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DE102005022331A1 - Fester Katalysatorbestandteil zur alpha-Olefinpolymerisation, Verfahren zur Herstellung eines Katalysators dafür und Verfahren zur Herstellung eines alpha-Olefinpolymers - Google Patents

Fester Katalysatorbestandteil zur alpha-Olefinpolymerisation, Verfahren zur Herstellung eines Katalysators dafür und Verfahren zur Herstellung eines alpha-Olefinpolymers Download PDF

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DE102005022331A1
DE102005022331A1 DE102005022331A DE102005022331A DE102005022331A1 DE 102005022331 A1 DE102005022331 A1 DE 102005022331A1 DE 102005022331 A DE102005022331 A DE 102005022331A DE 102005022331 A DE102005022331 A DE 102005022331A DE 102005022331 A1 DE102005022331 A1 DE 102005022331A1
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DE
Germany
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compound
atom
solid
olefin
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Withdrawn
Application number
DE102005022331A
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English (en)
Inventor
Shin-ichi Ichihara Kumamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Chemical Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Chemical Co Ltd
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Publication date
Application filed by Sumitomo Chemical Co Ltd filed Critical Sumitomo Chemical Co Ltd
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F10/00Homopolymers and copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
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Abstract

Ein fester Katalysatorbestandteil zur alpha-Olefinpolymerisation, umfassend ein Titanatom, ein Magnesiumatom, ein Halogenatom, eine Pthalsäureesterverbindung und eine 1,3-Dietherverbindung, wobei die Menge der im festen Kaatalysatorbestandteil enthaltenen 1,3-Dietherverbindung 0,1 bis 3 mol, pro einem Mol der darin enthaltenen Phthalsäureesterverbindung, beträgt; ein Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur alpha-Olefinpolymerisation, umfassend den Schritt des Inkontaktbringens mindestens des vorstehenden festen Katalysatorbestandteils, einer aluminiumorganischen Verbindung und einer externen Elektronendonorverbindung; und ein Verfahren zur Herstellung eines alpha-Olefinpolymers, umfassend den Schritt der Homopolymerisation oder Copolymersiation eines alpha-Olefins in Gegenwart eines mit dem vorstehenden Verfahren hergestellten Katalysators.

Description

  • Fachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen festen Katalysatorbestandteil zur α-Olefinpolymerisation; ein Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur α-Olefinpolymerisation und ein Verfahren zur Herstellung eines α-Olefinpolymers.
  • Beispiele einer auf dem Fachgebiet der Katalysatorbestandteile bekannten Kombination für eine in hohem Maße stereoreguläre Polymerisation eines α-Olefins sind folgende:
    • (1) eine Kombination (i) eines Katalysatorbestandteils, hergestellt durch Aufbringen eines vierwertigen Titanhalogenids auf ein Magnesiumhalogenid, (ii) eine aluminiumorganische Verbindung (Beschleuniger) und (iii) eine siliciumorganische Verbindung (dritter Bestandteil) (JP-A-57-63310, JP-A-58-83006 und JP-A-61-78803);
    • (2) eine Kombination (i) eines eine dreiwertige Titanverbindung enthaltenden festen Katalysatorbestandteils, hergestellt mit einem Verfahren, umfassend die Schritte (i-1) Reduzieren einer Titanverbindung mit einer magnesiumorganischen Verbindung in Gegenwart einer siliciumorganischen Verbindung und einer Esterverbindung zur Herstellung eines ersten festen Produkts, (i-2) Inkontaktbringen des ersten festen Produkts mit einer Esterverbindung zur Herstellung eines zweiten festen Produkts, und (i-3) Inkontaktbringen des zweiten festen Produkts mit einer Halogenierungsverbindung (zum Beispiel Titantetrachlorid) und einem internen Elektronendonor (zum Beispiel eine Etherverbindung und ein Gemisch davon mit einer Esterverbindung), (ii) einer aluminiumorganischen Verbindung (Beschleuniger) und (iii) eines externen Elektronendonors (dritter Bestandteil) (JP-A-7-216017); und
    • (3) eine Kombination (i) eines eine dreiwertige Titanverbindung enthaltenden festen Katalysatorbestandteils, hergestellt mit einem Verfahren, umfassend die Schritte (i-1) Reduzieren einer Titanverbindung mit einer magnesiumorganischen Verbindung in Gegenwart einer siliciumorganischen Verbindung und einer Esterverbindung zur Herstellung eines ersten festen Produkts und (i-2) Inkontaktbringen des ersten festen Produkts mit einer Halogenierungsverbindung (zum Beispiel Titantetrachlorid), einem internen Elektronendonor (zum Beispiel einer Etherverbindung und einem Gemisch davon mit einer Esterverbindung) und einer organischen Säurehalogenidverbindung, (ii) einer aluminiumorganischen Verbindung (Beschleuniger) und (iii) einem internen Elektronendonor (dritter Bestandteil) (JP-A-10-212319).
  • Jedoch weist jede der vorstehend genannten Kombinationen ein Problem insofern auf, als eine große Menge an Wasserstoff als Molekulargewichtsregulator erforderlich ist, um Polypropylen mit niedrigem Molekulargewicht mit hoher Steifigkeit und ausgezeichneter Schmelzfließfähigkeit herzustellen; d.h. jede der vorstehend genannten Kombinationen ist nachteilig in Bezug auf die Möglichkeit, das Molekulargewicht mit Wasserstoff einzustellen.
  • Im Hinblick auf dieses Problem ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Bereitstellung, (1) eines Verfahrens zur Herstellung eines Katalysators zur α-Olefinpolymerisation, der ausgezeichnete Fähigkeit zur Einstellung des Molekulargewichts mit Wasserstoff aufweist und ein α-Olefinpolymer mit hoher Stereoregularität ergeben kann, (2) eines für dieses Verfahren verwendeten festen Katalysatorbestandteils und (3) eines Verfahrens zur Herstellung eines α-Olefinpolymers, das einen mit diesem Verfahren hergestellten Katalysator verwendet.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen festen Katalysatorbestandteil zur α-Olefinpolymerisation, umfassend ein Titanatom, ein Magnesiumatom, ein Halogenatom, eine Phthalsäureesterverbindung und eine 1,3-Dietherverbindung, wobei die Menge der im festen Katalysatorbestandteil enthaltenen 1,3-Dietherverbindung 0,1 bis 3 mol, pro Mol der darin enthaltenen Phthalsäureesterverbindung, beträgt.
  • Ebenfalls betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur α-Olefinpolymerisation, umfassend den Schritt des Inkontaktbringens mindestens des vorstehend genannten festen Katalysatorbestandteils zur α-Olefinpolymerisation, einer aluminiumorganischen Verbindung und einer externen Elektronendonorverbindung.
  • Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines α-Olefinpolymers, umfassend den Schritt der Homopolymerisation oder Copolymerisation eines α-Olefins in Gegenwart eines mit dem vorstehend genannten Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur α-Olefinpolymerisation hergestellten Katalysators.
  • Der vorstehend genannte „feste Katalysatorbestandteil zur α-Olefinpolymerisation", die „aluminiumorganische Verbindung" und die „externe Elektronendonorverbindung" werden nachstehend als „Bestandteil (A)", „Bestandteil (B)" bzw. „Bestandteil (C)" bezeichnet.
  • Der erfindungsgemäße Bestandteil (A) kann unter Verwendung einer Phthalsäureesterverbindung und einer 1,3-Dietherverbindung mit einem Verfahren zur Herstellung eines festen Katalysatorbestandteils hergestellt werden, der in JP-B-46-34092, JP-B-47-41676, JP-B-55-23561, JP-B-57-24361, JP-B-52-39431, JP-B-52-36786, JP-B-1-28049, JP-B-3-43283, JP-A-4-80044, JP-A-55-52309, JP-A-58-21405, JP-A-61-181807, JP-A-63-142008, JP-A-5-339319, JP-A-54-148093, JP-A-4-227604, JP-A-6-2933, JP-A-64-6006, JP-A-6-179720, JP-B-7-116252, JP-A-8-134124, JP-A-9-31119, JP-A-11-228628, JP-A-11-80234 oder JP-A-11-322833 offenbart ist. Auch wenn Phthalsäure oder ein anderes Derivat davon (zum Beispiel Phthaloyldichlorid) als die vorstehend genannte Phthalsäureesterverbindung in einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung eines festen Katalysatorbestandteils zur α-Olefinpolymerisation verwendet werden, werden sowohl Phthalsäure als auch das andere Derivat davon in eine Phthalsäureesterverbindung in dem Verfahren umgewandelt, wie nachstehend ausgeführt.
  • Als Verfahren zur Herstellung des Bestandteils (A) können verschiedene Verfahren veranschaulicht werden, die den Schritt des Inkontaktbringens mindestens einer Magnesiumverbindung, einer Titanverbindung, eines Derivats der Phthalsäure und einer 1,3-Dietherverbindung umfassen, und spezielle Beispiele davon sind die folgenden Verfahren (1) bis (5):
    • (1) ein Verfahren, umfassend den Schritt des Inkontaktbringens einer Magnesiumhalogenidverbindung, einer Titanverbindung, eines Derivats der Phthalsäure und einer 1,3-Dietherverbindung;
    • (2) ein Verfahren, umfassend die Schritte (i) des Inkontaktbringens einer Alkohollösung einer Magnesiumhalogenidverbindung mit einer Titanverbindung zur Bildung eines festen Bestandteils und (ii) des Inkontaktbringens des festen Bestandteils mit, einem Derivat der Phthalsäure und einer 1,3-Dietherverbindung;
    • (3) ein Verfahren, umfassend die Schritte (i) des Inkontaktbringens einer Lösung, die eine Magnesiumhalogenidverbindung und eine Titanverbindung enthält, mit einem Fällungsmittel zum Bilden eines ausgefällten festen Bestandteils und (ii) des Inkontaktbringens des festen Bestandteils, einer Halogenierungsverbindung, eines Derivats der Phthalsäure und einer 1,3-Dietherverbindung;
    • (4) ein Verfahren, umfassend den Schritt des Inkontaktbringens einer Dialkoxymagnesiumverbindung, einer Titanhalogenidverbindung, eines Derivats der Phthalsäure und einer 1,3-Dietherverbindung; und
    • (5) ein Verfahren, umfassend den Schritt des Inkontaktbringens eines festen Bestandteils, der ein Magnesiumatom, ein Titanatom und einen Kohlenwasserstoffoxyrest enthält, einer Halogenierungsverbindung, eines Derivats der Phthalsäure, einer 1,3-Dietherverbindung und einer internen Elektronendonorverbindung als optionalen Bestandteil.
  • Die vorstehend genannte „Halogenierungsverbindung" bedeutet eine Verbindung, die zum Einführen von einem oder mehreren Halogenatomen in eine damit in Kontakt gebrachte Verbindung in der Lage ist.
  • Unter den vorstehend genannten Verfahren (1) bis (5) ist das Verfahren (5) bevorzugt. Das Verfahren (5) wird nachstehend im einzelnen veranschaulicht, wobei der „feste Bestandteil, der ein Magnesiumatom, ein Titanatom und einen Kohlenwasserstoffoxyrest enthält", die „Halogenierungsverbindung", das „Derivat der Phthalsäure", die „1,3-Dietherverbindung" und die „interne Elektronendonorverbindung als optionaler Bestandteil" als „Bestandteil (a)", „Bestandteil (b)", „Bestandteil (c)", „Bestandteil (d)" bzw. „Bestandteil (e)" bezeichnet werden. Der Bestandteil (e) wird in einem beliebigen Schritt eines Verfahrens zur Herstellung des Bestandteils (A) verwendet, um eine Eigenschaft, wie Polymerisationsaktivität und Stereoregularität, eines hergestellten Katalysators zu verbessern.
  • Der Bestandteil (a) enthält vorzugsweise 50 % oder mehr dreiwertiger Titanatome, wobei die Gesamtmenge der darin enthaltenen Titanatome 100 % beträgt, und enthält einen Kohlenwasserstoffoxyrest in einer Menge von vorzugsweise 20 Gew.-% oder mehr und stärker bevorzugt 25 Gew.-% oder mehr, wobei die Gesamtmenge des Bestandteils (A) 100 Gew.-% beträgt.
  • Der Bestandteil (a) ist vorzugsweise ein fester Bestandteil, hergestellt durch Reduzieren einer Titanverbindung der folgenden Formel [I] mit einer magnesiumorganischen Verbindung in Gegenwart einer siliciumorganischen Verbindung, die eine Si-O-Bindung enthält, wobei die siliciumorganische Verbindung, die eine Si-O-Bindung enthält, vorzugsweise in Kombination mit einer Esterverbindung verwendet wird:
    Figure 00050001
    wobei a eine Zahl von 1 bis 20 ist, vorzugsweise eine Zahl ist, die 1 ≤ a ≤ 5 erfüllt und stärker bevorzugt 1, 2 oder 4 ist; R2 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist; und X2 ein Halogenatom oder ein Kohlenwasserstoffoxyrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen und vorzugsweise ein linearer Alkoxyrest mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen ist und alle Reste X2 gleich oder voneinander verschieden sind. Die vorstehend genannten „siliciumorganische Verbindung, die eine Si-O-Bindung enthält", „Titanverbindung der vorstehenden Formel [I]", „magnesiumorganische Verbindung" und „Esterverbindung" werden nachstehend als „Verbindung (i)", „Verbindung (ii)", „Verbindung (iii)" bzw. „Verbindung (iv)" bezeichnet.
  • Beispiele der vorstehend genannten Verbindung (i) sind jene der folgenden Formeln: Si(OR10)tR11 4–t R12(R13 2SiO)uSiR14 3 und (R15 2SiO)v, wobei R10 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist; jeder der Reste R11, R12, R13, R14 und R15 unabhängig voneinander ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen oder ein Wasserstoffatom ist; t eine ganze Zahl ist, die 0 < t ≤ 4 erfüllt; u eine ganze Zahl von 1 bis 1000 ist; und v eine ganze Zahl von 2 bis 1000 ist.
  • Bestimmte Beispiele der vorstehend genannten Verbindung (i) sind Tetramethoxysilan, Dimethyldimethoxysilan, Tetraethoxysilan, Triethoxyethylsilan, Diethoxydiethylsilan, Ethoxytriethylsilan, Tetraisopropoxysilan, Diisopropoxydiisopropylsilan, Tetrapropoxysilan, Dipropoxydipropylsilan, Tetrabutoxysilan, Dibutoxydibutylsilan, Dicyclopentoxydiethylsilan, Diethoxydiphenylsilan, Cyclohexyloxytrimethylsilan, Phenoxytrimethylsilan, Tetraphenoxysilan, Triethoxyphenylsilan, Hexamethyldisiloxan, Hexaethyldisiloxan, Hexapropyldisiloxan, Octaethyltrisiloxan, Dimethylpolysiloxan, Diphenylpolysiloxan, Methylhydropolysiloxan und Phenylhydropolysiloxan.
  • Unter ihnen ist eine Alkoxysilanverbindung der vorstehenden Formel Si(OR10)tR11 4–t bevorzugt und in diesem Fall ist t vorzugsweise eine ganze Zahl, die 1 ≤ b ≤ 4 erfüllt und insbesondere bevorzugt 4 (d.h. eine Tetraalkoxysilanverbindung) und die am stärksten bevorzugte Verbindung ist Tetraethoxysilan.
  • Beispiele von R2 in der vorstehenden Formel [I] sind ein Alkylrest, wie eine Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, Amyl-, Isoamyl-, Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, Decyl- und Dodecylgruppe; ein Arylrest, wie eine Phenyl-, Cresyl-, Xylyl- und Naphthylgruppe; ein Cycloalkylrest, wie eine Cyclohexyl- und Cyclopentylgruppe; ein Alkenylrest, wie eine Allylgruppe; und ein Aralkylrest, wie eine Benzylgruppe. Unter ihnen ist ein Alkylrest mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen oder ein Arylrest mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen bevorzugt und insbesondere bevorzugt ist ein linearer Alkylrest mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen.
  • Beispiele des Halogenatoms von X2 in der vorstehenden Formel [I] sind ein Chloratom, ein Bromatom und ein Iodatom. Unter ihnen ist ein Chloratom insbesondere bevorzugt.
  • Beispiele des Kohlenwasserstoffoxyrests mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen für X2 in der vorstehenden Formel [I] sind jene, die den vorstehend veranschaulichten Kohlenwasserstoffresten für R2 entsprechen.
  • Beispiele der vorstehend genannten Verbindung (ii) sind Tetramethoxytitan, Tetraethoxytitan, Tetra-n-propoxytitan, Tetraisopropoxytitan, Tetra-n-butoxytitan, Tetraisobutoxytitan, n-Butoxytitantrichlorid, Di-n-butoxytitandichlorid, Tri-n-butoxytitanchlorid, Di-n-tetraisopropylpolytitanat (Gemisch von Verbindungen mit a von 2 bis 10 in der vorstehenden Formel [I]), Tetra-n-butylpolytitanat (Gemisch von Verbindungen mit a von 2 bis 10 in der vorstehenden Formel [I]), Tetra-n-hexylpolytitanat (Gemisch von Verbindungen mit a von 2 bis 10 in der vorstehenden Formel [I]) und Tetra-n-octylpolytitanat (Gemisch von Verbindungen mit a von 2 bis 10 in der vorstehenden Formel [I]) und ein Kondensat von Tetraalkoxytitan, hergestellt durch eine Umsetzung zwischen einer Tetraalkoxytitanverbindung und einer kleinen Menge Wasser. Unter ihnen ist Tetra-n-butoxytitan, Tetra-n-butyltitandimer oder Tetra-n-butyltitantetramer insbesondere bevorzugt. Jene Verbindungen werden einzeln oder in einer Kombination von zwei oder mehreren davon verwendet.
  • Die vorstehend genannte Verbindung (iii) kann jede magnesiumorganische Verbindung sein, die eine Magnesium-Kohlenstoff-Bindung enthält. Die Verbindung (iii) ist insbesondere bevorzugt eine Grignard-Verbindung der folgenden ersten Formel oder eine Dikohlenwasserstoffmagnesiumverbindung der folgenden zweiten Formel: R16MgX5 und R17R18Mg wobei R16 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist; X5 ein Halogenatom ist und jeder der Reste R17 und R18 unabhängig ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist und R17 und R18 gleich oder voneinander verschieden sind. Unter ihnen ist eine Etherlösung einer Grignard-Verbindung im Hinblick auf die Leistung eines hergestellten Katalysators bevorzugt.
  • Beispiele von R16, R17 und R18 sind ein Alkylrest, ein Arylrest, ein Aralkylrest und ein Alkenylrest, wie eine Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, sec-Butyl-, tert-Butyl-, Isoamyl-, Hexyl-, Octyl-, 2-Ethylhexyl-, Phenyl- und Benzylgruppe.
  • Die Verbindung (iii) kann als in einem Kohlenwasserstofflösungsmittel löslicher Komplex verwendet werden, der durch eine Kombination davon mit einer metallorganischen Verbindung gebildet wird,. Beispiele der metallorganischen Verbindung sind diejenigen von Li, Be, B, Al oder Zn.
  • Beispiele der Verbindung (iv) sind ein Ester einer Monocarbonsäure und der einer Polycarbonsäure. Bestimmte Beispiele davon sind ein Ester einer gesättigten aliphatischen Carbonsäure, der einer ungesättigten aliphatischen Carbonsäure, der einer alicyclischen Carbonsäure und der einer aromatischen Carbonsäure. Spezifischere Beispiele davon sind Methylacetat, Ethylacetat, Phenylacetat, Methylpropionat, Ethylpropionat, Ethylbutyrat, Ethylvalerat, Ethylacrylat, Methylmethacrylat, Ethylbenzoat, Butylbenzoat, Methyltoluat, Ethyltoluat, Ethylanisat, Diethylsuccinat, Dibutylsuccinat, Diethylmalonat, Dibutylmalonat, Dimethylmaleat, Dibutylmaleat, Diethylitaconat, Dibutylitaconat, Monoethylphthalat, Dimethylphthalat, Methylethylphthalat, Diethylphthalat, Di-n-propylphthalat, Diisopropylphthalat, Di-n-butylphthalat, Diisobutylphthalat, Dipentylphthalat, Di-n-hexylphthalat, Di-n-heptylphthalat, Di-n-octylphthalat, Di(2-ethylhexyl)phthalat, Diisodecylphthalat, Dicyclohexylphthalat und Diphenylphthalat. Unter ihnen ist ein Ester einer ungesättigten aliphatischen Carbonsäure, wie ein Ester von Methacrylsäure und der von Maleinsäure, oder ein Ester einer aromatischen Carbonsäure, wie ein Ester von Phthalsäure, bevorzugt; und insbesondere bevorzugt ist ein Dialkylester von Phthalsäure.
  • Jede der vorstehend genannten Verbindungen (i), (ii) und (iv) wird vorzugsweise in Kombination mit einem aliphatischen Kohlenwasserstoff, wie Hexan, Heptan, Octan und Decan; einem aromatischen Kohlenwasserstoff, wie Toluol und Xylol; einem alicyclischen Kohlenwasserstoff, wie Cyclohexan, Methylcyclohexan und Decalin; oder einer Etherverbindung, wie Diethylether, Di-n-butylether, Diisoamylether und Tetrahydrofuran, verwendet.
  • Die Umsetzungstemperatur der vorstehend genannten Reduktion beträgt üblicherweise -50 bis 70°C, vorzugsweise -30 bis 50°C und insbesondere bevorzugt -25 bis 35°C. Die Umsetzungsdauer ist nicht besonders beschränkt, und sie beträgt üblicherweise etwa 30 Minuten bis etwa 6 Stunden. Das durch die Reduktionsreaktion erhaltene Reaktionsgemisch kann weiter auf 20 bis 120°C erwärmt werden.
  • In der vorstehend genannten Reduktionsreaktion kann ein Träger, wie ein poröses anorganisches Oxid und ein poröses organisches Polymer, verwendet werden, um den hergestellten Bestandteil (a), zu trägern. Der Träger kann ein auf dem Fachgebiet bekannter Träger sein. Beispiele des Trägers sind ein anorganisches Oxid, wie SiO2, Al2O3, MgO, TiO2 und ZrO2; und ein Polymer, wie Polystyrol, ein Styrol-Divinylbenzol-Copolymer, ein Styrol-Ethylenglycol-Dimethacrylat-Copolymer, Polymethylacrylat, Polyethylacrylat, ein Methylacrylat-Divinylbenzol-Copolymer, Polymethylmethacrylat, ein Methylmethacrylat-Divinylbenzol-Copolymer, Polyacrylnitril, ein Acrylnitril-Divinylbenzol-Copolymer, Polyvinylchlorid, Polyethylen und Polypropylen. Unter ihnen ist ein organisches Polymer bevorzugt und insbesondere bevorzugt ist ein Styrol-Divinylbenzol-Copolymer oder ein Acrylnitril-Divinylbenzol-Copolymer.
  • Das Porenvolumen des Trägers in einem Porenradius von 20 bis 200 nm beträgt vorzugsweise 0,3 cm3/g oder mehr und stärker bevorzugt 0,4 cm3/g oder mehr; und der Anteil des Porenvolumens beträgt vorzugsweise 35 % oder mehr und stärker bevorzugt 40 % oder mehr, wobei das Porenvolumen in einem Porenradius von 3,5 bis 7500 nm 100 % beträgt. Wenn das Porenvolumen geringer als 0,3 cm3/g ist oder der Anteil geringer als 35 % ist, kann der Bestandteil (a) nicht effektiv auf den Träger aufgebracht werden.
  • Die Verbindung (i) wird in einer Menge von üblicherweise 1 bis 500 Grammatom, vorzugsweise 1 bis 300 Grammatom und insbesondere bevorzugt 3 bis 100 Grammatom in Bezug auf die Menge der in der Verbindung (i) enthaltenen Siliciumatome, pro 1 Grammatom der in der verwendeten Verbindung (ii) enthaltenen Titanatome, verwendet.
  • Die Verbindung (iii) wird in einer Menge von üblicherweise 0,1 bis 10, vorzugsweise 0,2 bis 5,0 und insbesondere bevorzugt 0,5 bis 2,0, in Bezug auf das Verhältnis von (1) der Summe von (1-1) einer Menge (Grammatom) der in der verwendeten Verbindung (i) enthaltenen Siliciumatome und (1-2) einer Menge (Grammatom) der in der verwendeten Verbindung (ii) enthaltenen Titanatome zu (2) einer Menge (Grammatom) der in der verwendeten Verbindung (iii) enthaltenen Magnesiumatome verwendet.
  • Ebenfalls wird jede der Verbindungen (i), (ii) und (iii) in einer Menge von 1 bis 51, vorzugsweise 2 bis 31 und insbesondere bevorzugt 4 bis 26, in Bezug auf ein Verhältnis von (1) einer Menge (Grammatom) der in dem hergestellten Bestandteil (A) enthaltenen Magnesiumatome zu (2) einer Menge (Grammatom) der darin enthaltenen Titanatome verwendet.
  • Die Verbindung (iv) wird in einer Menge von üblicherweise 0,05 bis 100 mol, vorzugsweise 0,1 bis 60 mol und insbesondere bevorzugt 0,2 bis 30 mol, pro 1 Grammatom der in der verwendeten Verbindung (ii) enthaltenen Titanatome, verwendet.
  • Der durch die Reduktionsreaktion hergestellte Bestandteil (a) wird üblicherweise von seinem Reaktionsgemisch abgetrennt und dann mehrmals mit einem inerten Kohlenwasserstofflösungsmittel, wie Hexan, Heptan und Toluol, gewaschen. Der erhaltene Bestandteil (a) enthält ein dreiwertiges Titanatom, ein Magnesiumatom und einen Kohlenwasserstoffoxyrest und weist im Allgemeinen amorphe Struktur oder eine sehr schwache kristalline Struktur auf. Im Hinblick auf die Katalysatorleistung ist eine amorphe Struktur insbesondere bevorzugt.
  • Der Bestandteil (d) ist eine Verbindung, die eine 1,3-Dialkoxypropanstruktur enthält, und ein Beispiel davon ist die der folgenden Formel:
    Figure 00100001
    wobei jeder der Reste R5 bis R8 unabhängig ein Alkylrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, ein Arylrest oder ein Aralkylrest ist und jeder der Reste R6 und R7 ein Wasserstoffatom sein kann.
  • Beispiele des Bestandteils (d) sind 2,2-Diisobutyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-isopentyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Bis(cyclohexylmethyl)-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-dimethyloctyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Diisopropyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-cyclohexylmethyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Dicyclohexyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-isopentyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Diisopropyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Dipropyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-cyclohexyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-cyclopentyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Dicyclopentyl-1,3-dimethoxypropan und 2-n-Heptyl-2-isopentyl-1,3-dimethoxypropan. Unter ihnen ist 2,2-Dicyclobutyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Diisopropyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-isopentyl-1,3-dimethoxypropan oder 2,2-Dicyclopentyl-1,3-dimethoxypropan bevorzugt. Diese Verbindungen werden einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren davon verwendet.
  • Ein Beispiel des vorstehend genannten Bestandteils (c) ist eine Verbindung der folgenden Formel:
    Figure 00100002
    wobei jeder der Reste R24 bis R27 unabhängig ein Wasserstoffatom oder ein Kohlenwasserstoffrest und vorzugsweise ein Wasserstoffatom oder ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen ist und sie miteinander verbunden sein können, wobei ein Ring gebildet wird; und jeder der Reste S6 und S7 unabhängig ein Halogenatom oder ein Substituent, gebildet durch Kombinieren von zwei oder mehreren, ausgewählt aus einem Wasserstoffatom, einem Kohlenstoffatom, einem Sauerstoffatom und einem Halogenatom, und vorzugsweise ein Chloratom, eine Hydroxylgruppe oder ein Alkoxyrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist.
  • Beispiele des Bestandteils (c) sind Phthalsäure, Monoethylphthalat, Dimethylphthalat, Methylethylphthalat, Diethylphthalat, Di-n-propylphthalat, Diisopropylphthalat, Di-n-butylphthalat, Diisobutylphthalat, Dipentylphthalat, Di-n-hexylphthalat, Di-n-heptylphthalat, Diisoheptylphthalat, Di-n-octylphthalat, Di(2-ethylhexyl)phthalat, Di-n-decylphthalat, Diisodecylphthalat, Dicyclohexylphthalat, Diphenylphthalat und Phthalylchlorid. Unter ihnen ist Diethylphthalat, Di-n-propylphthalat, Diisopropylphthalat, Di-n-butylphthalat, Diisobutylphthalat oder Phthalylchlorid bevorzugt und stärker bevorzugt ist Phthalylchlorid.
  • In der vorliegenden Erfindung werden, selbst wenn Phthalsäure oder ein anderes Derivat davon (zum Beispiel das vorstehend genannte Phthaloylchlorid) als eine Phthalsäureesterverbindung als Bestandteil (c) verwendet wird, sowohl Phthalsäure als auch ein anderes Derivat davon in eine Phthalsäureesterverbindung in einem Verfahren zur Herstellung des Bestandteils (A) umgewandelt. Der Bestandteil (A) enthält vorzugsweise mindestens Diethylphthalat, Di-n-propylphthalat, Diisopropylphthalat, Di-n-butylphthalat oder Diisobutylphthalat und stärker bevorzugt mindestens Diethylphthalat.
  • Der vorstehend genannte Bestandteil (b) ist vorzugsweise eine Verbindung, die zum Ersetzen eines im Bestandteil (a) enthaltenen Kohlenwasserstoffoxyrests durch ein Halogenatom in der Lage ist. Unter den Verbindungen ist eine Halogen-enthaltende Verbindung eines Elements der Gruppe 4, 13 oder 14 im Periodensystem bevorzugt und insbesondere bevorzugt ist eine Halogen-enthaltende Verbindung eines Elements der Gruppe 4 oder 14.
  • Die Halogen-enthaltende Verbindung eines Elements der Gruppe 4 ist vorzugsweise eine Verbindung der folgenden Formel: M1(OR9)bX4 4–b wobei M1 ein Atom der Gruppe 4 ist; R9 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist; X4 ein Halogenatom, wie ein Chloratom, ein Bromaton und ein Iodatom, und insbesondere bevorzugt ein Chloratom ist; b eine ganze Zahl ist, die 0 ≤ b < 4 und vorzugsweise 0 ≤ b ≤ 2 erfüllt und insbesondere bevorzugt 0 ist; und sofern zwei oder mehrere Reste OR9 vorhanden sind, diese gleich oder voneinander verschieden sein können.
  • Beispiele des vorstehend genannten M1 sind ein Titanatom, ein Zirkoniumatom und ein Hafniumatom. Unter ihnen ist ein Titanatom bevorzugt.
  • Beispiele des vorstehend genannten Rests R9 sind ein Alkylrest, wie eine Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, tert-Butyl-, Amyl-, Isoamyl-, tert-Amyl-, Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, Decyl- und Dodecylgruppe; ein Arylrest, wie eine Phenyl-, Cresyl-, Xylyl- und Naphthylgruppe; ein Alkenylrest, wie eine Allylgruppe; und ein Aralkylrest, wie eine Benzylgruppe. Unter ihnen ist ein Alkylrest mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen oder ein Arylrest mit 6 bis 18 Kohlenstoffatomen bevorzugt und insbesondere bevorzugt ist ein linearer Alkylrest mit 2 bis 18 Kohlenstoffatomen.
  • Beispiele der Halogen-enthaltenden Verbindung der vorstehenden Formel sind ein Titantetrahalogenid, wie Titantetrachlorid, Titantetrabromid und Titantetrajodid; ein Alkoxytitantrihalogenid, wie Methoxytitantrichlorid, Ethoxytitantrichlorid, Butoxytitantrichlorid, Phenoxytitantrichlorid und Ethoxytitantribromid; und ein Dialkoxytitandihalogenid, wie Dimethoxytitandichlorid, Diethoxytitandichlorid, Dibutoxytitandichlorid, Diphenoxytitandichlorid und Diethoxytitandibromid; und Verbindungen, gebildet durch Ändern des in den vorstehend genannten Verbindungen enthaltenen „Titan" in „Zirkonium" oder „Hafnium". Unter ihnen ist Titantetrachlorid am stärksten bevorzugt.
  • Die vorstehend genannte Halogen-enthaltende Verbindung eines Elements der Gruppe 13 oder 14 ist vorzugsweise eine Verbindung der folgenden Formel: M2R1 m–cX8 c wobei M2 ein Atom der Gruppe 13 oder 14 ist; R1 ist ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen; X8 ist ein Halogenatom, wie ein Fluor-, Chlor-, Brom- und Iodatom und vorzugsweise ein Chloratom; m ist die Wertigkeit von M2, und wenn M2 zum Beispiel ein Siliciumatom ist, ist m gleich 4; und c ist eine Zahl, die 0 < c ≤ m erfüllt, und wenn M2 ein Siliciumatom ist, ist c vorzugsweise 3 oder 4.
  • Beispiele des Atoms der Gruppe 13 sind ein Boratom, ein Aluminiumatom, ein Galliumatom, ein Indiumatom und ein Thalliumatom. Unter ihnen ist ein Boratom oder ein Aluminiumatom bevorzugt und stärker bevorzugt ist ein Aluminiumatom.
  • Beispiele des Atoms der Gruppe 14 sind ein Kohlenstoffatom, ein Siliciumatom, ein Germaniumatom, ein Zinnatom und ein Bleiatom. Unter ihnen ist ein Siliciumatom, ein Germaniumatom oder ein Zinnatom bevorzugt und stärker bevorzugt ist ein Siliciumatom oder ein Zinnatom.
  • Beispiele des vorstehend genannten Rests R1 sind ein Alkylrest, wie eine Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-, Isobutyl-, Amyl-, Isoamyl-, Hexyl-, Heptyl-, Octyl-, Decyl- und Dodecylgruppe; ein Arylrest, wie eine Phenyl-, Tolyl-, Cresyl-, Xylyl- und Naphthylgruppe; ein Cycloalkylrest, wie eine Cylohexyl- und Cyclopentylgruppe; ein Alkenylrest, wie eine Allylgruppe; und ein Aralkylrest, wie eine Benzylgruppe. Unter ihnen ist ein Alkylrest oder ein Arylrest bevorzugt; und insbesondere bevorzugt ist eine Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, Phenyl- oder p-Tolylgruppe.
  • Beispiele der vorstehend genannten Halogen-enthaltenden Verbindung eines Elements der Gruppe 13 sind Trichlorboran, Methyldichlorboran, Ethyldichlorboran, Phenyldichlorboran, Cyclohexyldichlorboran, Dimethylchlorboran, Methylethylboran, Trichloraluminium, Methyldichloraluminium, Ethyldichloraluminium, Phenyldichloraluminium, Cyclohexyldichloraluminium, Dimethylchloraluminium, Diethylchloraluminium, Methylethylchloraluminium, Ethylaluminiumsesquichlorid, Galliumchlorid, Galliumdichlorid, Trichlorgallium, Methyldichlorgallium, Ethyldichlorgallium, Phenyldichlorgallium, Cyclohexyldichlorgallium, Dimethylchlorgallium, Methylethylchlorgallium, Indiumchlorid, Indiumtrichlorid, Methylindiumdichlorid, Phenylindiumdichlorid, Dimethylindiumchlorid, Thalliumchlorid, Thalliumtrichlorid, Methylthalliumdichlorid, Phenylthalliumdichlorid und Dimethylthalliumchlorid; und Verbindungen, gebildet durch Ändern von in den vorstehend genannten Verbindungen enthaltenem „Chlor" in „Fluor", „Brom" oder „Iod".
  • Beispiele der vorstehend genannten Halogen-enthaltenden Verbindung eines Elements der Gruppe 14 sind Tetrachlormethan, Trichlormethan, Dichlormethan, Monochlormethan, 1,1,1-Trichlorethan, 1,1-Dichlorethan, 1,2-Dichlorethan, 1,1,2,2-Tetrachlorethan, Tetrachlorsilan, Trichlorsilan, Methyltrichlorsilan, Ethyltrichlorsilan, n-Propyltrichlorsilan, n-Butyltrichlorsilan, Phenyltrichlorsilan, Benzyltrichlorsilan, p-Tolyltrichlorsilan, Cyclohexyltrichlorsilan, Dichlorsilan, Methyldichlorsilan, Ethyldichlorsilan, Dimethyldichlorsilan, Diphenyldichlorsilan, Methylethyldichlorsilan, Monochlorsilan, Trimethylchlorsilan, Triphenylchlorsilan, Tetrachlorgerman, Trichlorgerman, Methyltrichlorgerman, Ethyltrichlorgerman, Phenyltrichlorgerman, Dichlorgerman, Dimethyldichlorgerman, Diethyldichlorgerman, Diphenyldichlorgerman, Monochlorgerman, Trimethylchlorgerman, Triethylchlorgerman, Tri-n-butylchlorgerman, Tetrachlorzinn, Methyltrichlorzinn, n-Butyltrichlorzinn, Dimethyldichlorzinn, Di-n-butyldichlorzinn, Diisobutyldichlorzinn, Diphenyldichlorzinn, Divinyldichlorzinn, Methyltrichlorzinn, Phenyltrichlorzinn, Dichlorblei, Methylchlorblei und Phenylchlorblei; und Verbindungen, gebildet durch Ändern von in den vorstehend genannten Verbindungen enthaltenem „Chlor" in „Fluor", „Brom" oder „Iod". Unter ihnen ist Tetrachlorsilan, Methyltrichlorsilan, Ethyltrichlorsilan, n-Propyltrichlorsilan, n-Butyltrichlorsilan, Phenyltrichlorsilan, Tetrachlorzinn, Methyltrichlorzinn oder n-Butyltrichlorzinn bevorzugt.
  • Der Bestandteil (b) ist vorzugsweise Titantetrachlorid, Methyldichloraluminium, Ethyldichloraluminium, Tetrachlorsilan, Phenyltrichlorsilan, Methyltrichlorsilan, Ethyltrichlorsilan, n-Propyltrichlorsilan oder Tetrachlorzinn, und insbesondere bevorzugt Titantetrachlorid oder Tetrachlorsilan, im Hinblick auf die Polymerisationsaktivität und Stereoregularität des hergestellten Katalysators.
  • Die vorstehend veranschaulichten Verbindungen als Bestandteil (b) werden einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren davon verwendet.
  • Der vorstehend genannte Bestandteil (e) ist vorzugsweise ein Ether. Beispiele davon sind ein Dialkylether und ein cyclischer Ether, die in Kombination von zwei oder mehreren davon verwendet werden können.
  • Beispiele des Bestandteils (e) sind Dimethylether, Diethylether, Di-n-propylether, Diisopropylether, Di-n-butylether, Diisobutylether, Methyl-n-propylether, Methyl-n-butylether, Ethyl-n-propylether, Ethyl-n-butylether, Methylcyclohexylether, Trimethylenoxid, Tetrahydrofuran, 2,5-Dimethoxytetrahydrofuran, Tetrahydropyran, Hexamethylenoxid, 1,3-Dioxepan, 1,3-Dioxan, 1,4-Dioxan, 1,3-Dioxolan, 2-Methyl-1,3-dioxolan, 2,2-Dimethyl-1,3-dioxolan, 4-Methyl-1,3-dioxolan, 2,4-Dimethyl-1,3-dioxolan, Furan, 2,5-Dimethylfuran und s-Trioxan. Unter ihnen ist Di-n-butylether bevorzugt. In der vorliegenden Erfindung wird „Di-n-butylether" nachstehend als „Dibutylether" bezeichnet.
  • In dem vorstehend genannten Verfahren (5) zur Herstellung des Bestandteils (A) werden die vorstehend genannten Bestandteile (a), (b), (c), (d) und (e) (optionaler Bestandteil) miteinander üblicherweise in einer Atmosphäre eines Inertgases, wie Argon, in Kontakt gebracht. Beispiele eines Verfahrens zum Inkontaktbringen dieser Bestandteile sind die folgenden Verfahren (1) bis (12):
    • (1) ein Verfahren, umfassend den Schritt der Zugabe der Bestandteile (b), (c) und (d) zum Bestandteil (a) in beliebiger Reihenfolge;
    • (2) ein Verfahren, umfassend den Schritt der Zugabe (i) eines Gemisches des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (d) und (ii) des Bestandteils (c) zu dem Bestandteil (a) in beliebiger Reihenfolge;
    • (3) ein Verfahren, umfassend den Schritt der Zugabe (i) des Bestandteils (b) und (ii) eines Gemisches des Bestandteils (c) mit dem Bestandteil (d) zu dem Bestandteil (a) in beliebiger Reihenfolge;
    • (4) ein Verfahren, umfassend den Schritt der Zugabe der Bestandteile (a), (b) und (c) zu dem Bestandteil (d) in beliebiger Reihenfolge;
    • (5) ein Verfahren, umfassend den Schritt der Zugabe der Bestandteile (a) und (c) zu einem Gemisch des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (d) in beliebiger Reihenfolge;
    • (6) ein Verfahren, umfassend den Schritt der Zugabe der Bestandteile (a) und (b) zu einem Gemisch des Bestandteils (c) mit dem Bestandteil (d) in beliebiger Reihenfolge;
    • (7) ein Verfahren, umfassend den Schritt der Zugabe des Bestandteils (a) zu einem Gemisch der Bestandteile (b), (c) und (d);
    • (8) ein Verfahren, umfassend die Schritte (i) Zugabe des Bestandteils (c) zu dem Bestandteil (a) und dann (ii) Zugabe der Bestandteile (b) und (d) in beliebiger Reihenfolge;
    • (9) ein Verfahren, umfassend die Schritte (i) Zugabe der Bestandteile (c) und (d) zu dem Bestandteil (a) in beliebiger Reihenfolge und dann (ii) Zugabe des Bestandteils (b);
    • (10) ein Verfahren, umfassend die Schritte (i) Zugabe der Bestandteile (b), (c) und (d) zu dem Bestandteil (a) in beliebiger Reihenfolge und dann (ii) weitere Zugabe des Bestandteils (b);
    • (11) ein Verfahren, umfassend die Schritte (i) Zugabe der Bestandteile (b), (c) und (d) zu dem Bestandteil (a) in beliebiger Reihenfolge und dann (ii) weitere Zugabe eines Gemisches des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (c); und
    • (12) ein Verfahren, wobei der Bestandteil (b) in jedem vorstehend genannten Verfahren durch ein Gemisch des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (e) ersetzt wird.
  • Im Hinblick auf die Polymerisationsaktivität eines hergestellten Katalysators ist der Bestandteil (A) stärker bevorzugt, der durch weiteres ein- oder mehrmaliges Inkontaktbringen (i) eines Feststoffs, erhalten mit einem beliebigen vorstehend genannten Verfahren, mit (ii) dem Bestandteil (b) oder einem Gemisch des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (e) hergestellt wird.
  • Unter ihnen ist das folgende Verfahren (13) bevorzugt, stärker bevorzugt ist das folgende Verfahren (14) und weiter bevorzugt ist das folgende Verfahren (15), die alle den Bestandteil (e) verwenden:
    • (13) ein Verfahren, umfassend die Schritte (i) Zugabe der Bestandteile (c) und (d) und eines Gemisches des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (e) zu dem Bestandteil (a) in beliebiger Reihenfolge und dann (ii) weitere ein- oder mehrmalige Zugabe eines Gemisches des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (e);
    • (14) ein Verfahren, umfassend die Schritte (i) Zugabe der Bestandteile (c) und (d) und eines Gemisches des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (e) zu dem Bestandteil (a) in beliebiger Reihenfolge und dann (ii) weitere ein- oder mehrmalige Zugabe eines Gemisches der Bestandteile (b), (c) und (e); und
    • (15) ein Verfahren, umfassend die Schritte (i) Zugabe der Bestandteile (c) und (d) und eines Gemisches des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (e) zu dem Bestandteil (a) in beliebiger Reihenfolge, (ii) weitere Zugabe eines Gemisches der Bestandteile (b), (c) und (e); und dann (iii) noch weitere ein- oder mehrmalige Zugabe eines Gemisches des Bestandteils (b) mit dem Bestandteil (e).
  • Ein Verfahren zum Inkontaktbringen der Bestandteile (a), (b), (c), (d) und (e) miteinander ist nicht besonders beschränkt. Beispiele davon sind herkömmliche Verfahren, wie ein Aufschlämmungsverfahren und ein mechanisches Pulverisationsverfahren (zum Beispiel ein Verfahren unter Verwendung einer Kugelmühle). Das mechanische Pulverisationsverfahren ist vom industriellen Standpunkt nicht bevorzugt, da das Verfahren eine große Menge an Feinpulver ergeben kann, das im erhaltenen Bestandteil (A) enthalten ist, und als Ergebnis kann der Bestandteil (A) eine breite Teilchengrößenverteilung aufweisen. Daher ist ein Verfahren zum Inkontaktbringen in Gegenwart eines Verdünnungsmittels bevorzugt.
  • Obwohl ein Gemisch selbst, das durch Inkontaktbringen der Bestandteile (a), (b), (c), (d) und (e) miteinander erhalten wird, für das nächste Verfahren verwendet werden kann, ist bevorzugt, einen im Gemisch enthaltenen Feststoff von einer darin enthaltenen Flüssigkeit abzutrennen, und stärker bevorzugt ist, den abgetrennten Feststoff mit einem Verdünnungsmittel zu waschen.
  • Das vorstehend genannte Verdünnungsmittel ist vorzugsweise inert zu einer zu behandelnden Substanz. Beispiele des Verdünnungsmittels sind ein aliphatischer Kohlenwasserstoff, wie Pentan, Hexan, Heptan und Octan; ein aromatischer Kohlenwasserstoff, wie Benzol, Toluol und Xylol; ein alicyclischer Kohlenwasserstoff, wie Cyclohexan und Cyclopentan; und ein halogenierter Kohlenwasserstoff, wie 1,2-Dichlorethan und Monochlorbenzol.
  • Im vorstehend genannten Verfahren zum Inkontaktbringen der Bestandteile (a), (b), (c), (d) und (e) miteinander in Gegenwart eines Verdünnungsmittels und im vorstehend genannten Waschen des abgetrennten Feststoffs mit einem Verdünnungsmittel wird das Verdünnungsmittel in einer Menge von üblicherweise 0,1 bis 1000 ml und vorzugsweise 1 bis 100 ml, pro 1 g des Bestandteils (a) und pro einem Mal des Inkontaktbringens oder pro einem Mal des Waschens verwendet. Das vorstehend genannte Waschen des abgetrennten Feststoffs mit einem Verdünnungsmittel wird üblicherweise ein- bis fünfmal pro einem Mal des Inkontaktbringens durchgeführt.
  • Das vorstehend genannte Inkontaktbringen und Waschen werden bei üblicherweise -50 bis 150°C, vorzugsweise 0 bis 140°C und weiter bevorzugt 60 bis 135°C, durchgeführt. Die Dauer für das Inkontaktbringen ist nicht besonders beschränkt und beträgt vorzugsweise 0,5 bis 8 Stunden und weiter bevorzugt 1 bis 6 Stunden. Die Dauer für das Waschen ist nicht besonders beschränkt und sie beträgt vorzugsweise 1. bis 120 Minuten und weiter bevorzugt 2 bis 60 Minuten.
  • Der vorstehend genannte Bestandteil (c) wird in einer Menge von vorzugsweise 1 bis 25 Gew.-% und stärker bevorzugt 2 bis 20 Gew.-%, in Bezug auf die Menge einer im hergestellten Bestandteil (A) enthaltenen Phthalsäureesterverbindung, verwendet. Die verwendete Menge entspricht üblicherweise 0,1 bis 100 mmol, vorzugsweise 0,3 bis 50 mmol und stärker bevorzugt 0,5 bis 20 mmol, pro 1 g des verwendeten Bestandteils (a); und üblicherweise 0,01 bis 1,0 mol und vorzugsweise 0,03 bis 0,5 mol, pro 1 Grammatom der im verwendeten Bestandteil (a) enthaltenen Magnesiumatome.
  • Der Bestandteil (d) wird in einer Menge von vorzugsweise 0,5 bis 20 Gew.-% und stärker bevorzugt 0,8 bis 10 Gew.-% in Bezug auf die Menge des im hergestellten Bestandteil (A) enthaltenen Bestandteils (d) verwendet. Die verwendete Menge entspricht üblicherweise 0,01 bis 100 mmol, vorzugsweise 0,015 bis 50 mmol und weiter bevorzugt 0,02 bis 10 mmol, pro 1 g des verwendeten Bestandteils (a); und üblicherweise 0,001 bis 1,0 mol und vorzugsweise 0,002 bis 0,5 mol, pro 1 Grammatom der Magnesiumatome, die im verwendeten Bestandteil (a) enthalten sind.
  • Jeder der Bestandteile (c) und (d) wird in einer Menge von vorzugsweise 0,1 bis 3, stärker bevorzugt 0,13 bis 2 und weiter bevorzugt 0,15 bis 1,5, in Bezug auf das Verhältnis der Molmenge des im hergestellten Bestandteil (A) enthaltenen Bestandteils (d) zu einer Molmenge einer darin enthaltenen Phthalsäureesterverbindung verwendet. Wenn das Verhältnis geringer als 0,1 ist, kann es schwierig sein, das Molekulargewicht mit Wasserstoff einzustellen, und, wenn das Verhältnis größer als 3 ist, kann ein hergestelltes α-Olefinpolymer schlechte Stereoregularität aufweisen.
  • Im Hinblick auf die Stereoregularität eines hergestellten α-Olefinpolymers beträgt die Summe der Menge einer im Bestandteil (A) enthaltenen Phthalsäureesterverbindung und der Menge des darin enthaltenen Bestandteils (d) vorzugsweise 5 bis 30 Gew.-%, stärker bevorzugt 6 bis 26 Gew.-% und weiter bevorzugt 7 bis 22 Gew.-%, wobei die Menge des getrockneten Bestandteils (A) 100 Gew.-% beträgt.
  • Der Bestandteil (b) wird in einer Menge von üblicherweise 0,5 bis 1000 mmol, vorzugsweise 1 bis 200 mmol und weiter bevorzugt 2 bis 100 mmol, pro 1 g des verwendeten Bestandteils (a), verwendet.
  • Der Bestandteil (e) wird in einer Menge von üblicherweise 0,01 bis 100 mmol, vorzugsweise 0,05 bis 50 mmol und weiter bevorzugt 0,1 bis 20 mmol, pro 1 g des verwendeten Bestandteils (a), verwendet; und wenn der Bestandteil (e) in Kombination mit dem Bestandteil (b) verwendet wird, wird der Bestandteil (e) in einer Menge von üblicherweise 1 bis 100 mol, vorzugsweise 1,5 bis 75 mol und weiter bevorzugt 2 bis 50 mol pro 1 mol des verwendeten Bestandteils (b), verwendet. Wenn die Menge größer als 100 mmol pro 1 g des verwendeten Bestandteils (a), oder größer als 100 mol pro 1 mol des verwendeten Bestandteils (b) ist, kann der Bestandteil (A) zusammengesunkene Teilchen enthalten.
  • Bei zwei- oder mehrmaliger Verwendung jedes der Bestandteile (a), (b), (c), (d) und (e) ist jede der vorstehend genannten Mengen die pro einmaliger Verwendung davon.
  • Der hergestellte Bestandteil (A) wird zur Polymerisation als Aufschlämmung in Kombination mit einem inerten Verdünnungsmittel oder als fluides und getrocknetes Pulver verwendet. Ein Verfahren zum Trocknen des Bestandteils (A) umfasst zum Beispiel den Schritt des Entfernens flüchtiger Bestandteile, die im Bestandteil (A) enthalten sind, unter vermindertem Druck oder unter einem Strom eines Inertgases, wie Stickstoff und Argon. Das Trocknen wird vorzugsweise bei 0 bis 200°C und stärker bevorzugt 50 bis 100°C, für vorzugsweise 0,01 bis 20 Stunden und stärker bevorzugt 0,5 bis 10 Stunden, durchgeführt.
  • Der vorstehend genannte Bestandteil (B) ist eine Verbindung mit einer oder mehreren Aluminium-Kohlenstoff-Bindungen in ihrem Molekül. Beispiele davon sind Verbindungen der folgenden Formeln: R19 wAlY3–w und R20R21Al-O-AlR22R23, wobei R19 bis R23 unabhängig voneinander ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen sind; Y ein Halogenatom, ein Wasserstoffatom oder ein Alkoxyrest ist; und w eine ganze Zahl ist, die 2 ≤ w ≤ 3 erfüllt.
  • Beispiele des Bestandteils (B) sind eine Trialkylaluminiumverbindung, wie Triethylaluminium, Triisobutylaluminium und Trihexylaluminium; ein Dialkylaluminiumhydrid, wie Diethylaluminiumhydrid und Diisobutylaluminiumhydrid; ein Dialkylaluminiumhalogenid, wie Diethylaluminiumchlorid; ein Gemisch einer Trialkylaluminiumverbindung und eines Dialkylaluminiumhalogenids, wie ein Gemisch von Triethylaluminium und Diethylalumiumchlorid; und ein Alkylaluminoxan, wie Tetraethyldialuminoxan und Tetrabutyldialuminoxan.
  • Unter ihnen ist eine Trialkylaluminiumverbindung, ein Gemisch einer Trialkylaluminiumverbindung mit einem Dialkylaluminiumhalogenid oder ein Alkylaluminoxan bevorzugt; und insbesondere ist Triethylaluminium, Triisobutylaluminium, ein Gemisch von Triethylaluminium mit Diethylaluminiumchlorid oder Tetraethyldialuminoxan bevorzugt.
  • Beispiele des vorstehend genannten Bestandteils (C) sind eine Sauerstoff-enthaltende Verbindung, eine Stickstoff-enthaltende Verbindung, eine Phosphor-enthaltende Verbindung und eine Schwefel-enthaltende Verbindung. Unter ihnen ist eine Sauerstoff-enthaltende Verbindung oder eine Stickstoff-enthaltende Verbindung bevorzugt. Beispiele der Sauerstoff-enthaltenden Verbindung sind eine Alkoxysiliciumverbindung, ein Ether, ein Ester und ein Keton und unter ihnen ist eine Alkoxysiliciumverbindung oder ein Ether bevorzugt.
  • Ein Beispiel der vorstehend genannten Alkoxysiliciumverbindung ist eine Verbindung der folgenden Formel: R3 rSi(OR4)4–r wobei R3 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, ein Wasserstoffatom oder ein ein Heteroatom enthaltender Rest ist und, wenn mehrere Reste R3 vorhanden sind, sie gleich oder voneinander verschieden sind; R4 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist und, wenn mehrere Reste R4 vorhanden sind, sie gleich oder voneinander verschieden sind; und r eine ganze Zahl ist, die 0 ≤ r < 4 erfüllt.
  • Beispiele des Kohlenwasserstoffrests von R3 in der vorstehenden Formel sind ein linearer Alkylrest, wie eine Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl- und Pentylgruppe; ein verzweigter Alkylrest, wie eine Isopropyl-, sec-Butyl-, tert-Butyl- und tert-Amylgruppe; ein Cycloalkylrest, wie eine Cyclopentyl- und Cyclohexylgruppe; ein Cycloalkenylrest, wie eine Cyclopentenylgruppe; und ein Arylrest, wie eine Phenyl- und Tolylgruppe. Unter den Verbindungen der vorstehenden Formel ist eine Verbindung mit einem oder mehreren Kohlenwasserstoffresten bevorzugt, deren direkt an das Siliciumatom gebundene Kohlenstoffatome sekundäre oder tertiäre Kohlenstoffatome sind.
  • Beispiele des Heteroatoms, das in dem ein Heteroatom enthaltenden Rest von R3 in der vorstehenden Formel enthalten ist, sind ein Sauerstoffatom, ein Stickstoffatom, ein Schwefelatom und ein Phosphoratom. Bestimmte Beispiele des ein Heteroatom enthaltenden Rests sind eine Dimethylamino-, Methylethylamino-, Diethylamino-, Ethyl-n-propylamino-, Di-n-propylamino-, Pyrrolyl-, Pyridyl-, Pyrrolidinyl-, Piperidyl-, Perhydroindolyl-, Perhydrocarbazolyl-, Perhydroacridinyl-, Furyl-, Pyranyl-, Perhydrofuryl- und Thienylgruppe. Unter den Verbindungen der vorstehenden Formel ist eine Verbindung bevorzugt, deren Heteroatom, das im ein Heteroatom enthaltenden Rest enthalten ist, direkt an das Siliciumatom gebunden ist.
  • Beispiele der Alkoxysiliciumverbindung der vorstehenden Formel sind Diisopropyldimethoxysilan, Diisobutyldimethoxysilan, Di-tert-butyldimethoxysilan, tert-Butylmethyldimethoxysilan, tert-Butylethyldimethoxysilan, tert-Butyl-n-propyldimethoxysilan, tert-Butyl-n-butyldimethoxysilan, tert-Amylmethyldimethoxysilan, tert-Amylethyldimethoxysilan, tert-Amyl-n-propyldimethoxysilan, tert-Amyl-n-butyldimethoxysilan, Isobutylisopropyldimethoxysilan, tert-Butylisopropyldimethoxysilan, Dicyclobutyldimethoxysilan, Cyclobutylisopropyldimethoxysilan, Cyclobutylisobutyldimethoxysilan, Cyclobutyl-tert-butyldimethoxysilan, Dicyclopentyldimethoxysilan, Cyclopentylisopropyldimethoxysilan, Cyclopentylisobutyldimethoxysilan, Cyclopentyl-tert-butyldimethoxysilan, Dicyclohexyldimethoxysilan, Cyclohexylmethyldimethoxysilan, Cyclohexylethyldimethoxysilan, Cyclohexylisopropyldimethoxysilan, Cyclohexylisobutyldimethoxysilan, Cyclohexyl-tert-butyldimethoxysilan, Cyclohexylcyclopentyldimethoxysilan, Cyclohexylphenyldimethoxysilan, Diphenyldimethoxysilan, Phenylmethyldimethoxysilan, Phenylisopropyldimethoxysilan, Phenylisobutyldimethoxysilan, Phenyl-tert-butyldimethoxysilan, Phenylcyclopentyldimethoxysilan, Diisopropyldiethoxysilan, Diisobutyldiethoxysilan, Di-tert-butyldiethoxysilan, tert-Butylmethyldiethoxysilan, tert-Butylethyldiethoxysilan, tert-Butyl-n-propyldiethoxysilan, tert-Butyl-n-butyldiethoxysilan, tert-Amylmethyldiethoxysilan, tert-Amylethyldiethoxysilan, tert-Amyl-n-propyldiethoxysilan, tert-Amyl-n-butyldiethoxysilan, Dicyclopentyldiethoxysilan, Dicyclohexyldiethoxysilan, Cyclohexylmethyldiethoxysilan, Cyclohexylethyldiethoxysilan, Diphenyldiethoxysilan, Phenylmethyldiethoxysilan, 2-Norbornanmethyldimethoxysilan, Bis(perhydrochinolino)dimethoxysilan, Bis(perhydroisochinolino)dimethoxysilan, (Perhydrochinolino)(perhydroisochinolino)dimethoxysilan, (Perhydrochinolino)methyldimethoxysilan, (Perhydroisochinolino)methyldimethoxysilan, (Perhydrochinolino)ethyldimethoxysilan, (Perhydroisochinolino)ethyldimethoxysilan, (Perhydrochinolino)(n-propyl)dimethoxysilan, (Perhydroisochinolino)(n-propyl)dimethoxysilan, (Perhydrochinolino)(tert-butyl)dimethoxysilan und (Perhydroisochinolino)(tert-butyl)dimethoxysilan.
  • Beispiele des vorstehend genannten Ethers sind die vorstehend als Bestandteile (d) und (e) veranschaulichten und eine cyclische Etherverbindung. Die cyclische Etherverbindung bedeutet eine heterocyclische Verbindung, die eine oder mehrere -C-O-C- Bindungen in ihrem Ring enthält.
  • Beispiele der cyclischen Etherverbindung sind Ethylenoxid, Propylenoxid, Trimethylenoxid, Tetrahydrofuran, 2,5-Dimethoxytetrahydrofuran, Tetrahydropyran, Hexamethylenoxid, 1,3-Dioxepan, 1,3-Dioxan, 1,4-Dioxan, 1,3-Dioxolan, 2-Methyl-1,3-dioxolan, 2,2-Dimethyl-1,3-dioxolan, 4-Methyl-1,3-dioxolan, 2,4-Dimethyl-1,3-dioxolan, Furan, 2,5-Dimethylfuran und s-Trioxan. Unter ihnen ist eine cyclische Etherverbindung bevorzugt, die eine oder mehrere -C-O-C-O-C- Bindungen in ihrem Ring enthält.
  • Beispiele der vorstehend genannten Stickstoff-enthaltenden Verbindung sind 2,6-substituierte Piperidine, wie 2,6-Dimethylpiperidin und 2,2,6,6-Tetramethylpiperidin; substituierte Methylendiamine, wie 2,5-substituierte Piperidine, N,N,N',N'-Tetramethylmethylendiamin und N,N,N',N'-Tetraethylmethylendiamin und substituierte Imidazolidine, wie 1,3-Dibenzylimidazolidin.
  • Der Bestandteil (C) ist insbesondere bevorzugt Cyclohexylmethyldimethoxysilan, Cyclohexylethyldimethoxysilan, Diisopropyldimethoxysilan, tert-Butylethyldimethoxysilan, tert-Butyl-n-propyldimethoxysilan, Diphenyldimethoxysilan, Dicyclobutyldimethoxysilan, Dicyclopentyldimethoxysilan, 1,3-Dioxolan, 1,3-Dioxan, 2,6-Dimethylpiperidin, 2,2,6,6-Tetramethylpiperidin, 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan, 2-Isopropyl-2-isopentyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Diisobutyl-1,3-dimethoxypropan, 2,2-Diisopropyl-1,3-dimethoxypropan oder 2,2-Dicyclohexyl-1,3-dimethoxypropan.
  • Ein im Verfahren zur Herstellung eines α-Olefinpolymers gemäß der vorliegenden Erfindung verwendetes α-Olefin ist ein α-Olefin mit drei oder mehr Kohlenstoffatomen. Beispiele des α-Olefins sind ein lineares Monoolefin, wie Propylen, Buten-1, Penten-1, Hexen-1, Hepten-1, Octen-1 und Decen-1; ein verzweigtes Monoolefin, wie 3-Methylbuten-1, 3-Methylpenten-1 und 4-Methylpenten-1; Vinylcyclohexan; und eine Kombination von zwei oder mehreren davon. Unter ihnen ist ein Homopolymer von Propylen oder Buten-1 oder ein Copolymer mit einer Propyleneinheit oder einer Buten-1-Einheit als Haupteinheit bevorzugt; und insbesondere bevorzugt ist ein Homopolymer von Propylen oder ein Copolymer mit einer Propyleneinheit als Haupteinheit. In der vorliegenden Erfindung kann eine Kombination von zwei oder mehreren Monomeren, ausgewählt aus den vorstehend genannten α-Olefinen und Ethylen, verwendet werden. Die ausgewählten Monomere können mit einer Verbindung mit zwei oder mehr ungesättigten Bindungen, wie einer konjugierten Dienverbindung und einer nicht-konjugierten Dienverbindung, kombiniert werden. Im Verfahren zur Herstellung eines α-Olefinpolymers gemäß der vorliegenden Erfindung kann ohne weiteres eine Heteroblockcopolymerisation mit zwei oder mehreren Polymerisationsschritten durchgeführt werden.
  • Im Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur α-Olefinpolymerisation gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zum Inkontaktbringen der Bestandteile (A), (B) und (C) miteinander nicht beschränkt. Beispiele davon sind (1) ein Verfahren, umfassend die Schritte: (i) Inkontaktbringen dieser Bestandteile in einem Reaktor zur Herstellung eines Katalysators in Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmittels und dann (ii) Einbringen des Katalysators in einen Polymerisationsreaktor, und (2) ein Verfahren, umfassend die Schritte: (i) getrenntes Einbringen dieser Bestandteile getrennt in einen Polymerisationsreaktor und dann (ii) Inkontaktbringen miteinander im Polymerisationsreaktor. Die Bestandteile (A), (B) und (C) werden in einen Polymerisationsreaktor vorzugsweise in einer Atmosphäre eines von Feuchtigkeit freien Inertgases, wie Stickstoff oder Argon, eingebracht. Beliebige zwei Bestandteile der Bestandteile (A), (B) und (C) können vor Einbringen in einen Polymerisationsreaktor miteinander in Kontakt gebracht werden.
  • Bei der Polymerisation eines α-Olefins im Verfahren zur Herstellung eines α-Olefinpolymers gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Polymerisation als „tatsächliche Polymerisation" bezeichnet wird, wird (1) der Bestandteil (A) der vorliegenden Erfindung selbst verwendet, oder (2) ein vorpolymerisierter Katalysatorbestandteil, der gemäß dem folgenden Verfahren unter Verwendung des Bestandteils (A) hergestellt wurde, wird statt des Bestandteils (A) verwendet.
  • Im Allgemeinen wird der vorpolymerisierte Katalysatorbestandteil vorzugsweise durch Aufschlämmungspolymerisation einer kleinen Menge eines Olefins in Gegenwart der Bestandteile (A) und (B) hergestellt. Ein Beispiel eines für die Aufschlämmungspolymerisation verwendeten Lösungsmittels ist ein inerter Kohlenwasserstoff, wie Propan, Butan, Isobutan, Pentan, Isopentan, Hexan, Heptan, Octan, Cyclohexan, Benzol und Toluol. Eine Teilmenge oder die Gesamtmenge des dafür verwendeten inerten Kohlenwasserstoffs kann durch ein flüssiges Olefin ersetzt werden.
  • In der Aufschlämmungspolymerisation wird der Bestandteil (B) in einer Menge von üblicherweise 0,5 bis 700 mol, vorzugsweise 0,8 bis 500 mol und insbesondere bevorzugt 1 bis 200 mol, pro einem Grammatom der in dem verwendeten Bestandteil (A) enthaltenen Titanatome verwendet.
  • Das vorstehend genannte Olefin wird in einer Menge von üblicherweise 0,01 bis 1000 g, vorzugsweise 0,05 bis 500 g und insbesondere bevorzugt 0,1 bis 200 g, pro 1 g des verwendeten Bestandteils (A) vorpolymerisiert.
  • Die Konzentration einer Aufschlämmung in der vorstehend genannten Aufschlämmungspolymerisation beträgt vorzugsweise 1 bis 500 g-Bestandteil (A)/l-Lösungsmittel und insbesondere bevorzugt 3 bis 300 g-Bestandteil (A)/l-Lösungsmittel. Die Vorpolymerisationstemperatur beträgt vorzugsweise -20 bis 100°C und insbesondere bevorzugt 0 bis 80°C. Der Partialdruck eines in der Gasphase in der Vorpolymerisation enthaltenen Olefins beträgt vorzugsweise 1 kPa bis 2 MPa und insbesondere bevorzugt 10 kPa bis 1 MPa, außer eines Olefins, das unter den Bedingungen der Vorpolymerisation, wie Druck und Temperatur, flüssig ist. Die Vorpolymerisationsdauer ist nicht besonders beschränkt und beträgt im Allgemeinen geeigneterweise 2 Minuten bis 15 Stunden.
  • Beispiele eines Verfahrens zur Zufuhr der Bestandteile (A) und (B) und eines Olefins in einen Vorpolymeriationsreaktor sind (1) ein Verfahren, umfassend die Schritte: (i) Zufuhr dieser Bestandteile und dann (ii) Zufuhr eines Olefins, und (2) ein Verfahren, umfassend die Schritte: (i) Zufuhr des Bestandteils (A) und eines Olefins und dann (ii) Zufuhr des Bestandteils (B). Beispiele eines Verfahrens zur Zufuhr eines Olefins in einen Vorpolymerisationsreaktor sind (1) ein Verfahren, umfassend den Schritt der Zufuhr eines Olefins im Laufe der Zeit, während der Innendruck des Reaktors auf einem festgelegten Druck gehalten wird, und (2) ein Verfahren, umfassend den Schritt der Zufuhr der festgelegten Gesamtmenge eines Olefins zu Beginn. Um das Molekulargewicht eines erhaltenen Vorpolymers einzustellen, ist es möglich, ein Kettenübertragungsmittel, wie Wasserstoff, in den Vorpolymerisationsreaktor zu geben.
  • Eine Teilmenge oder die Gesamtmenge des Bestandteils (C), der in der vorstehend genannten tatsächlichen Polymerisation zu verwenden ist, kann in der Vorpolymerisation verwendet werden. In der Vorpolymerisation wird der Bestandteil (C) in einer Menge von üblicherweise 0,01 bis 400 mol, vorzugsweise 0,02 bis 200 mol und insbesondere bevorzugt 0,03 bis 100 mol, pro einem Grammatom der im verwendeten Bestandteil (A) enthaltenen Titanatome; und in einer Menge von üblicherweise 0,003 bis 5 mol, vorzugsweise 0,005 bis 3 mol und insbesondere bevorzugt 0,01 bis 2 mol, pro 1 mol des verwendeten Bestandteils (B), verwendet.
  • In der Vorpolymerisation ist ein Verfahren zur Zufuhr des Bestandteils (C) in einen Vorpolymerisationsreaktor nicht besonders beschränkt. Beispiele davon sind (1) ein Verfahren, umfassend den Schritt der getrennten Zufuhr der Bestandeile (C) und (B) und (2) ein Verfahren, umfassend die Schritte: (i) Inkontaktbringen dieser Bestandteile, um ein Kontaktprodukt zu bilden, und dann (ii) Zufuhr des Kontaktprodukts in einen Vorpolymerisationsreaktor. Das für die Vorpolymerisation verwendetes Olefin ist gleich oder verschieden zu dem für die tatsächliche Polymerisation verwendeten.
  • In der tatsächlichen Polymerisation wird der Bestandteil (B) in einer Menge von üblicherweise 1 bis 1000 mol und insbesondere bevorzugt 5 bis 600 mol, pro einem Grammatom der im verwendeten Bestandteil (A) enthaltenen Titanatome verwendet.
  • In der tatsächlichen Polymerisation wird der Bestandteil (C) in einer Menge von üblicherweise 0,1 bis 2000 mol, vorzugsweise 0,3 bis 1000 mol und insbesondere bevorzugt 0,5 bis 800 mol, pro einem Grammatom der im verwendeten Bestandteil (A) enthaltenen Titanatome; und in einer Menge von üblicherweise 0,001 bis 5 mol, vorzugsweise 0,005 bis 3 mol und insbesondere bevorzugt 0,01 bis 1 mol, pro 1 mol des verwendeten Bestandteils (B), verwendet.
  • Die tatsächliche Polymerisation wird (1) bei üblicherweise -30 bis 300°C und vorzugsweise 20 bis 180°C, (2) unter einem Druck, der nicht besonders beschränkt ist, von üblicherweise Atmosphärendruck bis 10 MPa und vorzugsweise 200 kPa bis 5 MPa vom industriellen Standpunkt und vom wirtschaftlichen Standpunkt, (3) gemäß einem chargenweisen Verfahren oder einem kontinuierlichen Verfahren und (4) gemäß (i) einem Aufschlämmungs- oder Lösungspolymerisationsverfahren mit einem inerten Kohlenwasserstofflösungsmittel, wie Propan, Butan, Isobutan, Pentan, Hexan, Heptan und Octan, (ii) einem Massepolymerisationsverfahren unter Verwendung eines Olefins als Lösungsmittel, wobei das Olefin bei der Polymerisationstemperatur flüssig ist, oder (iii) einem Gasphasenpolymerisationsverfahren durchgeführt. Um das Molekulargewicht eines hergestellten Homopolymers oder Copolymers einzustellen, ist es möglich, ein Kettenübertragungsmittel, wie Wasserstoff, in einen Polymerisationsreaktor zuzuführen.
  • Die vorliegende Erfindung wird im Einzelnen in Bezug auf die folgenden Beispiele erklärt, die die vorliegende Erfindung nicht einschränken.
  • Beispiel 1
  • (1) Herstellung des Bestandteils (a)
  • Ein mit einem Rührer ausgestatteter Reaktor wurde mit Stickstoff gespült und darin 800 l Hexan, 6,8 kg Diisobutylphthalat, 350 kg Tetraethoxysilan und 38,8 kg Tetrabutoxytitan eingebracht und das erhaltene Gemisch gerührt. Zu dem auf 7°C (Temperatur des Reaktors) gehaltenen Gemisch wurden 900 l Dibutyletherlösung (Konzentration: 2,1 mol/l) Butylmagnesiumchlorid während 5 Stunden getropft. Das erhaltene Gemisch wurde eine Stunde bei 20°C gerührt und das Reaktionsgemisch filtriert, um einen Feststoff abzutrennen. Der abgetrennte Feststoff wurde dreimal mit jeweils 1100 l Toluol gewaschen. Zum gewaschenen Feststoff wurde Toluol gegeben, um 625 l einer Aufschlämmung davon zu erhalten. Die Aufschlämmung wurde 1 Stunde bei 70°C gerührt und dann auf Raumtemperatur abgekühlt.
  • Von einem Teil der Aufschlämmung wurde eine Probe genommen und filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, der mit Hexan bei Raumtemperatur gewaschen und unter vermindertem Druck getrocknet wurde, wobei ein fester Bestandteil erhalten wurde. Eine Elementaranalyse, gemessen mit dem nachstehend erklärten Verfahren des festen Bestandteils (Bestandteil (a)) zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 2,11 Gew.-%, den an Ethoxygruppen von 38,9 Gew.-% und den an Butoxygruppen von 3,39 Gew.-%.
  • (2) Herstellung des Bestandteils (A)
  • Ein mit einem Rührer, einem Tropftrichter und einem Thermometer ausgestatteter 100 ml-Kolben wurde mit Stickstoff gespült. Dazu wurde die in vorstehendem (1) erhaltene Aufschlämmung, die 8 g des Bestandteils (a) enthielt, gegeben und die überstehende Flüssigkeit davon entnommen, so dass das Gesamtvolumen der Aufschlämmung 26,5 ml betrug. Zur Aufschlämmung wurden 0,75 ml 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan gegeben und das erhaltene Gemisch 15 Minuten bei 40°C gerührt. Zum Gemisch wurde ein Gemisch von 16,0 ml Titantetrachlorid und 0,8 ml Dibutylether gegeben. Zum erhaltenen Gemisch wurde ein Gemisch von 1,6 ml Phthalsäurechlorid und 1,6 ml Toluol während 5 Minuten getropft. Das erhaltene Gemisch wurde 3 Stunden bei 115°C gerührt und dann das erhaltene Reaktionsgemisch bei 115°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen. Der abgetrennte Feststoff wurde dreimal bei 115°C mit jeweils 40 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurde Toluol gegeben, wobei 26,5 ml einer Aufschlämmung davon erhalten wurden. Zur Aufschlämmung wurde ein Gemisch von 0,8 ml Dibutylether, 0,45 ml Diisobutylphthalat und 6,4 ml Titantetrachlorid gegeben und das erhaltene Gemisch 1 Stunde bei 105°C gerührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde bei 105°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen und der abgetrennte Feststoff wurde zweimal bei 105°C mit jeweils 40 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurde Toluol gegeben, wobei 26,5 ml einer Aufschlämmung davon erhalten wurden, und die erhaltene Aufschlämmung wurde auf 105°C erwärmt. Zur Aufschlämmung wurde ein Gemisch von 0,8 ml Dibutylether und 6,4 ml Titan gegeben und das erhaltene Gemisch 1 Stunde bei 105°C gerührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde bei 105°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, und der abgetrennte Feststoff wurde zweimal bei 105°C mit jeweils 40 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurde Toluol gegeben, wobei 26,5 ml einer Aufschlämmung erhalten wurden, und die erhaltene Aufschlämmung wurde auf 105°C erwärmt. Zur Aufschlämmung wurde ein Gemisch von 0,8 ml Dibuthylether und 6,4 ml Titan gegeben und das erhaltene Gemisch 1 Stunde bei 105°C gerührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde bei 105°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, und der abgetrennte Feststoff wurde dreimal bei 105°C mit jeweils 40 ml Toluol gewaschen und weiter dreimal bei Raumtemperatur mit jeweils 40 ml Hexan gewaschen. Der gewaschene Feststoff wurde unter vermindertem Druck getrocknet, wobei der Bestandteil (A) erhalten wurde.
  • Eine Elementaranalyse des Bestandteils (A) zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 2,02 Gew.-%, den von Phthalsäureesterverbindungen von 10,6 Gew.-% (Diethylphthalat: 7,7 Gew.-%, Ethyl-n-butylphthalat: 0,80 Gew.-% und Diisobutylphthalat: 2,0 Gew.-%) und den von 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan (1,3-Dietherverbindung) von 3,8 Gew.-%. Das Molverhältnis des Gehalts an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan zu dem der Phthalsäureesterverbindungen betrug 0,42.
  • (3) Polymerisation von Propylen
  • Ein 3 l-Edelstahlautoklav wurde mit Argon gespült. Dazu wurden 2,6 mmol Triethylaluminium (Bestandteil (B)), 0,52 mmol tert-Butyl-n-propyldimethoxysilan (Bestandteil (C)) und 5,41 mg des in vorstehendem (2) erhaltenen Bestandteils (A) gegeben und dann 15,4 l (unter Standardbedingungen) Wasserstoff weiter zugegeben.
  • In den Autoklaven wurden 780 g verflüssigtes Propylen eingebracht und dann wurde es bei 80°C eine Stunde polymerisiert und danach das nicht polymerisierte Propylen ausgespült. Das erhaltene Polymer wurde unter vermindertem Druck getrocknet, wobei 311 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • Die Ausbeute des erhaltenen Polypropylens pro 1 g des Bestandteils (A), was als „PP/cat" bezeichnet wird, betrug 57500 g/g. Das Polypropylen wies (i) einen in Xylol bei 20°C löslichen Bestandteil von 0,51 Gew.-% auf, wobei die Gesamtmenge des Polypropylens 100 Gew.-% beträgt, wobei der Bestandteil als „CXS" (in kaltem Xylol löslicher Bestandteil) bezeichnet wird, gemessen mit dem nachstehend erklärten Verfahren, (ii) eine Grenzviskosität, [η], von 0,76 dl/g und (iii) eine Schüttdichte von 0,414 g/ml.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Der vorstehend genannte Gehalt an Titanatomen wurde gemäß einem Verfahren gemessen, umfassend die Schritte:
    • (1) Zersetzen von etwa 20 mg einer festen Probe mit 1 n Schwefelsäurelösung,
    • (2) Zugabe von 3 ml (Überschußmenge) einer wässrigen Wasserstoffperoxidlösung (Konzentration: 3 Gew.-%), wobei eine flüssige Probe erhalten wird,
    • (3) Messen der charakteristischen Absorption der flüssigen Probe bei 410 nm mit einem Doppelstrahlspektrophotometer, U-2001, hergestellt von Hitachi, Ltd., und
    • (4) Bestimmen des Gehalts an Titanatomen aus der erhaltenen charakteristischen Absorption und einer zuvor erstellten Kalibrierungskurve.
  • Der vorstehend genannte Gehalt an Alkoxygruppen wurde gemäß einem Verfahren gemessen, umfassend die Schritte:
    • (1) Zersetzen von etwa 2 g einer festen Probe mit 100 ml Wasser, um eine flüssige Probe zu erhalten,
    • (2) Messen der Menge an Alkohol, die einem in der flüssigen Probe enthaltenen Alkoxyrest entspricht, gemäß Gaschromatographieverfahren mit internem Standard, und
    • (3) Umrechnen der erhaltenen Menge eines Alkohols in einen Gehalt an Alkoxyresten.
  • Der vorstehend genannte Gehalt einer Phthalsäureesterverbindung und der einer 1,3-Dietherverbindung wurden gemäß einem Verfahren gemessen, umfassend die Schritte:
    • (1) Lösen von etwa 30 mg einer festen Probe in 100 ml N,N-Dimethylacetamid, um eine Lösung zu erhalten, und
    • (2) Messen des Gehalts einer in der Lösung enthaltenen Phthalsäureesterverbindung und des einer darin enthaltenen 1,3-Dietherverbindung gemäß einem Gaschromatographieverfahren mit internem Standard.
  • Der vorstehend genannte CXS wurde gemäß einem Verfahren gemessen, umfassend die Schritte:
    • (1) Lösen von 1 g des erhaltenen Polymers in 200 ml siedendem Xylol,
    • (2) allmähliches Abkühlen der erhaltenen Lösung auf 50°C,
    • (3) Abkühlen der Lösung unter Rühren mit einem Eiswasserbad auf 20°C,
    • (4) Stehenlassen der Lösung bei 20°C für 3 Stunden, wobei ein Polymer ausgefällt wird,
    • (5) Abfiltrieren des ausgefällten Polymers, wobei ein Filtrat erhalten wird, und
    • (6) Abwiegen des im Filtrat enthaltenen Polymers, wobei das Polymer der vorstehend genannte bei 20°C in Xylol lösliche Bestandteil ist, wobei das Polymer umso höhere Stereoregularität aufweist, je kleiner der CXS-Wert ist.
  • Die vorstehend genannte Grenzviskosität, [η], wurde bei 135°C unter Verwendung von TETRALIN (Tetrahydronaphthalin) als Lösungsmittel gemessen.
  • Die vorstehend genannte Schüttdichte wurde gemäß JIS-K-6721-1966 gemessen, wobei „JIS" „japanischer Industriestandard" bedeutet.
  • Beispiel 2
  • (1) Herstellung des Bestandteils (A)
  • Beispiel 1(2) wurde wiederholt, außer dass die verwendete Menge an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan auf 1,5 ml geändert wurde.
  • Eine Elementaranalyse des erhaltenen Bestandteils (A) zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 1,93 Gew.-%, den an Phthalsäureesterverbindungen von 9,6 Gew.-% und den an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan von 7,2 Gew.-%. Das Molverhältnis des Gehalts an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan zu dem der Phthalsäureesterverbindungen betrug 0,87.
  • (2) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 1(3) wurde wiederholt, außer dass 5,41 mg des Bestandteils (A) in 6,76 mg des in vorstehendem Beispiel 2(1) hergestellten Bestandteils (A) geändert wurden, wobei 327 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 48400 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,48 Gew.-%, eine [η] von 0,74 dl/g und eine Schüttdichte von 0,417 g/ml auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Beispiel 3
  • (1) Polymerisation von Propylen
  • Ein 3 l-Edelstahlautoklav wurde mit Argon gespült. In ihn wurden 2,6 mmol Triethylaluminium (Bestandteil (B)), 0,26 mmol Cyclohexylethyldimethoxysilan (Bestandteil (C)) und 7,68 mg des in Beispiel 1(2) hergestellten Bestandteils (A) gegeben und dann einem Partialdruck von 0,033 MPa entsprechend Wasserstoff zugegeben.
  • In den Autoklaven wurden 780 g verflüssigtes Propylen eingebracht und dann wurde es eine Stunde bei 80°C polymerisiert und danach das nicht polymerisierte Propylen ausgespült. Das erhaltene Polymer wurde unter vermindertem Druck getrocknet, wobei 356 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 46400 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,39 Gew.-%, eine [η] von 1,95 dl/g und eine Schüttdichte von 0,427 g/ml auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Beispiel 4
  • (1) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 3(1) wurde wiederholt, außer dass 7,68 mg des Bestandteils (A) in 7,48 mg des im vorstehenden Beispiel 2(1) hergestellten Bestandteils (A) geändert wurden, wobei 286 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 38200 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,42 Gew.-%, eine [η] von 1,83 dl/g und eine Schüttdichte von 0,431 g/ml auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Beispiel 5
  • (1) Herstellung des Bestandteils (A)
  • Beispiel 1(2) wurde wiederholt, außer dass die Menge an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan auf 0,25 ml davon geändert wurde, wobei der Bestandteil (A) erhalten wurde.
  • Eine Elementaranalyse des Bestandteils (A) zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 1,95 Gew.-%, den an Phthalsäureesterverbindungen von 12,1 Gew.-% und den an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan von 1,5 Gew.-%. Das Molverhältnis des Gehalts an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan zu dem der Phthalsäureesterverbindungen betrug 0,14.
  • (2) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 3(1) wurde wiederholt, außer dass 7,68 mg des Bestandteils (A) in 6,79 mg des im vorstehenden Beispiel 5(1) hergestellten Bestandteils (A) geändert wurden, wobei 377 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 55500 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,41 Gew.-%, eine [η] von 2,01 dl/g und eine Schüttdichte von 0,428 g/ml auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Beispiel 6
  • (1) Herstellung des Bestandteils (A)
  • Ein mit einem Rührer, einem Tropftrichter und einem Thermometer ausgestatteter 100 ml-Kolben wurde mit Stickstoff gespült. In ihn wurde die in Beispiel 1(1) hergestellte Aufschlämmung, die 8 g des Bestandteils (a) enthielt, gegeben und die überstehende Flüssigkeit davon entnommen, so dass das Gesamtvolumen der Aufschlämmung 26,5 ml betrug. Die Aufschlämmung wurde auf 40°C erwärmt und ein Gemisch von 16,0 ml Titantetrachlorid und 0,8 ml Dibutylether zugegeben. Zum erhaltenen Gemisch wurde ein Gemisch von 1,6 ml Phthalsäurechlorid und 1,6 ml Toluol während 5 Minuten getropft und dann 0,5 ml 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan zugegeben.
  • Alle Nachbehandlungen des erhaltenen Gemisches (wie Rühren, Erwärmen, Filtrieren, Abtrennen, Waschen, Aufschlämmen und Trocknen) waren die gleichen wie die in Beispiel 1(2) durchgeführen, wobei der Bestandteil (A) erhalten wurde.
  • Eine Elementaranalyse des Bestandteils (A) zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 1,91 Gew.-%, den an Phthalsäureesterverbindungen von 11,5 Gew.-% und den an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan von 2,4 Gew.-%. Das Molverhältnis des Gehalts an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan zu dem der Phthalsäureesterverbindungen betrug 0,24.
  • (2) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 3(1) wurde wiederholt, außer dass 7,68 mg des Bestandteils (A) in 6,62 mg des in vorstehendem Beispiel 6(1) hergestellten Bestandteils (A) geändert wurden, wobei 354 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 53500 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,37 Gew.-%, eine [η] von 2,00 dl/g und eine Schüttdichte von 0,447 g/ml auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Beispiel 7
  • (1) Herstellung des Bestandteils (A)
  • Ein mit einem Rührer, einem Tropftrichter und einem Thermometer ausgestatteter 100 ml-Kolben wurde mit Stickstoff gespült. In ihn wurde die in Beispiel 1(1) hergestellte Aufschlämmung, die 8 g des Bestandteils (a) enthielt, gegeben und die überstehende Flüssigkeit davon entnommen, so dass das Gesamtvolumen der Aufschlämmung 26,5 ml betrug. Die Aufschlämmung wurde auf 40°C erwärmt und ein Gemisch von 16,0 ml Titantetrachlorid und 0,8 ml Dibutylether zugegeben. Zum erhaltenen Gemisch wurde ein Gemisch von 1,6 ml Phthalsäurechlorid und 1,6 ml Toluol während 5 Minuten getropft und dann das Reaktionsgemisch 3 Stunden bei 115°C gerührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde bei 115°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen. Der abgetrennte Feststoff wurde dreimal bei 115°C mit jeweils 40 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurde Toluol gegeben, wobei 26,5 ml einer Aufschlämmung davon erhalten wurden. Zur Aufschlämmung wurde ein Gemisch von 0,4 ml 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan, 0,8 ml Dibutylether, 0,45 ml Diisobutylphthalat und 6,4 ml Titantetrachlorid gegeben und das erhaltene Gemisch 1 Stunde bei 105°C gerührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde bei 105°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, und der abgetrennte Feststoff wurde zweimal bei 105°C mit jeweils 40 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurde Toluol gegeben, um 26,5 ml einer Aufschlämmung davon zu erhalten, und die erhaltene Aufschlämmung wurde auf 105°C erwärmt. Zur Aufschlämmung wurde ein Gemisch von 0,8 ml Dibutylether und 6,4 ml Titan gegeben und das erhaltene Gemisch 1 Stunde bei 105°C gerührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde bei 105°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen und der abgetrennte Feststoff bei 105°C zweimal mit jeweils 40 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurde Toluol gegeben, um 26,5 ml einer Aufschlämmung davon zu erhalten, und die erhaltene Aufschlämmung wurde auf 105°C erwärmt. Zur Aufschlämmung wurde eine Gemisch von 0,8 ml Dibutylether und 6,4 ml Titan gegeben und das erhaltene Gemisch 1 Stunde bei 105°C gerührt. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde bei 105°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, und der abgetrennte Feststoff wurde dreimal bei 105°C mit jeweils 40 ml Toluol gewaschen und weiter dreimal bei Raumtemperatur mit jeweils 40 ml Hexan gewaschen. Der gewaschene Feststoff wurde unter vermindertem Druck getrocknet, wobei der Bestandteil (A) erhalten wurde.
  • Eine Elementaranalyse des Bestandteils (A) zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 1,86 Gew.-%, den an Phthalsäureesterverbindungen von 11,6 Gew.-% und den an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan von 3,4 Gew.-%. Das Molverhältnis des Gehalts an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan zu dem der Phthalsäureesterverbindungen betrug 0,34.
  • (2) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 3(1) wurde wiederholt, außer dass 7,68 mg des Bestandteils (A) in 6,31 mg des in vorstehendem Beispiel 7(1) hergestellten Bestandteils (A) geändert wurden, wobei 213 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 33800 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,39 Gew.-%, eine [η] von 1,95 dl/g und eine Schüttdichte von 0,442 g/ml auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Beispiel 8
  • (1) Herstellung des Bestandteils (a)
  • Ein mit einem Rührer ausgestatteter Reaktor wurde mit Stickstoff gespült und in ihn 670 l Hexan, 14,5 kg Diisobutylphthalat, 350 kg Tetraethoxysilan und 38,0 kg Tetrabutoxytitan gegeben und das erhaltene Gemisch gerührt. Zum auf 8°C erwärmten Gemisch wurden 900 l einer Dibutyletherlösung (Konzentration: 2,1 mol/l) Butylmagnesiumchlorid während 5 Stunden getropft. Das erhaltene Gemisch wurde eine Stunde bei 20°C gerührt und das Reaktionsgemisch filtriert, um einen Feststoff abzutrennen. Der abgetrennte Feststoff wurde dreimal mit jeweils 1100 l Toluol gewaschen. Zum gewaschenen Feststoff wurde Toluol gegeben, um 625 l einer Aufschlämmung davon zu erhalten.
  • Von einem Teil der Aufschlämmung wurde eine Probe genommen und filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, der mit Hexan bei Raumtemperatur gewaschen und unter vermindertem Druck getrocknet wurde, wobei ein fester Bestandteil erhalten wurde. Eine Elementaranalyse des festen Bestandteils (Bestandteil (a)) zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 1,98 Gew.-%, den an Ethoxygruppen von 37,4 Gew.-% und den an Butoxygruppen von 2,8 Gew.-%.
  • (2) Herstellung des Bestandteils (A)
  • Ein mit einem Rührer, Tropftrichter und Thermometer ausgestatteter 200 ml-Kolben wurde mit Stickstoff gespült. In ihn wurde die in vorstehendem (1) erhaltene Aufschlämmung, die 10 g des Bestandteils (a) enthielt, gegeben und Toluol zugegeben, wobei 80 ml einer Aufschlämmung erhalten wurden. Zur Aufschlämmung wurden 0,40 ml 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan gegeben und das erhaltene Gemisch 15 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Zum Gemisch wurden 20 ml Titantetrachlorid gegeben und das erhaltene Gemisch auf 80°C erwärmt, 3,2 ml Di-n-butylphthalat wurden weiter zugegeben. Das erhaltene Gemisch wurde 2 Stunden bei 110°C gerührt und dann bei 110°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen. Der abgetrennte Feststoff wurde zweimal bei 110°C mit jeweils 100 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurden 80 ml Toluol gegeben und das erhaltene Gemisch gerührt. Zum Gemisch wurden 20 ml Titantetrachlorid gegeben und das erhaltene Gemisch 2 Stunden bei 100°C gerührt. Das erhaltene Gemisch wurde bei 100°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, und der abgetrennte Feststoff wurde zweimal bei 100°C mit jeweils 100 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurden 80 ml Toluol gegeben und das erhaltene Gemisch gerührt. Zum erhaltenen Gemisch wurden 20 ml Titantetrachlorid gegeben und das erhaltene Gemisch eine Stunde bei 100°C gerührt. Das erhaltene Gemisch wurde bei 100°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, und der abgetrennte Feststoff wurde zweimal bei 100°C mit jeweils 100 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurden 80 ml Toluol gegeben und das erhaltene Gemisch gerührt. Zum erhaltenen Gemisch wurden 20 ml Titantetrachlorid gegeben und das erhaltene Gemisch eine Stunde bei 100°C gerührt. Das erhaltene Gemisch wurde bei 100°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, und der abgetrennte Feststoff wurde dreimal bei 100°C mit jeweils 100 ml Toluol gewaschen und weiter zweimal bei Raumtemperatur mit jeweils 100 ml Hexan gewaschen. Der gewaschene Feststoff wurde unter vermindertem Druck getrocknet, wobei der Bestandteil (A) erhalten wurde.
  • Eine Elementaranalyse des Bestandteils (A) zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 1,84 Gew.-%, den an Phthalsäureesterverbindungen von 12,7 Gew.-% (Diethylphthalat: 0,4 Gew.-%, Ethyl-n-butylphthalat: 0,6 Gew.-% und Di-n-butylphthalat: 11,7 Gew.-%) und den an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan (1,3-Dietherverbindung) von 2,5 Gew.-%. Das Molverhältnis des Gehalts an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan zu dem der Phthalsäureesterverbindungen betrug 0,27.
  • (2) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 3(1) wurde wiederholt, außer dass der Bestandteil (A) in 6,48 mg des in vorstehendem Beispiel 8(2) hergestellten Bestandteils (A) geändert wurde, wobei 390 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 60200 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,65 Gew.-%, eine [η] von 1,89 dl/g und eine Schüttdichte von 0,436 g/ml auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengefasst.
  • Beispiel 9
  • (1) Herstellung des Bestandteils (A)
  • Ein mit einem Rührer, Tropftrichter und Thermometer ausgestatteter 200 ml-Kolben wurde mit Stickstoff gespült. In ihn wurden 8,60 g Diethoxymagnesium gegeben und dann 75 ml Toluol weiter bei Raumtemperatur zugegeben, wobei eine Aufschlämmung erhalten wurde. Zur Aufschlämmung wurden 0,75 ml 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan gegeben und das erhaltene Gemisch 15 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Zum Gemisch wurden 21,5 ml Titantetrachlorid gegeben und das erhaltene Gemisch auf 80°C erwärmt, 3,2 ml Di-n-butylphthalat wurden weiter zugegeben. Das erhaltene Reaktionsgemisch wurde 2 Stunden bei 110°C gerührt und dann bei 110°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen. Der abgetrennte Feststoff wurde zweimal bei 110°C mit jeweils 80 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurden 75 ml Toluol gegeben, wobei eine Aufschlämmung erhalten wurde. Zur Aufschlämmung wurden 21,5 ml Titantetrachlorid gegeben und das erhaltene Gemisch eine Stunde bei 110°C gerührt. Das erhaltene Gemisch wurde bei 110°C filtrert, um einen Feststoff abzutrennen, und der abgetrennte Feststoff wurde zweimal bei 110°C mit jeweils 80 ml Toluol gewaschen.
  • Zum gewaschenen Feststoff wurden 75 ml Toluol gegeben, wobei eine Aufschlämmung erhalten wurde. Zur Aufschlämmung wurden 21,5 ml Titantetrachlorid gegeben und das erhaltene Gemisch wurde eine Stunde bei 110°C gerührt. Das erhaltene Gemisch wurde bei 110°C filtriert, um einen Feststoff abzutrennen, und der abgetrennte Feststoff wurde dreimal bei 110°C mit jeweils 80 ml Toluol gewaschen und weiter zweimal bei Raumtemperatur mit jeweils 80 ml Hexan gewaschen. Der gewaschene Feststoff wurde unter vermindertem Druck getrocknet, wobei der Bestandteil (A) erhalten wurde.
  • Eine Elementaranalyse des Bestandteils (A) zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 1,51 Gew.-%, den an Phthalsäureesterverbindungen von 11,2 Gew.-% und den an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan (1,3-Dietherverbindung) von 4,3 Gew.-%. Das Molverhältnis des Gehalts an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan zu dem der Phthalsäureesterverbindungen betrug 0,52.
  • (2) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 3(1) wurde wiederholt, außer dass der Bestandteil (A) in 5,64 mg des in vorstehendem Beispiel 9(1) hergestellten Bestandteils (A) geändert wurde, wobei 334 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 59200 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,41 Gew.-% und eine [η] von 1,86 dl/g auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengefasst.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • (1) Herstellung des festen Katalysatorbestandteils
  • Beispiel 1(2) wurde wiederholt, außer dass kein 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan verwendet wurde, wobei ein fester Katalysatorbestandteil erhalten wurde.
  • Eine Elementaranalyse des festen Katalysatorbestandteils zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 2,05 Gew.-%, den an Phthalsäureesterverbindungen von 13,0 Gew.-% und den an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan von 0 Gew.-%. Das Molverhältnis des Gehalts an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan zu dem der Phthalsäureesterverbindungen betrug 0.
  • (2) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 1(3) wurde wiederholt, außer dass der Bestandteil (A) in 5,22 mg des in vorstehendem Vergleichsbeispiel 1(1) erhaltenen festen Katalysatorbestandteils geändert wurde, wobei 269 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 51500 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,65 Gew.-%, eine [η] von 0,89 dl/g und eine Schüttdichte von 0,414 g/ml auf. Das Polypropylen wies geringere Stereoregularität und höheres Molekulargewicht als die des in jedem der Beispiele 1 und 2 unter Verwendung von 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan hergestellten Polypropylens auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • (1) Herstellung des festen Katalysatorbestandteils
  • Beispiel 1(2) wurde wiederholt, außer dass (i) kein Phthalsäurechlorid und Diisobutylphthalat verwendet wurden und (ii) die Menge an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan auf 1,5 ml geändert wurde, wobei ein fester Katalysatorbestandteil erhalten wurde.
  • Eine Elementaranalyse des festen Katalysatorbestandteils zeigte einen Gehalt an Titanatomen von 3,75 Gew.-%, den an Phthalsäureesterverbindungen von 0 Gew.-% und den an 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan von 15,0 Gew.-%.
  • (2) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 1(3) wurde wiederholt, außer dass der Bestandteil (A) in 8,12 mg des im vorstehenden Vergleichsbeispiel 2(1) erhaltenen festen Katalysatorbestandteils geändert wurde, wobei 193 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 23800 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 2,6 Gew.-%, eine [η] von 0,48 dl/g und eine Schüttdichte von 0,393 g/ml auf. Das Polypropylen wies eine deutlich geringere Stereoregularität als die des in jedem der Beispiele 1 und 2 unter Verwendung von Phthalsäurechlorid und Diisobutylphthalat hergestellten Polypropylens auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • (1) Polymerisation von Propylen
  • Beispiel 3(1) wurde wiederholt, außer dass der Bestandteil (A) in 6,12 mg des im vorstehenden Vergleichsbeispiel 1(1) erhaltenen festen Katalysatorbestandteils geändert wurde, wobei 300 g eines Polypropylenpulvers erhalten wurden.
  • PP/cat betrug 49000 g/g und das erhaltene Polypropylen wies einen CXS von 0,49 Gew.-%, eine [η] von 2,08 dl/g und eine Schüttdichte von 0,445 g/ml auf. Das Polypropylen wies geringere Stereoregularität und höheres Molekulargewicht als die des in jedem der Beispiele 3 bis 6 unter Verwendung von 2-Isopropyl-2-isobutyl-1,3-dimethoxypropan hergestellten Polypropylens auf.
  • Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
  • Figure 00410001
  • Anmerkung-1:
  • Die Reihenfolge der Zugabe der 1,3-Dietherverbindung bei der Herstellung des festen Katalysatorbestandteils in jedem der Beispiele 1 bis 5 erfolgte auf ähnliche Weise; und die Reihenfolge davon in Beispiel 6 und die Reihenfolge davon in Beispiel 7 waren verschieden zu der in Beispiel 1 und auch voneinander verschieden.
  • Die Vergleichsbeispiele 1 und 3 verwendeten keine 1,3-Dietherverbindung bei der Herstellung des festen Katalysatorbestandteils; und Vergleichsbeispiel 2 verwendete keine Phthalsäureesterverbindung.
  • Anmerkung-2:
    • (1) In Bezug auf die Menge des zugegebenen Wasserstoffs waren die Beispiele 1 und 2 und Vergleichsbeispiele 1 und 2 gleich; und
    • (2) in Bezug auf die Art einer externen Elektronendonorverbindung waren die Beispiele 3 bis 7 und Vergleichsbeispiel 3 gleich.
  • Tabelle 2
    Figure 00420001
  • Anmerkung-3:
    • (1) In Bezug auf die Menge des zugegebenen Wasserstoffs waren die Beispiele 8 und 9 gleich; und
    • (2) in Bezug auf die Art einer externen Elektronendonorverbindung waren die Beispiele 8 und 9 gleich.

Claims (5)

  1. Fester Katalysatorbestandteil zur α-Olefinpolymerisation, umfassend ein Titanatom, ein Magnesiumatom, ein Halogenatom, eine Phthalsäureesterverbindung und eine 1,3-Dietherverbindung, wobei die Menge der im festen Katalysatorbestandteil enthaltenen 1,3-Dietherverbindung 0,1 bis 3 mol, pro einem Mol der darin enthaltenen Phthalsäureesterverbindung beträgt.
  2. Fester Katalysatorbestandteil zur α-Olefinpolymerisation nach Anspruch 1, wobei die Summe der Menge der im festen Katalysatorbestandteil enthaltenen Phthalsäureesterverbindung und der Menge der darin enthaltenen 1,3-Dietherverbindung 5 bis 30 Gew.-% beträgt, wobei die Menge des getrockneten festen Katalysatorbestandteils 100 Gew.-% beträgt.
  3. Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur α-Olefinpolymerisation, umfassend den Schritt des Inkontaktbringens mindestens des festen Katalysatorbestandteils zur α-Olefinpolymerisation nach Anspruch 1, einer aluminiumorganischen Verbindung und einer externen Elektronendonorverbindung.
  4. Verfahren zur Herstellung eines Katalysators zur α-Olefinpolymerisation nach Anspruch 3, wobei die externe Elektronendonorverbindung eine Alkoxysiliciumverbindung der folgenden Formel ist: R3 rSi(OR4)4–r wobei R3 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, ein Wasserstoffatom oder ein ein Heteroatom enthaltender Rest ist, und, wenn mehrere Reste R3 vorhanden sind, diese gleich oder voneinander verschieden sind; R4 ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, und, wenn mehrere Reste R4 vorhanden sind, diese gleich oder voneinander verschieden sind; und r eine ganze Zahl ist, die 0 ≤ r < 4 erfüllt.
  5. Verfahren zur Herstellung eines α-Olefinpolymers, umfassend den Schritt der Homopolymerisation oder Copolymerisation eines α-Olefins in Gegenwart eines Katalysators zur α-Olefinpolymerisation, erhältlich nach dem Verfahren gemäß Anspruch 3.
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