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DE1098026B - Laufrolle fuer Drahtseilbahnen - Google Patents

Laufrolle fuer Drahtseilbahnen

Info

Publication number
DE1098026B
DE1098026B DES55294A DES0055294A DE1098026B DE 1098026 B DE1098026 B DE 1098026B DE S55294 A DES55294 A DE S55294A DE S0055294 A DES0055294 A DE S0055294A DE 1098026 B DE1098026 B DE 1098026B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
ring
roller
steel ring
rubber ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES55294A
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Herbert Jeschina
Ing Ernst Penninger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IASEMPERITIA OESTERREICHISCH A
Original Assignee
IASEMPERITIA OESTERREICHISCH A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IASEMPERITIA OESTERREICHISCH A filed Critical IASEMPERITIA OESTERREICHISCH A
Publication of DE1098026B publication Critical patent/DE1098026B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/02Suspension of the load; Guiding means, e.g. wheels; Attaching traction cables
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00Wheels characterised by rail-engaging elements
    • B60B17/0027Resilient wheels, e.g. resilient hubs
    • B60B17/0031Resilient wheels, e.g. resilient hubs using springs
    • B60B17/0034Resilient wheels, e.g. resilient hubs using springs of rubber or other non-metallic material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Laufrollen für Drahtseilbahnen, insbesondere Kabinen- und Materialbahnen, und betrifft eine Seilrolle, bei der ein stählerner Laufring sich über Gummipolster gegen den Rollenkörper abstützt.
Zur Erzielung eines geräuschlosen sowie stoßfreien Laufes ist es bei einteiligen Laufrollen bekannt, in deren Nut ein Gummifutter einzuvulkanisieren. Bei mehrteiligen Laufrollen wird das vorgeformte ringförmige Gummifutter zwischen den Seitenflanschen der Rolle eingepreßt. Solche mit Gummi ausgefütterten Laufrollen besitzen jedoch gegenüber den Vollstahlrollen einen bedeutend höheren Rollwiderstand, der sich bei fortschreitender Abnützung des Gummifutters infolge der tieferen Einrillung des Seiles noch weiter erhöht. Dieser erhöhte Fahrwiderstand wirkt sich insbesondere bei solchen Seilbahnen ungünstig aus, die im ganzen oder zum Teil ein geringes Gefälle aufweisen. Der Betrieb solcher Seilbahnen erfordert eine stärkere Antriebskraft und demnach einen wesentlich höheren Energieaufwand. Es ist daher meist nicht möglich, bei derartigen vorhandenen Anlagen nachträglich gummigefütterte Laufrollen zu verwenden.
Bekannt sind ferner auch mehrteilige Laufrollen mit einem zwischen den Seitenflanschen eingepreßten metallischen Laufring und einem zwischen dem Laufring und der Nabe des Radkörpers angeordneten Gummiring. Eine gewisse Abfederung läßt sich mit dieser Ausführung wohl erzielen, da jedoch der Laufring mit den Seitenflanschen in unmittelbarer Berührung steht, ist die Lärmdämpfung nur gering.
Bei Seilscheiben für Förderanlagen im Bergbau ist es weiter bekannt, die Lauffläche der Seilrolle mit keilförmigen Segmenten auszufüttern, um so zur Vereinfachung der Reparatur nach Abnutzung der Lauffläche diese auswechselbar auszubilden. Dabei hat man die Berührungsflächen zwischen dem Körper der Seilrolle und den Laufsegmenten zur Verminderung der Korrosion und des beim Verkeilen auftretenden Flankendruckes mit einer dünnen Kautschuk- oder Kunststoffabdeckung überzogen. Eine Federwirkung kann und soll diese Kautschuk- oder Kunststoffabdeckung jedoch nicht ausüben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugründe, eine Laufrolle für Drahtseilbahnen zu schaffen, die einerseits die Vorzüge eines Gummifutters in bezug auf Abfederung und Lärmdämpfung und andererseits die einer Vollstahlrolle in bezug auf geringen Rollwiderstand in sich vereinigt. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß auf der Laufseite in das Gummifutter ein auch seitlich vom Gummifutter umfaßter Stahlring eingesetzt ist. In Weiterbildung dieser Maßnahmen sind verschiedene
Anmelder:
»Semperit« Österreichisch -Amerikanische Gummiwerke Aktiengesellschaft, Wien
Vertreter: Dr.-Ing. R. Poschenrieder, Patentanwalt,
München 8, Lucile-Grahn-Str. 38
Beanspruchte Priorität:
Österreich, vom 7. November 1956 und 7. September 1957
Ing. Herbert Jeschina und Ing. Ernst Penninger,
Hallein (Österreich),
sind als Erfinder genannt worden
Ausführungsformen möglich. So kann z. B. der Stahlring auf seiner Innenseite auf den Gummiring aufvulkanisiert und seitlich durch zwei Gummischeiben abgedeckt sein. Der Stahlring kann aber auch in eine Ausnehmung eines einteiligen Gummiringes unter Spannung eingelegt werden. Bei dieser Ausführungsform ist vorzugsweise der Stahlring in die Ausnehmung des Gummiringes einvulkanisiert. Gleichzeitig kann auch der Gummiring selbst in den Rollenkörper einvulkanisiert sein.
Eine den Zusammenbau wesentlich erleichternde Ausführungsform besteht weiter darin, daß der Stahlring auf seiner Innenseite von der Mitte nach außen doppelkonisch ausgebildet ist und in eine entsprechende konische Ausnehmung des in Scheibenebene symmetrisch geteilten Gummiringes eingelegt wird.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der erfmdurtgsgemäßen Laufrolle im Schnitt dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Laufrolle, bei der der Laufring auf einen Gummiring aufvulkanisiert und durch zwei lose Gummischeiben abgedeckt ist,
Fig. 2 eine Laufrolle, deren Laufring in eine Ausnehmung des Gummiringes eingesetzt ist,
Fig. 3 eine Laufrolle, deren Laufring doppelkonisch ausgebildet und in eine entsprechende Ausnehmung des symmetrisch geteilten Gummiringes eingesetzt ist.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist die Innenseite des Stahlringes 1, der zur Führung des Seiles eine Rille besitzt, auf den Gummiring 2 aufvulkanisiert
109 507/12
und seitlich durch zwei lose Gummischeiben 3 abgedeckt.
Dieses zusammengesetzte Futter wird auf den Radkörper 4 aufgezogen und durch Versohrauben zwi-.-chen den Seitenflanschen 5, 6 verspannt.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der der Stahlring 1 in eine entsprechende Ausnehmung des Gummiringes 7 unter Spannung eingelegt und der Gummiring 7 seinerseits unter Vorspannung auf die Xabe des Radkörpers 4 aufgezogen ist. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß sämtliche Teile als Einzelstücke auswechselbar sind. Der Stahlring 1 kann in analoger Ausführung auch in den Gummiring 7 allseitig einvulkanisiert sein. Schließlich kann sowohl der Stahlring 1 in den Gummiring 7 als auch der Gummiring 7 in den Radkörper einvulkanisiert werden.
In Fig. 3 ist schließlich eine Ausführungsform dargestellt, bei der der Stahlring 1 auf der Innenseite von der Mitte nach außen doppelkonisch ausgebildet und in eine entsprechende konische Ausnehmung des symmetrisch geteilten Gummiringes 8 eingelegt ist. Bei dieser Ausführung wird ein festerer Sitz des ohne Haftmittel im Gummifutter eingelegten Stahlringes gewährleistet und darüber hinaus der Zusammenbau der Laufrolle wesentlich erleichtert.
Der Schutz der verschiedenen Ausführungsformen wird nur im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Einbettung des Stahlringes begehrt.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Laufrolle liegt ferner, wie durch Versuche ermittelt, darin, daß die Abnützung der Laufrille durch die elastische Einbettung des Stahlringes wesentlich geringer ist als die von Vollstahlrollen. Durch die erhöhte Lebensdauer der Laufrolle ist ihre Erneuerung bzw. die Erneuerung des erfindungsgemäßen Futters erst nach längerer Laufzeit erforderlich, als dies bei Vollstahlrollen der Fall ist.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Laufrolle für Drahtseilbahnen mit Gummiausfütterung, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Laufseite in das Gummifutter ein auch seitlich vom Gummifutter (2, 3, 7) umfaßter Stahlring (1) eingesetzt ist.
2. Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (1) auf seiner Innenseite auf den Gummiring (2) aufvulkanisiert und seitlich durch zwei Gummischeiben (3) abgedeckt ist.
3. Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (1) in eine Ausnehmung des Gummiringes (7) unter Spannung eingelegt ist.
4. Laufrolle nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (1) in die Ausnehmung des Gummiringes (7) einvulkanisiert ist.
5. Laufrolle nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (1) in den Gummiring (7), und der Gummiring (7) in
- den Rollenkörper einvulkanisiert ist.
6. Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlring (1) auf seiner Innenseite von der Mitte nach außen doppelkonisch aus-
' gebildet ist und in eine entsprechende konische Ausnehmung des symmetrisch geteilten Gummiringes (8) eingelegt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 934 318, 866499,
810216.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
109 507/12 1.61
DES55294A 1956-11-07 1957-09-26 Laufrolle fuer Drahtseilbahnen Pending DE1098026B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT355174X 1956-11-07
AT70957X 1957-09-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1098026B true DE1098026B (de) 1961-01-26

Family

ID=25603564

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES55294A Pending DE1098026B (de) 1956-11-07 1957-09-26 Laufrolle fuer Drahtseilbahnen

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH355174A (de)
DE (1) DE1098026B (de)
FR (1) FR1190557A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR1190557A (fr) 1959-10-14
CH355174A (de) 1961-06-30

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