DE10007675A1 - Patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen - Google Patents
Patronierte Weitschussmunition für militärische FeuerwaffenInfo
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Abstract
Patronierte Weitschussmunition für alle potenziellen Kaliber militärischer Feuerwaffen, welche sich in drei Variationen, d. h. für Schützen-/Scharfschützen- und Streufeuer-Weitschuss-Feuerwaffen aufgliedert, deren spezifisch konzipierte Projektile bei gezündeter Treibladung von den expandierenden Gasdrücken, via individuell konformierter Schubkolbenböden aus ballistisch trägem Material, im Lauf der Waffe akzeleriert werden und nach Austritt aus der Mündung desselben sich von diesen rückwärtigen Schubkolbenböden mechanisch loslösen, wonach sie aufgrund ihrer extrem strömungsgünstigen Formgebung und hinsichtlich konventioneller Projektile reduzierten Masse eine bezüglich Flugweite und Geschwindigkeit extrem potenzierte ballistische Kurve beschreiten. DOLLAR A Die ungehöhlte tropfenförmige Weitschussprojektil-Variation weist in ihrem hintersten Segment eine queraxial durchgehende Lochaussparung auf, welche es ermöglicht, dass bei operativer Entfernung dieses Projektils der Chirurg nicht mehr dasselbe lateral freischneiden muss, sondern es mittels eines kompatiblen Zughakens aus der bezüglichen Schusswunde mit geringsten Folgeverletzungen herausziehen kann.
Description
Die Erfindung betrifft eine neu konzipierte Weitschussmunition in drei verschiedenen
Variationen, welche für militärische Feuerwaffen konzipiert sind.
Die kriegerischen Auseinandersetzungen des vergangenen Jahres (1999), bei denen
unsere Streitkräfte im Kosovo des ehem. Jugoslawien aus humanitären Beweggründen
auch mit involviert wurden hat erneut bewiesen, das in der letzten Konfliktphase haupt
sächlich Infanteriewaffen die definitive Neutralisation aggressiver, menschenfeindlicher
Streitmächte bewirken u. dass daher deren Konstruktions u. Munitionsniveau weitstge
henst optimiert sein muss.
Denn eine Waffe ist dann eine Gute Sache, wenn sie für eine gute Sache Verwendung
findet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine für Infanteriewaffen hauptsächlich
anwendbare Munition zu konzipieren, mittels welcher die Infanteriedivisionen derartiger
Aggressoren bekämpft werden können ohne hierbei selbst in der Geschossreichweite
derer Feuerwaffen in Stellung gehen zu müssen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale im Anspruch 1.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Untenansprüchen gekennzeich
net.
Die erfindungsgemäße, patronierte Weitschussmunition gliedert sich hierbei in drei
Variationen, d. h. in Schützen-/Scharfschützen sowie Streufeuer-Weitschuss-Feuer
waffen auf, deren spezifisch konzipierte Projektile bei gezündeter Treibladung von den
expandierenden Gasdrücken, via jeweils individuell konzipierter Schubkolbenböden
aus ballistisch trägem Materal im Lauf der Waffe akzelleriert werden u. nach Austritt
aus der Mündung desselben sich von diesen Schubkolbenböden mechanisch lösen,
wonach sie aufgrund ihrer extrem strömungsgünstigen Formgebung u. hinsichtlich zu
konventionellen Projektilen reduzierten Masse, eine in Bezug auf Flugweite- u.
Geschwindigkeit extrem potenzierte ballistische Kurve beschreiten.
Die Weitschussmunitions-Variante, welche für Schützenwaffen konzipiert ist, ist in
Bezug auf Metallhülse u. Treibladung analog zu konventioneller patronierter Schützen
waffenmunition konstruiert, verfügt jedoch über ein Projektil, welches in der längsaxi
alen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmigen Querschnitt eines Flugzeug-
Trageflügel-Profils konformiert ist u. somit in der Flugphase aus der Addition der da
raus resultierenden Translations u. Zirkulationsströmungsdynamik einen spezifischen
aerodynamischen Rückschubeffekt erzielt, der im funktionalen Zusammenspiel mit der
mit dieser Formgebung (bei gleichem Kaliber) implizierten, spez. dezimierten
Geschoss-Masse eine im Hinblick zu konventionellen Geschossformen signifikant
potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite - bei gleichem Gasdruckparameter -
impliziert.
Die Weitschussmunitions-Variante welche für Scharfschützenwaffen ist, ist bezüglich
ihrer Metallhülse u. Treibladung analog zu konventioneller patronierter Scharfschützen
waffenmunition konstruiert, verfügt jedoch über ein längsaxial-zentrisch durchgehend
gehöhltes Projektil, dessen radiale Flanken in der längsaxialen Schnittperspektive
kongruent zu dem tropfenförmig aerodynamisch optimierten Querschnitt eines Flug
zeug-Trageflügel-Profils konformiert sind u. somit in der Flugphase aus der Addition
der Komponenten der daraus resultierenden Translations u. Zirkulationsströmungs
dynamik einen aerodynamischen Rückschubeffekt erzielen, welcher im funktionalen
Zusammenspiel mit dem aus dieser spez. def. zentrischen Längshöhlung erzielten
Gewichts- u. Strömungswiderstands-Reduktion im Hinblick zu konventionellen Projektil
formen eine erheblich potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite bei gleichem
Gasdruckparameter impliziert, was wiederum auch der für diese Waffengattung beson
ders relevanten Schusspräzision zugute kommt.
Die Weitschussmunitions-Variante für Streufeuer-Schützenwaffen ist in Bezug auf
Metallhülse u. Treibladung analog zu konventionellen Streufeuer(schrot)patronen
konstruiert, verfügt jedoch über mehrere längsaxial konzentrisch ineinander integrierte
Projektile, welche jeweils längsaxial konzentrisch, durchlaufend gehöhlt sind u. deren
radiale Flanken in der längsaxialen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmig
aerodynamisch optimierten Querschnitt eines Flugzeug-Trageflächen-Profils konfor
miert sind u. somit in der Flugphase aus der Addition der Komponenten der daraus
resultierenden Translations u. Zirkulationsströmungsdynamik einen aerodynamischen
Rückschubeffekt erzielen, welcher im funktionalen Zusammenspiel mit dem aus dieser
spez. def. zentrischen Längshöhlung erzielten Gewichts- u. Strömungswiderstands-
Reduktion im Hinblick zu konventionellen Projektilformen, eine signifikant potenzierte
Fluggeschwindigkeit u. Reichweite bei gleichem Gasdruckparameter impliziert.
Da diese spez. def. längsgehöhlten Projektile bei Gasdruck-Akzelleration nach Austritt
aus der Laufmündung aufgrund ihrer unterschiedlichen Masse- u. Strömungswider
standswerte zueinander differenzierende ballistische Kurven beschreiten, kann daher
der Gegner bei einem Schuss simultan auf mehreren Distanzen bekämpft werden.
Die detaillierte Erläuterung über Aufbau u. Funktion der dargestellten Erfindung erfolgt
im Anschluss anhand der Zeichnungen.
Es zeigt Fig. 1 patronierte Weitschussmunition für Scharfschützenwaffen im längs
axialen Querschnitt,
Fig. 2 patronierte Weitschussmunition für Schützenwaffen im längsaxialen
Querschnitt,
Fig. 3 patronierte Weitschussmunition für Streufeuer-Schützenwaffen im
längsaxialen Querschnitt,
Fig. 4 Projektil-Akzellerationsphase des spez. def. gehöhlten Weitschuss-
Projektils unmittelbar nach Austritt aus der Laufmündung einer
Scharfschützenwaffe,
Fig. 5 Projektil-Akzelerationsphase des spez. def. gehöhlten Weitschuss-
Projektils unmittelbar nach Austritt aus der Laufmündung einer
Schützenwaffe,
Fig. 6 simultane Projektil-Akzelerationsphase der mehreren ineinander
längsaxial integrierten Weitschuss-Projektile unmittelbar nach Austritt
aus der Laufmündung einer Streufeuer-Schützenwaffe.
In der Fig. 1 ist die für Scharfschützenwaffen prädestinierte Weitschussmunition im
längsaxialen Querschnitt dargestellt deren elmentare-/funktionale Erläuterung sich
hier anhand der Bezugszeichen "1-4" angliedert.
"1" = (flaschenhalsförmige) Patronenhülse, deren Materialisierung; Formgebung;
Hülsenboden u. Zündsatz analog zu konventionellen Infanteriepatronen für Scharf
schützenwaffen konstruiert sind.
"2" = pulverisierte Treibladung, deren elementare Zusammensetzung sowie Masse
analog zu konventionellen Infanteriepatronen für Scharfschützenwaffen definiert ist,
deren Projektil-Mündungsgeschwindigkeit (Vo) zwischen 840 u. 990 m/s etabliert
ist.
"3" = Schubkolbenboden, welcher aus ballistisch trägem aber zureichend Hitze u.
druckresistentem Material (Kohlefaser-verstärktem Kunsstoff-CFK; PVC; PTEE;
PP od. Glasfaser-verstärktem Kunsstoff-GFK) gefertigt ist u. wie hier im unschraf
fierten Schnitt dargestellt, konform an dem unteren Segment des Flugzeug-Trageflügel-
Profils des davon flächenparallel gehalterten Projektils "4", mit spez. def. Druck
anliegt.
Bei Expansion des Treibgasmediums transmittiert dieses Element dessen Druck
gleichmäßig linear auf den zentrisch längsgehöhlten Boden des Projektils "4", bis
dasselbe die Laufmündung verlässt.
Unmittelbar danach lösen sich die vorab in der Patrone u. nachfolgend im Lauf an das
hintere laterale Projektilsegment unter spez. def. Vorspannung (welche vor dem Ver
schuss das unbeabsichtigte Lösen des Projektils präventiviert u. daher der konventio
nellen "Projektil-Auszugskraft" funktional gleichzusetzen ist) flächenparallel anliegen
den Radialflanken von den damit gehalterten Projektil, wobei dieselben hierbei - analog
Fig. 4 - in ihrem vorderen Segment von den plötzlich eindringenden pneumatischen
Überdruck diametrisch expandiert werden u. somit gegenüber des daraus vorab positiv
akzelerierten Hohl-Projektils - nicht zuletzt durch die ballistisch träge Masse dieses
Schubkolbenbodens - eine enorme negative Akzeleration bewirkt, welche die ballis
tische Kurve dieses spezifischen Gasdruck-Transmissions-Elementes (welches die
längsaxial durchlaufende Höhlung des Projektils erfordert) schon nach wenigen Metern
/yards beendet.
"4" = spezifisch aerodynamisch tropfenförmig-optimiert geformtes Weitschussprojektil,
welches gemäß dieser konformen Flugzeug-Trageflächenstruktur - analog der Darstel
lung - längsaxial konzentrisch, durchlaufend gehöhlt ist u. somit eine gegenüber kon
ventioneller Weitschuss-Spitzgeschossen (mit od. ohne aerodynamischer Heckkonus-
Strömungswiderstand-Reduktions-Manipulation), signifikant potenzierte Fluggeschwin
digkeit u. Reichweite aufweist, da dieser tropfenförmige Querschnitt der symmetrischen
Radialflanken diesem Projektil in der Flugphase einen spezifischen koaxialen
Auftriebs-/Rückschueffekt verleiht, welches dabei gleichzeitig durch den damit impli
zierten Innenströmungseffekt, dieses Projektil um seine längsaxiale Rotationsachse
(welche von den Zügen des Lauf-Dralls resultiert) stabilisiert, was wiederum der
für diese Waffengattung obligaten Treffpunktlage auf größere Distanzen eine zuzüg
liche aeredynamische Präzisionskomponente verleiht.
In der Fig. 2 ist die für Schützenwaffen konzipierte, patronierte Weitschussmunition
- mit tropfenförmigen, ungehöltem Projektil - im längsaxialen Querschnitt dargestellt,
deren elementare-/funktionale Erläuterung sich hier anhand der Bezugszeichen
"1-5" angliedert.
"1" = (zylindrische) Patronenhülse, deren Materialisierung; Formgebung; Hülsenboden
u. Zündsatz analog zu konventionellen Infanteriepatronen für Schützenwaffen definiert
sind.
"2" = pulverisierte Treibladung, deren elementare Zusammensetzung sowie Masse
analog zu konventionellen Infanteriepatronen für Schützenwaffen definiert ist, deren
Projektil-Mündungsgeschwindigkeit (Vo) zwischen 280 u. 570 m/s etabliert ist.
"3" = Schubkolbenboden, welcher aus ballistisch trägem, sowie Hitze u. druckresisten
tem Material (Kohlefaser-verstärktem Kunststoff-CFK; PVC; PTEE; PP od. Glasfaser
verstärktem Kunsstoff-GFK) gefertigt ist u. wie hier im unschraffierten Schnitt darge
stellt, konform an dem rückwärtigem Segment des Flugzeug-Trageflügel-Profils des
davon gehalterten Projektils "4", mit spez. def. Druck anliegt.
Bei Expansion des Treibgasmediums transmittiert dieses Element dessen Druck gleich
mäßig linear auf den rückwärtig - symmetrisch - tropfenförmig auslaufenden Boden des
Projektils "4", bis dasselbe die Laufmündung passiert hat.
Unmittelbar danach lösen die vorab in der Patrone u. nachfolgend im Lauf unter spez.
def. Vorspannung (welche vor dem Verschuss das unbeabsichtigte Lösen des Projek
tils präventiviert u. daher der konventionellen "Projektil-Auszugskraft" funktional gleich
zusetzen ist) flächenparallel anliegende Radialflanken von den damit gehalterten Pro
jektil, wobei dieselben hierbei - analog Fig. 5 - in ihrem vorderen Segment von den
unverzögert eindringenden pneumatischen Überdruck diametrisch expandiert werden
u. somit gegenüber des daraus vorab positiv akzelerierten ungehöhlten, tropfenförmi
gen Projektils - nicht zuletzt durch die ballistisch träge Masse dieses spezifischen
Schubkolbenbodens - eine enorme negative Akzeleration bewirkt, welche die ballis
tische Kurve dieses Gasdruck-Transmissions-Elementes (welches der ansonsten
ungünstige Auftreffwinkel des Treibgas-Mediums erforderlich macht) schon nach
wenigen Metern/yards beendet.
"4" spezifisch aerodynamisch tropfenförmig-optimiert geformtes Weitschussprojektil,
welches voluminös (längsaxial-ungehöhlt) durchlaufend, mit symmetrisch konform,
längsaxial umlaufender Flugzeug-Trageflächenstruktur, eine im Hinblick zu konventio
nellen Weitschuss-Spitzgeschossen (mit od. ohne aerodynamischer Heckkonus-
Strömungswiderstand-Reduktions-Manipulation), signifikant potenzierte Fluggeschwin
digkeit u. Reichweite aufweist, da dieser tropfenförmig umlaufende Querschnitt diesem
Schützenwaffen-Projektil in der Flugphase einen spezifisch koaxialen
Auftriebs-/Rückschubeffekt verleiht.
"5" = queraxial durchlaufende Lochaussparung im hintersten, tropfenförmig auslaufen
den Segment dieses spezifischen Schützenwaffen-Projektils, welche es ermöglicht,
dass bei operativer Entfernung desselben der bezügl. Chirurg nicht mehr dasselbe
lateral freischneiden muss, sondern es mittels eines spezifischen Operations-Zugha
kens, welcher mit dieser (diesbezügl. im Diameter gesetzlich genormten) Lochaus
sparung kompatibel ist, aus der bezügl. Schusswunde mit geringsten Folgeverlet
zungen herausziehen kann.
In der Fig. 3 ist die für Multidistanz-Streufeuer-Schützenwaffen konzipierte, patronierte
Weitschussmunition im längsaxialen Querschnitt dargestellt, deren elementare-/
funktionale Erläuterung sich hier anhand der numerischen Bezugszeichen "1-4"
angliedert.
"1" = (zylindrische) Patronenhülse, deren Materialisierung; Formgebung; Hülsenboden
u. Zündsatz analog zu konventionellen Streufeuer-(Schrot)patronen definiert sind.
"2" = pulverisierte Treibladung, deren elementare Zusammensetzung sowie Masse
analog zu konventionellen Streufeuer-(Schrot)patronen definiert ist.
"3" = Schubkolbenboden, welcher aus ballistisch trägen sowie Hitze u. zureichend
druckresistenten Material (Kohlefaser-verstärktem-Kunststoff-CFK; PVC; PTEE; PP
od. Glasfaser-verstärktem Kunststoff-GFK) gefertigt ist u. wie hier im unschraffierten
Schnitt dargestellt, mit spez. def. Druck die diametrisch ineinander integrierten, längs
axial durchgehend gehöhlten, Streufeuer-Weitschuss-Hülsenprojektile "4" vor dem
Verschuss zureichend rüttelfest arretieren.
Bei Expansion des Treibgasmediums transmittiert dieses Element dessen thermody
namische Energie gleichmäßig linear auf die konzentrisch längsgehöhlten Streufeuer-
Hülsenprojektile "4", bis dieselben definitiv simultan die Laufmündung passiert haben.
Unmittelbar danach lösen sich die vorab in der Patronenhülse u. nachfologend noch im
Lauf unter spez. def. Vorspannung (welche vor dem Verschuss das unbeabsichtigte
Lösen der konzentrischen, diversitär bemessenen Hülsenschrot-Projektile "4" präven
tivierte u. dieserhalb der konventionellen "Projektil-Auszugskraft" funktional gleizuset
zen ist) an den rückwärtigen, tropfenförmig auslaufenden Radialflanken der Hülsen
schrot-Projektile "4" flächenparallel anliegenden Radialflanken dieses Schubkolben
bodens "3" von den damit vorab patronen-/laufintern gehalterten H.-Projektilen "4",
wobei dieselben hierbei - analog "Fig. 6" - in ihren vorderen Segmenten von den darin
simultan eindringenden pneumatischen Gegenstau-Überdruck diametrisch expandiert
werden u. somit gegenüber der vorab daraus längsaxkonzentrisch positiv akzelerierten
H.-Projektile "4" - nicht zuletzt durch die ballistisch träge Masse dieses spez. Multipro
jektil-Schubkolbenbodens "3" eine signifikante negative Akzeleration implizieren,
welche die ballistische Kurve dieses spezifischen Gasdruck-Transmissions-Elementes
(dessen Notwendigkeit sich durch die jeweils konzentrisch längsaxial durchlaufenden
Höhlungen dieser H.-Projektile "4" begründet) schon nach wenigen Metern 1 yards
beendet.
"4" = spezifisch tropfenförmig aerodynamisch-optimiert geformte Weitschussprojektile,
welche gemäß einer an ihren Radialflanken konformen Flugzeug-Trageflächenstruktur
- analog der Darstellung - jeweils längsaxial konzentrisch, durchlaufend gehöhlt sind u.
somit eine gegenüber konventionellen Weitschuss-Spitzgeschoss-Projektilen (mit od.
ohne aerodynamischer Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipuation),
erheblich potenzierte Fluggeschwindigkeiten u. Reichweiten aufweisen, da dieser jew.
tropfenförmige Querschnitt der symmetrischen Radialflanken diesen H.-Projektilen in
der Flugphase jew. einen spez. def. koaxialen Auftriebs-/Rückschubeffekt verleihen,
welcher hierbei simultan durch den damit jew. implizierten Innenströmungseffekt, diese
diversitär bemessenen H.-Projektile um ihre längsaxialen Rotationsachsen (welche von
den Zügen des Laufes bzw. von den spez. Mitnehmern des Schubkolbenboden "3"
- analog Fig. 6 - resultiert) stabilisiert.
Da diese spez. def. aerodyamisch optimierten H.-Projektile in Bezug auf Masse sowie
diametrischer-/längsaxialer Expansion zueinander differieren, beschreiten dieselben
- analog Fig. 6 - jeweils unterschiedlich expandierte ballistische Kurven.
Dieser ballistisch längsaxiale Streueffekt ermöglicht bei jedem Schuss die simultane
Bekämpfung des Gegners auf diversitäre Distanzen.
In der Fig. 4 ist der Schubkolbenboden sowie das aerodynamisch-optimiert, längsaxial
konzentrisch gehöhlte Weitschussprojektil einer für Scharfschützenwaffen prädestinierten
Infanteriepatrone - analog Fig. 1 - in der Flugphase, unmittelbar nach Austritt aus der
Laufmündung dargestellt.
Sowohl der Schubkolbenboden als auch das in dieser Phase bereits vorgeeilte Weit
schuss-Hohl-Projektil sind hierbei mittels Schraffur im längsaxialen Querschnitt ge
kennzeichnet.
Die entlang der Längsachse des Projektils symmetrisch intern-/extern verlaufenden
Pfeillinien kennzeichnen hierbei den aerodynamischen Strömungsverlauf der hierbei
durchdrungenen Luftmasse.
Da die radial durchlaufende Flanke dieses längsaxial gehöhlten Projektils mit der quer
schnttlichen Struktur eines Flugzeug-Trageflügel-Profils konformiert ist, implizieren die
hierbei agierenden Translations-/Zirkulationsströmungseffekte an diesen tropfenför
migen Radialkörper ein spezifisches aerodynamisches Auftriebsmoment, dessen
Unterdruckkomponente im rückwärtigen Segment einen gewissen Rückschubeffekt
analog ist u. diesem H.-Projektil eine gegenüber voluminösen Weitschuss-Projektilen
(mit od. ohne aerodynamischer Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipu
lation) signifikant potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite verleiht, was widerum
auch der Schusspräzision (Treffpunktlage) zugute kommt.
Da die lateralen Projektil-Integrationsflanken des Schubkolbenbodens nach verlassen
der Laufmündung weder von der Patronenhülse, noch von der internen Laufwandung
unter definiertem Druck symmetrisch parallel formiert werden, klafft das vordere Seg
ment dieses Transmissionselementes unter rückwärtigem Einfluss des in dieser Phase
noch wirksam angreifendem Pulvergas-Druckes in Pfeilrichtung auseinander.
Potenziert wird diese vorderseitige diametrische Expansion noch durch die
dabei implizierte mechanische Trennung des nunmehr davon nicht mehr lateral einge
keilten Projektils, wobei in diesen keilförmigen radialen Hohlraum mit enormen Verzö
gerungsmoment die engegneten Luftmassen eindringen, welche einen signifikant
negativen Akzelerationseffekt gegenüber des in dieser Phase auf Basis "Vo" noch
weiterhin positiv akzelerierten Projektils bewirken.
Dieser differente Akzelerationsmodus des Gasdruck-Transmissions-Schubkolbenele
mentes zu dem daraus phasengleich mechanisch gelösten H.-Projektil wird in dieser
Darstellung via der progressiv abgestumpften Pfeilsegmente graphisch verdeutlicht.
In der Fig. 5 ist der Schubkolbenboden sowie das aerodynamisch tropfenförmig-opti
mierte, ungehöhlte Weitschussprojektil einer für konventionelle Schützenwaffen prä
destinierten Infanteriepatrone - analog Fig. 2 - in der Flugphase, unmittelbar nach pas
siern der Laufmündung dargestellt.
Sowohl der Schubkolbenboden als auch das in dieser Phase bereits vorgeeilte volumi
nöse Weitschussprojektil sind hierbei mittels Schraffur im längsaxialen Querschnitt ge
kennzeichnet.
Die entlang der Längsachse des Projektils symmetrisch extern verlaufenden Pfeillinien
kennzeichnen hierbei den aerodynamischen Strömungsverlauf der hierbei durchdrun
genen Luftmasse (Außenballistik).
Da dieses Pojektil lateral-umlaufend mit der querschnittlichen Kontur eines Flugzeug-
Trageflügel-Profils konformiert ist, implizieren die hierbei agierenden Translations-/
Zirkulationsströmungseffekte an diesen tropfenförmigen Radialkörper ein spezifisches
aerodynamisches Auftriebsmoment, dessen Unterdruckkomponente im rückwärtigen
Segment einen gewissen Rückschbeffekt analog ist u. dadurch dieser Projektilform
eine gegenüber konventioneller Weitschuss-Projektile (mit od. ohne aerodynamischer
Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipulation) signifikant potenzierte
Fluggeschwindigkeit u. Reichweite verleiht, was wiederum auch der Schusspräzision
(Treffpunktlage) zugute kommt.
Da die lateralen Projektil-Integrationsflanken des Schubkolbenbodens nach verlassen
der Laufmündung weder von der Patronenhülse, noch von der internen Laufwandung
unter definierten Druck symmetrisch parallel formiert werden, klafft das vordere Seg
ment dieses Transmissionselementes unter rückwärtiger Einflussnahme des in dieser
Phase noch wirksam angreifenden Pulvergas-Druckes in Pfeilrichtung auseinander.
Potenziert wird diese vorderseitige diametrische Expansion noch durch die hierbei
implizierte mechanische Trennung des nunmehr davon nicht mehr lateral eingekeilten
Projektils, wobei in diesen jetzt freiliegenden radialen Hohlraum die statischen Luftmas
sen der Atmosphäre ein enormes Verzögerungsmoment bewirken, welche einen
signifikant negativen Akzelerationseffekt gegenüber des in dieser Phase auf Basis
"Vo" noch weiterhin positiv akzelerierten Projektils bewirken.
Dieser differente Akzelerationsmodus des Gasdruck-Transmissions-Schubkolbenele
ments zu dem daraus phasengleich mechanisch gelösten Weitschussprojektil - dieser
Modifikation - wird in dieser Darstellung via der progressiv abgestumpften Pfeilseg
mente graphisch verdeutlicht.
In der "Fig. 6" ist der Schubkolbenboden sowie die daraus bereits losgelösten aerody
namisch-optimiert, längsaxial konzentrisch gehöhlten Weitschuss-Hülsenschrot-Projek
tile einer für Streufeuer-Schützenwaffen prädestinierten Infanteriepatrone - analog
Fig. 3 - in der Flugphase, unmittelbar nach verlassen der Laufmündung dargestellt.
Sowohl der Schubkolbenboden als auch die in dieser Phase bereits individuell vorge
eilten H.-Projektile sind hierbei mittels Schraffur im längsaxialen Querschnitt gekenn
zeichnet.
Da die durchlaufenden Flanken dieser längsaxial gehöhlten H.-Projektile jeweils mit
der querschnittlichen Struktur eines Flugzeug-Trageflügel-Profils konformiert sind,
implizieren die hierbei agierenden Translations-/Zirkulationsströmungseffekte an
diesen tropfenförmigen Radialflankenquerschnitt dieser Projektile, jeweils ein spezi
fisches aerodynamisches Auftriebsmoment, dessen Unterdruckkomponente im rück
wärtigen Segment einen gewissen Rückschubeffekt analog ist u. diesen divers bemes
senen H.-Projektilen eine gegenüber voluminösen Weitschuss-Projektilen (mit od. ohne
aerodynamischer Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipulation) signifi
kant potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite verleiht.
Da diese vor dem Verschuss konzentrisch ineinander integrierten H.-Projektile in
Bezug auf Masse; Durchmesser; Länge u. Strömungswiderstand zueinander differieren
werden dieselben beim Verschuss nach mechanischem lösen von dem Schubkolben
boden - analog der Darstellung - mit unterschiedlicher Intensität akzeleriert u.
beschreiten jeweils unterschiedlich expandierte ballistische Kurven, welche bei jedem
Schuss die simultane Bekämpfung des Gegners auf diversitäre Distanzen ermöglicht.
Sofern diese Munition in Schützenwaffen mit Drall-Zügen verschossen werden soll,
sind - analog der Darstellung - in den unteren Randsegmenten spez. bemessene Rast
aussparungen vorzusehen, welche alle diametrisch internen Projektile, welche nicht
von Drall-Zügen direkt kontaktiert werden können, beim Verschuss von dem bezügl.
damit jew. kompatiblen Rasterhebungen des Schubkolbenbodens (siehe dessen
Draufsicht-Darstellung) parallel zum äußersten H.-Projektil mit in Drall-Rotation ver
setzt.
Da die mit diversen Radien bemessenen Projektil-Integrationsflanken des Schubkol
benbodens nach verlassen der Laufmündung weder von der Patronenhülse noch von
der internen Laufwandung unter definiertem Druck symmetrisch parallel formiert
werden, klaffen diese radialen Projektil-Halterungselemente dieses spez. Gasdruck-
Transmisionselementes unter rückwärtiger Einflussnahme des in dieser Phase noch
wirksam angreifenden Pulvergas-Druckes in dem Maße auseinander, welches die
mechanische Trennung aller H.-Weitschuss-Projektile gewährleistet.
Da durch diese mechanische Trennung aller H.-W.-Projektile auch alle radialen Hohl
räume dieses Schubkolbenbodens freigelegt werden, verzögert der darin eindringende
statische Luftdruck diesen ballistisch trägen Körper derart, sodass derselbe einen
signifikant negativen Akzelerationseffekt gegenüber der in dieser Phase auf Basis
"Vo" noch weiterhin - jew. individuell - positiv akzelerierten H.-W.-Projektile erfährt,
welcher hier mittels der diversen intermittierten Pfeillinien grafisch gekennzeichnet ist.
Claims (5)
1. Patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen
dadurch gekennzeichnet,
dass diese für alle potenziellen Kaliber verwendbare Muni
tion sich in drei Variationen, d. h. für Schützen-/Scharf
schützen u. Streufeuer-Weltschuss-Feuerwaffen aufglie
dert, deren spezifisch konzipierte Projektile: ("4" - Fig. 1-3)
bei gezündeter Treibladung von den expandierenden Gas
drücken, via individuell konformierter Schubkolbenböden
("3" - Fig. 1-3) aus ballistisch trägen Material im Lauf der
Waffe akzeleriert werden u. nach Austritt aus der Mündung
desselben sich von diesen Schubkolbenböden mechanisch
loslösen, wonach sie aufgrund ihrer extrem strömungs
günstigen querschnittlichen Formgebung u. hinsichtlich
konventionellen Projektilen reduzierten Masse eine bezügl.
Flugweite- u. Geschwindigkeit extrem potenzierte ballis
tische Kurve beschreiten.
2. Patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Weitschussmunitions-Variation für Scharfschützenwaffen
- analog Fig. 1 - in Bezug auf Metallhülse "1" u. Treibladung "2"
in gleicher Weise wie konventionelle patronierte Scharfschützenwaf
fen-Munition konstruiert ist, jedoch über ein längsachsial-zentrisch
durchgehend gehöltes Projektil "4" verfügt, deren radiale Flanken
in der längsachsialen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmig
aereodynamisch optimierten Querschnitt eines Flugzeug-Trageflügel-
Profils konformiert sind u. somit in der Flugphase aus der Addition
von der daraus resultierenden Translations u. Zirkulationsströmungs
dynamik - analog Fig. 4 - einen aerodynamischen Rückschubeffekt
erzielen, welcher im funktionalen Zusammenspiel mit dem aus dieser
spezifischen längsachsialen Längshöhlung erzielten Gewichtsreduk
tion im Hinblick zu konventionellen Geschossformen erheblich
potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite - bei gleichem Gasdruck -
impliziert.
3. Patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Weitschussmunitions-Variation für Schützenwaffen
- analog Fig. 2 - in Bezug auf Metallhülse "1" u. Treibladung "2"
in gleicher Weise wie konventionelle patronierte Schützenwaffen-
Munition konstruiert ist, jedoch über ein Projektil "4" verfügt, welches
in der längsaxialen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfen
förmig aereodynamisch optimierten Querschnitt eines Flugzeug-
Trageflügel-Profils konformiert ist u. somit in der Flugphase aus der
Addition der daraus resultierenden Translations u. Zirkulationsströ
mungsdymamik - analog Fig. 5 - einen aerodynamischen Rückschub
effekt erzielt, der im funktionalen Zusammenspiel mit der aus dieser
Formgebung resultierenden geringeren Geschoss-Masse eine im
Hinblick zu konventionellen Geschossformen erheblich potenzierte
Fluggeschwindigkeit u. Reichweite - bei gleichem Gasdruck -
impliziert.
4. Patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass diese spezifisch aerodynamisch tropfenförmig geformten Weit
schussprojektile für Schützenwaffen in ihrem hintersten Segment
eine queraxial durchgehende Lochaussparung aufweist, welche es
ermöglicht, dass bei operativer Entfernung dieses Projektils der
Chirurg nicht mehr erst dasselbe lateral freischneiden muss, sondern
es mittels eines mit dieser Lochaussparung kompatiblen Zughakens
aus der bezügl. Schusswunde mit geringsten Folgeverletzungen
herausziehen kann.
5. Patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Weitschussmunitions-Variation für Streufeuer-Schützenwaf
fen - analog Fig. 5 - in Bezug auf Metallhülse "1" u. Treibladung "2"
in gleicher Weise wie konventionelle Streufeuer(schrot)munition
konstruiert ist, jedoch über mehrere diametrisch inneinander inte
grierte Projektile verfügt, welche jeweils längsaxial-zentrisch durch
gehend gehölt sind u. deren radiale Flanken in der längsaxialen
Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmig aerodynamisch
optimierten Querschnitt eines Flugzeug-Trageflügel-Profils konfor
miert sind u. somit in der Flugphase aus der Addition von der daraus
resultierenden Translations u. Zirkulationsströmungsdynamik - analog
Fig. 6 einen aerodynamischen Rückschubeffekt erzielen, welcher im
funktionalen Zusammenspiel mit dem aus dieser spezifischen Längs
höhlung erzielten Gewichtsreduktion im Hinblick zu konventionellen
Geschossformen erheblich potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reich
weite - bei gleichem Gasdruck - impliziert,
weiterhin dadurch gekennzeichnet,
dass diese spez. def. längsgehöhlten Projektile nach verlassen der
Laufmündung aufgrund ihrer zueinander differenzierenden Masse u.
Strömungswiderstandswerte - analog Fig. 6 - jeweils unterschiedliche
ballistische Kurven beschreiten u. somit bei einem Schuss den Gegner
auf mehreren Distanzen bekämpfen.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000107675 DE10007675B4 (de) | 2000-02-26 | 2000-02-26 | Operativ einfach entfernbares Munitionsprojektil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000107675 DE10007675B4 (de) | 2000-02-26 | 2000-02-26 | Operativ einfach entfernbares Munitionsprojektil |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10007675A1 true DE10007675A1 (de) | 2001-11-08 |
| DE10007675B4 DE10007675B4 (de) | 2007-09-27 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000107675 Expired - Fee Related DE10007675B4 (de) | 2000-02-26 | 2000-02-26 | Operativ einfach entfernbares Munitionsprojektil |
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|---|---|
| DE (1) | DE10007675B4 (de) |
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| US12540805B2 (en) * | 2024-01-02 | 2026-02-03 | Cameron Scott WALES | Reverse-saboted sidearm systems, and related sidearms, ammunition, and methods |
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- 2000-02-26 DE DE2000107675 patent/DE10007675B4/de not_active Expired - Fee Related
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|---|---|
| DE10007675B4 (de) | 2007-09-27 |
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