DE1000775B - Vorrichtung zum Richten von Hakennadeln fuer Wirkmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Richten von Hakennadeln fuer WirkmaschinenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Richten von, Hakeainadeln für Wirkmaschinen mit einem
Profilprojektor und einer an diesem angebauten Richtvorrichtung, bei der das Schattenrißbild der Nadel in
mehrfacher Vergrößerung auf dem Bildschirm beobachtet wird, auf dem eine der richtigen, Form der
Nadel entsprechende Konrurzeichnung angebracht ist, nach der die Nadel in zwei zueinander senkrechten
Ebenen gerichtet wird. Die bisher bekannte Richtvorrichtung dieser Art hatte dem Nachteil, daß nur
der Nadelschaft gerichtet werden, konnte, während der Haken, oder Nadelbart mit der Richtvorrichtung überhaupt
nicht erreichbar war uind zudem in der Stellung,
in der Haken und. Nadelschaft in einer senkrecht zum Bildschirm verlaufenden, Ebene liegen, der Haken auf
dem Bildschirm überhaupt nicht sichtbar war, da sein Schattenbild von demjenigen des dickeren Nadelschaftes
überdeckt wurde;. Dieser Nachteil wurde erfindungsgemäß dadurch behoben, daß durch, eine an
sich bekannte Beleuchtungsvorrichtung in Auflichtprojektion in der Stellung der Nadel, in. der die durch
Nadelschaft und Haken, verlaufende Ebene senkrecht zum Bildschirm steht, die Spitze des Hakens innerhalb
des Schattenbildes des Nadelschaftes sichtbar gemacht ist und diie Hakennadel in einer um 90° drehbaren
Spannzange zwischen den Richtbacken, der Richtvorrichtung mit Verstellmöglichkeiten in horizontaler
und vertikaler Richtung einspannbar ist.
In, der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Prinzipskizze des Profilprojektors,
Fig. 2 und 3 eine vergrößerte Darstellung des optischen Systems des Profilprojektors von, vom und
von der Seite· gesehen,
Fig. 4 das Bild der projizierten Nadel mit der beleuchteten,
Hakenspitze im Grundriß, wie es sich dem Beobachter auf dem Bildschirm darstellt,
Fig. 5 das Bild der projizierten Nadel in Seitenansicht mit den. Richtbacken in, der Stellung zum
Richten des Hakens,
Fig. 6 und 7 die Richtvorrichtung in Grund- und
Aufriß,
Fig. 8 eine perspektivische Darstellung der wichtigsten Teile detr Richtvorrichtung,
Fig. 9 ein Segment der in Fig. 8 dargestellten Teile der Richtvorrichtung,
Fig. 10 und 11 die Spannzange in Seiten- und
Grundriß,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht der ganzen Nadelrichtvorrichtung.
Die Vorrichtung zum Richten von Hakennadeln setzt sich grundsätzlich aus drei Haupteletnenten. zusammen,
dem Profilprojektor, der Richtvorrichtung und der Spannzange. Die Fig. 1 zeigt den optischen
Vorrichtung zum Richten
von Hakennadeln für Wirkmaschinen
von Hakennadeln für Wirkmaschinen
Anmelder:
Verwaltungsgesellschaft der Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon,
Zürich-Oerlikon (Schweiz)
Zürich-Oerlikon (Schweiz)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Noil, Patentanwalt,
Dinkelsbühl, Weinmarkt
Dinkelsbühl, Weinmarkt
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 30. März 1954
Schweiz vom 30. März 1954
Karl Meier, Zürich (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Aufbau, der Vorrichtung scheniatisch dargestellt, wobei
aus Gründen der besseren Übersicht die Richtvorrichtung weggelassen ist. Eine Projektionslampe 1 und ein
Kondensor 2 erzeugen einen Lichtstrahl, der auf die in einer Spannzange 5 befestigte Nadel 6 gerichtet ist.
Das Schattenbild der Nadel wird durch das Objektiv3
in mehrfacher Vergrößerung auf den Bildschirm 4 geworfen. Zwischen, der Nadel 6 und dem Objektiv 3
sind, ferner eine Blende 7 und zwei Spiegel 8 angeordnet, von denen in Fig. 1 nur einer sichtbar ist. Der
Zweck dieses Blenden- und Spiegelsystems geht aus den. Fig. 2 und 3 hervor. Die beiden, Spiegel 8 sind
beidseits der Mittelachse des Strahlbündels derart befestigt, daß sie einen Teil des vom Kondensor 2 ednfallenden
Lichtkegels auf die Spitze 6a des Nadelhakens zurückwerfen, wenn sich die Nadel in der gezeichneten Stellung, also mit dem Haken nach unten
befindet. Das Objektiv 3 bildet dadurch die hell beileuchtete
Spitze 60 als hellen Strich 6C im dunkeln
Schattenbild 6b des Nadelschaftes ab (vgl. Fig. 4).
Zwischen den Spiegeln8 und dem Objektiv3 ist ferner
eine Blende 7 mit schlitzförmiger Öffnung eingebaut. Diese schirmt alles überflüssige Licht ab und läßt nur
einen rechteckigen Bildausschnitt mit dem Nadelprofil auf das Objektiv und damit auf den Bildschirm, fallen.
Damit der helle Strich 6C im dunkeln. Schattenbild 66
das Nadelschaftes deutlicher erkennbar ist, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, an dter Kondensorlinse 2
einen, Farbfilter 9, beispielsweise! einen Grünfilter an-
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zubringen. Dieser hat eine rechteckige, der öffnung der Blende 7 entsprechende Form und ist so groß bemessen, daß alles direkt durch die Blende strahlende
Licht grün gefärbt ist, während das auf die Spiegel 8
fallende Licht weiß bleibt. Das Sehattenrißbild>
6b der Nadel erscheint deshalb auf dem Bildschirm auf grünem
Grund, und die von weißem Licht beleuchtete Spitze 6a hebt sich noch deutlicher vom Schattenbild
des Nadelschaftes ab. Die Spiegel 8 für die Beleuch-
gefaßt werden kann;
c) eine Drehbewegung um eine senkrechte Mittelachse des Richtbackenpaares zum Biegen, d. h. Richten
deir Nadel nach links oder rechts;
d) eine Verschiebung der Richtbacken in senkrechter Richtung, damit auch, der nach unten, gerichtete
Nadelhaken, gerichtet werden kann, ohne daß die Richtplatten 12ß und 13„ den. Nadelschaft berühren
und schließlich
e) eine Zusatzbewegung der einen Richtbacke, damit der Nadelhaken auch in. der Stellung seitlich des
Nadelschaftes gefaßt und gerichtet werden kann.
Die Richtvorrichtung besteht aus einem Schlitten
und 17 angebracht sind! (vgl. Fig. 6) drehen diese Segmente und mit ihnen die Richtbacken immer
wieder in ihre Ausgangstage zurück. Diese Federn sind in. den Fig. 8 und 9 weggelassen, um die Übersicht
nicht zu beeinträchtigen.
Die unter Position &) genannte Verschiebung der
Richtbacken in vertikaler Richtung wird dadurch erreicht, daß die beiden den Schlitten 14 tragenden Bolzen
11 an einer Platte 27 befestigt sind, die auf betung der Hakenspitze könnten auch durch eine Be- io kannte und daher nicht näher beschriebene Art in. verleuchtungsvorrichtung
mit eigener Lichtquelle ersetzt tikalen Führungen, verschiebbar gelagert ist. Die verwerden.
tikale VerschiebungsmögHchkeit wird auf ein solches
Die Richtvorrichtung (Fig. 6 bis 9) umfaßt die Maß begrenzt, daß die Richtplatten! 12a, 13a in der
beiden Richtbacken 12 und 13 sowie ihren Betätigungs- oberen. Stellung der Richtvorrichtung den Nadelschaft,
mechanismus. Die Richtbacken müssen folgende Be- 15 in der unteren Stellung jedoch, nur den nach unten gewegungen
ausführen können: richteten Haken fassen können.
a) Eine Spannbewegung nach der Nadelachse, wobei Die in den Fig. 10 und 11 dargestellte Spannzange
die beiden Richtplatten 12„ und 13a genau in. der hart die Aufgabe, die zu richtende Nadel 6 während
Nadellängsachse zusammentreffen; des Richtvorganges unverrückbar festzuhalten. Sie
b) eine Längsbewegung der ganzen freien Länge 20 muß ferner um 90° schwenkbar sein, damit die Nadel
des Nadelschaftes entlang, damit dieser an, jeder Stelle in zwei senkrecht zueinander stehenden Ebenen gerichtet werden kann, und zudem soll die Nadel rasch
und leicht eingespannt und nach dem. Richten wieder herausgenommen, werden können. Die Spannzange
25 besteht aus einem Schaft 30 von zylindrischem Querschnitt,
der drehbar in der Rückwand 18 des Profilprojektors
gelagert ist. Seine Vorderseite ist als Nadelbett ausgebildet; es enthält eine Bohrung 36 zur
Aufnahme des um 90° abgebogenen Nadelfußes so-30 wie eine Längsrille 46 zur Aufnahme des Nadelschaftes.
Die Rückseite des Schaftes 30 ist als Seilscheibe 37 ausgebildet, über die ein beispielsweise mit
einem in der Zeichnung nicht dargestellten Pedal verbundenes Seil 38 gelegt ist, bei dessen Betätigung die
14, der auf zwei runden Bolzen 11 parallel zur Achse 35 Seilscheibe verdreht wird. Damit die Verdrehmöglichder
zu richtenden Nadel verschiebbar ist. Der Schlitten keit des Schaftes 30 auf 90° begrenzt wird, ist ein
kann entweder direkt von Hand verschoben, werden Anschlag 39 angebracht, der an zwei an, der Rückoder
auf bekannte und daher in der Zeichnung nicht wand 18 eingesetzten, nicht gezeichneten Gegenstücken
dargestellte Weise durch Drehen eines mit einem in den beiden Richtstellungen zum Anliegemi kommt.
Zahnritzel verbundenen Handrades, das in eine Zahn- 40 In einer Bohrung des Schaftes 30 ist eine zylindrische
stange eingreift. Der Schlitten, trägt ein drehbar ge^ Spannstange 31 angebracht, die durch den Bolzen 40
lagertes Führungsstück 15, in. dem zwei- Segmente 16, gegen Verdrehen, in Längs schlitzen 41 des Schaftes
17 verschiebbar angeordnet sind, und zugleich dient gesichert ist, welche ein Verschieben der Spannstange
es als. Führung für die beiden Richtbackem 12, 13. Die 31 in axialer Richtung gestatten. Durch eine gabelbeiden
Segmente 16 und 17 (vgl. Fig. 8 und 9) ent- 45 förmige Aussparung am vorderen. Ende der Spannhalten,
zwei bogenförmige Nuten 19, 20, in die ent- stange 31 wird die Spannbacke 32 geführt. Diese weist
sprechende Vorsprünge 126, 13& an den Richtbacken einen schrägen Schlitz 43 auf, in den ein in der
12, 13 eingreifen. Die Segmente 16 und 17 sind, mit Spannstange 31 befestigter Bolzen 44 eingreift. Eine
zwei Bedienungshebeln 21 und 22 ausgerüstet, wäh- schwache Feder 34 drückt die Spannbacke 32 dauernd
rend am Führungsstück 15 ein ähnlicher Hebel 23 an- 50 nach vorn.. Am vorderen Ende der Spannbacke 32 ist
gebracht ist. Dieser dient einerseits zum Drehen, dies das eigentliche Spannstück 33 um einen Querbolzen 45
Führungsstückes 15 auf dem Schlitten, und anderseits drehbar befestigt, das die eingesetzte Nadel am
als Gegenhalter für die Hand beim Verschieben der Nadelschaft festklemmt. Die Spannbacke 32 trägt
Hebel 22 bzw. 21. Beim Verschieben: des Hebels 22 ferner eine Nase 47, die in der Klemmstellung unter
gegen den Hebel 23 wird das Segment 16 entsprechend 55 einen etwas oberhalb der Mittellinie am Schaft 30 angedreht.
Dieses ist abgekröpft und verschiebt mit gebrachten Bolzen 35 greift. Die Spannstange 31 wird
seiner Schulter 24 auch das Segment 17. Die in die durch eine Feder 56 normalerweise dauernd: nach vorn,
Nuten, 19, 20 eingreifenden Richtbacken 12, 13 werden d. h. in Spannstellung, gedrückt.
dadurch ebenfalls nach innen, verschoben und. führen Wird, nun die Spannstange 31 aus der in Fig. 10
somit eine Klemmbewegung aus. Wird der Hebel 21 60 gezeichneten Klemmstellung gegen den Druck der
gegen den Hebel 23 bewegt, so dreht sich das mit ihm Feder 56 nach, hinten gezogen, so bewegt sich auch
verbundene Segment 17 entsprechend, während das der Bolzen 44 im schrägen Schlitz 43 nach hinten, Die
abgekröpfte Segment 16 nicht verschoben, wird. Dies Spannbacke 33 wird aber durch die Feder 34 noch, in
hat zur Folge, daß sich die Richtbacke 12 allein, be- ihrer vordersten Lage gehalten, bis der Bolzen 44 am
wegt, während die Richtbacke 13 in Ruhe bleibt, so- 65 hinteren Ende des schrägen, Schlitzes 43 angelangt ist.
lange der Hebel 22 nicht betätigt wird. Auf diese Dabei führt die Spannbacke 32 eine Kippbewegung
Weise wird erreicht, daß sich die Richtplatten) 12ß und um den Bolzen 35 aus, die zur Folge hat, daß das
13a nicht genau in der" Mitte, sondern in einem be- Spaninstück 33 senkrecht von der Nadel abhebt, bevor
stimmten Bereich rechts seitlich der Mittellinie treffen. es nach hinten gezogen wird. Bei der Spannbewegung,
Rückstellfedern 26, die im Innern der Segmente 16 70 d. h. wenn die Spannstange aus der hintersten Lage,
in der die Spannbacke die Nadelbohrung 36 freigibt, nach vorn, gedrückt wird, bleibt das Spannstück 33 bis
zum Erreichen der vordersten Stellung vom Nadelschaft abgehoben und bewegt sich dann zum Spannen
senkrecht gegen diesen. Auf diese Weise wird eine Beschädigung der Nadel durch das nach vorn gleitende
Spamnstück vermieden.
Die Verschiebung der Spannstange 31 aus der Spannstellung in die Stellung zum Auswechseln der
Nadel und zurück kann durch bekannte und deshalb nicht näher beschriebene Mittel, beispielsweise durch
einen Hebel, der am Flansch, 48 angreift, erfolgen.
Die Nadelrichtvorrichtung wird zweckmäßig als Arbeitstisch ausgebildet, wie dies Abb. 12 beispielsweise
erkennen läßt. Die Drehung der Spannzange um 90° erfolgt durch Betätigung des Pedals 50, während
das Pedal 51 zur vertikalen Verschiebung der Richtvorrichtung dient. Zum öffnen und Schließen der
Spannzange wird: der Hebel 53 betätigt, und zum horizontalen Verschieben der Richtvorrichtung dient
das Handrad 54. Der Bildschirm 4 liegt am unteren Ende des Bildschachtes 55.
Das Richten der Nadeln geht wie folgt vor sich: Der Nadel richter öffnet durch Umlegen des Hebels 53
die Spannzange, legt eine Nadel ein und schließt die Spannzange wieder. Er vergleicht nun auf dem Bildschirm
das Schattenprofil der Nadel mit dem aufgezeichneten Profil 56 (Fig. 4) einer genau gerichteten
Nadel, beispielsweise im Grundriß, in dem sich die Nadel auf dem Bildschirm als dunkler Strich darstellt,
in welchem die Lage des Hakens als heller Strich erkennbar ist. Liegt das Schattenbild der Nadel nicht
genau innerhalb der Umrißzeichnung, so wird diese mit den Richtplatten 12U, 13e gefaßt und durch Drehen
der Richtvorrichtung genau ausgerichtet. Hierauf wird durch Betätigung des Pedals 50 die Richtvorrichtung
vertikal in die untere Stellung verschoben und der Haken auf gleiche Weise derart gerichtet, daß
der helle Strich genau in der Längsachse des dunklen Schattenbildes des Nadelschaftes liegt. Nun wird die
Spannzange durch Betätigung des Pedals 51 um 90° verdreht, so daß der Haken auf dem Bildschirm links
des Nadelschaftes sichtbar wird. (Fig. 5). Tatsächlich liegt dabei der Haken rechts vom Nadelschaft, doch
hat die Projektion eine spiegelbildliche Umkehrung des Nadelbildes zur Folge. Der Nadelschaft wird nun
auf gleiche Weise gerichtet und hierauf durch Betätigung
des Pedals 50 die Richtvorrichtung gesenkt, durch Verschieben des Hebels 21 die! linke Richtbacke
12 nach rechts verschoben und die Richtvorrichtung wieder angehoben, derart, daß die Richtplatte112a in
die öffnung zwischen Nadelschaft und Haken zu liegen kommt (Fig. 5). Durch Verschieben des Hebels
22 kann nun der Haken mit den Richtplatten gefaßt und ebenfalls entsprechend der Profilzeichnung gerichtet
werden. Nach einer kurzen Kontrolle in beiden Richtstellungen kann die Nadel aus der Richtzange
entfernt werden.
Für die Gegenstände der Ansprüche 2 bis 5 wird nur im Zusammenbang mit dem Hauptanspruch
Schutz beansprucht.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Richten von Hakennadeln für Wirkmaschinen mit einem Profilprojektor und
einer an diesem angebauten Richtvorrichtung, bei der das Schattenrißbild, der Nadel in mehrfacher
Vergrößerung auf dem Bildschirm beobachtet wird, auf dem eine der richtigen Form der Nadel
entsprechende Konturzeichnung angebracht ist, nach der die Nadel in, zwei zueinander senkrechten
Ebenen gerichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine an sich bekannte Beleuchtungsvorrichtung
in Auflichtprojektioin in der Stellung der Nadel, in der die durch. Nadelschaft und Haken
verlaufende Ebene senkrecht zum Bildschirm steht, die Spitze des Hakens innerhalb des Schattenbildes
•des Nadelschaftes sichtbar gemacht ist und die Hakennadel in einer um 90° drehbaren. Spannzange
(5) zwischen den Richtbacken deir Richtvorrichtung
(12, 13) mit Verstellmöglichkeiten in horizontaler und vertikaler Richtung einspannbar
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kondensorlinse (2) der Beleuchtungsvorrichtung teilweise durch, ein Farbfilter abgedeckt ist, daß zwischen Nadel (6) und
Objektiv (3) des Profilprojektors eine Blende (7) angebracht ist, deren öffnung nur gefärbtes
Direktlicht zum Objektiv treten läßt, und daß die Spitze des Hakens durch ein Spiegelsystem (8) beleuchtet
wird, das von der Kondensorlinse mit ungefärbtem Licht bestrahlt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtvorrichtung einen
horizontal längs des Nadelschaftes und vertikal verstellbaren Schlitten (14) umfaßt, auf dem ein
Führungsstück (15) für die Richtbacken (12, 13) und ein Segmentpaar (16, 17) drehbar angeordnet
ist, wobei das Segmentpaar bogenförmige Nuten (19, 20) enthält, in die entsprechende Vorspränge
(12ft, 13&) der Richtbacken eingreifen, derart, daß
diese bei einer A^erschiebung des Segmentpaares
gegenüber dem Führungsstück eine Spannbewegung ausführen.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Segmente
(16, 17) gegenseitig derart miteinander in Verbindung stehen, daß beim Verschieben des ersten
Segments (16) auch das zweite: Segment (17) mitbewegt wird, während beim Verschieben des
zweiten Segments das erste in Ruhe bleibt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannzange mit einem
Spannstück (33) für die Nadel versehen ist, das beim Entspannen der Nadel zuerst senkrecht vom
Nadelschaft abhebt und dann parallel zu diesem, ohne ihn zu berühren, weggleitet.
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 332 017;
USA.-Patentschrift Nr. 2 552 272.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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