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DE10000794C2 - Nachtreibeeinrichtung - Google Patents

Nachtreibeeinrichtung

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DE10000794C2
DE10000794C2 DE10000794A DE10000794A DE10000794C2 DE 10000794 C2 DE10000794 C2 DE 10000794C2 DE 10000794 A DE10000794 A DE 10000794A DE 10000794 A DE10000794 A DE 10000794A DE 10000794 C2 DE10000794 C2 DE 10000794C2
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night
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drive bracket
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DE10000794A
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Martin Hann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/0005Stable partitions
    • A01K1/0017Gates, doors
    • A01K1/0029Crowding gates or barriers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)
  • Liquid Crystal (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Nachtreibeeinrichtung.
Nachtreibeeinrichtungen dienen dazu, Tieren in abge­ grenzten Räumen, beispielsweise Laufgängen, zu treiben. Herkömmlich werden hierzu Stöcke und Stangen benutzt, um beispielsweise Kühen durch leichte Schläge auf das Hinterteil zu verdeutlichen, daß sie sich vorwärts be­ wegen wollen.
Mit zunehmender Personalknappheit wird jedoch gerade bei unzugänglichen Gängen für die Tiere, an denen ein Treiber an der Seite nicht Platz findet, auch das Bedürfnis empfunden, die Kühe zu treiben. Dies kann durch die automatisierte Nachtreibevorrichtung nach der Erfindung erfolgen.
Aus der US 3 487 497 ist eine für Schlachtvieh konzi­ pierte Nachtreibeeinrichtung bekannt.
Erfindungsgemäß wird das Nachtreiben von Tieren in ab­ gegrenzten Räumen mittels eines Treibbügels mit einer Vorrichtung nach einem der unabhängigen Ansprüche ge­ löst. Der Treibbügel, der an einem Seil befestigt ist, das oberhalb der Tiere in Treibrichtung angeordnet, ggf. über zusätzliche (Führungs-) Rollen geführt ist, wird dabei motorisch angetrieben. Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung wie­ der.
Unter anderem ist vorteilhaft, für den Treibbügel eine Ablage am Seil zu schaffen, so daß er nach Beendigung des Treibens folgende Arbeitsläufe nicht behindert. Hierzu wird vorgeschlagen, am Treibbügel einen Hand­ griff vorzusehen.
Der Treibbügel selbst wird aus einer Horizontalstange und einer Mehrzahl von Vertikalstangenelementen beste­ hen, die zaunartig in Höhe der Hinterteile der Tiere herabhängen. Durch die Anbringung an einem Seil ist die Konstruktion in alle Richtungen sehr flexibel, so daß auch bei einem Stehenbleiben der Tiere keine Schäden oder Verletzungen entstehen können. Durch die Bauart des Treibbügels aus Aluminium ist eine sehr leichte Konstruktion ermöglicht.
Führungsrollen, die an der Decke befestigt sind, werden mit pendelnden Stützrollen versehen, so daß diese Seil­ spannung geringsten Zugkräften ausgesetzt ist. Gleich­ zeitig ermöglicht die pendelnde Stützrolle, die von oben im Bereich der von unten abstützenden Führungsrolle das Seil verspannt, ein Ausheben des Seils und ermöglicht den schwingungsarmen Lauf der gesamten Anla­ ge.
Außer über eine vom Landwirt zu betätigende Fernsteue­ rung über Tastschalter wird die Anlage auch durch End­ abschalter an den beiden äußeren Positionen des Treib­ bügels nahe der Wand geschaltet.
Gegebenenfalls sind noch zusätzlich Treibehilfen, wie akustische über eine Hupe, oder über im Treibbügel vor­ gesehene - nach Machart eines Weidezaungerätes - elek­ trische Impulse abgebende Abschnitte möglich, wenn wie vorgeschlagen die gesamte Konstruktion isoliert gegen­ über Erde vorgesehen wird.
Die Isolation kann inbesondere leicht in der dem moto­ rischen Antrieb gegenüberliegenden Spannrolle, die als federbelastete Spannrolle (federnd zur Wand hin gezo­ gen) ausgebildet ist, im Spannmechanismus vorgesehen werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnung.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Seilbe­ festigung bei einer geschlossenen Seil­ schlaufe als Tragseil,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Treibbügels in Arbeitsstellung, und
Fig. 3 eine weitere Ansicht des Treibbügeln in Ruhestellung.
In Fig. 1 ist das Seil 10 als Seilschlaufe dargestellt, die zwischen zwei Wänden 12, 14, über eine Spannvorrich­ tung 16, die federvorbelastet und vorteilhafterweise isoliert ausgeführt ist, gespannt wird, wobei in die Spannvorrichtung eine Umlenktrommel 18 integriert ist, die das Seil 10 bei einem an der anderen Wand vorgesehe­ nen motorischen Antrieb 20 umlenkt.
An der Decke oder auch an der Wand sind eine Mehrzahl von weiteren (Führungs-) Rollen 22 mit Universalhaltern 24 angebracht. Jeweils neben den unteren Führungsrollen sind pendelnd aufgehängte Paare von Stützrollen 26 vor­ gesehen, die das Seil von oben her belasten, wären die Führungsrollen von unten her das Seil stützen. Eine pen­ delnde Aufhängung 28 ist ebenfalls an dem Deckenhalter befestigt.
Mit Bezugszeichen 30 ist schließlich ein Spannschloß für das Seil dargestellt, an dem Treibbügel und gff. auch eine Ablageeinrichtung für den Treibbügel angesetzt sind.
In der Fig. 2 ist der Treibbügel 32 dargestellt, wie er aus einer horizontalen Stange 34 mit vertikalen Ab­ schnitten 36 versehen, vom Seil herabhängt. Ein Hand­ griff 38 dient zur Anhebung des Treibbügels zum Ablegen auf einer mit einer hackenförmigen Aufnahme 40 versehe­ nen Ablage, die an einem weiteren Punkt 42 am Seil vor­ gesehen ist.
Vorteilhafterweise ist diese Ablage 40 über eine Stange 44 mit dem Ansatzpunkt des Treibbügels verbunden. Der Handgriff 38 ist zudem mit der Horizontalstange 32 des Treibbügels gelenkig verbunden, so daß er bei einem in die Aufnahme 40 eingelegten Treibbügel wiederum nach un­ ten herabhängt.
In der Fig. 3 ist weiter dargestellt, daß der Treibbügel vorteilhafterweise über eine der hakenförmigen Aufnahme 40 ähnlichen Befestigung an der Horizontalstange 44 im Punkt 48 gelagert ist, so daß nicht nur punktuell im Punkt 48 am Seil angegriffen wird, sondern zwei Angreiforte 30, 42 am Seil bestehen bleiben.
Der Vorteil der beabstandeten Angreiforte 30, 42, die zudem noch jeweils zur Befestigung der sie verbindenden Stange 44 dienen, liegt darin, daß damit geringere Ver­ kippkräfte auf einzelne Seilabschnitte ausgeübt werden.
Die federvorgespannte Spanneinrichtung 16, 18 ist ebenso wie die übrigen Befestigungen für das Seil 10 vorteil­ hafterweise isolierend ausgebildet.
Ein ebenfalls isolierter motorischen Antrieb 20 bewirkt beim Aktivieren der Einrichtung einen Umlauf des Seils 10, das in Form eines durch Spannschlösser 30 geschlos­ senem Rings vorgesehen ist.
Es bleibt zu vermerken, daß ohne Probleme auch kurvige Strecken mit der Nachtreibeeinrichtung versehen werden können, und daß auch ohne zusätzlichen Aufwand ein Ver­ satz beispielsweise an der Decke ausgeglichen werden kann.
Nicht dargestellt in den Zeichnungen ist eine weitere Ausführung der Nachtreibeeinrichtung, bei der ebenfalls ein im wesentlichen in Richtung des Treibens gespanntes Seil 10 oberhalb der zu treibenden Kühe, das über Rollen 22 geführt ist, und das einen am Seil befestigten Treibbügel 32 trägt, vorgesehen ist, dieses aber durch zwei abwechselnd betreibbare Motoren 20 an jedem Ende des Seils an einer das Seil aufrollenden Trommel bewegt wird, wobei beim Aktivieren eines der Motore die Trommel am anderen Ende gebremst, weiteres Seil zur Verlagerung des Treibbügels zur Verfügung stellt, um ein Durchhängen des Seils zu vermeiden. Einer weiteren Spanneinrichtung bedarf es hier nicht.
Bei der Ausführung der Nachtreibeeinrichtung mit einer gespannten, geschlossenen Seilschlaufe 10 jedoch wird neben einer nicht angetriebenen Umlenkrolle 18 an einer dem Motor gegenüberliegenden Wand nur ein an eine belie­ bige Rolle 18, 22 angesetzter Motor 20 nötig.

Claims (8)

1. Nachtreibeeinrichtung insbesondere für Kuhställe, gekennzeichnet durch eine im wesentlichen in Richtung des Treibens gespannte, geschlossene Seilschlaufe (10) oberhalb der zu treibenden Tiere, die über Rollen (18, 22) hin und zurück umgelenkt geführt ist, und die einen am Seil befestigten Treibbügel (32) trägt, wobei als Antrieb des Treibbügels ein an eine der das Seil (10) tragenden Rollen (18, 22) angesetzter Motor (20) vorge­ sehen ist.
2. Nachtreibeeinrichtung insbesondere für Kuhställe, gekennzeichnet durch ein im wesentlichen in Richtung des Treibens gespanntes Seil (10) oberhalb der zu trei­ benden Tiere, das über Rollen (22) geführt ist, und das einen am Seil befestigten Treibbügel (32) trägt, wobei als Antrieb des Seils zwei abwechselnd betreibbare Motoren (20) an jedem Ende des Seils an einer das Seil aufrollenden Trommel vorgesehen sind, und wobei beim Aktivieren eines der Motoren (20) die Trommel am ande­ ren Ende gebremst gegen ein Durchhängen des Seils, wei­ teres Seil zur Verlagerung des Treibbügels zur Verfü­ gung stellt.
3. Nachtreibeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß der Treibbügel (32) an zwei voneinander beabstandeten Orten (30, 42) mit einer die­ se Orte verbindende Stange (44) angesetzt ist.
4. Nachtreibeeinrichtung, nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine isolierende, federvorgespannte Spanneinrichtung (16, 18) für das Seil (10).
5. Nachtreibeeinrichtung, nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Befesti­ gungsorte des Seils (10) elektrisch isoliert ausgebil­ det sind.
6. Nachtreibeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine an der die beiden Befestigungsorte verbindenden Stange (44) am dem herab­ hängenden Treibbügel gegenüberliegenden Ende angeordne­ te, hakenförmige Aufnahme (40) zur horizontalen Lage­ rung des Treibbügels (32) in einer nicht störenden Stellung.
7. Nachtreibeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Handgriff (38) an dem Treibbügel, der gelenkig an einem Punkt (46) mittig an der Horizontalstange (34) des Treibbügels angeordnet ist.
8. Nachtreibeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwischen den Enden des Seils oder der Seilschlaufe angeordnete, weitere Füh­ rungsrollen (22) für das Seil (10), die mit pendelnden, von oben auf das den Treibbügel tragende Seil (10) auf­ liegenden Stützrollen (26) versehen sind, zur Verhinde­ rung eines Aushebens des Seils (10) aus den Führungs­ rollen.
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