DE29900454U1 - Nachtreibeeinrichtung - Google Patents
NachtreibeeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Nachtreibeeinrichtung.
Nachtreibeeinrichtungen dienen dazu, Tieren in abgegrenzten Räumen, beispielsweise Laufgangen, zu treiben.
Herkömmlich werden hierzu Stöcke und Stangen benutzt, um beispielsweise Kühen durch leichte Schläge auf das Hinterteil
zu verdeutlichen, daß sie sich vorwärts bewegen wollen. Mit zunehmender Personalknappheit wird jedoch
gerade bei unzugänglichen Gängen für die Tiere, an denen
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ein Treiber an der Seite nicht Platz findet, auch das Bedürfnis empfunden, die Kühe zu treiben. Dies kann
durch die automatisierte Nachtreibevorrichtung nach der Erfindung erfolgen.
Erfindungsgemäß wird das Nachtreiben von Tieren in abgegrenzten
Räumen mittels eines Treibebügels gelöst, der an einem Seil befestigt ist, das oberhalb der Tiere in
Treibrichtung angeordnet, ggf. über Rollen geführt, motorisch angetrieben wird.
Die Unteransprüche geben vorteilshafte Ausführungsformen der Erfindung wieder, insbesondere ist vorteilhaft, für
den Treibbügel eine Ablage am Seil zu schaffen, so daß er nach Beendigung des Treibens folgende Arbeitsläufe
nicht behindert. Hierzu wird vorgeschlagen, am Treibbügel einen Handgriff vorzusehen. Der Treibbügel selbst
wird aus einer Horizontalstange und einer Mehrzahl von Vertikalstangenelementen bestehen, die zaunartig in Höhe
der Hinterteile der Tiere herabhängen. Durch die Anbringung an einem Seil ist die Konstruktion in alle Richtungen
sehr flexibel, so daß auch bei einem Stehenbleiben der Tiere keine Schäden oder Verletzungen entstehen können.
Durch die Bauart des Treibbügels aus Aluminium ist eine sehr leichte Konstruktion ermöglicht.
Führungsrollen, die an der Decke befestigt sind, werden mit pendelnden Stützrollen versehen, so daß diese Seilspannung
geringsten Zukräften ausgesetzt ist. Gleichzeitig ermöglicht die pendelnde Stützrolle, die von oben im
Bereich der von unten abstützenden Führungsrolle das Seil verspannt ein Ausheben des Seils und ermöglicht den
schwingsarmen Lauf der gesamten Anlage.
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BOEHMERT & BOEHMERT
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Außer über eine Fernsteuerung über Tastschalter wird die Anlage auch durch Endabschalter an den beiden äußeren
Positionen geschaltet.
Gegebenenfalls noch zusätzlich vorgesehene Werbehilfen, wie akustisch über eine Hupe, oder über im Treibebügel
vorgesehene Machart eines Weidezaungerätes elektrische Impulse abgebende Abschnitte sind möglich, da die gesamte
Konstruktion isoliert gegenüber Erde vorgesehen wird.
Die Isolation kann inbesondere bei der dem motorischen Antrieb gegenüberliegenden Spannrolle die federbelastete
Spannrolle zu der Wand ziehend anordnet, vorgesehen werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
anhand der beigefügten Zeichnung. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Sei5enansicht der Seilbefestigung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Nachtreibebügels in Arbeitsstellung, und
Fig. 3 eine weitere Ansicht des Nachtreibebügeln in Ruhestellung.
In Fig. 1 ist das Seil 10 dargestellt, das zwischen zwei Wänden 12, 14, über eine Spannvorrichtung 16, die federvorbelastet
und vorteilhafterweise isoliert ausgeführt ist, gespannt wird, wobei in die Spannvorrichtung eine
Umlenktrommel 18 integriert ist, die das Seil 10 bei an
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der anderen Wand vorgesehenem motorischen Antrieb 20 umlenkt.
An der Decke oder auch an der Wand sind eine Mehrzahl
von Führungsrollen 2 2 mit Universalhaltern 24 angebracht. Jeweils neben den unteren Führungsrollen sind
pendelnd aufgehängte Paare von Stützrollen 2 6 vorgesehen, die das Seil von oben her belasten, wären die Führungsrollen
von unten her das Seil stützen. Eine pendelnde Aufhängung 28 ist ebenfalls an dem Deckenhalter
befestigt.
Mit Bezugszeichen 30 ist schließlich ein Spannschloß für das Seil dargestellt, an dem Treibbügel und gff. auch
eine Ablageeinrichtung für den Treibbügel angesetzt sind.
In der Fig. 2 ist der Treibbügel 32 dargestellt, wie er aus einer horizontalen Stange 34 mit vertikalen Abschnitten
3 6 versehen, vom Seil herabhängt. Ein Handgriff 38 dient zur Anhebung des Treibbügels zum Ablegen
auf einer mit einer hackenförmigen Aufnahme 4 0 versehenen Ablage, die an einem weiteren Punkt 4 2 am Seil vorgesehen
ist. Vorteilhafterweise ist dies Ablage 40 über eine Stange 44 mit dem Ansatzpunkt des Treibbügels verbunden.
Der Handgriff 38 ist zudem mit der Horizontalstange 3 2 des Treibbügels gelenkig verbunden, so daß er
bei einem in die Aufnahme 40 eingelegten Treibbügel wiederum nach unten herab hängt.
In der Fig. 3 ist weiter dargestellt, daß der Treibbügel vorteilhafterweise bei der hakenförmigen Aufnahme 4 0
ähnlichen Befestigung über die Horizontalstange 44 im Punkt 48 gelagert ist, so daß dieser Punkt 48 nicht nur
punktuell am Seil angreift, sondern zwei Angreifpunkte
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punktuell am Seil angegriffen wird, sondern zwei Angreifpunkte 30, 42 am Seil bestehen halten.
Der Vorteil der beabstandeten Angreiforte 30, 42 die zudem
noch jeweils zur Befestigung der sie verbindenden Stange 44 dienen, liegt darin, daß damit geringere Verkippkräfte
auf einzelne Seilabschnitte ausgeübt wird.
Die federvorgespannte Spanneinrichtung 16, 18 ist ebenso wie die übrigen Befestigungen für das Seil 10 vorteilhafterweise
isolierend ausgebildet.
Ein ebenfalls islierter motorischen Antrieb 20 bewirkt beim Aktivieren der Einrichtung einen Umlauf des Seils
10, das in Form eines durch Spannschlösser 30 geschlossenem Rings vorgesehen ist.
Schließlich bleibt zu vermerken, daß ohne Probleme auch kurvige Strecken mit der Nachtreibeeinrichtung versehen
werden können, und daß auch ohne zusätzlichen Aufwand ein Versatz beispielsweise an der Decke ausgeglichen
werden kann.
Claims (8)
1. Nachtreibeeinrichtung, gekennzeichnet durch
ein in Richtung des Treibens gespanntes, an einer Lenkeinrichtung (12) umgelenktes Seil (10) oberhalb der
zu treibenden Tiere, das über Rollen (18, 22,) geführt, angetrieben einen am Seil befestigten Treibebügel (32)
trägt.
2. Nachtreibeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Treibebügel (32) an zwei voneinander
beabstandeten Orten (30, 42), die jeweils zur Befestigung einer sie verbindenden Stange (44) dienen,
angesetzt ist.
3. Nachtreibeeinrichtung, gekennzeichnet durch eine isolierende federvorgespannte Spanneinrichtung (16, 18)
für das Seil (10).
B<sHBHiviERf«#BCBEHMERT"
4. Nachtreibeeinrichtung, gekennzeichnet durch einen motorischen Antrieb (20) der einen Umlauf des Seils
(10) in Form eines durch Spannschlösser (30) geschlossenem Rings bewirkt.
5. Nachtreibeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß alle Befestigungsorte des Seils elektrisch isoliert
ausgebildet sind.
6. Nachtreibeeinrichtung nach eine der vorangehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine an der die beiden Befestigungsorte verbindenden Stange (44) am gegenüberliegenden
Ende angeordnete hakenförmige Aufnahme (4 0) zur horizontalen Lagerung des Treibebügels (32) in einer
nicht störenden Stellung.
7. Nachtreibeeinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Handgriff (38) an dem Treibebügel der gelenkig an einem Punkt (46) mittig
an der Horizontalstange (34) des Treibebügels angeordnet ist.
8. Nachtreibeeinrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch Führungsrollen (22) für das Seil (10), die mit pendelnden, von oben das Seil
her belastenden Stützrollen (26) zur Verhinderung eines Aushebens des Seils angeordnet sind.
Priority Applications (2)
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| DE29900454U DE29900454U1 (de) | 1999-01-15 | 1999-01-15 | Nachtreibeeinrichtung |
Publications (1)
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Country Status (1)
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2000
- 2000-01-11 DE DE10000794A patent/DE10000794C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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