DE1000266B - Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine mit stillstehender Spindelbank und bewegter Ringbank - Google Patents
Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine mit stillstehender Spindelbank und bewegter RingbankInfo
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- D01H1/36—Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine mit stillstehender Spindelbank und
bewegter Ringbank mit einer an einer Kettentrommel befestigten Antriebskette für die Ringbank und einem
die Kettentrommel tragenden, durch einen Herzexzenter hin- und herbewegten Schlitten, auf dem die
durch ein Schrittschaltwerk angetriebene Kettentrommel gelagert ist.
Es sind bereits Ringspinnmaschinen bekannt, bei denen die Ringbank mittels einer Kette angetrieben
wird, welche an einem Schlitten befestigt ist, der in dem Kopfteil gleitet und eine hin- und hergehende
Bewegung ausführt, deren Gesetzmäßigkeit durch die Form eines Herzexzenters bestimmt wird. Die so auf
die Ringbank übertragene Bewegung erzeugt die die Garnspule bildenden Schichten, welche insbesondere
konisch oder zylindrisch sein können.
Es ist ferner bekannt, die Schlittenbewegung mittels einer Kette zunächst auf eine Zwischentrommel zu
übertragen, welche mit einem Herzexzenter gekuppelt so ist, auf dessen Umfang sich eine weitere, die Ringbank
betätigende Kette aufwickelt, wobei die Form des Herzexzenters den Hub der hin- und hergehenden
Bewegung der Ringbank bestimmt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die «5
Ringbankbewegung in der Weise zu verbessern, daß mit ein und demselben Herzexzenter sowohl in ihrem
Aufbau (konisch oder zylindrisch) als auch in ihren Abmessungen verschiedene Arten von Spulen hergestellt
werden können.
Die Erfindung besteht darin, daß ein stetig regelbares Übersetzungsgetriebe zwischen dem Schwinghebel
des Lagenhubexzenters und dem die Kettentrommel tragenden Schlitten vorgesehen ist zusammen
mit einer Klauenkupplung, welche den für die gewünschte Spulenform nötigen Antrieb des
Steuerorgans des Übersetzungsgetriebes durch das Schrittschaltwerk gestattet.
Es ist zwar bei Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen auch schon ein stetig veränderbares Übersetzungsgetriebe
zwischen dem Lagenhubexzenter und dem Ringbankschwinighebel angewendet worden, jedtoch
diente es lediglich zum Regeln der Hubgröße für eine Kötzerwicklung in der Weise, daß die Hubgröße
beim Anspinnen zunächst langsam und dann rasch anwächst, um zur Kötzerspitze hin wieder abzunehmen.
Dieses Getriebe dient also einer anderen Aufgabe als das Übersetzungsgetriebe nach der Erfindung.
In weiterer Ausbildung der Erfindung besteht das übersetzungsgetriebe aus einer sich gegen die Rückseite
des Schwinghebels anlegenden Rolle, die von einer Mutter getragen wird, die durch das als Schraubenspindel
ausgebildete und vom Schrittschaltwerk Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine
mit stillstehender Spindelbank
und bewegter Ringbank
Anmelder: BREMATEX S. A., Tanger
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Görtz, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Schneckenhofstr. 27
Frankfurt/M., Schneckenhofstr. 27
Beanspruchte Priorität:
Luxemburg vom 29. Juni 1964
Luxemburg vom 29. Juni 1964
angetriebene Steuerorgan nach oben oder nach unten verstellt wird.
Weiterhin kann erfindungsgemäß zwischen dem insbesondere für die gute Ansatzbildung der Spinnkötzer
notwendigen Hubverkürzungsnocken und der mit der Kettentrommel synchron umlaufenden Zwischentrommel
ein die Winkelhübe des Hubverkürzungsnockens gegenüber letzterer vergrößerndes oder
verkleinerndes Verzerrungsgetriebe (Planetengetriebe od. dgl.) eingebaut sein, mit dessen Hilfe für den
gleichen Winkelhub der Zwischentrommel Winkelhübe verschiedener Amplitude des Hubverkürzungsnockens
erhalten werden können.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. ι zeigt schematisch die wesentlichen Teile eines erfindungsgemäßen Ringbankantriebes;
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstab im Querschnitt gewisse Teile der in Fig. 1 dargestellten Anordnung,
insbesondere den Schlitten, zur Betätigung der Ringbank
und dem Mechanismus zum Antrieb des Schlittens;
Fig. 3 ist ein Querschnitt längs der Linie HI-III der Fig. 2;
Fig. 4 bis 7 zeigen verschiedene Spulenarten, welche mit dem erfindungsgemäßen Ringbankantrieb hergestellt werden können.
Die Ringspinnmaschine kann im übrigen auf beliebige geeignete Weise ausgebildet sein. So können
z. B. die Spindeln unmittelbar durch eine sich über die ganze Länge des Stuhles erstreckende Antriebswelle
angetrieben werden, die eine gewisse Zahl von mit an den Spindeln sitzenden Schnecken im Eingriff
stehenden Schneckenrädern trägt.
Der Antrieb der Ringbank ι enthält einen von einem Herzexzenter betätigten Antriebsschlitten 2.
Fig. ι zeigt schematisch außer anderen Teilen einen Antriebsschlitten 2, der gegenüber dem Maschinengestell
3 in vorzugsweise senkrecht zur Längsrichtung der Spindelbank liegenden Führungen gleiten
kann.
Eine auf dem Antriebsschlitten 2 gelagerte Kettentrommel 5 dient zur Verankerung eines Endes einer
ersten Kette 6, deren 'anderes Ende an der unmittelbar im Maschinengestell 3 gelagerten Zwischentrommel
7 befestigt ist.
Mit der Zwischentrommel 7 ist ein Hubverkürzungsnocken 8 verbunden, an dem eine zweite Kette 9
befestigt ist. Die Kette 9 ist andererseits mit einer sich in Maschinenlängsrichtung erstreckenden Antriebsschiene
10 verbunden, die durch ihre hin- und hergehende Bewegung die Aufwärts- und Abwärtsbewegung
der durch eine Anzahl von Antriebsketten 11 an ihr angehängten Ringbank 1 bewirkt.
Ferner sind in einer Richtung wirkende, zurückziehbare, weiter unten erläuterte Anschlagmittel vorhanden,
um eine Drehung der Kettentrommel 5 in dem Sinn zu verhindern, in welchem sie das Gewicht
der Ringbank 1 zu drehen sucht, so daß bei der Verstellung des Schlittens 2 in der der Aufwärtsbewegung
der Ringbank entsprechenden Richtung die Kettentrommel 5 tatsächlich als Verankerungsteil für
die Kette 6 der Kette eine Translationsbewegung erteilen kann, welche die gewünschte Aufwärtsbewegung
der Ringbank bewiikt.
Schließlich ist noch ein an sich bekannter Herzexzenter 12 vorhanden, welcher durch eine Antriebswelle
der Maschine in Umdrehung versetzt wird und dem Antriebsschlitten 2 eine hin- und hergehende Bewegung
erteilt.
Anstatt nun durch den Herzexzenter 12 unmittelbar den Antriebsschlitten 2 betätigen zu lassen, ist erfindungsgemäß
zwischen diesen beiden Teilen ein Übersetzungsgetriebe angeordnet, welches das kontinuierliche
Verändern der Amplitude der dem Schlitten 2 durch den Exzenter 12 erteilten hin- und hergehenden
Bewegung innerhalb eines gewissen Bereichs gestattet.
Dieses Getriebe erlaubt, Spulen verschiedener Art herzustellen, ohne daß hierfür verschiedene Exzenter
erforderlich wären.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der obigen Anordnung ist in Fig. 1 und 2 dargestellt. Demnach
betätigt der Exzenter 12 eine Rolle 13, welche von einem um eine im Maschinengestell gelagerte Achse
15 schwenkbaren Arm 14 getragen wird.
Gegen den Arm 14 legt sich eine Rolle 16, deren
Berührungspunkt mit dem Arm zwischen der Achse 15 und der Rolle 13 liegt. Diese Rolle 16 wird von
einem an dem Schlitten 2 angebrachten Gabelkopf 17 getragen, und es sind Mittel vorgesehen, um den
Gabeilkopf 17 so zu verstellen, daß die Rolle 16 dem
die Rolle 13 tragenden Ende des Armes 14 mehr oder weniger angenähert wird. Dies kann z. B. dadurch geschehen,
daß der Gabelkopf 17 mit einer axial diurch eine Schraube 19 verstellbaren Mutter 18 fest verbunden
ist.
Es sei jetzt zunächst gezeigt, wie das Übersetzungsgetriebe zur Herstellung von Spulen mit konischen
Schichten (Spinnkötzern) benutzt werden kann, insbesondere von solchen, bei welchen die Schichten bei
den einzelnen Spulen verschiedene Höhen haben.
Hierzu sei zunächst bemerkt, daß zum Aufspulen in konischen Schichten (Spulen der in Fig. 4 dargestellten
Art) das Antriebssystem der Ringbank durch eine Vorrichtung vervollständigt werden muß,
welche gestattet, allmählich die Zone in der Höhe zu verschieben, in welcher die hin- und hergehende Bewegung
der Ringbank zur Bildung einer konischen Schicht erfolgt, so daß man schließlich eine Aufeinanderfolge
von übereinanderliegenden konischen Schichten erhält.
Eine derartige Vorrichtung kann z. B. so ausgebildet werden, daß in an sich bekannter Weise die
Kettentrommel 5 in der Richtung der Verkürzung der Kette 6 durch ein Schneckenrad 20 angetrieben wird,
welches seinen Antrieb von einer Schnecke 21 erhält, welche bei jeder hin- und hergehenden Bewegung des
Schlittens 2 durch ein Klinkenrad 22 in Umdrehung versetzt wird. Dieses wird seinerseits von dem
Schlitten diskontinuierlich angetrieben, z. B. durch eine mit dem Schlitten starr verbundene Zahnstange
23, die ein Zahnrad 24 antreibt, das über eine Kuppeiao stange 25 mit einem die Klinke 22a des Klinkenrades
22 tragenden Schwenkarm 26 verbunden ist.
Der Steuernocken 12 braucht dann nur eine Form zu erhalten, die eine hin- und hergehende Bewegung
der Ringbank 1 ergibt, die den konischen Schichten
»5 entspricht. Deren Höhe L hat den größten möglichen
Wert, wenn sich die Rolle 16 des Übersetzungsgetriebes der Rolle 13 am nächsten befindet. Um Aufspulungen
mit konischen Schichten geringerer Höhe vornehmen zu können, wird die Rolle 16 von der
Rolle 13 durch Betätigung der Schraube 19 mittels eines Handrades I9O entfernt.
Schließlich sei noch hinsichtlich der Aufspulung mit konischen Schichten bemerkt, daß die Ansatzbildung
der Kötzer dadurch erhalten wird, daß der Hubverkürzungsnocken 8 ein Profil erhält, dessen
Anfangsteil 8a sich schnell von der Achse des Nockens entfernt.
Im übrigen gestattet diese Vorrichtung nur die Erzielung einer Amplitude der hin- und hergehenden
Bewegung der Ringbank, welche der größten beabsichtigten Höhe der konischen Schichten entspricht.
Nun ist aber beim Aufwickeln durch parallele Schichten (z. B. zur Bildung einer der drei in Fig. 5,
6 und 7 dargestellten Spulenarten) die Höhe der am wenigsten hohen parallelen Schichten noch erheblich
größer als die größte Höhe einer konischen Schicht (in der Praxis etwa fünfmal größer).
Hieraus ergibt sich, daß, wenn mit der obigen Vorrichtung ein Aufspulen mit Parallelwindung erfolgen
soll, ein anderer Exzenter nötig wäre, dessen Form gestattet, für eine gleiche Winkelbewegung der Zwischentrommel
7 größere Hübe der Ringbank 1 zu erhalten.
Für Spulen mit parallelen Schichten (Parallelwindung) werden erfindungsgemäß die Zwischentrommel
7 und der Schichtbildungsnocken 8 über einen Übersetzungsmechanismus 27 gekuppelt, der bei dem
gleichen Winkelhub der Zwischentrommel 7 Winkelhübe anderer, insbesondere größerer Amplitude des
Nockens 8 ergibt.
Als Übersetzungsmechanismus kann ein Epizykloidengetriebe gewählt werden, welches gestattet, zwischen
der Zwischentrommel 7 und dem Schichtbildungsnocken 8 entweder einen direkten Eingriff —
für Kötzer mit konischen Schichten — oder eine ins Schnelle übersetzende Übertragung — für ParaMelwindung
— herzustellen.
Da sich bei Spulen mit Parallelwindung und konisehen
Enden die Höhe der Schichten von innen nach
außen verändert (verringert oder vergrößert), müssen Mittel vorgesehen werden, um den Hub der Ringbank
ι während der Aufspulung zu verändern.
Bei einem Antriebssystem mit einem zwischen dem Herzexzenter 12 und dem Schlitten 2 angeordneten
Übersetzungsgetriebe können diese Mittel sehr leicht dadurch gebildet werden, daß das Übersetzungsgetriebe
durch ein Schrittschaltgetriebe verstellt wird, dessen Winkelvorschub schrittweise bei jedem hin-
und hergehenden Hub des Schlittens erfolgt, wie oben anläßlich der Aufspulung mit konischen Schichten
erläutert wurde.
Da bei gewissen Spulenarten mit parallelen Schichten die Höhe der Schichten von dem Zentrum
der Spule nach dem Umfang zu abnimmt (Fig. 5 und 7), während bei anderen Spulenarten das Gegenteil
der Fall ist (Fig. 6), muß das Klinkenrad 22 des Schrittschaltgetriebes mit der Betätigungsspindel 19
des Übersetzungsgetriebes durch eine Vorrichtung gekuppelt werden, welche den Antrieb der Spindel in ao
der einen oder der anderen Richtung gestattet.
Hierfür kann z. B. auf der die Schnecke 21 tragenden
Welle 28 undrehbar, aber axial verschiebbar eine Gleitmuffe 29 angebracht werden, welche an ihren
Enden Klauen trägt, mittels welcher das eine oder das andere von zwei gegenüberliegenden Kegelrädern
30 und 31 mit der Welle 28 auf Drehung fest verbunden
werden kann. Die Kegelräder 30 und 31 sind auf der Welle 28 lose drehbar und stehen mit einem
auf einer Verlängerung der Betätigungsspindel 19 sitzenden Kegelrad 32 im Eingriff. In der Mittelstellung
der Muffe 29 bleiben die beiden Kegelräder 30 und 31 lose auf der Welle drehbar.
Für die Bildung von Spulen mit Schichten, deren Höhe vom Zentrum nach außen zu abnimmt (Fig. 5
und 7) wird dasjenige Kegelrad 30 oder 31 in Betrieb genommen, dessen Wirkung die Rolle 16 der Achse
15 des Schwenkarms 14 annähernd, während für die
Herstellung von Spulen mit Schichten, deren Höhe von innen nach außen zu zunimmt (Fig. 6), das
andere Kegelrad in die Arbeitsstellung gebracht wird.
Für Spulen mit parallelen Schichten der in Fig. 7 dargestellten Art, bei welcher die Schichten eine von
innen nach außen abnehmende Höhe haben, aber von dem gleichen Grundniveau ausgehen, muß die eine
äußerste Stellung des Schwenkarms 14 lotrecht liegen, so daß der Schlitten 2 stets in die gleiche Stellung
zurückkehrt, unabhängig von der Höhe der Rolle 16 über der Achse 15.
Da die Bildung von Parallelspulen keine Verlegung des Windungshubes, somit auch kein. Verdrehen der
Kettentrommel 5 erfordert, muß eine Vorrichtung zum Entkuppeln der Kettentrommel von dem Schnekkenrad
20 vorgesehen sein. Diese kann z. B. durch einen Verriegelungsstift 33 gebildet werden, welcher
von dem Schneckenrad 20 getragen wird und in eine entsprechende Aussparung 34 der Kettentrommel 5
eintreten kann.
Ferner muß ein zurückziehbarer Drehanschlag 35 vorgesehen werden, welcher die Trommel 5 verhindert,
sich unter der Einwirkung der auf sie von der Kette 6 ausgeübten Zugkraft zu drehen, wobei dieser
Anschlag dann dieselbe Rolle spielt, welche bei der Aufspulung mit konischen Schichten von der durch
die Schnecke 21 und das Schneckenrad 20 gebildeten selbstsperrenden Übertragung verwirklicht wurde.
Claims (5)
1. Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine mit stillstehender Spindelbank und bewegter Ringbank
mit einer Ringbankantriebskette, welche an einer Kettentrommel befestigt ist, die auf einem
durch einen Herzexzenter für den Lagenhub hin- und herbewegten Schlitten drehbar gelagert ist
und ihrerseits durch ein vom Schlitten angetriebenes Schrittschaltwerk eine absatzweise, langsame
Drehbewegung um ihre Achse erhält, gekennzeichnet durch ein stetig regelbares Übersetzungsgetriebe
(16 bis 19) zwischen dem Schwinghebel (14) des Lagenhubexzenters (12) und
dem die Kettentrommel (5) tragenden Schlitten (2) und durch eine Klauenkupplung (28 bis 31),
welche den für die gewünschte Spulenform nötigen Antrieb des Steuerorgans (19) des Übersetzungsgetriebes
(14 bis 19) durch das Schrittschaltwerk (20 bis 26) gestattet.
2. Ringspinnmaschine nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klauenkupplung (28 bis 31) zum Bilden von Spulen mit parallel
aufgewickelten Schichten verschiedener Höhe eine verschiebbare Muffe (29) aufweist, je nach deren
Eingriffstellung Parallelspulen mit an beiden Seiten schrägen Stirnflächen mit von innen nach
außen ab- bzw. zunehmendem lagenhub gebildet werden (vgl. Fig.,5 und 6).
3. Ringspinnmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung
von Spinnkötzern mit konischen Schichten oder zur Bildung von Parallelspulen mit geraden Stirnflächen
die Klauenkupplung (28 bis 31) gelöst ist, d. h. die Muffe (29) eine Leerstellung zwischen
den Rädern (30 und 31) einnimmt, dagegen für die Bildung von Spinnkötzern (vgl. Fig. 4) die
Kettentrommel (5) durch eine Stiftkupplung (33, 34) direkt mit dem Schneckenrad (20) des Schrittschaltwerkes
(20 bis 26) gekuppelt ist, während auch diese Kupplung gelöst wird, wenn lediglich
Parallelspulen mit geraden Stirnflächen hergestellt werden sollen.
4. Ringspinnmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das übersetzungsgetriebe
(16 bis 19) aus einer sich gegen die Rückseite des Schwinghebels (14) anlegenden
Rolle (16) besteht, die von einer Mutter (18) getragen
wird, die durch das als Schraubenspindel (19) ausgebildete und vom Schrittschaltwerk (20
bis 26) angetriebene Steuerorgan nach oben oder nach unten verstellt wird.
5. Ringspinnmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen einem
an sich bekannten, insbesondere für die gute Ansaitzbildung der Spinnkötzer notwendigen
Schichtbildungsnocken (8, 8ff) und einer mit der Kettentrommel (S) synchron umlaufenden Zwischentrommel
(7) ein die Winkelhübe des Schichtbildiungsnockens
(8, 80) gegenüber letzterer (7) vergrößerndes oder verkleinerndes Verzerrungsgetriebe (27) (Planetengetriebe od. dgl.) eingebaut
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 321 194, 536 870, 716386;
USA.-Patentschrift Nr. 2 629 559.
Deutsche Patentschriften Nr. 321 194, 536 870, 716386;
USA.-Patentschrift Nr. 2 629 559.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU328383X | 1954-06-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1000266B true DE1000266B (de) | 1957-01-03 |
Family
ID=19732582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB31947A Pending DE1000266B (de) | 1954-06-29 | 1954-07-23 | Ringspinn- oder Ringzwirnmaschine mit stillstehender Spindelbank und bewegter Ringbank |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| US (1) | US2841949A (de) |
| CH (1) | CH328383A (de) |
| DE (1) | DE1000266B (de) |
| FR (1) | FR1133994A (de) |
| GB (1) | GB774343A (de) |
| LU (1) | LU32966A1 (de) |
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