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DE20003046U1 - Patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen - Google Patents

Patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen

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DE20003046U1
DE20003046U1 DE20003046U DE20003046U DE20003046U1 DE 20003046 U1 DE20003046 U1 DE 20003046U1 DE 20003046 U DE20003046 U DE 20003046U DE 20003046 U DE20003046 U DE 20003046U DE 20003046 U1 DE20003046 U1 DE 20003046U1
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long
ammunition
range
projectile
cartridge
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DE20003046U
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/32Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
    • F42B10/38Range-increasing arrangements
    • F42B10/42Streamlined projectiles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/32Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
    • F42B10/34Tubular projectiles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

S &Idigr; i i · i · · · *■*
"PATRONIERTE WEITSCHUSSMUNITION FÜR MILITÄRISCHE FEUERWAFFEN
-Besen reibung-
Die Erfindung betrifft eine neu konzipierte Weitschussmunition in drei verschiedenen Variationen, welche für militärische Feuerwaffen konzipiert sind. Die kriegerischen Auseinandersetzungen des vergangenen Jahres (1999), bei denen unsere Streitkräfte im Kosovo des ehem. Jugoslawien aus humanitären Beweggründen auch mit involviert wurden hat erneut bewiesen, das in der letzten Konfliktphase hauptsächlich Infanteriewaffen die definitive Neutralisation aggressiver, menschenfeindlicher Streitmächte bewirken u. dass daher deren Konstruktions u. Munitionsniveau weitstgehenst optimiert sein muss.
Denn eine Waffe ist dann eine Gute Sache, wenn sie für eine gute Sache Verwendung findet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde eine für Infanteriewaffen hauptsächlich anwendbare Munition zu konzipieren, mittels welcher die Infanteriedivisionen derartiger Aggressoren bekämpft werden können ohne hierbei selbst in der Geschossreichweite derer Feuerwaffen in Stellung gehen zu müssen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale im Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Untenansprüchen gekennzeichnet.
Die erfindungsgemäße, patronierte Weitschussmunition gliedert sich hierbei in drei Variationen, d. h. in Schützen -/ Scharfschützen sowie Streufeuer-Weitschuss-Feuerwaffen auf, deren spezifisch konzipierte Projektile bei gezündeter Treibladung von den expandierenden Gasdrücken, via jeweils individuell konzipierter Schubkolbenböden aus ballistisch trägem Materal im Lauf der Waffe akzelleriert werden u. nach Austritt aus der Mündung desselben sich von diesen Schubkolbenböden mechanisch lösen, wonach sie aufgrund ihrer extrem strömungsgünstigen Formgebung u. hinsichtlich zu konventionellen Projektilen reduzierten Masse, eine in Bezug auf Flugweite -u. Geschwindigkeit extrem potenzierte ballistische Kurve beschreiten. Die Weitschussmunitions-Variante, welche für Schützenwaffen konzipiert ist, ist in Bezug auf Metallhülse u. Treibladung analog zu konventioneller patronierter Schützenwaffenmunition konstruiert, verfügt jedoch über ein Projektil, welches in der längsaxialen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmigen Querschnitteines Flugzeug-Trageflügel-Profils konformiert ist u. somit in der Flugphase aus der Addition der daraus resultierenden Translations u. Zirkulationsströmungsdynamik einen spezifischen aerodynamischen Rückschubeffekt erzielt, der im funktionalen Zusammenspiel mit der mit dieser Formgebung (bei gleichem Kaliber) implizierten, spez. dezimierten
Geschoss-Masse eine im Hinblick zu konventionellen Geschossformen signifikant potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite -bei gleichem Gasdruckparameterimpliziert.
Die Weitschussmunitions-Variante welche für Scharfschützenwaffen ist, ist bezüglich ihrer Metallhülse u. Treibladung analog zu konventioneller patronierter Scharfschützenwaffenmunition konstruiert, verfügt jedoch über ein längsaxial-zentrisch durchgehend gehöhltes Projektil, dessen radiale Flanken in der längsaxialen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmig aerodynamisch optimierten Querschnitt eines Flugzeug-Trageflügel-Profils konformiert sind u. somit in der Flugphase aus der Addition der Komponenten der daraus resultierenden Translations u. Zirkulationsströmungsdynamik einen aerodynamischen Rückschubeffekt erzielen, welcher im funktionalen Zusammenspiel mit dem aus dieser spez. def. zentrischen Längshöhlung erzielten Gewichts -u. Strömungswiderstands-Reduktipn im Hinblick zu konventionellen Projektilformen eine erheblich potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite bei gleichem Gasdruckparameter impliziert, was wiederum auch der für diese Waffengattung besonders relevanten Schusspräzision zugute kommt.
Die Weitschussmunitions-Variante für Streufeuer-Schützenwaffen ist in Bezug auf Metallhülse u. Treibladung analog zu konventionellen Streufeuer(schrot)patronen konstruiert, verfügt jedoch über mehrere längsaxial-konzentrisch ineinander integrierte Projektile, welche jeweils längsaxial konzentrisch, durchlaufend gehöhlt sind u. deren radiale Flanken in der längsaxialen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmig aerodynamisch optimierten Querschnitt eines Flugzeug-Trageflächen-Profils konformiert sind u. somit in der Flugphase aus der Addition der Komponenten der daraus resultierenden Translations u. Zirkulationsströmungsdynamikeinen aerodynamischen Rückschubeffekt erzielen, welcher im funktionalen Zusammenspiel mit dem aus dieser spez. def. zentrischen Längshöhlung erzielten Gewichts -u. Strömungswiderstands-Reduktion im Hinblick zu konventionellen Projektilformen, eine signifikant potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite bei gleichem Gasdruckparameter impliziert. Da diese spez. def. längsgehöhlten Projektile bei Gasdruck-Akzelleration nach Austritt aus der Laufmündung aufgrund ihrer unterschiedlichen Masse -u. Strömungswiderstandswerte zueinander differenzierende ballistische Kurven beschreiten, kann daher der Gegner bei einem Schuss simultan auf mehreren Distanzen bekämpft werden. Die detaillierte Erläuterung über Aufbau u. Funktion der dargestellten Erfindung erfolgt im Anschluss anhand der Zeichnungen.
Es zeigt Fig. 1 patronierte Weitschussmunition für Scharfschützenwaffen im längsaxialen Querschnitt,
Fig. 2 patronierte Weitschussmunition für Schützenwaffen im längsaxialen
Querschnitt,
Fig. 3 patronierte Weitschussmunition für Streufeuer-Schützenwaffen im längsaxialen Querschnitt,
Fig. 4 Projektil-Akzellerationsphase des spez. def. gehöhlten Weitschuss-Projektils unmittelbar nach Austritt aus der Laufmündung einer Scharfschützenwaffe,
Fig. 5 Projektil-Akzelerationsphase des spez. def. gehöhlten Weitschuss-Projektils unmittelbar nach Austritt aus der Laufmündung einer Schützenwaffe,
Fig. 6 simultane Projektil-Akzelerationsphase der mehreren ineinander längsaxial integrierten Weitschuss-Projektile unmittelbar nach Austritt aus der Laufmündung einer Streufeuer-Schützenwaffe.
-1/1 -
- Figur 1 -
In der F/g. 1 ist die für Scharfschützenwaffen prädestinierte Weitschussmunition im längsaxialen Querschnitt dargestellt deren elmentare -/ funktionale Erläuterung sich hier anhand der Bezugszeichen "1-4" angliedert.
"1"= (flaschenhalsförmige) Patronenhülse, deren Materialisierung; Formgebung; Hülsenboden u. Zündsatz analog zu konventionellen Infanteriepatronen für Scharfschützenwaffen konstruiert sind.
"2"= pulverisierte Treibladung, deren elementare Zusammensetzung sowie Masse analog zu konventionellen Infanteriepatronen für Scharfschützenwaffen definiert ist, deren Projektil-Mündungsgeschwindigkeit (Vo) zwischen 840 u. 990 m/s etabliert ist.
"3"- Schubkolbenboden, welcher aus ballistisch trägem aberzureichend Hitze u. druckresistentem Material (Kohlefaser-verstärktem Kunsstoff -CFK ; PVC; PTEE; PP od. Glasfaser-verstärktem Kunsstoff-GFK) gefertigt ist u. wie hier im unschraffierten Schnitt dargestellt, konform an dem unteren Segment des Flugzeug-Trageflügel-Profils des davon flächenparallel gehalterten Projektils "4", mit spez. def. Druck anliegt.
Bei Expansion des Treibgasmediums transmittiert dieses Element dessen Druck gleichmäßig linear auf den zentrisch längsgehöhlten Boden des Projektils "4", bis dasselbe die Laufmündung verlässt.
Unmittelbar danach lösen sich die vorab in der Patrone u. nachfolgend im Laufan das hintere laterale Projektilsegment unter spez. def. Vorspannung (welche vor dem Verschuss das unbeabsichtigte Lösen des Projektils präventiviert u. daher der konventionellen "Projektil-Auszugskraff funktional gleichzusetzen ist) flächenparallel anliegenden Radialflanken von den damit gehalterten Projektil, wobei dieselben hierbei -analog Fig. 4- in ihrem vorderen Segment von den plötzlich eindringenden pneumatischen Überdruck diametrisch expandiert werden u. somit gegenüber des daraus vorab positiv akzelerierten Hohl-Projektils -nicht zuletzt durch die ballistisch träge Masse dieses Schubkolbenbodens- eine enorme negative Akzeleration bewirkt, welche die ballistische Kurve dieses spezifischen Gasdruck-Transmissions-Elementes (welches die längsaxial durchlaufende Höhlung des Projektils erfordert) schon nach wenigen Metern /yards beendet.
"4"- spezifisch aerodynamisch-tropfenförmig-optimiert geformtes Weitschussprojektil, welches gemäß dieser konformen Flugzeug-Trageflächenstruktur -analog der Darstellung- längsaxial konzentrisch, durchlaufend gehöhlt ist u. somit eine gegenüber konventioneller Weitschuss-Spitzgeschossen (mit od. ohne aerodynamischer Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipulation), signifikant potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite aufweist, da dieser tropfenförmige Querschnitt der symmetrischen Radialflanken diesem Projektil in der Flugphase einen spezifischen koaxialen
&igr; * i Vi ■·*-»«
-1/2-
Auftriebs-/Rückschueffekt verleiht, welches dabei gleichzeitig durch den damit implizierten Innenströmungseffekt, dieses Projektil um seine längsaxiale Rotationsachse (welche von den Zügen des Lauf-Dralls resultiert) stabilisiert, was wiederum der
für diese Waffengattung obligaten Treffpunktlage auf größere Distanzen eine zuzügliche aeredynamische Präzisionskomponente verleiht.
-2/1 -
- Figur 2-
In der Fig. 2 ist die für Schützenwaffen konzipierte, patronierte Weitschussmunition -mit tropfenförmigen, ungehöltem Projektil- im längsaxialen Querschnitt dargestellt, deren elementare -/ funktionale Erläuterung sich hier anhand der Bezugszeichen "1-5" angliedert.
"1"= (zylindrische) Patronenhülse, deren Materialisierung; Formgebung; Hülsenboden u. Zündsatz analog zu konventionellen Infanteriepatronen für Schützenwaffen definiert sind.
"2"= pulverisierte Treibladung, deren elementare Zusammensetzung sowie Masse analog zu konventionellen Infanteriepatronen für Schützen waffen definiert ist, deren Projektil-Mündungsgeschwindigkeit (Vo) zwischen 280 u. 570 m/s etabliert ist.
"3"= Schubkolbenboden, welcher aus ballistisch trägem, sowie Hitze u. druckresistentem Material (Kohlefaser-verstärktem Kunststoff-CFK; PVC; PTEE; PP od. Glasfaserverstärktem Kunsstoff -GFK) gefertigt ist u. wie hier im unschraffierten Schnitt dargestellt, konform an dem rückwärtigem Segment des Flugzeug-Trageflügel-Profils des davon gehalterten Projektils "4", mit spez. def. Druck anliegt.
Bei Expansion des Treibgasmediums transmittiert dieses Element dessen Druck gleichmäßig linear auf den rückwärtig -symmetrisch- tropfenförmig auslaufenden Boden des Projektils "4", bis dasselbe die Laufmündung passiert hat. Unmittelbar danach lösen die vorab in der Patrone u. nachfolgend im Lauf unter spez. def. Vorspannung (welche vor dem Verschuss das unbeabsichtigte Lösen des Projektils präventiviert u. daher der konventionellen "Projektil-Auszugskraft" funktional gleichzusetzen ist) flächenparallel anliegende Radialflanken von den damit gehalterten Projektil, wobei dieselben hierbei -analog Fig. 5 - in ihrem vorderen Segment von den unverzögert eindringenden pneumatischen Überdruck diametrisch expandiert werden u. somit gegenüber des daraus vorab positiv akzelerierten ungehöhlten, tropfenförmigen Projektils -nicht zuletzt durch die ballistisch träge Masse dieses spezifischen Schubkolbenbodens- eine enorme negative Akzeleration bewirkt, welche die ballistische Kurve dieses Gasdruck-Transmissions-Elementes (welches der ansonsten ungünstige Auftreffwinkel des Treibgas-Mediums erforderlich macht) schon nach wenigen Metern / yards beendet.
"4" spezifisch aerodynamisch-tropfenförmig-optimiert geformtes Weitschussprojektil, welches voluminös (längsaxial-ungehöhlt) durchlaufend, mit symmetrisch konform, längsaxial umlaufender Flugzeug-Trageflächenstruktur, eine im Hinblick zu konventionellen Weitschuss-Spitzgeschossen (mit od. ohne aerodynamischer Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipulation), signifikant potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite aufweist, da dieser tropfenförmig umlaufende Querschnitt diesem Schützenwaffen-Projektil in der Flugphase einen spezifisch koaxialen
• ♦ · ·
• ♦ ·
i ♦ ·*
-2/2-
Auftriebs -/ Rückschubeffekt verleiht.
"5"= queraxial durchlaufende Lochaussparung im hintersten, tropfenförmig auslaufenden Segment dieses spezifischen Schützenwaffen-Projektils, welche es ermöglicht, dass bei operativer Entfernung desselben der bezügl. Chirurg nicht mehr dasselbe lateral freischneiden muss, sondern es mittels eines spezifischen Operations-Zughakens, welcher mit dieser (diesbezügl. im Diameter gesetzlich genormten) Lochaussparung kompatibel ist, aus der bezügl. Schusswunde mit geringsten Folgeverletzungen herausziehen kann.
-3/1-
- Figur 3 -
In der Fig. 3 ist die für Multidistanz-Streufeuer-Schützenwaffen konzipierte, patronierte Weitschussmunition im längsaxialen Querschnitt dargestellt, deren elementare -/ funktionale Erläuterung sich hier anhand der numerischen Bezugszeichen "1-4" angliedert.
"V- (zylindrische) Patronenhülse, deren Materialisierung; Formgebung; Hülsenboden u. Zündsatz analog zu konventionellen Streufeuer-(Schrot)patronen definiert sind.
"2"- pulverisierte Treibladung, deren elementare Zusammensetzung sowie Masse analog zu konventionellen Streufeuer-(Schrot)patronen definiert ist.
"3"- Schubkolbenboden, welcher aus ballistisch trägen sowie Hitze u. zureichend druckresistenten Material (Kohlefaser-verstärktem-Kunststoff -CFK; PVC; PTEE; PP od. Glasfaser -verstärktem Kunststoff -GFK) gefertigt ist u. wie hier im unschraffierten Schnitt dargestellt, mit spez. def. Druck die diametrisch ineinander integrierten, längsaxial durchgehend gehöhlten, Streufeuer-Weitschuss-Hülsenprojektile "4" vor dem Verschuss zureichend rüttelfest arretieren.
Bei Expansion des Treibgasmediums transmittiert dieses Element dessen thermodynamische Energie gleichmäßig linear auf die konzentrisch längsgehöhlten Streufeuer-Hülsenprojektile "4", bis dieselben definitiv simultan die Laufmündung passiert haben. Unmittelbar danach lösen sich die vorab in der Patronenhülse u. nachfologend noch im Lauf unter spez. def. Vorspannung (welche vor dem Verschuss das unbeabsichtigte Lösen der konzentrischen, diversitär bemessenen Hülsenschrot-Projektile "4" präventivierte u. dieserhalb der konventionellen "Projektil-Auszugskraft" funktional gleizusetzen ist) an den rückwärtigen, tropfenförmig auslaufenden Radialflanken der Hülsenschrot-Projektile "4" flächenparallel anliegenden Radialflanken dieses Schubkolbenbodens "3" von den damit vorab patronen-/laufintern gehalterten H.-Projektilen "4", wobei dieselben hierbei -analog "Fig. 6"- in ihren vorderen Segmenten von den darin simultan eindringenden pneumatischen Gegenstau-Überdruck diametrisch expandiert werden u. somit gegenüber der vorab daraus längsaxkonzentrisch positiv akzelerierten H.-Projektile "4" -nicht zuletzt durch die ballistisch träge Masse dieses spez. Multiprojektil-Schubkolbenbodens "3" eine signifikante negative Akzeleration implizieren, welche die ballistische Kurve dieses spezifischen Gasdruck-Transmissions-Elementes (dessen Notwendigkeit sich durch die jeweils konzentrisch längsaxial durchlaufenden Höhlungen dieser H.-Projektile "4" begründet) schon nach wenigen Metern / yards beendet.
"4"= spezifisch tropfenförmig-aerodynamisch-optimiert geformte Weitschussprojektile, welche gemäß einer an ihren Radialflanken konformen Flugzeug-Trageflächenstruktur -analog der Darstellung-jeweils längsaxial konzentrisch, durchlaufend gehöhlt sind u. somit eine gegenüber konventionellen Weitschuss-Spitzgeschoss-Projektilen (mit od. ohne aerodynamischer Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipuation),
t ♦ -i
es &iacgr;
-3/2-
erheblich potenzierte Fluggeschwindigkeiten u. Reichweiten aufweisen, da dieser jew. tropfenförmige Querschnitt der symmetrischen Radialflanken diesen H.-Projektilen in der Flugphase jew. einen spez. def. koaxialen Auftriebs-/Rückschubeffekt verleihen, welcher hierbei simultan durch den damit jew. implizierten Innenströmungseffekt, diese diversitär bemessenen H.-Projektile um ihre längsaxialen Rotationsachsen (welche von den Zügen des Laufes bzw. von den spez. Mitnehmern des Schubkolbenboden "3" -analog Fig. 6- resultiert) stabilisiert.
Da diese spez. def. aerodyamisch optimierten H.-Projektile in Bezug auf Masse sowie diametrischer -/ längsaxialer Expansion zueinander differieren, beschreiten dieselben -analog Fig. 6- jeweils unterschiedlich expandierte ballistische Kurven. Dieser ballistisch längsaxiale Streueffekt ermöglicht bei jedem Schuss die simultane Bekämpfung des Gegners auf diversitäre Distanzen.
-4/1 -
- Figur 4-
In der Fig. 4 ist der Schubkolbenboden sowie das aerodynamisch-optimiert, längsaxial konzentrisch gehöhlte Weitschussprojektil einer für Scharfschützenwaffen prädestinierten Infanteriepatrone -analog Fig. 1- in der Flugphase, unmittelbar nach Austritt aus der Laufmündung dargestellt.
Sowohl der Schubkolbenboden als auch das in dieser Phase bereits vorgeeilte Weitschuss-Hohl-Projektil sind hierbei mittels Schraffur im längsaxialen Querschnitt gekennzeichnet.
Die entlang der Längsachse des Projektils symmetrisch intern -/ extern verlaufenden Pfeillinien kennzeichnen hierbei den aerodynamischen Strömungsverlauf der hierbei durchdrungenen Luftmasse.
Da die radial durchlaufende Flanke dieses längsaxial gehöhlten Projektils mit der querschnttlichen Struktur eines Flugzeug-Trageflügel-Profils konformiert ist, implizieren die hierbei agierenden Translations -/ Zirkulationsströmungseffekte an diesen tropfenförmigen Radialkörper ein spezifisches aerodynamisches Auftriebsmoment, dessen Unterdruckkomponente im rückwärtigen Segment einen gewissen Rückschubeffekt analog ist u. diesem H.-Projektil eine gegenüber voluminösen Weitschuss-Projektilen (mit od. ohne aerodynamischer Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipulation) signifikant potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite verleiht, was widerum auch der Schusspräzision (Treffpunktlage) zugute kommt.
Da die lateralen Projektil-Integrationsflanken des Schubkolbenbodens nach verlassen der Laufmündung weder von der Patronenhülse, noch von der internen Laufwandung unter definiertem Druck symmetrisch parallel formiert werden, klafft das vordere Segment dieses Transmissionselementes unter rückwärtigem Einfluss des in dieser Phase noch wirksam angreifendem Pulvergas-Druckes in Pfeilrichtung auseinander. Potenziert wird diese vorderseitige diametrische Expansion noch durch die dabei implizierte mechanische Trennung des nunmehr davon nicht mehr lateral eingekeilten Projektils, wobei in diesen keilförmigen radialen Hohlraum mit enormen Verzögerungsmoment die engegneten Luftmassen eindringen, welche einen signifikant negativen Akzelerationseffekt gegenüber des in dieser Phase auf Basis "Vo" noch weiterhin positiv akzelerierten Projektils bewirken.
Dieser differente Akzelerationsmodus des Gasdruck-Transmissions-Schubkolbenelementes zu dem daraus phasengleich mechanisch gelösten H.-Projektil wird in dieser Darstellung via der progressiv abgestumpften Pfeilsegmente graphisch verdeutlicht.
-&Idigr;3 it _
-5/1 -
-Figur5 -
In der Fig. 5 ist der Schubkolbenboden sowie das aerodynamisch-tropfenförmig-optimierte, ungehöhlte Weitschussprojektil einer für konventionelle Schützenwaffen prädestinierten Infanteriepatrone -analog Fig. 2- in der Flugphase, unmittelbar nach passiern der Laufmündung dargestellt.
Sowohl der Schubkolbenboden als auch das in dieser Phase bereits vorgeeilte voluminöse Weitschussprojektil sind hierbei mittels Schraffur im längsaxialen Querschnitt gekennzeichnet.
Die entlang der Längsachse des Projektils symmetrisch extern verlaufenden Pfeillinien kennzeichnen hierbei den aerodynamischen Strömungsverlauf der hierbei durchdrungenen Luftmasse (Außenballistik).
Da dieses Pojektil lateral-umlaufend mit der querschnittlichen Kontur eines Flugzeug-Trageflügel-Profils konformiert ist, implizieren die hierbei agierenden Translations -/ Zirkulationsströmungseffekte an diesen tropfenförmigen Radialkörper ein spezifisches aerodynamisches Auftriebsmoment, dessen Unterdruckkomponente im rückwärtigen Segment einen gewissen Rückschbeffekt analog ist u. dadurch dieser Projektilform eine gegenüber konventioneller Weitschuss-Projektile (mit od. ohne aerodynamischer Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipulation) signifikant potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite verleiht, was wiederum auch der Schusspräzision (Treffpunktlage) zugute kommt.
Da die lateralen Projektil-Integrationsflanken des Schubkolbenbodens nach verlassen der Laufmündung weder von der Patronenhülse, noch von der internen Laufwandung unter definierten Druck symmetrisch parallel formiert werden, klafft das vordere Segment dieses Transmissionselementes unter rückwärtiger Einflussnahme des in dieser Phase noch wirksam angreifenden Pulvergas-Druckes in Pfeilrichtung auseinander. Potenziert wird diese vorderseitige diametrische Expansion noch durch die hierbei implizierte mechanische Trennung des nunmehr davon nicht mehr lateral eingekeilten Projektils, wobei in diesen jetzt freiliegenden radialen Hohlraum die statischen Luftmassen der Atmosphäre ein enormes Verzögerungsmoment bewirken, welche einen signifikant negativen Akzelerationseffekt gegenüber des in dieser Phase auf Basis "Vo" noch weiterhin positiv akzelerierten Projektils bewirken. Dieser differente Akzelerationsmodus des Gasdruck-Transmissions-Schubkolbenelements zu dem daraus phasengleich mechanisch gelösten Weitschussprojektil -dieser Modifikation- wird in dieser Darstellung via der progressiv abgestumpften Pfeilsegmente graphisch verdeutlicht.
-6/1-
Figur 6 -
In der uFig. 6" ist der Schubkolbenboden sowie die daraus bereits losgelösten aerodynamisch-optimiert, längsaxial konzentrisch gehöhlten Weitschuss-Hülsenschrot-Projektile einer für Streufeuer-Schützenwaffen prädestinierten Infanteriepatrone -analog Fig. 3- in der Flugphase, unmittelbar nach verlassen der Laufmündung dargestellt. Sowohl der Schubkolbenboden als auch die in dieser Phase bereits individuell vorgeeilten H.-Projektile sind hierbei mittels Schraffur im längsaxialen Querschnitt gekennzeichnet.
Da die durchlaufenden Flanken dieser längsaxial gehöhlten H.-Projektile jeweils mit der querschnittlichen Struktur eines Flugzeug-Trageflügel-Profils konformiert sind, implizieren die hierbei agierenden Translations -/ Zirkulationsströmungseffekte an diesen tropfenförmigen Radialflankenquerschnitt dieser Projektile, jeweils ein spezifisches aerodynamisches Auftriebsmoment, dessen Unterdruckkomponente im rückwärtigen Segment einen gewissen Rückschubeffekt analog ist u. diesen divers bemessenen H.-Projektilen eine gegenüber voluminösen Weitschuss-Projektilen (mit od. ohne aerodynamischer Heckkonus-Strömungswiderstand-Reduktions-Manipulation) signifikant potenzierte Fluggeschwindigkeit u. Reichweite verleiht. Da diese vor dem Verschuss konzentrisch ineinander integrierten H.-Projektile in Bezug auf Masse; Durchmesser; Länge u. Strömungswiderstand zueinander differieren werden dieselben beim Verschuss nach mechanischem lösen von dem Schubkolbenboden -analog der Darstellung- mit unterschiedlicher Intensität akzeleriert u. beschreiten jeweils unterschiedlich expandierte ballistische Kurven, welche bei jedem Schuss die simultane Bekämpfung des Gegners auf diversitäre Distanzen ermöglicht. Sofern diese Munition in Schützen waffen mit Drall-Zügen verschossen werden soll, sind -analog der Darstellung- in den unteren Randsegmenten spez. bemessene Rastaussparungen vorzusehen, welche alle diametrisch internen Projektile, welche nicht von Drall-Zügen dierekt kontaktiert werden können, beim Verschuss von dem bezügl. damit jew. kompatiblen Rasterhebungen des Schubkolbenbodens (siehe dessen Draufsicht-Darstellung) parallel zum äußersten H.-Projektil mit in Drall-Rotation versetzt.
Da die mit diversen Radien bemessenen Projektil-Integrationsflanken des Schubkolbenbodens nach verlassen der Laufmündung weder von der Patronenhülse noch von der internen Laufwandung unter definiertem Druck symmetrisch parallel formiert werden, klaffen diese radialen Projektil-Halterungselemente dieses spez. Gasdruck-Transmisionselementes unter rückwärtiger Einflussnahme des in dieser Phase noch wirksam angreifenden Pulvergas-Druckes in dem Maße auseinander, welches die mechanische Trennung aller H.-Weitschuss-Projektile gewährleistet. Da durch diese mechanische Trennung aller H.-W.-Projektile auch alle radialen Hohlräume dieses Schubkolbenbodens freigelegt werden, verzögert der darin eindringende statische Luftdruck diesen ballistisch trägen Körper derart, sodass derselbe einen signifikant negativen Akzelerationseffekt gegenüber der in dieser Phase auf Basis "Vo" noch weiterhin -jew. individuell- positiv akzelerierten H.-W.-Projektile erfährt, welcher hier mittels der diversen intermittierten Pfeillinien grafisch gekennzeichnet ist.
·■·

Claims (2)

  1. -
  2. 1. patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen dadurch gekennzeichnet, dass die Weitschussmunitions-Variation für Scharfschützenwaffen - analog Fig. 1 - in Bezug auf Metallhülse "1" u. Treibladung "2" in gleicher Weise wie konventionelle patronierte Scharfschützenwaffen-Munition konstruiert ist, jedoch über ein längsachsial-zentrisch durchgehend geholtes Projektil "4" verfügt, deren radiale Flanken in der längsachsialen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmig aereodynamisch optimierten Querschnitt eines Flugzeug-Trageflügel- Profils konformiert sind.
    1. patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Weitschussmunitions-Variation für Schützenwaffen - analog Fig. 2 - in Bezug auf Metallhülse "1" u. Treibladung "2" in gleicher Weise wie konventionelle patronierte Schützenwaffen- Munition konstruiert ist, jedoch über ein Projektil "4" verfügt, welches in der längsaxialen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmig aereodynamisch optimierten Querschnitt eines Flugzeug- Trageflügel-Profils konformiert ist.
    2. patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese spezifisch aerodynamisch tropfenförmig geformten Weitschussprojektile für Schützenwaffen in ihrem hintersten Segment eine queraxial durchgehende Lochaussparung aufweist.
    3. patronierte Weitschussmunition für militärische Feuerwaffen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Weitschussmunitions-Variation für Streufeuer-Schützenwaffen - analog Fig. 5 - in Bezug auf Metallhülse "1" u. Treibladung "2" in gleicher Weise wie konventionelle Streufeuer(schrot)munition konstruiert ist, jedoch über mehrere diametrisch inneinander integrierte Projektile verfügt, welche jeweils längsaxial-zentrisch durchgehend gehölt sind u. deren radiale Flanken in der längsaxialen Schnittperspektive kongruent zu dem tropfenförmig aerodynamisch optimierten Querschnitt eines Flugzeug-Trageflügel-Profils konformiert sind.
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