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DE1718130U - Steilbremsfoerderer. - Google Patents

Steilbremsfoerderer.

Info

Publication number
DE1718130U
DE1718130U DE1954G0010771 DEG0010771U DE1718130U DE 1718130 U DE1718130 U DE 1718130U DE 1954G0010771 DE1954G0010771 DE 1954G0010771 DE G0010771 U DEG0010771 U DE G0010771U DE 1718130 U DE1718130 U DE 1718130U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
chains
flaps
steep
run
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1954G0010771
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DE1954G0010771 priority Critical patent/DE1718130U/de
Publication of DE1718130U publication Critical patent/DE1718130U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Chain Conveyers (AREA)

Description

81«, 45. 171S 130. Gewerksdiaft Eisenhütte Westfalia. Wcthmar bei Lünen ί HpJ IQtt (Wcstf.). I Steilbremsfördtrer. 21.12.54. G 10771. (T. 6; Z. I)
PATENTANWALT DIPL-ING. BUSCHHOFF \
KÖLN - KAISER-WILHELM-RING 24
<elN.
12.1.56 - B
bi»'e «ngeben
Gebrauch smusteranme !dung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, Wethmar bei Lünen/ Westfalen
"Steilbremsforderer "
Es sind Steilbremsförderer bekannt, die aus umlaufenden Ketten mit angelenkten Klappen bestehen. Dieses Klappenband senkt sich in einem kastenförmigen Gehäuse ab und führt so das aufgegebene Fördergut schonend und im wesentlichen staubfrei abwärts zur Entladestelle. Iir. Rücklauf trum hängen die Klappen schräg abwärts.
Bei bekannten .Förderern der genannten Art hat man bisher ausser dem kastenförmigen Gehäuse, in welchem sich das Klappenband selbsttätig führt, noch besondere Führungsschienen für das rücklaufende Kettentrum vorgesehen. Ein solcher Förderer ist verhältnismässig umständlich zu montieren. Vor allen Dingen ist der grosse Raumbedarf nachteilig. Die Biegesteifigkeit der Führungsschienen für das Rücklauftrum sind auf das Fördertrum ohne Wirkung. Sie werden gewöhnlich getrennt von diesem am Ausbau befestigt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Steilbremsförderer, der ebenfalls mit seitlich angeordneten umlaufenden Ketten und beweglich angebrachten Stauklappen versehen ist. Diese Stauklappen sind in bekannter Weise im Fördertrum des kastenför-
81·, 45. 1718130. Gewerksdizft Eisenhörte Westfalia. Wethmar bei Lüncn 1 Hf?Z esff.)· ! Sti«bremsförderer. 21.12. Si.
G 10771. "(T
stiilbrems . 6; Z. Q
- 2 - t
mlgen Gehäuses in einer dieses etwa quer durchsetzenden Lage abgestützt, während sie im Rücklauftrum schräg herabhängen. Das Neue besteht geiaäss der Erfindung darin, dass die hatten im Förder- und fiücklauftrum zwischen zwei etwa ü-förmigen und mit den Flanschen gegeneinander gekehrten Profilen geführt sind, die durch einen etwa in der Mittelebene angeordneten Boden in je eine Führungsbahn. für Förder- und fiücklauftrum getrennt sind, wobei der gleiche Boden einseitig die Begrenzung des Fördertrums bildet. Die umlaufenden Ketten können dabei als Rundgliederketten ausgebildet sein und die Abstützung des Klappenbandes erfolgt vorteilhaft durch besondere Gleitschuhe gegebenenfalls in Verbindung mit den die Ketten miteinander verbindenden Querstreben, die gleichzeitig zur Anlenkung der Klappen dienen. Die Querstreben können auf ihrer ganzen Breite an dem genannten Gehäuseboden..gleiten, so dass ein vorzeitiger Verschleiss einzelner Stellen nicht zu befüretchten ist. Im fiücklauftrum können sich die schräg herabhängenden Klappen durch seitlich an Ihnen angebrachte Gleitstücke gegebenenfalls an der Aussenseite der genannten U-förmigen Profile abstützen.
Die seitlichen Führungsprofile für die Ketten, welche also die Führungsbahnen für das Fördertrum und das Rücklauftrum umschliessen, besitzen eine verhältnismässig grosse Kantenhöhe und verleihen daher dem Gehäuse des Förderers eine grosse Steifigkeit und Festigkeit. Im übrigen kann das Gehäuse bequem aus einzelnen Schüssen zusammengesetzt werden, wobei die Länge eines jeden Schusses derart bemessen ist, dass beim Transport sowie beim Ein- und Ausbau keine Schwierigkeiten entstehen. Die Rundgliederketten gewährleisten eine lange Lebensdauero Infoige der besonderen Führungselemente ist auch ein vorzeitiger Verschleiss der ruhenden Teile des Förderers nicht zu befürchten.
81«, 45. 1718 130. Gewerkschaft Eisenhütte Westfalü, Wcitimir bei Lünen J M37 (Westf.). I Steilbremsförderer. 21.12.54. G 10771. CT. 6; Z. 1)
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 den Förderer in Seitenansicht,
Fig. 2 in vergrossertem Massstabe einen Querschnitt.
Das tragende Element des Förderers sind die beiden seitlich angeordneten Führungsschienen 10 und 11, die durch einen Blechboden 12 miteinander verbunden sind. Durch die gegeneinander gerichteten Flanschen der Erofile 10 und 11 und durch den Boden 12 werden die Führungskanäle 13 und 14 sowie die umlaufenden Rundgliederketten 15 in den beiden Trumen, also in dem Fördertrum 16 und dem Rücklauftrum 17 gebildet. Die Ketten 15 sind durch die besonderen Gleitschuhe 18 in den Führungskanälen
und 14 abgestützt. Zur Abstützung dienen zusätzlich die Querdia
stege 19, die/rechts und linJ^s, angeordneten Ketten in kurzen Abständen miteinander verbinden und die gleichzeitig zu* Anlenkung der Stauklappen 20 dienen. Die Seitenprofile 10,11 mit dem Boden 12, den Rundgliederketten 15 und den Mitnehmern sind als Doppelkettenkratzförderer insbesondere für die flache Lagerung bekannt und haben sich dort wegen ihrer robusten Bauart sowie eine ungewöhnlich hohe Leistung bestens bewährt. Durch die Benutzung eines solchen Förderers als tragendes Element für einen Steilbremsförderer ergibt sich eine denkbar geringe Bauhöhe desselben, wie insbesondere in Fig. 1 erkennbar ist.
Das Fördertrum 16 wird gebildet durch die genannten Profile 10 und 11 sowie dem zwischen diesen eingeschweissten Boden 12, durch die Seitenwände 21 und 22, sowie der im Boden 12 gegenüberliegenden Abschlusswand 23« Die Teile können entweder miteinander verschwelest oder durch Verschraubung miteinender verbunden sei ο Jedenfalls ist der Querschnitt des kastenförmigen Gehäuses 12,21,22,23 derart, dass die Klappen 20 so abgestützt
81·, 45. 1 718 130. Gewerksdiaft Eisenhütte Westfalia, Wethroar bei Lünen ί (Wesff.). I Steilbremsförderer. 21.12.54. G 10771. (T. 6; Z. 1)
werden, dass sie das Gehäuse nahezu quer durchsetzen. Dieäe Lage der Klappen ist insbesondere in Fig. 1 der Zeichnung klar erkennbar. Die Klappen 20 bilden daher gemeinsam mit den Begrenzungswänden 12,21, 23 und 22 zellenförmige Behälter, die mit einer gewissen Geschwindigkeit abwärts bewegt werden und die das darin enthaltene Fördergut, welches am oberen Ende aufgegeben wurde, schonend heruntertragen bis zum Austragsende. Sobald die Klappen 20 ihre Unterstützung an der Wand 23 des Gehäuses verlieren, schwenken sie abwärts, wobei das auf den Klappen liegende Gut herabfällt, während sich die Ketten 15 mit den Klappen 20 im Fördertrum also in der Efeilrichtung 24 abwärts bewegen, werden sie im Rücklauf trum 17 wieder in der Pfeilrichtung 25 hochgeführt. Die Klappen 20 nehmen dabei eine schräg herabhängende Lage ein und können sich zusätzlich durch Gleitkufen 26 an den Seiten 10 und 11 abstützen.
Das umlaufende Klappenband ist an seinem oberen Ende über eine Antriebstrommel geführt, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Diese Trommel kann über ein Getriebe 27 von dem Motor 28 aus angetrieben werden. Der Antrieb ist dabei so ausgebildet, dass auch eine Abbremsung des Klappenbandes möglich ist. An seinem unteren Ende ist das Klappenband um die Umkehrwalze 29 geführt.
Ein Steilbremsförderer gemäss der Erfindung kann sowohl für den Transport von Kohle als auch von Bergen dienen. Er lässt sich bequem in einem Flözaufhauen unterbringen, wobei schon verhältnismässig geringe Flözmächtigkeit zum Einhängen eines derartigen Förderers genügen. Das sehr zeitraubende und teure Auffahren von Stapelschächten ist daher bei der Benutzung eines Steilbremsförderers gemäss der Erfindung im allgemeinen entbehrlich.
•ι
81«, 45. 1718130. GewerksAaft Eisenhütte Westfalia. Wethmar bei Lönen 1 MR£ (Westf.). I Steilbremsförderer. 21.12.54. G 10771. (T. 6; Z. T)
Nur beiläufig sei erwähnt, dass die Art und Weise, wie die Klappen im Pördertrum abgestützt sind, von untergeordneter Bedeutung ist. Jedenfalls beschränkt sich die Erfindung nicht auf die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform.

Claims (1)

Schut zansprüche
1.) Steilbremsförderer mit an seitlich angeordneten umlaufenden Ketten beweglich angebrachten Stauklappen, die im Fördertrum des kastenförmigen Gehäuses in .,einer dieses etwa quer durchsetzenden Lage abgestützt sind und im Rücklauf trum schräg herabhängen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ketten im Förder- und Rücklauf trum (16 und 17) zwischen zwei etwa U-förmigen und mit den Planschen gegeneinander gekehrten Profilen (10 und 11) geführt sind, die durch einen etwa in der Mitteleber» angeordneten Boden (12) in je eine Führungsbahn (13 und 14) für Förde-rund Eiicklauftrum getrennt sind, wobei der gleiche Boden (12) einseitig die Begrenzung des Fördertrums (16) bildet.
2·) Steilbremsförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die umlaufenden Ketten (15) als Rundgliederketten ausgebildet sind und die Abstützung des Klappenbandes (15»20) durch besondere Gleitschuhe (18) gegebenenfalls in Verbindung
,die/
mit den)£etten (15) miteinander verbindenden Querstreb«n (19) erfolgt, die gleichzeitig zur Anlenkung der Klappen (20) dienen.
DE1954G0010771 1954-12-21 1954-12-21 Steilbremsfoerderer. Expired DE1718130U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1954G0010771 DE1718130U (de) 1954-12-21 1954-12-21 Steilbremsfoerderer.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1954G0010771 DE1718130U (de) 1954-12-21 1954-12-21 Steilbremsfoerderer.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1718130U true DE1718130U (de) 1956-03-01

Family

ID=32662762

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1954G0010771 Expired DE1718130U (de) 1954-12-21 1954-12-21 Steilbremsfoerderer.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1718130U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099452B (de) * 1956-11-24 1961-02-09 Bischoff Werke K G Einkettenbremsfoerderer, insbesondere fuer den Untertagebetrieb
DE1175150B (de) * 1962-01-08 1964-07-30 Halbach & Braun Maschf Bremsklappenfoerderer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1099452B (de) * 1956-11-24 1961-02-09 Bischoff Werke K G Einkettenbremsfoerderer, insbesondere fuer den Untertagebetrieb
DE1175150B (de) * 1962-01-08 1964-07-30 Halbach & Braun Maschf Bremsklappenfoerderer

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