DE4328419C2 - Justier- und Fixierelement - Google Patents
Justier- und FixierelementInfo
- Publication number
- DE4328419C2 DE4328419C2 DE19934328419 DE4328419A DE4328419C2 DE 4328419 C2 DE4328419 C2 DE 4328419C2 DE 19934328419 DE19934328419 DE 19934328419 DE 4328419 A DE4328419 A DE 4328419A DE 4328419 C2 DE4328419 C2 DE 4328419C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- adjusting
- fixing element
- adjusting member
- expansion
- section
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 4
- 230000003993 interaction Effects 0.000 claims description 3
- 229920002457 flexible plastic Polymers 0.000 claims description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 1
- 238000009418 renovation Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B1/00—Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
- E06B1/56—Fastening frames to the border of openings or to similar contiguous frames
- E06B1/60—Fastening frames to the border of openings or to similar contiguous frames by mechanical means, e.g. anchoring means
- E06B1/6069—Separate spacer means acting exclusively in the plane of the opening; Shims; Wedges; Tightening of a complete frame inside a wall opening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Justier- und Fixierelement,
welches aus einem Spreizglied und einem Einstellglied mit einem
endigen Werkzeugansetzabschnitt und mindestens einem
Gewindeabschnitt besteht, dessen Spreizglied aus gekrümmten,
C-förmigen Spreizabschnitten besteht, welche mit ihren offenen
Seiten zueinander gerichtet sind und deren Schenkelenden jeweils
über einen Einstellgliedaufnahmesteg verbunden sind, und daß das
Einstellglied in den Einstellgliedaufnahmestegen, sich zwischen
diesen erstreckend, drehbar gehalten ist, wobei ein
Einstellgliedaufnahmesteg ein dem Gewindeabschnitt des
Einstellgliedes entsprechendes Innengewinde hat, in welchem der
Gewindeabschnitt gehalten ist, wobei in einer Grundstellung des
Justier- und Fixierelementes die Einstellgliedaufnahmestege
einen annähernd einer Länge des Einstellgliedes entsprechenden
Abstand haben, welcher beim Drehen des Einstellgliedes sich
durch das Zusammenwirken des Gewindeabschnittes und des
entsprechenden Innengewindes sich verändert, so daß die
C-förmigen Spreizabschnitte entsprechend verändert gekrümmt sind,
und entsprechend ein Spreizabstand der Spreizabschnitte
unterschiedlich weit ist.
Ein derartiges Fixierelement ist aus der DE 29 45 881 A1
bekannt. Dieses ist aus einem Stanzteil mit eingeprägten Noppen
zur Gewindebildung hülsenartig gewickelt, und eine Schraube ist
durch die Hülse in das Noppengewinde gedreht. Beim Anzeihen der
Schraube werden die Hülsenenden zusammengezogen und die
Spreizstege zur Seite ausknickend verformt. Eine Befestigung des
ungespreizten Fixierelementes und ein Rückgängigmachen der
Spreizverformung sind nicht vorgesehen.
Bei der Montage von Einbaufenstern oder Türzargen stellt sich
das Problem, daß die Fenster- oder Türöffnung größer als die
einzubauenden Fensterrahmen bzw. Türzargen sind. Sowohl bei der
Neubauerstellung als auch bei der Altbausanierung werden die
Abmessungen der einzusetzenden Fensterrahmen bzw. Türzargen der
Mauerwerksöffnung mit einem Abschlag bzw. umgekehrt für die
Montageflexibilität angepaßt.
Bekannt ist, daß die Fensterrahmen oder Türzargen in die
Maueröffnung mit Keilen o.a. fixiert und sukzessive justiert
werden und dann mittels Schraubverbindungen fest an dem
Mauerwerk verbunden werden. Die Justage des Fensterrahmens oder
einer Türzarge mittels Keile erfordert höchstes handwerkliches
Geschick und ist zeitaufwendig. Oftmals ist eine genaue
Ausrichtung des Fensterrahmens nur schwierig möglich. Passende
Keile müssen erst unter Zeitaufwand zurechtgeschnitten werden.
Sofern ein Fensterrahmen mit Keilen positioniert ist, ist eine
nachträgliche Veränderung dieser Positionierung nur schwer
möglich.
Weiterhin ist aus der DE 33 39 239 C2 ein Spreizelement bekannt,
das aus einem abgeflachten Rohrabschnitt besteht, der in der
Längsachse der Abflachung von einer Schraube durchsetzt ist,
deren Kopf und Mutter jeweils außenseitig des Rohrabschnittes
liegen, so daß beim Eindrehen der Schraube in die Mutter der
Rohrabschnitt senkrecht zur Schraubenrichtung aufgeweitet wird.
Zur Fixierung des Spreizelementes an einem Bauteil ist die
Rohrwandung laschenartig verlängert und dort mit
Befestigungsbohrungen für ein Annageln oder Anschrauben
versehen. Beim Einsatz des Elementes sind also 3 verschiedene
Werkzeuge und 2 Hände erforderlich. Ein Rückgängigmachen der
Spreizverformung ist nicht vorgesehen. Insbes. werden die
Justier- und Fixierelemente als Hohlraumdübel verwendet. Die
Spreizglieder dieser Dübel dienen jedoch lediglich zur
Vergrößerung einer Andruckfläche des jeweiligen Dübels, z. B. bei
Gipswänden, diese Dübel sind aber nicht als Fixierelement
verwendbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, das eingangs bezeichnete
Fixierelement zu verbessern, so daß es leichter zu handhaben,
vielseitiger verwendbar ist und eine genaue sowie stabile
Justage insbes. von Fensterrahmen oder Türzargen ohne großen
Aufwand einhändig ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe wird dadurch erreicht, daß an einem
ersten Spreizabschnitt außenseitig etwa mittig ein Steckzapfen
angeordnet ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich auf eine Verwendung
des Justier- und Fixierelementes bei der Montage eines
Fensterrahmens. Vom Erfindungsgedanken ist eine Verwendung des
Justier- und Fixierelementes bei der Montage von Türzargen oder
ähnlichen Bauelementen ebenfalls erfaßt.
Das erfindungsgemäße Justier- und Fixierelement ist leicht
handzuhaben und praktisch in der Anwendung.
Zur Montage eines Fensterrahmens wird dieser, wie bekannt, grob
ausgerichtet in die im Mauerwerk ausgesparte Fensteröffnung
gesetzt. In die zwischen dem Fensterrahmen und der
Fensteröffnung verbleibenden Spalte werden je nach Bedarf die
Justier- und Fixierelemente eingesetzt, und zwar so, daß ein
Spreizglied dem Mauerwerk und das andere Spreizglied dem
Fensterrahmen zugewandt ist. Durch Drehen des Einstellgliedes
werden die Einstellgliedaufnahmestege einander zugeführt,
wodurch sich die Spreizglieder nach außen wölben, bis die
Spreizglieder jeweils unter Spannung an dem Fensterrahmen und
dem Mauerwerk anliegen.
Bei Verwendung mehrerer erfindungsgemäßer Justier- und
Fixierelemente ist durch koordiniertes Verstellen der jeweiligen
Einstellglieder eine nachträgliche Veränderung der
Fensterrahmenpositionierung leicht möglich.
Vorteilhaft hat das Einstellglied in einer ersten Ausführung
zwei Gewindeabschnitte mit gegenläufigem Gewinde. Die beiden
Einstellgliedaufnahmestege weisen ein entsprechendes
Innengewinde auf. Durch diese Gestaltung wirken jeweils beide
Gewinde auf die Einstellgliedaufnahmestege, so daß bei einer
einfachen Drehung des Einstellgliedes diese Drehung durch die
zwei Gewinde doppelt umgesetzt wird. Hierdurch der Spreizabstand
der Spreizabschnitte schnell veränderbar.
In einer zweiten vorteilhaften Ausführung hat das Einstellglied
einenseitig einen Gewindeabschnitt, welcher in einem ersten
Einstellgliedaufnahmesteg gehalten ist, und ist andernseitig
endig in einem zweiten Einstellgliedaufnahmesteg drehbar
gelagert. Diese Ausführung eignet sich besonders bei Verwendung
des Justier- und Fixierelementes bei eingeschränkten
Arbeitsraum. Das Einstellglied tritt nur gewindeseitig aus dem
ersten Einstellgliedaufnahmesteg bei entsprechender Drehung
heraus, so daß der zweite Einstellgliedaufnahmesteg z. B. an
einer Wand anliegen kann, ohne die Spreizwirkung des Justier-
und Fixierelementes zu beeinträchtigen.
Vorzugsweise hat bzw. haben der oder die Gewindeabschnitt/e ein
dreigängiges Gewinde. Durch dieses Gewinde ist der Spreizabstand
schnell verstellbar.
Das Gewinde ist vorteilhaft kunststoffseitig ein Trapezgewinde,
wodurch eine hohe Stabilität gegeben ist.
Das Einstellglied weist vorteilhaft jeweils endseitig einen
Kragen auf, dessen Außendurchmesser größer als ein
Innendurchmesser der das Einstellglied aufnehmenden
Einstellgliedaufnahmeöffnungen ist. Diese Kragen wirken als
Endanschlag und es wird einem Überdrehen des Einstellgliedes
beim Verringern des Spreizabstandes vorgebeugt.
Vorzugsweise ist an einem ersten Spreizabschnitt außenseitig
mittig ein Steckzapfen angeordnet. Ein zweiter Spreizabschnitt
hat mittig eine Zapfenaufnahmeöffnung, deren Durchmesser in
enger Preßpassung der Form des Steckzapfens entspricht. Der
Steckzapfen weist vorteilhaft umlaufende, konisch angeschrägte
Kragen auf. Der Steckzapfen erleichtert zum einen die Montage
des Fensterrahmens, indem das Justier- und Fixierelement bereits
vor Einsetzen des Fensterrahmens in die Maueröffnung in
entsprechend in den Fensterrahmen gebohrte Löcher ansteckbar
ist, wodurch ein oftmals mühsames nachträgliches Einsetzen des
Justier- und Fixierelementes in die zwischen dem Fensterrahmen
und dem Mauerwerk verbleibenden Spalte entfällt. Zudem sind
mehrere Justier- und Fixierelemente miteinander verbindbar,
indem ein Zapfen eines ersten Justier- und Fixierelementes in
die entsprechende Zapfenaufnahmeöffnung eines zweiten Justier-
und Fixierelementes gesteckt wird. Hierdurch ist das Justier-
und Fixierelement auch bei größeren Spalten zwischen
Fensterrahmen und Mauerwerk verwendbar, da sich der
Spreizabstand der einzelnen Justier- und Fixierelemente addiert.
Der zweite Spreizabschnitt ist vorteilhaft außenseitig
profiliert, wodurch das Justier- und Fixierelement rutschfest
ist.
Sofern der Steckzapfen nicht verwendet werden soll, z. B. mangels
Bohrung im Fensterrahmen, ist dieser einfach mit einer Säge,
welche zum Grundwerkzeug eines Fenstermonteurs zählt, absägbar.
Die Spreizabschnitte sind vorzugsweise an den Schenkelenden
eingeschnitten bzw. nach innen profiliert. Hierdurch hat das
Spreizglied Soll-Biegestellen und es wird die beim Drehen des
Einstellgliedes auftretende Biegespannung nur von den C-förmigen
Spreizabschnitten aufgenommen, welche sich entsprechend
verändert biegen.
Der Werkzeugansetzabschnitt des Einstellgliedes weist
vorzugsweise einen Kreuzschlitz und/oder einen Innen- oder
Außensechskant auf, wodurch das Einstellglied mit üblichen
Werkzeugen leicht drehbar ist.
Das Spreizglied ist vorzugsweise aus biegsamem Kunststoff,
welcher preiswert und leicht zu bearbeiten ist.
Das Einstellglied ist vorteilhaft aus hartem Kunststoff oder
Metall, so daß der/die Gewindeabschnitte formstabil ist/sind.
Vorzugsweise ist das Einstellglied aus Metall und das
Spreizglied ist um das Einstellglied herumgespritzt. Durch diese
Gestaltung ist das justier- und Fixierelement einfach und
kostengünstig herzustellen. Ein Schneiden eines Innengewindes in
die Einstellgliedaufnahmeöffnungen entfällt, da dieses durch das
Herumspritzen des Spreizgliedes um die Gewindeabschnitte sich
ergibt.
Vom Erfindungsgedanken sind auch andere Gestaltungen des
Spreizgliedes und des Einstellgliedes erfaßt. So sind die
Spreizabschnitte auch V-förmig oder ähnlich gestaltbar.
Das erfindungsgemäße Justier- und Fixierelement ist leicht
handzuhaben, kostengünstig herzustellen, vielseitig verwendbar
und ermöglicht eine genaue sowie stabile Justage von
Fensterrahmen oder ähnlichen Bauteilen ohne großen Aufwand.
Vorteilhaft weist der zu montierende Fensterrahmen oder ein
anderes Bauteil bereits werkseitig gebohrte, rastermäßig
angeordnete Bohrungen oder eine mauerwerksseitig angeordnete,
umlaufende Nut auf, in welche die Justier- und Fixierelemente
bereits vor der Montage des Fensterrahmens einsteckbar sind,
wodurch zum einen die Montage schneller möglich ist und zum
anderen eine flexible Anordnung der Justier- und Fixierelemente
ermöglicht wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Darstellungen in den
Fig. 1 bis Fig. 5 erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des entspannten Justier- und
Fixierelementes mit zwei Gewindeabschnitten zum Teil
geschnitten;
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht des des Justier- und Fixierelementes;
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des gespannten Justier- und
Fixierelementes mit zwei Gewindeabschnitten;
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des gespannten Justier- und
Fixierelementes mit einem Gewindeabschnitt zum Teil geschnitten;
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht zweier ineinandergesteckter
Justier- und Fixierelemente.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des entspannten Justier- und
Fixierelementes (1) mit zwei Gewindeabschnitten (5, 6) zum Teil
geschnitten.
Das Justier- und Fixierelement (1) besteht aus einem Spreizglied
(2) und einem Einstellglied (3). Das Einstellglied (3) hat einen
endigen Werkzeugansetzabschnitt (4) und zwei Gewindeabschnitte
(5, 6) mit gegenläufigem Gewinde.
Das Spreizglied (2) besteht aus zwei leicht gekrümmten,
C-förmigen Spreizabschnitten (2A, 2B), welche mit ihren offenen
Seiten zueinander gerichtet sind. Die Schenkelenden der
Spreizabschnitte (2A, 2B) sind jeweils über einen
Einstellgliedaufnahmesteg (2C, 2D) verbunden. Die Schenkelenden
weisen ein Innenprofil (20) auf, wodurch im Bereich des Profils
(20) ein leichtes Einknicken des Spreizgliedes (2) möglich ist.
Das Einstellglied (3) ist in den Einstellgliedaufnahmestegen
(2C, 2D), sich zwischen diesen erstreckend, drehbar gehalten.
Die Einstellgliedaufnahmestege (2C, 2D) haben ein dem
Gewindeabschnitten (5, 6) des Einstellgliedes (3) entsprechendes
Innengewinde (7, 8), in welchem die Gewindeabschnitte (5, 6)
gehalten sind.
In der dargestellten Grundstellung des Justier- und
Fixierelementes (1), in welcher diese entspannt ist, haben die
Einstellgliedaufnahmestege (2C, 2D) einen annähernd einer Länge
(L) des Einstellgliedes (3) entsprechenden Abstand (A), welcher
beim Drehen des Einstellgliedes (3) sich durch das
Zusammenwirken der Gewindeabschnitte (5, 6) und der
entsprechenden Innengewinde (7, 8) verändert, so daß die
C-förmigen Spreizabschnitte (2A, 2B) entsprechend verändert
gekrümmt sind, wie in Fig. 3, Fig. 4 und Fig. 5 zu sehen ist,
und entsprechend ein Spreizabstand (SA) der Spreizabschnitte
(2A, 2B) unterschiedlich weit ist.
Das dargestellte Gewinde der Gewindeabschnitte (5, 6) ist ein
dreigängiges Gewinde, welches kunststoffseitig ein Trapezgewinde
ist. Es sind durchaus auch andere, nicht dargestellte
Gewindegestaltungen verwendbar und vom Erfindungsgedanken
erfaßt.
Das Einstellglied (3) hat jeweils endseitig einen Kragen (11,
11A), dessen Außendurchmesser größer ist als ein
Innendurchmesser der das Einstellglied (3) aufnehmenden
Einstellgliedaufnahmeöffnungen.
An einem ersten Spreizabschnitt (2A) des Spreizgliedes (2) ist
außenseitig mittig ein Steckzapfen (13) angeordnet. Ein zweiter
Spreizabschnitt (2B) hat mittig eine Zapfenaufnahmeöffnung (14),
deren Durchmesser in enger Preßpassung der Form des
Steckzapfens (13) entspricht. Der Steckzapfen (13) weist
umlaufende, konisch angeschrägte Kragen (15) auf und hat eine
kegelstumpfförmige Spitze.
Fig. 2 zeigt eine Aufsicht des des Justier- und Fixierelementes
(1).
Das Spreizglied (2) besteht aus den leicht gekrümmten,
C-förmigen Spreizabschnitten (2A, 2B). Die Schenkelenden der
Spreizabschnitte (2A, 2B) sind jeweils über einen
Einstellgliedaufnahmesteg (2C) miteinander verbunden. Die
Schenkelenden weisen ein Innenprofil (20) auf.
An dem ersten Spreizabschnitt (2A) des Spreizgliedes (2) ist
außenseitig mittig der Steckzapfen (13) angeordnet.
Endig an dem Einstellglied ist der Werkzeugansetzabschnitt (4)
angeordnet, welcher einen umlaufenden Kragen (11) hat.
Der Werkzeugansetzabschnitt (4) des Einstellgliedes weist
beispielsweise einen Innensechskant (2, 1) auf.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt des gespannten Justier- und
Fixierelementes (1) mit zwei Gewindeabschnitten (5, 6).
Der Spreizabstand (SA) der Spreizabschnitte (2A, 2B) ist durch
das Drehen des Einstellgliedes (3) verändert. Das Justier- und
Fixierelementes (1) ist gespannt. Durch weiteres Drehen des
Einstellgliedes (3) ist der Spreizabstand (SA) veränderbar.
Der Steckzapfen (13) ist massiv gestaltet. Alternativ ist eine
hohle Gestaltung des Steckzapfens (13) vorgesehen.
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des gespannten Justier- und
Fixierelementes (1) mit einem Gewindeabschnitt (5) zum Teil
geschnitten.
Das Einstellglied (3A) weist in dieser Ausführung einenseitig
einen Gewindeabschnitt (5) auf, welcher in einem ersten
Einstellgliedaufnahmesteg (2C) gehalten ist. Der
Gewindeabschnitt (5) ist durch eine Anschlagscheibe (25) gegen
Überdrehen gesichert. Die Gestaltung des Einstellgliedes (3A),
insbesondere die Gewindeabschnittslänge, ist variierbar.
Andernseitig ist das Einstellglied (3A) endig in einem zweiten
Einstellgliedaufnahmesteg (2D) drehbar gelagert, wobei der
zweite Einstellgliedaufnahmesteg (2D) durch am Einstellglied
(3A) angeordnete Kragen (9, 10) beidseitig gehalten ist.
Das Einstellglied (3A) ist nur gewindeseitig aus dem ersten
Einstellgliedaufnahmesteg (2C) herausgetreten, so daß der
zweite Einstellgliedaufnahmesteg (2D) z. B. an einer Wand
anliegen kann, ohne die Spreizwirkung des Justier- und
Fixierelementes (1) zu beeinträchtigen.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht zweier ineinandergesteckter
Justier- und Fixierelemente (1, 1A).
Ein erstes Justier- und Fixierelement (1) stützt sich
einenseitig am Mauerwerk (24) ab und ist mit seinem Steckzapfen
(13) in die Zapfenöffnung (14A) eines zweiten Justier- und
Fixierelementes (1A) gesteckt. Der Steckzapfen (13) des zweiten
Justier- und Fixierelementes (1A) ist wiederum in eine Bohrung
(22) eines Fensterrahmens (23) gehalten. Es wird verdeutlicht,
daß das Justier- und Fixierelement (1, 1A) auch bei größeren
Spalten zwischen Fensterrahmen (23) und Mauerwerk (24)
verwendbar ist.
Der Fensterrahmen (23) weist vorteilhaft bereits werkseitig
gebohrte, rastermäßig angeordnete Bohrungen (22) auf, in welche
die Justier- und Fixierelemente (1, 1A) bereits vor der Montage
des Fensterrahmens (23) einsteckbar sind.
Claims (15)
1. Justier- und Fixierelement, welches aus einem
Spreizglied (2) und einem Einstellglied (3, 3A) mit einem
endigen Werkzeugansetzabschnitt (4) und mindestens einem
Gewindeabschnitt (5, 6) besteht, dessen Spreizglied (2) aus
gekrümmten, C-förmigen Spreizabschnitten (2A, 2B) besteht,
welche mit ihren offenen Seiten zueinander gerichtet sind und
deren Schenkelenden jeweils über einen Einstellgliedaufnahmesteg
(2C, 2D) verbunden sind, und daß das Einstellglied (3, 3A) in
den Einstellgliedaufnahmestegen (2C, 2D), sich zwischen diesen
erstreckend, drehbar gehalten ist, wobei ein
Einstellgliedaufnahmesteg (2C, 2D) ein dem Gewindeabschnitt (5,
6) des Einstellgliedes (3, 3A) entsprechendes Innengewinde hat
(7, 8), in welchem der Gewindeabschnitt (5) gehalten ist, wobei
in einer Grundstellung des Justier- und Fixierelementes (1) die
Einstellgliedaufnahmestege (2C, 2D) einen annähernd einer Länge
(L) des Einstellgliedes (3, 3A) entsprechenden Abstand (A)
haben, welcher beim Drehen des Einstellgliedes (3, 3A) sich
durch das Zusammenwirken des Gewindeabschnittes (5) und des
entsprechenden Innengewindes (7) sich verändert, so daß die
C-förmigen Spreizabschnitte (2A, 2B) entsprechend verändert
gekrümmt sind, und entsprechend ein Spreizabstand (SA) der
Spreizabschnitte (2A, 2B) unterschiedlich weit ist,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem ersten Spreizabschnitt
(2A) außenseitig etwa mittig ein Steckzapfen (13) angeordnet
ist.
2. Justier- und Fixierelement (1) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem Spreizabschnitt (2B) ohne den
Steckzapfen (13) etwa mittig eine Zapfenaufnahmeöffnung (14)
eingebracht ist, deren Durchmesser in enger Preßpassung der
Form des Steckzapfens (13) entspricht.
3. Justier- und Fixierelement (1) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steckzapfen (13) umlaufende, konisch
angeschrägte Kragen (15) aufweist.
4. Justier- und Fixierelement (1) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Einstellglied (3) zwei Gewindeabschnitte
(5, 6) mit gegenläufigem Gewinde hat und beide
Einstellgliedaufnahmestege (2C, 2D) ein entsprechendes
Innengewinde (7, 8) aufweisen.
5. Justier- und Fixierelement (1) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Einstellglied (3A) einendseitig einen
Gewindeabschnitt (5), welcher in einem ersten
Einstellgliedaufnahmesteg (2C) gehalten ist, und das
Einstellglied (3A) andernendseitig in dem zweiten
Einstellgliedaufnahmesteg (2D) drehbar gelagert ist, wobei der
zweite Einstellgliedaufnahmesteg (2D) durch am Einstellglied
(3A) angeordnete Kragen (9, 10) beidseitig gehalten ist.
6. Justier- und Fixierelement (1) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der/die
Gewindeabschnitt/e (5, 6) ein dreigängiges Gewinde hat/haben.
7. Justier- und Fixierelement (1) einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (3)
jeweils endseitig einen Kragen (11, 11A) aufweist, dessen
Außendurchmesser größer ist als ein Innendurchmesser der das
Einstellglied (3) aufnehmenden Einstellgliedaufnahmeöffnungen.
8. Justier- und Fixierelement (1) nach einem der
Vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Spreizabschnitt (2B) außenseitig profiliert ist.
9. Justier- und Fixierelement (1) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spreizabschnitte (2A, 2B) an den Schenkelenden eingeschnitten
oder nach innen profiliert sind.
10. Justier- und Fixierelement (1) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Werkzeugansetzabschnitt (4) des Einstellgliedes (3) einen
Kreuzschlitz und/oder einen Innen- oder Außensechskant aufweist.
11. Justier- und Fixierelement (1) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Spreizglied (2) aus biegsamem Kunststoff ist.
12. Justier- und Fixierelement (1) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Einstellglied (3, 3A) aus hartem Kunststoff oder Metall ist.
13. Justier- und Fixierelement (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (3) aus
Metall ist und das Spreizglied (2) um das Einstellglied (3)
herumgespritzt ist.
14. Justier- und Fixierelement (1) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der/die
Gewindeabschnitt/e (5, 6) kunststoffseitig ein Trapezgewinde
hat/haben.
15. Fensterrahmen (23) oder Türzarge, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fensterrahmen (23) oder die Türzarge
rastermäßig angeordnete Bohrungen (22) oder umlaufende Nuten zur
Aufnahme des an dem Justier- und Fixierelementes (1)
angeordneten Steckzapfen (13) haben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934328419 DE4328419C2 (de) | 1993-08-24 | 1993-08-24 | Justier- und Fixierelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934328419 DE4328419C2 (de) | 1993-08-24 | 1993-08-24 | Justier- und Fixierelement |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4328419A1 DE4328419A1 (de) | 1995-03-02 |
| DE4328419C2 true DE4328419C2 (de) | 1996-01-25 |
Family
ID=6495885
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934328419 Expired - Fee Related DE4328419C2 (de) | 1993-08-24 | 1993-08-24 | Justier- und Fixierelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4328419C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11933098B1 (en) | 2023-03-20 | 2024-03-19 | Pella Corporation | Fenestration unit with interior installation features and associated systems and methods |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005056489B4 (de) * | 2005-11-21 | 2010-10-14 | Gollwitzer, Karl | Verfahren zum Einbau eines Gebäudeabschlusselements |
| DE102010027537A1 (de) * | 2010-07-16 | 2012-01-19 | Gerhard Kälber | Vorrichtung zum Einbau und Ausrichten einer Zarge in einer Maueröffnung |
| AT523293B1 (de) * | 2020-03-17 | 2021-07-15 | Wolfgang Klaffenboeck | Vorrichtung zur Montage von Fensterrahmen |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2945881C2 (de) * | 1979-11-14 | 1986-10-16 | SMK Meister KG, 7296 Glatten | Gewindehülse |
| DE3339239A1 (de) * | 1983-10-28 | 1985-05-09 | Klaus 8960 Kempten Jäkel | Spreizteil |
-
1993
- 1993-08-24 DE DE19934328419 patent/DE4328419C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11933098B1 (en) | 2023-03-20 | 2024-03-19 | Pella Corporation | Fenestration unit with interior installation features and associated systems and methods |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4328419A1 (de) | 1995-03-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3687293T2 (de) | Vollstaendig gegliederte lagerungsvorrichtung. | |
| DE2618442C2 (de) | Stütze für ein Geländer oder dergleichen | |
| DE3304569C1 (de) | Vorrichtung zum Einstellen eines ersten Bauteiles relativ zu einem zweiten Bauteil | |
| EP0136431B1 (de) | Konstruktion aus Profilstäben | |
| DE3523155C2 (de) | ||
| DE2840087C2 (de) | ||
| DE4328419C2 (de) | Justier- und Fixierelement | |
| DE3127736A1 (de) | "vorrichtung zum befestigen einer fassadenverkleidungs-unterkonstruktion an einer gebaeudewand" | |
| DE2916003A1 (de) | Befestigungsvorrichtung, insbesondere fuer die verbindung von zwei bauteilen von bauwerken | |
| DE10012729A1 (de) | Vorrichtung zum stirnseitigen Verbinden von Profilstäben | |
| EP0591507A1 (de) | Blindnietartiger klemmverbinder | |
| EP1785535A1 (de) | Verbindungsbeschlag und Verfahren zum Verbinden eines Holzträgers mit einer Tragstruktur aus Holz | |
| EP0816623B1 (de) | Profilelement zum Aufbau von Rahmen und Fassadenkonstruktionen | |
| EP0907032B1 (de) | Halteelement | |
| AT520922B1 (de) | Vorrichtung, die ein Hohlprofil und einen an der Mantelfläche des Hohlprofils verankerten Gegenstand umfasst | |
| DE19532161A1 (de) | Vorrichtung zur Klemmverbindung der Elemente von Möbelstücken, Rohrtragsystemen u. dgl. | |
| DE29508741U1 (de) | Befestigungsanker sowie System aus Befestigungsanker und Bauelement | |
| DE3210262A1 (de) | Rahmenbefestigungsduebel | |
| DE6608567U (de) | Spreizvorrichtung zum befestigen von bauteilen od. dgl. am mauerwerk. | |
| WO1997041325A1 (de) | Justiervorrichtung für in eine gebäudeöffnung einsetzbare baukörper, wie z.b. fenster- oder türrahmen | |
| DE19734876A1 (de) | Verbindungselement zur Verbindung eines Hohlteils mit einem auf Stoß anliegenden Profilteil im Tür- oder Fensterbau | |
| DE10033840A1 (de) | Vorrichtung zur Befestigung flächenbündiger Bauelemente an einem Mehrkammerprofil | |
| DE19856232B4 (de) | Profilverbinder für ein Leichtmetall-Profilsystem und Verfahren zur Verbindung von Leichtmetallprofilen unter Verwendung einer Montagevorrichtung | |
| EP4575119A1 (de) | T-verbindung und verfahren zur montage einer t-verbindung | |
| WO1991010764A1 (de) | Mittelverbinder für insbesondere metallische webeschäfte |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |