DE10007714C1 - Vorrichtung zur Herstellung von Nutzbauwerken in Dauerfrostgebieten - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von Nutzbauwerken in DauerfrostgebietenInfo
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Abstract
Das Errichten von größeren Nutzbauwerken in Dauerfrostgebieten, insbesondere in den Polargebieten, ist durch die extremen Klimabedingungen und die aufwendige Baumateriallogistik sehr kostenintensiv. Durch ständigen Schneezutrag versinken konventionelle Baumaterialien allmählich im Schnee und müssen zum großen Teil aufgegeben werden, was zu nicht tolerierbaren Umweltbelastungen führt. Auch bekannte Gebäude mit Schneegruben als Wandungen weisen im Bereich ihrer Dächer konventionelle Baumaterialien auf. Mit der Erfindung soll deren Einsatz kostengünstig vermieden werden. Deshalb weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung einer ebenfalls ausschließlich aus Schnee bestehenden Dachwölbung ein in gefräste Absätze (4) in den dachtragenden Grubenlängswandungen (2) einsteckbares und nach gezieltem Schneeauftrag wieder entfernbares, in seiner Breite (B) der Grubenspannweite (S) anpassbares Hilfstragwerk (3) mit einer oder mehreren aufblasbaren Kammern (6) zur Bildung einer Vorwölbung auf. Der gesinterte und der Vorwölbung angepasste Schneeauftrag gewährleistet ohne Einsatz von verbleibenden Stützmaterialien dauerhaft eine optimale Stabilität. Nach der einfachen Demontage ist das Hilfstragwerk (3) sofort wieder einsatzbereit oder kann platzsparend verstaut werden.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von
Nutzbauwerken in Dauerfrostgebieten mit direkt in den Schnee gefrästen
Grubenwandungen und einer selbsttragenden Dachwölbung. Dabei bezieht der
Begriff "Schnee" auch sogenannten "Firn" als körnig gewordenen Altschnee mit
ein.
Die bekanntesten Nutzbauten in Dauerfrostgebieten, insbesondere in den
polaren Arktisgebieten, sind die selbsttragenden Schneeiglus, deren Bau
material ausschließlich aus Schnee besteht. Die Festigkeit und Stabilität der
Iglus resultiert aus ihrer gewölbten Bauweise und dem Zusammenfrieren der
einzelnen Schneeblöcke in den Fugen. Das Errichten von Schneeiglus
erfordert jedoch einiges Können, da die Blöcke im Normalfall einfach aus dem
Schnee geschnitten und dann aufeinander geschichtet werden. Aus der zum
Stand der Technik zählenden US-PS 4.154.423 und der US-PS 5.497.974
sind daher Vorrichtungen zur Vorformung der einzelnen Schneeblöcke be
kannt, die den Zusammenbau erleichtern sollen. Dabei wird Schnee in
spezielle Formen eingefüllt, in denen er dann zusammenfriert und Festigkeit in
der entsprechenden Formgebung erhält.
Aus der US-PS 3.909.992 ist eine andere Vorrichtung zur Formung eines
ganzen Iglu bekannt, die aus einer zweikammrigen Hülle in Igluform besteht.
Zunächst wird die innere Hüllschicht mit Luft befüllt und dient als Hilfstragwerk
bei der nachfolgenden Befüllung der äußeren Hüllschicht mit Wasser. Nach
dem Gefrieren des Wassers entsteht so ein kleiner Schutziglu, bei dem die
innere luftbefüllte Hülle zur Schwitzwasservermeidung durch Isolation dient.
Die zweikammrige Hülle ist durch den gebildeten Eispanzer fester Bestandteil
des Bauwerks und kann erst - wenn überhaupt - nach dessen Abbau durch
Schmelzen des Wassers wieder entfernt werden. Eine andere Vorrichtung zur
Errichtung eines ganzen Iglus wird in der US-PS 5.522.181 beschrieben wird.
Hierbei handelt es sich um ein Hilfstragwerk in Form eines aufblasbaren,
igluähnlichen Kissens, das in zusammengelegtem Zustand in einem Rucksack
verstaut und von einer einzelnen Person einfach transportiert werden kann. Im
Bedarfsfall kann mithilfe des Kissens dann ein kleiner Schutziglu errichtet
werden, indem das aufgeblasene Kissen mit Schnee bedeckt wird. Hat sich
dieser verfestigt, kann die Luft abgelassen und das leere Kissen aus dem
Igluinnern herausgezogen werden. Mit Hilfe der zweikammrigen Hülle und des
Hilfstragwerks werden also komplette, wenn auch relativ kleine Bauwerke
errichtet. Eine Veränderung der Größe, gerade auch in Richtung bedeutend
größerer Bauwerke, ist dabei nicht möglich, da diese durch die Hüllen- bzw.
Kissengröße fest vorgegeben ist. Für die zu erfüllende temporäre Schutz
funktion für Mensch und Ausrüstung ist eine Größenvariabilität auch nicht
erforderlich.
Aus der oben genannten US-PS 5.522.181 ist es bekannt, kleine gewölbte
Bauwerke vollständig aus Schnee unter Verwendung einer Vorrichtung als
Hilfstragwerk während des Aufbaus in Form eines aufblasbaren Kissens zu
errichten. Eine derartige Vorrichtung ist wiederverwendbar und damit umwelt
schonend. Aus der US-PS 3.619.432 ist eine ähnliche Vorrichtung in Form
eines wiederverwendbaren Hilfstragwerks zur Errichtung großer gewölbter
Betondächer für Lagerhallen o. ä. in Segmentbauweise bekannt. Das Hilfstrag
werk besteht aus einer Stützkonstruktion, über die eine aufblasbare zwei
schichtige Stoffhülle zur Formgebung gezogen ist. Das Hilfstragwerk ist auf ein
rollbares Gerüst montiert, das eine Höhe der bereits vorgefertigten
Gebäudewände aufweist. Nach dem Aufbringen von Moniereisen auf die Ober
seite der aufgeblasenen Stoffhülle, die wie bekannte Traglufthallen eine hohe
Tragfestigkeit auch bei größeren Spannweiten und Belastungen aufweist, wird
diese dann mit Beton übergossen. Nach dessen Erstarren wird das
Hilfstragwerk von dem fertigen Betonsegment durch Ablassen der Luft einfach
abgelöst und an eine anschließende Position verfahren, um das nächste
Segment auf die gleiche Art erstellen zu können. Bei derartigen Bauwerken
aus Beton an gut zugänglichen Orten ist weder die Logistik für den Transport
der durch ihre innere Stützkonstruktion relativ sperrigen Stoffhülle besonders
erschwert, noch bildet eine spätere, gegebenenfalls erforderliche Entsorgung
des Betondaches ein größeres Problem. Der Vorteil bei dieser Vorrichtung ist
in ihrer einfachen Wiederverwendbarkeit zu sehen. Für einen Einsatz in
Dauerfrostgebieten kommt sie aber schon wegen des verwendeten
Baumaterials "Beton" nicht in Frage.
Zur Errichtung von größeren Nutzbauwerken, wie beispielsweise
Fahrzeugzufahrten, Rampen, Verbindungsgänge, Klimatunnel, Lager, Garagen
etc., in zugeschneiten Dauerfrostgebieten wird deshalb die gut erprobte
Methode eingesetzt, selbsttragende Bauwerke mit hohen Festigkeits- und
Isolationseigenschaften direkt in den Schnee zu fräsen, sodass Boden und
Wände des Bauwerks von den Schneegrubenwandungen gebildet werden.
Diese Schneegruben werden dann mit geeigneten Materialien, wie beispiels
weise Stahlstützen, Kanthölzern, Holzplatten oder auch Wellblech, abgedeckt
und mit Schnee, der von Hand, von einer Schneefräse oder durch natürlichen
Schneefall aufgetragen wird, überdeckt. Mit dem Wellblech sind insbesondere
selbsttragende Dachwölbungen als Verbund aus Wellblech und Schnee
herstellbar, die keine weitere Unterstützung im Gebäudeinneren benötigen.
Diese Bauweise hat jedoch auch eine Reihe von gravierenden Nachteilen.
Zum einen ist der Antransport der abdeckenden Materialien mit einem
erheblichen logistischen Aufwand verbunden. Teilweise oder vollständig unter
irdische Bauwerke haben planmäßig nur eine begrenzte Lebensdauer, da sie
durch den jährlichen Schneezutrag allmählich im Schnee (Firn) versinken. Die
Entsorgung der Abdeckmaterialien ist danach nur mit großem Aufwand oder
sogar gar nicht möglich, sodass das Baumaterial zumindest teilweise als
"verloren" abgeschrieben werden muss. Dadurch entstehen in Abhängigkeit
vom eingesetzten Baumaterial relativ hohe Kosten, logistische Wiederbeschaffungsmaßnahmen
und insbesondere Umweltbelastungen. Im Sinne des Um
weltschutzprotokolls zum Antarktisvertrag können jedoch zunehmend solche
"Verschmutzungen" durch aufgegebene Bauwerke nicht mehr toleriert werden.
Ausgehend von dem zuletzt beschriebenen Stand der Technik vor dem
Hintergrund der zuvor beschriebenen Vorrichtungen ist es daher die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Herstellung von Nutzbau
werken in Dauerfrostgebieten mit direkt in den Schnee gefrästen Gruben
wandungen und einer selbsttragenden Dachwölbung anzugeben, die
besonders gering umweltbelastend ist. Darüber hinaus soll es zum Aufgaben
komplex für die Erfindung gehören, dass diese Vorrichtung in Anbetracht der
extrem erschwerten Arbeitsbedingungen in den arktischen Dauerfrostgebieten
besonders einfach transportier-, lager- und handhabbar ist und keine
speziellen Hilfsmittel für ihre Montage benötigt. Im Sinne der geringstmöglichen
Umweltbelastung soll die erfindungsgemäße Vorrichtung wiederverwendbar,
aber trotzdem vielseitig einsetz- und anpassbar sein, sodass problemlos auch
Bauwerke unterschiedlicher Abmessungen damit herstellbar sind. Weiterhin
soll die Vorrichtung preisgünstig bezüglich ihres Materials und ihrer Herstellung
sein.
Als umfassende Lösung für diesen Aufgabenkomplex ist bei der Erfindung
vorgesehen, dass zur Herstellung einer ebenfalls ausschließlich aus Schnee
bestehenden Dachwölbung ein in gefräste Absätze in den dachtragenden
Grubenlängswandungen einsteckbares und nach gezieltem Schneeauftrag
wieder entfernbares Hilfstragwerk mit einer oder mehreren aufblasbaren
Kammern aus einem kälteresistenten, luftundurchlässigen und flexiblen
Material vorgesehen ist und dass das Hilfstragwerk eine an die Spannweite der
gefrästen Grube solchermaßen angepasste Breite aufweist, dass beim
Einstecken des Hilfstragwerks in die gefrästen Absätze die zu erzielende
Dachwölbung von den einzelnen Kammern vorgeformt wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt eine ebenso einfache wie auch
besonders überzeugende Lösung des genannten Aufgabenkomplexes dar. Mit
ihr können stabile Bauwerke nahezu beliebiger Abmessungen in Dauerfrost
gebieten unkompliziert, umweltschonend und völlig ohne Materialverluste
errichtet werden. Dies wird insbesondere dadurch erreicht, dass die natürlichen
Bedingungen und Resourcen dieser Region (Frost und Schnee und als
Füllmittel in der Regel Luft) weitestgehend genutzt werden. Bei der
Bauwerkserrichtung werden keine weiteren Trag- bzw. Stützkonstruktionen
benötigt, ein Einsatz von traditionellen Baumaterialien ist nicht erforderlich. Die
geringe Umweltbelastung durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird
dadurch erreicht, dass diese bereits einige Tage oder sogar Stunden nach der
Fertigstellung der selbsttragenden Schneedachhaut durch entsprechende
Schneeverfestigung wieder entfernt werden kann und nicht im Bauwerk
verbleibt. Durch die aufblasbaren Kammern als Hilfstragwerk ist dabei sowohl
der Aufbau als auch der Abbau der Vorrichtung durch einfaches Befüllen mit
Luft bzw. deren Ablassen über entsprechende Ventile besonders einfach.
Kraftaufwendige Montage- bzw. Demontageschritte entfallen, Kompressoren
zur Luftbefüllung gehören zur Standardausrüstung jeder Polarstation. Durch
den schnellen Wiederausbau ist die Vorrichtung sofort wieder einsatzbereit,
wodurch vermieden wird, dass eine Vielzahl solcher Vorrichtungen zur
Erstellung größerer Bauwerke vor Ort zur Verfügung stehen müssen.
Außerdem umfassen im Schnee versunkene und aufgegebene Bauwerke
keine umweltbelastenden Baumaterialien mehr. Wird die Vorrichtung erst
langzeitig wiedereingesetzt, kann sie im vollständig abgebauten, nicht
aufgeblasenen Zustand einfach zusammengefaltet bzw. aufgerollt und auf
kleinstem Raum verstaut oder auch transportiert werden. Dadurch werden
insbesondere die Logistikkosten erheblich gesenkt.
Durch die Breitenanpassung des Hilfstragwerks an die gefräste Baugrube wird
dieses über die Spannweite der Grube gewölbt. Dabei erfolgt die Anpassung
durch einfaches Einstecken der Berandungen des Hilfstragwerks in zuvor in
den Schnee gefräste Absätze bzw. Nuten ohne weitere oder besondere
Hilfsmittel. Durch die dem Iglu-Prinzip nachvollzogene Krümmung wird eine
optimale Festigkeit und Lastverteilung des Schneegewölbes nach dem
Gefrieren des Schneepulvers erzielt. Dabei kann die bereits für die Ausfräsung
der Bauwerksgrube benötigte Schneefräse auch zum Auftrag des Schnees auf
das Hilfstragwerk benutzt werden. Dieser wird durch die Schneefräse
pulverisiert und in einzelnen Schichten aufgetragen, sodass beim Zusammen
frieren besondere Homogenität, Festigkeit und Stabilität erreicht werden
(Sintereffekt). Das gesinterte und verfestigte Dach unterliegt aufgrund der
plastischen Eigenschaft von Schnee und Eis einer langsamen Durchbiegung
und damit Verflachung nach unten. Um hier Abhilfe zu schaffen, erweist sich
die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung als besonders günstig.
Durch ihre Entfernung nach Fertigstellung des Dachgewölbes ist dieses an
seiner Unterseite frei zugänglich. Dadurch kann eine eintretende Verflachung
beispielsweise mit einer Kettensäge entfernt und das Schneeprofil nach
gearbeitet werden, sodass die Profilstärke des Schneedachgewölbes dauer
haft erhalten bleibt. Nach Fertigstellung eines Gewölbes ist abhängig vom
auftretenden Schneezuwachs eine erste Nachbearbeitung jedoch erst
frühestens nach ungefähr fünf Jahren erforderlich, danach gegebenenfalls im
Zweijahresrhythmus. Bei einer regelmäßigen Nachbearbeitung kann damit das
Bauwerk mit dem erhaltenen Schneedachgewölbe nahezu unbegrenzt genutzt
werden. Dies ist von besonderem Vorteil in Polargebieten mit einem hohen
jährlichen Schneezuwachs.
Durch die Möglichkeit der Anpassung des Hilfstragwerks an die
Grubenspannweite ist die erfindungsgemäße Vorrichtung besonders vielseitig
und flexibel zur Errichtung unterschiedlicher Bauwerksgrößen einsetzbar.
Diese Variabilität wird noch erhöht, wenn nach einer vorteilhaften Ausge
staltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen ist, dass das
Hilfstragwerk eine Länge entsprechend der gesamten Dachwölbung oder eines
Segmentes davon aufweist. Dadurch wird zusätzlich zur der Breitenanpass
barkeit auch noch eine Variabilität bei der Länge erreicht. Kürzere Bauwerke
können beispielsweise mit einem Hilfstragwerk über die gesamte Bauwerkslänge
überspannt werden, sodass die gewölbte Schneedachhaut mit einem
einzigen Einstecken des Hilfstragwerks herstellbar ist. Bei längeren Gebäuden
kann eine segmentweise Herstellung erfolgen. Dabei wird immer ein Abschnitt
der Dachwölbung mit einem Hilfstragwerk vorgegebener Breite hergestellt,
nach der Verfestigung das Hilfstragwerk abgelöst und an der benachbarten
Position erneut eingesteckt. Dort wird dann das nächste Segment hergestellt
und so fort, bis die gesamte Dachwölbung erstellt ist.
Das Hilfstragwerk der erfindungsgemäßen Vorrichtung weist eine oder
mehrere Kammern zur Befüllung mit einem geeigneten Medium auf, in der
Regel handelt es sich hierbei um Luft. Das Material für die Kammern muss
gemäß seinem Einsatz kälteresistent, luftundurchlässig und biegsam sein.
Hierbei kann es sich insbesondere um Silikon-Textil-Gemische oder ent
sprechende Folien handeln, die die geforderten Eigenschaften optimal
aufweisen. Sie eignen sich besonders zur Herstellung der Kammern, da sie
über eine gute Festigkeit auch bei extremen Kältegraden verfügen und nicht
verspröden. Eine gute Stabilität als Hilfstragwerk wird bereits mit einer einzigen
Kammer erreicht, günstiger ist es aber, mehrere Kammern vorzusehen, da die
Zwischenwände der zusätzlichen Verstärkung dienen. Auch können hierbei
dann mehrere Ein- und Auslassventile für Kammerbereiche oder einzelne
Kammern vorgesehen sein, sodass beim Ausfall einer Kammer die intakten
verbleibenden Kammern die Stützfunktion übernehmen können und die
Tragfähigkeit gewährleistet bleibt. Die Form der Kammern ist in Abhängigkeit
von der Herstellung nahezu beliebig und hängt in erster Linie vom Einsatzfall
ab. Insbesondere können die Kammern gemäß einer nächsten Erfindungs
ausgestaltung vorteilhaft ein rundes oder rechteckiges Profil aufweisen. Runde
Profile, beispielsweise in Schlauchform, weisen eine hohe Druck- und Knick
stabilität auf und sind einfach herzustellen, rechteckige Profile weisen eine
größere Breite auf, sodass breitere Dachsegmente direkt herstellbar sind.
Beide Profilarten sind im aufgeblasenen Zustand unter Belastung weitgehend
formstabil. Bei Mehrkammeranordnungen haben die einem Ventil zugeordne
ten, nebeneinander liegenden Schlauchprofile eine gemeinsame Berührungslinie.
Rechteckige Profile weisen eine gemeinsame Berührungswandung auf,
sie können über Einzelventile verfügen oder zu Gruppen zusammengefasst
sein.
Ist jeder Kammer ein eigenes Ventil zugeordnet, kann nach einer nächsten
Erfindungsfortführung vorteilhaft vorgesehen sein, dass die einzelnen
Kammern des eingesteckten Hilfstragwerks mit Abstand zueinander parallel
angeordnet und mit einem folienartigen Material lose überdeckt sind. Eine
derartige Vorrichtung ist besonders kostengünstig und vielseitig, weil die
Kammern und die Folie nicht fest miteinander verbunden sind. Bei der
Erstellung des Hilfstragwerks können zunächst die einzelnen Kammern in für
den Einsatzfall günstigen Abständen angeordnet werden. Dabei können die
Kammern nur einfach eingesteckt werden, sodass sie sich durch die aufgrund
der Wölbung erzeugte Rückstellkraft in den Ausfräsungen der Grubenwan
dungen abstützen, oder mit entsprechenden Klammern oder "Nägeln" in den
Ausfräsungen der Grubenwandungen befestigt werden. Danach werden die
fixierten Kammern einfach mit einer Folie, insbesondere auch mit einer
normalen Plastikfolie, überdeckt. Bei einer anderen Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung kann aber auch vorgesehen sein, dass die
einzelnen Kammern des Hilfstragwerks mit Abstand zueinander parallel
angeordnet und mit einem folienartigen Material miteinander fest verbunden
sind. Durch diesen Aufbau ist der Kammerabstand fest vorgegeben, das
gesamte Hilfstragwerk erhält eine zusätzliche Stabilität. Beim Schneeauftrag
kann die Folie nicht verrutschen oder zwischen die Kammern gleiten. Im
zusammengelegten Zustand wird die Folie um die entleerten Kammern
gewickelt oder mit diesen zusammen eingefaltet.
Voraussetzung für die Errichtung der selbsttragenden Schneedachhaut ist die
richtige Wölbung des Hilfstragwerks über der Schneegrube. Diese wird durch
eine entsprechende Anpassung der Tragwerksbreite an die Spannweite
erreicht. Vorteilhaft ist es dabei, wenn nach einer anderen Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung die einzelnen Kammern in parallelen Reihen
versetzt angeordnet und selektiv aufblasbar sind. Durch die versetzte Anord
nung wird eine kleinere Rastergröße, beispielsweise entsprechend einer
halben Kammerlänge, erzielt. Je nach Grubenbreite kann nun entschieden
werden, welche Kammerreihe den Randabschluss bilden soll. Dabei wird je
nach Rastermaß eine tolerierbare Veränderung der Wölbung hervorgerufen,
die aber in jedem Fall die gewünschte Eigenstabilität aufweist. Eine feinere
Rasterung ist erzielbar, wenn nach einer anderen Erfindungsfortführung das
folienartige Material beiderseits der Kammern eine gerasterte Lochung auf
weist, in die kammerbreite Klemmverschlüsse zum Abteilen der jeweiligen
Kammergröße einbringbar sind. Je nach Lochabstand sind sehr feine Raster
erzielbar, die eine optimale Breitenanpassung an die jeweilige Spannweite
unter Einhaltung einer vorgegebenen, idealen Wölbung ermöglichen. Die
Klemmverschlüsse weisen in ihrem Innern weiche Dichtungen auf, die
zuverlässig für ein Abklemmen der jeweiligen Kammer am gewünschten Ort
sorgen. Bei beiden Methoden der Breitenanpassung verbleiben die nicht
genutzten Kammern im unaufgeblasenen Zustand und hängen im einge
steckten Zustand des Hilfstragwerks an der entsprechenden Grubenwandung
lose herab, ohne weiter zu stören. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird
an dieser Stelle auf weitere Erläuterungen im speziellen Beschreibungsteil
verwiesen.
Ausbildungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und deren
Anwendung werden nachfolgend anhand der schematischen Figuren näher
erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 ein zu erstellendes Bauwerk in perspektivischer Schnittdar
stellung mit einem eingesteckten Hilfstragwerk,
Fig. 2 das fertiggestellte Bauwerk gemäß Fig. 1 nach Entfernung
des Hilfstragwerks,
Fig. 3 eine runde Profilform der einzelnen Kammern eines Hilfstrag
werks in Schnittdarstellung,
Fig. 4 eine rechteckige Profilform der einzelnen Kammern eines Hilfs
tragwerks in Schnittdarstellung,
Fig. 5 ein Hilfstragwerk mit Einzelkammern in Schnittdarstellung,
Fig. 6 ein Hilfstragwerk mit verbundenen Kammern in Schnittdar
stellung,
Fig. 7 ein Hilfstragwerk mit selektiv aufblasbaren Kammern in der
Draufsicht,
Fig. 8 ein Hilfstragwerk mit einer gerasterten Lochung in der
Draufsicht und
Fig. 9 einen Klemmverschluss für die gerasterte Lochung gemäß
Fig. 8 in der Seitenansicht.
In der Fig. 1 ist die Erstellung eines Nutzbauwerks in Form eines
Schneetunnels 1 in einem Dauerfrostgebiet dargestellt. Der Schneetunnel 1
weist direkt mit einer Schneefräse in den Schnee gefräste Grubenwandungen
2 auf und soll von einer selbsttragenden Dachwölbung, die ebenfalls aus
schließlich aus Schnee besteht, zuverlässig abgedeckt sein. Zur Herstellung
der Schneedachhaut ist ein Hilfstragwerk 3 in Absätze 4 eingesteckt, die in den
oberen Abschluss der dachtragenden Grubenwandungen 2 eingefräst sind und
als seitliche Widerlager dienen. Das Hilfstragwerk 3 ist in seiner Breite B so
einer Grubenspannweite S angepasst, dass sich im eingesteckten Zustand
eine gewünschte Wölbung W ergibt. Ein dabei nicht ausgenutzter Breiten
abschnitt 5 des Hilfstragwerk 3 verbleibt an diesem und hängt ohne Störung an
der Grubenwandung 2 herab.
Das Hilfstragwerk 3 besteht aus mehreren Kammern 6, die über Ventile 7 mit
einem geeigneten Medium, befüllbar sind. Im dargestellten Ausführungs
beispiel handelt es sich um rechteckige Kammern 6, die dicht benachbart
nebeneinander angeordnet und jeweils über ein Ventil 7 mit Luft befüllbar sind.
Dabei sind die Ventile 7 so ausgelegt, dass sie zum einen den Luftdruck in den
Kammern 6 auch während der Belastung durch Schnee sicher halten können,
zum anderen aber auch eine schnelle Entleerung der einzelnen Kammern 6
ermöglichen. Vor dem Einstecken werden die Kammern 6 zunächst mit der
Luft leicht voraufgepumpt, nach dem Einstecken wird der Luftdruck so erhöht,
dass eine genügende Vorspannung der gewölbten Oberfläche W und damit
eine ausreichende Tragfähigkeit des Hilfstragwerks 3 erreicht wird. Die
Vorspannung wird dabei über die seitlichen Widerlager in Form der
eingefrästen Absätze 4 aufrechterhalten.
Die Fig. 2 zeigt das fertiggestellte Tunnelbauwerk nach der Entfernung des
Hilfstragwerks 3. Zur Herstellung der selbsttragenden, gewölbten Schneedach
haut 8 wird das gemäß Fig. 1 eingesteckte Hilfstragwerk 3 mit einer
Schneefräse mit Schnee bedeckt. Durch die Pulverisierung und feine
Anschüttung erreicht die gefrorene Schneedachhaut 8 eine sehr gute
Homogenität, die zusammen mit der Wölbung eine optimale Festigkeit gewähr
leistet. Der Schneeauftrag kann entweder in einem einzigen Arbeitsgang
erfolgen oder nach Festfrieren der jeweils aufgebrachten Schneeschicht
(innerhalb weniger Stunden) mehrfach wiederholt werden, bis die gewünschte
Schneeschichtdicke D erreicht ist. Danach wird die Luft aus den Kammern 6
abgelassen und das Hilfstragwerk 3 einfach entfernt. Das Hilfstragwerk 3 kann
dann bei einem nächsten Bauwerk oder erneut bei demselben Bauwerk zu
dessen Verlängerung beliebig oft wieder eingesetzt werden. So kann
beispielsweise mit einem Hilfstragwerk der Länge L von 5 m durch viermaliges
Ansetzen eine 20 m lange Dachwölbung erstellt werden.
In den Fig. 3 und 4 sind verschiedene Kammerprofile für Hilfstragwerke
9, 10 im aufgeblasenen Zustand dargestellt. Die schlauchförmigen Kammern
mit rundem Profil 11 sind aneinander gereiht und miteinander verbunden,
sodass sie über ein gemeinsames Ventil 12 befüllt und entleert werden
können. In Fig. 4 sind Kammern mit rechteckigem Profil 13 gezeigt, die in der
Darstellung zwar ebenfalls aneinander gereiht sind, aber alle über ein eigenes
Ventil 14 verfügen. Dadurch sind sie auch für Vorrichtungen mit Einzelkammeranordnungen
geeignet. Ein Hilfstragwerk 15 einer solchen Vorrichtung ist in
der Fig. 5 im Schnitt an der höchsten Stelle der Wölbung im uneinge
steckten, aber aufgeblasenen Zustand dargestellt. Hier sind schmalere
Kammern mit rechteckigem Profil 16 und einzelnen Ventilen 14 mit Abstand
zueinander parallel eingesteckt. Zur besseren Übersicht ist in dieser Dar
stellung die Schneegrube mit den entsprechend eingefrästen Absätzen als
Widerlager nicht weiter dargestellt. Über die eingesteckten Kammern 16 ist ein
folienartiges Material 17, im dargestellten Ausführungsbeispiel eine einfache
Plastikfolie, lose überdeckt. Eine derartig einfaches Hilfstragwerk 15 reicht
bereits zur Herstellung kürzerer Schneedachgewölbe für kleinere Bauwerks
konstruktionen aus.
Für größere Schneedachgewölbe eignet sich das in der Fig. 6 dargestellte
Hilfstragwerk 18, das in einer zu Fig. 5 analogen Darstellung aufgezeigt ist.
Die hier ebenfalls etwas schmaleren Kammern 19 mit Einzelventilen 14 sind in
einem zu Fig. 5 ähnlichen Abstand zueinander parallel angeordnet, hier
jedoch mit einem folienartigen Material 20, im Beispiel ein Silikon-Textil-
Gewebe, miteinander fest verbunden. Das Folienmaterial 20 verläuft dazu
bahnenartig zwischen den einzelnen Kammern 19, die insbesondere aus
demselben Material hergestellt sein können. Ein solches Hilfstragwerk 18 ist
äußerst stabil und gegen jedes Verrutschen beim Schneeauftrag gesichert.
Die benötigte Wölbung wird bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung durch
eine Breitenanpassung des Hilfstragwerks erreicht. Diese kann unterschiedlich
realisiert werden. In der Fig. 7 ist ein vorgefülltes Hilfstragwerk 21 mit
versetzt angeordneten, parallelen Kammern 22 in der Draufsicht im Ausschnitt
dargestellt. Dadurch wird ein Rastermaß R von einer halben Kammerlänge
erreicht. Je nach erforderlicher Breite B werden die Kammern 22, die alle in
eine Folie 23 eingebettet sind, selektiv aufgeblasen. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel handelt es sich hierbei um die dunkel dargestellten
Kammern 22, die hellen Kammern 22 bleiben ungefüllt. Die Hälfte der leeren
Kammern 22 hängt im eingesteckten Zustand des Hilfstragwerks 21
entsprechend lose an der Grubenwandung herunter (vgl. Fig. 1).
Zur Erzeugung beliebig kleiner Raster R ist in der Fig. 8 ein vormontiertes
Hilfstragwerk 24 in der Draufsicht im Ausschnitt dargestellt, das auf einem
Hilfstragwerk gemäß Fig. 6 beruht. Hierbei weist jedoch das folienartige
Material 25 beiderseits der Kammern 26 mit in dieser Ansicht nicht sichtbaren
Einzelventilen eine Lochung 27 mit einander gegenüberliegenden Löchern 28
auf. In entsprechende Paare von Löchern 28 können werden kammerbreite
Klemmverschlüsse 29 eingebracht, die die einzelnen Kammern 26 bei der
gewünschten Breite B abdrücken und dadurch das mit Luft zu befüllende
Kammervolumen entsprechend verkleinern. Nach dieser Vormontage ein
schließlich einer Vorbefüllung wird das Hilfstragwerk 24 eingesteckt und
optimal aufgeblasen. Der ungenutzte Anteil des eingesteckten Hilfstragwerks
24 hängt dann auch hier ohne weitere Störung an der Grubenwandung herab.
Ein Klemmverschluss 29 ist in der Fig. 9 in der Seitenansicht näher dar
gestellt. Es handelt sich hierbei um ein einfaches mechanisches Element mit
zwei Klemmleisten 30 und einem Scharnier 31 auf der einen und einem Knebel
32 auf der anderen Seite. Zur guten Abdichtung weisen die Klemmleisten 30
auf ihren Innenseiten flexible Dichtlippen 33 auf.
1
Schneetunnel
2
Grubenwandung
3
Hilfstragwerk
4
Absatz
5
Breitenabschnitt
6
Kammer
7
Ventil
8
Schneedachhaut
9
Hilfstragwerk
10
Hilfstragwerk
11
rundes Profil
12
gemeinsames Ventil
13
rechteckiges Profil
14
Einzelventil
15
Hilfstragwerk
16
rechteckiges Profil
17
folienartiges Material
18
Hilfstragwerk
19
Kammer
20
folienartiges Material
21
Hilfstragwerk
22
Kammer
23
Folie
24
Hilfstragwerk
25
folienartiges Material
26
Kammer
27
Lochung
28
Loch
29
Klemmverschluss
30
Klemmleiste
31
Scharnier
32
Knebel
33
Dichtlippe
B Breite
D Schneeschichtdicke
L Länge
R Rastermaß
S Grubenspannweite
W Wölbung
B Breite
D Schneeschichtdicke
L Länge
R Rastermaß
S Grubenspannweite
W Wölbung
27
Lochung
28
Loch
29
Klemmverschluss
30
Klemmleiste
31
Scharnier
32
Knebel
33
Dichtlippe
B Breite
D Schneeschichtdicke
L Länge
R Rastermaß
S Grubenspannweite
W Wölbung
B Breite
D Schneeschichtdicke
L Länge
R Rastermaß
S Grubenspannweite
W Wölbung
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Nutzbauwerken in Dauerfrostgebieten mit
direkt in den Schnee gefrästen Grubenwandungen und einer selbsttragenden
Dachwölbung,
dadurch gekennzeichnet, dass
zur Herstellung einer ebenfalls ausschließlich aus Schnee bestehenden Dach
wölbung (8) ein in gefräste Absätze (4) in den dachtragenden Grubenlängs
wandungen (2) einsteckbares und nach gezieltem Schneeauftrag wieder
entfernbares Hilfstragwerk (3) mit einer oder mehreren aufblasbaren Kammern
(6) aus einem kälteresistenten, luftundurchlässigen und flexiblen Material
vorgesehen ist und dass das Hilfstragwerk (6) eine an die Spannweite (S) der
gefrästen Grube solchermaßen angepasste Breite (B) aufweist, dass beim
Einstecken des Hilfstragwerks (3) in die gefrästen Absätze (4) die zu
erzielende Dachwölbung (W) von den einzelnen Kammern (6) vorgeformt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Hilfstragwerk (3) eine Länge (L) entsprechend der gesamten Dachwölbung
(8) oder eines Segmentes davon aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die einzelnen Kammern ein rundes (11) oder rechteckiges Profil (13, 16)
aufweisen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die einzelnen Kammern (16) des eingesteckten Hilfstragwerks (15) mit Abstand
zueinander parallel angeordnet und mit einem folienartigen Material (17) lose
überdeckt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die einzelnen Kammern (19) des Hilfstragwerks (18) mit Abstand zueinander
parallel angeordnet und mit einem folienartigen Material (20) miteinander fest
verbunden sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die einzelnen Kammern (22) in parallelen Reihen versetzt angeordnet und
selektiv aufblasbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das folienartige Material (25) beiderseits der Kammern (26) eine gerasterte
Lochung (27) aufweist, in die kammerbreite Klemmverschlüsse (29) zum
Abteilen der jeweiligen Kammergröße einbringbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000107714 DE10007714C1 (de) | 2000-02-19 | 2000-02-19 | Vorrichtung zur Herstellung von Nutzbauwerken in Dauerfrostgebieten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000107714 DE10007714C1 (de) | 2000-02-19 | 2000-02-19 | Vorrichtung zur Herstellung von Nutzbauwerken in Dauerfrostgebieten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10007714C9 DE10007714C9 (de) | |
| DE10007714C1 true DE10007714C1 (de) | 2001-11-29 |
Family
ID=7631621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000107714 Expired - Fee Related DE10007714C1 (de) | 2000-02-19 | 2000-02-19 | Vorrichtung zur Herstellung von Nutzbauwerken in Dauerfrostgebieten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10007714C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10228784C1 (de) * | 2002-06-23 | 2003-11-06 | Stiftung A Wegener Inst Polar | Anordnung zur Verringerung von Schnee- und Eisauflasten auf einem von Schnee vollständig umgebenen Bauwerk |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH438681A (de) * | 1966-04-06 | 1967-06-30 | Schoenenberger & Co Ag Blachen | Aufblasgewölbe |
| US3619432A (en) * | 1968-09-17 | 1971-11-09 | Horrall Harrington | Method and apparatus for construction of concrete shells |
| US3909992A (en) * | 1974-03-18 | 1975-10-07 | Us Navy | Inflatable ice igloo |
| US4154423A (en) * | 1975-11-11 | 1979-05-15 | Crock Francis S | Apparatus for the construction of a domed structure such as an igloo |
| US5497974A (en) * | 1994-03-31 | 1996-03-12 | Tapang; Carlos C. | Geodesic igloo constructor |
| US5522181A (en) * | 1994-05-26 | 1996-06-04 | Ellsworth; Thayne N. | Devices for the rapid deployment of igloos |
-
2000
- 2000-02-19 DE DE2000107714 patent/DE10007714C1/de not_active Expired - Fee Related
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