[go: up one dir, main page]

DE21400C - Neuerungen an Feuerleitern - Google Patents

Neuerungen an Feuerleitern

Info

Publication number
DE21400C
DE21400C DENDAT21400D DE21400DA DE21400C DE 21400 C DE21400 C DE 21400C DE NDAT21400 D DENDAT21400 D DE NDAT21400D DE 21400D A DE21400D A DE 21400DA DE 21400 C DE21400 C DE 21400C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ladder
frame
springs
plate
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT21400D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. D. B. SHAW in Boston (Mussachusetts) V. St. A
Publication of DE21400C publication Critical patent/DE21400C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C5/00Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles
    • E06C5/26Ladders characterised by being mounted on undercarriages or vehicles Securing ladders on vehicles with non-rigid longitudinal members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 61:
Neuerungen an Feuerleitern.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Neuerungen beziehen sich auf die bereits durch mein amerikanisches Patent No. 244323 bekannt gegebene Feuerleiter. Dieselben sind auf den beiliegenden Zeichnungen zur Veranschaulichung gebracht und bezwecken im wesentlichen einestheils die Anbringung eines Schlauches, welcher von der teleskopartigen Säule der Leiter hinaufgeschafft wird und in beliebiger Höhe einen Wasserstrahl in das brennende Gebäude entsenden kann, sowie anderentheils die Erleichterung und Sicherung der Handhabung der verschiedenen Mechanismen.
Es zeigt:
Fig. ι die Vorderansicht eines solchen Apparates ;
Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht, in welcher die Leiter zusammengeschoben dargestellt ist und sich in Position für den Transport befindet; ,
Fig. 3 die Oberansicht der nach Ausführung eines oberhalb der Schlauch'aufwickelungstrommel hindurchgeführten Horizontalschnitts zurückgelassenen Theile;
Fig. 4 den Verticalschnitt nach 8-8, Fig. 2;
Fig. 5 den Mechanismus zum Auseinanderschieben der Leiter in Ansicht;
Fig. 6 denselben Mechanismus in einer zu Fig. 5 rechtwinkligen Ansicht mit der teleskopartigen Säule im Verticalschnitt, und
Fig. 7 den Grundrifs der Spitze der Leiter.
A A sind die beiden Enden des Gestelles, welche durch Verstrebungsstangen E E zusammengehalten werden. Vorn befindet sich ein Ständer B, Fig. 2, mittelst welches das Gestell sich auf die Achse D der vorderen Fahrräder C C stützt. Das hintere Gestellende ruht mit Trägern D" £>"., Fig. 3, auf der Achse D' der hinteren Fahrräder C C. In den aufrechten Theilen der Gestellenden ist ein Rahmen F in Lagern G G so angeordnet, dafs er sich nach der Seite kippen läfst. Der Rahmen F ist an seinem Vordertheil mit einem Zahnsector G' / versehen, Fig. 4, dessen Zähne mit dem Getriebe H der Welle H' in Eingriff stehen. Die Welle H' trägt noch ein Stirnrad I, das in das Getriebe K der Kurbelwelle K' eingreift. Dreht man daher letztere, so stellt sich der Rahmen F, welcher die teleskopärtige Säule trägt, nach der einen oder anderen Seite schräg und gestattet es, die Leiter an die Mauer des brennenden Gebäudes anzulehnen. Zur Fixirung des Rades J bezw. der Leiter in einer gegebenen Position dient ein Sperrrad L mit federndem Sperrhebel M, dessen Wirkungsweise aus Fig. 1 hervorgeht.
Um das Uebergewicht der teleskopartigen Säule nebst Leitersprossen zu compensiren und zugleich deren Bewegung beim Schrägstellen zu regeln, ist am Hinterende des Rahmens F bei Q' eine Kette oder ein Drahtseil Q befestigt, Fig. 2, welches zwischen zwei horizontalen Rollen des Gestelles A hindurch passirt und über die in der Traverse JV' gelagerte Rolle R schräg aufwärts läuft, um sich bei Q" an das Gestell A zu knüpfen. Die Traverse JV' ist nicht fest, sondern so angeordnet, dafs sie sich auf und nieder bewegen kann. Sie dient den Enden der starken Spiralfedern P als Angriff. Letztere sind horizontal an der Platte N befestigt, welche mit dem Hauptgestell A durch
gekrümmte Stangen O oder sonstwie geeignet verbunden ist. Wird nun der Rahmen F gekippt, so wird das Drahtseil Q durch das Gestell A gezogen und veranlafst hierdurch ein Auseinanderziehen der Federn P, so dafs das Kippen gleichmäfsig vor sich geht, und das Gewicht der Leiter keinen schädlichen Ruck auf die Theile des Apparates ausüben kann.
Zum Tragen der Säule und Leiter dient die in Lagern T des Rahmens F gelagerte Platte S, welche sich der Länge des Apparates nach schrägstellen läfst. Zu dem Ende befindet sich auf dem einen Zapfen der Platte .S ein Zahnsector U befestigt, welcher mit dem . Getriebe U' in Eingriff steht, Fig. 3. Die Welle von U' geht durch den Rahmen F hindurch und trägt auf ihrem äufseren Ende das Zahnrad U", welches durch das Rädchen U"' einer mit Kurbel V versehenen Welle Bewegung erhält. Auf der Kurbelwelle sitzt auch ein Sperrrad q, welches im Verein mit der Sperrklinke 10 dazu dient, die Platte S in jeder gewünschten Position festzuhalten, Fig. 1 bis 3.
Die Compensirung des Uebergewicht.es der Leiter und Verhütung von schädlichen Stöfsen beim Schräglegen der Platte S wird durch ähnliche Vorkehrungen ermöglicht, wie beim Rahmen F. Es ist nämlich an dem Vorderende von .S eine Kette oder ein Drahtseil d befestigt, welches zwischen zwei über einander in dem Ständer d" des Gestelles gelagerten Führungsrollen d' hindurch aufwärts und über Rolle b, um Rolle c und nochmals aufwärts geführt ist, um schliefslich an der Traverse a befestigt zu werden, Fig. I1 und 4. Die Traverse α verbindet die beiden oberen Enden der auf dem Hauptgestell A errichteten festen Ständer ζ ζ, welche durch Löcher der Querstange χ lose hindurchgehen und somit letzterer bei ihren Auf- und Abwärtsbewegungen als Führung dienen. Die Querstange χ dient als Angriff für die Federn Y, Fig. 1 und 2, auch 3 und 4, welche mit ihren unteren Enden an dem Gestell A befestigt sind. Wird daher die Platte S nach vorn oder hinten geneigt, so wirken die Federn Y durch das Zugorgan d und die verschiedenen Rollen dem Gewichte der Leiter entgegen und erfüllen somit denselben Zweck wie die früher bezeichneten Federn F.
In Fig. ι befindet sich die Leiter in aufrechter Position; infolge dessen sind die verschiedenen Federn nicht angespannt. In Fig. 2 dagegen ist die Leiter nach hinten gelegt, und daher finden sich die Federn Y von dem Seil d heraufgezogen und gespannt, während, wenn die Leiter nach der Seite gelegt wäre, die Federn P gespannt sein würden. Beide Gruppen von Federn, die mit Y bezeichneten vorn und die mit F bezeichneten hinten, wirken übrigens auch gemeinsam als Stützen und als Gegengewicht der errichteten Leiter, möge dieselbe nun nach Richtung der Längenachse oder der Querachse des Gestelles bewegt werden.
Ungefähr in der Mitte der Platte £ erhebt sich die aus gezogenem Messing oder anderem geeigneten Material gefertigte Röhre e, die durch Ketten oder Seile i, welche von den vier Ecken der Platte S an das Band i1, Fig. 1, angreifen, sicher in Position gehalten wird. Diese Röhre bildet das untere Ende der teleskopartigen Säule und enthält, teleskopartig
g ' e" e'" e""
in einander gesteckt, die Röhren e' e" e'" e
die eine· solche Länge haben, dafs die Leiter in aufgerichteter Position für die höchsten Gebäude verwendet werden kann.
Zum Aüseinariderschieben ' der Säule ist an dem unteren Ende der engsten obersten Röhre e"" eine Zahnstange k befestigt, welche aus einer Anzahl von scharnierartig zusammenhängenden Theilen besteht, Fig. 6, und in gestreckter Position eine genügende Steifigkeit besitzt, um die Leiter zu ihrer ganzen Höhe auszudehnen. Für gewöhnlich ist die Zahnstange auf eine Trommel / aufgewickelt, deren Welle, eine Schraubenspindel t, in Lagern der- Hängearme m der Platte .S ruht, und es ist die Einrichtung getroffen, dafs die besagte Trommel, wenn sie gedreht wird, sich in longitudinaler Richtung auf dieser Welle t verschiebt, damit alle Theile der Zahnstange central durch die Säule aufwärts passiren.
η ist ein Zahnrad, welches mit der Zahnstange k in Eingriff steht und dessen Welle q' noch ein Stirnrad n' und , konisches Rad/'" trägt. Letzteres erhält Bewegung von dem Rad ρ" der Welle q*, welche am oberen Ende ein Rad p' trägt und mittelst desselben von dem Rad p, dessen Welle »' von der Kurbel ι gedreht werden kann, angetrieben wird (s. Fig. s). Dreht man die Kurbel 1, so erhält die Trommel / durch Vermittelung der Räder n' r r s die erforderliche longitudinal Bewegung, während gleichzeitig die Zähnstange k durch das Rad η aufwärts geschoben wird. Zur Fixirung des ganzen Mechanismus dient das Sperrrädchen v, dessen Sperrklinke Iv sich mittelst eines Hebels w', Fig. 2 und 3, ausklinken läfst.
An dem oberen Ende jedes der Rohre e e'. . . der Leitersäule ist mit Hülfe eines Ringes und der radialen Arme h h ein Metallring / befestigt, und an die so geschaffenen festen Ringe sind eine Anzahl Ringe /', die unter sich durch Ketten g oder andere biegsame und Hitze ertragende Mittel vereinigt sind, gehängt, welche die Leitersprossen bilden. Es empfiehlt sich, zwischen den Sprossen die Ketten g mit Kautschukstreifen/" zu umgeben. Diese gestatten den Ketten, eine lothrechte Position einzunehmen, wenn die Leiter zu voller Höhe aufge-
richtet ist; beim Zusammenschieben der Säule aber ziehen sich die Kautschukreifen zusammen und verhüten, dafs die Ketten sich beim Zusammenlegen der Sprossen verschlingen oder sonstwie in Unordnung gerathen.
Das Besteigen der Leiter kann sowohl von aufserhalb der Ringe / und /', als auch innerhalb derselben geschehen; in letzterem Falle sind die passirenden Personen vor dem Herabstürzen vollständig geschützt.
Hinter der Leitersäule ist auf der Platte S eine Trommel x' angeordet, auf welche ein Schlauch y aufgewickelt ist. Das eine Ende dieses Schlauches ist an dem oberen Ende des obersten Rohrstückes e"" befestigt und mit einem Kupplungsstück y' für die Anbringung eines Mundstückes oder dergleichen versehen, Fig. 6. Beim Ausdehnen der Leiter wird der Schlauch mit in die Höhe geschafft, so dafs derselbe augenblicklich gebrauchsfähig wird. Beim Zusammenschieben der Leiter dagegen wird er wieder mittelst Drehens an der Kurbel 2 auf seine Trommel aufgewickelt.
Um zu verhüten, dafs der Apparat während des Gebrauches umschlage und um dem Rädergestell eine grofse Basis zu verleihen, sind an den vier Ecken des Hauptgestelles A je zwei mit mehreren Scharnieren versehene Doppelspreizen 3, 3 angeordnet, welche in Fig. 2 als aufser Gebrauch dargestellt, jedoch in Fig. 1 und 3 eine solche Position einnehmen, dafs sie die Basis des Apparates sowohl nach den Seiten als nach vorn und hinten um ein Beträchtliches vermehren und, indem sie dieselbe verstreben, wesentlich zur Sicherung des Gerüstes beitragen. An dem äufseren Ende jeder Spreize 3 ist eine Hülse oder ein hohler Ständer 6 befestigt, in welchem eine Stange 7 sich, auf- und abbewegen läfst. Letztere dient dazu, der Spreize in ihrer gestreckten Position auf dem Erdboden den nöthigen Halt zu gewähren, und wird infolge ihrer Verzahnung bei 4 von der Sperrfeder 5 in beliebig adjustirter Position festgehalten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. In Combination mit einer sich schräg stellen lassenden Platte ,S eine Anzahl von Federn Y, die an dem Hauptgestell der Leiter befestigt sind und in Gemeinschaft mit einem Zugorgan d zur Compensirung des Uebergewichtes und zur Verhütung schädlicher Stöfse beim Neigen der Leiter nach vorn oder hinten dienen.
2. In Combination mit dem kippbaren Rahmen F die Federn P, die ah einer Platte N am hinteren Ende des Apparates befestigt sind und in Gemeinschaft mit dem Zugorgan Q zur Compensirung des Uebergewichtes und zur Verhütung schädlicher Stöfse beim Neigen der Leiter nach den Seiten dienen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT21400D Neuerungen an Feuerleitern Active DE21400C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE21400C true DE21400C (de)

Family

ID=298084

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT21400D Active DE21400C (de) Neuerungen an Feuerleitern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE21400C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2050516A1 (de) Senkrecht verstellbare Plattform fur Baugerüste
DE21400C (de) Neuerungen an Feuerleitern
DE2119218C3 (de) Zusammenlegbares Gerüst
DE2419339A1 (de) Hoehenverstellbares, fahrbares geruest
DE717317C (de) Fahrzeug zum Befoerdern von Masten, insbesondere Teleskopmasten, das mit einer Einrichtung versehen ist, mit der der Mast aufgerichtet und nach dem Aufrichten auf den Boden herabgelassen werden kann
DE3102468A1 (de) Fahrbares montagegeruest mit stufenlos verstellbarer hebebuehne
DE13470C (de) Ausschiebbare Leiter zum Gebrauche für Löschzwecke und dergleichen
DE48892C (de) Fahrbares Ausziehgerüst für Rettungs- und Beobachtungszwecke
AT521122A2 (de) Anordnung zur Durchführung einer Fitnessübung
DE43015C (de) Apparat zur Rettung aus Feuers-1 gefahr
DE83265C (de)
DE81192C (de)
DE32398C (de) Fahrbare teleskopische Rettungsleiter
DE185502C (de)
DE216239C (de)
DE71512C (de) Apparat zur Rettung aus Feuersgefahr
DE996C (de) Einrichtungen an einem auf der Nürnberger Scheere basirenden Lösch- und Rettungsapparat
DE31258C (de) Apparat zum Herablassen von Särgen
DE77025C (de) Verstellbare Arbeitsbühne für Baugerüste
DE19862C (de) Lösch- und Rettungsapparat
DE51046C (de) Rettungsleiter mit selbsttätiger Feststellung der ausgeschobenen Leitern
DE11009C (de) Rettungsapparat zur Anwendung bei Feuersgefahr
DE17485C (de) Neuerungen an ausziehbaren Leitern, Leitergerüsten und Trittleitern
DE66546C (de) Verstellbares Springtuch auf ausziehbarem Wagen
DE34849C (de) Verstellbares Baugerüst. •