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DE2813840A1 - Vorrichtung zum wegschleudern eines wurfkoerpers - Google Patents

Vorrichtung zum wegschleudern eines wurfkoerpers

Info

Publication number
DE2813840A1
DE2813840A1 DE19782813840 DE2813840A DE2813840A1 DE 2813840 A1 DE2813840 A1 DE 2813840A1 DE 19782813840 DE19782813840 DE 19782813840 DE 2813840 A DE2813840 A DE 2813840A DE 2813840 A1 DE2813840 A1 DE 2813840A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
axis
spiral
projectile
centrifugal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782813840
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Seligenstadt Acker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jakob Acker & Soehne
Original Assignee
Jakob Acker & Soehne
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jakob Acker & Soehne filed Critical Jakob Acker & Soehne
Priority to DE19782813840 priority Critical patent/DE2813840A1/de
Priority to IL56887A priority patent/IL56887A/xx
Priority to BE0/194104A priority patent/BE874952A/xx
Priority to FR7907391A priority patent/FR2421360A1/fr
Priority to IT7921186U priority patent/IT7921186V0/it
Priority to IT21344/79A priority patent/IT1112488B/it
Priority to SE7902813A priority patent/SE7902813L/
Priority to GB7910916A priority patent/GB2021740B/en
Priority to GB08209191A priority patent/GB2100847B/en
Publication of DE2813840A1 publication Critical patent/DE2813840A1/de
Priority to US06/282,060 priority patent/US4463745A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B3/00Sling weapons
    • F41B3/04Centrifugal sling apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

2813340
D i ρ I. - M θ t. G ο 1 d b a c ti WG/Lu
Dipt.-!ng. Schieferdecker
Pr-tentariwälte
Horrnstrafio 37 ■ 6050 CFFENBACH
Jakob Acker & Söhne oHG Ellenseestraße 35-39 6453 Seligenstadt
"Vorrichtung zum Wegschleudern eines Wurfkörpers11
Zusatz zu Patent (Patentanmeldung
P 26 6o Ο74.8)
Die Waffentechnik kennt schon von Anfang an das Fortbewegen der Geschosse durch Schleudern. Es wurden dabei im Laufe der Zeit viele Verfahren entwickelt, die alle ihre Grenzen hatten in ; dem Problem Laden - Spannen oder bei rotierenden Schleudern im
; Anhalten und Wieder- auf - Touren-bringen nach jedem Schuß.
i Ganz abgesehen davon, waren in früheren Zeiten die Antriebs-
■ probleme nicht so gelöst wie heute. Bei rotierenden Schleudern ι war eines der wichtigsten Probleme der gezielte oder einfeer-I maßen gezielte Abgang der Geschosse.
Bei den heutigen technischen Möglichkeiten ist die Aufgabe lösbar, alle diese Nachteile zu beseitigen.
9098Ö5/0008
j Die vorliegende Erfindung geht daher aus von einer Vorrichtung : zum Wegschleudern eines Wurfkörpers, der aus einem in einer j Drehbewegung angetriebenen Träger besteht, welcher mindestens j
', ein radial verlaufendes Führungsrohr für die Wurfkörper aufweist, in welches annähernd in der Drehachse des Trägers
. eine Zuführbahn für die Wurfkörper einmündet, die ihrerseits eine Freigabevorrichtung enthält, wobei diese Freigabevorrichtung mit einem zweiten, nicht angetriebenen Träger verbunden ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Vorrichtung so auszugestalten, daß Geschosse mit hoher Anfangsgeschwindigkeit und / oder hohem Gewicht weggeschleudert werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabenstellung sieht die Erfindung vor, daß die Drehzahl des angetriebenen Trägers mindestens 1oo Umdrehungen pro Minute und die Länge der Führungsrohe mindestens o,1 m beträgt.
Einzelheiten und weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der Unter ansprüche und werden in der nachstehenden Beschreibung näher erläutert.
909885/0008
2Ö1384Q
Die Erfindung 1st Im folgenden anhand der Zeichnungen beispielsweise näher beschrieben, und zwar zeigt:
Flg. 1: rein schematisch einen Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels:,
Fig. 2 bis
Fig. 5: Draufsichten auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in unterschiedlichen Arbeitsstellungen,
Fig. 6: eine Draufsicht eines zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 6a/ eine Schnittansicht nach der Linie A- A in Fig. 6 und
Fig. 6b: eine Schnitt ansicht nach der Linie B - B in Fig. 6,
Fig. 7: einen Längsschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 7a: einen Horizontalechnitt nach der Linie A- A in Fig. 7,
Fig. 6: einen Längeschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Flg. 9: «ine Draufsicht auf das AuefUhrungsbeispiel nach Fig. β und
Flg. lot «int Schnittansicht nach der Linie B - B in Fif. 9,
Boms/ooo·
' /613840
- if -
Fig. 11: ein Diagramm,
Fig. 12: eine im Beschreibungstext näher erläuterte Tabelle mit Zahlenwerten,
Fig. 13: ein Blockschaltbild und
Fig. 14: schematisch die Abhängigkeit der Programmierung einer Steuervorrichtung von der Bewegung eines eine erfindungsgemäße Vorrichtung tragenden , Fahrzeugs.
; Es ist bei den im folgenden beschriebenen Geräten möglich,
ι fortlaufend und gezielt zu schleudern. Der wesentliche Fortschritt besteht darin, daß durch die Einführung der Geschosse I durch die Achse oder in Achsnähe mit höchster, bisher unerreichbar scheinender Kadenz geschossen werden kann. Es können pro ι Rohr und Umdrehung jeweils ein Geschoß geschleudert werden.
Die Einführungen bzw. Sperren dienen dazu, die Geschosse bei geringster Fliehkraft so zu führen, daß sie am Ende der Sperre gezielt in das Schleuderrohr eintreten. Sie sind zum Zielen verstellbar und lassen Je nach ihrer Einstellung pro Rohr und Umdrehung ein Geschftß an derselben Stelle in das Schleuderrohr, womit ein gezieltes Schleudern möglich wird. Da die Geschosse vor der Sperre noch keine besonderen Kräfte haben, ist das Einführen relativ einfach und bis zu höchsten ι
- 5 - j
809615/000·
281384Ü
Drehzahlen möglich.
Die eigentliche Kraftentwicklung erfolgt nach Verlassen der Sperre und Beschleunigung im Schleuderrohr auf die gewünschte Mündungsgeschwindigkeit.
Es treten hier die Coriolisbeschleunigung und die Corioliskraft auf. Die auftretende Fliehkraft ergibt sich aus der Beschleunigung mal Masse. Sie entspricht der Mündungsenergie, wie sie bei Feuerwaffen in geradliniger Bewegung entsteht.
Aus der Zentrifugalbeschleunigung und Fliehkraft ergeben sich größere Mündungsgeschwindigkeiten als sie nach der !Anfangsgeschwindigkeit zu erwarten sind.
Die danach erreichbaren Werte sind in dem Diagramm nach Fig. aufgeführt.
Die Berechnungen basieren auf durchgeführten Vo Messungen. Sie ergaben, daß die Vo aus der Coriolisbeschleunigung zu ermitteln ist.
Der Coriolisbeschleunigung liegt die Formel b^ =■ 2uc\J
oder k)c - 2 — zugrunde,
ι wobei U = Umfangsgeschwindigkeit und CM* Winkelgeschwindigkeit :
darstellen. '
Aus dieser Formel läßt sich durch Umwandlung die Vo berechnen
Daraus wieder bei eingesetztem Radius r die Umfangsgeschwin-
-β-
digkeit U^y-r-f in m/sek. sowie die Drehzahl H-
in Upmin. und daraus die Winkelgeschwindigkeit
Dadurch erzielbare Wuiifeeschwindigkeit der Wurfkörper nach der
Formel
Wurfgeschwindigkeit gleich Wurzel aus zweimal Umfangsgeschwindigkeit im Quadrat durch Radius; ; oder i Wurzel aus zweimal Winkelgeschwindigkeit im Quadrat mal Radius.;
Zum Beispiel ergeben sich folgende Daten: =
Steigerung in % i
φ r Lt 00 bc 52 u zu Vo
1000 ο,25 o,125 13 1o4 27o4 73 4oo
1000 o,5o o,25 26 1o4 54o8 1o4 282
1000 1 ,oo o,5o 52 1o4 1o965 127 2oo
1000 1,5o o,75 78 1o4 16 328 147 163
1000 2,oo 1 ,oo 1o4 1o4 21 632 14o
Es ergibt sich also eine Verdoppelung der Vo z.B. nur durch
Verdoppelung der Drehzahl oder vierfach größeren Radius.
Außerdem ist leicht zu sehen, daß die Voriolisbeschleunigung
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b der doppelten Beschleunigung geradliniger Bewegungen entspricht, die ja nach der Formel b * ψ-ermittelt werden und damit der mittleren Beschleunigung entsprechen. Das Geschoß aus de r Drehbewegung mit seiner Coriolisbeschleunigung unterliegt nach Verlassen des Rohres den Gesetzen der geradlinigen Bewegung und hat daher eine der Vo entsprechenden Beschleunigung b, also b
T"
Die Mündungsgeschwindigkeiten erreichen das Mehrfache der Umfangsgeschwindigkeiten, so daß aus diesen Unterlagen zu ersehen ist, wie die üblichen und sogar wesentlich höheren Geschoßgeschwindigkeiten mit diskutablen Drehzahlen und Baugrößen erreicht werden können.
Diese Baugrößen und Drehzahlen beeinflussen auch die Kaliberfrage im Zusammenhang mit der Kadenz. Daraus ergeben sich z.B. fünf Gruppen vergleibharer Waffen, die in der Tabelle Flg. 12 ! abgegrenzt und weiter unten näher erläutert sind.
Die Unterteilung der Gruppen soll nur eine Anregung sein, die
j sich an die z.Zt. üblichen Gruppen anlehnt.
Sie zeigt auf, daß über den gesamten Bereich von Feuerwaffen entsprechende Entwicklungen in Zentrifugalwaffen durchgeführt werden können. Diese Zentrifugalwaffen weisen den Feuerwaffen
909185/OOOS
gegenüber einige gravierende Vorteile auf, die nachstehend
! gegenübergestellt werden sollen.
; Die unangenehmsten und bisher ungelösten Nebenerscheinungen bei Feuerwaffen sind der Mündungsknall und das Mündungsfeuer oder der Raketenstrahl. Sie heben im Gefecht jede Tarnung auf. Sobald gefeuert wird, ist die vorher aufgewandte Tarnung dahin),
■ und von da an ist in der Regel der Schütze oder die Waffe
schlecht zu verheimlichen.
Aus diesem Grunde ist die Beseitung dieses Mangels eines der dringendsten Probleme der Waffentechnik auf dem Gefechtsfeld. Setzt es doch bei günstiger Lösung die Waffe und den Waffenträger in die Lage, unerkannt näher und wirkungsvoller an den Gegner heranzukommen, ohne bei Feuereröffnung erkannt zu werden.
Ein wesentlicher Punkt der Waffenwirkung, die Überraschung, wird damit in vielen Fällen erst eöglich oder besser wirksam. Die Zentrifugalwaffen lösen dieses Problem in Bezug auf das Mündungsftu·!' und den Mündungskatll, da sie geräuscharm bis geräuschlos arbeiten. Wegen fehlender Hitzeentwicklung der Treibladung wird auch die Nachteicht erschwert und die Standzeit der Rohr· beträchtlich erhöht.
809115/0091
2313840
Die Zentrifugalwaffen arbeiten vollkommen rückstoßfrei, wodurch viele Probleme, die bei Feuerwaffen anstehen, erledigt sind. Durch die ganze Konstruktion erzielen sie hohe Kadenzen, die bisher unvorstellbar sind. Wie vorher schon beschrieben, kann jedes Rohr bei jeder Umdrehung ein Geschoß schleudern. Es können mehrere Rohre pro Gerät benutzt werden, so daß z.B. 1o. ooo Upm bei 3 Rohren 3o.ooo Schuß/min ergeben. Da ohne Hitze und Druck gearbeitet wird, kann diese hohe Kadenz, soweit der Nachschub reicht, beliebig lange ohne Rohr- oder Waffenbelastung durchgehalten werden. Die unvergleichlich hohe Schußfolge erfordert einen enermen Zuführungsbedarf, der mechanisch oder durch Druckluft gesteuert wird. Selbstverständlich kann auch Einzel- oder langsames Dauerfeuer gegeben werden, je nachdem, wie die Einführung der Geschosse erfolgt.
Das neue System bringt vor allem auch den Vorteil, daß keine Patronen oder Treibladungen mehr nötig sind. Dadurch wird der Raum- und Gewichtsbedarf zum Schießen auf die Geschosse beschränkt und damit bis auf 1/5 gesenkt. Dies ergibt natürlich außerdem sehr große logistische Vorteile, zumal auc h der Transport und die Lagerung sicherer werden.
- 1o -
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: Die Waffen selbst sind durch die einfache Konstruktion zuverlässig und sicher und weitgehend wartungsfrei zu gestalten. Es sind ganz wenige beanspruchte Teile vorhanden. Nur der Motor und die Rphrscheiben drehen sich. Alles andere steht still und wird nicht belastet.
Zum Beispiel kann auch ein Motor auf zwei Wellenenden je eine anderskalibrige Waffe erhalten, so daß man getrennt oder gleichzeitig mit zwei unterschiedlichen Kalibern oder Geschoßarten schießen kann.
Nun noch einige Bemerkungen über Geschoßart und Kaliberwahl, Für die Versuche wurden aus Zweckmäßigkeitsgründen Kugeln ver- ; wendet. Sie besitzen bei Zentrifugalwaffen innenballistisch ·■ einige Vorteile. Sie können aber wegen der schlechteren Außen- : ballistik ggfs. durch Langgeschosse ersetzt werden. Der für j Langgeschosse nötige Drall kann durch die Achseinführung bei hochtourigen Zentrifugalwaffen erfolgen, wobei das Verweilen in der Achse die Mitnahme in Drehrichtung möglich macht. Bei seitlicher Einführung kann eine Drallbewegung durch seitliche Reibung erzielt werden. Außerdem können Drallrillen bzw. entsprechende Formungen die Geschosse stabilisieren. Bei flachen Scheiben oder tellerartigen Körpern kann die Kreiselwirkung wie beim Diskus ausgenutzt werden, da die Flugbahn des Diskus die ballistische Kurve weit übertrifft.
-11 - j
SQ9SI5/0QQ»
AS
y\ -
In Bezug auf die Kaliberwahl ist auf die Besonderheit der überaus hohen Kadenz hinzuweisen. Dadurch dürfte es sich empfehlen,
; auf kleinere Kaliber überzugehen, da die Waffenwirkung am Ziel durch die hohen Zieleinschlagsgewichte verstärkt wird. Wenn z.B. eine Granate von 1o kg Gewicht in ein Ziel einschlägt so zerlegt sie sich in Stücke, die in ca. 1oo m Umkreis noch
; wirksam zersprengt werden. Dieses Gewicht erreicht z.B. eine 2o mm Z-Waffe bei ca. 2o. ooo Upmin. in einer Sekunde. Es wird also im Zielbereich mit der Z-Waffe eine erhebliche Wirkungssteigerung erzielt, wenn sie eine Weile im Ziel gehalten wird.
Im Bereich kleinerer Kaliber kann die Z-Waffe auch stationär z.
: im Objektschutz anstelle von Springminen eingesetzt werden.
: Während Springminen nur einmal ansprechen, ist diese Waffe beliebig oft verwendbar, also kaum auszuschalten. Sie spricht bei jeder Annäherung wieder neu an.
Als Streuwaffe für alle Kaliber, insbesondere auch als beliebig im Winkel einstellbare Steilwaffe, kann sie hinter Deckung heraus und in Deckungen hinein kämpfen.
Dies läßt sich durch die Drehzahlenverttnderung beliebig von Steil- zu Rasanzflugbahnen ändern.
Als Streuwaffe können Panzer, KfZ- und Schütz «aminen verlegt werden.
30ICI./OOOS
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Außerdem sollte bei entsprechender Zünderanordnung auch die Verwendung als Sprengmittel, die beim Aufschlag detonieren, überlegt werden.
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In Fig. 1-5 ist eine Darstellung der Arbeitsweise einer erfindungsgemäßen Z-Waffe gegeben. Die Wurfkörper sind als Schei- ! ben dargestellt, sie können erfindungsgemäß auch andere Formen
;haben z.B. Kugel, Tropfen etc. Diesen Formen werden dann die
Führungsteile und Sperren angepaßt.
i '
Durch das Einführrohr 1 werden die Wurfkörper 4 zugeführt
I und treffen im Zentrum auf die drehende Fläche der Zentri- : fugalschleuder. Die Fläche ist begrenzt durch die Führungsbahj nen 5, die den durch die Drehung nach außen strebenden Wurf- ; körper mitnehmen. Die Führungsbahnen haben in etwa halbe Wurfkörperhöhe und erfassen den unteren Teil desselben. Der «rbere Teil des Wurfkörpers wird aber durch die Spiralsperre gehindert, beliebig nach außen zu schleudern. Sie zwingt den Wurfkörper zwischen Sperrenanfang 6 und Sperrenende 7 zu einer exakten Spiralbewegung, die dann am Sperrenende 7 den Wurfkörper in das Schleuderrohr freigibt.
Vo η diesem Punkt an, der sich je nach Einstellung der Sperre ZUB Zielen verstellen läßt, beginnt die Beschleunigung des Wurfkörper«.
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Die Umlenkung von der achsialen in die radiale Bewegung und die Freigabe zum STileudern beim gezielten Wurf erfolgen immer in Achsnähe und damit im Bereich geringster Kräfte. Sobald das Einführen und Zielen erfolgt sind, erfolgt erst die Beschleunigung der Wurfkörper und dadurch die Energiezuführung.
'. Es wird außerdem durch diese Anordnung erreicht, daß sich jeweils nur ein Wurfkörper bei einer Umdrehung im Schleuderrohr befindet. Das Verhältnis des Wurfkörpergewichtes zur Schleudermasse der Zentrifugalschleuder ist so, daß die Drehenergie der Zentrifugaisschleuder dem Wurfkörper die nötige Beschleunigungsenergie vermittelt.
Im einzelnen ist in Fig. 1 in Schnitt A-A der Wurfkörper a schon durch Drehung mit der Führungsbahn 5a an die Spiralsperre 2 gedrückt.
' Fig. 2 zeigt die Anordnung von oben.
j In Fig. 3 ist der Wurfkörper a kurz vor dem Sperrenende 7» wäh-
rend der Wurfkörper b schon von der nächsten Führungsbahn 5b ; mitgenommen ist.
Nach Fig. 4 ist der Wurfkörper fcschon von dem Sperrenende 7
ί freigegeben und in das Schleuderrohr 3 eingetreten. Wurfkörper b wird noch durch die Spiralsperre 2 geführt.
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In Flg. 5 hat der Wurfkörper a nach Drehung und Beschleunigung das Schleuderrohr der Zentrifugalschleuder verlassen und fliegt auf sein Ziel zu. Der Wurfkörper b befindet sich nun kurz vor dem Sperrenende 7, das ihn nach kurzer Drehung in
das Schleuderrohr freigeben wird, während der Wurfkörper c j
von der Führungsbahn 5 a entlang der Spiralsperre geführt wird, j
Die seitliche, achsiale Einführung in Achsnähe ist in Fig. dargestellt.
: Dabei werden durch die zum Zielen verstellbare Einführung 8 die Körper 9 seitlich zugeführt. Der Zuführkanal 1o ist am
ί Ende abgeschrägt, damit die Mitnahme der Körper leichter von-. statten gehen kann.
Die Zentrifugalschleuder 11 läuft in Drehrichtung parallel zur Einführung und nimmt im Drehen den vordersten Körper ! mit. Dabei ist die Fläche 12 vor dem Schleuderrohr 13 ebenfalls schräg angeordnet, damit die Körper leicht mitgenommen J werden können. Sobald der vorderste Körper im Schleuderrohr
; eingeführt ist, kann er durch die Fliehkraft sofort nach
! außen zum Wurf beschleunigt werden.
Die Umlenkung länglicher Körper ist in Fig. 7 dargestellt. Dabei werden die Wurfkörper 14 durch die Achse 15 der Zentrifugalschleuder 16 eingeführt und in das Schleuderrohr 21 um-
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gelenkt.
In die Aussparung 17 greift die Sperre 18 ein, die den vordersten Körper 14 erst durch Weiterdrehen umlenken und in die radiale Achse des Schleuderrohres 21 läßt. Die Sperre 18 ist so geformt, daß sich das Profil am Anfang 19 so verändert, daß am Ende der Sperre 2o der Körper in das Schleuderrohr 21 eintreten kann. Nach dem profilierten Sperrenende 2o ist diese vertieft abgesetzt 22, um den Körpern den Eintritt in das Schleuderrohr zu ermöglichen.
Figuren 8 - 1o sowie die zugehörigen Schnitte A-A und B-B zeigen den Einführvorgang für kugelige Körper. Dabei werden die Kugeln 23 in die Einführung 24 gebracht. Die vorderste Kugel a wird durch, .die rotierende Zentrifugalschleuder 25 in den Anfang 26 der Spiralsperre eingeführt, der die obere Hälfte des Durchmessers der Kugel a erfaßt und diese durch die verstellbare Sperre bis zu deren Ende 27 führt. Hier ist die Spiralsperre 28 so abgesetzt geformt, daß die Kugel in das Schleuderrohr 29 eintreten kann. In diesem Schleuderrohr 29 der Zentrifugalschleuder 25 beschleunigt sie sich dann auf eine über der Umfangsgeschwindigkeit liegende Mündungsgeschwindigkeit.
Die Figur 8 zeigt die Anordnung im Schnitt B-B, wobei sich
die Kugel a schon in der Spiralsperre 28 befindet. Die Fi-
gur 9 zeigt eine Draufsicht, während der Schnitt A-A die aufgeschnittene Zentrifugalschleuder 25 von unten zeigt, um den Vorgang darzustellen, allerdings nach einer Drehung der Zentrifugalschleuder 25 um 9o°. Dadurch hat sich die Kugel a schon bis fast zum Ende der Spiralsperre 27 weiterbewegt, während die Kugel b in die Kurve der Spiralsperre eingeführt ist. Nach kurzer Drehung verläßt die Kugel a die Spiralsperre am Ende 27 und tritt zur Beschleunigung in das Schleuderrohr 29 ein.
Fig. 13 zeigt die Steuerung der Einführung der Wurfkörper sowie deren Abgangs- bzw. Ziel-Steuerung.
Der Antrieb 3o wird durch den Drehzahlregler 31 auf die gewünschte, gleichmäßige oder veränderliche Drehzahl gebracht. Die Sperre 32 kann um ihre Achse auf jeden beliebigen Winkel verstellt werden. Damit regelt sich der Einführungsvorgang sowie der Abgangswinkel, unter dem der Wurfkörper in das Schleuderrohr eintritt und somit in Verbindung mit der Drehzahl die Abgangsrichtimg. Diese Regelung übernimmt die Ver stellung für den Abgangswinkel 33*
Sowohl der Drehzahlregler 31 wie die Verstellung für den Abgangswinkel 33 werden durch das Schaltrelais 34 gesteuert. Die Steuerung kann einzeln oder gekoppelt oder auch durch Prograwi 35 erfolgen. Letzteres Insbesondere, wenn gewünsch-
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- ψ a-
te Steuerung erforderlich ist, z.B. beim Minenverlegen, bei schnellbeweglichen Zielen oder bei Flächenfeuer. Die Einrührung der Wurfkörper kann einzeln oder im Dauerfeuer gesteuert werden. Dazu kann ein Kontakt 36 am Schenkel des Schleuderrohres den Signalgeber 37 so ansprechen, daß er über den Empfänger 38 und die Steuervorrichtung 39 den Schaltmagneten 4o betätigt. Dieser gibt bei veränderlich ! einstellbarem Winkel den Abzug 41 frei. Damit kann die Ein-
führung der Wurfkörper auf beliebige WinkelStellungen exakt erfolgen.
Es ergeben sich dann zusammen mit den Sperren, oder auch ohne mechanische Sperren, genaue Einführvorgänge, die durch die Kombination mit der Drehzahl exakte zielgerichtete Abgänge der Wurfkörper erreichen.
Diese Programmierung ist in Kombination mit den o. a. Steuerung! $ möglichkeiten besonders auch dann von Interesse, wenn das gesamf te Gerät nicht ortsfest, sondern auf einem Fahrzeug montiert ist. In diesem Falle können Weginformationen des Fahrzeugs als überlagerndes Programm in die Steuervorrichtungen eingegeben werden.
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/813840
- Vt -
Erläuterung zur Tabelle Fig. 12.
Z-Pistole; Nach dem Stand der Technik ist es möglich, eine laut-
ilose Maschinenpistole leichtester Bauart herzustellen, die durch
Batterie oder Druckluftantrieb mit hoher Vo und tfadenz robust
und sicher schießt. Sie kann praktisch lautlos arbeiten und | ;dürfte im Baugewicht herkömmliche M-Pis nicht übertreffen.
|z-Gewehr: Entsprechend den heutigen Maschinengewehrwaffen ließe i sich in etwas stärkerer und größerer Ausführung eine ebenfalls j
[lautlose bzw. geräuscharme Schnellfeuerwaffe herstellen. Der
'Antrieb könnte auf das Trägerfahrzeug aufgebaut und technisch
!angeschlossen sein, z.B. über Jeep- Kraka - SPW oder Hubschrauber) und Flugzeug. Die Feuergeschwindigkeit entspricht dann je nach- | dem bis zu 5o MGr herkömmlicher Bauart. Dadurch werden die ;
j Beschaffungskosten und die Bedienungen etc. im gleichen Maße '
eingespart. j
Es wäre zu empfehlen, Erdkampfhubschrauber mit diesem Gerät auszurüsten, die das Gerät an der Unterseite angeordnet haben und
darüber z.B. einen Trichter mit Munition mit der Tragfähigkeit des! Hubschraubers besitzen. Durch die Einsparung der Patronen
sind dann bisher ungekannte Mengen an Feuerkraft verfügbar.
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- te -
Z-Kanone: Zum Verschießen von Geschossen mit Gewichten über 5o gr müßte man die Waffen als Kanonen einordnen. Geräteart und Antrieb wie bei Z-Gewehr, allerdings durch die größeren Kaliber stabiler und kräftiger ausgeführt. Trotzdem vergleichsweise zu Maschinenkanonen einfacher, kleiner, leichter, betriebssicherer.
Der Einsatz dieser Waffe, die in der Minute bis zu 2o.ooo Schuß pro Rohr oder bis zu I.600 kg, also bei Doppelrohren bis zu mehr als 3 to pro Minute abschleudern kann, muß am Ziel mit der Waffenwirkung schwerster Artillerie oder gebündelter Raketenwaffen verglichen werden.
Es entsteht bei Punktzielen eine anhaltende Einschlagwirkung, während bei schnellbeweglichen Zielen wie z.B. Flugzeugen die j außerordentliche Schußfolge praktisch eine fliegende Perlenkette i mit Gechoßabständen von c. 1 m bildet.
!Dadurch ist es möglich, beim Treffen in kürzester Zeit erhebliche Geschoßmengen anzubringen oder durch kaskadenartiges Vorhalten das Flugzeug nm Durchfliegen dieser Kette zu zwingen, Bei der dichten Schußfolge 1st es unmöglich, durch solche Sperren zu fliegen, ohne mehrfach getroffen zu werden.
- 19-» 80ϊβ·5/00θί
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Bei flächendeckendem Einsatz kann ein Gerät die gebündelte Waffenwirkung vieler Kanonen oder xhwe en Waffen bieten. Allerdings läßt sich auch Einzel- und Streufeuer schießen.
Z-Werfer; Mit größerem Kaliber werden die möglichen Brehzahlen herabgesetzt bis zu Bereichen, in denen Granatwerfer bzw. Mörser eingesetzt werden, also ca. 3oo Yo. Hierbei läßt sich die Waffe als Steilfeuerwerfer aus dem Hinterhalt oder hinter Deckungen einsetzen. Durch die immer noch hohe Schußfolge ergibt sich wiederum eine außerordentliche Waffenwirkung. Bei steigender Drehzahl werden die Vo-Werte so weit erhöht, daß entweder größere Weiten als bei Mörsern oder durch flachere Flugbahnen Haubitzeneinsatz, ohne Mündungsknall etc. möglich istΪ
Besondere Möglichkeiten würden bestehen im lautlosen Verminen von Gelände gegen Infanterie, Kfz oder Kettenfahrzeuge.
Hier böte sich eine sehr interessante Panzerbekämpfungsmöglichkeit. Denn das Zerstören der schwächsten Stelle aller Fahrzeuge, der Ketten bzw. des Fahrwerkes, ist bisher sträflich vernachlääsigt. Nimmt man einem Panzwr die Beweglichkeit, ist er hilflos. Geschieht dies bei einem Panzerangriff in der Menge, so ist die Wirkung auf die Besatzungen schockierend. Denn wenn sich die Panzer nicht mehr bewegen können, ist ihnen auf verschiedene Art beizukommen.
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ORIGINAL INSPECTED
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Außerdem wäre die Verwendung von Flammöl oder Napalmgeschossen, > in größeren Mengen auf Panzer abgefeuert, verheerend. Es läßt sich eine zähflüssige Flammasse denken, die große Hitze entwickelt und in alle Ritzen und Vertiefungen läuft. Die Hitze- ' entwicklung zwingt die Besatzung zum Aussteigen, oder Kabel ; und wichtige Teile glühen aus. ' Dieselbe Wirkung würden diese Mittel natürlich auch gegen jeden i
anderen Angreifer z.B. Schützen oder Kraftfahrzeuge haben. Zum Vernebeln von Geländestreifen eignet sich der Z-Werfer ebenfalls ideal, da er in kürzester Frist eine Sperrwand legen kann.
Zum Schluß sei nochmals auf die Kombination verschiedener Kaliber in einem Antriebsgerät mit z.B. zwei Scheiben hingewiesen, wobei ohne großen Aufwand und Platzbedarf z.B. Z-Gewehr und Kanone oder Werfer gleichzeitig oder wechselseitig eingesetzt werden können.
Zur Munition für Zentrifugalwaffen:
Da zum Fortbewegen der Geschosse weder Druck noch Hitze auf- treten, lassen sich andere Munitionsforraen und -arten entwickeln» 1. Ist Sprengmunition in den Fällen nicht erforderlich, in denen der Sprengstoff primär zum Zerlegen der Geschosse am Ziel verwendet wird. Wie schon vorher beschrieben, kann die mit der
ORiGlNAL INSPECTED
:' ; 3 8 4 O
-SH-
hohen Kadenz erhöhte Zieleinschlagsd ichte zu kleineren Kalibern und damit auch vielfach zu Vollgeschossen führen, die ja am Ziel die Wirkung von Splittern übernehmen. Dadurch werden neben den Kosten für die Patronen auch noch erhebliche Kosten für die Geschosse selbst gespart, da sie wesentlich einfacher herzustellen sind.
2. Die Geschosse können aus Materialien hergestellt werden, die bei Feuerwaffen nicht verwendbar sind, z.B. Glas, Plastics, Stein, Beton oder sonstigen billigen Werkstoffen, auch in Kombinationen, auch gegossen oder gespritzt, bis zu Wolfram wegen der Wichte.
3. Sie können verformbare Massen enthalten, die sich der Luftströmung beim Flug anpassen und beim Aufschlag breitschlagen,( z.B. ähnlich wie Quetschkopfgeschosse. Gallertartige Füllun- :
gen können bei Plastichüllen auseinanderfließen oder spritzen!, um bestimmte Flächen mit Feuer zu überziehen.
4. Da kein Pulverdruck auf dem Gesehoßbod©n entsteht, ist es zur Verminderung des Luftx«.d©rstan<les möglich, dis Geschosse mit ainer oder Hehraren Bohrungen su vers@hen. Diese Bohrungen, als Düsen ausgeführt, verhindern den Sog an dar Geschoßrückseite und verbessern damit dan V/iderstaridswert
OR/GINAL INSPECTED
2Θ13840
- as -
und die ballistischen Eigenschaften.
5. Die Geschoßform kann durch diese Antriebsart so gestaltet werden, daß sich innen- und außenballistische Anforderungen erfüllen oder kombinieren lassen.
6. Da die Geschosse im Lauf keine Wandabdichtung erfordern,! sondern sogar Spiel haben sollen, lassen sich auch Oberflächeneffekte anbringen, die für die Außenballistik förderlich sind. So können Drallrillen am Umfang angebracht sein, die dem Geschoß die nötige Stabilisierung geben.
7. Auf die ballistischen Möglichkeiten von scheibenartigen Körpern wurde schon weiter oben hingewiesen.
-08-
Leerseite

Claims (1)

  1. WG/Lu
    Ansprüche:
    ί 1,/ Vorrichtung zum Wegschleudern eines Wurfkörpers, bestehend aus einem in einer Drehbewegung angetriebenen Träger, der mindestens ein radial verlaufendes Führungsrohr für die Wurfkörper aufweist, in welches annähernd in der Drehachse des Trägers eine Zuführbahn für die Wurfkörper einmündet, die eine Freigabevorrichtung enthält, wobei diese Freigabevorrichtung mit einem zweiten, nicht angetriebenen Träger verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des angetriebenen Trägers mindestens 1oo. U/mind. und die Länge der Führungsrohre mindestens o,1 m beträgt.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrohre geradlinig ausgebildet sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrohre gekrümmt ausgebildet sind und ihre radiale Länge größer als o,5 m ist.
    ι 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3» dadurch gekenn-I
    zeichnet, daß die Freigabevorrichtung aus einer spiral-
    • föraigen Sperre ( 2 ) besteht, in die Jeweils nur ein Wurfkörper pro UmIauf der Spirale eingeführt wird.
    9 0S885V0Θ0* ·
    ORIGINAL
    Ζβ 1384Ü
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spirale über mehr als 36o° verläuft.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spirale auf dem zweiten Träger ( ) angeordnet ist, der relativ zu einem Grundgestell um die Drehachse des ersten Trägers (3 ) einstellbar ist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spirale derart bemessen und ausgebildet ist, daß sie aid Vorrichtung zum Trennen eines Wurfkörpers von einem Stapel von Wurfkörpern arbeitet, die sich in dem Zuführrohr befinden.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-7» dadurch ge-• kennzeichnet, daß die Trennung des jeweils vordersten Körper« durch seitliche, achsiale Einführung in den Schleuderj bereich in Achsnähe erfolgt.
    ! 9. Vorrichtung nach den verhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß längliche Körper durch Umlenkung von der achsialen in die radiale Richtung gebracht werden, bevor sie in die Halte- und Lösevorrichtung eingeführt werden.
    - 3 -909885/0008
    1o. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, gekennzeichnet dadurch, daß flache, scheibenartige Körper, deren Achse quer zur Flugrichtung liegt, seitlich parallel zur Drehachse, in Achsnähe spiralförmig eingeführt werden.
    ο Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-9, gekennzeichnet ! dadurch, daß ein Drall bei Einführung in die Achse und ; Mitdrehung erzielt wird.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 1o, gekennzeichnet * dadurch, daß ein Drall durch Drehreibung zwischen drehender Zentrifuge und stehender Sperre erzielt wird.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, gekennzeichnet dadurch, daß ein Drall bzw. Kreiselbewegung durch Abrollen an der Führungafläche im Schleuderbereich erzielt wird.
    14. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß die Zuführung der Wurfkörper durch Druckluft erfolgt.
    15· Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß die Wurfkörper in Rohren oder Rohrschlangen sortiert sind, die mit ihrem Rohranfang an das Druckluftaggregat und mit dem Rohrende an das Einführrohr
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    angeschlossen werden.
    16. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem angetriebenen Träger mehrere FUhrungsrohre unterschiedlicher Länge angeordnet sind.
    17. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrohre unterschiedlichen Durchmesser (unterschiedliches Kaliber) aufweisen.
    18. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch 0kennz6±ohh«t, daß sie mit einer elektronischen Steuervorrichtung zur Steuerung des Zeitpunktes der Freigabe eines Wurfkörpers und/ oder zur Steuerung des Verstellwinkels des zweiten Trägers verbunden ist.
    19. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch ι gekennzeichnet, daß eine Steuervorrichtung zur Änderung der Drehgeschwindigkeit des angetriebenen Trägers vorgesehen ist.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet
    daß die Steuervorrichtung programmierbar ausgebildet ist.
    21. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stellvorrichtung für den zweiten Träger und/ oder das Grundgestell mit einer Vorrichtung zur Zielerfaeeung gekoppelt i«to
    809815/0001
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