durch
Zuführen aller festgelegter Mengen davon im ersten Stadium zugeführt werden. Urn das
Molekulargewicht des erhaltenen Olefinpolymers einzustellen, kann ein Ketten
übertragungsmittel verwendet werden, das zum Beispiel Wasserstoff umfasst.
Falls gewünscht können der feste Katalysatorbestandteil (A) und die Organoalu
miniumverbindung (B), die für die vorhergehende Polymerisation zu verwenden sind, in
Kombination mit einer Teilmenge oder der gesamten Menge des für die vorliegende Po
lymerisation zu verwendenden Katalysatorbestandteils (C) verwendet werden. Der Kata
lysatorbestandteil (C) kann in einer Menge von üblicherweise etwa 0,01 bis 400 mol,
vorzugsweise etwa 0,02 bis 200 mol und insbesondere bevorzugt etwa 0,03 bis 100 mol,
pro Grammäquivalent Titanatome im festen Katalysatorbestandteil (A) und üblicherweise
etwa 0,003 bis 5 mol, vorzugsweise etwa 0,005 bis 3 mol und insbesondere bevorzugt
etwa 0,01 bis 2 mol, pro mol der Organoaluminiumverbindung (B), verwendet werden.
In Bezug auf die Reihenfolge der Zufuhr des festen Katalysatorbestandteils (A),
der Organoaluminiumverbindung (B) und des Katalysatorbestandteils (C) zur Polymeri
sationszone können sie einzeln zugeführt werden, oder ein Kontaktprodukt zwischen zwei
davon, zum Beispiel ein Kontaktprodukt zwischen der Organoaluminiumverbindung (B)
und dem Katalysatorbestandteil (C), und die restliche Verbindung können nacheinander
zugeführt werden.
Die für die vorliegende Polymerisation zu verwendende Menge der Organoalu
miniumverbindung (B) kann aus einem weiten Bereich von etwa 1 bis 1000 mol und ins
besondere bevorzugt etwa 5 bis 600 mol, pro Grammäquivalent Titanatome im festen
Katalysatorbestandteil (A), ausgewählt werden.
Die in der vorliegenden Polymerisation zu verwendende Menge des Katalysator
bestandteils (C) beträgt üblicherweise etwa 0,1 bis 2000 mol, vorzugsweise etwa 0,3 bis
1000 mol und insbesondere bevorzugt etwa 0,5 bis 800 mol, pro Grammäquivalent Ti
tanatome im festen Katalysatorbestandteil (A), und üblicherweise etwa 0,001 bis 5 mol,
vorzugsweise etwa 0,005 bis 3 mol und insbesondere bevorzugt etwa 0,01 bis 1 mol, pro
mol der Organoaluminiumverbindung (B).
Die Temperatur bei der vorliegenden Polymerisation beträgt üblicherweise etwa
-30 bis 300°C und vorzugsweise etwa 20 bis 180°C. Der Druck bei der vorliegenden
Polymerisation ist nicht besonders beschränkt, beträgt aber üblicherweise Atmosphären
druck bis etwa 100 kg/cm2 und vorzugsweise etwa 2 bis 50 kg/cm2 vom industriellen und
wirtschaftlichen Gesichtspunkt. Die Form der vorliegenden Polymerisation kann ein
Chargenverfahren oder kontinuierliches Verfahren sein. Die vorliegende Polymerisation
kann durch ein Aufschlämmungspolymerisations- oder Lösungspolymerisationsverfahren,
wobei ein inertes Kohlenwasserstofflösungsmittel, das zum Beispiel Propan, Butan,
Isobutan, Pentan, Hexan, Heptan und Octan umfasst, verwendet werden, oder mit einem
Gasphasenpolymerisationsverfahren oder mit einem Massepolymerisationsverfahren
durchgeführt werden, wobei ein Olefin, das bei der Polymerisationstemperatur flüssig ist,
als Polymerisationsmedium verwendet wird.
In der vorliegenden Polymerisation kann ein Kettenübertragungsmittel, das zum
Beispiel Wasserstoff umfasst, zum Einstellen des Molekulargewichts des erhaltenen Ole
finpolymers zugegeben werden. In der vorliegenden Erfindung kann das Molekularge
wicht des Olefinpolymers leicht unter Zugabe einer kleinen Menge an Wasserstoff einge
stellt werden, so dass das Molekulargewicht des gewünschten Olefinpolymers unter
Hemmen der Bildung von amorphem Polymer als Nebenprodukt verringert werden kann.
Gemäß der vorliegenden Erfindung können (i) ein Olefinpolymerisationskatalysa
tor, der hohe Polymerisationsaktivität und hohe Stereospezifität aufweist, so dass eine
Entfernung von amorphen Polymeren nicht erforderlich ist, und der außerdem zum Ein
stellen des Molekulargewichts eines erhaltenen Olefinpolymers ohne Verringern der Ste
reospezifität davon fähig ist, (ii) ein Katalystorbestandteil (C) aus einer zur Herstellung
des Katalysators verwendeten speziellen Organosiliciumverbindung, (iii) ein Verfahren
zur Herstellung eines Olefinpolymers unter Verwendung des Katalysators und (iv) die
Verwendung der Organosiliciumverbindung als Bestandteil zur Herstellung eines Olefin
polymerisationskatalysators bereitgestellt werden. So kann die vorliegende Erfindung vom
industriellen Standpunkt von großem Wert sein.
Die vorliegende Erfindung wird im einzelnen in Bezug auf die folgenden Beispiele
veranschaulicht, die nur veranschaulichend und nicht als einschränkend für den Bereich
der vorliegenden Erfindung aufzufassen sind.
Die Beurteilung verschiedener Eigenschaften der Polymere, festen Produkte und
Bestandteile ist folgende.
Der CXS-Wert, der in Bezug auf den Prozentsatz (Gew.-%) ausgedrückt wird,
bedeutet einen Teil, der im Polymer enthalten und bei 20°C in Xylol löslich ist. Im all
gemeinen ist, je geringer der CXS-Wert ist, desto geringer der Gehalt an amorphen Po
lymeren im Polymer und umso höher die Stereospezifität des Polymers.
Die Grenzviskosität des Polymers wurde in Tetralin als Lösungsmittel bei 135°C
gemessen.
Die Schüttdichte des Polymers wurde gemäß JIS K-6721-1966 gemessen.
- 1. Der Gehalt an im festen Produkt und festen Katalysatorbestandteil (A) enthaltenem Ti wurde so bestimmt, dass eine feste Probe mit verdünnter Schwefelsäure zersetzt wurde, gefolgt von Zugabe einer Überschußmenge an wässriger Wasserstoffper oxidlösung, wobei eine flüssige Probe erhalten wird, eine charakteristische Absorption bei 410 nm der flüssigen Probe wurde mit einem Doppelstrahlspektrophotometer U-2001 (Handelsname), hergestellt von Hitachi Co., Ltd., gemessen und dann der Ti-Gehalt unter Verwendung einer getrennt erstellten Kalibrierungskurve bestimmt.
- 2. Der Gehalt an im festen Produkt und festen Katalysatorbestandteil (A) enthaltenen Alkoxyresten wurde so bestimmt, dass eine feste Probe mit Wasser zersetzt wurde, wobei eine flüssige Probe erhalten wurde, und dann wurde die flüssige Probe durch Gaschromatographie mit einem internen Standardverfahren analysiert, um den Gehalt als Gehalt des entsprechenden Alkohols zu bestimmen.
- 3. Der Gehalt des im festen Produkt und festen Katalysatorbestandteil (A) enthaltenen Elektronendonors wurde so bestimmt, dass eine feste Probe mit Wasser zer setzt wurde, wobei eine flüssige Probe erhalten wurde, aus der ein löslicher Teil mit einem gesättigten Kohlenwasserstofflösungsmittel extrahiert und dann der Extrakt durch Gaschromatographie mit einem internen Standardverfahren analysiert wurde.
Ein mit einem Rührer und einem Tropftrichter ausgestatteter 500 ml-Kolben wurde
mit Stickstoff gespült und danach 270 ml Hexan, 7,5 ml (22 mmol) Tetra-n-butoxytitan
(die Verbindung (3)), 2,5 ml (9,3 mmol) Phthalsäurediisobutylester (die Verbindung (2))
und 74 ml (329 mmol) Tetraethoxysilan (die Verbindung (1)) eingebracht, um eine
gleichmäßige Lösung zu erhalten. Anschließend wurden 172 ml einer Di-n
butyletherlösung von n-Butylmagnesiumchlorid (Konzentration von n-Butylmagnesium
chlorid = 2,1 mmol/ml), hergestellt von Yuki Gosei Kogyo Co., Ltd., allmählich während
eines Zeitraums von 3 Stunden zur gleichmäßigen Lösung getropft, während die
Innentemperatur des Kolbens auf 5°C gehalten wurde. Nach vollständiger Zugabe wurde
das Reaktionsgemisch 30 Minuten bei 5°C gerührt und danach weiter 1,5 Stunden bei
35°C gerührt. Danach wurde das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und
dann ein Feststoff vom Gemisch abgetrennt. Der abgetrennte Feststoff wurde dreimal
jeweils mit 200 ml Toluol gewaschen, wobei ein reduziertes festes Produkt erhalten
wurde. Das reduzierte feste Produkt wurde mit 200 ml Toluol gemischt, wobei eine
Aufschlämmung mit einer Konzentration von 0,155 g/ml erhalten wurde. Ein Teil der als
Probe entnommenen Aufschlämmung wurde einer Zusammensetzungsanalyse unterzogen.
Als Ergebnis wurde festgestellt, dass der Gehalt an Titanatomen, Phthalsäureester,
Ethoxygruppen und Butoxygruppen im reduzierten festen Produkt 1,88 Gew.-%,
0,19 Gew.-%, 38,4 Gew.-% bzw. 3,21 Gew.-% betrugen.
Ein mit einem Rührer, Tropftrichter und Thermometer ausgestatteter 100 ml-
Kolben wurde mit Stickstoff gespült, 51,7 ml der im vorstehenden (1) erhaltenen redu
zierten festen Produktaufschlämmung eingebracht und 25,1 ml einer überstehenden
Flüssigkeit davon abgezogen. Zur reduzierten festen Produktaufschlämmung wurde ein
Gemisch von 0,8 ml (4,73 mmol) Di-n-butylether (die Verbindung (2)) mit 16 ml (0,146 mol)
Titantetrachlorid (die Verbindung (5)) und 1,6 ml (11,1 mmol) (entspricht 0,20 ml
Phthalsäurechlorid/g festes Produkt) Phthalsäurechlorid (die Verbindung (2)) in dieser
Reihenfolge gegeben. Die Temperatur wurde auf 115°C erhöht und das erhaltene Gemisch
3 Stunden bei 115°C gerührt. Nach vollständigem Rühren wurde der Feststoff bei 115°C
vom Gemisch abgetrennt und dann zweimal bei 115°C jeweils mit 40 ml Toluol
gewaschen. Anschließend wurde zum Feststoff ein Gemisch von 10 ml Toluol, 0,45 ml
(1,68 mmol) Phthalsäurediisobutylester (die Verbindung (2)), 0,8 ml (4,73 mmol) Di-n
butylether (die Verbindung (2)) und 8 ml (0,073 mol) Titantetrachlorid (die Verbindung
(5)) gegeben und das erhaltene Gemisch 1 Stunde bei 115°C gerührt. Nach Beendigung
des Rührens wurde der Feststoff bei 115°C vom Gemisch abgetrennt und zweimal bei
115°C mit jeweils 40 ml Toluol gewaschen. Anschließend wurde zum Feststoff ein
Gemisch von 10 ml Toluol, 0,8 ml (4,73 mmol) Di-n-butylether (die Verbindung (2)) und
8 ml (0,073 mol) Titantetrachlorid (die Verbindung (5)) gegeben und das erhaltene
Gemisch 1 Stunde bei 115°C gerührt. Nach Beendigung des Rührens wurde der Feststoff
bei 115°C vom Gemisch abgetrennt, dreimal bei 115°C mit jeweils 40 ml Toluol
gewaschen und weiter dreimal mit jeweils 40 ml Hexan gewaschen. Der gewaschene
Feststoff wurde unter vermindertem Druck getrocknet, wobei 7,10 g eines festen
Katalysatorbestandteils (A-1) erhalten wurden.
Es wurde festgestellt, dass der Gehalt an Titanatomen, Phthalsäureester, Ethoxy
gruppen und Butoxygruppen im festen Katalysatorbestandteil (A-1) 2,00 Gew.-%,
9,26 Gew.-%, 0,04 Gew.-% bzw. 0,16 Gew.-% betrug.
Ein 3 l-Autoklav des Rührertyps aus rostfreiem Stahl wurde mit Argon gespült und
2,6 mmol Triethylaluminium (die Organoaluminiumverbindung (B)), 0,26 mmol
Dicyclobutyldimethoxysilan (der Katalysatorbestandteil (C): synthetisiert von Shin-Etsu
Chemical Co., Ltd.) und 5,3 mg des im vorstehenden (b) erhaltenen festen Katalysator
bestandteils (A-1) eingebracht. Danach wurde Wasserstoff in einer einem Partialdruck von
0,33 kg/cm2 entsprechenden Menge zugegeben. Anschließend wurden 780 g verflüssigtes
Propylen eingebracht und die Temperatur des Autoklaven auf 80°C erhöht. Die
Polymerisation wurde 1 Stunde bei 80°C fortgesetzt. Nach vollständiger Polymerisation
wurde das unreagierte Monomer (Propylen) aus dem Reaktionsgemisch ausgespült. Das
erhaltene Polymer wurde 2 Stunden bei 60°C unter vermindertem Druck getrocknet, wobei
271 g Polypropylenpulver erhalten wurden.
Unter in Betracht ziehen von 5,3 mg, der Menge des verwendeten festen Kataly
satorbestandteils (A-1) und 271 g, der Menge des erhaltenen Polypropylenpulvers, betrug
die Ausbeute an Polypropylen pro g des festen Katalysatorbestandteils (A-1), der nachste
hend als "PP/Cat" bezeichnet wird, 51100 (g/g) (PP/Cat = 271 g/5,3 mg = 51100). In
Bezug auf das erhaltene Polypropylen betrugen CXS, Grenzviskosität [η] und Schüttdichte
davon 0,30 (Gew.-%), 2,53 bzw. 0,470 (g/ml).
Eine Polymerisation von Propylen wurde in ähnlicher Weise zu der von Beispiel
1(c) durchgeführt, außer dass Dicyclobutyldimethoxysilan (der Katalysatorbestandteil (C))
durch tert-Butyl-n-propyldimethoxysilan (eine Verbindung, die die vorstehende Formel
(1) nicht erfüllt) ersetzt wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Eine Polymerisation von Propylen wurde in ähnlicher Weise zu der von Beispiel
1(c) durchgeführt, außer dass Dicyclobutyldimethoxysilan (der Katalysatorbestandteil (C))
durch Dicyclopentyldimethoxysilan (eine Verbindung, die die vorstehende Formel (1)
nicht erfüllt) ersetzt wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Ein mit einem Rührer, Tropfrichter und Thermometer ausgestatteter 500 ml
Kolben wurde mit Stickstoff gespült und 31,74 g MgCl2 (die Magnesiumverbindung (6)),
hergestellt von Aldrich Co., 167 ml n-Decan und 157 ml 2-Ethylhexylalkohol eingebracht
und dann das Rühren begonnen. Unter Rühren wurde das Gemisch auf 130°C erhitzt und 2
Stunden auf 130°C gehalten. Danach wurden 7,54 g Phthalsäureanhydrid (die
Elektronendonorverbindung (2)) zugegeben und das Gemisch 1 Stunde bei 130°C
gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt und dann in 1330 ml
auf -20°C gehaltenes Titantetrachlorid (die Titanverbindung (7)) unter Rühren wäh
rend eines Zeitraums von 2 Stunden getropft. Nach vollständigem Zutropfen wurde die
Temperatur unter Rühren während eines Zeitraums von 1,5 Stunden von -20°C auf
Raumtemperatur erhöht. Nach Bestätigen der vollständigen Umsetzung wurde die Tem
peratur weiter während eines Zeitraums von 2,5 Stunden von Raumtemperatur auf 110°C
erhöht und danach 17,9 ml Phthalsäurediisobutylester (die Elektronendonorverbindung
(2)) zugegeben. Das Gemisch wurde 2 Stunden bei 110°C gerührt und danach ein
Feststoff bei der Temperatur vom Reaktionsgemisch abgetrennt. Dann wurden 1330 ml
Titantetrachlorid (die Titanverbindung (7)) zum erhaltenen Feststoff gegeben und das
Gemisch 2 Stunden bei 110°C gerührt. Nach Rühren wurde ein Feststoff vom Gemisch
abgetrennt und der abgetrennte Feststoff dreimal mit jeweils 200 ml IP SOLVENT 2028
(Handelsname), hergestellt von Idemitsu Petrochemical Co., Ltd., gewaschen. Der er
haltene Feststoff wurde weiter dreimal mit jeweils 200 ml n-Hexan gewaschen und dann
bei 40°C unter vermindertem Druck getrocknet, wobei 37,9 g eines festen Katalysator
bestandteils (A-2) erhalten wurden. Der Gehalt an Titanatomen im festen Katalysatorbe
standteil (A-2) betrug 1,72 Gew.-%.
Eine Polymerisation von Propylen wurde auf ähnliche Weise zu der von Beispiel
1(c) durchgeführt, außer dass der feste Katalysatorbestandteil (A-1) durch den festen
Katalysatorbestandteil (A-2) ersetzt wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Eine Polymerisation von Propylen wurde auf ähnliche Weise zu der von Beispiel
1(c) durchgeführt, außer dass der feste Katalysatorbestandteil (A-2) und Dicyclopentyl
dimethoxysilan (eine Verbindung, die die vorstehende Formel (1) nicht erfüllt) statt des
festen Katalysatorbestandteils (A-1) bzw. Dicyclobutyldimethoxysilan (der Katalysatorbe
standteil (C)) verwendet wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 aufgeführt.
Claims (9)
1. Katalysator zur Olefinpolymerisation, der mit einem Verfahren erhältlich ist, das den
Schritt des Inkontaktbringens:
eines festen Katalysatorbestandteils (A), der ein Magnesiumatom, ein Titanatom, ein Halogenatom und eine Elektronendonorverbindung enthält;
einer Organoaluminiumverbindung (B); und
eines Katalysatorbestandteils (C) umfaßt, der eine Organosiliciumverbindung der folgenden Formel (1) ist
in der n 1 oder 2 ist; R1, R2, R3, R4, R5 und R6 unabhängig voneinander ein Wasser stoffatom, ein Halogenatom oder ein Kohlenwasserstoffrest sind oder miteinander unter Bildung eines Rings verbunden sein können; R7 ein Kohlenwasserstoffrest ist und, wenn n 2 ist, zwei Reste R1, R2, R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sein können.
eines festen Katalysatorbestandteils (A), der ein Magnesiumatom, ein Titanatom, ein Halogenatom und eine Elektronendonorverbindung enthält;
einer Organoaluminiumverbindung (B); und
eines Katalysatorbestandteils (C) umfaßt, der eine Organosiliciumverbindung der folgenden Formel (1) ist
in der n 1 oder 2 ist; R1, R2, R3, R4, R5 und R6 unabhängig voneinander ein Wasser stoffatom, ein Halogenatom oder ein Kohlenwasserstoffrest sind oder miteinander unter Bildung eines Rings verbunden sein können; R7 ein Kohlenwasserstoffrest ist und, wenn n 2 ist, zwei Reste R1, R2, R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sein können.
2. Katalysator nach Anspruch 1, in dem n 2 ist.
3. Katalysator nach Anspruch 1 oder 2, in dem der feste Katalysatorbestandteil (A)
einen festen Katalysatorbestandteil umfasst, der mit einem Verfahren erhältlich ist,
das die Schritte:
- a) Reduzieren einer Titanverbindung (3) der folgenden Formel
Ti(OR8)aX4-a
in der R8 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, X ein Halogenatom ist und a eine Zahl ist, die 0 < a ≦ 4 erfüllt, mit einer Organo magnesiumverbindung (4) in Gegenwart einer Organosiliciumverbindung mit einer Si-O-Bindung (1), wobei ein ein dreiwertiges Titanatom enthaltendes festes Produkt erhalten wird; und - b) Behandeln des festen Produkts mit einer Halogenverbindung (5) eines zu den Gruppen 4 bis 6 des Periodensystems gehörenden Metalls umfaßt.
4. Katalysator nach Anspruch 1 oder 2, wobei der feste Katalysatorbestandteil (A) einen
festen Katalysatorbestandteil umfasst, der mit einem Verfahren erhältlich ist, umfas
send den Schritt des Aufbringens einer Titanverbindung (7) und einer Elektronen
donorverbindung (2) auf eine Magnesiumverbindung (6) ohne Reduktionskraft.
5. Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur Olefinpolymerisation nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, das den Schritt des Inkontaktbringens:
eines in Anspruch 1, 3 oder 4 beschriebenen festen Katalysatorbestandteils (A);
einer Organoaluminiumverbindung (B); und
eines Katalysatorbestandteils (C) der Formel (1) umfaßt.
eines in Anspruch 1, 3 oder 4 beschriebenen festen Katalysatorbestandteils (A);
einer Organoaluminiumverbindung (B); und
eines Katalysatorbestandteils (C) der Formel (1) umfaßt.
6. Verwendung eines Katalysators nach einem der Ansprüche 1 bis 4 zur Herstellung
eines Olefinpolymers.
7. Verwendung nach Anspruch 6, wobei das Olefinpolymer ein isotaktisches
α-Olefinpolymer umfasst.
8. Katalysatorbestandteil (C) zur Olefinpolymerisation, der eine Organosilicium
verbindung der folgenden Formel (1) ist
in der n 1 oder 2 ist; R1, R2, R3, R4, R5 und R6 unabhängig voneinander ein Wasser stoffatom, ein Halogenatom oder ein Kohlenwasserstoffrest sind oder miteinander unter Bildung eines Rings verbunden sein können; R7 ein Kohlenwasserstoffrest ist und, wenn n 2 ist, zwei Reste R1, R2, R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sein können.
in der n 1 oder 2 ist; R1, R2, R3, R4, R5 und R6 unabhängig voneinander ein Wasser stoffatom, ein Halogenatom oder ein Kohlenwasserstoffrest sind oder miteinander unter Bildung eines Rings verbunden sein können; R7 ein Kohlenwasserstoffrest ist und, wenn n 2 ist, zwei Reste R1, R2, R3, R4, R5 und R6 gleich oder verschieden sein können.
9. Katalysatorbestandteil (C) nach Anspruch 8, in dem n 2 ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4888399 | 1999-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10008368A1 true DE10008368A1 (de) | 2000-08-31 |
Family
ID=12815694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10008368A Withdrawn DE10008368A1 (de) | 1999-02-25 | 2000-02-23 | Katalysator zur Olefinpolymerisation, Verfahren zu seiner Herstellung, seine Verwendung zur Herstellung eines Olefinpolymers und Katalysatorbestandteil |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6362124B1 (de) |
| DE (1) | DE10008368A1 (de) |
| SG (1) | SG80673A1 (de) |
Families Citing this family (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6936671B2 (en) * | 2003-10-08 | 2005-08-30 | Equistar Chemicals, Lp | Process for copolymerizing ethylene with vinylsilanes |
| US7256151B2 (en) * | 2004-05-31 | 2007-08-14 | Sumitomo Chemical Company Limited | Solid catalyst component for α-olefin polymerization, process for producing catalyst therefor, and process for producing α-olefin polymer |
| US7619049B1 (en) | 2009-04-13 | 2009-11-17 | Formosa Plastics Corporation, U.S.A. | Cyclic organosilicon compounds as electron donors for polyolefin catalysts |
| US7790819B1 (en) | 2009-04-13 | 2010-09-07 | Formosa Plastics Corporation, U.S.A. | Bicyclic organosilicon compounds as electron donors for polyolefin catalysts |
| RU2567391C2 (ru) | 2009-08-21 | 2015-11-10 | Чайна Петролеум Энд Кемикал Корпорейшн | Компонент катализатора для полимеризации этилена, приготовление такового и катализатор, включающий компонент катализатора |
| US10654947B2 (en) | 2011-10-28 | 2020-05-19 | Formosa Plastics Corporation, Usa | Cyclic organosilicon compounds as electron donors in Zeigler-Natta catalyst systems for producing propylene polymer having high melt-flowability |
| US8575283B1 (en) | 2012-06-28 | 2013-11-05 | Formosa Plastics Corporation, U.S.A. | Heterocyclic organic compounds as electron donors for polyolefin catalysts |
| US9593184B2 (en) | 2014-10-28 | 2017-03-14 | Formosa Plastics Corporation, Usa | Oxalic acid diamides as modifiers for polyolefin catalysts |
| US9777084B2 (en) | 2016-02-19 | 2017-10-03 | Formosa Plastics Corporation, Usa | Catalyst system for olefin polymerization and method for producing olefin polymer |
| US11427660B2 (en) | 2016-08-17 | 2022-08-30 | Formosa Plastics Corporation, Usa | Organosilicon compounds as electron donors for olefin polymerization catalysts and methods of making and using same |
| US9815920B1 (en) | 2016-10-14 | 2017-11-14 | Formosa Plastics Corporation, Usa | Olefin polymerization catalyst components and process for the production of olefin polymers therewith |
| US10822438B2 (en) | 2017-05-09 | 2020-11-03 | Formosa Plastics Corporation | Catalyst system for enhanced stereo-specificity of olefin polymerization and method for producing olefin polymer |
| US10124324B1 (en) | 2017-05-09 | 2018-11-13 | Formosa Plastics Corporation, Usa | Olefin polymerization catalyst components and process for the production of olefin polymers therewith |
| US20250066513A1 (en) | 2023-08-23 | 2025-02-27 | Formosa Plastics Corporation, U.S.A. | Catalyst System For Enhanced Stereo-Specificity Of Olefin Polymerization |
| US20250109218A1 (en) | 2023-09-29 | 2025-04-03 | Formosa Plastics Corporation, U.S.A. | Method for preparing catalyst component for polymerization of polyolefin without the use of internal electron donors |
| US20250297039A1 (en) | 2024-03-19 | 2025-09-25 | Formosa Plastics Corporation, U.S.A. | Olefin polymerization catalyst components containing diglycidylester components and its use for the production of polypropylene having high isotacticity at high melt flow rate |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| TW354792B (en) * | 1993-08-13 | 1999-03-21 | Mitsui Petrochemical Ind | Olefin polymerization catalyst and process for preparing polypropylene and propylene block copolymer |
| JP3370188B2 (ja) | 1994-08-19 | 2003-01-27 | 三菱化学株式会社 | オレフィン重合用触媒 |
| JPH08333416A (ja) * | 1995-06-07 | 1996-12-17 | Sumitomo Chem Co Ltd | α−オレフィン重合用触媒ならびにα−オレフィン重合体の製造方法 |
| JP3521550B2 (ja) * | 1995-06-15 | 2004-04-19 | 住友化学工業株式会社 | α−オレフィン重合用触媒ならびにα−オレフィン重合体の製造方法 |
| JP3690765B2 (ja) * | 1996-11-20 | 2005-08-31 | 三井化学株式会社 | オレフィン重合用触媒、予備重合触媒、オレフィンの重合方法 |
| JP3688078B2 (ja) * | 1996-11-20 | 2005-08-24 | 三井化学株式会社 | オレフィン重合用触媒、予備重合触媒、オレフィンの重合方法 |
| JPH1135620A (ja) | 1997-07-16 | 1999-02-09 | Mitsui Chem Inc | オレフィン重合用触媒、予備重合触媒、オレフィンの重合方法 |
-
2000
- 2000-02-09 SG SG200000745A patent/SG80673A1/en unknown
- 2000-02-15 US US09/504,779 patent/US6362124B1/en not_active Expired - Fee Related
- 2000-02-23 DE DE10008368A patent/DE10008368A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SG80673A1 (en) | 2001-05-22 |
| US6362124B1 (en) | 2002-03-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69309864T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Olefinpolymer | |
| DE69418002T2 (de) | Katalysatorsystem zur Polymerisation von Alpha-Olefinen und Verfahren zur Herstellung von Katalysatoren zur Polymerisation von Alpha-Olefinen | |
| DE69116182T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von alpha-Olefinpolymeren | |
| DE19736616B4 (de) | Fester Katalysatorbestandteil für die α-Olefin-Polymerisation, Katalysator für die α-Olefin-Polymerisation und Herstellungsverfahren für α-Olefin-Polymer | |
| DE69426859T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Polyolefinen für biaxial orientierte Folie und Katalysator für Olefinpolymerisation | |
| DE102008063910B4 (de) | Herstellungsverfahren für einen Olefinpolymerisationskatalysatorbestandteil, einen Olefinpolymerisationskatalysator und ein Olefinpolymer | |
| DE60024327T2 (de) | Ein verfahren zur herstellung von ethylen homo- und copolymer | |
| DE10008368A1 (de) | Katalysator zur Olefinpolymerisation, Verfahren zu seiner Herstellung, seine Verwendung zur Herstellung eines Olefinpolymers und Katalysatorbestandteil | |
| DE69209871T2 (de) | Herstellung von Olefinpolymeren | |
| DE102011018779A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer festen Katalysatorkomponente für Olefinpolymerisation | |
| DE102009036390A1 (de) | Hydrierungskatalysator und Verfahren zur Herstellung eines Olefinpolymers | |
| DE10316082B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur alpha-Olefinpolymerisation und Verfahren zur Herstellung eines alpha-Olefinpolymers | |
| DE69510570T2 (de) | Katalysator für Olefinpolymerisation und Verfahren zur Olefinpolymerisation unter Anwendung desselben | |
| DE102013221849A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Propylenpolymers | |
| DE60122369T2 (de) | Verfahren zur herstellung von homo- und copolymeren von ethylen | |
| US20070213206A1 (en) | Magnesium compound, solid catalyst component, olefin polymerization catalyst, and method for producing polyolefin | |
| DE3876892T2 (de) | Verfahren zur polymerisierung von alpha-polyolefinen. | |
| DE102012019961A1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer festen Katalysatorkomponente für die Olefinpolymerisation | |
| DE69431444T2 (de) | Alphaolefinpolymere, Katalysator zur Alphaolefinpolymerisation und Verfahren zur Herstellung von Alphaolefinpolymeren | |
| DE2128046A1 (de) | Polymerisationskatalysator, dessen Herstellung und Verwendung | |
| DE69604125T2 (de) | Katalysator für die Alpha-Olefinpolymerisation und Verfahren zur Herstellung von Alpha-Olefin-Polymer | |
| DE102005022331A1 (de) | Fester Katalysatorbestandteil zur alpha-Olefinpolymerisation, Verfahren zur Herstellung eines Katalysators dafür und Verfahren zur Herstellung eines alpha-Olefinpolymers | |
| DE69621373T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Alpha-Olefin-Polymerisationskatalysatoren und Verfahren zur Herstellung eines Alpha-Olefin-Polymers | |
| DE10105297A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines festen Katalysatorbestandteils und eines Katalysators zur alpha-Olefinpolymersation und Verfahren zur Herstellung eines alpha-Olefinpolymers | |
| DE10300262A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur a-Olefinpolymerisation und Verfahren zur Herstellung eines a-Olefinpolymers |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SUMITOMO CHEMICAL CO. LTD., TOKIO/TOKYO, JP |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |