DE255924C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE255924C DE255924C DENDAT255924D DE255924DA DE255924C DE 255924 C DE255924 C DE 255924C DE NDAT255924 D DENDAT255924 D DE NDAT255924D DE 255924D A DE255924D A DE 255924DA DE 255924 C DE255924 C DE 255924C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- strings
- chord
- keys
- piano
- bass
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/07—Strings
- G10C3/08—Arrangements thereof
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- 'M 255924 KLASSE 51 b. GRUPPE
in HAMBURG.
Klavier mit Akkordchören. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. September 1911 ab.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Begleitung bei Klavieren dadurch zu erleichtern,
daß zwischen den chromatisch gestimmten, auf die Baßsaiten folgenden · Saiten zu
Akkordbündeln vereinigte Saiten angeordnet werden, so daß man mit der rechten Hand
die Melodie, mit der linken Hand hingegen durch Anschlagen zweier Tasten die Begleitung
spielen kann, wobei durch die eine Taste die
ίο betreffende Baßsaite und durch die andere
Taste das ganze Akkordbündel zum Ertönen gebracht wird. Dennoch ist in diesem Fall
die Begleitung für den Anfänger noch schwierig, weil die beiden von ihm zu greifenden Tasten
meist mehr oder weniger voneinander entfernt liegen, so daß er die Finger der linken Hand
spreizen und die zugehörige zweite Taste erst suchen muß.
Das vorliegende Klavier ist nun so eingerichtet, daß zwei unmittelbar nebeneinander
liegende Tasten gegriffen werden, um die ganze Begleitung zu spielen, d. h. Baßsaite und Akkordbündel
anzuschlagen. Zu diesem Zweck sind die Begleitsaiten derart angeordnet, daß auf jede Baßsaite drei harmonisch gestimmte
Saiten folgen, die dann durch einen Hammer gleichzeitig angeschlagen werden und mit der
zugehörigen benachbarten Baßsaite einen Akkord bilden. Man kann demnach auf einem
solchen Klavier die Begleitakkorde mit zwei Fingern bequem durch Greifen von zwei benachbarten
Tasten spielen.
Beim Spielen dieses Klaviers werden Notenblätter benutzt, die in bekannter Weise durch
senkrechte Linien in Felder geteilt sind und in dem aufgeklappten Deckel des Klaviers
derart angebracht werden, daß sich je ein Feld über einer Taste befindet. Die Noten
sind in üblicher Weise durch Linien in der Reihenfolge, wie sie durch Greifer der darunter
befindlichen Tasten gespielt werden sollen, miteinand.er verbunden. Auf dem Notenblatt
sind links neben den die Noten enthaltenden Feldern noch weitere Felder angebracht, welche
über den die Begleitakkorde anschlagenden Tasten liegen und mit Zahlen versehen sind.
Neben jeder Note befindet sich eine entsprechende Zahl, die den mit der Note zu spielenden
Akkord angibt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt. Fig. 1 zeigt in Vorderansicht, Fig. 2 in Oberansicht die Anordnung
der Saiten nebst Hämmern und Tasten für die Begleitakkorde. Fig. 3 veranschaulicht
ein spielbereit in dem Deckel des Klaviers angebrachtes Notenblatt. In Fig. 4 ist die
Besaitung dargestellt. An die Stimmnägel a sind die umsponnenen Baßsaiten δ angeschlossen, welche durch die Hämmer c, die mit
den weißen Untertasten d verbunden sind, angeschlagen werden. Zwischen den Baßsaiten
b sind die harmonisch abgestimmten Akkordsaiten e angeordnet, die an die Stimmnägel
f angeschlossen sind. Die Akkordsaiten werden durch je einen Hammer h angeschlagen,
der mit den schwarzen Obertasten g in Verbindung steht. Je zwei zusammenliegende
Ober- und Untertasten bilden einen Akkord. Die Stege sind mit den Buchstaben i und k
bezeichnet (Fig. 4).
In der Zeichnung ist beispielsweise die Saitenanordnung für ein einchöriges Klavier dargestellt.
Durch Verdoppelung oder Verdreifachung der die einzelnen Töne ergebenden Saiten können
nach der Erfindung auch mehrchörige Klaviere hergestellt werden, wie auch die Anzahl
der Begleitakkorde dem jeweiligen Bedürfnis angepaßt werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Klavier, bei welchem zwecks Spielens der Begleitung mit nur zwei Fingern drei 15 oder mehr harmonisch abgestimmte Saiten zu einem durch einen einzigen Hammer anzuschlagenden Bündel vereinigt sind, das mit der Baßsaite einen Akkord bildet, dadurch gekennzeichnet, daß neben jeder Baßsaite 20 ein zugehöriges- Akkordbündel angeordnet ist..Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE255924C true DE255924C (de) |
Family
ID=513991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT255924D Active DE255924C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE255924C (de) |
-
0
- DE DENDAT255924D patent/DE255924C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE255924C (de) | ||
| DE667567C (de) | Tasteninstrument mit einer Begleitakkordklaviatur | |
| DE381386C (de) | Saitenanordnung bei Musikinstrumenten | |
| DE553251C (de) | Chromatisches Bandonion | |
| DE145138C (de) | ||
| DE231559C (de) | Auswechselbare Notenplatte für Harmonien | |
| DE58250C (de) | Einrichtung an Klaviaturmusikinstrumenten zur Erzielung einer angenähert reinen Stimmung | |
| DE189888C (de) | ||
| DE365646C (de) | Zupfinstrument | |
| DE388247C (de) | Klaviatur fuer Tasteninstrumente (Klaviere, Orgeln u. dgl.) | |
| DE337265C (de) | Klavier mit teilweise in Oktaven gestimmten Einzelsaiten der mehrchoerigen Toene | |
| DE109900C (de) | ||
| DE95087C (de) | ||
| DE317613C (de) | ||
| DE346160C (de) | Fluegel | |
| DE61584C (de) | Pedalzither | |
| DE311298C (de) | ||
| DE216507C (de) | ||
| DE95610C (de) | ||
| DE110294C (de) | ||
| DE317612C (de) | ||
| DE261572A (de) | ||
| DE19515954C1 (de) | Akkordeon | |
| DE32854C (de) | Vorrichtung für Tasteninstrumente zur mechanischen Hervorbringung und zum TransL poniren von Akkorden | |
| DE89745C (de) |