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DE192947C - - Google Patents

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Publication number
DE192947C
DE192947C DENDAT192947D DE192947DA DE192947C DE 192947 C DE192947 C DE 192947C DE NDAT192947 D DENDAT192947 D DE NDAT192947D DE 192947D A DE192947D A DE 192947DA DE 192947 C DE192947 C DE 192947C
Authority
DE
Germany
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funnel
string
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT192947D
Other languages
English (en)
Publication of DE192947C publication Critical patent/DE192947C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/04Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using flat record carriers, e.g. disc, card

Landscapes

  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Sprechapparat nach Patent 169345 trägt das Gehäuse im Innern einen Bezug von Saiten zur Verstärkung der Resonanz. Nach vorliegender Erfindung werden die Saiten, welche ebenfalls dem Zwecke der Resonanz dienen, nun so angeordnet, daß das von dem Sprechapparat wiedergegebene Ton werk mitgespielt bzw. begleitet werden kann. Zweckmäßig gestaltet man den Erfindungsgegenstand derart, daß das Gehäuse gleichzeitig den Resonanzboden eines abgestimmten Saiteninstrumentes bildet. Hierbei brauchen die Saiten nicht unmittelbar von den Schallwellen getroffen zu werden, sondern es genügt, daß sich die Schwingungen des Sprechapparates mittels seines Gehäuses auf den Resonanzboden des Instrumentes und damit auf die Saiten desselben übertragen. Die Wirkung kann allerdings noch dadurch verstärkt werden, daß zwischen den Trichter des Sprechapparates und dem Saitensteg des Instrumentes eine sog. Stimme eingeschaltet wird. Neben der Veredelung der Töne bei der Wiedergabe eines Tonwerkes mittels eines derartigen Sprechapparates erzielt man noch die Möglichkeit, auf dem Instrument das gleiche Tonwerk oder wenigstens einige Akkorde zu demselben anschlagen zu können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise durch die Vereinigung eines in ein Gehäuse eingeschlossenen Sprechapparates mit einer Zither in zwei Ausführungsformen dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die erste Ausführungsform. Fig. 2 ist ein Längsschnitt und Fig. 3 eine Draufsicht der zweiten Ausführungsform.
In dem auf der einen Seite offenen Gehäuse ist die Schallplatte 26 in üblicher Weise drehbar angeordnet. Durch sie wird mittels des Schreibstiftes die Schalldose 18 zum Sprechen gebracht, an die sich der bewegliche Schallarm 17 und der Trichter 5 anschließt. Über der oberen Wand 6 des Gehäuses ist eine zweite Wand 6a angeordnet, welche die Stimmwirbel 12, den Saitensteg 11 und die Anhangshaken i2a für die Saiten 10 trägt. Der durch die Wände 6 und 6a gebildete Resonanzboden hat eine derartige Form, daß er einen Bezug von Zithersaiten erhalten kann.
Die durch die Lautscheibe mittels des Schreibstiftes und der Schalldose erzeugten Schallwellen treten durch den Trichter ins Freie, ohne unmittelbar eine Wirkung auf den oberen Resonanzboden auszuüben. Durch die Schwingungen des Trichters wird aber das ganze Gehäuse in Schwingungen versetzt, welche auch auf den oberen Resonanzboden und damit auf die Saiten übertragen werden. Bei jedem Tone schwingt die betreffende Saite, welche auf diesen Ton abgestimmt ist, mit und verstärkt ihn. Ist außerdem der Trichter, wie in Fig. 1 dargestellt, an dem
(2. Auflage, ausgegeben am /7. Märj ignj
unteren Boden befestigt, so übertragen sich die Schwingungen des Trichters auf den Boden noch besser. Außerdem können aber die Saiten zu dem von dem Sprechapparat wiedergegebenen Tonwerk in dessen Melodie angeschlagen bzw. eine Begleitung oder wenigstens einige Grundakkorde gespielt werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 wirken die Schallwellen in derselben Weise auf die Saiten ein. Nur wird die Wirkung hier noch dadurch verstärkt, daß zwischen dem Trichter 5 und dem Saitensteg 11 eine Stimme 6b angeordnet ist, welche durch einen Ausschnitt des unteren Bodens frei durchtritt. Hierdurch findet also eine unmittelbare Übertragung der Schwingungen des Trichters auf die Saiten statt, so daß diese noch bedeutend verstärkt werden, der Ton also lauter und reiner klingt.
Es ist selbstverständlich, daß sich vorliegende Erfindung nicht auf die Verbindung eines in ein Gehäuse eingeschlossenen Sprechapparates gerade mit einer Zither beschränkt, vielmehr kann an ihre Stelle jedes beliebige Saiteninstrument treten. Auch muß nicht notwendigerweise das Saiteninstrument von Hand angeschlagen werden, sondern dieses kann durch mechanische Mittel geschehen. So ist z. B. vorliegender Erfindungsgegenstand sehr gut in Verbindung mit einem mechanisehen Klavier o. dgl. zu bringen. Außerdem kann der Saitenbezug auch, falls auf das Mitspielen von Hand verzichtet wird und nur das Mitschwingen der Saiten infolge der durch den Sprechapparat erzeugten Schallwellen zur Geltung kommen soll, im Innern des Gehäuses angeordnet sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. In ein Gehäuse eingeschlossener Sprechapparat nach Patent 169345, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bezug von Saiten an der Außenseite des Gehäuses angeordnet ist, zu dem Zwecke, daß das von dem Sprechapparat wiedergegebene Tonwerk mitgespielt bzw. begleitet werden kann.
2. In ein Gehäuse eingeschlossener Sprechapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sprechapparat mit einem Saiteninstrument vereinigt ist, welches dem Sprechapparat zur Resonanz dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT192947D Active DE192947C (de)

Publications (1)

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DE192947C true DE192947C (de)

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DENDAT192947D Active DE192947C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE192947C (de)

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