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DE1098172B - Einrichtung zum Vermeiden des Klaffens bei Schleudergardinen - Google Patents

Einrichtung zum Vermeiden des Klaffens bei Schleudergardinen

Info

Publication number
DE1098172B
DE1098172B DEST13575A DEST013575A DE1098172B DE 1098172 B DE1098172 B DE 1098172B DE ST13575 A DEST13575 A DE ST13575A DE ST013575 A DEST013575 A DE ST013575A DE 1098172 B DE1098172 B DE 1098172B
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DE
Germany
Prior art keywords
curtain
curtains
car
double roller
carriage
Prior art date
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Pending
Application number
DEST13575A
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English (en)
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Publication date
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Publication of DE1098172B publication Critical patent/DE1098172B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H15/00Runners or gliders for supporting curtains on rails or rods
    • A47H15/02Runners

Landscapes

  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Verhindern des Klaffens bei Schleudergardinen nach Patent 858 886, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die wagenartig ausgebildeten Endglieder der Vorhangträger bei geschlossener Gardine einander übergreifen.
Diese wagenartigen Endglieder sind entweder mit einem am hinteren Ende angeordneten Laufrollenpaar und mit unter einem geringen Winkel seitwärts herausgebogenen, die Vorhangenden tragenden Verlängerungsarmen versehen, die beim Zusammenschieben der Vorhänge innerhalb der Laufschiene übereinandergreifen, oder sie sind mit an beiden Enden einseitig angeordneten einzelnen Laufrollen ausgerüstet, so daß das eine Endglied auf der einen und das andere Endglied auf der gegenüberliegenden Rollenlaufbahn abrollt und demnach die beiden Endglieder aneinander vorbeilaufen können.
Um die Führung dieser einseitig in der Laufschiene gleitenden Endglieder zu verbessern, wurde bei einer weiteren Ausführungsart eine Feder seitlich am Wagen angebracht, die an der Seitenfläche der gegenüberliegenden Rollenlaufbahn gleitet.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine Ausführungsart zu schaffen, die die Vorteile der genannten Arten der Endglieder weitgehend miteinander verbindet und eine wirtschaftliche Fertigung derselben ermöglicht.
Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, jedes der wagenartig ausgebildeten, auf wenigstens einer Doppelrolle laufenden Endglieder aus einem federnd nachgiebigen Kunststoff oder einem anderen Werkstoff mit diesen Eigenschaften zu fertigen und an seinem vorderen Ende eine seitwärts abgebogene Nase vorzusehen, die eine auf der Rollenlaufbahn aufliegende Gleitstütze für den Wagenvorderteil darstellt und gleichzeitig einen Abweiser bildet für das in der gleichen Vorhangschiene gegenläufig angeordnete andere Endglied.
Diese Endglieder ermöglichen in gleicher Weise wie die im Hauptpatent beschriebenen Endglieder das Aufhängen beider Vorhang- oder Gardinenteile in einer gemeinsamen durchgehenden Laufnut ohne übergreifende Abzweigungen od. dgl. und bewirken darüber hinaus bei sicherer Führung in der Laufnut ein einwandfreies elastisches Übereinandergreifen beim Zusammenziehen der Vorhänge. Hierbei tritt außerdem eine gewisse Abbremsung auf, die das Zurückspringen der aufeinandertreffenden Endglieder sicher verhindert. Ein weiterer Vorteil dieser neuen Endglieder ist noch darin zu sehen, daß der elastische Kunststoff stark geräuschdämpfend wirkt und somit die beim Ziehen der Vorhänge auftretenden Geräusche vermindert werden.
Einrichtung zum Vermeiden des Klaffens bei Schleudergardinen
Zusatz zum Patent 858 886
Anmelder:
Rudolf Störzbach,
Stuttgart W, Hasenbergstr. 38 A
Irgendwelche Ausbiegungen oder besondere Führungsfedern sind hier nicht erforderlich, so daß die Endglieder verhältnismäßig einfache Formen aufweisen und dementsprechend billig herzustellen sind.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorhangschiene mit zwei Endgliedern in auseinandergeschobener Stellung,
Fig. 2 die beiden Endglieder bei zusammengezogener Gardine,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Vorhangschiene gemäß Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt in der Ebene A-A der Fig. 2,
Fig. 5 eines der Endglieder in Seiten- und Vorderansieht und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht des Endgliedes.
Das insbesondere in den Fig. 5 und 6 dargestellte Endglied besteht aus einem stegartig ausgebildeten, in seiner Breite weniger als die halbe Breite des Führungsschlitzes 2 der Vorhangschiene 1 messenden Wagen 7, an dessen einem Ende eine Doppelrolle 6 eingesetzt ist, mittels derer das Glied auf den Laufbahnen 3 und 4 der Vorhangschiene 1 abrollt. Das verlängerte freie Ende dieses Wagens 7 ist mit einer Nase 23 versehen, die, von oben betrachtet, seitwärts herausgebogen ist und derart dazu dient, den Wagen auf einer der Laufbahnen 3 und 4 der Schiene 1 abzustützen. Gleichzeitig bildet der Rücken der Nase 23 eine Ablenkfläche, die bewirkt, daß sich die gegenein-
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andergeführten Endglieder glatt aneinander vorbeischieben.
Zum Aufhängen des freien Endes des Vorhangs dient ein Aufhängehaken 26, der in gleicher Richtung wie die Nase 23 seitlich am Wagen 7 angeordnet und senkrecht nach unten abgewinkelt ist. Der Aufhängehaken 26 und der Wagen bilden zusammen ein Werkstück.
Die Schleuderstange oder Schleuderkordel 11 ist unterhalb der Doppelrolle 6 im Wagen 7 eingehängt. Zu diesem Zweck besitzt der Wagen eine in einem nach unten ragenden Lappen 28 angebrachte Öse 25, die gleichzeitig zur Einführung der in einem Schlitz 24 befestigten Doppelrolle 6 dient. Der Schlitz 24 entspricht m seiner Weite dem Durchmesser der Rollenachse und ist kurz vor seinem oberen Ende etwas verengt, so daß die im Schlitz nach oben geschobene Achse der Doppelrolle 6 nach Überwindung eines gewissen federnden Widerstandes im oberen Schlitzende einrastet. Neben der Öse 25 ist noch ein kleiner Schlitz vorgesehen, der zum Befestigen des Zugbandes des Vorhangs dient.
Der -Wagen ist, wie bereits erwähnt, aus einem federnd nachgiebigen Werkstoff, insbesondere aus Kunststoff, wie Polyvinyl, Polystyrol od. dgl., gefertigt und bildet mit Ausnahme der Laufrollen, die ebenfalls aus Kunststoffen bestehen können, ein einziges Preß- oder Formstück. Der Wagen kann auch aus federndem Metall hergestellt sein.
Wie die Fig. 1 der Zeichnung zeigt, laufen die in die Schiene eingeschobenen Endglieder mit der Doppelrolle 6 auf beiden Laufbahnen 3 und 4 der Schiene und stützen sich mit ihren in Höhe der Laufrollen 6 angebrachten Nasen 23 je auf einer der beiden genannten Laufbahnen ab. Die Führung der Endglieder erfolgt auf ganzer Wagenlänge in dem Führungsschlitz 2 der Schiene, so daß kein Verkanten oder Klemmen in derselben möglich ist. Beim Zusammenziehen der Vorhänge gleiten die vor den Laufrollen 6
liegenden Teile des Wagens jedes Endgliedes aneinander vorbei, so daß die daran aufgehängten Teile der Vorhänge übereinandergreifen. Die Ablenkflächen der Nasen 23 und die Elastizität der Endglieder sichern einen einwandfreien Ablauf dieses Überschiebens der Endglieder, wobei, wie schon erwähnt, eine gewisse elastische Abbremsung der aneinander vorbeigleitenden Wagenteile eintritt, die ein Zurückspringen bei raschem Schleudern der Gardinen verhindert.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Vermeiden des Klaff ens bei Schleudergardinen, bei der die wagenartig ausgebildeten, wenigstens auf einer Doppelrolle laufenden Endglieder der Vorhangträger bei geschlossener Gardine einander übergreifen, nach Patent 858 886, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der aus einem federnd nachgiebigen Kunststoff oder einem anderen Werkstoff mit diesen Eigenschaften bestehenden Endglieder (7) eine seitwärts abgebogene Nase (23) aufweist, die eine auf der Rollenlaufbahn (3, 4) aufliegende Gleitstütze für den Wagenvorderteil darstellt und gleichzeitig einer Abweiser bildet für das in der gleichen Vorhangschiene (1) gegenläufig angeordnete andere Endglied (7).
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Wagenende ein in Richtung der Nase (23) seitwärts herausragender, nach unten abgewinkelter Aufhängehaken (26) od. dgl. zum Aufhängen des freien Endes des Vorhangs angeordnet ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Wagenende ein nach unten ragender Lappen (28) mit einer Öse (25) zum Durchstecken der Doppelrolle (6) und Einhängen des Schleuderstabes (11) und ein Lagerschlitz (24) für die Achse der Doppelrolle angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 507/26 1.61
DEST13575A 1958-03-27 1958-03-27 Einrichtung zum Vermeiden des Klaffens bei Schleudergardinen Pending DE1098172B (de)

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