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DE109900C - - Google Patents

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Publication number
DE109900C
DE109900C DENDAT109900D DE109900DA DE109900C DE 109900 C DE109900 C DE 109900C DE NDAT109900 D DENDAT109900 D DE NDAT109900D DE 109900D A DE109900D A DE 109900DA DE 109900 C DE109900 C DE 109900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strings
tuning
string
zither
sheet
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT109900D
Other languages
English (en)
Publication of DE109900C publication Critical patent/DE109900C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G1/00Means for the representation of music
    • G10G1/02Chord or note indicators, fixed or adjustable, for keyboard of fingerboards

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
KARL DIETRICH in WIEN. Zither für Unmusikalische.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. April 1898 ab.
Diese Erfindung betrifft eine Zither, welche auch von Unmusikalischen gespielt und gestimmt werden kann. Die Zither besitzt die aus Patentschrift 95087 bekannte Saitengruppirung, das dazugehörige unterschiebbare Notenblatt (Fig. 2), dessen Verwendung, wie die Reihenfolge der anzureifsenden Melodie- und Begleitsaiten aus der Patentschrift 63702 bekannt ist, und den Stimmsteg (Fig. 3).
Die Zither (Fig. 1) wird aus zwei Theilen A und B gebildet. Der Theil A ist mit Stahlsaiten zum Spielen der Melodie, der Theil B mit Stahl- und Darmsaiten zum Spielen der Begleitung bespannt. Die Melodiesaiten sind chromatisch angeordnet, doch können auch einzelne Saiten aus der Reihenfolge weggelassen werden.
Die Begleitsaiten sind derart angeordnet, dafs jeder Bafssaite unmittelbar die Saite des zu dem betreffenden Grundton gehörigen Dreiklanges folgen, z. B. zur Bafssaite F die Begleitsaiten a c f, zur Bafssaite C die Begleitsaiten e g c. Unter den Saiten auf der Decke wird ein Blatt C aus beliebigem Stoff angeordnet, auf welchem die den Saiten entsprechenden Töne verzeichnet sind. In Fig. 4 ist ein solches. Blatt C besonders gezeichnet. Diese Notenskala kann auch unmittelbar auf der Decke angebracht werden. Auf dem Theil A befindet sich als erste Saite besonders aufgespannt die Stimmsaite D; unterhalb derselben ist die Stimmskala E aufgesetzt, eingesetzt oder eingravirt.
Diese Stimmsaite hat den' Zweck, mittelst eines untergeschobenen Stimmsteges F (Fig. 3) alle anderen Saiten zu stimmen, nachdem die Stimmsaite selbst mit Hülfe einer Stimmpfeife oder Stimmgabel und eines Stimmschlüssels auf a gestimmt ist. Die Stimmskala E zeigt nämlich die Stelle an, wohin der Stimmsteg F zu schieben ist, damit die Stimmsaite D den auf der Skala1 verzeichneten Ton erklingen läfst.
Durch Vergleichung mit diesem Ton werden nun die entsprechenden Töne sowohl des Theiles A, als auch des Theiles B gestimmt.
Die Zither besitzt, gleich den bisherigen, einen Resonanzboden und Seitentheile, nur ist die Decke mit zwei Schalllöchern, eines für den Theil A und eines für den Theil B, versehen.
Zur Zither gehören die einschiebbaren Notenblätter (Fig. 2). Diese Blätter haben zwei Löcher k k, welche nach dem Einschieben des Blattes unter die Saiten auf die Stifte II, die auf der Decke angebracht sind, aufgesteckt werden.
Diese Notenblätter sind derart angeordnet, dafs die Endpunkte der Linien jene Saiten treffen, welche angerissen werden sollen, und zwar zeigen die Ziffern die Reihenfolge sowohl für die Melodie- als für die Begleitsaiten, die Buchstaben B die Bafssaiten allein, die Buchstaben b die Begleitsaiten allein; die Bezeichnung Bb giebt an, dafs zuerst der Bafs, dann die Begleitung, und die Wellenlinien sammt B, dafs die Bafssaite sammt den Dreiklangssaiten zusammen angerissen werden sollen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Zither für Unmusikalische, dadurch gekennzeichnet, dafs auf dem einen Theil (A)
    die Melodiesaiten in chromatischer Folge, auf dem anderen Theil (B) die Bafssaiten sammt den Saiten des dazu gehörigen Dreiklanges aufgespannt sind, wobei in an sich bekannter Weise sowohl· das Stimmen mit Hülfe einer Stimmsaite (D), als auch das Spielen unter Vermittelung von unterschiebbaren Notenblättern erfolgt.
    Eine Ausführungsform des Notenblattes für die Zither nach Anspruch ι, bei welchem die an den Endpunkten der Linien verzeichneten Ziffern und Buchstaben sowohl die anzureifsenden Saiten, als auch die Art und Weise angeben, wie die Begleitsaiten in ihrer Verbindung zu einander angerissen, werden sollen. .
    Eine Ausführungsform der Stimmvorrichtung für die Zither nach Anspruch ι, bei welcher das Anschlagen des Stimmtones, nach1 Einstellung eines auf der Skala (E) verschiebbaren Stimmsteges (F) mit nur einer Hand und das Nachklingen der Stimmsaite nach Fortnahme beider Hände erfolgen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Ergänzungs-Blatt zur Patentschrift 109900.
    Durch rechtskräftige Entscheidung des Kaiserhchen Patentamts vom 18. April 1901 sind die Patentansprüche 1 und 2 für nichtig erklärt.
DENDAT109900D Active DE109900C (de)

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DE (1) DE109900C (de)

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