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DE10005184A1 - Verbinder - Google Patents

Verbinder

Info

Publication number
DE10005184A1
DE10005184A1 DE2000105184 DE10005184A DE10005184A1 DE 10005184 A1 DE10005184 A1 DE 10005184A1 DE 2000105184 DE2000105184 DE 2000105184 DE 10005184 A DE10005184 A DE 10005184A DE 10005184 A1 DE10005184 A1 DE 10005184A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connector
component
bore
section
anchoring section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2000105184
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Rahnfeld
Olaf Klemd
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE2000105184 priority Critical patent/DE10005184A1/de
Priority to CH1682001A priority patent/CH695322A5/de
Priority to ITMI20010199 priority patent/ITMI20010199A1/it
Priority to JP2001028626A priority patent/JP2001280312A/ja
Publication of DE10005184A1 publication Critical patent/DE10005184A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections
    • F16B7/044Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship
    • F16B7/0446Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B2/00Friction-grip releasable fastenings
    • F16B2/02Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening
    • F16B2/04Clamps, i.e. with gripping action effected by positive means other than the inherent resistance to deformation of the material of the fastening internal, i.e. with spreading action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Abstract

Es wird ein Verbinder (14, 50) für zwei Bauteile (10, 12, 52) vorgeschlagen. Der Verbinder (14, 50) weist einen Befestigungsabschnitt (22, 54) auf, an dem ein erstes Bauteil (10) befestigbar ist, und einen spreizbaren Verankerungsabschnitt (24, 56), der in einer Montagenut (18) eines zweiten Bauteils (12, 52) anordenbar ist. Der Verbinder (14, 50) soll einfach montierbar sein und hohen mechanischen Belastungen standhalten. Hierfür ist an dem Verankerungsabschnitt (24, 56) eine Bohrung (39) ausgebildet, die quer zur Anlagefläche (35, 60) verläuft und in der ein Spreizelement (34) verankerbar ist.

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Verbinder nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Ein derartiger Verbinder, wie er aus dem DE-GM 89 03 813 U1 bekannt ist, dient dem Verbinden zweier Bauteile. Der Verbinder weist einen Befestigungsabschnitt auf, an dem ein erstes Bauteil befestigbar ist. Weiterhin weist der Verbinder auf beiden Seiten des Befestigungsabschnittes einen schlüsselbartähnlichen, spreizbaren Verankerungsabschnitt auf, der in einer Montagenut eines zweiten Bauteils anordenbar ist.
Bei der Montage wird der Verbinder so in die Montagenut eingesetzt, daß der Verbinder am Nutgrund der Montagenut anliegt. Hierbei besteht die Gefahr, daß der Befestigungsabschnitt nicht mit der Mittellängsebene der Montagenut fluchtet. Dadurch kann es bei der Verbindung der beiden Bauteile zu Ungenauigkeiten sowie Verspannungen kommen. Weiterhin kann die Höhe der Montagenut, insbesondere bei stranggepreßten Aluminiumprofilstäben, im Bereich von einigen Zehntelmillimetern variieren. Da die Höhe des Verbinders jedoch genauer ist, können sich bezüglich der beiden Höhen ungünstige Unterschiede ergeben.
Zur Verankerung des Verbinders wird der Verankerungsabschnitt des Verbinders durch ein keilförmiges Sonderwerkzeug so aufgespreizt, daß der Verankerungsabschnitt die Hinterschnitte der Montagenuten hintergreift. Wird das Sonderwerkzeug nicht genau angesetzt, kann dies dazu führen, daß der Verbinder nicht mehr exakt positioniert ist. Kommt es außerdem nach der Montage zu stark schwingenden mechanischen Belastungen, besteht die Gefahr, daß sich der Verankerungsabschnitt lockert.
Ferner muß der Befestigungsabschnitt schlüsselbartähnlich aufgebaut sein, damit das Sonderwerkzeug beim Eintreiben den Verbinder nicht zu einseitig auf den Verbinder einwirkt und diesen in der Montagenut verschiebt. Dies hat auch einen größeren, notwendigen Bauraum für den Verbinder zur Folge.
Vorteile der Erfindung
Der erfindungsgemäße Verbinder mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß er ohne Sonderwerkzeuge befestigt werden kann und auch bei stark schwingenden mechanischen Belastungen einen sicheren Halt bietet. Es ist zweckmäßig, eine konisch verlaufende Bohrung vorzusehen, in der als Spreizelement eine Kugel angeordnet ist, das in der Bohrung gut geführt ist und nach der Montage sicher sitzt.
Durch eine Anlagefläche ist der Verbinder genau an den Bauteilen positionierbar. Dadurch lassen sich die Bauteile exakt zueinander ausrichten.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verbinders ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung.
Zeichnung
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Verbindungsanordnung zweier Bauteile mit einem ersten Verbinder,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Verbinder aus Fig. 1,
Fig. 3 eine Stirnansicht eines Bauteils mit einem zweiten Verbinder,
Fig. 4 eine Unteransicht des Verbinders aus Fig. 4 und
Fig. 5 eine Seitenansicht des Verbinders aus Fig. 4.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
In der Fig. 1 sind ein erstes Bauteil 10 und ein zweites Bauteil 12 gezeigt, die mit Hilfe eines T-förmigen Verbinders 14 verbunden sind. Bei den Bauteilen 10, 12 handelt es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel um im Aluminium-Strangpreßverfahren hergestellte Profilstäbe, die im rechten Winkel zueinander angeordnet sind. Hierzu ist das erste Bauteil 10 mit einer Außenseite - im vorliegenden Ausführungsbeispiel einer Stirnseite 15 - auf einer Längsseite 16 des zweiten Bauteils 12 mittels des Verbinders 14 befestigt. Die Bauteile 10, 12 weisen entlang ihrer Längsseiten 16 Montagenuten 18 auf, die in der Mitte der Längsseiten 16 verlaufen und im vorliegenden Ausführungsbeispiel hinterschnitten sind (Fig. 3). Ferner weisen die Bauteile 10, 12 jeweils eine zentrische, in Längsrichtung der Bauteile 10, 12 verlaufende Bohrung 20 auf. Die Montagenuten 18 am ersten Bauteil 10 und die Bohrung 20 im zweiten Bauteil 12 können jedoch entfallen.
Der im wesentlichen T-förmige Verbinder 14 weist einen Befestigungsabschnitt 22 auf, der dem Fußsteg entspricht, und einen spreizbaren Verankerungsabschnitt 24, der dem Kopfsteg entspricht. Der Befestigungsabschnitt 22 ist am ersten Bauteil 10 befestigt und der Verankerungsabschnitt 24 ist in der Montagenut 18 des zweiten Bauteils 12 angeordnet, die dem ersten Bauteil 10 zugewandt ist.
Der Befestigungsabschnitt 22 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel hülsenförmig mit einer Durchgangsbohrung 26 ausgebildet und in der quer zur Montagenut 18 des zweiten Bauteils 12 verlaufenden Bohrung 20 des ersten Bauteils 10 angeordnet. Statt der zylindrischen Form kann der Befestigungsabschnitt 22 auch eine andere der Querschnittsfläche der Bohrung 20 angepaßte Form aufweisen. Im Stirnbereich 28 des in der Bohrung 20 angeordneten Befestigungsabschnittes 22 ist ein Schlitz 30 ausgebildet, der von der Stirnseite 32 des Befestigungsabschnittes 22 ausgeht und den Stirnbereich im wesentlichen in zwei symmetrische Hälften teilt. Die Durchgangsbohrung 26 des Befestigungsabschnittes 22 ist im Stirnbereich 28 vorzugsweise konisch ausgebildet, wobei der Bohrungsdurchmesser zur Stirnseite 32 des Befestigungsabschnittes 22 hin abnimmt. An der von der Stirnseite 32 abgewandten Seite 33 des Verbinders 14 ist die Durchgangsbohrung 26 stufenförmig erweitert.
Im Stirnbereich 28 ist in der Durchgangsbohrung 26 ein Spreizelement in Form einer Kugel 34 angeordnet. Die Kugel 34 ist soweit in den konischen Stirnbereich 28 der Durchgangsbohrung 26 gedrückt, daß sich der Befestigungsabschnitt 22 im Stirnbereich 28 aufgrund des Schlitzes 30 aufweitet und in der Bohrung 20 klemmend hält. Da die Kugel 34 in der Durchgangsbohrung 26 verbleibt, ist der Halt des Befestigungsabschnittes 22 am ersten Bauteil 10 sehr gut. Der Grund ist, daß der durch den Schlitz 30 in zwei Hälften geteilte Stirnbereich 28 bei schwingender mechanischer Belastung nicht nachgeben kann, da dies durch die Kugel 34 verhindert wird. Statt der Kugel 34 kann auch ein anderes geeignetes Spreizelement eingesetzt werden; denkbar ist zum Beispiel ein Stift in zylindrischer oder konischer Form. Hat die Bohrung 20 keine kreisförmige sondern eine andere Querschnittsform, kann ein Spreizelement auch an diese Form angepaßt sein. Es ist auch denkbar, daß die Durchgangsbohrung 26 ein konisches Innengewinde aufweist, in das ein konischer oder zylindrischer Gewindebolzen eingedreht ist.
Um den hülsenförmigen Teil des Befestigungsabschnittes 22 ist am Verbinder 14 eine Anlagefläche 35 als Schulterfläche ausgebildet. Diese Anlagefläche 35 dient der Anlage des Verbinders 14 an der Stirnseite 15 des ersten Bauteils 10. Dadurch ist eine genaue Positionierung des Verbinders 14 am ersten Bauteil 10 gegeben. Schließlich ist in der Anlagefläche 35 noch eine den hülsenförmigen Befestigungsabschnitt 22 umgebende Vertiefung 36, die beim Einführen des Befestigungsabschnittes 22 als Spanraum dienen kann, ausgebildet. Außerdem kann die Vertiefung 36 den Einfluß von Graten an der Bohrung 20 der Stirnseite 15 des ersten Bauteils 10 vermindern.
Der Verankerungsabschnitt 24 des Verbinders 14 hat eine längliche Erstreckung, die quer zum Befestigungsabschnitt 22 verläuft. Der Verankerungsabschnitt 24 erstreckt sich auf gegenüberliegenden Seiten des Befestigungsabschnittes 22, so daß der Verbinder 14 symmetrisch aufgebaut ist. Der Verbinder 14 ist mit dem Verankerungsabschnitt 24 in der Montagenut 18 des zweiten Bauteils 12 angeordnet. Die entsprechende - aus der Fig. 2 ersichtliche - Breite des Verankerungsabschnittes 24 kann hierzu im Nuthals 37 (Fig. 3) der Montagenut 18 zur Erleichterung des Einführens des Verankerungsabschnittes 24 etwas Spiel haben.
Am Verankerungsabschnitt 24 schließen sich an die Anlagefläche 35 zwei leicht geneigte Flächen 38 an. Von den Flächen 38 gehen durchgehende Bohrungen 39 aus, die den Verankerungsabschnitt 24 durchdringen. Die Bohrungen 39 sind beidseitig des Befestigungsabschnittes angeordnet, verlaufen quer zur Anlagefläche 35 und sind etwas geneigt zur Längsachse der Durchgangsbohrung 26. Die Neigung ist dabei so gewählt, daß die Bohrungen von Montagenuten 18 des ersten Bauteils 10 aus zugänglich sind. Dadurch schließen die Bohrungen 39 einen spitzen Winkel von ca. 30° ein; der Winkel zwischen der Durchgangsbohrung 26 und den einzelnen Bohrungen 39 beträgt somit ca. 15°.
In beiden Bohrungen 39 ist jeweils ein verankerbares Spreizelement in Form einer Kugel 34 vorgesehen. Damit der Verankerungsabschnitt 24 gespreizt werden kann, sind die Bohrungen 39 zumindest teilweise konisch ausgebildet, wobei der Bohrungsdurchmesser mit zunehmendem Abstand von der Anlagefläche 35 bzw. zum Nutgrund der Montagenut 18 hin abnimmt. Außerdem sind die vom Befestigungsabschnitt 22 entfernten Endbereiche 40 des Verankerungsabschnittes 24 jeweils mit einem Schlitz 42 versehen, der im wesentlichen senkrecht zur Anlagefläche 35 bzw. parallel zur Längsmittelebene der Montagenut 18 des zweiten Bauteils 12 anordenbar ist. Zur Erleichterung des Einführens der Kugeln 34 weisen die Mündungen der Bohrungen 39 zu den Flächen 38 hin einen größeren Öffnungswinkel auf. Statt der Kugeln 34 können auch andere geeignete Spreizelemente eingesetzt werden; denkbar sind zum Beispiel Stifte in zylindrischer oder konischer Form. Haben die Bohrungen keine kreisförmige sondern eine andere Querschnittsform können Spreizelemente auch an diese Form angepaßt sein. Es ist auch denkbar, daß die Bohrungen 39 ein konisches Innengewinde aufweisen, in das ein zylindrischer oder konischer Gewindebolzen eingedreht ist.
Zur Montage der Bauteile 10, 12 mit Hilfe des Verbinders 14 wird dieser mit seinem Befestigungsabschnitt 22 zunächst an der Stirnseite 15 des ersten Bauteils 10 angesetzt und dann in die Bohrung 20 des ersten Bauteils 10 geschoben, bis die Anlagefläche 35 des Verbinders 14 an der Stirnseite 15 des ersten Bauteils 10 zur Anlage kommt. Dadurch ist eine genaue Positionierung des ersten Bauteils 10 und des Verbinders 14 zueinander gegeben. Hilfreich für die Montage ist, wenn der Befestigungsabschnitt 22 in der Bohrung 20 etwas Spiel hat.
Nachdem der Verbinder 14 und das erste Bauteil 10 zueinander ausgerichtet wurden, wird von der Seite 33 des Verbinders 14 die Kugel 34 in die Durchgangsbohrung 26 eingesetzt und zum Beispiel mit Hilfe eines Stiftes und eines Hammers in Richtung der Stirnseite 32 des Stirnbereiches 28 des Befestigungsabschnittes 22 getrieben. In der Bohrung 29 ist die Kugel 34 hierbei sicher geführt. Die durch den Schlitz 30 getrennten Hälften des Stirnbereiches 28 weiten sich auf und verklemmen sich in der Bohrung 20. Dadurch hält der Verbinder 14 sicher am ersten Bauteil 10. Außerdem ist die Kugel 34 sicher in der Bohrung 39 angeordnet.
Anschließend wird das zweite Bauteil 12 so angesetzt, daß der Verankerungsabschnitt 24 des Verbinders 14 in der dem ersten Bauteil 10 zugewandten Montagenut 18 angeordnet ist. Hierbei wird die Längsseite 16 des zweiten Bauteils 12 an der Stirnseite 15 des ersten Bauteils 10 mit leichten Druck angelegt. Dadurch sind die beiden Bauteile 10, 12 exakt zueinander ausgerichtet. Danach werden die Kugeln 34 in die Bohrungen 39 des Verankerungsabschnittes 24 eingeführt und auch zum Beispiel mit Hilfe eines Stiftes und eines Hammers in Richtung der Seite 33 des Verbinders 14 getrieben. Es ist ebenfalls eine gute Führung der Kugel 34 in der Bohrung 39 gegeben. Die durch den Schlitz 42 getrennten Hälften des Verankerungsabschnittes 24 weiten sich auf und verklemmen sich an den Hinterschnitten der Montagenut 18. Dadurch hält der Verbinder 14 sicher am zweiten Bauteil 12 und das erste Bauteil 10 sicher am zweiten Bauteil 12. Es ist zweckmäßig, die Bohrungen 39 und die Kugeln 34 so zu dimensionieren, daß der Verankerungsabschnitt 37 den Nuthals 37 der Montagenut 18 nach der Montage sicher hintergreift. Hierbei zeigt es sich, daß der Halt einer hinterschnittenen Montagenut 18 besser ist als der einer Montagenut ohne Hinterschnitt.
Da die Kugeln 34 in den Bohrungen 20, 29 verankert verbleiben, ist die Verbindung gegen starke mechanische Schwingungen gesichert. Durch die Anlagefläche 35 des Verbinders 14 ist eine genaue Ausrichtung des ersten Bauteils 10 und somit auch des zweiten Bauteils 12 möglich.
In den Fig. 3 bis 5 ist ein zweiter Verbinder 50 dargestellt. Der Verbinder 50 dient dem Verbinden zweier Bauteile, wobei nur das zweite Bauteil 52 dargestellt ist. Bei dem dargestellten zweiten Bauteil 52 handelt es sich im vorliegenden Ausführungsbeispiel um einen im Aluminium- Strangpreßverfahren hergestellten Profilstab. Das Bauteil 52 weist entlang seiner Längsseiten 16 Montagenuten 18 auf, die in der Mitte der Längsseiten 16 verlaufen und hinterschnitten sind (Fig. 3). Ferner weist das Bauteil 52 eine zentrische, in Längsrichtung des Bauteils 52 verlaufende Bohrung 20 auf. Die Bohrung 20 im Bauteil 52 kann jedoch entfallen.
Der Verbinder 50 weist einen Befestigungsabschnitt 54 und einen Verankerungsabschnitt 56 auf, die beide in einer Montagenut 18 des Bauteils 52 anordenbar sind und beabstandet sind. Der Befestigungsabschnitt 54 und der Verankerungsabschnitt 56 sind hierbei über einen vorzugsweise scheibenförmigen Abschnitt 58 miteinander verbunden.
An dem scheibenförmigen Abschnitt 58 des Verbinders 50 ist eine Anlagefläche 60 ausgebildet, die zur Anlage an der Längsseite 16 entlang der Montagenut 18 des Bauteiles 52 ausgebildet ist. Dadurch weist der Verbinder 50 eine Anlagefläche 60 zur Anlage an einer Außenseite eines der zu verbindenden Bauteile auf, wodurch die Positionierbarkeit der Bauteile zueinander verbessert wird.
Der Befestigungsabschnitt 54 hat eine Breite, die ein wenig geringer als die Breite des Nuthalses 37 der Montagenut 18 ist. Der Befestigungsabschnitt 54 weist eine Gewindebohrung 62 auf, die neben dem Verankerungsabschnitt 56 verläuft. In der Gewindebohrung 62 kann mit einem nicht dargestellten Bauteil in Form einer Schraube das bereits erwähnte erste Bauteil befestigt werden, das zum Beispiel am Abschnitt 58 angedrückt wird.
Der Verankerungsabschnitt 56 ist in der Montagenut 18 des Bauteils 52 anordenbar. Der Verbinder 50 weist ebenso wie der Verbinder 14 mindestens eine Bohrung 39 auf, die quer zur Anlagefläche 60 verläuft, und einen Schlitz 42. In der Bohrung 39 ist auch ein Spreizelement in Form einer Kugel 34 verankerbar. Damit der Verankerungsabschnitt 56 gespreizt werden kann, ist die Bohrung 39 zumindest teilweise konisch ausgebildet, wobei der Bohrungsdurchmesser mit zunehmendem Abstand von der Anlagefläche 60 bzw. zum Nutgrund der Montagenut 18 hin abnimmt. Außerdem ist der Verankerungsabschnitt 56 mit einem Schlitz 42 versehen, der im wesentlichen senkrecht zur Anlagefläche 60 bzw. parallel zur Längsmittelebene der Montagenut 18 des Bauteils 52 anordenbar ist. Zur Erleichterung des Einführens der Kugel 34 weist die Mündung der Bohrung 39 zur Anlagefläche 60 hin einen größeren Öffnungswinkel auf. Statt der Kugel 34 kann auch ein anderes geeignetes Spreizelement eingesetzt werden; denkbar ist zum Beispiel ein Stift in zylindrischer oder konischer Form. Hat die Bohrung keine kreisförmige sondern eine andere Querschnittsform kann ein Spreizelement auch an diese Form angepaßt sein. Es ist auch denkbar, daß die Bohrung 39 ein konisches Innengewinde aufweist, in das ein zylindrischer oder konischer Gewindebolzen eingedreht ist.
Zur Montage wird der Verbinder 50 mit seinem Befestigungsabschnitt 54 und seinem Verankerungsabschnitt 56 in die Montagenut 18 des Bauteils 52 eingeführt, bis die Anlagefläche 60 an der Längsseite 16 zur Anlage kommt. Dadurch ist eine genaue Positionierung des Verbinders 50 an dem Bauteil 52 gegeben. Danach wird eine Kugel 34 in die Bohrung 39 des Verankerungsabschnittes 56 eingeführt. Hierbei ist die Kugel 34 zunächst gut geführt. Dann wird die Kugel 34 mit einem stiftförmigen Werkzeug eingetrieben, bis der Verankerungsabschnitt 56 ausreichend durch die Kugel 34 aufgeweitet wurde. Die Bohrung 39 und die Kugel sind vorzugsweise so dimensioniert, daß der Verankerungsabschnitt 56 den Nuthals 37 der Montagenut 18 sicher hintergreift. Durch Hintergreifen des Nuthalses 37 der Montagenut 18 hält der Verbinder 50 sicherer als in einer Montagenut ohne Nuthals. Die Kugel 34 ist außerdem selbst fest in der Bohrung 39 verankert, wodurch eine gute Sicherung gegen mechanische Schwingungen gegeben ist. Schließlich kann an der Gewindebohrung 62 ein weiteres Bauteil mit Hilfe einer Schraube befestigt werden.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht nur auf die Form der beschriebenen Verbinder 14, 50 beschränkt ist. Verbinder können zum Beispiel, auch als Winkel ausgebildet sein. Winkel haben auch zwei Anlageflächen, die an den zu verbindenden Bauteilen anliegen. An diesen Anlageflächen können dann ein oder zwei spreizbare Verankerungsabschnitte ausgebildet sein, die in Montagenuten eines Bauteiles oder beider Bauteile anordenbar sind. Die Verankerungsabschnitte weisen ebenfalls Bohrungen auf, die quer zur Anlagefläche verlaufen, wobei in den Bohrungen jeweils ein verankerbares Spreizelement vorgesehen ist.

Claims (10)

1. Verbinder (14, 50) für mindestens zwei Bauteile (10, 12, 52), der einen Befestigungsabschnitt (22, 54) aufweist, an dem mindestens ein erstes Bauteil (10) befestigbar ist, und der einen spreizbaren Verankerungsabschnitt (24, 56) aufweist, der in einer Montagenut (18) eines zweiten Bauteils (12, 52) anordenbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verankerungsabschnitt (24, 56) mindestens eine Bohrung (39) aufweist und daß wenigstens ein in der mindestens einen Bohrung (39) verankerbares Spreizelement (34) vorgesehen ist.
2. Verbinder (14, 50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine Bohrung (39) zumindest teilweise konisch ist, wobei vorzugsweise der Bohrungsdurchmesser mit zunehmendem Abstand von einer Anlagefläche (35, 60) des Verbinders (14, 50) abnimmt, und daß vorzugsweise das wenigstens eine Spreizelement (34) eine Kugel ist.
3. Verbinder (14, 50) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagenut (18) hinterschnitten ist und daß die Bohrung (39) und das Spreizelement (34) so dimensioniert sind, daß der Verankerungsabschnitt (24, 56) den Nuthals (37) der Montagenut (18) hintergreift.
4. Verbinder (14, 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder (14, 50) eine Anlagefläche (35, 60) zur Anlage an einer Außenseite (15, 16) eines der Bauteile (10, 52) aufweist, zu der die mindestens eine Bohrung (39) vorzugsweise quer verläuft.
5. Verbinder (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anlagefläche (60) zur Anlage an einer Längsseite (16) entlang der Montagenut (18) des zweiten Bauteiles (52) ausgebildet ist, wobei vorzugsweise ein scheibenförmiger Abschnitt (58) den Befestigungsabschnitt (54) und den Verankerungsabschnitt (56) verbindet.
6. Verbinder (50) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (54) eine Gewindebohrung (62) ist, die neben dem Verankerungsabschnitt (56) verläuft.
7. Verbinder (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anlagefläche (35) zur Anlage an einer Außenfläche (15) des ersten Bauteils (10) ausgebildet ist.
8. Verbinder (14) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsabschnitt (22) hülsenförmig ausgebildet ist, eine Durchgangsbohrung (26) aufweist und in einer Bohrung (20) des ersten Bauteils (10), die quer zur Montagenut (18) des zweiten Bauteils (12) verläuft, anordenbar ist, daß im Stirnbereich (28) des in der Bohrung (20) angeordneten Befestigungsabschnittes (22) ein Schlitz (30) ausgebildet ist und daß die Durchgangsbohrung (26) im Stirnbereich vorzugsweise konisch ausgebildet ist, wobei der Bohrungsdurchmesser zur Stirnseite (32) hin abnimmt, und daß um den Befestigungsabschnitt (22) die Anlagefläche (35) als Schulterfläche ausgebildet ist.
9. Verbinder (14) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verankerungsabschnitt (24) zwei Bohrungen (39) aufweist, die beidseitig des Befestigungsabschnittes (22) angeordnet sind.
10. Verbinder (14, 50) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der spreizbare Verankerungsabschnitt (24, 56) wenigstens einen Schlitz (42) aufweist, der im wesentlichen senkrecht zur Anlagefläche (35, 60) und parallel zur Längsmittelebene der Montagenut (18) des zweiten Bauteils (12, 52) anordenbar ist.
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