DE1047115B - Antriebsrolle fuer Bandfoerderer - Google Patents
Antriebsrolle fuer BandfoerdererInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G23/00—Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
- B65G23/02—Belt- or chain-engaging elements
- B65G23/04—Drums, rollers, or wheels
- B65G23/06—Drums, rollers, or wheels with projections engaging abutments on belts or chains, e.g. sprocket wheels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Antriebsrolle für Bandförderer Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsrolle für Bandförderer mit gebogenen Metallplatten., deren Außenfläche mit Gummi oder gummi ähnlichem Kunststoff bekleiidet ist, wobei diese Verbundplatten, welche, aneinandergereiht, eine ununterbrodiene, im Querschnitt kreisförmige Treibfläche bilden, auf dem Rollenkern befestigt sind.
- Bei einer bekannten Aulsfüh.rungsform solcher Antnebsroilen (französische Patentschrift 608 795) ist auf dem Umfang der Rolle ein besonderer Mantel mittels Bolzen, Niete od. dgl. befestigt, welcher mit nach außen gerichteten Vorsprüngen versehen ist und vollständig mit einem zusammenhängenden Umfangsüberzug aus elastischem oder hafbelastischem Werkstoff bekleidet ist, in den d!ie Vorsprünge eingreifen und die Köpfe der Bolzen, Niete od. dgl. eingebettet sind. Die Enden der gebogenen Einzelteile greifen verzahnt ineinander Die Erfindung unterscheidet sich von dieser bekannten Bauart dadurch, daß die gebogenen Metallplatten auf an den Enden des Rollenkernes befindliche Ringflansche aufgesetzt sind und mittels in diesen befestigter, in. Löcher der Platten eingreifender Paßstifte gehalten sowie durch Schrauben an den Ringflanschen befestigt sind, wobei die Enden der Paßstifte ungefähr bündig mit der Außenfläche der Platten liegen. Bei Abnutzung einer der gebogenen Verbundplatten ist es zu deren Auswechslung nur erforderlich, die Schrauben zu lösen und zu entfernen, die alte Platte abzunehmen und eine neue Platte auf zusetzen, indem diese auf die betreffenden Paß stifte gesteckt wird, und alsdann die Schrauben wieder einzuschrauben .
- Die Paß stifte und die Schrauben haben getrennte Aufgaben: Die ersteren sichern die genaue Lage der Platten auf dem Rollenkern und übernehmen die Übertragung der Treihkraft, während die Schrauben lediglich dazu bestimmt sind, die Platten an dem Rollenkern zu halten. Auf diese Weise werden die Schrauben von der Treibkraft vollständig entlastet.
- Die Paßstifte können in jedem Fall so stark ausgeführt sein, daß sie mit Sicherheit die Treibkraft zu übertragen vermögen.
- Nachfolgend ist ein Ausfühlrungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht der Rolle, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Lime 2-2 der Fig. 1 teilweise in Ansicht, Fig. 3 einen Teilschmtt nach der Linie 3-3 der Fig. 2 und Fig. 4 einen Teilschmtt nach der Li;nie4-4 der Fig. 2.
- Der Kern der Rolle besteht aus einem Gußteil, der mit einer Nabe 10 mit vollen Scheiben 11 an den ge- genüberliegenden Enden und mit in Axialebenen liegenden, die Scheiben abstützenden Wänden 12 versehen ist, wobei die Scheiben 11 IJmfangsflanschringe 13 aufweisen, weiche sich nach außen erstrecken. Die Wände 12 gehen in die Flansohringe 13 über und sind bogenförmig einwärts geführt. Die Flanschriqnge sind mit zylindrischen Endflächen 14 zur Aufnahme von Verbundsegmenten 15 versehen.
- Jedes dieser Verbundsegmente besteht aus einer gebogenen Platte 16, die sich über einen Winkel von 9u0 erstreckt, so daß die Segmente, mit ihren Enden aneinandergesetzt, einen Zylinder bilden. Jeder der Flanschrinlge 13 ist mit vier langen Radialbohrungen 17 weersehen. die gleichen Abstand voneinander haben und in inneren Verstärkungen 18 der Flansche angeordnet sind. Die Bohrungen 17 sind für die Aufnahme von Paß stiften 19 bestimmt, welche aus einem laugen, kräftigen Schaft 20 mit Schraubenansatz 21 (vgl.
- Fig. 3) bestehen. Jeder der Flfansche 13 weist ferner zwei andere Radialbohrungen 22 auf, die in gleichen Abständen auf jeder Seite der Bogen 17 angeordnet sind und zur Aufnahme von Schrauben 23 für die Befestigung der gebogenen Platten 16 an den Flanschen dienen. An jedem Ende eines Segments weist dessen gebogene Platte eine mittlere Bohrung 24 zur Aufnahme der Paßstifte 19 und außen versenkte Bohrungen 25 zur Aufnahme von zwei Befestigungsschraubstiften 23 auf. Jede Platte 16 ist mit Gummi 26 belegt, der mit der Außenfläche der Platte fest verbunden ist, d. h., der Gummi wird mit dem Metall durch Vulkanisation fest vereinigt. In Übereinstimmung mit jeder der versenl.ten Löcher 25, die in der Platte angeordnet sind, sind in dem Gummi Löcher 27 vorgesehen. Die Gummibelagschicht wird auf das Metall in einer Schicht aufgebracht, deren Außenfläche im Schnitt gesehen, geschweift ist, derart, daß die Dicke des Gummis von den Enden der Rollen nach der Mitte zu allmählich zunimmt.
- Der Gummi ist mit im Onerschnitt rechteckförmigen Nuten ausgebildet, welche nach einem solgenannten Fischgrätenmuster geformt sind, derart, daß sie wie die Zahnnuten von Doppelschraubenrädern e.rscheinen. Die Nuten verlaufen von der mittleren Umfangslinie der Rolle aus nach den Rollenenden gegenüber der Drehrichtung geneigt.
- In der zusammengesetzten Rolle sind die Platten 16 so auf den Hubteil aufgelegt, daß sie sich auf den Flächen 14 der Flansche 13 in zutreffender gegensei -tiger Lage abstützen, die durch die Paß stifte 19 gesichert wird, welche mit ihren zylindrischen Schäften 20 in die EWohrungen 17 eingeschraubt sind, wobei die zylindrischen Schäfte 20 genau in die zugehörigen entsprechenden Löcher 24 der Belagplatten 16 passen und die Stifte bündig mit den Platten liegen, so daB der Gummi sich oberhalb der Stifte erstreckt. Die Platten werden an dem Rollenkern durch Einschrauben der Schrauben 23 befestigt, deren Köpfe bündig mit der Außenfläche der Platte liegen und auf diese Weise den Gummi oberhalb der Köpfe lassen.
- Wenn beim Gebrauch der Rolle sich der Gummi abnutzt, läuft das Förderband unbehelligt von den verschiedenen Stiften bis zur vollständigen Abnutzung des Gummis weiter, so daß das Band. von jeder Beschädigung durch die Stifte verschont bleibt.
- Bei der Neubelegung der Rolle ist es nur erforderlich, nacheinander die Schrauben 23 zu lösen, das Segment zu entfernen und durch ein neues zu ersetzen und die Befestigungsstifte wieder einzuschrauhen, Diese Auswechlselungshandhabung ist im Vergleich mit der Neubelegung der Rollen bisheriger Ausbestaltung sehr einfach.
- Die geneigten Nuten 28 dienen dazu, etwaige auf dem Gummibellag geratene Flüssigkeit zu sammeln.
- Beim Arbeiten des Bandes werden die »Gummizähne«. welche die Nuten bilden, in einer solchen Weise dcformiert, daß sie die Flüssigkeit nach den offenen Enden der Nuten drücken.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH: Antriebsrolle für Bandförderer mit gebogenen Metaliplatten, deren Außenfläche mit Gummi oder gummiähnlichem Kunststoff bekleidet ist und wobei diese Verbundplatten, aneinandergereiht eine ununterbrochene Treibfläche bildend, auf dlem Umfang des Rolllenkernes befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die gebogenen Metallplatten (16) auf an den Enden des Rollenkernes (10, 11, 12) befindliche Ringflansche (13) aufgezogen sind und mittels in diesen befestigter, in Löcher der Platten (16) eingreifender Paß stifte (19) behalten sowie durch Schrauben (23) gesichert sind, wobei die Paß stifte (19) ungefähr bündig mit der Außenfläche der Platten (16) liegen.In Betracht gezogene Drucl:schriften: Französische Patentschriften Nr. 544 196, 608 795, 893491; USA.-Patentschrifit Nr. 1 560 524.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM14205A DE1047115B (de) | 1952-05-24 | 1952-05-24 | Antriebsrolle fuer Bandfoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM14205A DE1047115B (de) | 1952-05-24 | 1952-05-24 | Antriebsrolle fuer Bandfoerderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1047115B true DE1047115B (de) | 1958-12-18 |
Family
ID=7296520
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM14205A Pending DE1047115B (de) | 1952-05-24 | 1952-05-24 | Antriebsrolle fuer Bandfoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1047115B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1238390B (de) * | 1965-07-10 | 1967-04-06 | Eickhoff Geb | Antriebstrommel fuer Foerderbaender |
| DE1575492B1 (de) * | 1966-02-07 | 1970-07-23 | Holz William George | Band- oder Riemenscheibe |
| WO2011061342A3 (de) * | 2009-11-23 | 2011-07-21 | Interroll Holding Ag | Trommelmotor mit profilierter ummantelung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR544196A (fr) * | 1920-12-14 | 1922-09-15 | Scandinavia Belting Ltd | Perfectionnements aux disques de friction, rondelles, fourrures pour freins et organes analogues, ainsi qu'à leur fabrication |
| US1560524A (en) * | 1924-07-09 | 1925-11-10 | Edward S Avery | Pulley |
| FR608795A (fr) * | 1925-12-30 | 1926-08-02 | Perfectionnements aux poulies | |
| FR893491A (fr) * | 1943-04-13 | 1944-07-28 | Ferodo Sa | Garniture de frottement composite |
-
1952
- 1952-05-24 DE DEM14205A patent/DE1047115B/de active Pending
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