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DE1099452B - Einkettenbremsfoerderer, insbesondere fuer den Untertagebetrieb - Google Patents

Einkettenbremsfoerderer, insbesondere fuer den Untertagebetrieb

Info

Publication number
DE1099452B
DE1099452B DEB42583A DEB0042583A DE1099452B DE 1099452 B DE1099452 B DE 1099452B DE B42583 A DEB42583 A DE B42583A DE B0042583 A DEB0042583 A DE B0042583A DE 1099452 B DE1099452 B DE 1099452B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
conveyor
single chain
brake conveyor
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB42583A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Feja
August Janczak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bischoff Werke K G
Original Assignee
Bischoff Werke K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bischoff Werke K G filed Critical Bischoff Werke K G
Priority to DEB42583A priority Critical patent/DE1099452B/de
Publication of DE1099452B publication Critical patent/DE1099452B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers
    • B65G39/20Arrangements of rollers attached to moving belts or chains
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • E21F13/061Chutes and braking conveyors for average and steep slopes, adapted for mining purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Einkettenbremsförderer, insbesondere für den Untertagebetrieb Die Erfindung bezieht sich auf Einkettenbremsförderer, wie sie insbesondere im bergmännischen Untertagehetrieb für die AI)förderung des Gutes aus Gewiniiungsbetrieben in der halbsteilen Lagerung verwendet werden.
  • Sie betrifft insbesondere Förderer dieser Art, bei denen die Förderkette einklappbare scheibenartige Mitnehmer bzw. Bremsorgane trägt und die im fördernden Trum ausgeklappt sind, während das Rückxvärtstrum der Kette mit in deren Längsrichtung umgeklappten Mitnehmern durch ein geschlossenes, seitlich an der Förderrinne angeordnetes Gehäuse geführt wird.
  • Bei den meisten bekannten Bremsförderern dieser Art läuft das fördernde Trum der Kette frei in der Förderrinne. Das ergibt den außerordentlichen Nachteil, daß, wenn die einzelnen Schüsse, aus welchen die Tragkonstruktion des Förderers zusammengesetzt ist, nicht genau miteinander fluchten, was z. B. beim Verlegen der Förderrinne über Mulden und Sättel der Fall ist, die Förderkette das Bestreben hat, sich in die Sehne einzustellen und sich demzufolge aus der Rinne heraushebt. Ähnliche Schwierigkeiten ergeben sich beim Verlegen solcher Förderer in Kurven.
  • Es sind bereits Bremsförderer bekannt, bei welchen die die einklappbaren Mitnehmer tragende Förderkette auch im Fördertrum in einer gehäuseartigen Führung zwangsgeführt und hierdurch das Abheben der Kette verhindert wird. Bei dieser bekannten Konstruktion, bei welcher zwei in einem beiderseits geschlossenen Trog, der künstlich beladen werden muß, laufende Ketten verwendet werden, sind die Bremselemente auf beiden Seiten der Rinne geführt, was eine bewegliche und in hohem Grade der Verschleißgefahr ausgesetzte Konstruktion ergibt.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Einkettenbremsförderer mit auch im Fördertrum zwangsgeführter Kette und löst bei solchen neben anderen insbesondere die Aufgabe, das Abheben der Kette auch im Bereich von verhältnismäßig stark ausgeprägten Mulden oder anderen Krümmungen in der Vertikalen zuverlässig zu verhindern durch eine in neuartiger Weise ausgebildete einfache und betriebssichere Zwangsführung der Kette.
  • Diese Zwangsführung besteht gemäß dem Grundgedanken der Erfindung aus in gleichen Abständen voneinander an der Kette angeordneten, sich in deren Längsrichtung je über eine Mehrzahl von Kettenglieden erstreckenden schlittenartigen Führungselementen, die den Profilierungen der Rinnenseitenwangen, in denen sie gleiten, angepaßt sind und derart gegen Abheben gesichert sind.
  • Gemäß der vorzugsweisen Ausführungsform der Erwindung bestehen die Führungselemente aus an ihrer Unterseite Gleitschuhe tragenden Bügeln, deren obere Scheitel in der Seitenwange der Rinne geführt sind. Sie erstrecken sich in der Längsrichtung der Kette über eine Mehrzahl von Kettengliedern und dienen gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung zur Anbringung der in an sich bekannter Weise um 900 klappbaren scheibenartigen Mitnehmer.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung können die Führungsbügel mit dem Ziel der Höherverlegung der Kette in ein mittleres Niveau und damit der Vermeidung von durch den Kettenzug auf die Schlitten ausgeübten Kippmomenten in ihrer Mitte unterteilt sein, wobei die die beiden Teile verbindenden Elemente gleichzeitig der Befestigung der Kette an den Führungsbügeln dienen. Diese Ausführungsform macht die Betriebsweise des neuen Förderers noch weniger empfindlich gegenüber Unebenheiten des Liegenden oder Abwinkelungen gegenüber der Vertikalen.
  • Die Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen eines Einkettenbremsförderers an Hand der Zeichnungen hervor.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch den Förderer, Fig. 2 eine Seitenansicht in Richtung auf das Fördertrum und Fig. 3 eine Seitenansicht, in Richtung auf das Rücktrum gesehen, Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Bereich der Antriebsstation bzw. Umkehr, Fig. 5 die Verbindung der Rinnenschüsse miteinander, Fig. 6 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung des Förderers mit höhergelegter Kette, Fig. 7 in Seitenansicht und Fig. 8 im Schnitt gemäß LinieVIII-VIII der Fig. 7 den bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 verwendeten Führungsschlitten.
  • In den Zeichnungen sind mit 1, 2 und 3 aufeinanderfolgende Schüsse der Rinne bezeichnet, die unter Überlappung in der folgenden noch zu beschreibenden Weise miteinander verbunden sind.
  • Diese Schüsse bestehen je aus zwei Seitenwangen 4 und 5 und dem diese verbindenden, den Raum zwischen den Seitenwangen in das Fördertrum 7 und das Rücklauftrum 8 für die Förderkette mit den an ihr angebrachten Stau- und Schubscheiben 16 unterteilenden Boden 6.
  • An den unteren Seitenwangen sind, vorzugsweise an jedem Ende jedes Schusses, zur Erleichterung des seitlichen Verschiebens der Fördererkonstruktion Kufen 9 angebracht.
  • An diesen Kufen ist auf der Seite des Fördertrums 7 mittels der Verbindungen 10 die Schurre 11 befestigt.
  • In beiden Trumen ist die Förderkette 13 durch die zwischen den Seitenwangen auf je zwei in Abständen an der Förderkette angebrachten Gleitschuhen 14 laufenden, dem Profil der durch die Seitenwangen umschlossenen Räume angepaßten Führungsschlitten 15 gegen Abheben gesichert geführt. Diese Führungsschlitten bestehen aus den Gleitschuhen 14, einem diese verbindenden Brückenteil 15' und einem sanft gewölbten Bügel 15" (Fig. 2), zwischen denen und der zugeordneten oberen Seitenwange normalerweise ein geringes Spiel vorhanden ist.
  • An den Führungsschlitten 15 sind die Schub- oder Stauscheiben 16 um 90" klappbar befestigt. Sie liegen im Fördertrum rechtwinklig zu der Rinne und werden beim Durchlaufen der Umkehrstation (Fig. 4) um 900 in die Richtung der Kette umgeklappt, in welcher sie das Rücktrum 8 durchlaufen. Ihr Umklappen beim Durchlaufen des Fördertrums wird durch das Widerlager 17 und die Nase 18 verhindert.
  • Das Verbringen der Schub- und Stauscheiben in die Arbeitsstellung erfolgt durch die Nase 18 und den damit zusammenwirkenden Anschlag 26 (Fig. 4), der statt, wie in der Zeichnung dargestellt, auch in der Kettentrommel selbst liegen kann.
  • Gemäß dem in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiel bestehen die Rinnen-Seitenwangen je aus zwei miteinander verschraubten Winkelprofilen, und zwar die obere Seitenwange aus zwei Winkelprofilen 19, 20 und die untere Seitenwange aus dem Winkelprofil 21 und der daran angebrachten Winkelschurre 11 mit dem Flansch 22, die zusammen eine ebenfalls U-förmige Gestaltung dieser Wange ergeben.
  • Fig. 1 läßt erkennen, .daß durch die Gleitschlitten eine immer völlig einwandfreie Führung der Kette unter flächiger Verteilung der Reibungsbeanspruchungen auch beim Anlaufen der Bügel 15" der Schlitten an die oberen Wangen unter tangentialer Berührung zwischen den Bügeln und den Seitenwangen erzielt wird, durch die die eingangs erwähnten Nachteile der bekannten Anordnungen vermieden werden.
  • Fig. 5 zeigt im einzelnen die Ausbildung der sowohl seitliche wie vertikale Verschwenkungen in Bezug aufeinander zulassenden Verbindung der Schüsse miteinander. Diese besteht aus je einem Haken 23 an dem einen Schußende und einem Gabelstück 24 an dem benachbarten Ende des folgenden Schusses, die einander gegenüberliegend an den jeweils an dem Winkelprofil 20 und den Kufen 9 angebracht sind. Mit 25 ist der den Haken 23 an dem Gabelstück 24 verriegelnde Bolzen bezeichnet.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen im wesentlichen durch die Unterteilung des Führungsschlittens in seiner halben Höhe in die beiden Teile 15 a und 15 b, welche durch die Verbindungsstücke 30 a und 30 b, die zugleich der Befestigung an zwei senkrechten Gliedern der Förderkette 13 dienen, miteinander verbunden sind. Die Befestigung der Kette an diesen Verbindungsstücken erfolgt über die Klauen 31. Bei dieser Ausführungsform werden die beiden Hälften der Führungsschlitten gleich ausgebildet, d. h. die Gleitschuhe 14 der erstbeschriebenen Ausführungsform durch einen Bügel ersetzt. In diesem Falle erweist sich die bei 32 ersichtliche Profilierung der Stau- oder Schubscheiben als zweckmäßig, damit diese sich beim Rücklauf raumsparend an die Kette anlegen können.
  • Fig. 6 läßt insbesondere auch erkennen, wie die aus der Fig. 1 ersichtliche ansteigende Anordnung der für die Beschickung des Förderers dienenden Schurre vermieden werden kann, indem auf das dann, wie ersichtlich bei 27, abgekröpfte Schurrenblech 11 in Längsrichtung die Profilbleche 28 und endseits die Kufen 9 aufgeschweißt werden und der Förderer auf das Schurrenblech mittels Schrauben 29 befestigt wird. Hierbei legt sich die untere Seitenwange 5 der Förderrinne derart vor das Profilblech 28, daß dieses die untere Zwangsführung für den Kettenführungsschlitten 15 a, 15 b biIdet. Selbstverständlich müssen in diesem Falle die Stau- bzw. Schubscheiben 16 entsprechend ausgebildet, nämlich förderseitig des Körpers28 heruntergezogen sein.
  • Das Schurrenblech kann sowohl in dem einen wie in dem anderen Falle unter Anpassung an die vorliegenden örtlichen Verhältnisse auch die in Fig. 6 gestrichelt dargestellte Muldenform erhalten. Ferner können auch an der Fördererkonstruktion, d. h. an der oberen Seitenwange, zur Vergrößerung des Füllquerschnittes, wie in der Zeichnung gestrichelt angedeutet, Aufsatzbracken 33 vorgesehen werden.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Einlrettenbremsförfderer mit nach der Kohlenstoßseite hin offener Rinne und in dieser mittels eines endlosen Zugmittels entlanggeführten, an den Enden (des Förderers um eine zur Gleitbahn senkrechten Achse schwenkbaren scheibenartigen Mitnehmern, die in eingeklappter Stellung in einem von dem Fördertrum getrennten Kettenrücklauftrum zurückgeführt werden, keniizeidinet durch in gleichen Abständen an der Kette (13) angeordnete, sich in deren Längsrichtung je über eine Mehrzahl von Kettengliedern erstreckende schlittenartige, den Profilierungen der Rinnenseitenwangen (19, 20, 21) angepaßte und in diesen zwangsgeführte Führungselemente (15), die die an ihnen befestigte Kette (13) gegen Abheben sichern.

Claims (1)

  1. 2. Einkettenbremsförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fuhrungselemente (15) aus an ihrer Unterseite Gleitschuhe (14) tragenden Bügeln (15") bestehen, deren obere Scheitel in der Seitenwange der Rinne geführt sind.
    3. Einkettenbremsförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise um 900 klappbaren, scheibenartigen Mitnehmer (16) an den Führungselementen (15) und die Kette (13) an ihren Gleitschuhen (14) befestigt sind.
    4. Einkettenbremsförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (15) in eine obere und eine untere bügelförmige Hälfte (15a, 15 b) unterteilt sind und die Kette (13) zwischen den bügelförmigen Hälften befestigt ist. ~~~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 546 278, 666 384, 676611,629359, 809 415, 915 914, 929 539, 937038; deutsches Gebrauchsmuster 1 718 130.
DEB42583A 1956-11-24 1956-11-24 Einkettenbremsfoerderer, insbesondere fuer den Untertagebetrieb Pending DE1099452B (de)

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