DE21400C - Neuerungen an Feuerleitern - Google Patents
Neuerungen an FeuerleiternInfo
- Publication number
- DE21400C DE21400C DENDAT21400D DE21400DA DE21400C DE 21400 C DE21400 C DE 21400C DE NDAT21400 D DENDAT21400 D DE NDAT21400D DE 21400D A DE21400D A DE 21400DA DE 21400 C DE21400 C DE 21400C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ladder
- frame
- springs
- plate
- attached
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 4
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000002265 prevention Effects 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C5/00—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
- E06C5/26—Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with non-rigid longitudinal members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ladders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 61:
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Neuerungen beziehen sich auf
die bereits durch mein amerikanisches Patent No. 244323 bekannt gegebene Feuerleiter.
Dieselben sind auf den beiliegenden Zeichnungen zur Veranschaulichung gebracht und bezwecken
im wesentlichen einestheils die Anbringung eines Schlauches, welcher von der teleskopartigen Säule der Leiter hinaufgeschafft
wird und in beliebiger Höhe einen Wasserstrahl in das brennende Gebäude entsenden kann,
sowie anderentheils die Erleichterung und Sicherung der Handhabung der verschiedenen Mechanismen.
Es zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht eines solchen Apparates
;
Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht, in welcher die Leiter zusammengeschoben dargestellt
ist und sich in Position für den Transport befindet; ,
Fig. 3 die Oberansicht der nach Ausführung eines oberhalb der Schlauch'aufwickelungstrommel
hindurchgeführten Horizontalschnitts zurückgelassenen Theile;
Fig. 4 den Verticalschnitt nach 8-8, Fig. 2;
Fig. 5 den Mechanismus zum Auseinanderschieben der Leiter in Ansicht;
Fig. 6 denselben Mechanismus in einer zu Fig. 5 rechtwinkligen Ansicht mit der teleskopartigen
Säule im Verticalschnitt, und
Fig. 7 den Grundrifs der Spitze der Leiter.
A A sind die beiden Enden des Gestelles, welche durch Verstrebungsstangen E E zusammengehalten
werden. Vorn befindet sich ein Ständer B, Fig. 2, mittelst welches das Gestell sich auf die Achse D der vorderen
Fahrräder C C stützt. Das hintere Gestellende ruht mit Trägern D" £>"., Fig. 3, auf der
Achse D' der hinteren Fahrräder C C. In den aufrechten Theilen der Gestellenden ist
ein Rahmen F in Lagern G G so angeordnet, dafs er sich nach der Seite kippen läfst. Der
Rahmen F ist an seinem Vordertheil mit einem Zahnsector G' / versehen, Fig. 4, dessen
Zähne mit dem Getriebe H der Welle H' in Eingriff stehen. Die Welle H' trägt noch ein
Stirnrad I, das in das Getriebe K der Kurbelwelle K' eingreift. Dreht man daher letztere,
so stellt sich der Rahmen F, welcher die teleskopärtige Säule trägt, nach der einen oder
anderen Seite schräg und gestattet es, die Leiter an die Mauer des brennenden Gebäudes
anzulehnen. Zur Fixirung des Rades J bezw. der Leiter in einer gegebenen Position dient
ein Sperrrad L mit federndem Sperrhebel M, dessen Wirkungsweise aus Fig. 1 hervorgeht.
Um das Uebergewicht der teleskopartigen Säule nebst Leitersprossen zu compensiren und
zugleich deren Bewegung beim Schrägstellen zu regeln, ist am Hinterende des Rahmens F
bei Q' eine Kette oder ein Drahtseil Q befestigt, Fig. 2, welches zwischen zwei horizontalen
Rollen des Gestelles A hindurch passirt und über die in der Traverse JV' gelagerte
Rolle R schräg aufwärts läuft, um sich bei Q" an das Gestell A zu knüpfen. Die Traverse JV'
ist nicht fest, sondern so angeordnet, dafs sie sich auf und nieder bewegen kann. Sie dient
den Enden der starken Spiralfedern P als Angriff. Letztere sind horizontal an der Platte N
befestigt, welche mit dem Hauptgestell A durch
gekrümmte Stangen O oder sonstwie geeignet
verbunden ist. Wird nun der Rahmen F gekippt, so wird das Drahtseil Q durch das Gestell
A gezogen und veranlafst hierdurch ein Auseinanderziehen der Federn P, so dafs das
Kippen gleichmäfsig vor sich geht, und das Gewicht der Leiter keinen schädlichen Ruck auf
die Theile des Apparates ausüben kann.
Zum Tragen der Säule und Leiter dient die in Lagern T des Rahmens F gelagerte Platte S,
welche sich der Länge des Apparates nach schrägstellen läfst. Zu dem Ende befindet sich
auf dem einen Zapfen der Platte .S ein Zahnsector U befestigt, welcher mit dem . Getriebe
U' in Eingriff steht, Fig. 3. Die Welle von U' geht durch den Rahmen F hindurch
und trägt auf ihrem äufseren Ende das Zahnrad U", welches durch das Rädchen U"' einer
mit Kurbel V versehenen Welle Bewegung erhält. Auf der Kurbelwelle sitzt auch ein Sperrrad
q, welches im Verein mit der Sperrklinke 10 dazu dient, die Platte S in jeder gewünschten
Position festzuhalten, Fig. 1 bis 3.
Die Compensirung des Uebergewicht.es der Leiter und Verhütung von schädlichen Stöfsen
beim Schräglegen der Platte S wird durch ähnliche Vorkehrungen ermöglicht, wie beim Rahmen
F. Es ist nämlich an dem Vorderende von .S eine Kette oder ein Drahtseil d befestigt,
welches zwischen zwei über einander in dem Ständer d" des Gestelles gelagerten Führungsrollen
d' hindurch aufwärts und über Rolle b, um Rolle c und nochmals aufwärts
geführt ist, um schliefslich an der Traverse a befestigt zu werden, Fig. I1 und 4. Die Traverse
α verbindet die beiden oberen Enden der auf dem Hauptgestell A errichteten festen
Ständer ζ ζ, welche durch Löcher der Querstange χ lose hindurchgehen und somit letzterer
bei ihren Auf- und Abwärtsbewegungen als Führung dienen. Die Querstange χ dient
als Angriff für die Federn Y, Fig. 1 und 2, auch 3 und 4, welche mit ihren unteren Enden
an dem Gestell A befestigt sind. Wird daher die Platte S nach vorn oder hinten geneigt, so
wirken die Federn Y durch das Zugorgan d und die verschiedenen Rollen dem Gewichte
der Leiter entgegen und erfüllen somit denselben Zweck wie die früher bezeichneten Federn
F.
In Fig. ι befindet sich die Leiter in aufrechter
Position; infolge dessen sind die verschiedenen Federn nicht angespannt. In Fig. 2
dagegen ist die Leiter nach hinten gelegt, und daher finden sich die Federn Y von dem
Seil d heraufgezogen und gespannt, während, wenn die Leiter nach der Seite gelegt wäre,
die Federn P gespannt sein würden. Beide Gruppen von Federn, die mit Y bezeichneten
vorn und die mit F bezeichneten hinten, wirken übrigens auch gemeinsam als Stützen und als
Gegengewicht der errichteten Leiter, möge dieselbe nun nach Richtung der Längenachse
oder der Querachse des Gestelles bewegt werden.
Ungefähr in der Mitte der Platte £ erhebt sich die aus gezogenem Messing oder anderem
geeigneten Material gefertigte Röhre e, die durch Ketten oder Seile i, welche von den
vier Ecken der Platte S an das Band i1, Fig. 1,
angreifen, sicher in Position gehalten wird. Diese Röhre bildet das untere Ende der
teleskopartigen Säule und enthält, teleskopartig
g ' e" e'" e""
in einander gesteckt, die Röhren e' e" e'" e
die eine· solche Länge haben, dafs die Leiter in aufgerichteter Position für die höchsten Gebäude verwendet werden kann.
die eine· solche Länge haben, dafs die Leiter in aufgerichteter Position für die höchsten Gebäude verwendet werden kann.
Zum Aüseinariderschieben ' der Säule ist an
dem unteren Ende der engsten obersten Röhre e"" eine Zahnstange k befestigt, welche aus einer
Anzahl von scharnierartig zusammenhängenden Theilen besteht, Fig. 6, und in gestreckter Position
eine genügende Steifigkeit besitzt, um die Leiter zu ihrer ganzen Höhe auszudehnen. Für
gewöhnlich ist die Zahnstange auf eine Trommel / aufgewickelt, deren Welle, eine Schraubenspindel
t, in Lagern der- Hängearme m der Platte .S ruht, und es ist die Einrichtung getroffen,
dafs die besagte Trommel, wenn sie gedreht wird, sich in longitudinaler Richtung
auf dieser Welle t verschiebt, damit alle Theile der Zahnstange central durch die Säule aufwärts
passiren.
η ist ein Zahnrad, welches mit der Zahnstange
k in Eingriff steht und dessen Welle q' noch ein Stirnrad n' und , konisches Rad/'"
trägt. Letzteres erhält Bewegung von dem Rad ρ" der Welle q*, welche am oberen Ende
ein Rad p' trägt und mittelst desselben von dem Rad p, dessen Welle »' von der Kurbel
ι gedreht werden kann, angetrieben wird (s. Fig. s). Dreht man die Kurbel 1, so erhält
die Trommel / durch Vermittelung der Räder n' r r s die erforderliche longitudinal Bewegung,
während gleichzeitig die Zähnstange k durch das Rad η aufwärts geschoben wird.
Zur Fixirung des ganzen Mechanismus dient das Sperrrädchen v, dessen Sperrklinke Iv sich
mittelst eines Hebels w', Fig. 2 und 3, ausklinken läfst.
An dem oberen Ende jedes der Rohre e e'. . . der Leitersäule ist mit Hülfe eines Ringes und
der radialen Arme h h ein Metallring / befestigt, und an die so geschaffenen festen Ringe
sind eine Anzahl Ringe /', die unter sich durch Ketten g oder andere biegsame und Hitze ertragende
Mittel vereinigt sind, gehängt, welche die Leitersprossen bilden. Es empfiehlt sich,
zwischen den Sprossen die Ketten g mit Kautschukstreifen/" zu umgeben. Diese gestatten
den Ketten, eine lothrechte Position einzunehmen, wenn die Leiter zu voller Höhe aufge-
richtet ist; beim Zusammenschieben der Säule aber ziehen sich die Kautschukreifen zusammen
und verhüten, dafs die Ketten sich beim Zusammenlegen der Sprossen verschlingen oder
sonstwie in Unordnung gerathen.
Das Besteigen der Leiter kann sowohl von aufserhalb der Ringe / und /', als auch innerhalb
derselben geschehen; in letzterem Falle sind die passirenden Personen vor dem Herabstürzen
vollständig geschützt.
Hinter der Leitersäule ist auf der Platte S eine Trommel x' angeordet, auf welche ein
Schlauch y aufgewickelt ist. Das eine Ende dieses Schlauches ist an dem oberen Ende des
obersten Rohrstückes e"" befestigt und mit einem Kupplungsstück y' für die Anbringung
eines Mundstückes oder dergleichen versehen, Fig. 6. Beim Ausdehnen der Leiter wird der
Schlauch mit in die Höhe geschafft, so dafs derselbe augenblicklich gebrauchsfähig wird.
Beim Zusammenschieben der Leiter dagegen wird er wieder mittelst Drehens an der Kurbel
2 auf seine Trommel aufgewickelt.
Um zu verhüten, dafs der Apparat während des Gebrauches umschlage und um dem Rädergestell
eine grofse Basis zu verleihen, sind an den vier Ecken des Hauptgestelles A je zwei
mit mehreren Scharnieren versehene Doppelspreizen 3, 3 angeordnet, welche in Fig. 2 als
aufser Gebrauch dargestellt, jedoch in Fig. 1 und 3 eine solche Position einnehmen, dafs sie
die Basis des Apparates sowohl nach den Seiten als nach vorn und hinten um ein Beträchtliches
vermehren und, indem sie dieselbe verstreben, wesentlich zur Sicherung des Gerüstes
beitragen. An dem äufseren Ende jeder Spreize 3 ist eine Hülse oder ein hohler Ständer
6 befestigt, in welchem eine Stange 7 sich, auf- und abbewegen läfst. Letztere dient dazu,
der Spreize in ihrer gestreckten Position auf dem Erdboden den nöthigen Halt zu gewähren,
und wird infolge ihrer Verzahnung bei 4 von der Sperrfeder 5 in beliebig adjustirter Position
festgehalten.
Claims (2)
1. In Combination mit einer sich schräg stellen lassenden Platte ,S eine Anzahl von Federn
Y, die an dem Hauptgestell der Leiter befestigt sind und in Gemeinschaft mit einem Zugorgan d zur Compensirung
des Uebergewichtes und zur Verhütung schädlicher Stöfse beim Neigen der Leiter
nach vorn oder hinten dienen.
2. In Combination mit dem kippbaren Rahmen F die Federn P, die ah einer
Platte N am hinteren Ende des Apparates befestigt sind und in Gemeinschaft mit dem
Zugorgan Q zur Compensirung des Uebergewichtes und zur Verhütung schädlicher
Stöfse beim Neigen der Leiter nach den Seiten dienen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21400C true DE21400C (de) |
Family
ID=298084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT21400D Active DE21400C (de) | Neuerungen an Feuerleitern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE21400C (de) |
-
0
- DE DENDAT21400D patent/DE21400C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2050516A1 (de) | Senkrecht verstellbare Plattform fur Baugerüste | |
| DE21400C (de) | Neuerungen an Feuerleitern | |
| DE2119218C3 (de) | Zusammenlegbares Gerüst | |
| DE2419339A1 (de) | Hoehenverstellbares, fahrbares geruest | |
| DE717317C (de) | Fahrzeug zum Befoerdern von Masten, insbesondere Teleskopmasten, das mit einer Einrichtung versehen ist, mit der der Mast aufgerichtet und nach dem Aufrichten auf den Boden herabgelassen werden kann | |
| DE3102468A1 (de) | Fahrbares montagegeruest mit stufenlos verstellbarer hebebuehne | |
| DE13470C (de) | Ausschiebbare Leiter zum Gebrauche für Löschzwecke und dergleichen | |
| DE48892C (de) | Fahrbares Ausziehgerüst für Rettungs- und Beobachtungszwecke | |
| AT521122A2 (de) | Anordnung zur Durchführung einer Fitnessübung | |
| DE43015C (de) | Apparat zur Rettung aus Feuers-1 gefahr | |
| DE83265C (de) | ||
| DE81192C (de) | ||
| DE32398C (de) | Fahrbare teleskopische Rettungsleiter | |
| DE185502C (de) | ||
| DE216239C (de) | ||
| DE71512C (de) | Apparat zur Rettung aus Feuersgefahr | |
| DE996C (de) | Einrichtungen an einem auf der Nürnberger Scheere basirenden Lösch- und Rettungsapparat | |
| DE31258C (de) | Apparat zum Herablassen von Särgen | |
| DE77025C (de) | Verstellbare Arbeitsbühne für Baugerüste | |
| DE19862C (de) | Lösch- und Rettungsapparat | |
| DE51046C (de) | Rettungsleiter mit selbsttätiger Feststellung der ausgeschobenen Leitern | |
| DE11009C (de) | Rettungsapparat zur Anwendung bei Feuersgefahr | |
| DE17485C (de) | Neuerungen an ausziehbaren Leitern, Leitergerüsten und Trittleitern | |
| DE66546C (de) | Verstellbares Springtuch auf ausziehbarem Wagen | |
| DE34849C (de) | Verstellbares Baugerüst. • |